DE1992251U - Vor richtung zum Ausformen zahplastischer Massen - Google Patents
Vor richtung zum Ausformen zahplastischer MassenInfo
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- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
506 Ί75*25.9.65
¥erner & Pfleiderer
7OOO Stuttgart-Feuerbach.
Theodorstraße 10
Theodorstraße 10
11 Vorrichtung zum Ausformen zähplastischer Massen "
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausformen zähplastischer Massen, insbesondere von Kautschuk- oder Gummimischungen
in lagerfähige Teile mittels eines Walzenpaares, das
mit der in einem Kneter vorbearbeiteten Masse beschickt wird,
Bei diesen Erzeugnissen handelt es sich um sogenannte FeIIe5
nämlich um im wesentlichen plattenfö'rmige Gebilde, die von einem glatten ¥alzenpaar erzeugt werden. Das 'von der aus einem
Kneter austretenden Masse beschickte "Walzenpaar bewirkt oft einen ungleichmäßigen Einzug der Masse, und es ergibt sich ein
in seiner Breite» Dicke und Dichte unterschiedliches. Fell«-■ Nachteilig
ist hierbei auchs daß eine Bedienungsperson nach Inbetriebsetzung
des Walzenpaares das sich bildende Fell von dem Walzenpaar trennen muß.» wodurch eine fortlaufende Arbeitsweise in
Frage gestellt sein kann»
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden für den nach der Knetung
erfoilgeaden Arbeitsgang Extruder vorgeseb.en} denen die zäh**
plastische Masse zur Formgebung von einer Schnecke zugeleitet,
hier in die gewünschte Form gebracht und dann aus einem Mund=>
stück ausgepreßt wird» Eine solche Vorrichtung ist insofern nachteilig, als die Schnecke zeitweise, z»B» bei einem Wechsel
der Beschaffenheit der aus dein Kneter kommenden Masse-, nicht
ganz leergefahren werden kann* so daß ein Rest in dem Extruder
verbleibt, dessen Mischungsverhältnisse und Homogenität zweifelhaft sindo Im übrigen ist diese Arbeitsweise für solche Mischungen
nicht geeignet* die bereits Vulkanisationszusätze enthalten,
da sich beim Auspressen verhältnismäßig hohe Temperaturen ergeben.,
welche die Gefahr mit sich bringen-, daß die Masse innerhalb des
Estruders ausvulkanisiert. Außerdem sind die Kosten derartiger
Vorrichtungen verhältnismäßig hoch, und diese erweisen sich bei
kleinen Anlagen als " unwirtschaftlich.»
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu
schaffen, bei welcher Mangel der vorerwähnten Art zuverlässig
behoben sind und bei geringem baulichen und betrieblichen Aufwand sowie einfacher Wartung fortlaufend ein in seinen Abmessungen und seiner Struktur gleichmäßiges Fell erreichbar ist,wobei
die auftretenden Temperaturverhältnisse genau unter Kontrolle gehalten
werden können«
Diese Vorteile ergeben sich gemäß der Erfindung dadurch, daß
mindestens eine Walze des vorzugsweise heiz- bzw» kühlbaren Wal—
zenpaares eine über ihre Mantelfläche verteilte Profilierung aufweist» Durch diese Maßnahme wird gewährleistet,- daß infolge der
durch die Profilierung vergrößerten Mantelfläche das Einziehen der vorgekneteten Masse in das Walzenpaar-und-die weitere Verar-
beitung darin wesentlich, verbessert werden. Außerdem wird erreicht, daß die von den !falzen erfaßte Masse seitlich nicht wegfließen kann» So xvird es möglich, ein in seiner Breite, Dicke
und Dichte genau bestimmtes Fell zu erhalten«
Nach einem Vorschlag der Erfindung ist die Profilierung auf der gesamten Mantelfläche der Walze vorgesehen und besteht aus ineinander übergehenden^ rillenförmigen Ausnehmungen« Vorteilhaft
ist die Profilierung an den Walzenrändern zu Bunden gestaltet«
Die Art und das Ausmaß der Profilierung sind in Anpassung an die
Beschaffenheit der Masse und die Betriebsverhältnisse festlegbar« Die Profillinien können nach der Erfindung im Gleichmaß oder ungleichmäßig
bzw» xvellenförmig ineinander übergehend verlaufen.
Ss können in Uxnfangsrichtung und/oder in Längsrichtung der Walze
verlaufende Profilierungen vorgesehen werden. Die Erfindung umfaßt
auch solche Vorrichtungen, bei denen beide Walzen des Walzen= paares eine Profilierung aufweisen, wobei die Profilierungen sich
überdecken und mit Spiel ineinander eingreifen« Es ergibt sieh
dabei zu dem Vorteil einer einwandfreien Fellbildung noch eine Nachkne-tung der eingezogenen Masse« Der Achsabstand der beiden
Ualzen und die Überdeckung der Profiiierung kann veränderbar ausgebildet
sein, um Forderungen nach bestimmter Dicke und Dichte
der Felle erfüllen zu können«
Die Temperaturverhältnisse sind in einfacher Weise dadurch bestimmbar und konstant zu halten* daß eine oder beide falzen des
Ifalzenpaares heiz~ oder kühlbar sind. Ss kann daher bei der Verarbeitung
von Mischungens die bereits Vulkanisationszusätze enthal»
ten» nicht die Gefahr entstehen} daß eine unbeabsichtigte Vulkanisation stattfindet*
Für das Abziehen bzw» Auswerfen der sich bei Inbetriebnahme der neuen Vorrichtung bildenden Felle ist nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung einer Walze des Walzenpaares ein Auswerfer
« 4
zugeordnet. Die UmIaufrichtung des beispielsweise als Walze ausgebildeten
iuswerf ers entsprich/t dabei zweckmäßig der "UmI auf richtung
der zugeordneten profilierten falze. Dem Auswerfer ist eine
Rollenbahn oder dergl» zum Abführen des aus dem falzenpaar austretenden
Felles angegliedert.
In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen
schematisch dargestellt! dabei zagen;
Fig. 1 ein falzenpaar mit einer profilierten Walze in Seitenansicht
t
Fig. 2 ein Walzenpaarj bei dem beide !falzen profiliert sind, mit
Fig. 2 ein Walzenpaarj bei dem beide !falzen profiliert sind, mit
einer zugeordneten Auswerferwalze in Seitenansicht,
Fig« 3 ein Walzenpaar gemäß Fig« 1 in Ansicht von vorn,
Fig. 4 ein Walzenpaar gemäß Fig. 2 in Ansicht von vorn, und Fig.5*<8 weitere Aus führtingeib ei spiele von liTalzenpaaren in Ansicht
von vorflj wobei jeweils einander gegenüberliegende Abschnitte
der einzelnen*Walzen dargestellt sind» :
Ein aus zwei Walzen 1 und 2 hestehendes Walzenpaar s das beliebig
angetrieben ist, wird mit einer in einem Kneter oder dergl. vorbearbeiteten
Mischung 3 beschickt,, die durch die gegeneinander laufenden Walzen 1, 2 gefördert wird und dann als Band oder Fell 4
in Richtung des Pfeiles A heraustritt. Die Walze 2 des Walzenpaares
gemäß Fig. 1 ist mit einer Profilierung 2 versehen,) die s wie aus
Fig. 3 hervorgeht} eine Sclieitellinie ergibts die zickzaclä^&förmig
und gleichmäßig über die gesarate Breite der Walze 2 verläuft,
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig» 2 sind die beiden zusammenwirkenden
Walzen 2 und 2a mit einer solchen Profilierung 2l versehen«
Aus Fig» 4 der Zeichnung ist zu ersehen, daß die Profilierungen 2! der Walzen 2 und 2a gleichartig3 jedoch so angeordnet
sind, daß die Walzen mit Spiel ineinander eingreifen« Dadurch
ergibt sich eine Profil-tJberdeckung und eine entsprechende Form
des austretenden feiles M, das von einer in Fig. 2 der Zeichnung
'eingezeichneten Answerferwalze 5 mit einem der Walze 2 ent-.'
spreeilenden Profil auf Transportrollen 6 gebracht wirds die
das geformte Fell k* abführen» Die Tiefe der einzelnen Ausnehmungen 2* in den Walzen 2 bzw. 2a kann, ebenso wie die Pro—
filgebung beliebig gewählt werden.
Aus den Fig. 5 " 8 der Zeichnung ist zu ersehen, daß anstelle
eines von geradlinigen Flächen begrenzten Profiles 2' für die Ausnehmungen auch ein wellenförmiges Profil 7 vorgesehen sein
kann (Fig.5)* und zwar in der Arts daß ebenfalls eine Profil-*
Überdeckung der Walzen stattfindet» Durch die Profilierung wird ein seitliches Abfließen der Masse vermieden und ein in seiner
Struktur homogenes Fell mit einer den Profilen entsprechenden
Oberfläche geschaffen» Die infolge der Profilierung vergrößerte
Oberfläche ist deshalb vorteilhafts weil sich dadurch eine besonders
schnelle Abkühlung der fertigen lagerfähigen Felle ergibt und das bei vorbekaimten Verfahren übliche Einleiten.der Fei·
Ie in ein Kühlbad entfallen kann.
Fig. 6 zeigt eine weitere Äusführungsiaöglichkeit der falzen-Profilierung,
die durch im Abstand voneinander rechtwinklig in die Walzen eingestochene Rillen 8 bzw» 81 gebildet wird» Fig«7
zeigt eine Ausführungsform mit in gleichmäßigem Abstand voneinander
angeordnet en, halbrund ausgebildeten Rillen 9», Die Gegenwalze weist dagegen entsprechende Bunde 9* auf,, die teilweise in
die Rillen 9 eingreifen und damit ein seitliches Abfließen der
Masse verhindern« Die in den Fig» 5 bis 7 dargestellten Profile
können auch jeweils an nur einer falze vorgesehen werden, die
dann mit einer glatten Walze zusammenarbeitet»
In Fig» 8 ist schließlich eine falze 2" dargestellt} bei der
auf einem Umfangsabschnitt in Achsrichtung verlaufende Rillen
10 angeordnet sind* die von seitlichen Bunden 10" begrenzt werden.
Diese Maßnahme sichert gleichfalls einen einwandfreien Einzug der
Masse und ein in seiner Breite genau bestimmtes Fell*
Die Tiefe der Rillen und die Hölie der Bunde sind den Betriebsumständen
entsprechend im Gleichmaß oder auch ungleichmäßig fest—
legbar*
Für das Abführen der sich bildenden Pelle können anstelle von Transportrollen auch andere maschinelle Einrichtungen vorge«-»
sehen xirerden» .:■■■■
Claims (1)
- njöW5*25,mt ans ρ rücheI» Vorrichtung sum Ausformen zähplastischer Massen, insbesondere von Kautschuk- oder Gummimischungen in lagerfähige Teile mittels eines Walzenpaares j das mit der in einem Kneter "vorbearbeiteten Masse beschickt wirdj dadurch gekennzeichnet$ daß mindestens eine Walze des vorzugsweise heisifc« bzw „kühlbar en Walzenpaares eine über ihre Mantelfläche verteilte Profilierung (2»5 73. 8, 8*5 9, 9f; IQ* 10*); aufweist*2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung aus auf der gesamten Mantelfläche der Walze vorgesehenen, ineinander übergehenden rillenförmigen Aus«· nehmungen (2*; 7s 8, 8r % 9| IO) besteht,"3» Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilierung an den ¥alzenrändern zu Bunden (lOJ) gestaltet ist»4» Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis^ 3» dadurch gekennzeichnet, da.ß die Profillinien der Ausnehmungen (2fj 7i 8s S* | 9s IO) im' Gleichmaß oder ungleichmäßig zickzack-förmig bzw« örmig ineinander übergehend verlaufen»5* Vorrichtung nach Anspruch 1 bis hs dadurch gekennzeichneta daß beide Walzen des ¥älzenpaares eine Profilierung aufweisen^ wobei die Profilierungen sich überdecken und mit festlegba.rera Spiel ineinander eingreifen»6» Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5s dadurch gekennzeichnetSi daß einer Walze des Walzenpaares ein Auswerfer (5) mit einer in das Profil dieser Walze (2) eingreifenden Frofilierung zugeordnet ist» .7» Vorrichtung nach Anspruch 6S dadurch gekennzeichnet^, daß die UmIaufrichtung des als Walze ausgebildeten Auswerfers (5) der UmIaufrichtung der zugeordneten profilierten Walze (2) entspricht» V
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1992251U true DE1992251U (de) | 1968-08-08 |
Family
ID=1220723
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1992251D Expired DE1992251U (de) | Vor richtung zum Ausformen zahplastischer Massen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1992251U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3235166A1 (de) * | 1982-09-23 | 1984-03-29 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer insbesondere mehrfarbig gemusterten kunststoffbahn |
-
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- DE DENDAT1992251D patent/DE1992251U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3235166A1 (de) * | 1982-09-23 | 1984-03-29 | Dynamit Nobel Ag, 5210 Troisdorf | Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer insbesondere mehrfarbig gemusterten kunststoffbahn |
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