DE19925465C2 - Verfahren und System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels - Google Patents
Verfahren und System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines GewinnspielsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System
zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 10.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur bargeldlosen Abwickelung
von Lotterie- und Wettspielen sind bereits aus der DE-OS-44 39 484
bekannt. Bei dem bekannten Verfahren, das auch ohne
Annahmepersonal eine gültige Teilnahme an solchen Spielen
ermöglicht, wird von einem Spielteilnehmer mittels einer
Maskierungseinrichtung an dem Touch-Monitor eines speziellen
Teilnahmegerätes über Eingangsmasken ein gewünschtes Spiel
ausgewählt und das Abbild eines Teilnahmescheins für dieses
Spiel unter Verwendung der Maskierungseinrichtung ausgefüllt.
Eingabefehler werden gegebenenfalls korrigiert und die
Richtigkeit der Eingaben bestätigt. Die Spieldaten werden über
ein Datenübertragungsmodul des Teilnahmegerätes an eine
Betreibergesellschaft übermittelt und über einen Drucker an den
Spielteilnehmer ausgegeben. Das Datenübertragungsmodul ist
zudem mit einem Netzbetreiber für den bargeldlosen
Zahlungsverkehr verbunden, so daß die Teilnahmegebühr für das
ausgewählte Spiel bargeldlos beglichen werden kann. Das
Teilnahmegerät umfaßt zu diesem Zweck ein mit einer POS-PC-
Karte (POS Point Of Sale) verbundenes Pinpad mit hybrider
Kartenlesemöglichkeit zur Eingabe einer EC-Karte, Kreditkarte,
Kundenkarte oder elektronische Geldbörse. Eine eventuelle
Gewinnausschüttung erfolgt ebenfalls bargeldlos. Das
beschriebene Teilnahmegerät dient ausschließlich zur bargeld
losen elektronischen Abwicklung von Lotterie- und Wettspielen
und nicht etwa auch noch zur Durchführung sonstiger Bank
geschäfte oder finanzieller Transaktionen.
Die DE-OS-44 37 277 offenbart Fernspielverfahren und Fernspiel
systeme, bei denen ein Spieler von einem entfernten Ort aus auf
einem speziellen Spielcomputer gegen eine Wetteinrichtung
spielen oder an einer staatlich betriebenen Lotterie teilnehmen
kann, wobei eine Online-Verbindung mit einem der Wettein
richtung zugeordneten Hauptrechner nicht erforderlich ist. Der
Spielcomputer sorgt für wenigstens eine Setzgelegenheit und
ermöglicht es dem Spieler Spielguthaben zu erwerben und
zusammen mit einem eventuellen Gewinn auch wieder einzulösen,
wobei der Erwerb und die Einlösung beispielsweise über
Kreditkarten auch bargeldlos erfolgen können. Eine darüber
hinaus gehende Verwendung des Spielcomputers zur Durchführung
sonstiger Bankgeschäfte oder finanzieller Transaktionen ist
auch hier nicht vorgesehen. Bei der Teilnahme an einer Lotterie
werden auf dem Spielcomputer Einsatzelemente für das jeweilige
Lotterieereignis ausgewählt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung
eines einfacheren, kostengünstigen Verfahrens zur bargeldlosen
elektronischen Abwicklung eines Gewinnspiels und einer für
einen Spielteilnehmer leicht zugänglichen einfach bedienbaren
Vorrichtung oder eines Systems zur Durchführung dieses
Verfahrens.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 gelöst, bei dem für eine gültige Teilnahme an
einem Gewinnspiel erfindungsgemäß nur der Nachweis der
Zugangsberechtigung für ein Electronic-Banking-Verfahren und
die Eingabe eines entsprechenden Gewinnspiel-Teilnahmewunsches
in eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung, wie z. B.
insbesondere ein Geldautomat, eine elektronische Kasse oder
eine Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-, Tele-
oder Onlinebanking-Verfahrens, erforderlich ist, so daß man ein
sehr einfaches benutzerfreundliches Verfahren erhält, bei dem
Bedienungsfehler praktisch ausgeschlossen sind. In bestimmten
Zeitabständen wird dann durch Ermittlung zumindest einer
Zufalls-Gewinnzahl und Vergleich dieser zumindest einen
Zufalls-Gewinnzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung mit
einer dem Konto zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl automa
tisch zumindest ein Gewinner des Gewinnspiels ermittelt.
Als Spielteilnehmer-Kennzahl wird hierbei vorzugsweise einfach
die Kontonummer oder die Nummer einer dem Konto zugeordneten
Magnetstreifenkarte, wie z. B. eine Scheck-, Kunden- oder
Kreditkarte oder eine elektronische Geldbörse verwendet, die
wie üblich von dem Spielteilnehmer als Nachweis seiner
Zugangsberechtigung in eine entsprechende Eingabeeinrichtung
der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung eingegeben wird.
Alternativ oder ergänzend hierzu kann als Zugangssicherung auch
ein persönlicher Kenncode verwendet werden, der üblicherweise
auch als persönliche Kennzahl, Geheimzahl, Kennwort, Password
oder vereinfacht auch nur als PIN (für Personal Identification
Number oder persönliche Identifikationsnummer) bezeichnet wird
und aus einer dem zugangsberechtigten Benutzer individuell
zugeordneten alphabetischen, numerischen oder alphanumerischen
Zeichenkombination unterschiedlicher Länge bestehen kann. Der
Nachweis der Zugangsberechtigung kann jedoch auch auf andere
Art und Weise, wie z. B. anhand des Aussehens oder bestimmter
körperlicher Merkmale erfolgen. Zusätzlich hierzu kann auch die
Eingabe einer sogenannten Transaktionsnummer oder TAN erforder
lich sein.
Vorzugsweise werden die Benutzer der Electronic-Banking-
Eingabevorrichtung beispielsweise durch eine entsprechende
Anzeige auf einem zugeordneten Monitor oder durch einen
akustischen Hinweis automatisch auf die Möglichkeit einer
Gewinnspielteilnahme, die einfache Art und Weise der
Gewinnspieldurchführung oder die Gewinnspielbedingungen und die
Gewinnmöglichkeiten hingewiesen.
Da für eine gültige Gewinnspielteilnahme erfindungsgemäß
lediglich der Nachweis der Zugangsberechtigung und die Eingabe
eines entsprechenden Teilnahmewunsches in eine Electronic-
Banking-Eingabevorrichtung erforderlich ist, handelt es sich um
ein sehr einfaches benutzerfreundliches Verfahren, bei dem
eventuelle Bedienungsfehler praktisch ausgeschlossen sind. Da
das Verfahren dem hohen Sicherheitsstandard der verwendeten
Electronic-Banking-Eingabevorrichtung unterliegt, sind zudem
eventuelle Manipulationen oder Mißbräuche durch unbefugte
Dritte nahezu ausgeschlossen, so daß es sich zugleich auch um
ein sehr sicheres Verfahren handelt. Durch die nahezu
flächendeckende Verbreitung von Electronic-Banking-
Eingabevorrichtungen, wie z. B. Geldautomaten, ist für
potentielle Spielteilnehmer zudem eine sehr leichte
Zugänglichkeit und eine entsprechend hohe Benutzerfreund
lichkeit gewährleistet. Die gilt insbesondere bei Verwendung
eines PCs im Rahmen eines Homebanking- oder Online-Banking-
Verfahrens.
Ein System zur Durchführung dieses Verfahrens umfaßt
erfindungsgemäß eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung mit
einer Eingabeeinrichtung für einen Gewinnspiel-Teilnahmewunsch.
Hierbei kann es sich beispielsweise einfach um eine
herkömmliche Betätigungstaste handeln, so daß keine
hardwaremäßige Umrüstung der heute üblichen Electronic-Banking-
Eingabevorrichtung erforderlich ist, was sich sehr günstig auf
die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens auswirkt. Eine
entsprechende Umstellung kann rein softwaremäßig erfolgen, so
daß sie sich mit minimalem technischen Aufwand und geringen
Kosten durchführen läßt. Zudem lassen sich damit auf einfache
Art und Weise auch problemlos Home- und Telebanking-
Eingabevorrichtungen, wie z. B. PCs, als Eingabevorrichtung
nutzen, wobei eine Spielteilnahme sogar per Telefon erfolgen
kann.
Die erfindungsgemäße Electronic-Banking-Eingabevorrichtung
umfaßt vorzugsweise auch eine Anzeigeeinrichtung zur visuellen
oder akustischen Darstellung einer Gewinnspiel-
Teilnahmemöglichkeit, wie z. B. einen Monitor, durch den
Benutzer der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung, wie bereits
erwähnt wurde, automatisch auf das Gewinnspiel hingewiesen und
mit den zu seiner Durchführung erforderlichen Informationen
versorgt werden. Die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung
umfaßt zudem vorzugsweise eine Zugangssicherung in Form einer
Eingabeeinrichtung für eine Magnetstreifenkarte und/oder eines
persönlichen Kenncodes.
Das erfindungsgemäße System zur bargeldlosen elektronischen
Abwicklung eines Gewinnspiels umfasst als weiteres erfindungs
gemäßes Merkmal noch eine Einrichtung zur Ermittlung zumindest
eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen, wobei mittels
eines Zufallsgenerators zumindest eine Zufalls-Gewinnzahl
ermittelt und durch eine entsprechende Einrichtung mit einer
dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers zugeordneten
Spielteilnehmer-Kennzahl auf zumindest teilweise Überein
stimmung verglichen wird.
Dieses erfindungsgemäße System umfaßt noch eine Kontroll-,
Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung zur Identifi
zierung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand einer von
ihm in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic-
Banking-Eingabevorrichtung eingegebenen Magnetstreifenkarte
und/oder eines persönlichen Kenncodes und/oder anhand seines
Aussehens oder bestimmter körperlicher Merkmale.
Electronic-Banking-Eingabevorrichtungen können erfindungsgemäß
auch zur bargeldlosen elektronischen Durchführung anderer
Gewinnspiele, wie z. B. Toto, Lotto oder dergleichen, verwendet
werden, wobei auch hierbei wiederum die bereits genannten
Vorteile einer leichten Zugänglichkeit und einfachen
Bedienbarkeit, des hohen Sicherheitsstandards und der hohen
Wirtschaftlichkeit auf Grund der kostengünstigen software
mäßigen Umrüstmöglichkeit für herkömmliche Electronic-Banking-
Eingabevorrichtungen zum tragen kommt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich nicht nur aus den zugehörigen Ansprüchen
- für sich und/oder in Kombination - sondern auch aus der
nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten erfindungsgemäßen
Ausführungsbeispiels.
Wenn ein Kunde eines Geld- oder Kreditinstitutes seinen
Bargeldvorrat auffrischen und/oder an einem Gewinnspiel
teilnehmen möchte, führt er zunächst seine Scheck- oder
Kreditkarte in eine mit einer Kontroll-, Sicherungs- oder
Identifizierungseinrichtung verbundene Kartenleseeinrichtung
eines Geldautomaten ein, um die Gültigkeit der Karte überprüfen
zu lassen. Als ungültig erkannte Karten werden zur Sicherheit
einbehalten und der Vorgang wird abgebrochen, während im Falle
einer gültigen Karte über einen zugeordneten Monitor die
Eingabe eines dem Kartenbesitzer legitimierenden und nur ihm
bekannten persönlichen Kenncodes oder einer PIN angefordert
wird. Nach der korrekten Eingabe des Kenncodes über eine mit
der Kontroll- oder Sicherungseinrichtung verbundene
Eingabevorrichtung mit einer entsprechenden Eingabetastatur
wird der Benutzer von der Kontroll- oder Sicherungseinrichtung
als rechtmäßiger Benutzer identifiziert, so daß ihm der
gewünschte Zugang zu dem Geldautomaten gewährt wird und er ihn
wunschgemäß benutzen kann.
Nach erfolgtem Zugang wird der Benutzer über den Monitor
automatisch auf die Möglichkeit einer Gewinnspielteilnahme, die
damit verbundenen Gewinnmöglichkeiten und die einfachen
Spielmodalitäten hingewiesen, wonach er durch einfaches Drücken
einer Bestätigungstaste der Eingabetastatur eine gültige
Spielteilnahme erreichen kann. Nach Drücken der
Bestätigungstaste wird dann automatisch eine bestimmte
Gewinnspiel-Teilnahmegebühr in Höhe von beispielsweise DM 5,-
von dem Konto des Benutzers abgebucht und auf das Konto eines
staatlich legitimierten Gewinnspielbetreibers überwiesen.
Im Unterschied zu bekannten bargeldlosen elektronischen
Abwicklungsverfahren für Gewinnspiele müssen somit von dem
Spielteilnehmer keine speziellen Teilnahmescheine ausgewählt
und ausgefüllt werden, so daß Bedienungsfehler praktisch
ausgeschlossen sind. Zudem ist auch nicht die Ausgabe einer
entsprechenden Teilnahmebestätigung erforderlich, so daß es
sich um ein äußerst einfaches, bequemes und benutzerfreund
liches Verfahren handelt, das durch die erfindungsgemäße
Verwendung eines Geldautomaten als Eingabevorrichtung aufgrund
der damit verbundenen hohen Sicherheitsvorkehrungen gegen
eventuelle Mißbräuche zudem auch noch äußerst sicher ist. Da
das Verfahren softwaregesteuert abläuft, müssen an
herkömmlichen Geldautomaten oder sonstigen Electronic-Banking-
Eingabevorrichtungen auch keinerlei baulichen Veränderungen
vorgenommen werden, so daß der finanzielle Aufwand zur
Implementierung und Durchführung des Verfahrens äußerst gering
und seine Wirtschaftlichkeit entsprechend hoch ist.
In zeitlichen Abständen von beispielsweise einer Woche oder
einem Monat wird dann durch einen Zentralcomputer des Geld-
oder Kreditinstitutes oder der Gewinnspiel-Betreiber
gesellschaft aus allen Spielteilnehmern ein Gewinner ermittelt,
Hierzu wird mittels eines Zufallsgenerators eine Zufallszahl
mit einer bestimmten Länge von beispielsweise 6 Ziffern
ermittelt und mit den Kontonummern, Kartennummern oder
persönlichen Kenncodes der Spielteilnehmer auf Übereinstimmung
verglichen. Bei Übereinstimmung wird dann automatisch auf das
Konto des betreffenden Spielteilnehmers ein Gewinn bestimmter
Höhe überwiesen, wobei der Jackpot beispielsweise 1 Million DM
pro Woche oder 5 Million DM pro Monat betragen kann. Die mit
dem Gewinnspiel verbundenen Kontobewegungen werden wie üblich
einfach durch Kontoauszüge nachgewiesen.
Bei dem bargeldlosen elektronischen Gewinnspiel können auch
mehrere Gewinner ermittelt werden, wobei für einen
Hauptgewinner beispielsweise die letzten 6 Ziffern der Konto-
oder Kreditkartennummer mit der ermittelten Zufalls-Gewinnzahl
übereinstimmen müssen, während für die weiteren Gewinner eine
entsprechend geringere Anzahl an Übereinstimmungen erforderlich
ist (für den zweiten Platz beispielsweise die letzten 5
Endziffern, für den dritten Platz die letzten 4 Ziffern usw.).
Es ist jedoch auch möglich, daß nacheinander mehrere Zufalls-
Gewinnzahlen ermittelt und zur Bestimmung der einzelnen
Gewinner herangezogen werden.
Über den Monitor des Geldautomaten - oder über eine geeignete
Anzeigeeinrichtung der jeweils verwendeten Electronic-Banking-
Eingabevorrichtung - können dem Benutzer gegebenenfalls auch
mehrere Gewinnspiele, wie z. B. Toto, Lotto oder dergleichen,
zur Auswahl angeboten werden, aus denen der Benutzer
beispielsweise durch einfaches Drücken einer entsprechenden
Zahlentaste der zugeordneten Eingabetastatur ein gewünschtes
Gewinnspiel auswählt. Nach erfolgter Wahl werden von dem
Spielteilnehmer über die Eingabetastatur eventuell
erforderliche Daten zur Durchführung des Gewinnspiels, wie z. B.
die Lottozahlen, eingegeben, gegebenenfalls korrigiert und
durch Drücken der Bestätigungstaste bestätigt. Daraufhin wird
wiederum automatisch ein bestimmter Gewinnspiel-Teilnahmebetrag
vom Konto des Spielteilnehmers abgebucht. Nach der in
bestimmten Zeitabständen erfolgenden Ermittlung eines oder
mehrerer Gewinner wird gegebenenfalls automatisch ein
entsprechender Gewinn auf dem Konto gutgeschrieben. Die
Gewinnspielteilnahme wird intern registriert und beispielsweise
einfach über Kontoauszüge nachgewiesen.
Claims (13)
1. Verfahren zur bargeldlosen Abwicklung eines Gewinnspiels
mit zumindest einem über ein Konto bei einem Geld- oder
Kreditinstitut verfügenden Spielteilnehmer, wobei die
Begleichung eines bestimmten Gewinnspiel-Teilnahmebetrags
und/oder die Ausschüttung eines eventuellen Gewinns durch
Lastschrift bzw. Gutschrift auf dem Konto des zumindest
einen Spielteilnehmers erfolgt,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- - Nachweis der Zugangsberechtigung des zumindest einen Spielteilnehmers zur Teilnahme an einem Electronic-Banking-Verfahren durch Eingabe einer dem Konto zugeordneten Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes in eine Electronic-Banking- Eingabevorrichtung und/oder durch Identifizierung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand bestimmter körperlicher Merkmale mittels einer der Eingabevorrichtung zugeordneten Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung;
- - Eingabe eines Gewinnspiel-Teilnahmewunsches in die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung; und
- - Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl und Vergleich dieser zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung mit einer dem Konto zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Electronic-Banking-Eingabevorrichtung ein
Geldautomat, eine elektronische Kasse oder eine
Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-,
Tele- oder Onlinebanking-Verfahrens verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein PC oder ein Telefon als Electronic-Banking-
Eingabevorrichtung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontonummer, die Nummer der Magnetstreifenkarte
oder der persönliche Kenncode als Spielteilnehmer-Kennzahl
verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spielteilnehmer-Kennzahl von dem zumindest einen
Spielteilnehmer über die Electronic-Banking-
Eingabevorrichtung eingegeben und gegebenenfalls bestätigt
wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spielteilnehmer-Kennzahl mehrere Zahlen umfaßt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Benutzer der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung
automatisch auf die Möglichkeit einer Gewinnspiel-
Teilnahme, die Gewinnmöglichkeiten und die
Spielmodalitäten hingewiesen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Gewinnspiele zur Auswahl angeboten werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die angebotenen Gewinnspiele Toto oder Lotto umfassen.
10. System zur bargeldlosen elektronischen Abwicklung eines
Gewinnspiels mit einer Einrichtung zur Durchführung einer
automatischen Lastschrift eines bestimmten Gewinnspiel-
Teilnahmebetrags und/oder zur automatischen Gutschrift
eines eventuellen Gewinns auf das Konto zumindest eines
Spielteilnehmers,
gekennzeichnet durch
eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung zur Eingabe eines Gewinnspiel-Teilnahmewunsches;
eine Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung zur Überprüfung der Zugangsberechtigung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand einer von ihm in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic- Banking-Eingabevorrichtung eingegebenen Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes und/oder anhand bestimmter körperlicher Merkmale;
eine Einrichtung zur Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl mittels eines Zufallsgenerators und Vergleich der zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl mit einer dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung.
eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung zur Eingabe eines Gewinnspiel-Teilnahmewunsches;
eine Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung zur Überprüfung der Zugangsberechtigung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand einer von ihm in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic- Banking-Eingabevorrichtung eingegebenen Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes und/oder anhand bestimmter körperlicher Merkmale;
eine Einrichtung zur Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl mittels eines Zufallsgenerators und Vergleich der zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl mit einer dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung.
11. System nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung einen
Geldautomaten, eine elektronische Kasse oder eine
Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-,
Tele- oder Onlinebanking-Verfahrens umfaßt.
12. System nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung einen PC
oder ein Telefon umfaßt.
13. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
gekennzeichnet durch
eine Anzeigeeinrichtung zur Darstellung einer Gewinnspiel-
Teilnahmemöglichkeit, der Gewinnmöglichkeiten und der
Spielmodalitäten.
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Publications (2)
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| DE19925465A1 DE19925465A1 (de) | 2000-12-07 |
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ID=7910140
Family Applications (1)
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| DE1999125465 Expired - Fee Related DE19925465C2 (de) | 1999-06-02 | 1999-06-02 | Verfahren und System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels |
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Cited By (1)
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| DE10338236A1 (de) * | 2003-08-14 | 2005-03-17 | Deutsche Telekom Ag | Verfahren zur elektronischen Teilnahme an Glücksspielen |
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| DE4439484A1 (de) * | 1994-10-26 | 1996-05-02 | Krone Ag | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Lotterie- und Wettspielen |
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