DE19925465C2 - Verfahren und System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels - Google Patents

Verfahren und System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und ein System zur bargeldlosen elektronischen Abwickelung eines Gewinnspiels gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 10.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zur bargeldlosen Abwickelung von Lotterie- und Wettspielen sind bereits aus der DE-OS-44 39 484 bekannt. Bei dem bekannten Verfahren, das auch ohne Annahmepersonal eine gültige Teilnahme an solchen Spielen ermöglicht, wird von einem Spielteilnehmer mittels einer Maskierungseinrichtung an dem Touch-Monitor eines speziellen Teilnahmegerätes über Eingangsmasken ein gewünschtes Spiel ausgewählt und das Abbild eines Teilnahmescheins für dieses Spiel unter Verwendung der Maskierungseinrichtung ausgefüllt. Eingabefehler werden gegebenenfalls korrigiert und die Richtigkeit der Eingaben bestätigt. Die Spieldaten werden über ein Datenübertragungsmodul des Teilnahmegerätes an eine Betreibergesellschaft übermittelt und über einen Drucker an den Spielteilnehmer ausgegeben. Das Datenübertragungsmodul ist zudem mit einem Netzbetreiber für den bargeldlosen Zahlungsverkehr verbunden, so daß die Teilnahmegebühr für das ausgewählte Spiel bargeldlos beglichen werden kann. Das Teilnahmegerät umfaßt zu diesem Zweck ein mit einer POS-PC- Karte (POS Point Of Sale) verbundenes Pinpad mit hybrider Kartenlesemöglichkeit zur Eingabe einer EC-Karte, Kreditkarte, Kundenkarte oder elektronische Geldbörse. Eine eventuelle Gewinnausschüttung erfolgt ebenfalls bargeldlos. Das beschriebene Teilnahmegerät dient ausschließlich zur bargeld­ losen elektronischen Abwicklung von Lotterie- und Wettspielen und nicht etwa auch noch zur Durchführung sonstiger Bank­ geschäfte oder finanzieller Transaktionen.
Die DE-OS-44 37 277 offenbart Fernspielverfahren und Fernspiel­ systeme, bei denen ein Spieler von einem entfernten Ort aus auf einem speziellen Spielcomputer gegen eine Wetteinrichtung spielen oder an einer staatlich betriebenen Lotterie teilnehmen kann, wobei eine Online-Verbindung mit einem der Wettein­ richtung zugeordneten Hauptrechner nicht erforderlich ist. Der Spielcomputer sorgt für wenigstens eine Setzgelegenheit und ermöglicht es dem Spieler Spielguthaben zu erwerben und zusammen mit einem eventuellen Gewinn auch wieder einzulösen, wobei der Erwerb und die Einlösung beispielsweise über Kreditkarten auch bargeldlos erfolgen können. Eine darüber hinaus gehende Verwendung des Spielcomputers zur Durchführung sonstiger Bankgeschäfte oder finanzieller Transaktionen ist auch hier nicht vorgesehen. Bei der Teilnahme an einer Lotterie werden auf dem Spielcomputer Einsatzelemente für das jeweilige Lotterieereignis ausgewählt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines einfacheren, kostengünstigen Verfahrens zur bargeldlosen elektronischen Abwicklung eines Gewinnspiels und einer für einen Spielteilnehmer leicht zugänglichen einfach bedienbaren Vorrichtung oder eines Systems zur Durchführung dieses Verfahrens.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 gelöst, bei dem für eine gültige Teilnahme an einem Gewinnspiel erfindungsgemäß nur der Nachweis der Zugangsberechtigung für ein Electronic-Banking-Verfahren und die Eingabe eines entsprechenden Gewinnspiel-Teilnahmewunsches in eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung, wie z. B. insbesondere ein Geldautomat, eine elektronische Kasse oder eine Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-, Tele- oder Onlinebanking-Verfahrens, erforderlich ist, so daß man ein sehr einfaches benutzerfreundliches Verfahren erhält, bei dem Bedienungsfehler praktisch ausgeschlossen sind. In bestimmten Zeitabständen wird dann durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl und Vergleich dieser zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung mit einer dem Konto zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl automa­ tisch zumindest ein Gewinner des Gewinnspiels ermittelt.
Als Spielteilnehmer-Kennzahl wird hierbei vorzugsweise einfach die Kontonummer oder die Nummer einer dem Konto zugeordneten Magnetstreifenkarte, wie z. B. eine Scheck-, Kunden- oder Kreditkarte oder eine elektronische Geldbörse verwendet, die wie üblich von dem Spielteilnehmer als Nachweis seiner Zugangsberechtigung in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung eingegeben wird. Alternativ oder ergänzend hierzu kann als Zugangssicherung auch ein persönlicher Kenncode verwendet werden, der üblicherweise auch als persönliche Kennzahl, Geheimzahl, Kennwort, Password oder vereinfacht auch nur als PIN (für Personal Identification Number oder persönliche Identifikationsnummer) bezeichnet wird und aus einer dem zugangsberechtigten Benutzer individuell zugeordneten alphabetischen, numerischen oder alphanumerischen Zeichenkombination unterschiedlicher Länge bestehen kann. Der Nachweis der Zugangsberechtigung kann jedoch auch auf andere Art und Weise, wie z. B. anhand des Aussehens oder bestimmter körperlicher Merkmale erfolgen. Zusätzlich hierzu kann auch die Eingabe einer sogenannten Transaktionsnummer oder TAN erforder­ lich sein.
Vorzugsweise werden die Benutzer der Electronic-Banking- Eingabevorrichtung beispielsweise durch eine entsprechende Anzeige auf einem zugeordneten Monitor oder durch einen akustischen Hinweis automatisch auf die Möglichkeit einer Gewinnspielteilnahme, die einfache Art und Weise der Gewinnspieldurchführung oder die Gewinnspielbedingungen und die Gewinnmöglichkeiten hingewiesen.
Da für eine gültige Gewinnspielteilnahme erfindungsgemäß lediglich der Nachweis der Zugangsberechtigung und die Eingabe eines entsprechenden Teilnahmewunsches in eine Electronic- Banking-Eingabevorrichtung erforderlich ist, handelt es sich um ein sehr einfaches benutzerfreundliches Verfahren, bei dem eventuelle Bedienungsfehler praktisch ausgeschlossen sind. Da das Verfahren dem hohen Sicherheitsstandard der verwendeten Electronic-Banking-Eingabevorrichtung unterliegt, sind zudem eventuelle Manipulationen oder Mißbräuche durch unbefugte Dritte nahezu ausgeschlossen, so daß es sich zugleich auch um ein sehr sicheres Verfahren handelt. Durch die nahezu flächendeckende Verbreitung von Electronic-Banking- Eingabevorrichtungen, wie z. B. Geldautomaten, ist für potentielle Spielteilnehmer zudem eine sehr leichte Zugänglichkeit und eine entsprechend hohe Benutzerfreund­ lichkeit gewährleistet. Die gilt insbesondere bei Verwendung eines PCs im Rahmen eines Homebanking- oder Online-Banking- Verfahrens.
Ein System zur Durchführung dieses Verfahrens umfaßt erfindungsgemäß eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung mit einer Eingabeeinrichtung für einen Gewinnspiel-Teilnahmewunsch. Hierbei kann es sich beispielsweise einfach um eine herkömmliche Betätigungstaste handeln, so daß keine hardwaremäßige Umrüstung der heute üblichen Electronic-Banking- Eingabevorrichtung erforderlich ist, was sich sehr günstig auf die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens auswirkt. Eine entsprechende Umstellung kann rein softwaremäßig erfolgen, so daß sie sich mit minimalem technischen Aufwand und geringen Kosten durchführen läßt. Zudem lassen sich damit auf einfache Art und Weise auch problemlos Home- und Telebanking- Eingabevorrichtungen, wie z. B. PCs, als Eingabevorrichtung nutzen, wobei eine Spielteilnahme sogar per Telefon erfolgen kann.
Die erfindungsgemäße Electronic-Banking-Eingabevorrichtung umfaßt vorzugsweise auch eine Anzeigeeinrichtung zur visuellen oder akustischen Darstellung einer Gewinnspiel- Teilnahmemöglichkeit, wie z. B. einen Monitor, durch den Benutzer der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung, wie bereits erwähnt wurde, automatisch auf das Gewinnspiel hingewiesen und mit den zu seiner Durchführung erforderlichen Informationen versorgt werden. Die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung umfaßt zudem vorzugsweise eine Zugangssicherung in Form einer Eingabeeinrichtung für eine Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes.
Das erfindungsgemäße System zur bargeldlosen elektronischen Abwicklung eines Gewinnspiels umfasst als weiteres erfindungs­ gemäßes Merkmal noch eine Einrichtung zur Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen, wobei mittels eines Zufallsgenerators zumindest eine Zufalls-Gewinnzahl ermittelt und durch eine entsprechende Einrichtung mit einer dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl auf zumindest teilweise Überein­ stimmung verglichen wird.
Dieses erfindungsgemäße System umfaßt noch eine Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung zur Identifi­ zierung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand einer von ihm in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic- Banking-Eingabevorrichtung eingegebenen Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes und/oder anhand seines Aussehens oder bestimmter körperlicher Merkmale.
Electronic-Banking-Eingabevorrichtungen können erfindungsgemäß auch zur bargeldlosen elektronischen Durchführung anderer Gewinnspiele, wie z. B. Toto, Lotto oder dergleichen, verwendet werden, wobei auch hierbei wiederum die bereits genannten Vorteile einer leichten Zugänglichkeit und einfachen Bedienbarkeit, des hohen Sicherheitsstandards und der hohen Wirtschaftlichkeit auf Grund der kostengünstigen software­ mäßigen Umrüstmöglichkeit für herkömmliche Electronic-Banking- Eingabevorrichtungen zum tragen kommt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich nicht nur aus den zugehörigen Ansprüchen - für sich und/oder in Kombination - sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
Wenn ein Kunde eines Geld- oder Kreditinstitutes seinen Bargeldvorrat auffrischen und/oder an einem Gewinnspiel teilnehmen möchte, führt er zunächst seine Scheck- oder Kreditkarte in eine mit einer Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung verbundene Kartenleseeinrichtung eines Geldautomaten ein, um die Gültigkeit der Karte überprüfen zu lassen. Als ungültig erkannte Karten werden zur Sicherheit einbehalten und der Vorgang wird abgebrochen, während im Falle einer gültigen Karte über einen zugeordneten Monitor die Eingabe eines dem Kartenbesitzer legitimierenden und nur ihm bekannten persönlichen Kenncodes oder einer PIN angefordert wird. Nach der korrekten Eingabe des Kenncodes über eine mit der Kontroll- oder Sicherungseinrichtung verbundene Eingabevorrichtung mit einer entsprechenden Eingabetastatur wird der Benutzer von der Kontroll- oder Sicherungseinrichtung als rechtmäßiger Benutzer identifiziert, so daß ihm der gewünschte Zugang zu dem Geldautomaten gewährt wird und er ihn wunschgemäß benutzen kann.
Nach erfolgtem Zugang wird der Benutzer über den Monitor automatisch auf die Möglichkeit einer Gewinnspielteilnahme, die damit verbundenen Gewinnmöglichkeiten und die einfachen Spielmodalitäten hingewiesen, wonach er durch einfaches Drücken einer Bestätigungstaste der Eingabetastatur eine gültige Spielteilnahme erreichen kann. Nach Drücken der Bestätigungstaste wird dann automatisch eine bestimmte Gewinnspiel-Teilnahmegebühr in Höhe von beispielsweise DM 5,- ­ von dem Konto des Benutzers abgebucht und auf das Konto eines staatlich legitimierten Gewinnspielbetreibers überwiesen.
Im Unterschied zu bekannten bargeldlosen elektronischen Abwicklungsverfahren für Gewinnspiele müssen somit von dem Spielteilnehmer keine speziellen Teilnahmescheine ausgewählt und ausgefüllt werden, so daß Bedienungsfehler praktisch ausgeschlossen sind. Zudem ist auch nicht die Ausgabe einer entsprechenden Teilnahmebestätigung erforderlich, so daß es sich um ein äußerst einfaches, bequemes und benutzerfreund­ liches Verfahren handelt, das durch die erfindungsgemäße Verwendung eines Geldautomaten als Eingabevorrichtung aufgrund der damit verbundenen hohen Sicherheitsvorkehrungen gegen eventuelle Mißbräuche zudem auch noch äußerst sicher ist. Da das Verfahren softwaregesteuert abläuft, müssen an herkömmlichen Geldautomaten oder sonstigen Electronic-Banking- Eingabevorrichtungen auch keinerlei baulichen Veränderungen vorgenommen werden, so daß der finanzielle Aufwand zur Implementierung und Durchführung des Verfahrens äußerst gering und seine Wirtschaftlichkeit entsprechend hoch ist.
In zeitlichen Abständen von beispielsweise einer Woche oder einem Monat wird dann durch einen Zentralcomputer des Geld- oder Kreditinstitutes oder der Gewinnspiel-Betreiber­ gesellschaft aus allen Spielteilnehmern ein Gewinner ermittelt, Hierzu wird mittels eines Zufallsgenerators eine Zufallszahl mit einer bestimmten Länge von beispielsweise 6 Ziffern ermittelt und mit den Kontonummern, Kartennummern oder persönlichen Kenncodes der Spielteilnehmer auf Übereinstimmung verglichen. Bei Übereinstimmung wird dann automatisch auf das Konto des betreffenden Spielteilnehmers ein Gewinn bestimmter Höhe überwiesen, wobei der Jackpot beispielsweise 1 Million DM pro Woche oder 5 Million DM pro Monat betragen kann. Die mit dem Gewinnspiel verbundenen Kontobewegungen werden wie üblich einfach durch Kontoauszüge nachgewiesen.
Bei dem bargeldlosen elektronischen Gewinnspiel können auch mehrere Gewinner ermittelt werden, wobei für einen Hauptgewinner beispielsweise die letzten 6 Ziffern der Konto- oder Kreditkartennummer mit der ermittelten Zufalls-Gewinnzahl übereinstimmen müssen, während für die weiteren Gewinner eine entsprechend geringere Anzahl an Übereinstimmungen erforderlich ist (für den zweiten Platz beispielsweise die letzten 5 Endziffern, für den dritten Platz die letzten 4 Ziffern usw.). Es ist jedoch auch möglich, daß nacheinander mehrere Zufalls- Gewinnzahlen ermittelt und zur Bestimmung der einzelnen Gewinner herangezogen werden.
Über den Monitor des Geldautomaten - oder über eine geeignete Anzeigeeinrichtung der jeweils verwendeten Electronic-Banking- Eingabevorrichtung - können dem Benutzer gegebenenfalls auch mehrere Gewinnspiele, wie z. B. Toto, Lotto oder dergleichen, zur Auswahl angeboten werden, aus denen der Benutzer beispielsweise durch einfaches Drücken einer entsprechenden Zahlentaste der zugeordneten Eingabetastatur ein gewünschtes Gewinnspiel auswählt. Nach erfolgter Wahl werden von dem Spielteilnehmer über die Eingabetastatur eventuell erforderliche Daten zur Durchführung des Gewinnspiels, wie z. B. die Lottozahlen, eingegeben, gegebenenfalls korrigiert und durch Drücken der Bestätigungstaste bestätigt. Daraufhin wird wiederum automatisch ein bestimmter Gewinnspiel-Teilnahmebetrag vom Konto des Spielteilnehmers abgebucht. Nach der in bestimmten Zeitabständen erfolgenden Ermittlung eines oder mehrerer Gewinner wird gegebenenfalls automatisch ein entsprechender Gewinn auf dem Konto gutgeschrieben. Die Gewinnspielteilnahme wird intern registriert und beispielsweise einfach über Kontoauszüge nachgewiesen.

Claims (13)

1. Verfahren zur bargeldlosen Abwicklung eines Gewinnspiels mit zumindest einem über ein Konto bei einem Geld- oder Kreditinstitut verfügenden Spielteilnehmer, wobei die Begleichung eines bestimmten Gewinnspiel-Teilnahmebetrags und/oder die Ausschüttung eines eventuellen Gewinns durch Lastschrift bzw. Gutschrift auf dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers erfolgt, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
  • - Nachweis der Zugangsberechtigung des zumindest einen Spielteilnehmers zur Teilnahme an einem Electronic-Banking-Verfahren durch Eingabe einer dem Konto zugeordneten Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes in eine Electronic-Banking- Eingabevorrichtung und/oder durch Identifizierung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand bestimmter körperlicher Merkmale mittels einer der Eingabevorrichtung zugeordneten Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung;
  • - Eingabe eines Gewinnspiel-Teilnahmewunsches in die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung; und
  • - Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl und Vergleich dieser zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung mit einer dem Konto zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Electronic-Banking-Eingabevorrichtung ein Geldautomat, eine elektronische Kasse oder eine Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-, Tele- oder Onlinebanking-Verfahrens verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein PC oder ein Telefon als Electronic-Banking- Eingabevorrichtung verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontonummer, die Nummer der Magnetstreifenkarte oder der persönliche Kenncode als Spielteilnehmer-Kennzahl verwendet wird.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielteilnehmer-Kennzahl von dem zumindest einen Spielteilnehmer über die Electronic-Banking- Eingabevorrichtung eingegeben und gegebenenfalls bestätigt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spielteilnehmer-Kennzahl mehrere Zahlen umfaßt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Benutzer der Electronic-Banking-Eingabevorrichtung automatisch auf die Möglichkeit einer Gewinnspiel- Teilnahme, die Gewinnmöglichkeiten und die Spielmodalitäten hingewiesen werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gewinnspiele zur Auswahl angeboten werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die angebotenen Gewinnspiele Toto oder Lotto umfassen.
10. System zur bargeldlosen elektronischen Abwicklung eines Gewinnspiels mit einer Einrichtung zur Durchführung einer automatischen Lastschrift eines bestimmten Gewinnspiel- Teilnahmebetrags und/oder zur automatischen Gutschrift eines eventuellen Gewinns auf das Konto zumindest eines Spielteilnehmers, gekennzeichnet durch
eine Electronic-Banking-Eingabevorrichtung zur Eingabe eines Gewinnspiel-Teilnahmewunsches;
eine Kontroll-, Sicherungs- oder Identifizierungseinrichtung zur Überprüfung der Zugangsberechtigung des zumindest einen Spielteilnehmers anhand einer von ihm in eine entsprechende Eingabeeinrichtung der Electronic- Banking-Eingabevorrichtung eingegebenen Magnetstreifenkarte und/oder eines persönlichen Kenncodes und/oder anhand bestimmter körperlicher Merkmale;
eine Einrichtung zur Ermittlung zumindest eines Gewinners in bestimmten Zeitabständen durch Ermittlung zumindest einer Zufalls-Gewinnzahl mittels eines Zufallsgenerators und Vergleich der zumindest einen Zufalls-Gewinnzahl mit einer dem Konto des zumindest einen Spielteilnehmers zugeordneten Spielteilnehmer-Kennzahl auf zumindest teilweise Übereinstimmung.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung einen Geldautomaten, eine elektronische Kasse oder eine Eingabevorrichtung zur Durchführung eines Home-, Tele- oder Onlinebanking-Verfahrens umfaßt.
12. System nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Electronic-Banking-Eingabevorrichtung einen PC oder ein Telefon umfaßt.
13. System nach einem der Ansprüche 10 bis 12, gekennzeichnet durch eine Anzeigeeinrichtung zur Darstellung einer Gewinnspiel- Teilnahmemöglichkeit, der Gewinnmöglichkeiten und der Spielmodalitäten.
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