DE19928034A1 - Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung - Google Patents
Zerkleinerungs- und/oder SiebvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung für Schüttgüter umfaßt mindestens einen in einem Gehäuse gelagerten Rotor (1), der mehrere auf einer Rotorwelle (2) gehaltene Rotorscheiben (5) aufweist. Zwischen den Rotorscheiben (5) sind Schneid-Brechzähne (9, 9a) in sich konisch verjüngenden Aufnahmen (6, 6a) gehalten und mittels eines die Rotorwelle (2) radial durchsetzenden Spannelements (12) in Form eines Schraubbolzens festgelegt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungs- und/oder
Siebvorrichtung für Schüttgüter gemäß den Merkmalen im
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 24 50 936 ist eine Vorrichtung zum Zer
stückeln von zu vernichtendem Sperrgut bekannt. Hierbei
werden wenigstens zwei annähernd parallele Wellen in ent
gegengesetzter Drehrichtung angetrieben, wobei auf den
Wellen gegenseitig kämmende Werkzeugkränze angeordnet
sind, die Mittel zum Greifen und Zerschneiden der zu zer
stückelnden Materialien enthalten. Derartige Werkzeug
kränze mit Schneid- oder Brechzähnen sind starkem Ver
schleiß unterworfen. Um eine leichte Austauschbarkeit der
Schneid-Brechzähne zu ermöglichen, sind diese der Welle
lösbar zugeordnet. Die Wellen können nach Art von Viel
keilprofilen ausgebildet sein, auf denen aus mehreren
Segmenten bestehende Werkzeugkränze verdrehsicher ange
ordnet sind. Jedes Segment bildet hierbei einen Schneid-
Brechzahn des Werkzeugs und ist mit den in Umfangsrich
tung benachbarten Schneid-Brechzähnen verschraubt. Durch
Lockern und Lösen zweier aufeinander folgender Schrauben
ist es möglich, einzelne Schneid-Brechzähne durch achs
paralleles Verschieben in vielkeilprofilfreie Bereiche
aus dem Werkzeugkranz herauszunehmen und auszutauschen.
Diese Art der Befestigung ist sehr aufwendig, da zum
einen die Welle mit entsprechenden Verzahnungen versehen
werden muss und andererseits ausreichende Zwischenräume
zwischen den einzelnen Werkzeugkränzen vorhanden sein
müssen, um einzelne Schneid-Brechzähne durch seitliches
Verschieben entnehmen zu können. Der konstruktive und
fertigungstechnische Aufwand für derartige Wellen ist er
heblich. Darüberhinaus sind Verzahnungen in Form von
Vielkeilprofilen relativ feingliedrig, wodurch beim Aus
tausch eines Schneid-Brechzahns leicht Klemmungen auftre
ten können. Insbesondere das axiale Einfügen der Schneid-
Brechzähne kann Schwierigkeiten bereiten, da der benach
barte Werkzeugkranz den zur Verfügung stehenden Montage
raum stark einschränkt.
Es zählen eine Vielzahl weiterer Befestigungsarten von
austauschbaren Werkzeugen auf rotierenden Wellen zum
Stand der Technik. Allerdings ist insbesondere im Bereich
der Zerkleinerungs- und Siebvorrichtungen - mit den dort
vorherrschenden hohen Belastungen - keine befriedigende
Lösung bekannt, die einen besonders schnellen und einfa
chen Austausch der Schneid-Brechzähne ermöglicht.
Ausgehend vom Stand der Technik liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Zerkleinerungs- und/oder Siebvor
richtung für Schüttgüter zu schaffen, bei welcher ein
zelne Schneid-Brechzähne einfach und schnell ausgetauscht
werden können.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch die im kennzeichnen
den Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Der Kerngedanke der Erfindung ist die Festlegung der
Schneid-Brechzähne in konisch verjüngten Aufnahmen mit
tels Spannelementen.
Hierzu besitzt jeder Schneid-Brechzahn einen Klemmab
schnitt, der zumindest abschnittsweise in Richtung zum
Spannelement konisch verjüngt ist. Gegengleich konfigu
rierte Aufnahmen in den Rotorscheiben korrespondieren mit
den konischen Bereichen der Klemmabschnitte, wobei die
Spannelemente die Schneid-Brechzähne sicher in den Auf
nahmen halten.
Nach Anspruch 2 ist die Rotorwelle radial von dem Spann
element durchsetzt. Diese Art der Festlegung ist für die
Praxis besonders vorteilhaft, da die radial wirkenden
Spannkräfte die Schneid-Brechzähne sehr sicher in den
Aufnahmen fixieren. Die Spannkräfte wirken senkrecht zu
den an den Schneid-Brechzähnen angreifenden Umfangskräf
ten. Durch diese Anordnung können die Spannkräfte relativ
gering sein, wobei dennoch große Umfangskräfte von den
Radialflanken der Aufnahmen auf die Rotorscheiben und da
mit auf die Rotorwelle übertragen werden können.
Als Spannelement eignet sich nach Anspruch 3 bevorzugt
ein Schraubbolzen. Dieser durchsetzt dann eine Radialboh
rung in der Rotorwelle und ist in ein Innengewinde auf
der der Rotorwelle zugewandten Seite des Schneid-Brech
zahns eingeschraubt. Durch Drehen des Schraubbolzens wird
der Schneid-Brechzahn dann gegen die Rotorwelle ver
spannt.
Zur Führung der Schraubbolzen kann in der Radialbohrung
ergänzend eine Führungshülse befestigt sein, die vor al
lem bei hohlzylindrischen Rotorwellen als Widerlager für
den Kopf des Schraubbolzens fungiert. Als besonders gut
hat sich die Verwendung eines langen Schraubbolzens er
wiesen, da dieser in der Lage ist, durch seine Spannkraft
Setzungen der Anordnung zu kompensieren.
Die Rotorwellen können auch als Vollwellen hergestellt
sein, wobei insbesondere ein scheibenartiger Aufbau mit
entsprechenden Aufnahmen für die Schneid-Brechzähne vor
teilhaft ist.
Als Schüttgüter werden alle Arten von sieb- und zerklei
nerungsfähigem Material verstanden, wie z. B. auch Haus
müll, Restmüll oder Sperrmüll. Da bei diesen Materialien
die Rotoren stark verschmutzen und auch stark ver
schleißen können, ist eine robuste Konstruktion und ein
fache Auswechselbarkeit der Schneid-Brechzähne von großer
Bedeutung. Bei der vorliegenden Erfindung ist dies da
durch realisiert, dass zum Austausch eines Schneid-Brech
zahns ein Schraubbolzen zunächst um einige Drehungen ge
lockert wird und anschließend der Schneid-Brechzahn durch
einen Schlag auf den Kopf des Schraubbolzens aus der Auf
nahme getrieben wird. Die Aufnahme bildet beim Lockern
des Schraubbolzens ein Widerlager, wodurch auch ein sehr
fest sitzender und korrodierter Schraubbolzen sicher ge
löst werden kann. Ist der Schraubbolzen ganz aus dem
Schneid-Brechzahn herausgeschraubt, kann dieser einfach
und schnell gewechselt werden.
Um die Standzeit eines Schneid-Brechzahns zu erhöhen,
kann dieser aus einem verschleißfesten Material gefertigt
sein, wobei gegebenenfalls zusätzliche Aufpanzerungen an
seinen Arbeitsflächen angeordnet sein können.
Nach den Merkmalen des Anspruchs 4 sind auf der Rotor
welle im Abstand Rotorscheiben angeordnet, zwischen denen
die Schneid-Brechzähne eingegliedert sind. Die Rotor
scheiben besitzen zur Fixierung der Schneid-Brechzähne
Aufnahmen, wobei jeder Schneid-Brechzahn in zwei Aufnah
men gehalten ist. Die Schneid-Brechzähne sind durch die
radial wirkenden Klemmkräfte in den Aufnahmen auch gegen
axiale Verschiebungen gesichert. Ergänzend kann jedoch
der zwischen den Rotorscheiben liegende Bereich der
Schneid-Brechzähne breiter als die Aufnahmen gestaltet
sein, wodurch die Schneid-Brechzähne eine zusätzliche
axiale Fixierung erfahren.
Weiterhin können die Schneid-Brechzähne im Bereich der
Aufnahmen die Rotorscheiben umgreifende Laschen besitzen
(Anspruch 5). Diese erfüllen den gleichen Zweck wie eine
Verbreiterung zwischen den Rotorscheiben, nämlich die
axiale Fixierung der Schneid-Brechzähne. In vorteilhafter
Ausgestaltung kann ein Schneid-Brechzahn sowohl Laschen
besitzen als auch im Bereich zwischen den Rotorscheiben
breiter sein als die Aufnahmen. Hierdurch wird eine Nut
geschaffen, wodurch die Schneid-Brechzähne beim Zusammen
bau oder beim Austausch besonders einfach in ihre monta
gegerechte Position gebracht werden können und ein siche
rer axialer Halt gegeben ist.
Auch in fertigungstechnischer Hinsicht ist es günstig,
bei den Schneid-Brechzähnen im Klemmabschnitt lediglich
in die Aufnahmen eingreifende Nuten vorzusehen, um mög
lichst wenig Material zerspanen zu müssen. Die Schneid-
Brechzähne können vorteilhaft aus Stangen- oder Platten
material gefertigt werden, beispielsweise mit einer
Stärke von 40 mm. In die parallelen Seitenflächen des
Schneid-Brechzahns brauchen dann lediglich mit den Auf
nahmen korrespondierende Nuten eingebracht werden.
Mehrere Rotoren sind in der Regel gegenläufig angetrie
ben, wobei die Schneid-Brechzähne kämmend ineinandergrei
fen. Bei im Abstand auf der Rotorwelle angeordneten
Rotorscheiben bilden diese einen Siebboden aus, wobei die
Schneid-Brechzähne kämmend zwischen die Rotorscheiben des
jeweils anderen Rotors greifen. Bei der Festlegung der
Schneid-Brechzähne an jeweils zwei Rotorscheiben ist es
daher notwendig, die kämmenden Bereiche der Schneid-
Brechzähne schmaler zu gestalten als ihre Klemmab
schnitte. Dazu ist nach Anspruch 6 vorgesehen, die über
den Umfang der Rotorscheiben vorstehenden Wirkabschnitte
der Schneid-Brechzähne in axialer Richtung schmaler aus
zuführen und gegenüber den Klemmabschnitten abzustufen.
Die axiale Breite der Wirkabschnitte ist so bemessen,
dass ein kämmender Eingriff in den benachbarten Rotor
möglich ist.
Sofern die Schneid-Brechzähne aus einem Plattenmaterial
hergestellt sind, ist es besonders vorteilhaft, wenn der
Klemmabschnitt etwa doppelt so breit ist wie der Wirkab
schnitt. Bei dieser Konfiguration ist der Verschnitt des
Plattenmaterials minimal.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Rotor
für eine Zerkleinerungsvorrichtung ohne
Schneid-Brechzähne;
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung einen Ab
schnitt des mit Schneid-Brechzähnen besetzten
Rotors gemäß Fig. 1;
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung einen einzel
nen Schneid-Brechzahn;
Fig. 4 in der Seitenansicht einen Rotor für eine
Zerkleinerungsvorrichtung in einer weiteren
Ausführungsform;
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Rotor gemäß Fig.
4 entlang der Linie V-V;
Fig. 6 im Querschnitt einen Rotor mit elliptisch
konfigurierten Rotorscheiben und
Fig. 7 im Querschnitt einen Rotor mit sechseckigen
Rotorscheiben.
Mit 1 ist in den Fig. 1 und 2 ein Rotor bezeichnet,
der in einem nicht näher dargestellten Gehäuse mit seiner
Rotorwelle 2 gelagert ist. Diese umfasst einen endseiti
gen Lagerzapfen 3, der mit einer zylindrischen Hohlwelle
4 gekoppelt ist. Die Hohlwelle 4 ist Träger von Rotor
scheiben 5, die im axialen Abstand zueinander außenseitig
auf die Hohlwelle 4 geschweißt sind.
Die Rotorscheiben 5 sind kreisringförmig konfiguriert,
wobei jeweils zwei benachbarte Rotorscheiben 5 an der
gleichen Stelle ihres Umfangs radial nach innen gerich
tete Aufnahmen 6 besitzen. Die Tiefe T der Aufnahmen 6
beträgt etwa 3/4 der radialen Dicke D der kreisringförmi
gen Rotorscheiben 5. Die Aufnahmen 6 sind in Richtung zur
Rotorwelle 2 konisch verjüngt.
Jeweils zwischen zwei korrespondierenden Aufnahmen 6 ist
die Hohlwelle 4 mit einer Radialbohrung 7 versehen, in
die eine Führungshülse 8 eingeschweißt ist. Die Aufnahmen
6 und Radialbohrungen 7 dienen zur Befestigung von
Schneid-Brechzähnen 9, die wendelförmig auf dem Umfang
des Rotors 1 verteilt sind.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
auf dem Rotor 1 zwei wendelförmig umlaufende Gruppen von
Schneid-Brechzähnen 9, 9a angeordnet. Hierzu sind zwi
schen den Rotorscheiben 5 im Wechsel jeweils ein Schneid-
Brechzahn 9 der einen Gruppe und ein Schneid-Brechzahn 9a
der anderen Gruppe angeordnet. Bis auf die randseitigen
Rotorscheiben 5, besitzt also jede Rotorscheibe 5 zwei
Aufnahmen 6, 6a, um die Schneid-Brechzähne 9, 9a der je
weiligen Gruppe aufnehmen zu können. Die Aufnahmen 6, 6a
sind in den Rotorscheiben 5 diametral angeordnet.
Fig. 2 verdeutlicht, wie die Schneid-Brechzähne 9, 9a in
den Aufnahmen 6, 6a gehalten sind. Jeder Schneid-Brech
zahn 9, 9a besitzt hierzu einen Klemmabschnitt 10 mit
einer konischen Nut 11, die in gegengleich konfigurierte
Aufnahmen 6, 6a der Rotorscheiben 5 eingreifen. Mittels
eines Spannelements 12 in Form eines Schraubbolzens sind
die Schneid-Brechzähne 9, 9a in den Aufnahmen 6, 6a ge
halten. Die Spannelemente 12 durchsetzen die in den Radi
albohrungen 7 der Hohlwelle eingelassene Führungshülsen 8
und sind in eine Gewindebohrung 13 in der Unterseite 14
der Schneid-Brechzähne 9, 9a eingeschraubt (Fig. 3).
Hierdurch wird der Schneid-Brechzahn 9 in die Aufnahmen 6
gezogen und verspannt.
Fig. 3 zeigt, dass die Schneid-Brechzähne 9 im Bereich
der Nut 11 mit seitlichen Laschen 15 versehen sind. Diese
umgreifen die Rotorscheiben 5 und verhindern eine axiale
Verlagerung der Schneid-Brechzähne 9. Die Nuten 11 bzw.
die Aufnahmen 6 sind so bemessen, dass die Breite B an
der Mündung 16 der Aufnahmen 6 der Breite B1 der Schneid-
Brechzähne 9 entspricht. Die Breite B1 der Schneid-Brech
zähne 9 ist mit Ausnahme der Nuten 11 in radialer Rich
tung konstant. Das zwischen den Nuten 11 befindliche Ma
terial der Schneidbrechzähne 9 dient hierdurch als zu
sätzliche Sicherung gegen axiale Verschiebungen.
Die axiale Länge L der Schneid-Brechzähne 9 ist durch den
Abstand der Rotorscheiben 5 bestimmt. Demgegenüber ist
der radial über die Rotorscheiben 5 vorstehende Wirkab
schnitt 17 der Schneid-Brechzähne 9 gegenüber dem
Klemmabschnitt 10 schmaler ausgeführt. Hierzu ist der
Wirkabschnitt 17 in Höhe der Mündungen 16 der Aufnahmen 6
abgestuft. Seine axiale Länge LW ist so bemessen, dass
der Wirkabschnitt 17 kämmend zwischen die Rotorscheiben
des benachbarten Rotors greifen kann. Der Wirkabschnitt
17 ist zusätzlich an den den Rotorscheiben zugewandten
Seitenflächen 18 kopfseitig angeschrägt, um eine bessere
Schneid-/Brechwirkung zu erzielen.
Fig. 4 zeigt in einer weiteren Ausführungsform einen Ro
tor 19. Im Gegensatz zu dem in den Fig. 1 und 2 darge
stellten Rotor 1 ist der Rotor 19 aus massiven Rotor
scheiben 20 gebildet. Der Rotor 19 besitzt an seinen En
den Lagerzapfen 21, 22, die mit den endseitigen Rotor
scheiben 20' verbunden sind. Die Lagerzapfen 21, 22 kön
nen auch einstückig mit den Rotorscheiben 20' gefertigt
werden.
Zwischen den endseitigen Rotorscheiben 20' ist ein Bündel
von Rotorscheiben 20 fluchtend eingefasst und über sämt
liche Rotorscheiben 20, 20' durchsetzende Längsriegel 23
verschraubt. Die Längsriegel 23 sind mit endseitigem Ge
winde versehene Stangen, die gleichmäßig auf dem Umfang
des Rotors 19 verteilt sind (siehe Fig. 5). In Ausneh
mungen 24 in den randseitigen Rotorscheiben 20' sind Mut
tern 25 der Längsriegel 23 zum Verspannen der Rotorschei
ben 20, 20' angeordnet. Über die Längsriegel 23 können
hohe Vorspannkräfte aufgebracht werden, wodurch Setzungs
erscheinungen in dem Rotor 19 kompensiert werden. Das
Bündel von Rotorscheiben 20, 20' bildet die Rotorwelle
26, in welcher Schneid-Brechzähne 27 gehalten sind. Je
weils ein schneid-Brechzahn 27 ist in einer Rotorscheibe
20 fixiert.
Ein Schnitt entlang der Linie V-V (Fig. 5) veranschau
licht, dass die Schneid-Brechzähne 27 T-förmig konfigu
riert sind mit einem konischen Klemmabschnitt 28, der in
eine gegengleich ausgeführte Aufnahme 29 eingreift. Das
Spannelement 30 in Form eines Schraubbolzens durchsetzt
die Rotorscheibe 20 radial und zieht den Schneid-Brech
zahn 27 in die Aufnahme 29. Die Rotorscheibe 20 wird in
axialer Richtung von sechs gleichmäßig auf dem Umfang
verteilten Längsriegeln 23 durchsetzt.
Aus den Fig. 6 und 7 gehen weitere Ausführungsformen
von Rotoren 31, 32 hervor. Bei dem Rotor 31 gemäß Fig. 6
sind die Schneid-Brechzähne 33 ebenfalls T-förmig konfi
guriert, wobei ihre Schenkel 34 sichelförmig spitz zulau
fen. Abweichend von der in Fig. 5 dargestellten Rotor
scheibe 20 hat die Rotorscheibe 35 in dieser Ausführungs
form eine elliptische Kontur mit einer Abflachung 36 im
Bereich der Aufnahme 29.
In Fig. 7 ist die Rotorscheibe 37 sechseckig konfigu
riert. Weiterhin ist der Schneid-Brechzahn 38 an seiner
dem Rotor 32 abgewandten Seite 39 abgeflacht und besitzt
an seinen Schenkeln 40 spitz zulaufende Schrägflächen 41.
1
Rotor
2
Rotorwelle
3
Lagerzapfen
4
Hohlwelle
5
Rotorscheiben
5
' Rotorscheiben
6
Aufnahme
6
a Aufnahme
7
Radialbohrung
8
Führungshülse
9
Schneid-Brechzahn
9
a Schneid-Brechzahn
10
Klemmabschnitt
11
Nut v.
10
12
Spannelement
13
Gewindebohrung in
9
14
Unterseite v.
9
15
Lasche
16
Mündung v.
6
17
Wirkabschnitt
18
Seitenfläche v.
17
19
Rotor
20
Rotorscheiben
20
' Rotorscheiben
21
Lagerzapfen
22
Lagerzapfen
23
Längsriegel
24
Ausnehmung in
20
'
25
Mutter v.
23
26
Rotorwelle
27
Schneid-Brechzahn
28
Klemmabschnitt
29
Aufnahme
30
Spannelement
31
Rotor
32
Rotor
33
Schneid-Brechzahn v.
31
34
Schenkel v.
33
35
Rotorscheibe
36
Abflachung an
35
37
Rotorscheibe
38
Schneid-Brechzahn
39
Seite v.
38
40
Schenkel v.
38
41
Schrägfläche v.
40
B Breite v.
16
B1 Breite v.
9
D Dicke v.
5
L Länge v.
9
LW
Länge v.
17
T Tiefe v.
6
Claims (6)
1. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung für Schütt
güter mit mindestens einem in einem Gehäuse gelager
ten Rotor (1, 19, 31, 32), welcher jeweils mehrere
auf einer Rotorwelle (2, 26) gehaltene Rotorscheiben
(5, 5'; 20, 20'; 35, 37) umfasst, in denen Schneid-
Brechzähne (9, 9a; 27, 33, 38) in Aufnahmen (6, 6a,
29) gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
dass jeder Schneid-Brechzahn (9, 9a,
27, 33, 38) mittels eines Spannelements (12, 30)
festgelegt ist und einen Klemmabschnitt (10, 28) auf
weist, welcher zumindest abschnittsweise in Richtung
zum Spannelement (12, 30) konisch verjüngt ist, wobei
jeder Schneid-Brechzahn (9, 9a, 27, 33, 38) in eine
gegengleich konfigurierte Aufnahme (6, 6a, 29) ein
greift.
2. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (12, 30) die Rotorwelle (2, 26)
radial durchsetzt.
3. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung nach An
spruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannelement (12, 30) ein
Schraubbolzen ist.
4. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneid-Brechzähne (9, 9a)
zwischen im Abstand auf der Rotorwelle (2) angeordne
ten Rotorscheiben (5, 5') eingegliedert sind und
seitlich in den Aufnahmen (6, 6a) gehalten sind.
5. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung nach An
spruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneid-Brechzähne (9, 9a) im Bereich
der Aufnahmen (6, 6a) die Rotorscheiben (5) umgrei
fende Laschen (15) besitzen.
6. Zerkleinerungs- und/oder Siebvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schneid-Brechzähne (9, 9a)
einen gegenüber ihrem Klemmabschnitt (10) abgestuften
Wirkabschnitt (17) besitzen.
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| Publication Number | Publication Date |
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