DE19928107C2 - Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie - Google Patents
Frontabschnitt einer FahrzeugkarosserieInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Frontabschnitt einer
Fahrzeugkarosserie, insbesondere eines Personenkraftwagens,
mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Aus der DE 197 03 951 A1 ist eine Vorderteilkonstruktion einer
Fahrzeugkarosserie bekannt, bei der an zwei im wesentlichen
parallel zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Längsträgern
der Fahrzeugkarosserie ein Aggregateträger befestigt ist, der
zur Unterstützung und Lagerung von Fahrzeugaggregaten, wie
z. B. einer Brennkraftmaschine des Fahrzeuges, dient. Dieser
Aggregateträger weist zwei Längsabschnitte auf, die jeweils an
einem der Längsträger der Fahrzeugkarosserie befestigt sind
und sich jeweils in einem Frontbereich des jeweiligen
Längsträgers im wesentlichen parallel zur
Fahrzeuglängsrichtung erstrecken. An jedem dieser
Längsabschnitte ist ein Motorlager befestigt, mit dessen Hilfe
eine Brennkraftmaschine am Aggregateträger gelagert ist.
Die DE 38 07 458 A1 zeigt eine Aufhängung für ein quer
eingebautes Antriebsaggregat bei einem Kraftfahrzeug. An einem
Längsträger der Fahrzeugkarosserie stützt sich eine Brücke
über zwei Aggregatlager ab, die vor und hinter dem
Antriebsaggregat angeordnet sind. An diese Brücke ist hinter
dem Antriebsaggregat ein nach unten weisender Fortsatz
befestigt, der seinerseits mit dem Antriebsaggregat fest
verbunden ist.
In der US 5 472 063 A wird ein Frontabschnitt einer
Fahrzeugkarosserie beschrieben, bei dem ein Fahrzeugmotor an
Längsträgern der Karosserie gelagert ist. Die Lagerung erfolgt
dabei über entsprechende Motorlager, die an den Längsträgern
befestigt sind. Die Längsträger sind in den Abschnitten, in
denen die Motorlager daran angebracht sind, versteift bzw.
verstärkt, um im Fall einer Frontalkollision eine
Relativbewegung des Motors zu behindern.
Die bisherige Bauweise derartiger Frontabschnitte von
Fahrzeugkarosserien bzw. von Aggregateträgern erfordert
relativ großräumige Durchbrüche, Durchgänge und
Montageöffnungen, um beispielsweise die Motorlager an den
jeweiligen Längsabschnitten zu befestigen. Auf diese Weise
kommt es oftmals zu einer unnötigen Vergrößerung des
Querschnittes dieser Längsabschnitte, was zu einer Begrenzung
der möglichen Lenkeinschläge der lenkbaren Vorderräder und
somit zu einer Einschränkung des Wendekreises des Fahrzeuges
führen kann. Zusatzfunktionen derartiger Aggregateträger, wie
z. B. eine Versteifung der Längsträger der Fahrzeugkarosserie
sowie eine Verbesserung des Frontaufprallschutzes, haben
ebenfalls eine Vergrößerung des Querschnittes der
Längsabschnitte zur Folge.
Bei manchen Sicherheitskonzeptionen für den Fahrzeugbau ist es
von großer Bedeutung, daß die Brennkraftmaschine im Falle
eines Frontalaufpralls eine (relativ) geführte und definierte
Verstellbewegung bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung nach
hinten durchführt. Um dies zu gewährleisten, müssen die
Motorlager mit einer entsprechenden Festigkeit an der
Fahrzeugkarosserie bzw. an den Längsabschnitten des
Aggregateträgers befestigt sein. Auch hierzu werden bei den
bekannten Konstruktionen diese Längsabschnitte mit
entsprechend großen Querschnitten ausgebildet.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem,
für einen Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie der eingangs
genannten Art eine kompakte Ausführungsform anzugeben.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch einen Frontabschnitt
mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, das einem
Längsabschnitt des Aggregateträgers zugeordnete Motorlager in
diesen Längsabschnitt zu integrieren, derart, daß das
Motorlager gleichzeitig eine tragende Funktion innerhalb des
Längsabschnittes übernimmt, wobei das Motorlager außerdem so
ausgestaltet ist, daß es einen separierbaren Bestandteil des
Längsabschnittes bildet. Durch diese Maßnahmen ergibt sich ein
besonders kompakter Aufbau für den Längsabschnitt mit
integriertem Motorlager, der nur einen relativ geringen
Querschnitt für den Längsabschnitt erfordert, denn das
Motorlager ist erfindungsgemäß mit einem Trägergehäuse
ausgestattet, das eine tragende Funktion im Längsabschnitt
übernimmt, so daß zusätzliche Verstärkungen des
Längsabschnittes durch Querschnittsvergrößerungen entfallen
können.
Wenn das Lagergehäuse entsprechend einer Weiterbildung von
unten zugänglich am Längsabschnitt befestigbar ist, können
außerdem zusätzliche Durchbrüche, Montageöffnungen,
Montagefenster oder dergleichen entfallen, so daß auch hier
eine Reduzierung des für den Längsabschnitt erforderlichen
Querschnittes möglich ist.
Entsprechend einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Frontabschnittes kann eine Unterseite des
Längsträgers der Fahrzeugkarosserie sowie eine vorzugsweise
flächig daran anliegende Oberseite des zugehörigen
Längsabschnittes des Aggregateträgers oberhalb des zugehörigen
Motorlagers jeweils eine bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung
nach hinten abfallende Rampe bilden, so daß sich das
Motorlager im Frontal-Crash-Fall nach hinten unten geführt
verstellt. Durch diese Maßnahmen ist es möglich, im Frontal-
Crash-Fall die von den Motorlagern mitgenommene
Brennkraftmaschine so zu lenken, daß sie vor einer
Fahrgastzelle des Fahrzeuges nach unten abtaucht, so daß die
Fahrgastzelle im Idealfall quasi darüber hinweggleitet, ohne
daß die Brennkraftmaschine in den Fahrgastinnenraum eintritt.
Bei Fahrzeugen mit einer bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung
nach hinten unten geneigt angeordneter Brennkraftmaschine sind
diese Maßnahmen besonders wirkungsvoll.
Eine weitere Verbesserung des Frontal-Crash-Verhaltens ergibt
sich dann, wenn ein bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung hinter
dem Motorlager angeordneter Bereich des Längsabschnittes
bezüglich Längsbelastungen nachgiebiger ausgebildet ist als
bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung vor dem Motorlager
angeordnete Bereiche des Längsabschnittes. Im Frontal-Crash-
Fall kann sich dann das Motorlager noch besser bezüglich der
Fahrzeuglängsrichtung nach hinten verstellen und bewirkt
dadurch eine geführte Mitnahme der daran gelagerten
Brennkraftmaschine, so daß diese quasi eine Schwenkbewegung um
eine durch die Motorlager hindurchgehende Achse durchführt,
wobei sich ein bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung vorderes
Ende der Brennkraftmaschine der Fahrbahn nähert. Auch hier
kann somit die Brennkraftmaschine eine Abtauchbewegung
durchführen, die ein Eindringen der Brennkraftmaschine in den
Fahrgastinnenraum verhindert.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen
Frontabschnittes ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus der
Zeichnung und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand
der Zeichnung.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die
nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der
jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den
Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert.
Die einzige Fig. 1 zeigt eine vereinfachte Seitenansicht auf
einen Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie nach der
Erfindung.
Entsprechend Fig. 1 weist ein Frontbereich 1 einer im übrigen
nicht dargestellten Karosserie eines Personenkraftwagens zwei
Längsträger 2 auf, die sich in Richtung einer mit einem Pfeil
gekennzeichneten Fahrzeuglängsrichtung 3 erstrecken. Da sich
die beiden Längsträger 2 in der Seitenansicht gemäß Fig. 1
hintereinander befinden, ist in Fig. 1 nur einer der
Längsträger 2 sichtbar. Am in Längsrichtung 3 vorderen Ende
der Längsträger 2 sind Haltebleche 4 zur Anbindung von
Querträgerelementen oder dergleichen angedeutet.
An der Unterseite der Längsträger 2 ist an einem bezüglich der
Fahrzeuglängsrichtung 3 vorderen Bereich ein Aggregateträger 5
befestigt, der zur Unterstützung und Lagerung verschiedener
Aggregate, z. B. einer Brennkraftmaschine, des im übrigen
nicht dargestellten Fahrzeuges dient. Der Aggregateträger 5
weist zwei Längsabschnitte 6 auf, die im wesentlichen parallel
zur Fahrzeuglängsrichtung 3 verlaufen und sich jeweils
unterhalb eines der Längsträger 2, entlang des Längsträgers 2
erstrecken. In der in Fig. 1 dargestellten Seitenansicht
verlaufen die beiden Längsabschnitte 6 hintereinander, so daß
der hintere Längsabschnitt 6 durch den vorderen verdeckt ist
und in Fig. 1 nur einer der Längsabschnitte 6 sichtbar ist.
Die beiden Längsabschnitte 6 sind üblicherweise durch einen
Querabschnitt 7 im Bereich der bezüglich der
Fahrzeuglängsrichtung 3 vorderen Enden der Längsträger 2
miteinander verbunden. Dieser Querabschnitt 7 verläuft demnach
quer zur Fahrzeuglängsrichtung. Neben seiner Funktion als
Bestandteil des Aggregateträgers 5 kann dieser Querabschnitt 7
gleichzeitig als Querträger dienen, der Querkräfte zwischen
den Längsträgern 2 überträgt.
Zur Lagerung der Brennkraftmaschine weist der Aggregateträger
5 mehrere Motorlager 8 auf, von denen wenigstens eines an
jeweils einem der Längsabschnitte 6 des Aggregateträgers 5
befestigt ist. Das Motorlager 8 weist ein Trägergehäuse 9 auf
und ist in eine komplementär zum Trägergehäuse 9 ausgeformte
Gehäuseaufnahme 10 eingesetzt, die im Längsabschnitt 6
ausgespart ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das
Trägergehäuse 9 an einer bezüglich Fig. 1 unteren Seite einen
Flansch 11 auf, mit dem das Trägergehäuse 9 am Längsabschnitt
6 befestigt ist. Durch diese Bauweise ist das Motorlager 8 von
unten zugänglich und auswechselbar am Aggregateträger 5
befestigt.
Das Trägergehäuse 9 ist formintegriert in den Längsträger 6
eingebunden, d. h. das Trägergehäuse 9 bildet einen Bestandteil
des Längsträgers 6 und gehört zum Querschnitt des Längsträgers
6 dazu. Das Trägergehäuse 9 ist dabei so ausgebildet, daß es
beispielsweise darin eingeleitete, parallel zur
Fahrzeuglängsrichtung 3 wirkende Längskräfte auf die an das
Trägergehäuse 9 angrenzenden Bereiche des Längsabschnittes 6
übertragen kann. Die Stabilität und Steifigkeit des
Trägergehäuses 9 ist dabei zumindest gleich hoch wie,
vorzugsweise jedoch höher als die der benachbarten Bereiche
des Längsträgers 6. Auf diese Weise bildet das Trägergehäuse 9
einen tragenden Bestandteil des Längsabschnittes 6, wodurch
das Trägergehäuse 9 und somit das Motorlager 8 in den
Längsabschnitt 6 hinsichtlich Form und Funktion (Stabilität,
Kraftübertragung) integriert ist.
In einem mit einer geschweiften Klammer gekennzeichneten,
bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung 3 hinteren Bereich 12 des
Längsabschnittes 6 kommt eine Oberseite 13 des
Längsabschnittes 6 an einer Unterseite 14 des Längsträgers 2
relativ großflächig zur Anlage. In einem mit einer
geschweiften Klammer gekennzeichneten Bereich 15 des
Längsabschnittes 6 weisen sowohl die Oberseite 13 des
Längsabschnittes 6 als auch die Unterseite 14 des Längsträgers
2 eine bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung 3 nach hinten
abfallende Rampe 16 auf. Diese Rampe 16 geht sowohl in einem
mit einer geschweiften Klammer gekennzeichneten, bezüglich der
Fahrzeuglängsrichtung 3 nach vorn an das Motorlager 8
anschließenden Bereich 17 als auch in einem mit einer
geschweiften Klammer gekennzeichneten, bezüglich der
Fahrzeuglängsrichtung 3 nach hinten an das Motorlager 8
anschließenden Bereich 18 stetig in parallel zur
Fahrzeuglängsrichtung 3 verlaufende Bereiche der Oberseite 13
bzw. der Unterseite 14 über. Die Neigung der Rampe 16
entspricht im wesentlichen der Neigung einer Spritzwand 19,
die an den Längsträgern 2 angebracht ist und sich zwischen
diesen quer zur Fahrzeuglängsrichtung 3 erstreckt.
Insbesondere in den Bereichen 17 und 18 sind im Längsträger 6
Durchbrüche 20 eingebracht, um bevorzugte Verformungszonen
auszubilden, die im Fall eines Frontal-Crash kinetische
Energie in Verformungsenergie umwandeln. Die Bereiche 17 und
18 dienen somit als "Knautschzone". Entsprechend der in Fig. 1
dargestellten bevorzugten Ausführungsform ist der bzgl. der
Fahrzeuglängsrichtung 3 nach hinten an das Motorlager 8
anschließende Bereich 18 bezüglich Längsbelastungen bzw.
Längsverformungen nachgiebiger ausgestaltet als beispielsweise
der Bereich 17, der bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung 3 nach
vorn an das Motorlager 8 angrenzt.
Durch die vorgenannten Maßnahmen, nämlich Rampe 16 und
vergrößerte Nachgiebigkeit des Bereiches 18, kann insbesondere
im Falle eines Frontalaufpralls erreicht werden, daß sich das
Motorlager 8 nach unten und nach hinten verstellt, wobei der
Längsabschnitt 6 durch die flächige Anlage am Längsträger 2 an
diesem entlang abgleitet. Die vergrößerte Nachgiebigkeit des
Bereiches 18 begünstigt dabei die Verstellung des Motorlagers
8 nach hinten, während die Rampe 16 eine Zwangsführung für das
Motorlager 8 ausbildet. Während dieser Verstellbewegung des
Motorlagers 8 wird die daran gelagerte Brennkraftmaschine im
Bereich ihrer Lagerung zwangsweise mit dem Motorlager 8
mitverstellt, wodurch es zu einer Schwenkbewegung der
Brennkraftmaschine um das Motorlager 8 kommt. Entsprechend
Fig. 1 führt die Brennkraftmaschine dabei eine Drehbewegung
entgegen dem Uhrzeigersinn durch. Diese Verschwenkung der
Brennkraftmaschine wird dabei durch einen Kontakt der
Brennkraftmaschine mit der Spritzwand 19 unterstützt, die
dabei als Widerlager dient. Insgesamt ergibt sich für die
Brennkraftmaschine im Falle eines Frontal-Crash eine bezüglich
der Fahrzeuglängsrichtung 3 nach hinten und unten gerichtete
Abtauchbewegung, wodurch die Brennkraftmaschine sich unter
eine Fahrgastzelle schiebt. Dadurch wird vermieden, daß die
Brennkraftmaschine im Falles eines Frontalaufpralls in den
Fahrzeuginnenraum, d. h. in den Passagierraum eindringt.
Das Motorlager 8 ist vorzugsweise in das Trägergehäuse 9
einvulkanisiert. Am Motorlager 8 kann eine Schmutzlippe
anvulkanisiert sein, die einen Schutz gegenüber
Verschmutzungen und Beschädigungen durch z. B. von den Reifen
hochgeschleuderte Schmutzpartikel oder dergleichen bildet.
Claims (7)
1. Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie, insbesondere eines
Personenkraftwagens, mit zwei im wesentlichen parallel zur
Fahrzeuglängsrichtung (3) verlaufenden Längsträgern (2) und
mit einem Aggregateträger (5) zur Unterstützung und Lagerung
von Fahrzeugaggregaten, z. B. einer Brennkraftmaschine, der
zwei Längsabschnitte (6) aufweist, die jeweils an einem der
Längsträger (2) befestigt sind und sich jeweils in einem
Frontbereich des jeweiligen Längsträgers (2) im wesentlichen
parallel zur Fahrzeuglängsrichtung (3) erstrecken, wobei an
jedem Längsabschnitt (6) ein Motorlager (8) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Motorlager (8) ein Trägergehäuse (9) aufweist und
daß jeder Längsabschnitt (6) eine komplementär zum Trägergehäuse (9) ausgebildete Gehäuseaufnahme (10) aufweist, in welche das Trägergehäuse (9) formintegriert eingesetzt und am Längsabschnitt (6) auswechselbar befestigt ist und so einen tragenden Bestandteil des Längsabschnittes (6) bildet.
daß jedes Motorlager (8) ein Trägergehäuse (9) aufweist und
daß jeder Längsabschnitt (6) eine komplementär zum Trägergehäuse (9) ausgebildete Gehäuseaufnahme (10) aufweist, in welche das Trägergehäuse (9) formintegriert eingesetzt und am Längsabschnitt (6) auswechselbar befestigt ist und so einen tragenden Bestandteil des Längsabschnittes (6) bildet.
2. Frontabschnitt nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß oberhalb des Motorlagers (8) eine Unterseite (14) des
Längsträgers (2) sowie eine dieser Unterseite (14) zugewandte
Oberseite (13) des Längsabschnittes (6) jeweils eine bezüglich
der Fahrzeuglängsrichtung (3) nach hinten abfallende Rampe
(16) bilden.
3. Frontbereich nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Unterseite (14) des Längsträgers (2) und eine dieser
Unterseite (14) zugewandte Oberseite (13) des Längsabschnittes
(6) flächig aneinander anliegen.
4. Frontbereich nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung (3) hinter dem
Motorlager (8) angeordneter Bereich (18) des Längsabschnittes
(6) bezüglich Längsbelastungen nachgiebiger ausgebildet ist
als vor dem Motorlager (8) angeordnete Bereiche (17) des
Längsabschnittes (6).
5. Frontbereich nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Neigung der Rampe (16) im wesentlichen der Neigung
einer vorderen Querwand (19) (Stirnwand, Spritzwand) des
Fahrzeuges entspricht, die einen Motorraum von einem
Fahrzeuginnenraum trennt.
6. Frontbereich nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägergehäuse (9) von unten zugänglich am
Längsabschnitt (6) befestigt ist.
7. Frontbereich nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Trägergehäuse (9) ein Flansch (11) ausgebildet ist, mit
dem das Trägergehäuse (9) am Längsabschnitt (6) befestigbar
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999128107 DE19928107C2 (de) | 1999-06-19 | 1999-06-19 | Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999128107 DE19928107C2 (de) | 1999-06-19 | 1999-06-19 | Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19928107A1 DE19928107A1 (de) | 2001-01-18 |
| DE19928107C2 true DE19928107C2 (de) | 2001-05-10 |
Family
ID=7911831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999128107 Expired - Fee Related DE19928107C2 (de) | 1999-06-19 | 1999-06-19 | Frontabschnitt einer Fahrzeugkarosserie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19928107C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006036455A1 (de) | 2006-08-04 | 2008-02-07 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | Neues Vorderrahmenkonzept für den Karosserieaufbau auf einer multiplen Plattform |
| JP6135404B2 (ja) * | 2013-08-27 | 2017-05-31 | トヨタ自動車株式会社 | 車両前部構造 |
| DE102019203830B3 (de) | 2019-03-20 | 2020-07-30 | Audi Ag | Anordnung eines Aggregatelagers |
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| US5472063A (en) * | 1991-04-23 | 1995-12-05 | Mazda Motor Corporation | Front body structure of automotive vehicle |
| DE19703951A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | Daihatsu Motor Co Ltd | Vorderteilkonstruktion einer Fahrzeugkarosserie |
-
1999
- 1999-06-19 DE DE1999128107 patent/DE19928107C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19703951A1 (de) * | 1996-02-22 | 1997-08-28 | Daihatsu Motor Co Ltd | Vorderteilkonstruktion einer Fahrzeugkarosserie |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19928107A1 (de) | 2001-01-18 |
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