DE19930077A1 - Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Gummiteilen - Google Patents

Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Gummiteilen

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    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/72Side-walls
    • B29D2030/726Decorating or marking the sidewalls before tyre vulcanization

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Abstract

Bei einem Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Gummiteilen, insbesondere Reifen, wird ein Etikett aus Gummi oder einem anderen Elastomere auf einem Trägerband zugeführt, beschriftet, vom Trägerband gespendet und auf das erwärmte Gummiteil aufgedrückt und aufvulkanisiert. Das Etikett wird mit Hilfe eines Thermotransferdruckers oder eines Tintenstrahldruckers beschriftet.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Gummitei­ len, insbesondere Reifen, bei denen ein Etikett aus Gummi oder einem anderen Elastomer auf einem Trägerband zugeführt, beschriftet, vom Trägerband ge­ spendet und auf das erwärmte Gummiteil aufgedrückt und aufvulkanisiert wird.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE 195 31 332 C2 bekannt. Bei dem be­ kannten Verfahren werden zwei- oder mehrschichtige Etiketten verwendet, die ein Additiv enthalten, das unter Laserbestrahlung einen Farbumschlag erzeugt. Die Laserbestrahlung soll erfolgen, nachdem das Etikett bereits auf das Gum­ miteil aufvulkanisiert ist. Es soll jedoch auch prinzipiell möglich sein, die Be­ schriftung vor dem Aufbringen des Etiketts vorzunehmen.
Bei technischen Gummiteilen, wie beispielsweise Reifen, Schlauchbooten, Gum­ mihandschuhen, Gummistiefeln und dergleichen ist es üblich, Beschriftungen, die für eine ganze Serie gelten, wie etwa die Angabe des Herstellers oder der Grö­ ße oder der Dimension, unmittelbar in die Oberfläche einzuvulkanisieren.
Oft besteht jedoch auch der Wunsch, jedes einzelne Teil individuell mit einer les­ baren oder auch maschinenlesbaren Kennzeichnung zu versehen. Dabei kann es sich beispielsweise um den Ort der Herstellung, das Herstellwerk, das Her­ stelldatum, Angaben über die gewählte Gummimischung oder ähnliche Informa­ tionen handeln, die es gestatten, das einzelne Produkt hinsichtlich seiner Her­ kunft und Beschaffenheit jederzeit zu identifizieren. So werden beispielsweise bei der Reinigung von Tanks in Chemiebetrieben oder Raffinerien spezielle Gum­ mihandschuhe eingesetzt, die nur für drei Monate gebraucht werden dürfen. Dieser Zeitraum ließe sich durch eine auf dem Handschuh befindliche Angabe des Herstelldatums leicht durch den Benutzer selbst überwachen.
Durch das bekannte Verfahren wird zwar die Möglichkeit geschaffen, Etiketten für individuelle Angaben über das einzelne Produkt auf dem Gummiteil anzu­ bringen, jedoch sind die für die Beschriftung erforderlichen Lasergeräte außeror­ dentlich teuer. Es kommt hinzu, daß die Laserbeschriftung einen Zeitraum in der Größenordnung von 10 Sekunden in Anspruch nimmt. Es ist daher im allge­ meinen eine größere Anzahl von Laserdruckern erforderlich, wenn die heute üb­ lichen Taktzeiten eingehalten werden sollen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der obigen Art zu schaffen, das es gestattet, das Beschriften und Anbringen von Etiketten an Gummiteilen in einfacher und kostengünstiger Weise durchzuführen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genann­ ten Art dadurch gelöst, daß das Etikett mit einem Thermotransferdrucker oder einem Tintenstrahldrucker beschriftet wird.
In einem Thermotransferdrucker wird das Druckbild mit Hilfe eines Farbbands unter Wärmeeinwirkung übertragen. Als Tintenstrahldrucker wird zweckmäßi­ gerweise ein Drucker dieser Art eingesetzt, der eine große Anzahl von Düsen aufweist, die entsprechend dem Muster der Druckbilder angeordnet sind, so daß der Druckvorgang entsprechend rasch durchgeführt werden kann.
Beide Druckverfahren haben sich als ausreichend dauerhaft erwiesen. Die Les­ barkeit wird auch nicht dadurch beeinträchtigt, daß es zu Diffusionsvorgängen zwischen dem Gummiteil und dem Etikett kommt, die offenbar bei der her­ kömmlichen Lösung gemäß DE 195 31 332 C2 eine Rolle spielen.
Die Etiketten eignen sich insbesondere zur Aufnahme eines maschinenlesbaren Bar-Codes, können aber auch mit Klartext-Angaben versehen werden.
Beim Bedrucken mit einem Tintenstrahldrucker wird vorzugsweise eine lösemit­ telhaltige Farbe verwendet, die die Oberfläche des Gummiteils anlöst. Auf diese Weise entsteht ein abriebfester Druck, der u. a. auch automatisch durch Scan­ nen gelesen werden kann.
Im Gegensatz zu der bei Haftetiketten üblichen Praxis wird auf dem Trägerband ein Kleber vorgesehen, auf dem die Etiketten gehalten sind. Die Unterseite der Etiketten ist daher kleberfrei. Gegebenenfalls kann die Unterseite mit einem Trennmittel (Release) beschichtet sein. Es kann jedoch auch umgekehrt verfah­ ren werden, d. h., der Kleber kann sich an der Unterseite der Etiketten befinden, während auf dem Trägerband ein Trennmittel vorgesehen ist.
Die Etiketten bestehen vorzugsweise aus Brombutyl-Gummi, jedoch ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten. Es kommen unterschiedliche Materialien aus na­ türlichem und künstlichem Kautschuk in Betracht. Dies gilt auch für das Teil, das hier der Einfachheit halber als Gummiteil bezeichnet worden ist. Erforder­ lich ist lediglich, daß die Etiketten und das Gummiteil durch Vulkanisieren ver­ bunden werden kann.

Claims (4)

1. Verfahren zum Anbringen von Etiketten an Gummiteilen, insbesondere Rei­ fen, bei dem ein Etikett aus Gummi oder einem anderen Elastomere auf einem Trägerband zugeführt, beschriftet, vom Trägerband gespendet und auf das er­ wärmte Gummiteil aufgedrückt und aufvulkanisiert wird, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Etikett mit Hilfe eines Thermotransferdruckers oder eines Tintenstrahldruckers beschriftet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tintenstrahl­ drucker mit einer Farbe arbeitet, die ein Lösungsmittel zum Anlösen der Ober­ fläche des Gummiteils enthält.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett aus Brombutyl-Gummi besteht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett mit einem Bar-Code bedruckt wird.
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DE102011050886A1 (de) * 2011-06-07 2012-12-13 Yahya Gülay Verfahren zur Markierung von Reifen

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