DE19930119C2 - Prioritätsverwaltungsverfahren - Google Patents
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Abstract
Zur Verwaltung der Prioritäten von Routen in einem Telekommunikationsnetzwerk wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem zum Überühren der Prioritätswerte verschiedener Routen von einem Istzustand (1) in einen Zielzustand (5) für jede in dem Zielzustand (5) definierte Route ein Befehl zum Festlegen von deren Prioritätswert ausgeführt wird, der einen der Prioritätsmodi "EQUAL" oder "INSERT" als Parameter hat, die Befehle in der Reihenfolge abnehmender Priorität ausgeführt werden und der Prioritätsmodus "INSERT" für den jeweils ersten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Prioritätswert und der Prioritätsmodus "EQUAL" für jeden weiteren Befehl zum Festlegen auf den gleichen Prioritätswert verwendet wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verwalten der Prio
ritäten von Routen in einem Telekommunikationsnetzwerk. Bei
einem Telekommunikationsnetzwerk, beispielsweise nach dem
ITU-T-Standard Q.751.1 oder Bellcore Standard GR-606-CORE,
ist es möglich, zwischen zwei Signalisierungspunkten A, B eine
Menge(Signalling Route Set) von Zeichengabewegen oder -
routen(Signalling Routes) zu definieren, die alle unter
schiedlichen Routen umfaßt, über die Information vom Punkt A
zu Punkt B befördert werden kann oder - zum Beispiel nach
Maßgabe eines Betreibers des Netzwerks - befördert werden
darf. Wenn eine Nachricht von A nach B befördert werden muß,
wählt das Telekommunikationsnetzwerk eine Route aus dieser
Menge aus. Dabei ist jeder Route eine Priorität zugeordnet,
die Werte 1, 2, 3 . . . annehmen kann. Zum Befördern der Nachricht
wird die Route mit der größten Priorität, das heißt mit dem
numerisch niedrigsten Prioritätswert, ausgewählt. Nur wenn
diese ausgefallen beziehungsweise nicht verfügbar ist, wird
eine Route geringerer Priorität gewählt.
Die Zuordnung von Prioritäten zu den verschiedenen Routen der
Menge dient zum einen dazu, eine effektive Übertragung zu
gewährleisten, indem kurzen oder leistungsfähigen Routen eine
größere Priorität zugeordnet wird als längeren oder weniger
leistungsfähigen. Ein anderer Aspekt, der bei der Zuweisung
von Prioritäten eine Rolle spielen kann, sind Durchleitungs
kosten durch fremde Netze. So wird ein Anbieter von Telekom
munikationsdienstleistungen, wenn er eine gewünschte Verbin
dung nicht vollständig innerhalb des eigenen Netzes herstel
len kann, Nachrichten vorzugsweise über diejenigen Routen
leiten, bei denen die geringsten Durchleitungskosten anfal
len. Diese Kosten können sich aufgrund der Konkurrenz der
Anbieter untereinander kurzfristig ändern. In einem solchen
Fall besteht ein dringendes Bedürfnis, die Prioritäten der
einzelnen Routen der Menge schnell und effizient ändern zu
können.
Zu diesem Zweck sind in der oben genannten ITU-T-Norm Befehle
(requests) definiert, mit denen Routen erzeugt, konfiguriert
oder gelöscht werden können. Diese Befehle werden nachfolgend
als "CREATE", "SET" beziehungsweise "DELETE" bezeichnet. Es
versteht sich, daß Befehle mit gleichen Wirkungen auch in
Telekommunikationssystemen implementiert werden können, die
dieser ITU-Norm nicht entsprechen.
Diese Befehle haben mehrere Attribute, darunter die Identität
der Route, den Prioritätswert und den Prioritätsmodus. Die
Identität der Route ist eine Ordnungszahl, die beim Erzeugen
einer Route durch "CREATE" definiert wird und von den Befeh
len "SET" und "DELETE" verwendet wird, um eine zu manipulie
rende Route zu bezeichnen.
Es gibt vier verschiedene Prioritätsmodi, nämlich "EQUAL",
"INSERT", "EXCHANGE_SINGLE" und "EXCHANGE_GROUP". Diese Prio
ritätsmodi definieren die Auswirkungen, die die Hinzufügung
(durch CREATE) oder Neukonfigurierung (durch SET) einer Route
auf einen Route Set hat. Wenn der Prioritätsmodus "EQUAL"
ist, wird die neue Route zu den bereits vorhandenen mit glei
cher Priorität des Route Sets hinzugefügt. Bei Verwendung des
Prioritätsmodus "INSERT" verdrängt die neu erzeugte oder um
konfigurierte Route bereits existierende Routen mit gleichem
oder höherem Prioritätswert auf eine niedrige Priorität, das
heißt der Prioritätswert der "verdrängten" wird
inkrementiert. Wenn die Priorität mit einem der EXCHANGE-
Prioritätsmodi auf einen Zielwert geändert wird, der bei
mehreren Routen des Route Sets gegeben ist, dann erhalten
alle diese den bisherigen Prioritätswert der durch den Befehl
umkonfigurierten Route. Im Fall des Prioritätsmodus
"EXCHANGE-SINGLE" wird nur die Priorität der im Befehl
spezifizierten Route auf den Zielwert verändert; im Fall von
"EXCHANGE-GROUP" werden die Prioritäten aller Routen, die den
gleichen Ausgangsprioritätswert wie die im Befehl
spezifizierte Route haben, auf deren Zielwert geändert.
Die Handhabung dieser Befehle ist häufig äußerst beschwer
lich, insbesondere bei umfangreichen Route Sets, da es nicht
ohne weiteres möglich ist, zu erkennen, mit welchen Befehlen
ein Istzustand der Prioritätswerte der Routen des Route Sets
in einen gegebenen Zielzustand effizient überführt werden
kann. Ein Algorithmus, der es erlaubt, für einen gegebenen
Istzustand und einen gegebenen Zielzustand zielgerichtet die
Befehle zu ermitteln, die es erlauben, den einen in den ande
ren zu überführen, ist bisher nicht gefunden worden, so daß
bislang zum Verwalten der Prioritäten der Routen in jedem
Einzelfall eine manuelle Umprogrammierung durch eine Bedie
nungsperson erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Verfahren zum Verwalten
der Prioritäten dieser Routen anzugeben, das vollautomatisch
ausführbar ist, und mit dem ein beliebiger Istzustand in ei
nen beliebigen Zielzustand überführt werden kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß für jede in dem Zielzu
stand definierte Route ein Befehl zum Festlegen ihres Priori
tätswerts ausgeführt wird, der einen der Prioritätsmodi
"EQUAL" oder "INSERT' besitzt, daß die Befehle in der Reihen
folge abnehmender Priorität ausgeführt werden, und daß der
Prioritätsmodus "EQUAL" für einen dieser Befehle zum Festle
gen eines gegebenen Prioritätswerts gewählt wird, wenn be
reits zuvor ein Befehl zum Festlegen des gleichen Prioritäts
werts ausgeführt worden ist.
Vorzugsweise wird der Prioritätsmodus "INSERT" für den je
weils ersten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Priori
tätswert verwendet.
Auf die Verwendung der EXCHANGE-Prioritätsmodi kann so kom
plett verzichtet werden. Die Zahl der zum Herstellen eines
beliebigen Zielzustands erforderlichen Befehle ist nicht grö
ßer als die Zahl der Routen im Rout Set.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit
Bezug auf die Figuren.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel für die Anwendung des erfindungs
gemäßen Verwaltungsverfahrens bei einer reinen Änderung von
Prioritätswerten in einem Route Set, und
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für die Anwendung des Verfahrens
bei Hinzufügung einer Route.
Fig. 1 veranschaulicht in einer Reihe von Diagrammen 1 bis 5
den schrittweisen Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens am
Beispiel eines kleinen Route Sets, der für die Nachrichten
übertragung zwischen zwei Signalisierungspunkten eines Tele
kommunikationsnetzwerks vier Routen umfaßt. Jedes der Dia
gramme 1 bis 5 hat vier Zeilen, die jeweils einer der vier
Routen entsprechen, und zwei Spalten, wobei in der linken
Spalte die Identität einer Route und in der rechten Spalte
ihr Prioritätswert angegeben ist. Die Route mit der Identität
n wird nachfolgend der Einfachheit halber als Route #n be
zeichnet.
Das Diagramm 1 zeigt den Istzustand der Prioritäten der di
versen Routen des Route Sets. Die Route #1 hat die höchste
Priorität "1" und wird daher vorrangig zur Übertragung von
Nachrichten verwendet. Die Routen #4 und #3 haben die näch
strangige Priorität "2" und werden folglich nur verwendet,
wenn die Route #1 nicht zur Verfügung steht. Die Art und
Weise der Anwendung von mehreren Routen mit gleicher Priori
tät kann für verschiedene Telekommunikationssysteme unter
schiedlich sein. So könnte zum Beispiel die an oberster
Stelle im Diagramm auftretende Route vorrangig verwendet
werden und die nachfolgende nur zum Einsatz kommen, wenn die
an erster Stelle stehende blockiert ist (was effektiv wie
derum einer Prioritätsstaffelung entspräche), oder die Über
tragungslast kann gleichmäßig auf die verschiedenen Routen
verteilt werden (load sharing). Wenn load sharing betrieben
wird, so sind nicht zwangsläufig alle Routen gleicher Priori
tät darin einbezogen; um die Verwaltung des load sharing zu
vereinfachen, kann es zum Beispiel auf die zwei an erster
Stelle im Diagramm genannten Routen beschränkt werden, und
eventuell vorhandene weitere Routen gleicher Priorität kommen
erst zum Einsatz, wenn eine der erstgenannten ausfällt. Wie
man sieht, ist daher die Reihenfolge, in der Routen gleicher
Priorität im Diagramm auftreten, für ihre Verwendung bei der
Nachrichtenvermittlung von Bedeutung. Um die Reihenfolge der
Routen im Diagramm auch dann eindeutig ermitteln zu können,
wenn ein gegebener Prioritätswert mehrfach vorkommt, muß im
Telekommunikationssystem für jede Route ein eindeutiger Wert
abgespeichert werden, der diese Reihenfolge wiedergibt. Diese
Information benötigt das Telekommunikationssystem, um die
Verteilung der Übertragungslast auf Routen gleicher Priorität
zu verwalten.
Das Diagramm 5 zeigt den Zielzustand der Prioritätswerte der
verschiedenen Routen. Er unterscheidet sich vom durch das
Diagramm 1 repräsentierten Ausgangszustand lediglich in den
letzten zwei Zeilen, in denen die Reihenfolge und die Priori
täten der Routen #3 und #7 vertauscht sind.
Eine solche Vertauschung ließe sich zwar mit Hilfe eines Set-
Befehles mit Prioritätsmodus "EXCHANGE_SINGLE" herbeiführen,
allerdings legt ITU-T Q751.1 nicht fest, ob das Ergebnis ei
nes solchen Befehls das Diagramm 5 wäre, oder ein Diagramm,
in dem die Route #7 in der Reihenfolge der Routen gleicher
Priorität vor der Route #4 rangieren würde.
Das erfindungsgemäße Verfahren hingegen liefert hier ein ein
deutiges Ergebnis.
Als erster Schritt des Verfahrens wird ein SET-Befehl für die
Route #1 ausgeführt, die in dem Diagramm 1 ein erster Stelle
steht. Der Befehl spezifiziert den Prioritätswert "1" und den
Prioritätsmodus "INSERT". Durch den Prioritätsmodus "INSERT"
ist sichergestellt, daß die Route #1 in dem neuen Diagramm 2
an erster Stelle zu stehen kommt, unabhängig von den Priori
tätswerten aller anderen Routen. Falls es im Diagramm 1 noch
weitere Routen mit Prioritätswert "1" gegeben hätte, so wür
den diese durch den Prioritätsmodus "INSERT" auf niedrigere
Prioritätsstufen im Diagramm 2 verdrängt. Genauso erhöhen
sich durch die Verwendung des INSERT-Modus die
Prioritätswerte der nachfolgenden Routen jeweils um 1. Es
werden also zunächst für die Routen #4, #3 und #7 die
Prioritätswerte "3", "3" und "4" erhalten. Eine Route mit
Prioritätswert "2" gibt es nicht. ITU-T Q751.1 sieht zwei
verschiedene Verhaltensweisen von Telekommunikationsanlagen
in einer solchen Situation vor; solche "Prioritätslücken"
können erlaubt oder verboten sein. Falls sie verboten sind,
nimmt die Telekommunikationsanlage selbsttätig eine Korrektur
des Diagramms vor, indem sie die Prioritätswerte aller Routen
jenseits der Lücke um 1 verringert. Das Ergebnis ist das
Diagramm 2. Da bei dem hier betrachteten Beispiel der
Prioritätswert der Route #1 nicht geändert wird, und keine
weitere Route den Prioritätswert "1" hat, sind die Diagramme
1 und 2 identisch.
Der Fall, daß Prioritätslücken erlaubt sind, wird hier nicht
im Detail behandelt, da das Verwaltungsverfahren für beide
Fälle die gleichen Befehle benutzt und zum gleichen Ergebnis
führt.
Anschließend wird ein SET-Befehl für die Route #4 durchge
führt. Der Zielprioritätswert ist "2", und, da es sich hier
um die erste Route handelt, die im Laufe der Abarbeitung des
Verfahrens auf diesen Prioritätswert eingestellt wird, wird
der Prioritätsmodus "INSERT" verwendet. Folge davon ist, daß
die Route #3, die ebenfalls den Prioritätswert "2" hat, und
mit ihr die Route #7, auf geringere Prioritäten mit den Wer
ten 3 beziehungsweise 4 verdrängt werden (siehe Diagramm 3).
Durch einen dritten SET-Befehl wird die Route #7 auf den
Prioritätswert "2" eingestellt; da es sich um den zweiten
Befehl handelt, mit dem eine Route auf diesen Wert einge
stellt wird, wird der Prioritätsmodus "EQUAL" verwendet. Da
durch erhält die Route #7 unter den Routen mit Prioritätswert
"2" die zweite Stelle, nach der Route #4. Generell richtet
sich die Reihenfolge, in der Routen mit gleichem Prioritäts
wert bearbeitet werden, nach ihrer Reihenfolge im Diagramm
des Zielzustands, genauso wie die Reihenfolge von Routen un
terschiedlicher Priorität.
Das unmittelbare Ergebnis dieses Befehls zeigt Diagramm 4.
Die Route #3 hat hier die Priorität "4", Routen mit der
nächsthöheren Priorität "3" fehlen. Wenn eine solche
Prioritätslücke erlaubt ist, wird der nächste und letzte
Verfahrensschritt direkt auf den durch das Diagramm 4
repräsentierten Zustand angewendet, anderenfalls korrigiert
die Telekommunikationsanlage selbsttätig die Priorität der
Route #3 auf den Wert "3", wie in Diagramm 4' dargestellt.
Für das Ergebnis des Verfahrens ist dieser Unterschied jedoch
nicht ausschlaggebend. Das Verfahren sieht auf jeden Fall ei
nen letzten Schritt vor, in dem auch die Priorität der Route
#3 mit einem Set-Befehl explizit festgelegt wird, hier auf
den Wert "3". Da es sich um den ersten Befehl handelt, mit
dem ein Prioritätswert "3" festgelegt wird, wird hier wie
derum der Prioritätsmodus "INSERT" verwendet.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungs
gemäßen Verfahrens, bei dem im Rahmen der Prioritätsverwal
tung eine zusätzliche Route definiert wird und gleichzeitig
die Reihenfolge einer oder mehrerer Routen geändert wird. Der
Ausgangszustand ist der gleiche wie im Fall der Fig. 1 und
ist durch das gleiche Diagramm 1 dargestellt; der Zielzustand
ist durch das Diagramm 8 dargestellt, in dessen dritter Zeile
die zusätzliche Route #5 eingefügt ist. Die
Zielprioritätswerte der beiden ersten Routen 1 und 4 des
Diagramms sind die gleichen wie im Fall des Beispiels aus
Fig. 1, infolgedessen sind auch die ersten zwei
Verfahrensschritte gleich und ergeben gleiche Diagramme 2 und
3. Als dritter Schritt muß die im Zieldiagramm 8 an dritter
Stelle rangierende Route #5 eingefügt werden. Hierzu wird ein
CREATE-Befehl verwendet; der Zielprioritätswert ist "2", und
da bereits zuvor für den Übergang von Diagramm 2 nach 3 ein
SET-Befehl mit diesem Prioritätswert ausgeführt worden ist,
muß der Prioritätsmodus "EQUAL" sein. So wird der durch das
fünfzeilige Diagramm 6 repräsentierte Prioritätszustand
erhalten. Der Zielzustand wird erreicht durch zwei weitere
SET-Befehle, für die Route #7 mit dem Prioritätswert 3 und
Prioritätsmodus "INSERT", und für die Route #3 mit
Prioritätswert "3" und Prioritätsmodus "EQUAL".
Zur Ausführung des Verfahrens eignet sich ein beliebiger Com
puter, der programmiert ist, um einer Benutzungsperson das
Editieren eines Zielzustandsdiagramms wie etwa 5 oder 8 zu
erlauben, und der über eine Schnittstelle in der Lage ist,
SET-, CREATE- oder, zum Löschen von Routen, DELETE-Befehle
mit geeigneten Parametern an die Telekommunikationsanlage zu
senden. Für die Auswahl des jeweils passenden unter diesen
drei Typen von Befehlen genügt es, wenn der Computer "weiß",
welche Routen im Istzustand des Telekommunikationsnetzwerks
definiert sind. Kenntnis ihrer Prioritäten ist nicht erfor
derlich. Für im Istzustand definierte und im Diagramm des
Zielzustands nicht enthaltene Routen kann automatisch ein
DELETE-Befehl generiert werden, im Istzustand nicht vorhan
dene, im Diagramm des Zielzustands vorhandene Routen werden
mit "CREATE" erzeugt, alle anderen Routen werden mit "SET"
konfiguriert. Die Kenntnis der definierten Routen kann der
Computer aus einer Abfrage vom Telekommunikationsnetzwerk beziehen
oder aus einem früher zur Prioritätsverwaltung er
stellten und auf dem Computer gespeicherten Diagramm entneh
men.
Claims (5)
1. Verfahren zum Verwalten der Prioritäten von Routen in ei
nem Telekommunikationsnetzwerk, bei dem ein Zielzustand der
Prioritätswerte der verschiedenen Routen festgelegt und mit
Hilfe der in ITU-T Q751.1 definierten Befehle oder
gleichwirkender Befehle ein Istzustand der Prioritätswerte in
den Zielzustand überführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß für jeden in dem Zielzustand
definierten Zeichengabeweg ein Befehl zum Festlegen von
dessen Prioritätswert ausgeführt wird, der einen der Priori
tätsmodi "EQUAL" oder "INSERT" als Parameter hat, daß die
Befehle in der Reihenfolge abnehmender Priorität ausgeführt
werden, und daß der Prioritätsmodus "EQUAL" für einen dieser
Befehle zum Festlegen eines gegebenen Prioritätswerts gewählt
wird, wenn bereits zuvor ein Befehl zum Festlegen des glei
chen Prioritätswerts ausgeführt worden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Prioritätsmodus "INSERT" für den jeweils er
sten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Prioritätswert
verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß für eine Route ein Erzeugungsbefehl ausge
führt wird, wenn ihre Priorität im Zielzustand, nicht aber im
Istzustand definiert ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß für eine Route ein Ein
stellbefehl ausgeführt wird, wenn ihre Priorität im Zielzu
stand und im Istzustand definiert ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß für eine Route ein Löschbefehl
ausgeführt wird, wenn ihre Priorität im Istzustand,
nicht aber im Zielzustand definiert ist.
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ID=7913157
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