DE19930119C2 - Prioritätsverwaltungsverfahren - Google Patents

Prioritätsverwaltungsverfahren

Info

Publication number
DE19930119C2
DE19930119C2 DE19930119A DE19930119A DE19930119C2 DE 19930119 C2 DE19930119 C2 DE 19930119C2 DE 19930119 A DE19930119 A DE 19930119A DE 19930119 A DE19930119 A DE 19930119A DE 19930119 C2 DE19930119 C2 DE 19930119C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
priority
route
routes
command
commands
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19930119A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19930119A1 (de
Inventor
Bernhard Langgartner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19930119A priority Critical patent/DE19930119C2/de
Priority to US09/607,867 priority patent/US6798750B1/en
Publication of DE19930119A1 publication Critical patent/DE19930119A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19930119C2 publication Critical patent/DE19930119C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/64Distributing or queueing
    • H04Q3/66Traffic distributors
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q2213/00Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
    • H04Q2213/13093Personal computer, PC
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q2213/00Indexing scheme relating to selecting arrangements in general and for multiplex systems
    • H04Q2213/13352Self-routing networks, real-time routing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Abstract

Zur Verwaltung der Prioritäten von Routen in einem Telekommunikationsnetzwerk wird ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem zum Überühren der Prioritätswerte verschiedener Routen von einem Istzustand (1) in einen Zielzustand (5) für jede in dem Zielzustand (5) definierte Route ein Befehl zum Festlegen von deren Prioritätswert ausgeführt wird, der einen der Prioritätsmodi "EQUAL" oder "INSERT" als Parameter hat, die Befehle in der Reihenfolge abnehmender Priorität ausgeführt werden und der Prioritätsmodus "INSERT" für den jeweils ersten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Prioritätswert und der Prioritätsmodus "EQUAL" für jeden weiteren Befehl zum Festlegen auf den gleichen Prioritätswert verwendet wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verwalten der Prio­ ritäten von Routen in einem Telekommunikationsnetzwerk. Bei einem Telekommunikationsnetzwerk, beispielsweise nach dem ITU-T-Standard Q.751.1 oder Bellcore Standard GR-606-CORE, ist es möglich, zwischen zwei Signalisierungspunkten A, B eine Menge(Signalling Route Set) von Zeichengabewegen oder - routen(Signalling Routes) zu definieren, die alle unter­ schiedlichen Routen umfaßt, über die Information vom Punkt A zu Punkt B befördert werden kann oder - zum Beispiel nach Maßgabe eines Betreibers des Netzwerks - befördert werden darf. Wenn eine Nachricht von A nach B befördert werden muß, wählt das Telekommunikationsnetzwerk eine Route aus dieser Menge aus. Dabei ist jeder Route eine Priorität zugeordnet, die Werte 1, 2, 3 . . . annehmen kann. Zum Befördern der Nachricht wird die Route mit der größten Priorität, das heißt mit dem numerisch niedrigsten Prioritätswert, ausgewählt. Nur wenn diese ausgefallen beziehungsweise nicht verfügbar ist, wird eine Route geringerer Priorität gewählt.
Die Zuordnung von Prioritäten zu den verschiedenen Routen der Menge dient zum einen dazu, eine effektive Übertragung zu gewährleisten, indem kurzen oder leistungsfähigen Routen eine größere Priorität zugeordnet wird als längeren oder weniger leistungsfähigen. Ein anderer Aspekt, der bei der Zuweisung von Prioritäten eine Rolle spielen kann, sind Durchleitungs­ kosten durch fremde Netze. So wird ein Anbieter von Telekom­ munikationsdienstleistungen, wenn er eine gewünschte Verbin­ dung nicht vollständig innerhalb des eigenen Netzes herstel­ len kann, Nachrichten vorzugsweise über diejenigen Routen leiten, bei denen die geringsten Durchleitungskosten anfal­ len. Diese Kosten können sich aufgrund der Konkurrenz der Anbieter untereinander kurzfristig ändern. In einem solchen Fall besteht ein dringendes Bedürfnis, die Prioritäten der einzelnen Routen der Menge schnell und effizient ändern zu können.
Zu diesem Zweck sind in der oben genannten ITU-T-Norm Befehle (requests) definiert, mit denen Routen erzeugt, konfiguriert oder gelöscht werden können. Diese Befehle werden nachfolgend als "CREATE", "SET" beziehungsweise "DELETE" bezeichnet. Es versteht sich, daß Befehle mit gleichen Wirkungen auch in Telekommunikationssystemen implementiert werden können, die dieser ITU-Norm nicht entsprechen.
Diese Befehle haben mehrere Attribute, darunter die Identität der Route, den Prioritätswert und den Prioritätsmodus. Die Identität der Route ist eine Ordnungszahl, die beim Erzeugen einer Route durch "CREATE" definiert wird und von den Befeh­ len "SET" und "DELETE" verwendet wird, um eine zu manipulie­ rende Route zu bezeichnen.
Es gibt vier verschiedene Prioritätsmodi, nämlich "EQUAL", "INSERT", "EXCHANGE_SINGLE" und "EXCHANGE_GROUP". Diese Prio­ ritätsmodi definieren die Auswirkungen, die die Hinzufügung (durch CREATE) oder Neukonfigurierung (durch SET) einer Route auf einen Route Set hat. Wenn der Prioritätsmodus "EQUAL" ist, wird die neue Route zu den bereits vorhandenen mit glei­ cher Priorität des Route Sets hinzugefügt. Bei Verwendung des Prioritätsmodus "INSERT" verdrängt die neu erzeugte oder um­ konfigurierte Route bereits existierende Routen mit gleichem oder höherem Prioritätswert auf eine niedrige Priorität, das heißt der Prioritätswert der "verdrängten" wird inkrementiert. Wenn die Priorität mit einem der EXCHANGE- Prioritätsmodi auf einen Zielwert geändert wird, der bei mehreren Routen des Route Sets gegeben ist, dann erhalten alle diese den bisherigen Prioritätswert der durch den Befehl umkonfigurierten Route. Im Fall des Prioritätsmodus "EXCHANGE-SINGLE" wird nur die Priorität der im Befehl spezifizierten Route auf den Zielwert verändert; im Fall von "EXCHANGE-GROUP" werden die Prioritäten aller Routen, die den gleichen Ausgangsprioritätswert wie die im Befehl spezifizierte Route haben, auf deren Zielwert geändert.
Die Handhabung dieser Befehle ist häufig äußerst beschwer­ lich, insbesondere bei umfangreichen Route Sets, da es nicht ohne weiteres möglich ist, zu erkennen, mit welchen Befehlen ein Istzustand der Prioritätswerte der Routen des Route Sets in einen gegebenen Zielzustand effizient überführt werden kann. Ein Algorithmus, der es erlaubt, für einen gegebenen Istzustand und einen gegebenen Zielzustand zielgerichtet die Befehle zu ermitteln, die es erlauben, den einen in den ande­ ren zu überführen, ist bisher nicht gefunden worden, so daß bislang zum Verwalten der Prioritäten der Routen in jedem Einzelfall eine manuelle Umprogrammierung durch eine Bedie­ nungsperson erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist daher, ein Verfahren zum Verwalten der Prioritäten dieser Routen anzugeben, das vollautomatisch ausführbar ist, und mit dem ein beliebiger Istzustand in ei­ nen beliebigen Zielzustand überführt werden kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß für jede in dem Zielzu­ stand definierte Route ein Befehl zum Festlegen ihres Priori­ tätswerts ausgeführt wird, der einen der Prioritätsmodi "EQUAL" oder "INSERT' besitzt, daß die Befehle in der Reihen­ folge abnehmender Priorität ausgeführt werden, und daß der Prioritätsmodus "EQUAL" für einen dieser Befehle zum Festle­ gen eines gegebenen Prioritätswerts gewählt wird, wenn be­ reits zuvor ein Befehl zum Festlegen des gleichen Prioritäts­ werts ausgeführt worden ist.
Vorzugsweise wird der Prioritätsmodus "INSERT" für den je­ weils ersten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Priori­ tätswert verwendet.
Auf die Verwendung der EXCHANGE-Prioritätsmodi kann so kom­ plett verzichtet werden. Die Zahl der zum Herstellen eines beliebigen Zielzustands erforderlichen Befehle ist nicht grö­ ßer als die Zahl der Routen im Rout Set.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Figuren.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel für die Anwendung des erfindungs­ gemäßen Verwaltungsverfahrens bei einer reinen Änderung von Prioritätswerten in einem Route Set, und
Fig. 2 zeigt ein Beispiel für die Anwendung des Verfahrens bei Hinzufügung einer Route.
Fig. 1 veranschaulicht in einer Reihe von Diagrammen 1 bis 5 den schrittweisen Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens am Beispiel eines kleinen Route Sets, der für die Nachrichten­ übertragung zwischen zwei Signalisierungspunkten eines Tele­ kommunikationsnetzwerks vier Routen umfaßt. Jedes der Dia­ gramme 1 bis 5 hat vier Zeilen, die jeweils einer der vier Routen entsprechen, und zwei Spalten, wobei in der linken Spalte die Identität einer Route und in der rechten Spalte ihr Prioritätswert angegeben ist. Die Route mit der Identität n wird nachfolgend der Einfachheit halber als Route #n be­ zeichnet.
Das Diagramm 1 zeigt den Istzustand der Prioritäten der di­ versen Routen des Route Sets. Die Route #1 hat die höchste Priorität "1" und wird daher vorrangig zur Übertragung von Nachrichten verwendet. Die Routen #4 und #3 haben die näch­ strangige Priorität "2" und werden folglich nur verwendet, wenn die Route #1 nicht zur Verfügung steht. Die Art und Weise der Anwendung von mehreren Routen mit gleicher Priori­ tät kann für verschiedene Telekommunikationssysteme unter­ schiedlich sein. So könnte zum Beispiel die an oberster Stelle im Diagramm auftretende Route vorrangig verwendet werden und die nachfolgende nur zum Einsatz kommen, wenn die an erster Stelle stehende blockiert ist (was effektiv wie­ derum einer Prioritätsstaffelung entspräche), oder die Über­ tragungslast kann gleichmäßig auf die verschiedenen Routen verteilt werden (load sharing). Wenn load sharing betrieben wird, so sind nicht zwangsläufig alle Routen gleicher Priori­ tät darin einbezogen; um die Verwaltung des load sharing zu vereinfachen, kann es zum Beispiel auf die zwei an erster Stelle im Diagramm genannten Routen beschränkt werden, und eventuell vorhandene weitere Routen gleicher Priorität kommen erst zum Einsatz, wenn eine der erstgenannten ausfällt. Wie man sieht, ist daher die Reihenfolge, in der Routen gleicher Priorität im Diagramm auftreten, für ihre Verwendung bei der Nachrichtenvermittlung von Bedeutung. Um die Reihenfolge der Routen im Diagramm auch dann eindeutig ermitteln zu können, wenn ein gegebener Prioritätswert mehrfach vorkommt, muß im Telekommunikationssystem für jede Route ein eindeutiger Wert abgespeichert werden, der diese Reihenfolge wiedergibt. Diese Information benötigt das Telekommunikationssystem, um die Verteilung der Übertragungslast auf Routen gleicher Priorität zu verwalten.
Das Diagramm 5 zeigt den Zielzustand der Prioritätswerte der verschiedenen Routen. Er unterscheidet sich vom durch das Diagramm 1 repräsentierten Ausgangszustand lediglich in den letzten zwei Zeilen, in denen die Reihenfolge und die Priori­ täten der Routen #3 und #7 vertauscht sind.
Eine solche Vertauschung ließe sich zwar mit Hilfe eines Set- Befehles mit Prioritätsmodus "EXCHANGE_SINGLE" herbeiführen, allerdings legt ITU-T Q751.1 nicht fest, ob das Ergebnis ei­ nes solchen Befehls das Diagramm 5 wäre, oder ein Diagramm, in dem die Route #7 in der Reihenfolge der Routen gleicher Priorität vor der Route #4 rangieren würde.
Das erfindungsgemäße Verfahren hingegen liefert hier ein ein­ deutiges Ergebnis.
Als erster Schritt des Verfahrens wird ein SET-Befehl für die Route #1 ausgeführt, die in dem Diagramm 1 ein erster Stelle steht. Der Befehl spezifiziert den Prioritätswert "1" und den Prioritätsmodus "INSERT". Durch den Prioritätsmodus "INSERT" ist sichergestellt, daß die Route #1 in dem neuen Diagramm 2 an erster Stelle zu stehen kommt, unabhängig von den Priori­ tätswerten aller anderen Routen. Falls es im Diagramm 1 noch weitere Routen mit Prioritätswert "1" gegeben hätte, so wür­ den diese durch den Prioritätsmodus "INSERT" auf niedrigere Prioritätsstufen im Diagramm 2 verdrängt. Genauso erhöhen sich durch die Verwendung des INSERT-Modus die Prioritätswerte der nachfolgenden Routen jeweils um 1. Es werden also zunächst für die Routen #4, #3 und #7 die Prioritätswerte "3", "3" und "4" erhalten. Eine Route mit Prioritätswert "2" gibt es nicht. ITU-T Q751.1 sieht zwei verschiedene Verhaltensweisen von Telekommunikationsanlagen in einer solchen Situation vor; solche "Prioritätslücken" können erlaubt oder verboten sein. Falls sie verboten sind, nimmt die Telekommunikationsanlage selbsttätig eine Korrektur des Diagramms vor, indem sie die Prioritätswerte aller Routen jenseits der Lücke um 1 verringert. Das Ergebnis ist das Diagramm 2. Da bei dem hier betrachteten Beispiel der Prioritätswert der Route #1 nicht geändert wird, und keine weitere Route den Prioritätswert "1" hat, sind die Diagramme 1 und 2 identisch.
Der Fall, daß Prioritätslücken erlaubt sind, wird hier nicht im Detail behandelt, da das Verwaltungsverfahren für beide Fälle die gleichen Befehle benutzt und zum gleichen Ergebnis führt.
Anschließend wird ein SET-Befehl für die Route #4 durchge­ führt. Der Zielprioritätswert ist "2", und, da es sich hier um die erste Route handelt, die im Laufe der Abarbeitung des Verfahrens auf diesen Prioritätswert eingestellt wird, wird der Prioritätsmodus "INSERT" verwendet. Folge davon ist, daß die Route #3, die ebenfalls den Prioritätswert "2" hat, und mit ihr die Route #7, auf geringere Prioritäten mit den Wer­ ten 3 beziehungsweise 4 verdrängt werden (siehe Diagramm 3).
Durch einen dritten SET-Befehl wird die Route #7 auf den Prioritätswert "2" eingestellt; da es sich um den zweiten Befehl handelt, mit dem eine Route auf diesen Wert einge­ stellt wird, wird der Prioritätsmodus "EQUAL" verwendet. Da­ durch erhält die Route #7 unter den Routen mit Prioritätswert "2" die zweite Stelle, nach der Route #4. Generell richtet sich die Reihenfolge, in der Routen mit gleichem Prioritäts­ wert bearbeitet werden, nach ihrer Reihenfolge im Diagramm des Zielzustands, genauso wie die Reihenfolge von Routen un­ terschiedlicher Priorität.
Das unmittelbare Ergebnis dieses Befehls zeigt Diagramm 4. Die Route #3 hat hier die Priorität "4", Routen mit der nächsthöheren Priorität "3" fehlen. Wenn eine solche Prioritätslücke erlaubt ist, wird der nächste und letzte Verfahrensschritt direkt auf den durch das Diagramm 4 repräsentierten Zustand angewendet, anderenfalls korrigiert die Telekommunikationsanlage selbsttätig die Priorität der Route #3 auf den Wert "3", wie in Diagramm 4' dargestellt. Für das Ergebnis des Verfahrens ist dieser Unterschied jedoch nicht ausschlaggebend. Das Verfahren sieht auf jeden Fall ei­ nen letzten Schritt vor, in dem auch die Priorität der Route #3 mit einem Set-Befehl explizit festgelegt wird, hier auf den Wert "3". Da es sich um den ersten Befehl handelt, mit dem ein Prioritätswert "3" festgelegt wird, wird hier wie­ derum der Prioritätsmodus "INSERT" verwendet.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungs­ gemäßen Verfahrens, bei dem im Rahmen der Prioritätsverwal­ tung eine zusätzliche Route definiert wird und gleichzeitig die Reihenfolge einer oder mehrerer Routen geändert wird. Der Ausgangszustand ist der gleiche wie im Fall der Fig. 1 und ist durch das gleiche Diagramm 1 dargestellt; der Zielzustand ist durch das Diagramm 8 dargestellt, in dessen dritter Zeile die zusätzliche Route #5 eingefügt ist. Die Zielprioritätswerte der beiden ersten Routen 1 und 4 des Diagramms sind die gleichen wie im Fall des Beispiels aus Fig. 1, infolgedessen sind auch die ersten zwei Verfahrensschritte gleich und ergeben gleiche Diagramme 2 und 3. Als dritter Schritt muß die im Zieldiagramm 8 an dritter Stelle rangierende Route #5 eingefügt werden. Hierzu wird ein CREATE-Befehl verwendet; der Zielprioritätswert ist "2", und da bereits zuvor für den Übergang von Diagramm 2 nach 3 ein SET-Befehl mit diesem Prioritätswert ausgeführt worden ist, muß der Prioritätsmodus "EQUAL" sein. So wird der durch das fünfzeilige Diagramm 6 repräsentierte Prioritätszustand erhalten. Der Zielzustand wird erreicht durch zwei weitere SET-Befehle, für die Route #7 mit dem Prioritätswert 3 und Prioritätsmodus "INSERT", und für die Route #3 mit Prioritätswert "3" und Prioritätsmodus "EQUAL".
Zur Ausführung des Verfahrens eignet sich ein beliebiger Com­ puter, der programmiert ist, um einer Benutzungsperson das Editieren eines Zielzustandsdiagramms wie etwa 5 oder 8 zu erlauben, und der über eine Schnittstelle in der Lage ist, SET-, CREATE- oder, zum Löschen von Routen, DELETE-Befehle mit geeigneten Parametern an die Telekommunikationsanlage zu senden. Für die Auswahl des jeweils passenden unter diesen drei Typen von Befehlen genügt es, wenn der Computer "weiß", welche Routen im Istzustand des Telekommunikationsnetzwerks definiert sind. Kenntnis ihrer Prioritäten ist nicht erfor­ derlich. Für im Istzustand definierte und im Diagramm des Zielzustands nicht enthaltene Routen kann automatisch ein DELETE-Befehl generiert werden, im Istzustand nicht vorhan­ dene, im Diagramm des Zielzustands vorhandene Routen werden mit "CREATE" erzeugt, alle anderen Routen werden mit "SET" konfiguriert. Die Kenntnis der definierten Routen kann der Computer aus einer Abfrage vom Telekommunikationsnetzwerk beziehen oder aus einem früher zur Prioritätsverwaltung er­ stellten und auf dem Computer gespeicherten Diagramm entneh­ men.

Claims (5)

1. Verfahren zum Verwalten der Prioritäten von Routen in ei­ nem Telekommunikationsnetzwerk, bei dem ein Zielzustand der Prioritätswerte der verschiedenen Routen festgelegt und mit Hilfe der in ITU-T Q751.1 definierten Befehle oder gleichwirkender Befehle ein Istzustand der Prioritätswerte in den Zielzustand überführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden in dem Zielzustand definierten Zeichengabeweg ein Befehl zum Festlegen von dessen Prioritätswert ausgeführt wird, der einen der Priori­ tätsmodi "EQUAL" oder "INSERT" als Parameter hat, daß die Befehle in der Reihenfolge abnehmender Priorität ausgeführt werden, und daß der Prioritätsmodus "EQUAL" für einen dieser Befehle zum Festlegen eines gegebenen Prioritätswerts gewählt wird, wenn bereits zuvor ein Befehl zum Festlegen des glei­ chen Prioritätswerts ausgeführt worden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Prioritätsmodus "INSERT" für den jeweils er­ sten Befehl zum Festlegen auf einen gegebenen Prioritätswert verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß für eine Route ein Erzeugungsbefehl ausge­ führt wird, wenn ihre Priorität im Zielzustand, nicht aber im Istzustand definiert ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß für eine Route ein Ein­ stellbefehl ausgeführt wird, wenn ihre Priorität im Zielzu­ stand und im Istzustand definiert ist.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß für eine Route ein Löschbefehl ausgeführt wird, wenn ihre Priorität im Istzustand, nicht aber im Zielzustand definiert ist.
DE19930119A 1999-06-30 1999-06-30 Prioritätsverwaltungsverfahren Expired - Fee Related DE19930119C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19930119A DE19930119C2 (de) 1999-06-30 1999-06-30 Prioritätsverwaltungsverfahren
US09/607,867 US6798750B1 (en) 1999-06-30 2000-06-30 Priority administration method

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19930119A DE19930119C2 (de) 1999-06-30 1999-06-30 Prioritätsverwaltungsverfahren

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19930119A1 DE19930119A1 (de) 2001-01-11
DE19930119C2 true DE19930119C2 (de) 2001-06-07

Family

ID=7913157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19930119A Expired - Fee Related DE19930119C2 (de) 1999-06-30 1999-06-30 Prioritätsverwaltungsverfahren

Country Status (2)

Country Link
US (1) US6798750B1 (de)
DE (1) DE19930119C2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12034570B2 (en) 2022-03-14 2024-07-09 T-Mobile Usa, Inc. Multi-element routing system for mobile communications

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7136432B2 (en) * 2001-06-08 2006-11-14 Broadcom Corporation Robust burst detection and acquisition system and method
CN100444583C (zh) * 2006-05-15 2008-12-17 杭州华三通信技术有限公司 选择语音路由的方法和语音网关
US8984198B2 (en) * 2009-07-21 2015-03-17 Microchip Technology Incorporated Data space arbiter
US8179909B2 (en) * 2009-12-15 2012-05-15 Mitsubishi Electric Research Laboratories, Inc. Method and system for harmonizing QoS in home networks

Family Cites Families (12)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5068782A (en) * 1987-02-02 1991-11-26 Unisys Corp. Accessing control with predetermined priority based on a feedback arrangement
US4953081A (en) * 1988-12-21 1990-08-28 International Business Machines Corporation Least recently used arbiter with programmable high priority mode and performance monitor
US5303382A (en) * 1989-09-21 1994-04-12 Digital Equipment Corporation Arbiter with programmable dynamic request prioritization
US5257385A (en) * 1991-12-30 1993-10-26 Apple Computer, Inc. Apparatus for providing priority arbitration in a computer system interconnect
US5848297A (en) * 1991-12-30 1998-12-08 Apple Computer, Inc. Control apparatus for maintaining order and accomplishing priority promotion in a computer interconnect
US5241632A (en) * 1992-01-30 1993-08-31 Digital Equipment Corporation Programmable priority arbiter
US5307466A (en) * 1992-04-30 1994-04-26 International Business Machines Corporation Distributed programmable priority arbitration
JP3658420B2 (ja) * 1994-04-14 2005-06-08 株式会社日立製作所 分散処理システム
US5572686A (en) * 1995-06-05 1996-11-05 Apple Computer, Inc. Bus arbitration scheme with priority switching and timer
US5805840A (en) * 1996-03-26 1998-09-08 Advanced Micro Devices, Inc. Bus arbiter employing a transaction grading mechanism to dynamically vary arbitration priority
US5862355A (en) * 1996-09-12 1999-01-19 Telxon Corporation Method and apparatus for overriding bus prioritization scheme
US6055564A (en) * 1998-03-11 2000-04-25 Hewlett Packard Company Admission control where priority indicator is used to discriminate between messages

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Recommendation Q.751.1 (10/95), Kap. 6.2.12 *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US12034570B2 (en) 2022-03-14 2024-07-09 T-Mobile Usa, Inc. Multi-element routing system for mobile communications

Also Published As

Publication number Publication date
US6798750B1 (en) 2004-09-28
DE19930119A1 (de) 2001-01-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69025846T2 (de) Verfahren zur Verwendung gespeicherter partieller Bäume zur Berechnung eines Weges in einem Datenkommunikationsnetz
DE69628682T2 (de) System und Verfahren um die Belastung einer Mehrzahl von Datei-Servern zu verteilen
DE69524119T2 (de) Dynamischgesteuerte leitweglenkung unter anwendung von virtuellen zielknoten
DE69838506T2 (de) Verfahren für transaktionen zwischen verteilten datenbanken
DE69319103T2 (de) Netzwerkverwaltungssystem
DE69310010T2 (de) Kosten-optimierte Weglenkung in einem Telekommunikationsnetz
DE602005006058T2 (de) Skalierbare Gruppierung von virtuellen lokalen Netzwerken (VLAN) bei einem Stadtbereichnetzwerkbetreiber
EP0719061B1 (de) Verfahren und Anordnung zum Bilden von Routinginformationen in einem Kommunikationsnetz
DE19681678B4 (de) Telekommunikationsnetz-Verwaltungssystem
DE69504313T2 (de) Datenspeicher
DE60204581T2 (de) Verfahren zur Optimierung der Verteilung eines Dienstes von einer Quelle zu mehreren Dienstempfängern in einem Netzwerk
DE60224101T2 (de) Kommunikationsnetzwerk
EP0954186B1 (de) Verfahren zum Komprimieren eines Rufnummern-Datenbestands einer Telekommunikationsanlage und entsprechende Telekommunikationsanlage
DE69310946T2 (de) Verfahren und Mittel zum Detektieren einer Leitweglenkungsschleife in einem Fernmeldenetz
DE19930119C2 (de) Prioritätsverwaltungsverfahren
DE60301854T2 (de) Nachrichtentransfer-teilepunktcodeabbildungsverfahren
DE602004005405T2 (de) Verfahren zur Verkehrsplanung eines Virtual Private LAN Dienstes (VPLS)
DE3943052A1 (de) Hierarchisches synchronisationsverfahren fuer vermittlungsstellen eines fernmeldenetzes
DE69828804T2 (de) Einführung von dienst unabhängigen baublöcken
WO2001015461A1 (de) Generisches alignment-verfahren in einer multi-manager-umgebung
EP1032223B1 (de) Signalisierungspunkt eines Signalisierungsnetzes
DE4308512A1 (de) Verfahren zum Routing von Verbindungen in einem Kommunikationsnetz
DE10115380A1 (de) Verfahren zum Ändern eines Parameters eines Betriebssystems eines Computersystems
DE60100685T2 (de) Verwaltungsverfahren vor einem telekommunikationsnetzwerk und vorrichtung zur durchführung des Verfahrens
EP1331794B1 (de) Verfahren zur Adresszuweisung in einem Netzwerk und Komponenten dafür

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee