DE1993015U - Spulentraeger fuer faerbereien u. dgl. - Google Patents

Spulentraeger fuer faerbereien u. dgl.

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DE1993015U
DE1993015U DE1968SC044830 DESC044830U DE1993015U DE 1993015 U DE1993015 U DE 1993015U DE 1968SC044830 DE1968SC044830 DE 1968SC044830 DE SC044830 U DESC044830 U DE SC044830U DE 1993015 U DE1993015 U DE 1993015U
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DE
Germany
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Expired
Application number
DE1968SC044830
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English (en)
Inventor
Raymond Jacques Schlumpf
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16—Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

In den Färbereien ist das Beschicken und Entladen der Farbautoklaven ein zeitaufwendiger und infolge der erforderlichen Handarbeit kostspieliger Arbeitsgang. So müssen die zu färbenden Garnspulen auf die am Boden des Autoklaven stehenden Dorne aufgesetzt werden, von denen jeder entsprechend der Spulenhöhe mehrere Spulen trägt und von denen in einem üblichen Autoklaven etwa 60 Stück vorhanden sind. Bei 8 Spulen pro Dorn müssen also zum Beschicken eines üblichen Autoklaven etwa 500 Spulen aufgesetzt werden.
Nun kann in der Praxis ein Arbeiter aber nur zwei oder höchstens drei Spulen gleichzeitig handhaben, so daß sowohl beim Beschicken wie beim Entladen des Autoklaven jeweils mehr als 165 Handgriffe erforderlich sind. Infolgedessen muß zur Erreichung einer ausreichenden Tagesleistung sehr viel Personal vorhanden sein, was sich naturgemäß in durchaus ungünstiger Weise im Arbeitspreis für das Färben der Garne niederschlägt.
Um hier Abhilfe zu schaffen, sieht die Neuerung Anordnungen vor, welche eine gewisse Spulenzahl miteinander vereinigen und tragen können, wobei jede dieser Anordnungen eine Einheit bildet, welche bequem direkt auf einen Dorn im Farbautoklaven aufgesetzt werden kann.
Vorzugsweise werden derartige Anordnungen direkt im Anschluß an die Spulmaschinen verwendet und am Ausgang der Trockenanlagen wieder zurückgewonnen, wodurch die Manipulation der Spulen während des gesamten Behandlungsablaufes in der Färberei beträchtlich vereinfacht und beschleunigt wird.
Gemäß der Neuerung wird dies durch einen Spulenträger erreicht, welcher im wesentlichen aus einem relativ nachgiebigen langgestreckten Tragorgan besteht und an seinen Enden mit hohlen Endstücken besetzt ist, welche jeweils Anordnungen zur Aufnahme und zum Festhalten einer scheibenartigen Stütze sowie zur Aufnahme eines Grifforganes aufweisen.
Die Länge eines derartigen Spulenträgers ergibt sich aus der Länge der Dorne der im Betrieb verwendeten Autoklaven, so daß er bequem in vollem Zustande auf irgendeinen dieser
Dorne aufgeschoben werden kann. Nach einem besonderen Merkmal der Neuerung weist das langgestreckte Tragorgan vorzugsweise eine gewisse axiale Elastizität auf, so daß der mit Spulen bestückte Träger insbesondere während seines kurzen Durchlaufs durch eine Trockenschleuder nach der Behandlung im Farbautoklaven sich unbeschadet biegen kann.
Eine genauere Erläuterung der Neuerung ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnungen; es zeigen:
Figur 1 einen neuerungsgemäßen Spulenträger von der Seite gesehen;
Figur 2, 3, 4 und 5 Schnitte durch Fig. 1 längs der Linien II-II, III-III, IV-IV bzw. V-V;
Figur 6 einen Axialschnitt durch den mit Spulen bestückten Spulenträger aus Fig. 1, der auf den Dorn eines Autoklaven aufgeschoben ist;
Figur 7 einen Schnitt durch Fig. 6 längs der Linie VII-VII; und
Figur 8 und 9 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Spulenträgers von der Seite gesehen in zwei speziellen Positionen.
Der in den Figuren 1-7 dargestellte Spulenträger besteht aus einem langgestreckten Tragorgan 1, welches im Ausführungsbeispiel aus zwei Kabeln 2 und 3 besteht. Dieses Tragorgan weist an den Enden rohrartige symmetrische und identische
Endstücke 4 und 5 auf. Die Enden der Kabel 2 und 3 sind an der zylindrischen Innenfläche der Elemente 4 und 5 festgeschweißt. Jedes dieser Elemente 4 und 5 weist Anordnungen auf, um eine scheibenartige Stütze 5 bzw. 7 aufnehmen und festhalten zu können. Diese Anordnungen bestehen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einziehbaren Anschlägen 8, 9 und 10, 11, welche aus den rohrartigen Elementen 4 und 5 durch Öffnungen 12, 13 bzw. 14, 15 durch Federblätter 16, 17 bzw. 18, 19 nach außen gedrückt werden. Jedes dieser Federblätter ist mit dem entsprechenden Rohrelement durch Nieten 20 vernietet. Die federnden Anschläge 8-11 besitzen jeweils eine im allgemeinen rechtwinklig zur Achse des Spulenträgers verlaufende Fläche 21 und eine hierzu schräg geneigt laufende Fläche 22, wobei die Fläche 21 zur Mitte des Spulenträgers hinweist.
Außerdem weist jedes Rohrelement 4 bzw. 5 an seiner Außenkante zwei diametral einander gegenüberliegende Löcher 23, 24 bzw. 25, 26 auf, in welche während der Handhabung der mit Spulen bestückten Spulenträger nicht dargestellte Greif- oder Tragorgane eingehakt werden können.
Die vorbeschriebene Vorrichtung wird folgendermaßen verwendet: Vorzugsweise am Ausgang der Spulmaschine werden die Garnspulen 27 mit ihrem hohlen Kern 28 auf den Träger aufgeschoben, dessen unteres Ende vorher mit einer Scheibe 7 bestückt wurde, welche auf den Flächen 21 der Anschläge 10 und 11 ruht. Zwischen den einzelnen Spulen 27 wird jeweils eine übliche Zwischenlage 29 aufgeschoben. Auf die oberste Spule wird dann die zweite Haltescheibe 6 aufgesetzt, welche beim Aufschieben die Anschläge 8 und 9 entgegen der Kraft der Federblätter 16 und 17 zurückdrückt und anschließend durch die Flächen 21 dieser Anschläge festgehalten wird, sobald diese aus den Öffnungen 12 und 13 ihres Endstückes heraustreten können.
Die so mit Garnspulen bestückten Spulenträger können anschließend mittels jeder geeigneten Einrichtung weiter transportiert werden, beispielsweise durch eine nicht dargestellte Trageinrichtung, deren Haken direkt in die Löcher 23, 24 oder 25, 26 eingreifen oder in irgendein durch diese Löcher hindurchgeführtes Zwischenorgan.
Wie in den Figuren 6 und 7 dargestellt ist, kann ein derart voller Spulenträger direkt auf den Dorn 30 eines Farbautoklaven aufgesetzt und dort in an sich üblicher Weise befestigt werden, wobei gewöhnlich eine Feder 31 mittels der auf das obere Gewindeende 33 des Dornes 30 aufgeschraubten Spannjutter unter Spannung gesetzt wird.
Naturgemäß kann ein derartiger Spulenträger in der verschiedensten Art und Weise ausgebildet werden, ohne daß dadurch der Grundgedanke der Neuerung verlassen würde. So besteht der in den Figuren 8 und 9 dargestellte Spulenträger aus Kunststoff und wurde in einem Stück durch Extrusion in an sich bekannter Weise hergestellt. Das Tragorgan 1 besteht hier aus einem netzartigen Schlauchgebilde 34, wodurch es eine axiale Elastizität erhält, welche seine Verbiegung selbst in vollem Zustande beim Einsatz in eine gewöhnlich am Ausgang des Farbautoklaven angeordnete Trockenschleuder ermöglicht. Wie aus den Figuren 8 und 9 zu sehen ist, ermöglicht diese Netzstruktur 34 eine beträchtliche Längung des Spulenträgers, wobei dieser von seiner ursprünglichen Länge Ltief1 zu der wesentlich größeren Länge Ltief2 gestreckt werden kann. Diese axiale Elastizität kann außerdem ausgenutzt werden, um einen Axialdruck auf die auf den Spulenträger aufgesetzten Spulen auszuüben, wobei die ursprüngliche Länge eines derartigen Spulenträgers dann kleiner ist als die des in den Figuren 1 und 5 dargestellten Spulenträgers.

Claims (5)

1. Spulenträger für Färbereien und dergl., dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem langgestreckten, relativ nachgiebigen Tragorgan (1, 34) mit einem hohlen Endstück (5, 4) an jedem Ende besteht und jedes Endstück Organe (10, 11 bzw. 12, 13) zur Aufnahme und zum Festhalten einer scheibenartigen Stütze (6, 7) sowie Mittel (23, 24 bzw. 25, 26) zur Aufnahme eines Greiforganes aufweist.
2. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (1) aus zwei Kabeln (2, 3) besteht und deren Enden mit den rohrartigen Endstücken (4, 5) verschweißt sind.
3. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (34) aus einem netzartigen Schlauch besteht und dieser sich in rohrartige Endstücke fortsetzt.
4. Spulenträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragorgan (34) mit seinen Endstücken einteilig extrudiert ist.
5. Spulenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- und Halteorgane für die scheibenartige Stütze (6, 7) aus in die Endstücke (4, 5) durch Öffnungen (14, 15 bzw. 16, 17) hineindrückbaren und normalerweise durch elastische Organe (18, 19 bzw. 20, 21) nach außen drückbaren Anschlägen (10, 11 bzw. 12, 13) bestehen.
DE1968SC044830 1967-05-05 1968-05-04 Spulentraeger fuer faerbereien u. dgl. Expired DE1993015U (de)

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