DE19936032C1 - Verfahren zur Beurteilung der Qualität von Schlachttierhälften - Google Patents
Verfahren zur Beurteilung der Qualität von SchlachttierhälftenInfo
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Abstract
Die Erfindung beschreibt ein Verfahren, das mittels optischer Bildverarbeitung eine automatische Qualitätsbeurteilung von Schlachttierhälften, insbesondere von Schlachtschweinen gewährleistet, wobei gegenüber den bekannten Verfahren eine höhere reproduzierbare Schätzgenauigkeit erzielt wird, die durch Fehler im Spaltprozeß des Schlachttiers nur unwesentlich, durch nicht absolut senkrechte Bilderfassung zur Spaltebene nicht beeinflußt werden kann. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine optische Aufnahme der Schlachttierhälfte in der Spaltebene, im Bereich der Schinken-Lendenregion photogrammetrisch ausgewertet wird. DOLLAR A Als markante Bezugspunkte werden die Wirbelsäule (3), der Schloßknochen (2), die dünnse Speckdicke am MGM (16) und die Konturen des Rückenspecks (6; 12) im ausgewählen Bereich genutzt. DOLLAR A Der zur Beurteilung der Qualität maßgebliche Magerfleichanteil wird durch Addition von zueinander ins Verhältnis gesetzter, zum geraden Verlauf des Rückenmarkkanals senkrechter Teilstrecken im Bereich des Fleischs und der Speckschicht unter Einbeziehung von aus Regressionsberechnungen ermittelter Konstanten für jeden Term und einer Grundkonstante berechnet.
Description
Die Erfindung bezeichnet ein Verfahren zur Beurteilung der
Qualität von Schlachttierhälften mittels optischer Bildver
arbeitung, das insbesondere zur Klassifizierung und Han
delswertbestimmung von Schlachtschweinhälften einsetzbar
als auch prinzipiell bei anderen Groß- und Kleinschlacht
tieren anwendbar ist.
In Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieben werden
Schlachtschweinhälften, zumeist am Haken hängend, regi
striert, gewogen sowie gemäß einer amtlichen Handelsklas
seneinstufung durch Erfassen der Speck- und Fleischdicke an
landesspezifisch gesetzlich vorgegebenen Stellen bewertet.
Unter Einbeziehung einer Vielzahl weiterer, zumeist nicht
standardisierter, spezifischer Parameter des Schlachttier
körpers erfolgt zudem eine Handelswertbestimmung.
Neben manuellen Methoden zur Bestimmung der Speck- und
Fleischdicke an Schachtierhälften sind verschiedene Verfah
ren zur Klassifizierung aus dem Stand der Technik bekannt,
die das Prinzip der optischen Bildverarbeitung nutzen.
Die Druckschriften DD 2 98 310 A5, DE 41 31 556 C2 sowie DE
41 09 345 C2 beschreiben Verfahren zur Bestimmung bzw.
Analyse von Schlachttierkörperhälften durch Bildverarbei
tung, bei dem die äußere Kontur, Speckschicht, Fleisch- und
Rückenspeckverhältnis ermittelt werden, indem Aufnahmen von
der Schlachttierhälfte mit Wirbelsäule und allen Zwischen
wirbelschichten angefertigt werden. Als Fixpunkt zur Er
mittlung der Parameter für die Zerlegung und Klassifizie
rung wird vom Kreuzbein der Wirbelsäule ausgegangen, das
ebenso wie die anderen Wirbel mittels Objektanalyse be
stimmt wird. Nachteilig an diesen Verfahren ist zum einen
der hohe rechentechnische Aufwand zur Objektanalyse mit
vordefinierten Kontur- und Objektparametern, andererseits
läßt sich das Kreuzbein als Fixpunkt bei auftretenden
Spaltfehlern im realen Verarbeitungsprozeß nicht immer hin
reichend sicher selektieren.
In der Druckschrift DE 197 33 216 C1 wird ein Verfahren zur
Bewertung von Schlachttierhälften durch optische Bildverar
beitung beschrieben, das in Anlehnung an die klassische
Zweipunkt-Methode eine Klassifizierung anhand einer opti
schen Bildauswertung der erweiterten Lendenregion unter
Ausschluß subjektiver Fehlerquellen ermöglicht. Die Schätz
genauigkeit zur Bewertung und somit zur Klassifizierung
wurde gegenüber den bisher bekannten Bewertungsverfahren
damit nicht verbessert.
Aus der älteren Anmeldung 198 47 232.3, nachveröffentlicht in der DE 198 47 232 A1
ist ein Verfahren zur Bewertung von Schlachttier
hälften durch optische Bildverarbeitung zu entnehmen, bei dem
ein photogrammetrisches Verfahren als Nachbildung der her
kömmlichen Zweipunkt-Methode zur Bewertung eingesetzt wird.
In der Lenden- und Schinkenregion werden zwei markante
Punkte, von denen der erste das körperseitige Ende des
Schloßknochens ist, der zweite das körperseitige Ende des
MGM (Musculus Gluteus Medium) darstellt und eine Gerade mit
der Richtung des mittleren Verlaufs des Rückenspecks, pho
togrammetrisch erfaßt. Zur eigentlichen Bewertung werden
die Längen von Teilstrecken genutzt, die sich auf einer
Senkrechten auf der zum Schloßknochen parallel verschobenen
Geraden in Höhe des zweiten markanten Punktes durch die Dic
ke des Rückenspecks ergeben. Bei diesem Verfahren werden
zwar die subjektiven Meßfehler der manuell durchgeführten
ZP-Methode ausgeschlossen, die Schätzgenauigkeit zur Bewer
tung wird jedoch nicht erhöht.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Entwicklung eines
Verfahrens, das mittels optischer Bildverarbeitung eine au
tomatische Qualitätsbeurteilung von Schlachttierhälften,
insbesondere von Schlachtschweinen, gewährleistet, wobei ge
genüber den bekannten Verfahren eine höhere reproduzierbare
Schätzgenauigkeit erzielt wird, die durch Fehler im Spalt
prozeß des Schlachttiers nur unwesentlich, durch nicht ab
solut senkrechte Bilderfassung zur Spaltebene nicht beein
flußt werden kann.
Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten
Merkmale gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Das Wesen der Erfindung besteht in der photogrammetrischen
Auswertung einer optischen Aufnahme der Schlachttierhälfte
in der Spaltebene, im Bereich der Schinken-Lendenregion. In
diesem Bereich sind der Schloßknochen und die Wirbel op
tisch erkennbar, der Musculus Gluteus Medium und der Rüc
kenspeck durch die Farb- und Helligkeitsunterschiede zu an
deren Gewebepartien optisch stets selektierbar, wodurch de
ren sichere rechentechnische Selektierbarkeit gegeben ist.
Für die photogrammetrische Auswertung werden als markante
Bezugspunkte die Wirbelsäule, der Schloßknochen, die dünn
ste Speckdicke am MGM und die Konturen des Rückenspecks im
ausgewählten Bereich genutzt.
Der zur Beurteilung der Qualität maßgebliche Magerfleisch
anteil wird durch die Summe von zueinander ins Verhältnis
gesetzter, zum geraden Verlauf des Rückenmarkkanals senk
rechter Teilstrecken im Bereich des Fleischs und der Speck
schicht unter Einbeziehung von aus Regressionsberechnungen
ermittelter Konstanten für jeden Term und einer Grundkon
stanten berechnet.
Die Bestimmung der für die Berechnung erforderlichen Teil
strecken erfolgt, indem eine Gerade mit der Richtung des
letzten, geraden Abschnitts der Wirbelsäule in die Mitte
des Rückenmarkkanals als erste Ausgangslinie für die Mes
sungen, gelegt wird. Auf dieser Geraden wird als zweite
Ausgangslinie eine senkrechte Strecke bis zur äußeren
Speckkontur errichtet, deren innere Verlängerung den unte
ren Punkt des Schloßknochens tangential berührt.
Parallel zur zweiten Ausgangslinie werden weitere Strecken,
deren Längen von der ersten Ausgangslinie und der äußeren
Speckkontur begrenzt sind, in Höhe des schwanzseitigen Endes
des letzten Wirbels, der dünnsten Speckschicht am MGM, zwi
schen dem letzten und vorletzten Wirbel, als auch zwischen
dem vorletzten und drittletzten Wirbel berechnet. Die Länge
der Teilstrecken der zweiten Ausgangslinie sowie der dazu
parallelen weiteren Strecken ergibt sich durch deren
Schnittpunkt mit der Speckinnenkonturlinie zwischen Speck
und Fleisch.
Vorstellbar ist auch die Handelsklassenbestimmung mittels
der im Folgeschritt möglichen Querschnittsflächenberechnung
aus den Teilstrecken sowie den zugeordneten Strecken auf
der ersten Ausgangslinie anhand charakteristischer Verhält
nisgrößen von Speckschichtpartien und von durch die Speck
innenkontur, den Schloßknochen, den vorletzten Wirbel be
grenzten Teilflächen zu bestimmen.
Alternativ können auch die Verhältnisse der Streckenlängen
der Diagonalen von Teilflächen zueinander zur Bestimmung
genutzt werden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen durch die Bestimmung
von Streckenverhältnissen zur Beurteilung der Qualität von
Schlachttierhälften insbesondere in der Eliminierung von
Fehlerquellen durch nicht absolut senkrechte Aufnahmen in
der Spaltebene, die sonst zu Fehlbewertungen und Fehlklas
sifizierungen führen. Spaltfehler im Schlachtprozeß beein
flussen die Bewertung kaum. Die Schätzgenauigkeit wird we
sentlich erhöht, wodurch eine genauere, höhere Qualität der
Bewertung erzielt wird.
Die Erfindung wird als Ausführungsbeispiel an Hand von
Fig. 1 als Aufnahmebereich für die Bewertung
näher erläutert.
Nach Fig. 1 wird ein Bildbereich 1 der Schinken- und Lenden
region einer Schlachttierhälfte photogrammetrisch ausgewer
tet, der deren gesamte Breite, das körperseitige Ende des
Schloßknochens 2 und das untere Ende der Wirbelsäule 3 mit
Wirbeln erfaßt.
In die Mitte des Rückenmarkkanals wird eine Gerade 4 mit
der Richtung des geraden Abschnitts der Wirbelsäule 3 als
erste Ausgangslinie für die Messungen gelegt. Auf dieser
Geraden 4 wird als zweite Ausgangslinie 5 eine senkrechte
Strecke bis zur äußeren Speckkontur 6 errichtet, wobei eine
innere Verlängerung 7 der zweiten Ausgangslinie 5 den unte
ren Punkt des Schloßknochen 2 tangential berührt.
Parallel zur zweiten Ausgangslinie 5 werden vier weitere
Strecken berechnet, deren Längen ebenfalls von der Geraden
4 als erste Ausgangslinie und der äußeren Speckkontur 6 be
grenzt sind. Eine erste Parallele 8 wird in Höhe der dünn
sten Speckschicht am MGM, eine zweite Parallele 9 am
schwanzseitigen Ende des letzten Wirbels der Wirbelsäule 3,
eine dritte Parallele 10 zwischen dem letzten und vorletz
ten Wirbel der Wirbelsäule 3 und eine vierte Parallele 11
zwischen dem vorletzten und drittletzten Wirbel der Wirbel
säule 3 berechnet. Die zweite Ausgangslinie 5 sowie die Pa
rallelen 8; 9; 10; 11 werden von der Speckinnenkonturlinie
12 geschnitten, wodurch Teilstrecken entstehen. Auf der
zweiten Ausgangslinie 5 sind hierdurch Teilstrecken st1 13
und st2 14 bestimmt. Weiterhin bestimmen die Schnittpunkte
die Länge der äußeren Teilstrecke stzp 15 der ersten Paral
lelen 8, die der dünnsten Speckdicke am Musculus Gluteus
Medium 16 entspricht, die Länge einer inneren Teilstrecke
stk 17 auf der zweiten Parallelen 9, die Längen der Teil
strecken st3 18 und st4 19 auf der dritten Parallele 10 so
wie auf der vierten Parallele 11 die Längen der Teilstrec
ken st5 19 und st6 20.
Der Magerfleischanteil (mfa) wird z. B. nach der Formel:
berechnet, der unmittelbar zur Bewertung genutzt wird und
zur Handelsklasseneinstufung dient.
Die Konstanten p0, p1, p2, p3, p8, p9 sind durch Regressi
onsberechnungen mittels eines standardisierten Statistik
programms, wie zum Beispiel Microsoft Excel®, aus dem tat
sächlichen Magerfleischanteil von Schlachttierhälften als
Referenzgrößen berechnet.
Eine Handelswertbestimmung ist mittels des Verhältnisses
von Flächen bzw. der Streckenlängen deren Begrenzung eben
falls realisierbar. Hierzu werden beispielsweise die Größen
der von dei Geraden 4, der Speckinnenkonturlinie 12, der
Teilstrecken st1 13 und st3 18 begrenzten Fläche zu der des
Specks zwischen den Teilstrecken st2 14 und st4 19 berech
net sowie ein Koeffizient, der mit dem Handelswert korre
spondiert, ermittelt. Alternativ ist der Handelswert mit
tels Koeffizienten aus den Werten für die Diagonalen dieser
Flächen bestimmbar.
1
Bildbereich
2
Schloßknochen
3
Wirbelsäule
4
Gerade
5
zweite Ausgangslinie
6
äußere Speckkontur
7
innere Verlängerung der zweiten Ausgangslinie
5
8
erste Parallele
9
zweite Parallele
10
dritte Parallele
11
vierte Parallele
12
Speckinnenkonturlinie
13
st1
14
st2
15
äußere Teilstrecke (stzp)
16
Musculus Gluteus Medium - MGM
17
stk
18
st3
19
st4
20
st5
21
st6
Claims (4)
1. Verfahren zur Beurteilung der Qualität von Schlachttier
hälften mittels optischer Bildverarbeitung, wobei durch
photogrammetrische Auswertung einer optischen Aufnahme in
deren Spaltebene im Bereich der Schinken-Lendenregion un
terschiedliche Gewebearten rechentechnisch selektiert und
spezifische Parameter zur Bewertung ermittelt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß als markante Bezugspunkte die Wirbelsäule (3) mit Rüc kenmarkkanal, die körperseitig untere Stelle des Schloßkno chens (2), die dünnste Speckdicke am MGM (16) und die Kontu ren des Rückenspecks (6; 12) im ausgewählten Bereich ge nutzt werden,
daß eine Gerade (4) mit der Richtung des letzten, geraden Abschnitts der Wirbelsäule (3) in die Mitte des Rückenmark kanals als erste Ausgangslinie für die Messungen gelegt wird, auf dieser Geraden (4) als zweite Ausgangslinie (5) eine senkrechte Strecke bis zur äußeren Speckkontur (6) er richtet wird, wobei eine innere Verlängerung (7) der zwei ten Ausgangslinie (5) den unteren Punkt des Schloßknochens (2) tangential berührt, parallel zur zweiten Ausgangslinie (5) weitere Strecken, deren Längen von der ersten Ausgangs linie und der äußeren Speckkontur (6) begrenzt sind, in Hö he des schwanzseitigen Endes letzten Wirbels der Wirbel säule (3), der dünnsten Speckschicht am MGM (16), zwischen dem letzten und vorletzten Wirbel der Wirbelsäule (3), als auch zwischen dem vorletzten und drittletzten Wirbel der Wirbelsäule (3) berechnet werden, wobei sich die Länge von Teilstrecken der zweiten Ausgangslinie (5) sowie der dazu parallelen weiteren Strecken durch deren Schnittpunkt mit der Speckinnenkonturlinie (12) ergeben, und
daß der zur Bewertung maßgebliche Magerfleischanteil durch Addition von Summanden von zueinander ins Verhältnis ge setzter, zum geraden Verlauf des Rückenmarkkanals senkrech ter Teilstrecken im Bereich des Fleischs und der Speck schicht unter Einbeziehung von mittels Regressionsberech nungen ermittelter Konstanten für jeden Term und einer Grundkonstante berechnet wird.
daß als markante Bezugspunkte die Wirbelsäule (3) mit Rüc kenmarkkanal, die körperseitig untere Stelle des Schloßkno chens (2), die dünnste Speckdicke am MGM (16) und die Kontu ren des Rückenspecks (6; 12) im ausgewählten Bereich ge nutzt werden,
daß eine Gerade (4) mit der Richtung des letzten, geraden Abschnitts der Wirbelsäule (3) in die Mitte des Rückenmark kanals als erste Ausgangslinie für die Messungen gelegt wird, auf dieser Geraden (4) als zweite Ausgangslinie (5) eine senkrechte Strecke bis zur äußeren Speckkontur (6) er richtet wird, wobei eine innere Verlängerung (7) der zwei ten Ausgangslinie (5) den unteren Punkt des Schloßknochens (2) tangential berührt, parallel zur zweiten Ausgangslinie (5) weitere Strecken, deren Längen von der ersten Ausgangs linie und der äußeren Speckkontur (6) begrenzt sind, in Hö he des schwanzseitigen Endes letzten Wirbels der Wirbel säule (3), der dünnsten Speckschicht am MGM (16), zwischen dem letzten und vorletzten Wirbel der Wirbelsäule (3), als auch zwischen dem vorletzten und drittletzten Wirbel der Wirbelsäule (3) berechnet werden, wobei sich die Länge von Teilstrecken der zweiten Ausgangslinie (5) sowie der dazu parallelen weiteren Strecken durch deren Schnittpunkt mit der Speckinnenkonturlinie (12) ergeben, und
daß der zur Bewertung maßgebliche Magerfleischanteil durch Addition von Summanden von zueinander ins Verhältnis ge setzter, zum geraden Verlauf des Rückenmarkkanals senkrech ter Teilstrecken im Bereich des Fleischs und der Speck schicht unter Einbeziehung von mittels Regressionsberech nungen ermittelter Konstanten für jeden Term und einer Grundkonstante berechnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Handelswertbestimmung mittels Flächenberechnung
aus Teilstrecken sowie zugeordneten Strecken auf der Gera
den (4) als erste Ausgangslinie anhand charakteristischer
Verhältniswerte der Flächen von Speckschichtpartien und von
durch die Speckinnenkonturlinie (12), den Schloßknochen (2)
sowie den vorletzten Wirbel der Wirbelsäule (3) begrenzten
Teilflächen erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Verhältniswerte der Längen der Diagonalen von Teilflä
chen im Fleisch- und Speckbereich zueinander zur Handels
wertbestimmung genutzt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß Verhältniswerte der Längen von Strecken, die Teilflä
chen im Fleisch- und Speckbereich begrenzen, zueinander zur
Handelswertbestimmung genutzt werden.
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