DE1993634U - Laufscharnier fuer taschenschirmgestelle. - Google Patents
Laufscharnier fuer taschenschirmgestelle.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/06—Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs
Landscapes
- Hinges (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
PA1813&f* 28X61
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-IN6. SCHÖNWALD
DR.-ING. TH. MEYER DR, FUES
KÖLN !,DEICHMANNHAUS
27.3.I968
Seh/ek
Rosenkaimer GmbH, Leichlingen/Rhld.
Laufscharnier für Taschenschirmgestelle.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Laufscharnier zur
schiebbaren Verbindung der mit dem Schirmschieber Verbundenen Strebe mit dem äußeren Dachstangenteil von
teleskopierbar η Schirmgestellen.
Das genannte Laufscharnier dient einerseits zur schiebbaren
Verbindung zwischen Stützstrebe und den teleskopierbaren Schienenteilen des Schirmes., andererseits ist an
dem Laufscharnier die Möglichkeit geschaffen, den Stoffbezug
des Schirmes an diesem befestigen zu können. Die bisher verwendeten Scharniere an Taschenschirmen teleskopierbarer
Art weisen eine erhebliehe Länge auf, um eine
genügende Führungslänge zu erhalten. Sie sind teilweise mit einem Nähloch oder Widerhaken ausgestattet, um den
Benähfaden sieher zu halten. Der Scharnierlappen mit
derlochung ist entweder in der Mitte oder an einem Ende
des Scharniers angeordnet. Pur die Führung des Ikufscharniers
an dem oberen Dachstangenteil sind zu beiden Seiten der Scharnierlappen durch UmwinkeIn von Sehärnierteilen·
gebildete Führungen vorgesehen, die ein Vereeken des Scharnieres verhindern sollen. Dadurch erhält das Scharnier
eine gewisse Baulänge, die sich auch beim Teleskopieren des Schirmes auswirkt. Die an dem Scharnier bei den
Scharnierlappen angesetzt angeordnete; Führung erhöht
hierbei die Baulänge des Scharniers selbst, welchem Umstand bei der Verkürzung der teleskopierbaren Teile Rechnung getragen werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Scharnierlänge an dem
Laufscharnier zu schaffen, die bei sonst gleich-guter
Führung an dem Dachstangenteil eine Verkürzung des Lauf-Scharniers
erlaubt. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß das Scharnier, das an seinem, dem äußeren Dachstangenteil zugekehrten.. Endteil mit Führungslappen versehen
ist, an dem anderen Endteil mit dem Scharnierlappen endet.
Auf diese Weise läßt sieh eine kurze Seharnierausführung
des Laufseharniers erreichen, die sieh auf die Möglichkeit
der Verkürzung des teleskopierbaren Taschenschirmgestells in günstiger Weise auswirkt. Denn je kurzer die Scharnierlänge ist, desto kleiner wird der Taschenschirm im zusammengeschobenen Zustand. Trotz der Kürze der Länge des
Laufscharniers ergibt sich keine Einbuße an Führungsgüte
längs des Dachstangenteiles. Der Eingriff der Teile
bleibt sicher und leicht.
Das gemäß der Erfindung ausgebildete Laufscharnier mit
verkürzter Länge läßt sieh in verschiedenen Ausführungen
gestalten. Bei einer Äusführungsform können die sonst
vorhandenen, verhältnismäßig breiten umgewinkelten Lappen
zur Führung an dem Dachstangenteil allein das Gleiten ,
auf der Dachstange übernehmen. In entsprechender Weise
ist die Umwinklung der Führungslappen genau* möglichst
im rechten Winkel - im Querschnitt gesehen - zu halten.
Weiterhin ist es vorteilhaft, daß bei einer Dachstange ;
von U-förmig gestaltetem Querschnitt die Rückenkante des Scharniers unterhalb der Scharnierlappen mit einer
Ausrundung versehen ist. Dadurch wird verhindert, daß
die Rückenkante sieh HtsJcfc stufenförmig abheben kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann das
zweite Paar der nach innen abgewinkelten Führungslappen
unterhalb der vertieften Lochung zur Aufnähme eines
Nietstiftes in den Scharnierlappen angeordnet sein. Man
bleibt hierbei bei einer doppelten Führung, wobei jedoch
die Kürzung des LaufScharniers aufrechterhalten wird.
Bei einer weiteren·Ausführungsform kann man auch die
Scharnierlappen an der Endseite schräg einwärts verlaufen
lassen, so daß man dadurch Führungslappen bilden kann,
die in der Aussparung liegen, jedoch nicht über die Rückkante der Scharnierlappen hervorstehen. Bei einer ;
anderen Gestaltung der Erfindung ist es möglich, senkrecht
zur Rückenkante der Scharnierlappen stehende FUhrungs-
lappen vorzusehen, die durch parallel zur Rückenkante
des Scharniers verlaufende Einschnitte gebildet werden können. Auch hierbei verbleibt es bei der äußerst kurzen
Scharnierlänge.
Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten
Auöführungsbeispiele nachstehend erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform des LaufScharniers
gemäß der Erfindung in Ansicht und Draufsicht.
Fig. J5 und-Λ stellen eine weitere Ausführungsform des
erfindungsgemäßen LaufScharniers in Ansicht und Draufsicht
dar.
In den Fig. 5 und 6 sowie 7 und.8 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Gestaltung des LaufScharniers gemäß
der Erfindung jeweils in Ansicht und Draufsicht veranschaulicht.
Das Laufscharnier 1 der Fig. 1 weist in üblicher Weise
Scharnierlappen 2 auf, in denen eine trichterförmig vertiefte Lochung zur Aufnahme eines Scharnierstiftes vorgesehen
ist. Am anderen Ende des Scharniers ist ein Widerhaken K zur Festlegung des Behahfadens vorgesehen. Das
LaufscharnL er 1 hat - in der Zeichnung gesehen - links.-seitig,
d.h. an der dem äußeren Dachstangenteil zugekehrten Seite, keine Führung an der Dachstangeddurch vorspringende
Teile, sondern endet unmittelbar an der entsprechenden
Begrenzungskante 5 des Scharnierlappens 2. Die Führung
wird allein von den umgewinkeiteh Scharnierteilen β
gebildet, die das Gleiten auf derDachstange übernehmen^
Die ümwinklung der Teile 6 ist hierbei exakt möglichst \
im rechten Winkel durchgeführt. Damit bei in einem Bögen
liegender Dachstange die Rüekenkante 1J des Scharniers
sieh nicht stufenförmig unterhalbder Scharnierlappen
abhebt, ist die Rüekenkante 7 ausgerundet ausgebildet,
was bei der bogenförmigen Kontur 8 ersichtlich ist»
Bei dem Laufscharnier 9 der Fig. 3 und4 ist unterhalb
der vertieften Lochung j? ein Fenster Io gesehaffen,
dessen fröi geschnittenes Zungenteil= li nach innen umgelegt ist. Dadurch ist unmittelbar unterhalb der:Lochung
für den Scharnierstif.t eine Führung des Scharniers an
der Dachstange geschaffen. Man hat also trotz einer extrem kurzen Scharnierausführung eine doppelte Führungsmögliehkeit
des Scharniers an der Dachstange mittels der umgelegten Zungenpaare 11 und 6.
Bei dem Ausfuhrungsbeispiel der Fig. 5 und 6 ist das
Scharnier 12 noch innerhalb/ des Bereiches der Scharnier- _ lappen 2 mit Führungsteilen 13 versehen. Hierbei verlaufen
die Scharnierlappen 2 nicht wie in bekannter Weise senkrecht nach unten, sondern schräg einwärts f
gemäß dem Konturenverlauf 14, so daß in dem Winkel der
Untersehneidung die Führungslappen IJ gebildet und angeordnet
werden können. Auch hierbei wird eine kurze Scharnierlänge eingehalten. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist bei der anderen Führung ein Benählöch15 vorgesehen.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen ein Scharnier IW3
bei dem die senkrecht verlaufende Seite der Scharnierlappen 2 zur Bildung einer weiteren Führung an dem
Dachstangenteil angeschnitten ist." Es ergeben sich nach
innen .abgewinkelte Teile 17/ die mit ihrer unteren Kante
eine Führung an dem Dachstangenteil bieten. Die Einschnitte
18 verlaufen parallel zur Rückenkante 1J des
Scharniers. Die Führungslappen 17 sind senkrecht zur :
Rückenkante 7 angeordnet.
Bei den beschriebenen Scharnierausführungen erzielt man ein Laufscharnier mit außenliegenden Scharnierlappen
in asymmetrischem Aufbau und äußerster Kürze,, was insbesondere für Mini-Taschenschirmgestelle mit extrem ;
kurzer Verpackungsgröße von Bedeutung ist.
Claims (5)
1. Scharnier zur schiebbaren Verbindung der mit dem
Schirmschieber verbundenen Strebe mit dem äußeren Dachstangenteil von teleskopierbaren Sehlrmgestellen, dessen,
außenliegende Scharnierlappen vorzugsweise eine trichterförmig vertiefte Lochung zur Aufnähme eines Nietstiftes
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (1,9*12,16)-,
das an seinem dem äußeren Dachstangenteil zugekehrten Endteil mit Führungslappen (6) versehen ist,
an dem anderen Endteil mit den Scharnierlappen (2) endet.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rückenkante (7) des Scharniers (l) unterhalb der
Scharnierlappen (2) mit einer Ausrundung (8) versehen ist.
j5. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Scharnierlappen (2) unterhalb der vertieften
Lochung (5) nach innen abgewinkelte Führungslappen (11) angeordnet sind. ". ._
4. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnierlappen (2) an der Stirnseite schräg einwärts verlaufend (14) vorgesehen sind und daß in der
dadurch gebildeten Aussparung Führungslappen (lj5) angeordnet
sind.
5. Scharnier nach Anspruch 1 oder Z, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Scharnierlappen (2) mittels zur Rückenkante (7) parallel verlaufender Einschnitte (l8)
senkrecht zur Rückenkante (7) stehende Führungslappen (17) vorgesehen sind. ;
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968R0037253 DE1993634U (de) | 1968-03-28 | 1968-03-28 | Laufscharnier fuer taschenschirmgestelle. |
| AT630168A AT311583B (de) | 1968-03-28 | 1968-07-01 | Scharnier an dachstangen von teleskopierbaren schirmgestellen |
| ES1968140897U ES140897Y (es) | 1968-03-28 | 1968-08-09 | Bisagra corrediza para varillajes de paraguas de bolsillo. |
| FR1587986D FR1587986A (de) | 1968-03-28 | 1968-10-17 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968R0037253 DE1993634U (de) | 1968-03-28 | 1968-03-28 | Laufscharnier fuer taschenschirmgestelle. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1993634U true DE1993634U (de) | 1968-09-12 |
Family
ID=7405152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1968R0037253 Expired DE1993634U (de) | 1968-03-28 | 1968-03-28 | Laufscharnier fuer taschenschirmgestelle. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1993634U (de) |
| ES (1) | ES140897Y (de) |
| FR (1) | FR1587986A (de) |
-
1968
- 1968-03-28 DE DE1968R0037253 patent/DE1993634U/de not_active Expired
- 1968-08-09 ES ES1968140897U patent/ES140897Y/es not_active Expired
- 1968-10-17 FR FR1587986D patent/FR1587986A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES140897U (es) | 1969-01-01 |
| FR1587986A (de) | 1970-04-03 |
| ES140897Y (es) | 1969-08-01 |
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