DE1994015U - Elektrische maschine mit permanentmagnetischen erregerpolen. - Google Patents

Elektrische maschine mit permanentmagnetischen erregerpolen.

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DE1994015U DE1965L0039936 DEL0039936U DE1994015U DE 1994015 U DE1994015 U DE 1994015U DE 1965L0039936 DE1965L0039936 DE 1965L0039936 DE L0039936 U DEL0039936 U DE L0039936U DE 1994015 U DE1994015 U DE 1994015U
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  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft eine elektrische Maschine mit Erregerpolen aus stab- oder plattenförmigem permanentmagnetischem Material. Ist eine solche Maschine eine Drehstrom- oder Wechselstrommaschine, so ist es notwendig, zur Unterdrückung von Oberwellen einen Dämpferkäfig vorzusehen, da Oberwellen vielfach auch eine entmagnetisierende Wirkung auf das Polmaterial haben.
Nun bestehen unabhängig davon Schwierigkeiten bei der Befestigung von stab- oder plattenförmigem Magnetmaterial am Ständer oder Läufer der Maschine. Für die Anwendung von stabförmigem Magnetmaterial wurde bereits vorgeschlagen, dieses mit einem Gießharz zu verkleben oder zu vergießen, um die Befestigung zu vereinfachen. Will man plattenförmiges Magnetmaterial verwenden, so muß dies meist mit Bohrungen versehen werden, durch die Schrauben hindurchzuführen sind. Hierdurch werden magnetische Inhomogenitäten verursacht; außerdem wird die mechanische Festigkeit dieses sehr spröden Materials herabgesetzt. Eventuell treten bereits bei der Befestigung oder Montage Beschädigungen am Magnetmaterial auf.
Die Neuerung hat die Aufgabe, sowohl diese Nachteile und Schwierigkeiten zu beseitigen als auch den besonderen Aufwand einer zusätzlichen
Dämpferwicklung weitgehend zu vermindern. Dies wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, dass das stab- oder plattenförmige Magnetmaterial in einer Hülse aus magnetisch nicht leitendem und elektrisch gut leitendem Material angeordnet ist, die ihrerseits an dem Ständer oder Rotor der elektrischen Maschine befestigt ist und zugleich als Dämpferwicklung dient.
Dabei kann entweder nur der Raum zwischen der Hülse und dem Magnetmaterial oder aber auch zwischen dem gesamten stab- oder plattenförmigen Magnetmaterial einschließlich der Hülse mit Gießharz ausgefüllt sein, d.h. zumindest verklebt oder aber voll ausgegossen, wobei es auch denkbar ist, die Hülse selbst gleichzeitig als Gießform zu benutzen.
Insbesondere bei Verwendung von plattenförmigem Magnetmaterial war es bisher nicht möglich, Innenpolmaschinen mit hoher Drehzahl oder Polumfangsgeschwindigkeit zu bauen, da infolge der geringen Materialfestigkeit oft Risse oder Materialbrüche auftraten. Durch die Neuerung jedoch wird es möglich, diese schädlichen Einflüsse vom Material fernzuhalten und Maschinen mit Permanenterregung für eine Drehzahl auszulegen, die bisher noch nicht erreicht werden konnte. Gleichzeitig entsteht außerdem auf sehr einfache und billige Art ein Dämpferkäfig.
Zur Verbesserung der Dämpferwicklung können die Hülsen der Pole elektrisch leitend miteinander verbunden sein. Ferner wird hierzu neuerungsgemäß vorgeschlagen, dass innerhalb der Hülse in Längsrichtung derselben verlaufende Verbindungsstege aus unmagnetischem und elektrisch leitfähigem Material vorgesehen sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Neuerung. In Figur 1 ist eine elektrische Maschine dargestellt, die einen Ständer 10 und einen auf der Welle 11 sitzenden Läufer 12 hat. Der Läufer 12 ist vierpolig ausgelegt, wobei jeder Pol durch einen Permanentmagneten 13 dargestellt wird. Zwei dieser Permanentmagnete sind im Schnitt dargestellt, so dass der Aufbau eines solchen Poles ersichtlich ist. Der Permanentmagnet 13 ist von einer Hülse 14 umgeben und wird durch einen Polschuh 15 gehalten, der durch Schrauben 16 befestigt ist.
Figur 2 zeigt den Schnitt durch einen Permanentmagneten 13, der aus stabförmigem Magnetmaterial aufgebaut ist. Die einzelnen Magnetstäbe 17 sind in Gießharz 18 eingegossen, wobei der Magnet im ganzen von der Hülse 14 umschlossen wird. Innerhalb der Hülse 14 verlaufen außerdem zwei Verbindungsstege 19 aus unmagnetischem, elektrisch leitendem Material.
Figur 3 zeigt eine entsprechende Ausführung eines Permanentmagneten 13, der hier jedoch aus plattenförmigem Magnetmaterial aufgebaut ist. Die einzelnen Magnetplatten 20 sind hier zusammen mit der Hülse 14 durch eine Gießharzschicht 21 verklebt, wobei innerhalb der Hülse 14 ebenfalls zwei Verbindungsstege 19 aus elektrisch gut leitendem unmagnetischem Material vorgesehen sind.

Claims (6)

1. Elektrische Maschine mit Erregerpolen aus stab- oder plattenförmigem permanentmagnetischem Material, dadurch gekennzeichnet, dass das stab- oder plattenförmige Magnetmaterial in einer Hülse aus magnetisch nicht leitendem und elektrisch gut leitendem Material angeordnet ist, die ihrerseits an dem Ständer oder Rotor der elektrischen Maschine befestigt ist und zugleich als Dämpferwicklung dient.
2. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen der Hülse und dem Magnetmaterial mit Gießharz ausgefüllt ist.
3. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte stab- oder plattenförmige Magnetmaterial mittels Gießharz in der Hülse vergossen oder verklebt ist.
4. Elektrische Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse dabei als Gießform dient.
5. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Hülse in Längsrichtung derselben verlaufende Verbindungsstege aus unmagnetischem und elektrisch leitfähigem Material vorgesehen sind.
6. Elektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Hülsen miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
DE1965L0039936 1965-06-29 1965-06-29 Elektrische maschine mit permanentmagnetischen erregerpolen. Expired DE1994015U (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3217956A1 (de) * 1982-05-13 1984-04-05 Walter 7000 Stuttgart Volz Elektromotorische antriebseinrichtung
DE102009026287A1 (de) * 2009-07-29 2011-02-10 Sabinski, Joachim, Dr.-Ing. Permanentmagnetläufer mit geschützt und versenkt angeordneten, tangential ausgerichteten Permanentmagneten bei radialer Ausrichtung der Magnetpole als Innenläuferausführung oder Außenläuferausführung rotierender elektrischer Maschinen und Verfahren zur Montage dieser Permanentmagnetläufer
DE102012105992A1 (de) * 2012-07-04 2013-11-07 Lloyd Dynamowerke Gmbh & Co. Kg Element einer elektrischen Maschine mit einer Halterung und einem Permanentmagneten, Bauteil mit wenigstens einem Element sowie eine elektrische Maschine
DE102014203528A1 (de) * 2014-02-27 2015-08-27 Volkswagen Aktiengesellschaft Magnetanordnung, insbesondere für eine elektrische Maschine, sowie elektrische Maschine mit einer Magnetanordnung

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