DE19941780C2 - Klimaanlage - Google Patents
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Abstract
Eine Klimaanlage zur Heizung, Kühlung, Befeuchtung und Entfeuchtung von Räumen gemäß vorgegebenen Werten mit einem Einlaß für Frischluft und einem Auslaß für behandelte Luft sowie wenigstens einem Ventilator, mit dem die in der Klimaanlage zu behandelnde Luft durch die Klimaanlage gefördert wird, mit wenigstens einem Luftfilter und wenigstens einem Lufterhitzer sowie einem Sammelbecken zum Auffangen von in der Klimaanlage aus der Luft abgeschiedenem Wasser, ist so ausgebildet, daß eine Zentralkammer mit einer Lufteinlaßöffnung und einer Luftauslaßöffnung vorgesehen ist, wobei in der Zentralkammer zwei Filter und ein Heizelement vorgesehen sind, daß auf der Lufteinlaßseite der Zentralkammer ein Ventilator angebracht ist, zwischen dem und der Zentralkammer eine Strömungsverbindung vorgesehen ist, daß an der Luftauslaßseite der Zentralkammer ein Filterelement angeordnet ist, welches mit der Zentralkammer strömungsmäßig verbunden ist, und oberhalb der Zentralkammer eine Befeuchtungskammer vorgesehen ist, und daß die Decke zwischen der Befeuchtungskammer und der Zentralkammer wasserdurchlässig ausgebildet ist und unterhalb der Zentralkammer wenigstens eine Wasserauffangwanne vorgesehen ist (Figur 1).
Description
Die Erfindung betrifft eine Klimaanlage zur Heizung, Kühlung,
Befeuchtung und Entfeuchtung von Räumen gemäß vorgegebenen
Werten mit einem Einlaß für Frischluft und einem Auslaß für behan
delte Luft sowie wenigstens einem Ventilator, mit dem die in der
Klimaanlage zu behandelnde Luft durch die Klimaanlage gefördert
wird, mit wenigstens einem Luftfilter und wenigstens einem Lufter
hitzer sowie einem Sammelbecken zum Auffangen von in der Klima
anlage aus der Luft abgeschiedenem Wasser, wobei eine Zentral
kammer mit einer Lufteinlaßöffnung und einer Luftauslaßöffnung
vorgesehen ist.
Eine Klimaanlage besitzt im allgemeinen Einrichtungen zum Filtern,
Erwärmen, Kühlen, Befeuchten und Entfeuchten der Luft sowie meß-
und regeltechnische Bauelemente. Eine Klimaanlage stellt eine
raumlufttechnische Anlage dar, die während des ganzen Jahres das
Raumklima selbsttätig auf vorgegebenen Werten hält, und zwar in
einem Betriebsbereich, der durch vereinbarte Grenzwerte für die
Wärme- und Feuchteentwicklung im Raum sowie durch festgelegte
Grenzwerte der Temperatur und Feuchte der Außenluft gekenn
zeichnet ist.
Die Luftaufbereitung erfolgt normalerweise außerhalb des zu klima
tisierenden Raumes. Die Klimazentrale enthält alle für eine umfas
sende Luftaufbereitung erforderlichen Anlageteile einschließlich der
Steuer- und Schalteinrichtungen. Soweit die aus dem Raum abge
führte Abluft nicht als Feuchtluft ins Freie gelangt, wird sie in der
Mischkammer mit Außenluft vermischt. Im Luftfilter wird die Luft von
Verunreinigungen befreit. Der Vorwärmer dient zur Erwärmung der
gereinigten Mischluft, und zwar soweit, daß die Luft ausreichend
aufnahmefähig wird für Wasser bei der anschließenden Befeuchtung.
Im Sommerbetrieb tritt an die Stelle der Vorwärmung die Tempera
turerniedrigung im Luftkühler. In der Düsenkammer bzw. im Be
feuchter wird die Luft durch Wasserzerstäubung befeuchtet und da
bei nochmals in gewissem Maße gereinigt und durch Verdunstungs
kühlung gekühlt. Die Luftbefeuchtung kann durch auch durch
Dampfeinspritzung erfolgen. Im Luftnacherhitzer wird die erforderli
che Zulufttemperatur eingestellt. Über Luftkanäle wird die aufberei
tete Luft als Zuluft dem Raum zugeführt und die verbrauchte Luft als
Abluft aus dem Raum abgeführt, wobei diese über Geräte zur Wär
merückgewinnung auch zur Erwärmung der angesaugten Außenluft
herangezogen werden kann. Zu- und Abluftventilatoren sorgen für
den Transport der Luft in den entsprechenden Kanalleitungen.
Die Bezeichnung Niederdruck- oder Hochdruck-Klimaanlage bezieht
sich auf den Förderdruck der Ventilatoren, von dem die Luftge
schwindigkeit in den Luftkanälen abhängt, nämlich bei der Nieder
druck-Klimaanlage etwa 5 bis 10 m/s und bei der Hochdruck-Klima
anlage bis zu 30 m/s.
Bei der Hochdruck-Klimaanlagen können grössere Luftströme in
kleinen Kanalquerschnitten transportiert werden.
Bekanntlich erlangt die Qualität der Luft, die ins Innere von Wohn
bereichen abgegeben wird, hinsichtlich Reinheit und Feuchtigkeits
gehalt immer grössere Bedeutung, um bestmögliche Lebensbedin
gungen für die Bewohner zu garantieren. Sowohl im Winter als
auch im Sommer entstehen je nach bestehenden unterschiedlichen
Klimabedingungen der verschiedenen Jahreszeiten Probleme auf
grund der Heizung einerseits und der Luftkühlung andererseits.
Insbesondere werden üblicherweise Gebäude mittels einer Zentral
heizung mit Heizkessel und Brenner beheizt. Diese Heizkessel wer
den zum Heizen mittels Verbrennung gasförmiger, flüssiger oder fe
ster Verbrennungsprodukte unter Zuhilfenahme einer Flüssigkeit,
insbesondere Wasser oder diathermisches Öl und dergleichen als
Wärmefluidum eingesetzt. Dieses Wärmefluidum kann bei Umge
bungsdruck oder bei höherem Druck verwendet werden. Das erwärm
te Fluidum wird zu den Heizkörpern im Gebäude zur Beheizung der
Räume transportiert. Alternativ dazu können Heizelemente des Typs
Wärmeträger eingesetzt werden, in denen die vom Wärmefluidum
abgegebene Wärme in Form eines angetriebenen Luftflusses mittels
eines Elektroventilators oder dergleichen an den Heizkörper geliefert
wird.
Aus der US 3 672 126 ist eine Klimaanlage bekannt, deren Zentral
kammer einen Einlaß für die zu klimatisierende Luft und einen Aus
laß für die klimatisierte Luft hat. Am Eingang der Zentralkammer sind
drei Filter kurz hintereinander gestellt. Im Anschluß an die drei Filter
sind Wasserbrausen vorgesehen, die Wasser in Strömungsrichtung
der zu klimatisierenden Luft sprühen. Mit Abstand von den Wasser
brausen sind ein weiteres Filter und kurz dahinter eine Heizschlange
vorgesehen. In Strömungsrichtung hinter der Heizschlange ist ein
Ventilator angeordnet, der die aus der Heizschlange austretende
klimatisierte Luft durch einen Auslaß aus der Zentralkammer heraus
bläst, insbesondere in einen zu klimatisierenden Raum hineinbläst.
Die zu klimatisierende Luft strömt von außen durch die drei
hintereinander gestellten Filter in die Zentralkammer, in der mehrere
Wasserbrausen in Strömungsrichtung der zu klimatisierenden Luft
Wasser in den Raum sprühen, wodurch die zu klimatisierende Luft
Feuchtigkeit aufnimmt. Anschließend strömt die feuchte Luft durch
ein weiteres Filter und daran anschließend durch eine Heizschlange
sowie von da aus mittels einer Turbine aus der Klimatisierungs
anlage heraus in den zu klimatisierenden Raum.
Diese Lösungen bringen auf der einen Seite den grossen Nachteil
mit sich, daß sie wegen des Brenners, der die Verbrennungsrück
stände in die Atmosphäre entläßt, zur Umweltverschmutzung
beitragen, auf der anderen Seite wird dadurch die erwärmte Luft
sehr trocken, da ihr die notwendige Feuchtigkeit entzogen wird,
die benötigt wird, damit die Bewohner gut atmen können.
Eine Teillösung für den vorstehend genannten Nachteil ist die Auf
stellung von Wasserbehältern in der Nähe der Heizkörper in den
Wohnungen, um dadurch aufgrund der Verdampfung des Wassers
jene
Feuchtigkeit zu erzeugen, die der Luft von der Heizanlage
entzogen wird.
Aber auch diese Lösung, die teilweise das Problem der Aufrechter
haltung der Luftfeuchtigkeit löst, vermeidet nicht den Nachteil der
Umweltverschmutzung, die eine normale Heizanlage verursacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Klimaanlage der
einleitend genannten Art zu schaffen, die das Problem der für die
Brenner des herkömmlichen Typs charakteristischen Umweltver
schmutzung löst. Des weiteren soll eine optimale Feuchtigkeit der
erwärmten Luft garantiert und die Möglichkeit geschaffen werden,
das eventuell nach der Luftbehandlung überschüssige Wasser aus
der Luft zu entfernen. Außerdem soll durch die Klimaanlage ein
Klima geschaffen werden, welches dem natürlichen Klima
weitgehend entspricht bzw. diesem gleich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1 erfindungsgemäss vorgesehen, daß
in der Zentralkammer zwei Filter und ein Heizelement vorgesehen
sind, daß auf der Lufteinlaßseite der Zentralkammer ein Ventilator
angebracht ist, zwischen dem und der Zentralkammer eine Strö
mungsverbindung vorgesehen ist, daß an der Luftauslaßseite der
Zentralkammer ein Filterelement angeordnet ist, welches mit der
Zentralkammer strömungsmässig verbunden ist, und oberhalb der
Zentralkammer eine Befeuchtungskammer vorgesehen ist, und daß
die Decke zwischen der Befeuchtungskammer und der Zentralkam
mer wasserdurchlässig ausgebildet ist und unterhalb der Zentral
kammer wenigstens eine Wasserauffangwanne vorgesehen ist.
Auf diese Weise gelangt man zu einer Klimaanlage, die die vorer
wähnte Aufgabe voll erfüllt. Insbesondere entfallen alle bisherigen
Umweltprobleme, die vom Verbrennen von Öl oder Gas in einem
Brenner herrühren. Außerdem ist es möglich, ein solches Klima zu
schaffen, welches dem natürlichen Klima, also dem Klima in der
freien Natur weitestgehend entspricht, damit die Personen, die sich
in den durch diese Klimaanlage klimatisierten Räumen aufhalten,
nicht im Winter unter Kopfschmerzen und im Sommer unter
Schulterschmerzen leiden, weil die klimatisierte Luft im Winter
warm und trocken sowie im Sommer kalt und trocken ist, wodurch
sich im Winter Kopfschmerzen und im Sommer Schulterschmerzen
einstellen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein,
- a) daß im Inneren der Zentralkammer mindestens ein Filterelement derart vorgesehen ist, daß die von der Befeuchtungskammer nach Durchtritt durch das Heizelement befeuchtete Luft gefiltert wird,
- b) daß in der Zentralkammer ein Paar von Filterelementen vorgesehen ist, die strömungsmässig am Anfang des Heizelementes liegen,
- c) daß der Ventilator von einem Elektromotor angetrieben ist,
- d) daß die Befeuchtungskammer unmittelbar auf der Zentral kammer aufliegt und mit dieser mittels eines wasserdurch lässigen bzw. porösen Bauteiles am Boden der Befeuch tungskammer verbunden ist,
- e) daß an der Lufteinlaßöffnung der Zentralkammer ein Gitter vorgesehen ist, durch das der Luftstrom am Eingang der Zentralkammer geteilt wird,
- f) daß eine Pumpe zur Regulierung der Wassermenge vorgesehen ist, die von der Befeuchtungskammer an die Luft abgegeben wird, wobei die Pumpe je nach Temperatur und Luftvolumen, das in die Zentralkammer eingelassen wird, reguliert wird oder
- g) daß ein weiteres Filterelement für die Ausfilterung des überschüssigen Wassers aus der Luft vorgesehen ist, welches unterhalb der Auslaßöffnung der Zentralkammer angeordnet ist.
Durch die poröse Platte zwischen der Befeuchtungskammer und
der Zentralkammer dringt das Wasser in der Weise hindurch, daß
es innerhalb der Zentralkammer zu einem Rieseln von
Wassertropfen bzw. zum Regnen kommt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles des näheren erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 den Grundriß der erfindungsgemäß ausgebildeten
Klimaanlage,
Fig. 2 eine Frontansicht auf die erfindungsgemäß
ausgebildete Klimaanlage bzw. auf Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-III der Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Linie 4-IV der Fig. 1,
Fig. 5 einen Querschnitt längs der Linie 5-V der Fig. 1,
Fig. 6 eine Frontansicht im Aufriß des Gitters in der
Klimaanlage, durch das die von dem Ventilator
angetriebene Luft strömt und
Fig. 7 einen Querschnitt längs der Linie 7-VII der Fig. 6.
Die in der Zeichnung dargestellte und erfindungsgemäß ausgebil
dete Klimaanlage weist eine Zentralkammer 1 mit zwei koaxialen
Öffnungen auf beiden Seiten auf, die auf der einen Seite die
Verbindung der Zentralkammer 1 mit einem Einlaßaggregat für die
Luft in die Zentralkammer 1 ermöglicht, und auf der anderen Seite
mit einem Schlauch für die Abgabe der behandelten Luft in die
Umgebung ausgestattet ist.
Das Einlaßaggregat besteht aus einem Elektromotor 2, der minde
stens einen Ventilator 3 antreibt, der in einer entsprechenden
Kammer 4 gelagert ist. Zwischen der Kammer 4 mit der Lagerung
des Ventilators 3 und der Zentralkammer 1 ist ein Gitter 5 zum
Aufteilen der Luft angebracht, damit der von dem Ventilator 3
erzeugte Luftstrom aufgeteilt wird.
Das Gitter 5 ist in Front- und Querschnittsansicht in den Fig. 6
und 7 dargestellt. Es ist in einem Schlauch 6 quer zu diesem an
gebracht. Der Schlauch 6 verbindet die Kammer 4, in der die Lage
rung für den Ventilator 3 angebracht ist, mit der Zentralkammer 1.
Auf der Luftausgangsseite der Zentralkammer 1 ist ein Filterelement
7 angebracht, mit dem die aus der Zentralkammer 1 strömende Luft
zu filtern ist. Die Zentralkammer 1 hat, wie in Fig. 4 gezeigt, in
ihrem Inneren mehrere Einbauten, nämlich zumindest ein Filter
elementenpaar 8a, 8b, ein Heizelement 9 und ein Filterelement 11.
Das Filterelementenpaar besteht aus zwei Filtern 8a, 8b, die
parallel zu den Wänden der Zentralkammer 1 angeordnet und
senkrecht zur Strömungsrichtung der von dem Ventilator 3
angetriebenen Luft angebracht sind. Turbinenseitig an der
Einlaßöffnung der Zentralkammer 1 liegt wenigstens ein Heiz
element 9, welches im wesentlichen parallel zu den Filterelementen
8a, 8b angeordnet ist. Das Heizelement 9 besteht aus einer Spirale,
die vom elektrischen Strom durchflossen wird, um die Erwärmung
der Luft herbeizuführen.
Oben auf der Zentralkammer 1 ist eine Befeuchtungskammer 10
vorgesehen, in der sich Wasser befindet. Die Befeuchtungskammer
10 hat in ihrem Boden, der auf der Decke der Zentralkammer 1
liegt, eine poröse bzw. wasserdurchlässige Oberfläche, die ein
Durchlaufen des in der Befeuchtungskammer 10 befindlichen
Wassers in die Zentralkammer 1 ermöglicht. Auf diese Weise
erreicht man den Wasserdurchgang zwischen der Befeuch
tungskammer 10 und der Luft, die durch die Zentralkammer 1
fließt, wodurch die bereits erwärmte und zur Auslaßöffnung der
Zentralkammer 1 strömende Luft befeuchtet wird. Die Befeuch
tungskammer 10 liegt auf der Oberseite der Zentralkammer 1
zwischen dem Filterelementenpaar 8a, 8b.
Quer zu den Filterelementen 8a, 8b befindet sich ein weiteres
Filterelement 11 für das Ausfiltern des in die Luft abgegebenen
Wassers der Befeuchtungskammer 10. Um das überschüssige
Wasser aus der erwärmten Luft entfernen zu können, stellt das
Filterelement 11 eine direkte Verbindung der Zentralkammer 1 mit
mindestens einer Wasserauffangwanne 12 her, wodurch der Luft
das Wasser entzogen wird.
In der Zeichnung Fig. 1 ist ein Wannenpaar, bestehend aus zwei
Wasserauffangwannen 12 dargestellt, wobei beide Wannen unter
einander und mit der Zentralkammer 1 über
Verbindungsschläuche 13 verbunden sind, die in Fig. 3 im einzel
nen dargestellt sind. In einer Wand der Zentralkammer 1 ist eine In
spektionstür 14 vorgesehen, um den Zugang in das Innere der Zen
tralkammer 1 für Reinigungsarbeiten und dergleichen zu ermögli
chen.
Die Funktionsweise der Klimaanlage ist folgende:
Der Elektromotor 2 treibt den Ventilator 3 oder die Ventilatoren 3 an, die Umgebungsluft ansaugen und diese durch das Gitter 5, welches den von dem Ventilator 3 angetriebenen starken Luftstrom aufteilen soll, zur Einlaßöffnung der Zentralkammer 1 transportie ren. Die so in die Zentralkammer 1 eingeblasene Luft wird durch das Hindurchtreten durch das Heizelement 9 erwärmt und strömt dann durch das erste Filterelement 8a.
Der Elektromotor 2 treibt den Ventilator 3 oder die Ventilatoren 3 an, die Umgebungsluft ansaugen und diese durch das Gitter 5, welches den von dem Ventilator 3 angetriebenen starken Luftstrom aufteilen soll, zur Einlaßöffnung der Zentralkammer 1 transportie ren. Die so in die Zentralkammer 1 eingeblasene Luft wird durch das Hindurchtreten durch das Heizelement 9 erwärmt und strömt dann durch das erste Filterelement 8a.
Das erste Filterelement 8a reinigt die Luft von den darin hängen
den Partikeln. Die Befeuchtungskammer 10 gibt Wasser in Form
von kleinen Tropfen ab, die die Luft sättigen, damit der richtige
Feuchtigkeitsgrad wiederhergestellt wird, der sich durch die Wär
mebehandlung der Luft verändert hat. Das in die erwärmte Luft
abgegebene Wasser im Überschuß wird daraufhin von dem Filter
element 11 ausgefiltert und in die Sammelwanne 12 abgegeben.
Nach Hindurchströmen durch das zweite Filterelement 8b wird die
Luft zur Auslaßöffnung der Zentralkammer 1 transportiert. Von dort
wird die Luft erneut durch ein Filterelement 7 transportiert, das
das in der Luft vorhandene Wasser nochmals verringern soll. Jetzt
kann die Luft in die zu heizende Umgebung eingeblasen werden.
Falls die Anlage für die Kühlung der Innentemperatur eines Wohn
bereiches eingesetzt werden soll, genügt es, dem Heizelement 9
keine elektrische Energie zuzuführen sondern nur kaltes Wasser in
die Luft einzuspeisen, die durch die Zentralkammer 1 fließt. Die
durch das kalte Wasser erreichte Luftkühlung kann eine ausrei
chende Temperaturverringerung der Luft, die von der Klimaanlage
gemäß der Erfindung abgegeben wird, garantieren. Die in die Luft
abzugebende Wassermenge, die durch die Zentralkammer 1 fließt,
wird durch eine in der Zeichnung nicht im einzelnen dargestellte
Pumpe reguliert, deren Leistung elektronisch je nach Temperatur
und Menge der in die Zentralkammer 1 eingeblasenen Luft einstell
bar ist.
Außerdem kann der Luft eine bestimmte, zum Volumen der behan
delten Luft proportionale Menge Wasser zugeführt werden, um in
der Luft stets die gleiche optimale Luftfeuchtigkeit zu halten.
Damit ist auch der Nachteil der trockenen Luft ausgeschaltet, der
sich bei Heizanlagen ergibt, die mit einem herkömmlichen Heizkes
sel mit Brenner betrieben werden.
1
Zentralkammer
2
Elektromotor
3
Ventilator
4
Kammer
5
Gitter
6
Schlauch
7
Filterelement
8
a,
8
b Filterelement
9
Heizelement
10
Befeuchtungskammer
11
Filterelement
12
Wasserauffangwanne
13
Verbindungsschläuche
14
Inspektionstür
Claims (8)
1. Klimaanlage zur Heizung, Kühlung, Befeuchtung und Entfeuch
tung von Räumen gemäß vorgegebenen Werten mit einem Einlaß
für Frischluft und einem Auslaß für behandelte Luft sowie wenig
stens einem Ventilator, mit dem die in der Klimaanlage zu be
handelnde Luft durch die Klimaanlage gefördert wird, mit we
nigstens einem Luftfilter und wenigstens einem Lufterhitzer so
wie einem Sammelbecken zum Auffangen von in der Klimaanlage
aus der Luft abgeschiedenem Wasser, wobei eine Zentralkam
mer mit einer Lufteinlaßöffnung und einer Luftauslaßöffnung
vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zentralkammer (1) zwei Filter (8a, 8b) und ein Heiz
element (9) vorgesehen sind, daß auf der Lufteinlaßseite der
Zentralkammer (1) ein Ventilator (3) angebracht ist, zwischen
dem und der Zentralkammer (1) eine Strömungsverbindung
(Schlauch 6) vorgesehen ist, daß an der Luftauslaßseite der
Zentralkammer (1) ein Filterelement (7) angeordnet ist, wel
ches mit der Zentralkammer (1) strömungsmässig verbunden
ist, und oberhalb der Zentralkammer (1) eine Befeuchtungs
kammer (10) vorgesehen ist, und daß die Decke zwischen
der Befeuchtungskammer (10) und der Zentralkammer (1)
wasserdurchlässig ausgebildet ist und unterhalb der
Zentralkammer (1) wenigstens eine Wasserauffangwanne (12)
vorgesehen ist.
2. Klimaanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Inneren der Zentralkammer (1) mindestens ein Filterelement
(8a) derart vorgesehen ist, daß die von der Befeuchtungskam
mer (10) nach Durchtritt durch das Heizelement (9) befeuchtete
Luft gefiltert wird.
3. Klimaanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß in der Zentralkammer (1) ein Paar von Filterelemen
ten (8a, 8b) vorgesehen ist, die strömungsmässig nach dem
Heizelement (9) liegen.
4. Klimaanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Ventilator (3) von einem Elek
tromotor (2) angetrieben ist.
5. Klimaanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungskammer (10)
unmittelbar auf der Zentralkammer (1) aufliegt und mit dieser
mittels eines wasserdurchlässigen oder porösen Bauteiles
am Boden der Befeuchtungskammer (10) verbunden ist.
6. Klimaanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Lufteinlaßöffnung der
Zentralkammer (1) ein Gitter (5) vorgesehen ist, durch das
der Luftstrom am Eingang der Zentralkammer (1) geteilt wird.
7. Klimaanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Pumpe zur Regulierung
der Wassermenge vorgesehen ist, die von der Befeuch
tungskammer (10) an die Luft abgegeben wird, wobei die
Pumpe je nach Temperatur und Luftvolumen, das in die
Zentralkammer (1) eingelassen wird, reguliert wird.
8. Klimaanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Filterelement (11)
für die Ausfilterung des überschüssigen Wassers aus der
Luft vorgesehen ist, welches unterhalb der Auslaßöffnung
der Zentralkammer (1) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141780 DE19941780C2 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Klimaanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999141780 DE19941780C2 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Klimaanlage |
Publications (2)
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| DE19941780A1 DE19941780A1 (de) | 2001-03-15 |
| DE19941780C2 true DE19941780C2 (de) | 2002-04-25 |
Family
ID=7920525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999141780 Expired - Fee Related DE19941780C2 (de) | 1999-09-02 | 1999-09-02 | Klimaanlage |
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| DE (1) | DE19941780C2 (de) |
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