DE19942220A1 - Reifenaufbautrommel mit Andrückeinheiten - Google Patents
Reifenaufbautrommel mit AndrückeinheitenInfo
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Abstract
Bei der Reifenaufbaumaschine sind die Andrückeinheiten (11, 12) in einer Andrückeinrichtung (10), die in Richtung der Trommelachse (30) verschiebbar ist, zusammengefaßt und können durch eine Zwangssteuerung in bezug auf eine Mittelebene (M 10 ) der Andrückeinrichtung (10) synchron auseinander- und zusammengefahren werden. DOLLAR A Die Zwangssteuerung besteht insbesondere aus mechanischen Elementen, die als achsparallele Gewindespindeln (15...17) mit Enden mit gegensätzlicher Gewindesteigung ausgebildet sind, die in einem Transferring (13) axial fixiert und über einen Synchronantrieb drehbar sind. Die Andrückeinheiten (11, 12) sind mit Spindelmuttern (22) versehen, die wiederum mit den Enden der Gewindespindeln (15...17) im Eingriff sind. Der Antrieb der Zwangssteuerung erfolgt vorzugsweise durch einen Servo-Motor (20). DOLLAR A Die Andrückeinrichtung (10) ist mit einer Kernaufgabeeinrichtung (35) versehen, mit der Kerne unmittelbar an die Andrückeinheiten (11, 12) übergeben werden können.
Description
Die Erfindung betrifft eine Reifenaufbaumaschine mit Gürteltrommel,
Reifenaufbautrommel mit Andrückbälgen und Andrückeinheiten, mit denen ggf.
über die Andrückbälge Druck auf die Seitenwandteile des Reifenrohlings
ausgeübt werden kann, wobei die Gürteltrommel und die Reifenaufbautrommel
koaxial zu einer gemeinsamen gedachten Trommelachse angeordnet sind.
Bekannte Andrückvorrichtungen weisen als Andrückeinheiten zwei sog.
Glocken mit je einem zylindrischen Mantelteil und einem stegartigen Tragteil
auf, wobei deren eigene Achse koaxial zur Trommelachse der
Reifenaufbautrommel angeordnet ist. Die stegartigen Tragteile werden dabei
mit Kolbenstangen von Pneumatikzylindern verbunden, so daß die Glocken
axial in Richtung auf die Mitte der Reifenaufbautrommel und von dort zurück
verschoben werden können. Dabei ist die eine Glocke mit ihrem stegartigen
Tragteil und den Pneumatikzylindern an dem Antriebsblock der
Reifenaufbautrommel und die andere Glocke an einem in Richtung der
Trommelachse auf dem Maschinengestell bewegbaren separaten Gestell
angeordnet.
Der bekannten Andrückvorrichtung haftet der Nachteil an, daß durch die
Verwendung der Pneumatikzylinder kein definierter Geschwindigkeitsverlauf der
Glocken vorgebbar ist und insbesondere der Andrückvorgang beider Glocken
nicht immer mit Sicherheit gleichmäßig erfolgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Andrückvorrichtung zu
schaffen, mit der die beiden Andrückeinheiten - beim Stand der Technik:
Glocken - zur Druckausübung auf die Seitenwandteile gleichzeitig und
gleichmäßig bewegt werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Andrückeinheiten in einer
Andrückeinrichtung die in Richtung der Trommelachse verschiebbar angeordnet
ist, zusammengefaßt sind und durch eine Zwangssteuerung in bezug auf eine
Mittelebene der Andrückeinrichtung synchron auseinander- oder
zusammengefahren werden können.
Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Zwangssteuerung wird sichergestellt,
daß Andrückeinheiten jeweils - spiegelbildlich zu ihrer gemeinsamen
Mittelebene - den gleichen Weg zurücklegen und damit den gleichen Druck auf
den betreffenden Andrückbalg bzw. auf jede Seite des Reifenrohlings ausüben,
was sich letztlich positiv auf die gleichmäßige Qualität (tire uniformity) des
herzustellenden Reifenrohlings (green tire) auswirkt.
Die Verschiebbarkeit der die beiden Andrückeinheiten aufnehmenden
Andrückeinrichtung parallel zur Trommelachse erlaubt zudem, daß die
Reifenaufbautrommel während des Karkassaufbaus frei zugänglich ist und
keine Beeinträchtigung durch die Andrückeinheiten gegeben ist.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben. So
wird nach Anspruch 2 vorgesehen, daß die Zwangssteuerung aus
mechanischen Elementen besteht, die eine dauerhaft zuverlässige Funktion der
Andrückeinheiten gewährleisten. Die mechanische Zwangssteuerung besteht
bei einer vorteilhaften Ausführungsform aus mehreren achsparallelen
Gewindespindeln mit Enden mit gegensätzlicher Gewindesteigung, die in einem
Transferring axial fixiert und über einen Synchronantrieb drehbar sind und bei
der die Andrückeinheiten mit Spindelmuttern versehen sind, die mit den Enden
der Gewindespindeln im Eingriff sind. Nach einer vorteilhaften Weiterbildung
erfolgt der Synchronantrieb der Gewindespindeln durch ein Keilwellenprofil auf
den Gewindespindeln und einen diese Keilwellenprofile erfassenden
Zahnriemen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Antrieb der mechanischen
Zwangssteuerung durch einen Servo-Motor erfolgt. Mit einem solchen Motor
kann ein über ein elektronisches Programm vorgebbarer Drehzahlverlauf der
Gewindespindeln und damit ein vorgewählter Geschwindigkeitsverlauf der
Andrückeinheiten gefahren werden und außerdem können unterschiedliche
vorbestimmte Haltepositionen eingehalten werden. Dies ist u. a. zum Anfahren
des Kernsetzabstandes wichtig, wobei das Programm für das automatische
Verfahren und die Haltepositionen für jeden Reifentyp in der elektronischen
Steuerung hinterlegt werden können.
Zur Vereinfachung der Konstruktion ist weiter vorgesehen, daß die
Andrückeinheiten spiegelbildlich zur Mittelebene der Andrückeinrichtung
ausgebildet sind.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Andrückeinheiten Andrückelemente aufweisen, die radial verstellbar sind.
Dadurch können mit der gleichen Ausrüstung Reifenrohlinge verschiedener
Größen und Typen hergestellt werden. Wenn die Andrückeinrichtung auf Grund
ihrer von der Reifenaufbautrommel unabhängigen Verfahrbarkeit zwischen der
Reifenaufbautrommel und der Gürteltrommel steht und die Andrückelemente
radial ganz nach außen gefahren sind, kann der fertige Reifenrohling zudem
auch ohne Schwierigkeiten entnommen werden.
Um ein zuverlässiges und gleichmäßiges Andrücken zu ermöglichen, ist weiter
vorgesehen, daß zur radialen Verstellung der Andrückelemente eine
mechanische Zwangssteuerung vorgesehen ist, die vorzugsweise einen
Zahnkranz und eine an jedem Andrückelement radial angeordnete Zahnstange
aufweist und bei der jedem Andrückelement ein Zahnritzel zugeordnet ist, das
sowohl mit dem Zahnkranz als auch mit der betreffenden Zahnstange im
Eingriff ist.
Zur Berücksichtigung verschiedener Reifentypen und Reifenabmessungen ist
ferner vorgesehen, daß die Andrückelemente mit schnell auswechselbaren, den
verschiedenen Reifentypen in der Form angepaßten Andrücksegmenten
versehen sind.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die
Andrückeinrichtung mit einer Kernaufgabeeinrichtung kombiniert, die mit zwei
Kernaufnahmeköpfen ausgerüstet ist und mit diesen Köpfen zwischen die
Andrückeinheiten bis zur Trommelachse in die Andrückeinrichtung
einschwenkbar ist. Außerdem sind die Andrückeinheiten und insbesondere
deren Andrückelemente mit Magneten versehen, die den Kern nach dem Lösen
vom jeweiligen Kernaufnahmekopf übernehmen. Durch diese Kombination ist
gegenüber dem Stand der Technik der Vorteil erreicht, daß zum Setzen der
Kerne und zum Andrücken der Seitenwandteile nur eine einzige Vorrichtung
über die Reifenaufbautrommel gefahren werden muß, was nicht nur eine
Vereinfachung der gesamten Reifenaufbaumaschine mit sich bringt, sondern
auch einen spürbaren Zeitgewinn bei der Herstellung des Reifenrohlings.
In einer weiteren bevorzugten Ausbildungsform ist die Andrückeinrichtung an
einem Laufwagen angehängt, der in einer über der Gürteltrommel und der
Reifenaufbautrommel angeordneten Längsführung verfahrbar ist. Dadurch ist
eine gute Zugänglichkeit im Fußbereich der Reifenaufbaumaschine erreicht.
Schließlich ist vorgesehen, daß die Andrückeinrichtung mit einer Vielzahl von
am Umfang angeordneten schalenförmigen Greifsegmenten zum Erfassen des
Reifenrohlings, insbesondere zwischen den beiden Andrückeinheiten, ausge
rüstet ist. Die Andrückeinrichtung ist so außerdem als Vorrichtung zum
Antransport des Gürtelpakets und zum Abtransport des Reifenrohlings von der
Reifenaufbaumaschine geeignet.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung weitgehend
schematisch dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Reifenaufbaumaschine mit einer Andrückeinrichtung in einer
Seitenansicht,
Fig. 2 die Andrückeinrichtung in einer teilweise geschnittenen Stirnansicht in
Richtung des Pfeiles II in Fig. 1,
Fig. 3 die Andrückeinrichtung in einer Stirnansicht in Richtung des Pfeiles III in
Fig. 1,
Fig. 4 bis 11 die Reifenaufbaumaschine bei der Herstellung eines
Reifenrohlings in verschiedenen in der Beschreibung angegebenen
Herstellungsschritten in einem auszugsweisen Längsschnitt.
Die Reifenaufbaumaschine gemäß Fig. 1 weist eine auch als Bombier-,
Karkass- oder Konfektioniertrommel bezeichnete Reifenaufbautrommel 1 und
eine Gürteltrommel 2 auf, die jeweils auf einer fliegend bzw. kragend gelagerten
Antriebswelle 3 bzw. 4 eines Antriebsblocks 5 bzw. 6 angeordnet sind. Beide
Antriebsblöcke 5, 6 befinden sich an entgegengesetzten Enden eines
Maschinengestells 7, an dem oben eine Längstraverse 8 mit integrierter
Längsführung 9 angeordnet ist. Die kragend bzw. fliegend gelagerten
Antriebswellen 3, 4 sind koaxial angeordnet und mit ihren freien Enden in die
Mitte des Gestells bzw. auf die jeweils andere Antriebswelle gerichtet.
Die Reifenaufbaumaschine 1 ist außerdem mit einer Andrück- oder
Puschereinrichtung 10 versehen, die zwei Andrück- oder Puschereinheiten 11,
12 umfaßt. Die Puschereinrichtung hat als tragendes Bauteil mittig zwischen
den beiden Puschereinheiten einen Transferring 13, der an einem Laufwagen
14 befestigt ist, der wiederum in der Längsführung 9 verfahrbar gelagert ist. Der
Laufwagen 14 mit der Puschereinrichtung 10 kann im wesentlichen in den
gesamten Bereich zwischen den Antriebsblöcken 5 und 6 bewegt werden und
somit sowohl über die Gürteltrommel 2 als auch über die Reifenaufbautrommel
1 fahren.
Der Transferring 13 trägt drei Gewindespindeln 15, 16, 17, die - am Umfang
verteilt - mit ihrem mittleren Teil jeweih; in einem Lagerauge oder Lagerbock 18
außen am Transferring 13 drehbar gelagert sind. Dabei sind die
Gewindespindeln 15 . . . 17 gegenüber dem Transferring axial fixiert. An einer
Seite des Transferrings 13 sind die Gewindespindeln 15 . . . 17 mit einem
Keilwellenprofil versehen und von einem gemeinsamen Zahnriemen 19
umgeben (Fig. 2). Dieser Zahnriemen stellt eine formschlüssige Verbindung
unter den Gewindespindeln 15 . . . 17 dar, durch die die Gewindespindeln immer
die gleiche Drehbewegung ausführen und immer die gleiche Drehzahl
aufweisen, d. h. synchron taufen. Der Antrieb der Gewindespindeln 15 . . . 17
erfolgt über einen Servo-Motor 20, der über einen weiteren Zahnriemen 21 mit
der Gewindespindel 15 formschlüssig verbunden ist. Mit Hilfe des Servo-Motors
20 kann die Drehzahl und der Drehzahlverlauf der Gewindespindeln 15 . . . 17 und
damit der Weg und der Geschwindigkeitsverlauf der beiden Puschereinheiten 11,
12 vorgewählt werden. Es können auch unterschiedliche Haltepositionen der
Puschereinheiten und damit deren gegenseitiger Abstand zueinander über ein
elektrisches Programm vorgegeben werden. Die Endpositionen der
Puschereinheiten 11, 12 können durch (nicht dargestellte) Näherungsschalter
abgefragt werden.
Die Puschereinheiten 11, 12 sind spiegelbildlich baugleich in bezug auf die
Mittelebene M10 der Puschereinrichtung 10 ausgebildet. Jede Puschereinheit
weist einen mit drei Spindelmuttern 22 versehenen Tragring 23 auf, wobei beide
Tragringe über die Spindelmuttern 22 von allen drei Gewindespindeln 15 . . . 17
gemeinsam gehalten werden.
Die Gewindespindeln 15 . . . 17 weisen an ihren beiden Enden eine
gegensätzliche Gewindesteigungen auf. Werden die Gewindespindeln in der
oben beschriebenen Weise synchron gedreht, so bewegen sich die Tragringe 23
- je nach Drehrichtung der Gewindespindeln - gleichmäßig auf die Mittelebene
M10 der Puschereinrichtung 10 zu oder von ihr weg.
An jedem Tragring 23 befinden sich an der Mittelebene Mgo der
Puschereinrichtung 10 zugewandten Seite radial ausgerichtete Führungen 24
mit Andrück- oder Puscherelementen 25, von denen in Fig. 2 der Einfachheit
halber nur zwei dargestellt sind. Die Puscherelemente 25 bestehen jeweils aus
einer Zahnstange 26, die sich unmittelbar in der betreffenden Führung 24
befindet, und einer Platte 27 (vgl. Fig. 2 und 4). An diesen Platten ist jeweils ein
leicht auswechselbares, reifenabhängiges Andrück- oder Puschersegment 28
befestigt, das in seiner Form dem jeweiligen herzustellenden Reifenrohling
angepaßt ist. Die Umstellung der Reifenaufbaumaschine für unterschiedliche
Reifendurchmesser und -typen kann so ohne große Stillstands- oder
Umrüstzeiten erfolgen.
An jedem Tragring 23 ist ein Zahnkranz 29 mit einer Außen- und
Innenverzahnung koaxial zur gemeinsamen Trommelachse 30 der Trommeln 1
und 2 drehbar gelagert. Der Zahnkranz wird von einem Servo-Motor 31, dessen
Zahnritzel 32 mit der Außenverzahnung des Zahnkranzes 29 im Eingriff steht, in
Drehung versetzt.
Jedem Puscherelement 25 ist ein Zahnritzel 33 zugeordnet, das an der
Innenseite des Tragrings 23 gelagert ist und sowohl in die Innenverzahnung
des Zahnkranzes 29 als auch in die Verzahnung der zugehörigen Zahnstange
26 eingreift. Durch Betätigen des Servo-Motors 31 können die Puscherelemente
25 und entsprechend die Puschersegmente 28 zur Anpassung an eine andere
Reifengröße radial zur Trommelachse 30 hin oder von ihr weg verstellt und zur
späteren Entnahme des fertigen Reifenrohlings radial ganz nach außen
gefahren werden. Mit Hilfe von ein- und ausschwenkbaren mechanischen
Anschlägen 34 kann die Dreh- bzw. Schwenkbewegung des Zahnkranzes 29
begrenzt werden. Zur Anpassung an einen anderen Reifentyp können
zusätzlich die schnell auswechselbaren Puschersegmente 28 durch
entsprechend andere ausgetauscht werden.
Die Puschereinrichtung 10 ist mit einer Kernaufgabe- oder Kernsetzeinrichtung
35 mit einem linken und einem rechten Kernaufnahmekopf 36 (im folgenden
auch nur kurz als Aufnahmekopf bezeichnet) kombiniert. Beide
Aufnahmeköpfe 36 sind an einem gemeinsamen Rahmen 37 befestigt, der
einen linken und einen rechten winkelförmigen Schwenkarm 38 aufweist und
um eine parallel zur Trommelachse 30 angeordnete Achse 39 an der
Puschereinrichtung 10 schwenkbar gelagert ist. Der Rahmen 37 wird durch
einen Pneumatikzylinder 40 angetrieben. Die an ihren einander abgewandten
Seiten mit je einem Aufnahmekopf 36 versehenen Schwenkarme 38 weisen
zueinander einen derartigen Abstand auf und haben eine winkelförmig
gebogene Gestalt, daß die Aufnahmeköpfe 36 an der Gewindespindel 15 vorbei
bis zur Trommelachse 30 einschwenken zu können.
Die Reifenaufbaumaschine 1 umfaßt ferner einen Anroller 41 mit in ihrer
Stellung beweglichen Andrückrollen 42.
Im folgenden wird die Funktion der Reifenaufbaumaschine und insbesondere der
Puschereinrichtung 10 mit der Kernaufgabeeinrichtung 35 im Zusammenhang
mit der Herstellung eines Reifenrohlings erläutert, wobei einige Einzelheiten
lediglich des Zusammenhangs wegen erwähnt werden, in dem die Erfindung
steht.
In der Ausgangsstellung befindet sich die Puschereinrichtung 10 mit der
Kernaufgabeeinrichtung 35, wie in Fig. 1 dargestellt, in der Mitte der
Reifenaufbaumaschine zwischen der Gürteltrommel 2 und der
Reifenaufbautrommel 1.
In einem ersten Arbeitsschritt [1] werden die Streifen für den Gürtel und der
Laufstreifen automatisch auf die Gürteltrommel 2 aufgewickelt und
zusammengefügt. Gleichzeitig werden die Streifen für die Innenlage (innerliner),
die Seitenwand und weitere Lagen (body ply) automatisch auf die
Reifenaufbautrommel 1 aufgewickelt und zusammengefügt. Während dieser
Zeit werden die Kerne K mit den Kernreitern manuell auf den
Kernaufnahmekopf 36 der Kernaufgabeeinrichtung 35 gegeben.
In einem zweiten Arbeitsschritt [2] fährt die Puschereinrichtung 10 nach links
über die Gürteltrommel 2 und übernimmt das dort fertiggestellte Gürtelpaket 43
mit Hilfe von Greifsegmenten 44 (Fig. 5), die dem Durchmesser des
Reifenrohlings angepaßte Schalen aufweisen und radial verstellbar im
Transferring 13 gehalten werden. Die Puschereinrichtung 10 fährt dann wieder
zurück in die Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 und schwenkt die
Kernaufgabeeinrichtung 35 mit ihren beiden mit den Aufnahmeköpfen 36
versehenen Schwenkarmen 38 rechts und links am Gürtelpaket 43 vorbei
jeweils an die Innenseite der Puschereinheiten 11, 12. Diese werden synchron
in Richtung zur Mittelebene M10 der Puschereinrichtung 10 gefahren, bis sie
den jeweiligen Kern K von der Kernaufgabeeinrichtung 35 abnehmen, wozu den
Kern K haltende (nicht dargestellte) Segmente in den Aufnahmeköpfen 36
zurückgezogen werden. Zum Erfassen der Kerne sind in den
Puschersegmenten 28 Magnete 45 eingelassen. Nach dem Zurückfahren der
Segmente und dem Erfassen der Kerne K durch die Puschereinheiten 11, 12
wird die Kernaufgabeeinrichtung 35 wieder in ihre in Fig. 3 dargestellte Grund-
oder Ausgangsstellung zurückgeschwenkt.
In einem dritten Arbeitsschritt [3] fährt die Puschereinrichtung 10, bei der die
Puschereinheiten 11, 12 auf den Kernübergabeabstand 46
auseinandergefahren sind, über die Reifenaufbautrommel 1 (Fig. 4). Die
Kernspannelemente 47 der Reifenaufbautrommel 1 erfassen die Kerne K und
halten sie fest, und die Puschereinheiten 11, 12 werden durch Drehen der
Gewindespindeln 15 . . . 17 synchron von der gemeinsamen Mittelebene M10 weg
in ihre äußere Grundstellung gefahren. Dabei bleibt aber der Transferring 13
unverändert über der Reifenaufbautrommel 1 in deren Trommelmitte stehen.
In einem vierten Arbeitsschritt [4] werden die solange flach auf der
Trommelfläche der Reifenaufbautrommel 1 aufliegenden Seitenwandteife des
Reifenrohlings um den Kern K nach oben umgeschlagen. Dabei werden die
inneren Seitenwandteile der Karkasslage - bei gleichzeitigem Vorbombieren der
Karkasslage und Zusammenfahren der Trommelseitenteile mit den
Kernspannelemente 47 Richtung Trommelmitte - durch Stütz- oder
Schulterbälge 48 der Reifenaufbautrommel 1 nach oben gerichtet. Die äußeren
Seitenwandteile werden jeweils durch einen Andrück-, Umschlag- oder Turn-up-
Balg 49 (Fig. 5) nach oben gerichtet und an die Außenseite der Karkasslage
des Reifenrohlings angedrückt.
Soll der Laufstreifen bei einem sog. TOS-Typ (top-on-side-Typ) über der
Seitenwand zu liegen kommen, so werden die Puschereinheiten 11, 12 mit den
Puscherelementen 25 in einem fünften Arbeitsschritt [5] axial
zusammengefahren und üben so einem zusätzlichen Druck über die
aufgeblasenen Andrück- bzw. Umschlagbälge 49 auf die Seitenwandteile aus
(Fig. 5). Hierbei kann der Druck in den Umschlagbälgen reduziert werden, damit
die Kraftkomponente für das Zusammenfügen der Materiallagen auch im
oberen Bereich der Seitenwand wirken kann.
Nach dem Umschlagen und Andrücken der Seitenwandteile fahren die
Puschereinheiten 11, 12 in einem sechsten Arbeitsschritt [6] wieder
auseinander. Die Karkasse 50 wird - vgl. Fig. 6 - in das Gürtelpaket 43
hineinbombiert und anschließend der Laufstreifen mit den Andrückrollen 42 des
Anrollers 41 angerollt (Fig. 7). Dazu wird der Anroller 41 derart
programmgesteuert, daß seine Andrückrollen 42 über den Laufstreifen bis
einschließlich seinem seitlichen Auslauf fahren und die Materialien
zusammenfügen.
In einem letzten Arbeitsschritt [7] werden die Kernspannelemente 47 in der
Reifenaufbautrommel 1 ganz in ihre Grundstellung zurückgefahren, die
Trommelseitenteile in ihre Ausgangsstellung auseinandergefahren (Fig. 8) und
die Puscherelemente 25 mit Hilfe der Verzahnungsübertragung (Zahnritzel 32,
Zahnkranz 29, Zahnritzel 33, Zahnstange 26) radial ganz nach außen gefahren.
Der Transferring 13 erfaßt und hält den fertigen Reifenrohling mit seinen
Greifsegmenten 44 und wird zur Entnahme des Reifenrohlings in seine
Ausgangsstellung in der Mitte der Reifenaufbaumaschine gefahren.
Soll die Seitenwand bei einem sog. SOT-Typ (side-on-top-Typ) über dem
Laufstreifen zu liegen kommen, so sind die ersten vier Arbeitsschritte [1] . . . [4]
identisch mit den oben beschriebenen.
In dem folgenden fünften Arbeitsschritt [5A] werden die Schulterbälge 48 wie
oben beschrieben ganz, die Umschlagbälge 49 dagegen nur teilweise
aufgeblasen, so daß die äußeren Seitenwandteile - vgl. Fig. 9 - zwar um die
Kerne K umgeschlagen werden, aber auf den Umschlagbälgen 49 liegen
bleiben.
Beim sechsten Arbeitsschritt [6A] wird der Laufstreifen nach dem Bombieren
der Karkasslagen 50 - vgl. Fig. 10 - mit den Andrückrollen 42 des Anrollers 41
angedrückt, wobei die Laufrollen programmgesteuert über den Auslauf des
Laufstreifens fahren und die Materialien zusammendrücken.
Nach dem Anrollen des Laufstreifens werden die Puschereinheiten 11, 12 in
einem siebten Arbeitsschritt [7A] wieder axial zusammengefahren und drücken
das letzte Ende der Seitenwand unter Zwischenschaltung des jeweiligen
Umschlagbalgs 49 Fig. 11, so daß dieser über dem Laufstreifenauslauf zu
liegen kommt. Auch hier wird der Druck in den Umschlagbälgen reduziert, damit
die Kraftkomponente für das Zusammenfügen der Materiallagen auch im
oberen Bereich der Seitenwand wirken kann.
Je nach Reifentyp kann noch ein Anrollen der Seitenwand mit dem Anroller 41
von ihrem unteren Bereich bis über den Laufstreifen erfolgen (Arbeitsschritt
[8A], Fig. 12).
In einem letzten Arbeitsschritt [9A] werden die Kernspannelemente 47 in der
Reifenaufbautrommel 1 wieder ganz in ihre Grundstellung zurückgefahren, die
Trommelseitenteile in ihre Ausgangsstellung auseinandergefahren und die
Puscherelemente 25 mit Hilfe der Verzahnungsübertragung radial ganz nach
außen gefahren. Der Transferring 13 hält den fertigen Reifenrohling mit seinen
Greifsegmenten 44 und wird zur Entnahme des Reifenrohlings in seine
Ausgangsstellung in der Mitte der Reifenaufbaumaschine gefahren.
1
Reifenaufbautrommel
2
Gürteltrommel
3
Antriebswelle für
1
4
Antriebswelle für
2
5
Antriebsblock für
1
bzw.
3
6
Antriebsblock für
2
bzw.
4
7
Maschinengestell
8
Längstraverse
9
Längsführung
10
Andrück- oder Puschereinrichtung
11
,
12
Andrück- oder Puschereinheit
13
Transferring
14
Laufwagen
15
. . .
17
Gewindespindeln
18
Lagerbock, Lagerauge
19
Zahnriemen
20
Servo-Motor
21
Zahnriemen
22
Spindelmutter(n)
23
Tragring
24
Führungen
25
Andrück- oder Puscherelement(e)
26
Zahnstange
27
Platte
28
Andrück- oder Puschersegment(e)
29
Zahnkranz
30
Trommelachse
31
Servo-Motor
32
Zahnritzel
33
Zahnritzel
34
mechanische Anschläge
35
Kernaufgabeeinrichtung
36
Kernaufnahmekopf, Aufnahmekopf
37
Rahmen
38
Schwenkarm
39
Achse
40
Pneumatikzylinder
41
Anroller
42
Andrückrollen von
41
43
Gürtelpaket
44
Greifsegmenten
45
Magnete
46
Kernübergabeabstand
47
Kernspannelemente von
1
48
Schulterbalg, Stützbalg (-bälge)
49
Andrück-, Umschlag- oder Turn-up-Balg
50
Karkasse
K Kern mit Kernreiter
M10
K Kern mit Kernreiter
M10
Mittelebene der Puschereinrichtung
10
Claims (18)
1. Reifenaufbaumaschine mit Gürteltrcimmel, Reifenaufbautrommel mit
Andrückbälgen und Andrückeinheiten, mit denen ggf. über die Andrückbälge
Druck auf die Seitenwandteile des Reifenrohlings ausgeübt werden kann,
wobei die Gürteltrommel und die Reifenaufbautrommel koaxial zu einer
gemeinsamen gedachten Trommelachse angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß Andrückeinheiten (11, 12) in einer Andrückeinrichtung (10), die in
Richtung der Trommelachse (30) verschiebbar angeordnet ist,
zusammengefaßt sind und durch eine Zwangssteuerung in bezug auf eine
Mittelebene (M10) der Andrückeinrichtung (10) synchron auseinander- und
zusammengefahren werden können.
2. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwangssteuerung aus mechanischen Elementen besteht.
3. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
mechanischen Elemente als achsparallele Gewindespindeln (15 . . . 17) mit
Enden mit gegensätzlicher Gewindesteigung ausgebildet sind, die in einem
Transferring (13) axial fixiert und über einen Synchronantrieb drehbar sind,
und die Andrückeinheiten (11, 12) mit Spindelmuttern (22) versehen sind,
die mit den Enden der Gewindespindeln (15 . . . 17) im Eingriff sind.
4. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Synchronantrieb der Gewindespindeln (15 . . . 17) durch ein Keilwellenprofil
auf den Gewindespindeln und einen diese Keilwellenprofile erfassenden
Zahnriemen (19) erfolgt.
5. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Antrieb der mechanischen Zwangssteuerung durch
einen Servo-Motor (20) erfolgt.
6. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Servo-Motor (20) und mit ihm die Gewindespindeln (15 . . . 17) über ein
elektronisches Programm mit einem vorgebbaren Drehzahlverlauf und die
Andrückeinheiten (11, 12) mit einen vorgewählten Geschwindigkeitsverlauf
einschließlich vorbestimmter Haltepositionen gefahren werden.
7. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
vorgebbare Drehzahlverlauf, der Geschwindigkeitsverlauf und die
vorbestimmten Haltepositionen in einer elektronischen Steuerung hinterlegt
sind.
8. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückeinheiten (11, 12) spiegelbildlich zur
Mittelebene (M10) der Andrückeinrichtung (10) ausgebildet sind.
9. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückeinheiten (11, 12) Andrückelemente (25)
aufweisen, die radial verstellbar sind.
10. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur
radialen Verstellung der Andrückelemente (25) eine mechanische
Zwangssteuerung vorgesehen ist.
11. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
mechanische Zwangssteuerung zur radialen Verstellung der
Andrückelemente (25) einen Zahnkranz (29), eine an jedem
Andrückelement (25) radial angeordnete Zahnstange (26) und jedem
Andrückelement (25) ein Zahnritzel (33) zugeordnet ist, das sowohl im
Eingriff mit dem Zahnkranz (29) als auch mit der betreffenden Zahnstange
(26) ist.
12. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückelemente (25) mit schnell
auswechselbaren, reifenabhängigen Andrücksegmenten (28) versehen sind.
13. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückeinrichtung (10) mit einer mit zwei
Kernaufnahmeköpfen (36) ausgerüsteten Kernaufgabeeinrichtung (35)
versehen ist, die mit ihren Kernaufnahmeköpfen (36) zwischen die
Andrückeinheiten (11, 12) bis zur Trommelachse (30) in die
Andrückeinrichtung (10) einschwenkbar ist und die Andrückelemente (25)
der Andrückeinheiten (11, 12) mit Magneten (45) versehen sind.
14. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Andrückelemente (25) der Andrückeinheiten (11, 12) mit den Magneten (45)
versehen sind.
15. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Andrücksegmente (28) der Andrückelemente (25) mit den Magneten (45)
versehen sind.
16. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückeinrichtung (10) an einem Laufwagen (14)
angehängt ist, der in einer über der Gürteltrommel (2) und der
Reifenaufbautrommel (1) angeordneten Längsführung (9) verfahrbar ist.
17. Reifenaufbaumaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Andrückeinrichtung (10) mit einer Vielzahl von am
Umfang angeordneten schalenförmigen Greifsegmenten (44) ausgerüstet
ist.
18. Reifenaufbaumaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
schalenförmigen Greifsegmente (44) zwischen den beiden Andrückeinheiten
(11, 12) angeordnet sind.
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