DE1994287U - Schloss fuer koffer, taschen od. dgl. - Google Patents

Schloss fuer koffer, taschen od. dgl.

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DE1994287U
DE1994287U DES65511U DES0065511U DE1994287U DE 1994287 U DE1994287 U DE 1994287U DE S65511 U DES65511 U DE S65511U DE S0065511 U DES0065511 U DE S0065511U DE 1994287 U DE1994287 U DE 1994287U
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HEINRICH SUDHAUS SOEHNE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like
    • E05B65/5207Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement
    • E05B65/5246Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like characterised by bolt movement rotating

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

k p.,.nt.n..it. P.A. 406 888*13.7.88 η
Dipl.-Ing. A. Spalthoff .« ^^^Γ^
Telefon 77 20 08
1? 406 Sp/EL
ffirma Heinrieh Sudhaus Bohne, Iserlohn, (Eeichstraße
"SchloB für Koffer, laschen od.dgl."
Die Erfindung betrifft ein Schloß für Koffer, Taschen od.dgl., welches eirikm Koffer od.dgl, zu befestigendes Gehäuse aufweist, in dem ein Schieber angeordnet ist, der unter der Einwirkung einer Jeder steht, und mit einer Zunge od.dgl. versehen ist, welcher ein, an einer leder belasteten, am Eofferde ekel od.dgl. zu befestigenden Überfallklappe, welcher auf einer Achse schwenkbar gelagert ist, vorgesehener Haken od.dgl. zugeordnet ist.
Ss sind Schlösser bekannt, bei denen die unter Federwirkung stehende^ Überfallküaype eine oder zwei in Klappe^ eingesetzte Ösen oder Klammern besitzt, in die sich ein unter Federwirkung stehender Schieber mit entsprechenden Zungen einschiebt, um die Klappe zu verriegeln bzw. niederzuhalten«
Weiterhin sind Schlösser bekannt geworden, bei denen an der Schloßklappe anstelle einer eingesetzten Öse ein abgebogener Haken angebracht ist, der in eine Öffnung des Schloßunterteils eingreift und dessen hakenförmiger Endteil von einer Eiegelzun-
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ge hintergriffen wird, wodurch die Halterung der Klappe erreicht wird.
Yon diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Schloß mit Überfallfeiappe zu schaffen, welches in seinem Aufbau und in seiner Montage außerordentlich einfach ist, eine hohe Stabilität und Sicherheit gegen gewaltsames Öffnen besitzt und ferner so gestaltet ist, daß die äußere !Form eine geschlossene und nicht unterbrochene Einheit bildet.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Überfallklappe in verriegeltem Zustand das Gehäuse übergreift und an ihrer Unterseite einen oder mehrere abgebogene Haken aufweist, denen eine oder mehrere abgeschrägte Zungen an dem Schieber zugeordnet sind und daß die Haken und die Zungen außerhalb des Schloßgehäuses liegen.
Vorteilhaft sind zwei Haken und zwei abgeschrägte Zungen vorgesehen, welche an den beiden Enden der Überfallklappe und des Schiebers angeordnet sind. Diese Anordnung ist besonders stabil und ergibt eine Doppelverriegelung, so daß ein gewaltsames Öffnen des Schlosses weitgehend verhindert wird.
Der Bereich der Stirnwand der Überfallklappe, welcher sich zwischen und/oder neben dem bzw. den Haken befindet, liegt
in verriegeltem Zustand an einer entsprechend ausgebil-· deten Kante des Gehäuses an und ist daher geeignet, Eräfte aufzunehmen, wie sie sich insbesondere durch Überfüllung des Eoffers od.dgl. ergeben. Me Hakend und abgeschrägten Zungen übernehmen hierbei praktisch nur die Aufgabe einer gewaltsamen Öffnung standzuhalten, während die Kraftstufnahme durch das Sehloßgehäuse und die Überfallklappe erfolgt.
Vorteilhaft befinden sich zwischen und soder neben der bzw«, den abgeschrägten Zungen des Schiebers ein oder mehrere vorragende Be tat igungs stücke. Durch Hineindrücken dieser Betätigung s stücke in das Sehloßgehäuse, werden sämtliche vorhandenen Verriegelungen zwischen den Haken und abgeschrägten Zungen gelöst, so daß die Überfallklappe unter Pederwirkung in Offenstellung schwenken kann.
Der Schieber ist allseitig mit einem umgebogenen Außenrand versehen, was eine hohe Stabilität und gute Mhrung innerhalb des Sehloßgehäuses gewährleistet«
Me den Schieber belastende !Feder dient gleichzeitig dazu, den Sehließriegel des Schließeingerichtes zu belasten, so daß sich eine einfache Bauweise ergibt.
Ein Ausfühungsbeispiel der Erfiiding ist an Hand der Zeich nung näher erläutert, und zwar zeigt?
Fig. 1 die Drausieht des verriegelten Schlosses, Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig» 1, jedoch in am Koffer od.dgl. angeschlagenem Zustand, :
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie 1 - B der Fig. 1, Fig. 4· eine Draufsicht des Schlosses in geöffnetem Zustand mit einem Schnitt durch das Schloßgehäuse, Fig. 5 eine geschnittene Seitenansicht der Fig«, 4 und Fig. 6 eine Draufsicht des .Schloßgehäuses bei teilweise dargestelltem Befestigungsflansch der Überfallklappe-*
Mit 1 ist das Gehäuse des Schlosses bezeichnet, welches an dem Koffer 2, z.B. durch Nietung, befestigt ist. Das Gehäuse wird von einer Überfallklappe 3 übergriffen, die z<,B. am Kofferdeckel 4 ebenfalls durch Nietung befestigt ist. Die Überfallklappe 3 ist auf der Achse.5 »schwenkbar gelagert. An ihrer, der Achse 5 abgewandten Stirnseite 6 weist die Überfallklappe 2 abgebogene Hakr^e 7 auf, welche mit angeschnitten sind. Zwischen diesen abgebogenen Haken 7 befindet sich ein gerade verlaufender Bereich 8. Die Überfallklappe steht unter dir Wirkung der Feder 9? welche versucht, diese in Offenstellung zu halten,
In dem Schloßgehäuse 1 ist der Schieber 10 angebracht, der an seinen beiden Enden abgeschrägte Zungen 11 besitzt, die den abge-
"bogenen Haken 7 der tJberfallklappe 3 zugeordnet sind. Wie insbesondere KLg. 4 bis 6 erkennen lassen, ragen die abgeschrägten Zungen 11 des Schiebers 10 über das Schloßgehäuse 1 hervor. Zwischen den abgeschrägten Zungen 11 befindet sich das Betätigungsstück 12, welches ebenfalls nach außen vorragt.
Wie insbesondere KLg. eierkennen läßt, besitzt das Schloß ktkÖuULht '
eine Kante 13, an welcher im verriegelten Zustand die Stirnkante 8 der Oberfallklappe 3 zur Anlage kommt, und zwar kraftschlüssig.
Die lig. 4 ifcäßt erkennen, daß der Schieber 10an seinen Rändern allseitig abgebogen ist, wie mit 14 angedeutet ist.» Der Schieber 10 steht unter der Einwirkung der leder 15, die gleichzeitig zur Belastung des nicht weiter dargestellten, in herkömmlicher Weise ausgebildeten Sehließeingerichtes dient«
Die Überfallklappe 3 ist so ausgebildet, daß sie das Schloßgehäuse 1 allseitig übergreift, bis auf das vorragende Betätigungsstüek des Schiebers 10, welches zum Öffnen des Schlosses in dieses hineingedrückt wird,
Zum Sehließen des Schlosses wird die Überfallklappe 3 in Richtung auf das Schloßgehäfee 1 zugeschwenkt, wobei die abgebogenen Haken 7 auf den abgeschrägten Zungen 11 des Schiebers 10 aufsetzen und bei Weiterbewegung über die Schräge des Schieber^ 10 entgegen der Wirkung seiner leder 15 in das Innere des Schloß-
gehäuses 1 parallel Mne ingle it en, Ms die abgebogenen Haken 7? die abgeschrägten Zungen 11 unterfassen und der Schieber 10 unter der Einwirkung seiner Feder 15 wieder nach außen gedruckt wird. In dieser Lage liegt die Stirn-Jmte 8 der Überfallklappe 3fcraftschlüssig vor der Stirnkante 13 des Gehäuses 1 an.
Die Entriegelung geschieht in der Weise, daß das Betätigungsstück 12 des Schiebers 10 in Sichtung auf das Innere des Schloßgehäuses 1 gedruckt wird, so daß sich die abgeschrägten Zungen 11 aus dem Bereich der abgebogenen Haken 7 bewegen, und dadurch die "Überfallklappe 3 freigegeben und unter der Wirkung ihrer Feder 9 is Offenstellung geschenkt wird.
Das erfindungsgemäß ausgebildete Sehloß ergibt eine Kraftaufnahme unmittelbar über das Schloßgehäuse und die ■Überfallklappe und eine Verriegelung über die paarweise angeordneten, abgebogenen Haken und abgeschrägten Zungen, welche außerdem eine Sicherheit gegen gewaltsames Öffnen bie-ten, da praktisch kein JLngriffspunkt für das Ansetzen eines Werkzeuges gegeben ist.

Claims (6)

-7- PJU06 888-117.6I Sc h u t z an s ρ r ü c η e %
1.) Schloß für Koffer, Taschen od.dgl., welches ein am Koffer od.dgl. zu befestigendes Gehäuse aufweist, in dem ein Schieber angeordnet ist, der unter der Einwirkung einer Feder steht und mit einer Zunge od.dgl» versehen ist, welcher ein an einer leder belasteten, am Kofferdeckel od.dgl. zu befestigendenI3"berfallklappe, welche auf einer Achse schwenkbar gelagert ist, vorgesehener Haken od.dgl«, zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfallklappe Q) in verriegeltem Zustand das Gehäuse (1) übergreift und an ihrer Unterseite (16) einen oder mehrere abgebogene Haken (7) aufweist, denen eine oder mehrere abgeschrägte Zungen (11) an dem Schieber (10) zugeordnet sind, und daß dieV Haken (7) und die Zungen (11) außerhalb des Schloßgehäuses (1) liegen.
2.) Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Haken (V) und zwei abgeschrägte Zungen (11) vorgesehen sind, welche an den beiden Enden der Überfallklappe (3) und des Schiebers (10) angeordnet sind.
3«) Schloß nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich (8) der Stirnwand (6) der Oberfallklappe (3)? welcher sich zwischen und/oder neben den bzw. dem Haken (7) befindet, in verriegeltem Zustand an einer entsprechend^ ausgebildeten Kante (13) des Gehäuses (1) anliegt.
4·.) Schloß nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen und:oder neben der bzw. den abgeschrägten Zungen (11) des Schiebers (10) ein oder mehrere Betätigungsstücke (12) befinden»
5·) Schloß nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (10) allseitig mit einem umgebogenen Außenrand (14) versehen ist«
6.) Schloß nach Anspruch 1 und/oder einem oder mehreren der folgaaden, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schieber (10) belastende leder (15) gleichzeitig den Schließriegel des Schließeingerichtes belastet.
DES65511U 1968-07-13 1968-07-13 Schloss fuer koffer, taschen od. dgl. Expired DE1994287U (de)

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