DE19945611A1 - Proximaler Humerusnagel - Google Patents

Proximaler Humerusnagel

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Abstract

Um bei einem proximalen Humerusnagel mit einem Schaft und mit quer zur Schaftlängsachse diesen durchsetzenden Bohrungen zur Aufnahme von stiftförmigen Fixierelementen, wobei im proximalen Abschnitt des Schaftes mehrere Bohrungen in ihrer Höhe und in ihrer Winkellage gegeneinander versetzt und wobei weiter distal zusätzliche Bohrungen angeordnet sind, eine anatomisch optimale Festlegung von Knochenfragmenten zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß im proximalen Abschnitt zwei in einer Hauptebene liegende Bohrungen angeordnet sind, die zwischen sich mindestens eine weitere Bohrung einschließen, die gegenüber der Hauptebene winkelmäßig versetzt ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen proximalen Humerusnagel mit einem Schaft und mit quer zur Schaftlängsachse die­ sen durchsetzenden Bohrungen zur Aufnahme von stiftför­ migen Fixierelementen, wobei im proximalen Abschnitt des Schafts mehrere Bohrungen in ihrer Höhe und in ih­ rer Winkellage gegeneinander versetzt und wobei distal zusätzliche Bohrungen angeordnet sind.
Derartige Humeruskopfnägel werden eingesetzt für das anatomische Schienen und Fixieren von Frakturen des Hu­ meruskopfes und/oder des proximalen Humerus. Dabei müs­ sen diesen Humeruskopfnägel gegen Rotieren und Ver­ schiebung im Humerus gesichert werden, an diesen Hume­ rusnägeln werden dann die Bruchfragmente für den Hei­ lungsvorgang fixiert. Mehrere Verschraubungs- oder Fi­ xierungsmöglichkeiten im Humeruskopfbereich können da­ bei die Versorgung auch komplexer Drei- und Vier- Fragment-Kopffrakturen ermöglichen.
Bei der operativen Versorgung von Humerusfrakturen be­ steht eine relativ große Gefahr einer Nervschädigung, der Verletzung von Sehnen und Blutgefäßen, diese Gefahr ist bei der Versorgung von Humerusfrakturen größer als bei der Versorgung von Frakturen in den unteren Extre­ mitäten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine anatomisch optimale Formgebung eines Humerusnagels vorzuschlagen, so daß mit ihm unter Vermeidung der genannten Gefahren eine Versorgung der Knochenfrakturen im Humerus-Kopfbereich möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem proximalen Humerusnagel der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im proximalen Abschnitt zwei in einer Hauptebene liegende Bohrungen angeordnet sind, die zwi­ schen sich mindestens eine weitere Bohrung einschlies­ sen, die gegenüber der Hauptebene winkelmäßig versetzt ist.
Diese Bohrungen im proximalen Abschnitt nehmen Knochen­ schrauben auf, die dann in Knochenfragmente einge­ schraubt werden und diese am Humerusnagel fixieren. Mit der genannten Anordnung ist es möglich, diese Fixierung von Knochenfragmenten vorzunehmen, ohne dabei umgebende Gewebeteile zu schädigen. Insbesondere wird der Hume­ rusnagel dabei in der Weise eingesetzt, daß die durch die beiden äußeren Bohrungen festgelegte Hauptebene ei­ nen Winkel von etwa 30° gegenüber der sogenannten A/P- Ebene einschließt, also der Ebene, die durch das Ellen­ bogengelenk definiert wird. Diese um etwa 30° gegenüber der A/P-Ebene verdrehte Ebene wird auch als "True A/P- Ebene" bezeichnet, also als echte, wahre Anterior- Posterior-Ebene für den Humerus. Diese "True A/P-Ebene" wird gebildet vom Schnitt durch das Tuberculum Maius und das Collum Chirurgicum und den Mittelpunkt des Hu­ meruskopfes.
Insbesondere kann vorgesehen sein, daß zwei Bohrungen zwischen den in der Hauptebene liegenden Bohrungen an­ geordnet sind, die um gleiche Winkel nach gegenüberlie­ genden Seiten relativ zu der Hauptebene verdreht sind.
Der Betrag des Winkels zwischen der Hauptebene und dem zwischen den beiden in der Hauptebene verlaufenden Boh­ rungen liegt zwischen 60° und 75°, insbesondere bei 70°.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Bohrungen im proximalen Abschnitt ein Innengewinde tragen.
Dadurch wird es einerseits möglich, in diese Bohrungen stiftförmige Fixierelemente einzuschrauben, an denen ein Zielgerät relativ vom Schaft festgelegt werden kann, zum anderen können diese Innengewinde dem Außen­ gewinde entsprechen, das die Knochenschrauben aufwei­ sen, insbesondere selbstschneidende Knochenschrauben, die dadurch in den Bohrungen auch axial festgelegt wer­ den. Wenn derartige Knochenschrauben dann in die Kno­ chenfragmente eingeschraubt sind, ergibt sich eine axiale Fixierung der Knochenfragmente gegenüber dem Schaft, auch wenn die Knochenfragmente nicht dicht am Schaft anliegen.
Günstig ist es, wenn das Innengewinde komplementär zum Außengewinde von Knochenschrauben ist, insbesondere von selbstschneidenden Knochenschrauben.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Innengewinde der Bohrungen und das in diese eingeschraubte Außengewinde von Knochenschrau­ ben und/oder Fixierelementen als Doppelgewinde mit zwei parallelen, winkelmäßig gegeneinander versetzten Schraubgängen ausgebildet ist. Dadurch ist es möglich, einerseits relativ steile Gewinde auszubilden und somit das Einschrauben zu beschleunigen und andererseits durch die Verdopplung der Zahl von Schraubgängen eine sichere Verbindung im Gewindebereich herzustellen.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß im Mittelteil min­ destens eine weitere in der Hauptebene liegende Bohrung angeordnet ist, vorzugsweise befinden sich im Mittel­ teil zwei übereinander angeordnete und parallel zuein­ ander verlaufende Bohrungen dieser Art. Sie dienen der Aufnahme von Verriegelungsstiften, die den Schaft mit den umgebenden Rohrschaft des Humerusknochens verbin­ den.
Auch am distalen Ende des Schaftes kann mindestens eine weitere Bohrung angeordnet sein, die in einer Ebene liegt, die gegenüber der Hauptebene um die Schaftlängs­ achse gedreht ist. Auch hier werden vorzugsweise zwei derartige, parallel zueinander verlaufende und in un­ terschiedlicher Höhe angeordnete Bohrungen vorgesehen.
Dabei ist es günstig, wenn die gedrehte Ebene mit der Hauptebene einen Winkel zwischen 55° und 65° ein­ schließt und in ventraler Richtung gedreht ist, insbe­ sondere um einen Winkel von 60°. Es hat sich herausge­ stellt, daß diese Anordnung besonders günstig ist, um den Schaft mit dem umgebenden Röhrenknochen durch Ver­ riegelungsstifte zu verbinden, ohne umgebendes Gewebe, umgebende Blutgefäße oder Nerven zu beeinträchtigen.
Während die Bohrungen im proximalen Abschnitt vorzugs­ weise ein Innengewinde tragen, ist bei den weiteren Bohrungen im Mittelteil und gegebenenfalls im distalen Endbereich kein solches Innengewinde vorgesehen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind im oberen Rand des Schaftes Markierungen zur definierten Positio­ nierung eines Zielgerätes angeordnet, welches in der Verlängerung des Schaftes an dessen Oberseite an­ schließbar ist. Diese Markierungen können Vorsprünge oder Vertiefungen sein, die mit Vertiefungen bzw. Vor­ sprüngen des Zielgerätes zusammenwirken.
Dabei ist es günstig, wenn die Markierungen in der Hauptebene liegen.
Weiterhin kann der Schaft an seinem proximalen Ende ei­ ne achsparalle Innengewindebohrung aufweisen, in die Verbindungsmittel für ein solches Zielgerät einschraub­ bar sind.
Vorzugsweise ist der Schaft geradlinig ausgebildet.
Es ist günstig, wenn der Schaft im Querschnitt kreis­ förmig ausgebildet ist.
Der Schaft kann gemäß einer bevorzugten Ausführungsform einen proximalen Teil mit einem größeren und einen di­ stalen Teil mit einem kleineren Außendurchmesser auf­ weisen.
Alle Bohrungen liegen vorzugsweise in Ebenen, die senk­ recht zur Längsachse des Schaftes stehen, es ist jedoch grundsätzlich auch möglich, daß bei anderen Ausfüh­ rungsformen diese Ebenen zur Längsachse des Schaftes geneigt sind.
Es ist günstig, wenn zwei Sätze von Schäften vorgesehen sind, die durch eine Spiegelung an der Hauptebene in­ einander übergehen. Dadurch entstehen Humerusnägel für die linke und für die rechte Seite, die optimal an die jeweilige Anatomie angepaßt sind.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausfüh­ rungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Humerus­ nagels;
Fig. 2 eine Schnittansicht längs Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine Schnittansicht längs Linie 3-3 in Fig. 1;
Fig. 4 eine Schnittansicht längs Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 eine Schnittansicht längs Linie 5-5 in Fig. 1 und
Fig. 6 eine Schnittansicht längs Linie 6-6 in Fig. 1.
Der in der Zeichnung dargestellte Humerusnagel 1 umfaßt einen geradlinigen Schaft 2 mit einem im Querschnitt kreisförmigen oberen, proximalen Teil 3 und einem daran anschließenden, unteren, distalen, ebenfalls im Quer­ schnitt kreisförmigen Teil 4. Der Außendurchmesser des oberen Teils ist größer als der des unteren Teils, bei­ spielsweise beträgt der Außendurchmesser des oberen Teils 10 mm, der des unteren Teils 7 mm oder 8 mm.
An seinem proximalen Ende ist in den Schaft 2 eine par­ allel zu seiner Längsachse verlaufende Innengewindeboh­ rung 5 eingearbeitet, der sie umgebende Rand 6 trägt auf einander gegenüberliegenden Seiten zwei kerbenför­ mige Einschnitte 7, die in einer Ebene liegen, die durch diese beiden Einschnitte 7 und die Längsachse des Humerusnagels 1 definiert wird und die nachstehend als Hauptebene bezeichnet wird.
In die Innengewindebohrung kann in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise ein Gewindestift einge­ schraubt werden, der den Humerusnagel 1 mit einem Ziel­ gerät verbindet, dieses Zielgerät greift mit geeigneten Vorsprüngen in die Einschnitte 7 ein und fixiert da­ durch das Zielgerät in genau definierter Lage relativ zum Humerusnagel 1.
In dem sich an das proximale Ende des Humerusnagels 1 anschließenden proximalen Abschnitt des proximalen Teils 3 sind mehrere den Schaft 2 diametral durchset­ zende und in senkrecht auf der Längsachse stehenden Ebenen liegende Bohrungen 8, 9, 10, 11 in unterschied­ lichen Höhen angeordnet, nämlich eine oberste Bohrung 8 und eine unterste Bohrung 9, die beide in der Hauptebe­ ne verlaufen, und zwischen diesen Bohrungen 8 und 9 an­ geordnete Bohrungen 10, 11, deren Längsrichtung gegen­ über der Hauptebene nach gegenüberliegenden Seiten je­ weils um den gleichen Winkelbetrag verdreht ist, dieser Winkelbetrag liegt bei dem dargestellten Ausführungs­ beispiel bei 70°.
Alle Bohrungen 8, 9, 10, 11 sind mit einem Innengewinde 12 versehen, welches so ausgebildet ist, daß es eine Knochenschraube aufnehmen kann, beispielsweise eine selbstschneidende Knochenschraube. Außerdem ist es gün­ stig, wenn dieses Gewinde als Doppelgewinde ausgebildet ist, also zwei ineinander verlaufende Schraubengänge aufweist, die winkelmäßig gegeneinander versetzt sind. In diese Bohrung kann eine Knochenschraube oder ein Fi­ xierelement eingeschraubt werden, das ebenfalls ein Doppelgewinde aufweist. Diese Verdoppelung der Zahl der Schraubgänge führt dazu, daß auch bea einem relativ steilen Gewinde, welches ein rasches Einschrauben er­ möglicht, trotzdem auf eine bestimmte Eingriffslänge eine große Zahl von Schraubgängen vorhanden ist, so daß eine sichere Festlegung der Knochenschraube und/oder des Befestigungsstiftes in der Gewindebohrung erreicht werden kann.
In Längsrichtung des Schaftes ist der Abstand zwischen den Bohrungen 8, 9, 10, 11 etwa gleich groß, die ober­ ste Bohrung 8 ist vom oberen Rand 6 etwa um einen Durchmesser des Schaftes 1 entfernt, die untere Bohrung 9 etwa um 3 Durchmesser des Schaftes 2, wobei diese Di­ mensionierungen entsprechend den Anforderungen variie­ ren können.
Im Mittelteil des Schaftes 2 im distalen Abschnitt des proximalen Teiles 3 befinden sich zwei weitere Bohrun­ gen 13, 14, die beide in der Hauptebene verlaufen und die kein Innengewinde tragen.
Am distalen Endbereich des distalen Teils 4 sind zwei weitere Bohrungen 15, 16 vorgesehen, die übereinander parallel zueinander verlaufen und die in einer Ebene liegen, die gegenüber der Hauptebene in ventraler Rich­ tung verdreht ist, und zwar um einen Winkel von etwa 60°. Auch diese Bohrungen 15 und 16 tragen kein Innen­ gewinde.
Während die Bohrungen 8, 9, 10, 11 im proximalen Endbe­ reich des Schaftes 2 dazu dienen, stiftförmige, ein Ge­ winde tragende Verbindungselemente aufzunehmen, durch die ein Zielgerät am Schaft 2 festlegbar ist, oder eine Knochenschraube, mit der ein Knochenfragment am Schaft 2 fixiert wird, dienen die Bohrungen 13, 14, 15, 16 zur Aufnahme von Verriegelungsstiften, die durch den umge­ benden Röhrenknochen durch sie hindurchgeschoben werden und die in axialer Richtung in den Bohrungen 13, 14, 15, 16 nicht festgelegt werden. Es kann sich dabei auch um Knochenschrauben handeln, die in dem umgebenden Kno­ chen festgelegt sind, diese Verriegelungsstifte dienen dazu, den Schaft 2 im Röhrenbereich des Humerusknochens zu fixieren.

Claims (19)

1. Proximaler Humerusnagel mit einem Schaft und mit quer zur Schaftlängsachse diesen durchsetzenden Bohrungen zur Aufnahme von stiftförmigen Fixier­ elementen, wobei im proximalen Abschnitt des Schaftes mehrere Bohrungen in ihrer Höhe und in ihrer Winkellage gegeneinander versetzt und wobei weiter distal zusätzliche Bohrungen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß im proximalen Abschnitt zwei in einer Hauptebene liegende Boh­ rungen (8, 9) angeordnet sind, die zwischen sich mindestens eine weitere Bohrung (10, 11) ein­ schließen, die gegenüber der Hauptebene winkelmäs­ sig versetzt ist.
2. Humerusnagel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß zwei Bohrungen (10, 11) zwischen den in der Hauptebene liegenden Bohrungen (8, 9) angeord­ net sind, die um gleiche Winkel nach gegenüberlie­ genden Seiten relativ zu der Hauptebene verdreht sind.
3. Humerusnagel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Betrag des Winkels zwischen der Hauptebene und den zwischen den beiden in der Hauptebene verlaufenden Bohrungen (8, 9) angeord­ neten Bohrungen (10, 11) zwischen 60° und 75° liegt.
4. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (8, 9, 10, 11) im proximalen Abschnitt ein Innengewin­ de (12) tragen.
5. Humerusnagel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Innengewinde (12) komplementär zum Außengewinde von Knochenschrauben ist.
6. Humerusnagel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Innengewinde (12) der Boh­ rungen (8, 9, 10, 11) und gegebenenfalls das Außengewinde von Knochenschrauben und/oder Befe­ stigungselementen als Doppelgewinde mit zwei pa­ rallelen, winkelmäßig gegeneinander versetzten Schraubgängen ausgebildet ist.
7. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ chen, dadurch gekennzeichnet, daß im Mittelteil mindestens eine weitere in der Hauptebene liegende Bohrung (13, 14) angeordnet ist.
8. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß am distalen Ende des Schaftes (2) mindestens eine weitere Bohrung (15, 16) angeordnet ist, die in einer Ebene liegt, die gegenüber der Hauptebene um die Schaftlängs­ achse gedreht ist.
9. Humerusnagel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die gedrehte Ebene mit der Hauptebene ei­ nen Winkel zwischen 55° und 65° einschließt und in ventraler Richtung gedreht ist.
10. Humerusnagel nach einem der Ansprüche 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Bohrungen (13, 14, 15, 16) kein Innengewande tragen.
11. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Rand (6) des Schaftes Markierungen (7) zur definierten Positionierung eines Zielgerätes angeordnet sind.
12. Humerusnagel nach Anspruch 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Markierungen (7) Vorsprünge oder Vertiefungen sind, die mit Vertiefungen bzw. Vor­ sprüngen am Zielgerät zusammenwirken.
13. Humerusnagel nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Markierungen (7) in der Hauptebene liegen.
14. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) an seinem proximalen Ende eine achsparallele Innenge­ windebohrung (5) aufweist.
15. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) geradlinig ausgebildet ist.
16. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) im Querschnitt kreisförmig ausgebildet ist.
17. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (2) einen proximalen Teil (3) mit einem größeren und einen distalen Teil (4) mit einem kleineren Außen­ durchmesser aufweist.
18. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß alle Bohrungen (8, 9, 10, 11; 13, 14, 15, 16) in Ebenen liegen, die senkrecht auf der Längsachse des Schaftes (2) stehen.
19. Humerusnagel nach einem der voranstehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sätze von Schäften (2) vorgesehen sind, die durch eine Spie­ gelung an der Hauptebene ineinander übergehen.
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