DE19946562C2 - Kompakt-Doppelmembranpumpe - Google Patents
Kompakt-DoppelmembranpumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Membranpumpe mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Gattungsgemäße Membranpumpen sind aus der DE 39 40 629 A1 und
der DE-AS 27 26 674 bekannt. Es sind jeweils Rückschlagventi
le vorhanden, deren Funktionsrichtung der der Membranen ent
spricht. Die Rückschlagventile für den Zu- und Ablauf sind
jeweils zu beiden Seiten der Membranausnehmungen in Ventil
kammern angeordnet, die sowohl in den Gehäusekörper als auch
in die Deckel eingebracht sind. Jede Pumpenkammer liegt somit
zwischen zwei Rückschlagventilen.
Nachteilig ist, daß durch die gleiche Funktionsrichtung von
Membranen und Rückschlagventilen beim Abnehmen der Deckel
zwar die Membranen leicht zugänglich sind, die Rückschlagven
tile aber aus den Ventilkammern herausfallen können. Die An
ordnung der Rückschlagventile rechts und links der Pumpenkam
mern bedingt eine relativ große Bauweise. Außerdem sind hier
durch die Fließwege des zu fördernden Mediums lang, so dass
Schwingungen in der Flüssigkeitssäule und Verklumpungen emp
findlicher Medien auftreten können.
Aus der US 3,652,187 ist eine Membranpumpe mit einem Gehäuse
bekannt, in dem zwei Membranpumpen in einer Ebene nebeneinan
der liegend mit dazwischen angeordneten Steuerventilen vorge
sehen sind. Das Gehäuse ist zu beiden Seiten mit einem Gehäu
sedeckel verschlossen.
Nachteilig ist hierbei, daß die beiden Membranen dieser Mem
branpumpe nicht mechanisch gekoppelt sind und durch das Steu
erventil nicht genau genug gesteuert werden. Darüber hinaus
sind die Zug- und Abströmventile nur unzureichend im Gehäuse
eingesetzt, so daß sich die bekannte Membranpumpe schwer war
ten und reparieren lassen.
Aus dem IT-Katalog der Firma DEBEM: BOXER pompe a membrana
azionate ad aria compressa, Mai 1988, S. 1 bis 12, ist eine
Doppelmembranpumpe bekannt, die zwei Doppelmembranen auf
weist. Jede Doppelmembran ist von einem extra Gehäuse umge
ben; die Gehäuse sind mit Rohrleitungen verbunden und auf ei
nem Untergestell angeordnet. Über jedem Ventilgehäuse ist ein
Rückschlagventil installiert. Anstelle eines Untergestells
kann ein quaderförmiges Gehäuse zum Einsatz kommen.
Nachteilig ist, daß bei der Inspektion oder Reparatur der
Doppelmembranpumpe fast die ganze Doppelmembranpumpe ausein
ander genommen werden muß. Ein weiterer Nachteil ist, daß für
die Pumpe sehr viel Platz benötigt wird.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, eine Membranpumpe der
eingangs genannten Art so weiter zu entwickeln, daß eine kom
paktere Bauweise und kürzere Fließwege gegeben sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesonde
re darin, daß durch die beiden abnehmbaren Deckel sowohl die
Membrankörperelemente als auch die Rückschlagventile sofort
für Wartungszwecke zugänglich sind. Die Rückschlagventile
brauchen bei Inspektionen und Reparaturen nur aus den Gehäu
seventilausnehmungen
herausgenommen und danach entweder gereinigt
oder durch neue ersetzt und hereingesteckt werden. Ein umständli
ches Hantieren mit Federn und dergleichen ist in diesem Fall
nicht erforderlich. Beim Verschließen des Gehäusemittelteils
mit den beiden Gehäusedeckeln werden die Ventilkammern ausge
bildet und die Rückschlagventile vollständig aufgenommen.
Hervorzuheben
ist, daß durch eine Anordnung der Rückschlagventile auf einer
Seite neben den Gehäusemembranausnehmungen die Pumpe klein und kompakt
ausgeführt werden kann.
Im Gehäusemittelteil können zwei Zwei-Wege-Ventile angeordnet
sein. Hierdurch erhöht sich die Steuergenauigkeit.
Es können ein oder mehrere Gehäusemittelteile bzw. ein oder
mehrere Membrankörperelemente eingesetzt werden, so daß eine
Vielfachmembranpumpe entsteht. Üblicherweise werden in einem
Gehäusemittelteil zwei sich gegenüber liegende Membrankör
perelemente bei einer Doppelmembranpumpe eingesetzt. Die Mem
brankörperelemente können als Doppel-Membrankörperelemente
ausgebildet sein.
Das Gehäuse kann als Kompaktgehäuse ausgebildet sein. Das
Kompaktgehäuse sieht äußerlich wie ein monolithischer Block
aus. Hierdurch wird gesichert, daß das Gehäuse sowohl stati
schen als auch dynamischen Belastungen sicher stand halten
kann. Das Kompaktgehäuse kann quaderförmig ausgebildet sein.
Die Quaderform ermöglicht es, mehrere Kompaktgehäuse nebeneinander
zu positionieren, so daß mehrere Doppelmembranpumpen
auf kleinstem Raum zusammenarbeiten können.
Im Inneren des Gehäusemittelteils, in den Gehäuseflächenele
menten und in den Deckelinnenflächenelementen können wenig
stens teilweise Leitungsausnehmungen angeordnet sein. Diese
Leitungsausnehmungen stellen bei aufgesetzten Gehäusedeckeln
auf dem Gehäusemittelteil komplette und durchgängige Lei
tungszüge dar. Hierdurch wird das sehr aufwendige Verlegen
von einzelnen Leitungszügen zwischen den Teilen der Doppel
membranpumpe eingespart.
Jedes Rückschlagventil besteht aus einem einseitig offenen
Rückschlagventil-Ventilsitz. Der Rückschlag-Ventilsitz ist
wie ein Rundlaufkäfig für Hamster ausgebildet, der aus zwei
gegenüberliegenden Ringen besteht, die durch beabstandete
Zwischenstäbe verbunden sind. Der eine Ring weist eine solche
Öffnung auf, daß durch ihn eine Ventilkugel einzulegen ist.
Der andere Ring hat eine solche Öffnung, daß die Kugel gehal
ten wird. Bei der Montage werden die hamsterkäfigförmigen
Rückschlagventilsitze einfach in die Gehäuseventilausnehmun
gen eingesteckt. Vorher wird die Ventilkugel eingeführt. Beim
Aufsetzen des jeweiligen Deckels wird die vollständige Ven
tilkammer ausgebildet, die dann das Rückschlagventil um
schließt. Bei der Inspektion bzw. bei der Reparatur der Rück
schlagventile braucht nur noch der Rückschlagventilsitz mit
der Ventilkugel herausgenommen, gereinigt oder durch einen
anderen ersetzt werden. Hierdurch wird der Montage-, Inspek
tions- und Reparaturaufwand auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
Das gleiche gilt auch für die Doppelmembranen.
Der erste und der zweite Gehäusedeckel kann jeweils mit we
nigstens einem Schraubenelement mit dem Gehäusemittelteil
verbunden sein. Hierdurch ist ein Abnehmen der Gehäusedeckel
für Reparatur- und Inspektionszwecke möglich.
Das Gehäusemittelteil und die Gehäusedeckel können wenigstens
teilweise aus Kunststoff und/oder Metall bestehen. Das läßt
die Möglichkeit zu, das gesamte Gehäuse vollständig aus
Kunststoff oder Metall herzustellen. Es ist aber auch mög
lich, das Mittelteil aus Kunststoff und die beiden Deckel aus
Metall oder das Mittelteil aus Metall und die beiden Deckel
aus Kunststoff oder das Mittelteil und ein Deckel aus Metall
und den zweiten Deckel aus Kunststoff zu formen. Welcher
Werkstoff und welche Werkstoffzusammenstellung Verwendung
findet, hängt von den jeweiligen Einsatzbedingungen ab.
Das Kompaktgehäuse kann bei einer Fördermenge von 25 bis 30
Litern eine Länge zwischen 130 und 170 mm, eine Höhe zwischen
70 und 95 mm und eine Breite zwischen 70 und 95 mm haben.
Vorzugsweise kann das Kompaktgehäuse 143 mm lang und 81 × 81 mm
hoch × breit sein.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Doppelmembranpumpe in einem schematisch darge
stellten Längsschnitt,
Fig. 2 eine Doppelmembranpumpe gemäß Fig. 1 in einem
schematisch dargestellten Querschnitt und
Fig. 3 ein Hauptventil einer Doppelmembranpumpe gemäß Fig. 1
in einer vergrößerten Darstellung.
Überall wo es gilt, kostengünstig Flüssigkeiten zu fördern,
können Doppelmembranpumpen zum Einsatz kommen.
Eine derartige Doppelmembranpumpe ist in den Fig. 1 bis 3
dargestellt.
Die Doppelmembranpumpe besteht aus einem Gehäusemittelteil 7,
das zu beiden Seiten durch Gehäuseflächen 61, 62 be
grenzt wird.
In die beiden Gehäuseflächen 61, 62 ist jeweils eine
Gehäusemembranausnehmung 51, 52 eingebracht. Neben der Gehäu
semembranausnehmung 51, 52 sind übereinander jeweils eine Ge
häuseventilausnehmung 55, 56, 57, 58, wie insbesondere Fig. 2
zeigt, eingebracht.
In die Gehäusemembranausnehmung 51 ist ein Doppel-Membrankör
perelement 5 und in die gegenüberliegende Gehäusemembranausneh
mung 52 ein Doppel-Membrankörperelement 30 eingelegt.
Die beiden Doppel-Membrankörperelemente 5, 30 liegen sich mit
ihren Membranstangen 38, 39 gegenüber. Im Bereich der Mem
branstangen ist eine Stangendichtung 2 und eine Stützscheibe
3 und ein Zackenring 4 angeordnet. Hierdurch wird gesichert,
daß sich die beiden Doppel-Membrankörperlemente insbesondere
geräusch- und schwingungsarm bewegen.
Die beiden Gehäusemembranausnehmungen 51, 52 werden auch als
Antriebskammern bezeichnet. Sie sind beide durch zwei Zwei-
Wege-Ventile 37 verbunden. Die beiden Zwei-Wege-Ventile 37
sind an einem Hauptventil 307 angeordnet. Sowohl die beiden
Zwei-Wege-Ventile 37 als auch das Hauptventil 307 sind im Ge
häusemittelteil 7 angeordnet.
Das Hauptventil 307 ist im Detail in Fig. 3 gezeigt. Es weist
einen O-Ring 21 auf, der eine Ventilhauptbuchse 22 abschließt.
Außer dem O-Ring 21 ist in der Hauptventilbuchse 22 ein
U-Ring 23 angeordnet. Unter dem U-Ring 23 liegt ein Ven
tilzwischendeckel 24, in dem sich ein Dichtsatz 25 befindet.
Im Inneren des Dichtsatzes 25 ist eine Hauptventilfeder 26
angeordnet. In der Hauptventilbuchse 22 befindet sich ein
Hauptventilkolben 27, dem eine Ventilkolbendichtung 28 zuge
ordnet ist. Mit 29 ist ein Ventilstößel bezeichnet.
Wie Fig. 1 zeigt, bestehen die Zwei-Weg-Ventile 37 aus einem
Endschalterstößel 7, einem Dichtsatz 9, einem Endschalter 10,
einem Ventilzwischendeckel 11, einem O-Ringelement 12 und ei
nem Endschalterdeckel 13. Die Zwei-Weg-Ventile 37 sind han
delsüblich und weisen einen an sich bekannten Aufbau mit ei
ner an sich bekannten Funktion auf.
Die vier Rückschlagventile 31, 32, 33, 34 bestehen jeweils aus einem
Rückschlagventilsitz 18. Der Rückschlagventilsitz ähnelt ei
nem Rundlaufkäfig, in dem Hamster oder Mäuse sich bewegen
können. Der Rückschlagventilsitz besteht aus zwei sich gegen
überliegenden Ringen, die durch Rundstäbe verbunden sind. Ei
ne der Öffnungen der Ringe ist so groß, daß eine Ventilkugel
19 hineingesteckt werden kann, die von dem gegenüberliegenden
Ring nicht durchgelassen wird.
Diese Rückschlagventilsitze werden mit den eingelegten Ven
tilkugeln 19 in die Ventilgehäuseausnehmungen eingesetzt.
Die beiden Gehäusedeckel 1, 14 weisen jeweils eine Deckelmem
branausnehmung 53 bzw. 54 auf. Darüber hinaus sind in sie ne
ben der Deckelmembranausnehmung 53, 54 zwei Deckelventilaus
nehmungen 71, 72, 73, 74 eingebracht.
Wird der Deckel 1 bzw. der Deckel 4 auf die Deckelflächen
61, 62 aufgesetzt und mit Hilfe von Schraubenelementen
6 befestigt, bilden die Gehäusemembranausnehmungen 51 und 53
eine Pumpenkammer 81 und die Gehäusemembranausnehmung 52 und
54 eine Pumpenkammer 82 aus. Darüber hinaus bilden die vier
Gehäuseventilausnehmungen 55, 56, 57, 58 mit den vier Deckel
ventilausnehmungen 71, 72, 73, 74 des jeweiligen Deckels vier
Ventilkammern 83, 84, 85, 86 aus.
Sowohl in die Gehäusedeckel 1, 14 als auch in das Gehäusemit
telteil sind Leitungsausnehmungen 35, 36 (vgl. insbesondere
Fig. 2) eingebracht. Beim Zusammensetzen des Kompaktgehäuses
40 werden so Rohrleitungsverbindungen hergestellt, die die
Funktion der Doppelmembranpumpe im Zusammenwirken mit den
einzelnen Ventilen sichern.
Im Gehäusemittelteil ist, wie insbesondere Fig. 1 zeigt, ein
Endschalterstück 7 und ein Hauptventilabdeckungselement 15
(vgl. Fig. 2).
Hervorzuheben ist bei der erfindungsgemäßen Doppelmembranpum
pe, daß sie durch eine intelligente Konstruktion extrem klein
ist. Sie hat bei einer Fördermenge zwischen 25 und 30 Litern
eine Länge von etwa 143 mm, eine Höhe von 81 mm und eine
Breite von ebenfalls 81 mm. Hierdurch ist es möglich, auf
kleinstem Raum nebeneinander mehrere Doppelmembranpumpen,
falls erforderlich, anzuordnen. Hervorzuheben ist, daß der
Membranwechsel extrem einfach geworden ist. Nur nach dem Lö
sen einiger Schrauben sind beide Membranen sowie die Ventile
sofort freigelegt.
Die Doppelmembranpumpe kann auch ohne geölte Druckluft be
trieben werden. Es ist deshalb kein zusätzlicher Wartungsaufwand
notwendig, um verbrauchtes Öl zu sammeln. Die Doppel-
Membrankörperelemente 5, 30 dämpfen die Pulsation. Durch die
se Konstruktion ist der Pulsationsdämpfer quasi in die Pumpe
integriert worden. Hervorzuheben ist, daß die Doppelmembran
pumpe durch ihren besonderen Aufbau extrem leise arbeitet.
Zusätzliche Schwingfüße, die an dem Kompaktgehäuse 40 ange
ordnet sind, fangen die Vibration der Doppelmembranpumpe ef
fektiv ab.
Claims (9)
1. Membranpumpe, die wenigstens aufweist
zwei Membrankörperelemente (5, 30), die jeweils in ei ner Pumpenkammer (81, 82) und einer Antriebskammer (51, 52) angeordnet sind, deren geführte Membranstangen (38, 39) sich teilweise gegenüberliegen und denen ein Steu erventil (37, 307) und jeweils zwei Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) als Zu- und Abströmventile zugeordnet sind, und
ein Gehäuseelement (40) mit wenigstens einem Gehäuse mittelteil (7) und zwei Gehäusedeckeln (1, 14), das ge meinsam die Membrankörperelemente (5, 30), das Steuer ventil (37, 307) und die Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) umschließt,
wobei in die sich gegenüberliegenden Gehäuseflächen (61, 62) des Gehäusemittelteils (7) neben einer Gehäu semembranausnehmung (51, 52) als Antriebskammer jeweils zwei Gehäuseventilausnehmungen (55, 56, 57, 58) einge bracht sind, in die wenigstens teilweise ein Rück schlagventil (31, 32, 33, 34) einzusetzen ist,
wobei das Steuerventil aus wenigstens einem im Gehäuse mittelteil (7) angeordneten Wegeventil (37) besteht, mit dem die sich gegenüberliegenden Gehäusemembranaus nehmungen (51, 52) zu verbinden und die mit einem eben falls im Gehäusemittelteil (7) angeordneten Hauptventil (13) verbunden sind, und
wobei in jede Deckelmembranfläche (63, 64) außer einer die Pumpenkammer mit ausbildenden Deckelmembranausnehmung (53, 54) zwei Deckelventilausnehmungen (71, 72, 73, 74) eingebracht sind, mit denen, zusammen mit den vier Gehäuseventilausnehmungen (55, 56, 57, 58), vier Ventilkammern (83, 84, 85, 86) auszubilden sind, in de nen jeweils eines der vier Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkammern (83, 84, 85, 86) in der Deckelmembranfläche (63, 64) bzw. in der Gehäusefläche (61, 62) auf einer Seite der Gehäusemem branausnehmung (51, 52) bzw. der Deckelmembranausnehmung (53, 54) angeordnet sind.
zwei Membrankörperelemente (5, 30), die jeweils in ei ner Pumpenkammer (81, 82) und einer Antriebskammer (51, 52) angeordnet sind, deren geführte Membranstangen (38, 39) sich teilweise gegenüberliegen und denen ein Steu erventil (37, 307) und jeweils zwei Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) als Zu- und Abströmventile zugeordnet sind, und
ein Gehäuseelement (40) mit wenigstens einem Gehäuse mittelteil (7) und zwei Gehäusedeckeln (1, 14), das ge meinsam die Membrankörperelemente (5, 30), das Steuer ventil (37, 307) und die Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) umschließt,
wobei in die sich gegenüberliegenden Gehäuseflächen (61, 62) des Gehäusemittelteils (7) neben einer Gehäu semembranausnehmung (51, 52) als Antriebskammer jeweils zwei Gehäuseventilausnehmungen (55, 56, 57, 58) einge bracht sind, in die wenigstens teilweise ein Rück schlagventil (31, 32, 33, 34) einzusetzen ist,
wobei das Steuerventil aus wenigstens einem im Gehäuse mittelteil (7) angeordneten Wegeventil (37) besteht, mit dem die sich gegenüberliegenden Gehäusemembranaus nehmungen (51, 52) zu verbinden und die mit einem eben falls im Gehäusemittelteil (7) angeordneten Hauptventil (13) verbunden sind, und
wobei in jede Deckelmembranfläche (63, 64) außer einer die Pumpenkammer mit ausbildenden Deckelmembranausnehmung (53, 54) zwei Deckelventilausnehmungen (71, 72, 73, 74) eingebracht sind, mit denen, zusammen mit den vier Gehäuseventilausnehmungen (55, 56, 57, 58), vier Ventilkammern (83, 84, 85, 86) auszubilden sind, in de nen jeweils eines der vier Rückschlagventile (31, 32, 33, 34) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilkammern (83, 84, 85, 86) in der Deckelmembranfläche (63, 64) bzw. in der Gehäusefläche (61, 62) auf einer Seite der Gehäusemem branausnehmung (51, 52) bzw. der Deckelmembranausnehmung (53, 54) angeordnet sind.
2. Membranpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
im Gehäusemittelteil (7) zwei Zwei-Wege-Ventile (37) an
geordnet sind.
3. Membranpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß in einem Gehäusemittelteil (7) zwei sich gegen
überliegende Doppelmembrankörperelemente (5, 30) als Mem
brankörperelemente angeordnet sind.
4. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse als ein quaderförmiges
Kompaktgehäuse (14) ausgebildet ist.
5. Membranpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Kompaktgehäuse (7) bei einer Fördermenge von 25 bis
30 Litern zwischen 130 und 170 mm lang, zwischen 70 und
95 mm hoch und zwischen 70 und 95 mm breit ist.
6. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß im Inneren des Gehäusemittelteils
(7), in den Gehäuseflächenelementen (61, 62) und in den
Deckelflächenelementen (63, 64) wenigstens teilweise Lei
tungsausnehmungen (35, 36) angeordnet sind.
7. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Rückschlagventil (31, 32, 33,
34) aus einem einseitig offenen und käfigförmigen Rück
schlagventil-Ventilsitz (8) besteht, in den eine Ventil
kugel (19) einzulegen ist, der in die Gehäuseventilaus
nehmung (55, 56, 57, 58) einzustecken und von der Ventil
kammer (83, 84, 85, 86) umschlossen ist.
8. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Gehäusedec
kel (1, 14) mit jeweils wenigstens einem Schraubenelement
(6) mit dem Gehäusemittelteil (7) zu verbinden sind.
9. Membranpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäusemittelteil (7) und die Ge
häusedeckel wenigstens teilweise aus Kunststoff und/oder
Metall oder dergleichen bestehen.
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| ITMI20002078A1 (it) | 2002-03-25 |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8181 | Inventor (new situation) |
Inventor name: TIMMER, HERBERT, 48155 MUENSTER, DE Inventor name: TIMMER, OLIVER, DR., 48155 MUENSTER, DE Inventor name: SCHMEING, JOSEF, 48485 NEUENKIRCHEN, DE |
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