DE19946742C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Testen des Verbindungsstatus eines Übermittlungsabschnittes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Testen des Verbindungsstatus eines ÜbermittlungsabschnittesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Duplex-Sprach/Datenübermittlungssysteme und insbesondere ein
Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen (Testen) des Verbindungsstatus der
Übermittlungsabschnitte, im folgenden auch "Links" genannt, in derartigen Systemen.
Es besteht oft die Notwendigkeit, den Verbindungsstatus von Duplex-Sprach/Datenüber
mittlungssystemen zu testen. Derartige Übermittlungssysteme verbinden typischerweise
mehrere Stellen über Übermittlungsabschnitte. Es werden verschiedene Typen von Über
mittlungsabschnitten in großem Umfang verwendet, z. B. verdrillte Doppelleitungen,
Koaxialleitungen, Faseroptikleitungen, etc. und die verschiedenen Übermittlungsabschnitte
können viele unterschiedliche Arten von Kommunikationsprotokollen benutzen, wie z. B.
Ethernet, Token Ring, High-Level Data Link Control (HDLC) etc.
Wenn der Verbindungsstatus von Duplex-Sprach/Datenübermittlungssystemen getestet
werden soll, ist es wünschenswert, die Möglichkeit zu haben, den Status kontinuierlich zu
überwachen, den Verbindungsstatus in beiden Richtungen zu überprüfen, Fehler zu isolieren
und den Verbindungsstatus aufzuzeichnen. Eine bekannte Technik, die bisher eingesetzt
worden ist, um diese Funktionen auszuführen, besteht darin, manuelle Tests mit einer
Testeinrichtung an dem Übermittlungsabschnitt laufen zu lassen. Der Nachteil dieser Technik
besteht darin, daß ein manueller Eingriff mit einer speziellen Prüfeinrichtung erforderlich ist,
um den Übermittlungsabschnitt zu überprüfen und daß es üblicherweise erforderlich ist, den
Übermittlungsabschnitt zu diesem Zweck außer Betrieb zu nehmen. Ferner wird bei dieser
Technik der Verbindungsstatus nicht kontinuierlich überwacht. Eine weitere konventionelle
Technik, die zur Überprüfung des Verbindungsstatus benutzt worden ist, besteht darin,
Mikroprozessoren einzusetzen, um den Status des Übermittlungsabschnittes zu überwachen
und aufzuzeichnen. Der Nachteil dieser Technik besteht darin, daß der Einsatz von
Prozessoren erforderlich ist, der zusätzliche Hardwarekosten für die Prozessoren und
zugeordnete Hilfseinrichtungen (RAM, ROM etc.) bedingt. Ferner kann diese Technik nicht
dort eingesetzt werden, wo kein Prozessor verfügbar ist.
In dem Buch "Datenkommunikation", Dieter Conrads, Friedrich Viehweg & Sohn
Verlagsgesellsch. mbH, Braunschweig/Wiesbaden, 1996, 3. Auflage, S. 88 bis 95 werden
das HDLC Protokoll und Steuerdaten beschrieben, die ein oder mehrere Bits enthalten, die
durch die Empfangsstation entsprechend der Anzahl der korrekt empfangenen Frames gesetzt
werden. Durch diese Bits wird die Sendestation über die Anzahl der korrekt empfangenen
Frames informiert.
Damit besteht ein Bedarf für eine Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen des Ver
bindungsstatus in beiden Richtungen und zum kontinuierlichen Überwachen des Status
ohne das Erfordernis von intelligenten Prozessoren.
Dieses Bedürfnis wird befriedigt durch ein Verfahren nach Anspruch 1 bzw. eine Vor
richtung nach Anspruch 5.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, das zwei Verbindungsstatusindikatoren darstellt;
Fig. 2 ein Flußdiagramm, das die Arbeitsweise der in Fig. 1 dargestellten Verbindungs
statusindikatoren darstellt; und
Fig. 3 ein Blockdiagramm, das einen der in Fig. 1 gezeigten Verbindungsstatusindikato
ren detaillierter darstellt.
Fig. 1 stellt zwei Verbindungsstatusindikatoren A und B gemäß dieser Erfindung dar. Im
einzelnen verbindet das in Fig. 1 dargestellte Übermittlungssystem zwei Stellen, die als
Stelle A und als Stelle B bezeichnet sind, über einen Duplex-Übermittlungsabschnitt 10 der
die Daten in Elementen wie Datenpaketen 12, 14 transportiert, wie es beispielsweise der
Fall ist, wenn ein Ethernetkommunikationsprotokoll benutzt wird. Die Stelle A und die
Stelle B enthalten jeweils einen Linkinterfacetransceiver (Übermittlungsabschnitt-Schnitt
stellen-Sender/Empfänger) zum Anschließen des Duplexübermittlungsabschnittes 10. Jeder
der Verbindungsstatusindikatoren A und B prüft den Verbindungsstatus des Duplexüber
mittlungsabschnittes 10 in beiden Richtungen. Die Prüfung wird kontinuierlich laufend im
Hintergrund ausgeführt, wenn Sprach-/Datenelemente über den Übermittlungsabschnitt 10
übertragen werden. Fehler in der Verbindung werden isoliert und gemeldet. Dieses
Verfahren stützt sich nicht darauf ab, daß an den Stellen A und B Mikroprozessoren
verfügbar sind, um die Statusfunktionen des Übermittlungsabschnittes zu handhaben.
Der Verbindungsstatusindikator A enthält eine lichtemittierende Diode (LED) 16, die als
Uplink A bezeichnet wird und eine LED 18, die als Downlink A bezeichnet wird. Ähnlich
enthält der Verbindungsstatusindikator B eine Uplink B LED 20 und eine Downlink B
LED 22. Der Zweck der LEDs 16, 18, 20 und 22 besteht darin, den Verbindungsstatus
des Duplexübermittlungsabschnittes 10 anzuzeigen. Die LEDs 26, 18, 20 und 22 ermögli
chen es einer Person, den Verbindungsstatus dadurch festzustellen, daß einfach auf die
Verbindungsstatusindikatoren A und B geschaut wird.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, sind die Verbindungsstatusindikatoren A und B über Ver
bindungseinrichtungen 15 bzw. 19 mit ihren entsprechenden Stellen A bzw. B verbunden.
Es soll bemerkt werden, daß die Verbindungsstatusindikatoren A und B direkt in die
zugehörigen Stellen A und B eingegliedert werden können und die Verbindungseinrichtungen
15 und 19 nicht klar bestimmt sein müssen. Deshalb können die Verbindungsein
richtungen 15 und 19 in unterschiedlicher Weise durch Verdrahtung, durch einen Bus etc.
ausgebildet sein.
Uplink A und Uplink B sehen einen ersten Pegel des Linkverbindungsstatus als Funktion des
Linkinterfacetransceivers für die Stelle A bzw. für die Stelle B vor. Im speziellen zeigt Uplink
A an, ob durch die Stelle A ein Signal empfangen wird oder nicht. Wird durch die Stelle A ein
Signal empfangen, dann wird Uplink A ("Empfang bei A") eingeschaltet. Ähnlich zeigt
Uplink B an, ob durch die Stelle B ein Signal empfangen wird oder nicht. Wird durch die
Stelle B ein Signal empfangen, dann wird Uplink B (Empfang bei "B") eingeschaltet.
Downlink A und Downlink B sehen einen zweiten Pegel des Linkverbindungsstatus vor. Der
zweite Pegel des Linkverbindungsstatus wird vorgesehen durch die Steuerhardware an der
Stelle A und an der Stelle B, die die empfangenen Daten überwacht und die abgehenden Daten
absendet. Im speziellen senden sich die Stelle A und die Stelle B gegenseitig Daten in
Datenpaketen (Datentransportelementen) zu. Das Datenpaket 12 ist ein Beispiel eines
Datenpakets, das durch die Stelle A zusammengestellt und ausgesendet worden ist. Das
Datenpaket 14 ist ein Beispiel eines Datenpakets, das durch die Stelle B zusammengestellt und
ausgesendet worden ist. In jedem Datenpaket ist ein Wartungsbyte enthalten, wie z. B. die
Wartungsbytes 24, 26 in den Datenpaketen 12 bzw. 14. Außerdem enthält jedes Wartungsbyte
24, 26 ein Verbindungsstatusbit 28 bzw. 30.
Wenn während des Betriebs die Stelle A Datenpakete (wie das Datenpaket 14) von der Stelle
B empfängt, dann setzt die Stelle A das Verbindungsstatusbit 28 in dem Datenpaket 12, das
die Stelle A zur Stelle B absendet. Falls die Stelle A keine Datenpakete von der Stelle B
empfängt, dann löscht es in dem von der Stelle A zur Stelle B abgesandten Datenpaket das
Verbindungsstatusbit 28. Die umgekehrte Funktion wird durch die Stelle B durchgeführt. Im
speziellen setzt die Stelle B das Verbindungsstatusbit 30 im Datenpaket
14 und sendet dieses zur Stelle A ab, wenn die Stelle B von der Stelle A Datenpakete (wie
das Datenpaket 12) empfängt. Empfängt die Stelle B keine Datenpakete von der Stelle A,
dann löscht sie das Verbindungsstatusbit 30 im Datenpaket 14, das sie zur Stelle A
absendet.
Die Stelle A und die Stelle B überwachen jeweils die empfangenen Datenpakete, und das
entsprechende Verbindungsstatusbit in jedem der empfangenen Datenpakete. Der Status der
Verbindungsstatusbits wird benutzt, um den Linkverbindungsstatus über die Downlink A-
und Downlink B-LEDs 18 und 22 anzuzeigen. Die Downlink A- und Downlink B-
LEDs 18 und 22 werden nur dann aktiviert (d. h. eingeschaltet), wenn das Verbindungs
statusbit in den empfangenen Datenpaketen gesetzt ist. Da dieser Vorgang bei jedem
Datenpaket ausgeführt wird, wird der Linkverbindungsstatustest als Hintergrundfunktion
kontinuierlich ausgeführt.
Die Stelle A überwacht das Verbindungsstatusbit der hereinkommenden Datenpakete wie
das Verbindungsstatusbit 30 des Datenpaketes 14. Falls das Verbindungsstatusbit 30 des
Datenpaketes 14 gesetzt ist, wenn die Stelle A das Datenpaket 14 empfängt, dann schaltet
A die Downlink A LED 18 ein. Falls das Verbindungsstatusbit 30 des Datenpaketes 14
nicht gesetzt ist (d. h. gelöscht ist), wenn die Stelle A das Datenpaket 14 empfängt, dann
schaltet die Stelle A die Downlink A-LED 18 aus. Ähnlich überwacht die Stelle B das
Verbindungsstatusbit der ankommenden Datenpakete, wie das Verbindungsstatusbit 28 des
Datenpaketes 12. Falls das Verbindungsstatusbit 28 des Datenpaketes 12 gesetzt ist, wenn
die Stelle B das Datenpaket 12 empfängt, dann schaltet die Stelle B die Downlink B-LED
22 ein. Falls das Verbindungsstatusbit 28 des Datenpaketes 12 nicht gesetzt ist, wenn die
Stelle B das Datenpaket 12 empfängt, dann schaltet die Stelle B die Downlink B-LED 22
aus.
Diese zweite Schicht der Überprüfung des Übermittlungsabschnittes, d. h. die Verwendung
der Übertragung und Überwachung eines kontinuierlich übermittelten Verbindungsstatusbit
als Overhead im Datentransportelement ist eines der Merkmale dieser Erfindung, mit dem
die Nachteile der oben beschriebenen bekannten Prüftechniken für den Verbindungsstatus
überwunden werden können.
Eine Isolierung der Verbindungsfehler eines Übermittlungsabschnittes bestimmt sich aus
den der jeweiligen Stelle zugeordneten Uplink- und Downlink LEDs. Z. B zeigt beim
Blicken auf den Verbindungsstatusindikator A die Uplink A-LED 16 an, ob die Stelle A
ein Empfangssignal empfängt oder nicht. Und die Downlink A-LED 18 zeigt über das
Verbindungsstatusbit an, ob die Stelle B von der Stelle A Datenpakete empfängt. Ähnlich
zeigt beim Betrachten des Verbindungsstatusindikators B die Uplink B-LED 20 an, ob die
Stelle B ein Signal empfängt oder nicht und die Downlink B-LED 22 zeigt über das
Verbindungsstatusbit an, ob die Stelle A von der Stelle B Datenpakete empfängt. Die
nachfolgende Tabelle I stellt eine Verbindungsstatusmatrix des Übermittlungsabschnittes
für den Verbindungsstatusindikator A und die Tabelle II eine Verbindungsstatusmatrix des
Übermittlungsabschnittes für den Verbindungsstatusindikator B dar.
In Fig. 2 ist ein Maschinenflußzustandsdiagramm 40 für den Verbindungsstatusindikator
A dargestellt.
Die Initialisierung beginnt bei Schritt 42. Bei Schritt 44 werden die Uplink A-LED
(dargestellt als UPLED) und die Downlink ALED (dargestellt als DNLED) ausgeschaltet.
Ferner wird das abgesandte Linkstatusbit T-STATUS am Anfang auf Null gesetzt, d. h.
gelöscht. Das abgesandten Linkstatusbit T-STATUS entspricht dem Zustand auf den das
Verbindungsstatusbit des abgesandten Datenpaketes, wie das Verbindungsstatusbit 28 des
Datenpaketes 12, gesetzt wird.
Bei den Schritten 46 und 48 wird der Empfangsteil des Duplexübermittlungsabschnittes 10
geprüft, um zu bestimmen oder festzustellen, ob ein Signal durch die Stelle A empfangen
wird oder nicht. Wird durch die Stelle A kein Signal empfangen, werden die Uplink A-
LED und die Downlink A-LED ausgeschaltet bzw. deaktiviert und das übertragene
Linkstatusbit T-STATUS wird auf Null gesetzt, alles in Schritt 50. Dies zeigt an, daß der
Daten von der Stelle B zur Stelle A transportierende Übermittlungsabschnitt ausgefallen ist
oder daß das Steuergerät der Stelle B nicht funktioniert.
Wird durch die Stelle A ein Signal empfangen, dann wird in Schritt 52 die Uplink A-LED
16 eingeschaltet bzw. aktiviert. In Schritt 54 wartet die Maschine eine vorgegebene
Zeitdauer auf ein durch die Stelle A zu empfangendes Datenpaket und bestimmt bzw. stellt
in Schritt 56 fest, ob ein ankommendes Datenpaket, wie das Datenpaket 14, durch die
Stelle A empfangen worden ist oder nicht. Wird durch die Stelle A kein ankommendes
Datenpaket empfangen, dann wird die Downlink A-LED ausgeschaltet und das übertragene
Linkstatusbit T-STATUS in Schritt 58 auf Null gesetzt. Dies zeigt an, daß von der Stelle
B ein Signal empfangen worden ist, daß von der Stelle B aber keine Datenpakete empfan
gen worden sind.
Wenn in Schritt 56 festgestellt wird, daß durch die Stelle A ein ankommendes Datenpaket
empfangen worden ist, wird in Schritt 60 das abgesandte Linkstatusbit T-STATUS auf
1 gesetzt. Dies veranlaßt, daß das Verbindungsstatusbit des nächsten von der Stelle A
gesandten abgehenden Datenpaketes, wie das Verbindungsstatusbit 28 im Datenpaket 12,
gesetzt wird.
In den Schritten 62 und 64 wird das Verbindungsstatusbit R-STATUS des empfangenen
ankommenden Datenpaketes, wie das Verbindungsstatusbit 30 des Datenpaketes 14 geprüft
und festgestellt, ob es gesetzt ist oder nicht. Ist das Verbindungsstatusbit R-STATUS des
empfangenen Datenpaketes nicht gesetzt, wird in Schritt 66 die Downlink A-LED ausge
schaltet. Dies zeigt an, daß ein Signal von der Stelle B empfangen worden ist, aber daß die
Stelle B keine Daten von der Stelle A empfängt, möglicherweise weil der Übermittlungs
abschnitt, der Daten von der Stelle A zur Stelle B transportiert, ausgefallen ist. Falls das
Verbindungsstatusbit R-STATUS des empfangenen Datenpaketes gesetzt ist, wird in Schritt
68 die Downlink A-LED eingeschaltet. Dies zeigt an, daß Übermittlungen in beide
Richtungen hergestellt worden sind.
Das in Fig. 2 dargestellte Flußdiagramm 40 ist gedacht für den Verbindungsstatusindikator
A. Es ist verständlich, daß der Verbindungsstatusindikator B im wesentlichen das gleiche
Flußdiagramm benutzt. Das durch das Flußdiagramm 40 dargestellte Verfahren kann in
Hardware implementiert werden, die keinen Mikroprozessor erforderlich macht. Z. B. kann
das Flußdiagramm 40 implementiert werden durch diskrete logische Schaltungen, program
mierbare logische Schaltungen oder dergleichen. Es ist auch verständlich, daß die für die
Uplink- und Downlink-Indikatoren benutzten LEDs durch verschiedene andere Anzeigeein
richtungen, wie z. B. akustische Anzeigeeinrichtungen ersetzt werden können.
Fig. 3 stellt ein Beispiel für eine Implementierung des Verbindungsstatusindikators A dar.
Ein Signaldetektor 80 kann benutzt werden, um zu erfassen, ob durch die Stelle A ein
Signal empfangen wird oder nicht, und ein Datenpaketdetektor 82 kann benutzt werden,
um zu erfassen, ob durch die Stelle A ein ankommendes Datenpaket empfangen wird oder
nicht. Der Status des Verbindungsstatusbit R-STATUS eines ankommenden Datenpaketes,
wie des Verbindungsstatusbit 30 des Datenpaketes 14 kann mittels eines Verbindungs
statusbitdetektors 84 geprüft werden. Die Uplink A-LED 16 ist mit dem Ausgang des
Signaldetektors 80 verbunden. Das übertragene Linkstatusbit T-STATUS wird erzeugt
durch UND-Verknüpfung der Ausgänge des Signaldetektors 80 und des Datenpaketdetek
tors 82 mittels der UND-Schaltung 86. Die Downlink A-LED 18 wird durch eine UND-
Verknüpfung der Ausgänge des Signaldetektors 80, des Datenpaketdetektors 82 und des
Verbindungsstatusbitdetektors 84 einer mittels UND-Schaltung 88 eingeschaltet. Die
Eingänge des Signaldetektors 80, des Datenpaketdetektors 82 und des Verbindungsstatus
bitdetektors 84 sind ebenso wie das übertragene Linkstatusbit T-STATUS über die Ver
bindungseinrichtung 15 mit der Stelle A verbunden. Es ist verständlich, daß sich alle oder
ein Teil der Elemente, wie Signaldetektor 80, Datenpaketdetektor 82 und Verbindungs
statusbitdetektor 84 an der Stelle A befinden können, mit dieser vermischt oder in die
Schaltung der Stelle A inkorporiert sein können und daß die Verbindungseinrichtung 15
irgendwelche Verbindungen repräsentiert, die zwischen der Stelle A und dem Verbin
dungsstatusindikator A erforderlich sind.
Das Verbindungsstatusanzeigeverfahren und die Vorrichtung gemäß dieser Erfindung sind
nicht auf die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten speziellen Ausführungsbeispiele begrenzt.
Zum Beispiel können mehr als zwei LEDs oder andere Statusindikatoren vorgesehen
werden. Zusätzliche LEDs könnten verwendet werden, um weitere Details des Verbin
dungsstatus anzuzeigen. Zum Beispiel könnte im Verbindungsstatusindikator A eine dritte
LED benutzt werden, um anzuzeigen, ob die Stelle A ein Datenpaket von der Stelle B
empfängt oder nicht. Hierbei würde die dritte LED eingeschaltet werden als Antwort auf
die "Ja"-Abzweigung von Schritt 56 der Fig. 2. Die dritte LED würde lediglich anzeigen,
daß ein Datenpaket empfangen worden ist, im Gegensatz zur Downlink A-LED 18, die
anzeigt, daß das Verbindungsstatusbit R-STATUS im empfangenen Datenpaket gesetzt ist.
Ein Beispiel einer weiteren Anwendung vorliegender Erfindung ist die Mehrpunktverbindung.
Fig. 1 stellt eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung dar. Die Stelle A könnte jedoch
nicht nur mit der Stelle B, sondern mit mehreren Stellen, wie z. B. mit Stellen B, C, D,
etc. verbunden sein. Bei einer solchen Ausgestaltung können die Datentransportelemente,
wie die in Fig. 1 dargestellten Datenpakete 12 und 14, Identifikationsbits enthalten, um die
spezielle Stelle, von der sie kamen oder die spezielle Stelle, zu der sie ausgesandt werden,
anzugeben. Derartige Identifikationsbits können in den Wartungsbytes 24, 26 enthalten
sein.
Das Verbindungsstatusanzeigeverfahren und die Vorrichtung gemäß dieser Erfindung
können bei einem beliebigen Übermittlungsabschnitt (Link) wie z. B. einer verdrillten
Doppelleitung, einer Koaxialleitung, einer Faseroptikleitung etc. eingesetzt werden. Die
Erfindung kann außerdem benutzt werden bei irgendeiner Art von Kommunikationsproto
koll, wie z. B. Ethernet, Token Ring, HDLC, etc. Die Erfindung kann eingesetzt werden
bei einem beliebigen Duplex-Sprach/Daten-Übermittlungssystem, das mehrere Stellen
durch einen Übermittlungsabschnitt verbindet, wo kein Prozessor verfügbar ist, um den
Status des Übermittlungsabschnittes zu überwachen, Fehler zu isolieren und aufzuzeichnen.
Bei Einsatz der Erfindung wird der Verbindungsstatus des Übermittlungsabschnittes kon
tinuierlich überprüft und aufgezeichnet, ohne daß manuelle Arbeitsvorgänge nötig sind,
und wobei die Abschnitte im Betriebszustand bleiben. Das Überprüfen erfolgt nur mit
einfacher Hardware ohne Verwendung von Mikroprozessoren.
Claims (8)
1. Verfahren zum Prüfen des Verbindungsstatus eines Übermittlungsabschnittes
zwischen einer ersten Stelle (A) und einer zweiten Stelle (B) mit den folgenden Schritten:
Feststellen, ob ein Signal durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
Aktivieren eines ersten Statusindikators (16) als Antwort darauf, dass das Signal durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
Feststellen, ob ein ankommendes Datenpaket (14) durch die erste Stelle (A) emp fangen wird;
Setzen eines Verbindungsstatusbit (28) in einem abgehenden Datenpaket (12) auf einen ersten Zustand als Antwort auf das durch die erste Stelle (A) empfangene Signal und das Empfangen des ankommenden Datenpakets durch die erste Stelle (A);
Prüfen des Zustandes eines Verbindungsstatusbit (30) in dem ankommenden Da tenpaket; und
Aktivieren eines zweiten Statusindikators (18) als Antwort darauf, daß das Ver bindungsstatusbit im ankommenden Datenpaket gleich dem ersten Zustand ist.
Feststellen, ob ein Signal durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
Aktivieren eines ersten Statusindikators (16) als Antwort darauf, dass das Signal durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
Feststellen, ob ein ankommendes Datenpaket (14) durch die erste Stelle (A) emp fangen wird;
Setzen eines Verbindungsstatusbit (28) in einem abgehenden Datenpaket (12) auf einen ersten Zustand als Antwort auf das durch die erste Stelle (A) empfangene Signal und das Empfangen des ankommenden Datenpakets durch die erste Stelle (A);
Prüfen des Zustandes eines Verbindungsstatusbit (30) in dem ankommenden Da tenpaket; und
Aktivieren eines zweiten Statusindikators (18) als Antwort darauf, daß das Ver bindungsstatusbit im ankommenden Datenpaket gleich dem ersten Zustand ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1 mit den Schritten:
Setzen des Verbindungsstatusbit im abgehenden Datenpaket auf einen zweiten Zustand als Antwort darauf, dass das ankommende Datenpaket durch die erste Stelle (A) nicht empfangen wird; und
Deaktivieren des zweiten Statusindikators als Antwort darauf, daß das ankom mende Verbindungsstatusbit im ankommenden Datenpaket gleich dem zweiten Zustand ist.
Setzen des Verbindungsstatusbit im abgehenden Datenpaket auf einen zweiten Zustand als Antwort darauf, dass das ankommende Datenpaket durch die erste Stelle (A) nicht empfangen wird; und
Deaktivieren des zweiten Statusindikators als Antwort darauf, daß das ankom mende Verbindungsstatusbit im ankommenden Datenpaket gleich dem zweiten Zustand ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, enthaltend den Schritt:
bei dem der zweite Statusindikator eine lichtemittierende Diode (LED) enthält.
bei dem der zweite Statusindikator eine lichtemittierende Diode (LED) enthält.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei dem der erste Statusindikator eine lichtemittierende Diode (LED) enthält.
5. Vorrichtung zum Testen des Verbindungsstatus eines Übermittlungsabschnittes
zwischen einer ersten Stelle (A) und einer zweiten Stelle (B), enthaltend:
einen Signaldetektor (80), der so ausgebildet ist, dass er feststellt, ob durch die erste Stelle (A) ein Signal empfangen wird;
eine erste Statusindikatorschaltung (16), die mit dem Signaldetektor gekoppelt ist und auf diesen anspricht;
einen Datenpaketdetektor (82), der so ausgebildet ist, dass er feststellt, ob durch die erste Stelle (A) ein ankommendes Datenpaket (14) empfangen wird;
eine Verbindungsstatusbitschaltung (86), die so ausgebildet ist, dass sie ein Ver bindungsstatusbit (28) in einem abgehenden Datenpaket (12) auf einen ersten Zustand setzt als Antwort darauf, dass durch die erste Stelle ein Signal empfangen wird und das ankom mende Datenpaket durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
einen Verbindungsstatusbitdetektor (84), der so ausgebildet ist, dass er den Status eines Verbindungsstatusbits (30) im ankommenden Datenpaket prüft; und
eine zweite Statusindikatorschaltung (88), die mit dem Verbindungsstatusbitdetek tor gekoppelt ist und auf diesen anspricht.
einen Signaldetektor (80), der so ausgebildet ist, dass er feststellt, ob durch die erste Stelle (A) ein Signal empfangen wird;
eine erste Statusindikatorschaltung (16), die mit dem Signaldetektor gekoppelt ist und auf diesen anspricht;
einen Datenpaketdetektor (82), der so ausgebildet ist, dass er feststellt, ob durch die erste Stelle (A) ein ankommendes Datenpaket (14) empfangen wird;
eine Verbindungsstatusbitschaltung (86), die so ausgebildet ist, dass sie ein Ver bindungsstatusbit (28) in einem abgehenden Datenpaket (12) auf einen ersten Zustand setzt als Antwort darauf, dass durch die erste Stelle ein Signal empfangen wird und das ankom mende Datenpaket durch die erste Stelle (A) empfangen wird;
einen Verbindungsstatusbitdetektor (84), der so ausgebildet ist, dass er den Status eines Verbindungsstatusbits (30) im ankommenden Datenpaket prüft; und
eine zweite Statusindikatorschaltung (88), die mit dem Verbindungsstatusbitdetek tor gekoppelt ist und auf diesen anspricht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
bei dem die erst Statusindikatorschaltung (16) eine lichtemittierende Diode (LED)
enthält.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
bei dem die Verbindungsstatusbitschaltung eine UND-Schaltung (86) enthält, von
der ein Eingang mit dem Signaldetektor (80) und ein weiterer Eingang mit dem Datenpaket
detektor (82) verbunden ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
bei dem die zweite Statusindikatorschaltung eine UND-Schaltung (88) enthält, von der ein erster Eingang mit dem Signaldetektor (80), ein zweiter Eingang mit dem Datenpa ketdetektor (82) und ein dritter Eingang mit dem Verbindungsstatusbitdetektor (84) verbun den ist; und ferner
eine lichtemittierende Diode (LED, 18) vorgesehen ist, die an einen Ausgang der UND-Schaltung (88) angeschlossen ist.
bei dem die zweite Statusindikatorschaltung eine UND-Schaltung (88) enthält, von der ein erster Eingang mit dem Signaldetektor (80), ein zweiter Eingang mit dem Datenpa ketdetektor (82) und ein dritter Eingang mit dem Verbindungsstatusbitdetektor (84) verbun den ist; und ferner
eine lichtemittierende Diode (LED, 18) vorgesehen ist, die an einen Ausgang der UND-Schaltung (88) angeschlossen ist.
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1999
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