DE19946760A1 - Verfahren und Kommunikationsanordnung zur Wartung zumindest einer Vermittlungseinrichtung - Google Patents
Verfahren und Kommunikationsanordnung zur Wartung zumindest einer VermittlungseinrichtungInfo
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Abstract
Zur Wartung zumindest einer im wartungstechnischen Sinne einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordneten Vermittlungseinrichtung (LE) werden in dieser wartungstechnische Informationen ermittelt, für eine drahtlose Datenübertragung aufbereitet und an zumindest eine drahtlose Kommunikationseinrichtung (HDY) - beispielsweise an ein mobiles Kommunikationsendgerät eines für Wartungsaufgaben zuständigen Technikers - übermittelt. Vorteilhaft wird der für die Wartung erforderliche Zeit- und Personalaufwand erheblich reduziert sowie eine schnelle Beseitigung von in Vermittlungseinrichtungen (LE) auftretenden Störungen erreicht.
Description
Moderne Kommunikationsnetze stellen zunehmend steigende
Anforderungen an die Betriebstechnik. Ursache ist in erster
Linie der Übergang von Monopolmärkten zu deregulierten
Märkten, wodurch der Wettbewerb insbesondere bei den Betrei
bern von Telekommunikationsnetzen steigt. Im Rahmen des stei
genden Wettbewerbes müssen die Betreiber der Telekommunika
tionsnetze die Betriebsabläufe den veränderten Bedingungen
anpassen, wie beispielsweise durch eine Optimierung der
Betriebsprozesse sowie durch eine Senkung der Aufwendungen
für die Bedienungs-, Administrations- und Wartungsprozesse -
auch als Management-Aktionen bezeichnet. Häufig sind mehrere
in einem Kommunikationsnetz angeordnete Vermittlungseinrich
tungen bzw. Vermittlungsknoten über jeweils eine dem Kommuni
kationsnetz zugeordnete Verbindungsleitung bzw. über eine
Festnetzverbindung an eine zentral im Kommunikationsnetz
angeordnete Wartungseinrichtung - auch als Bedienungs- und
Wartungszentrum bezeichnet - angeschlossen. Über die Verbin
dungsleitung werden bedienungs-, administrations- und
wartungstechnische Informationen - auch als OAM-Informationen
(Operation, Administration & Maintenance) bezeichnet - mit
Hilfe unterschiedlicher Übertragungsverfahren - z. B. gemäß
dem X.25 Übertragungsverfahren, gemäß LAN-konformer Übertra
gungsprotokolle oder gemäß TCP/IP-konformer Übertragungs
protokolle - übermittelt.
In aktuellen Kommunikationsnetzen angeordnete, digitale
Vermittlungseinrichtungen - beispielsweise ein digitales
Vermittlungssystem "EWSD" der Fa. Siemens AG - basieren auf
einem digitalen Koppelnetz und einer Zentralsteuerung, die
durch periphere Prozessoren unterstützt wird. Das Vermitt
lungssystem weist einen modularen Aufbau auf; d. h. um einen
zentralen Kern aus Zentralprozessor, Koppelfeld und Taktgene
rator sind die Anschlußgruppen für die externen Leitungen -
wie z. B. Teilnehmerleitungen und Verbindungsleitungen - je
nach Anforderung angeschlossen. Das EWSD-Koppelnetz ist in
drei Stufen aufgebaut und ist in einer Zeit-Raum-Zeit-Konfi
guration ausgestaltet. Über das Koppelnetz werden alle Nutz
verbindungen vermittelt. Der Austausch der Signalisierung
zwischen den Anschlußgruppen und dem zentralen Prozessor wird
über semipermanente Verbindungen durch das Koppelnetz abge
wickelt. Die Wegesuche durch das Koppelnetz erfolgt durch den
Zentralprozessor. Das Koppelnetz und der Zentralprozessor
sind aus Sicherheitsgründen gedoppelt. Die Anschlußgruppe
bildet die Schnittstelle zum Anschluß der externen Leitungen.
Für den Anschluß verschiedener Arten von externen Leitungen,
wie Teilnehmerleitungen und Verbindungsleitungen, sind
verschiedene Anschlußgruppen vorhanden. Der Anschluß an die
zentralen Einrichtungen (Koppelnetz und Steuerrechner)
erfolgt über Leitungen mit serieller Datenübertragung. Die
Anschlußgruppe umfaßt mehrere Anschlußeinheiten zur Anpassung
der externen Leitungen, einschließlich der PCM-Codierung, an
eine systeminterne Schnittstelle, einen Gruppenprozessor zur
Bearbeitung der externen Signalisierung und zur Wandlung in
die interne Signalisierungsbearbeitung und DTMF-Empfänger,
Zählimpulsgeber, Ton- und Rufgeneratoren.
In einem zentralen Bedienungs- und Wartungszentrum erfolgt
eine parallele Durchführung der Management-Aktionen für die
daran angeschlossenen Vermittlungseinrichtungen, bzw. Netz
knoten. Das Durchführen der Management-Aktionen umfaßt
beispielsweise die Koordination von Bedienungs-, Administra
tions- und Wartungsaufgaben, abhängig vom jeweiligen Aufga
benbereich, Nutzer, Nutzergruppen und Nutzerrechten sowie die
Administration von Zugriffsrechten und Pass-Wörtern und deren
Aktualisierung in allen angeschlossenen Vermittlungseinrich
tungen. Des Weiteren werden in einem zentralen Bedienungs-
und Wartungszentrum die von den angeschlossenen Vermittlungs
einrichtungen übermittelten OAM-Informationen zentral verar
beitet. Die Verarbeitung der OAM-Informationen umfaßt
beispielsweise den Empfang und die Verteilung der eingehenden
OAM-Informationen, abhängig von Nutzer, Nutzergruppen und
Applikationen, sowie die Unterstützung von anwender- und
aufgabenbezogenen Prozessen, die Überwachung der Vermitt
lungseinrichtungen, die Lenkung von Alarmen und Nachrichten
zu Anwendern sowie der zentralisierten Bereitstellung von
Servicen und Diensten.
In aktuellen Kommunikationsnetzen werden bei einer in einer
Vermittlungseinrichtung auftretenden, betriebstechnischen
Störung bestimmte, die Störung repräsentierende,
betriebstechnische Parameter in der Vermittlungseinrichtung
erfaßt und im Rahmen der OAM-Informationen über die Festnetz
verbindung an die zentrale Bedienungs- und Wartungseinrich
tung übermittelt. Die erfaßten, betriebstechnischen Parameter
werden beispielsweise in Form eines Störungsberichts - auch
als "Trouble-Report" bezeichnet - übermittelt. In Abhängig
keit des übermittelten Störungsberichts wird durch das Bedie
nungs- und Wartungszentrum geeignetes Wartungspersonal ermit
telt, benachrichtigt und an die gestörte Vermittlungseinrich
tung entsendet. Dies ist jedoch mit einem erhöhten Zeit- und
Personalaufwand verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wartung von in
einem Kommunikationsnetz angeordneten und an ein zentrales
Bedienungs- und Wartungszentrum angeschlossenen Vermittlungs
einrichtungen bzw. Netzknoten zu verbessern. Die Aufgabe wird
ausgehend von einem Verfahren und einer Kommunikationsanord
nung gemäß dem Oberbegriff der Patentansprüche 1, 3, 11 und 12
durch deren kennzeichnende Merkmale gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren zur Wartung zumindest einer
Vermittlungseinrichtung ist diese im wartungstechnischem
Sinne zumindest einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung
zugeordnet. Der wesentliche Aspekt des erfindungsgemäßen
Verfahrens besteht darin, daß in der zumindest einen Vermitt
lungseinrichtung wartungstechnische Informationen ermittelt,
für eine drahtlose Datenübertragung aufbereitet und die auf
bereiteten Informationen an zumindest eine der zumindest
einen Bedienungs- und Wartungseinrichtung zugeordnete, draht
lose Kommunikationseinrichtung übermittelt werden.
Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
besteht darin, daß durch die direkte Übermittlung bzw.
Weiterleitung von wartungstechnischen Informationen an ein
einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung zugeordneten,
drahtlosen Kommunikationseinrichtung - beispielsweise an ein
mobiles Kommunikationsendgerät eines für Wartungsaufgaben
zuständigen Technikers - der für die Wartung von in einem
Kommunikationsnetz angeordneten Vermittlungseinrichtungen
erforderliche Zeit- und Personalaufwand erheblich reduziert
und insbesondere eine rasche Verständigung eines zuständigen
Technikers und somit eine schnelle Beseitigung von in
Vermittlungseinrichtungen auftretenden Störungen erreicht
wird.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens sowie eine Kommunikationsanordnung sind den weite
ren Ansprüchen zu entnehmen.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren anhand eines
Blockschaltbildes näher erläutert. Das Blockschaltbild zeigt
eine in einem Kommunikationsnetz bzw. Festnetz KN angeordnete
Vermittlungseinrichtung LE, beispielsweise ein digitales,
elektronisches Wählsystem EWSD der Fa. Siemens AG. Die
Vermittlungseinrichtung LE ist über eine Anschlußgruppe LTG
mit dem übergeordneten Kommunikationsnetz KN verbunden. An
weitere in der Vermittlungseinrichtung LE angeordneten
Anschlußgruppen LTG sind beispielsweise über analoge oder
digitale Teilnehmerleitungseinheiten DLU oder über separate
Teilnehmeranschlußnetze ACCESS mehrere Teilnehmer bzw. Kommu
nikationsendgeräte KE1. . .n angeschlossen. Des weiteren ist in
der Vermittlungseinrichtung LE ein mit den Anschlußgruppen
LTG verbundenes, zentrales Koppelnetz SN angeordnet, welches
mit einer zentralen Steuereinheit CP verbunden ist. Zur
Bedienung, Administration und Wartung der Vermittlungsein
richtung LE ist die zentrale Steuereinheit CP über eine
Anschlußeinheit AEL und über eine Festverbindungsleitung VL
an eine Anschlußeinheit AEO einer zentralen Bedienungs- und
Wartungseinrichtung OMC angeschlossen. Die im Blockschaltbild
dargestellte Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC ist
beispielsweise als ein zentral im Kommunikationsnetz KN ange
ordnetes Bedienungs- und Wartungszentrum ausgestaltet, wobei
an mehrere in der Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC
angeordnete Anschlußeinheiten - in diesem Ausführungsbeispiel
ist stellvertretend für mehrere nur eine Anschlußeinheit AEO
dargestellt - weitere nicht dargestellte Vermittlungseinrich
tungen zur Durchführung von Management-Aktionen anschließbar
sind. Die Anschlußeinheiten AEO sind mit einer in der Bedie
nungs- und Wartungseinrichtung OMC angeordneten Steuereinheit
STG verbunden. Bei der Durchführung der Management-Aktionen
werden über die Festverbindungsleitung VL bedienungs-, admi
nistrations- und wartungstechnische Informationen ioam zwi
schen der in der Vermittlungseinrichtung LE angeordneten
Steuereinheit CP und der in der Bedienungs- und Wartungsein
richtung OMC angeordneten Steuereinheit STG übermittelt.
Die Festverbindungsleitung VL kann beispielsweise Bestandteil
des Kommunikationsnetzes KN, bzw. dem Kommunikationsnetz KN
zugeordnet sein. Die über die Festverbindungsleitung VL zu
übermittelnden OAM-Informationen ioam werden beispielsweise
gemäß dem X.25-Übertragungsverfahren oder gemäß einem LAN-
konformen Übertragungsprotokoll oder basierend auf TCP/IP-
konformen Übertragungsprotokollen zwischen der Vermittlungs
einrichtung LE und der zentralen Bedienungs- und Wartungsein
richtung OMC übermittelt.
Erfindungsgemäß sind in der Vermittlungseinrichtung LE und in
der zentralen Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC jeweils
mit der Steuereinheit CP, STG verbundene, mobilfunkfähige
Komponenten MF zum Aufbau drahtloser Verbindungen angeordnet.
Bei Auftreten einer betriebstechnischen Störung in der Ver
mittlungseinrichtung LE werden, gesteuert durch die Steuer
einheit CP, bestimmte, die Störung repräsentierende,
betriebstechnische Parameter in der Vermittlungseinrichtung
LE erfaßt und als wartungstechnische Informationen an die
mobilfunkfähigen Komponenten MF übermittelt. Den mobilfunk
fähigen Komponenten MF sind Umwandlungsmittel SMS zugeordnet,
durch welche der mobilfunkkonforme, meldungsorientierte
Dienst "Short Message Service" bzw. SMS bereitgestellt wird.
Durch den "Short Message Service" SMS werden die übermittel
ten, wartungstechnischen Informationen in mobilfunkkonforme,
textbasierte bzw. meldungsorientierte Informationen isms -
auch als "SMS-Nachrichten" bezeichnet - umgewandelt und als
Störungsbericht isms über ein Mobilfunknetz eines Mobilfun
knetzbetreibers an die entsprechende zentrale Bedienungs- und
Wartungseinrichtung OMC übermittelt. Der in Form von einer
oder mehrerer SMS-Nachrichten an die zentrale Bedienungs- und
Wartungseinrichtung OMC übermittelte Störungsbericht wird,
gesteuert durch die in der zentralen Bedienungs- und War
tungseinrichtung OMC angeordnete Steuereinheit STG mit Hilfe
der mobilfunkfähigen Komponenten MF direkt an eine mit der
zentralen Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC verbind
bare, drahtlose bzw. mobilfunkfähige Kommunikationseinrich
tung HDY weitergeleitet bzw. geroutet. Die drahtlose Kommuni
kationseinrichtung HDY weist eine Anzeige ANZ zur Ausgabe des
empfangenen, meldungsorientierten Störungsberichtes isms und
darin enthaltenen wartungstechnischen Informationen auf.
Die drahtlose Kommunikationseinrichtung HDY kann beispiels
weise als ein einem zuständigen Wartungspersonal zugeordnetes
Mobiltelefon ausgestaltet sein. Durch die erfindungsgemäße
Weiterleitung des in Form von einer oder mehreren SMS-Nach
richten übermittelten Störungsberichtes isms, beispielsweise
an das Mobiltelefon HDY des zuständigen Technikers, ist eine
rasche und direkte Verständigung und Information des zustän
digen Technikers und somit eine schnellere Beseitigung der in
der Vermittlungseinrichtung LE auftretenden Störung gegeben.
Vorteilhaft ist an die drahtlose Kommunikationseinrichtung
HDY ein weiteres Kommunikationsendgerät - beispielsweise ein
tragbarer Personalcomputer bzw. Laptop - zur Weiterverarbei
tung des an die drahtlose Kommunikationseinrichtung HDY über
mittelten Störungsberichtes bzw. der darin enthaltenen
betriebstechnischen Informationen anschließbar.
Bei der im Blockschaltbild dargestellten Kommunikationsanord
nung sind die in der Vermittlungseinrichtung LE und in der
zentralen Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC angeordne
ten, mobilfunkfähigen Komponenten MF beispielsweise gemäß dem
globalen Mobilfunk-System "Iridium" ausgestaltet, bei welchem
über einen oder mehrere Satelliten SAT eine drahtlose Verbin
dung zwischen der Vermittlungseinrichtung LE, der zentralen
Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC und der drahtlosen
Kommunikationseinrichtung HDY zur Übermittlung der SMS-Nach
richten aufgebaut wird. Es sei angemerkt, daß die mobilfunk
fähigen Komponenten MF auch gemäß anderer aktueller oder
zukünftiger Mobilfunkstandards - z. B. nach dem GSM- oder
UMTS-Standard oder alternativ gemäß drahtloser Anschlußtech
niken basierend auf der DECT- oder TDMA- und/oder CDMA-Über
tragungstechnologie ausgestaltet sein können.
Es sei weiterhin angemerkt, daß bei Auftreten einer betriebs
technischen Störung in der Vermittlungseinrichtung LE die
erfaßten, betriebstechnischen Parameter bzw. der in Form
einer oder mehrerer SMS-Nachrichten aufbereitete Störungsbe
richt isms über das Mobilfunknetz eines ersten Mobilfunknetz
betreibers - beispielsweise über das globale Mobilfunk-System
"Iridium" - von der Vermittlungseinrichtung LE an die zen
trale Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC übermittelbar
sind. Die Weiterleitung des empfangenen Störungsberichts isms
von der zentralen Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC an
das Mobiltelefon HDY des zuständigen Technikers kann dann
über das Mobilfunknetz eines zweiten Mobilfunknetzbetreibers
- beispielsweise eines GSM-Mobilfunknetzbetreibers - erfolgen
-, im Blockschaltbild durch eine strichlierte Verbindung ver
deutlicht.
Gemäß einer alternativen Ausgestaltungsvariante werden bei
einer in der Vermittlungseinrichtung LE auftretenden,
betriebstechnischen Störung die erfaßten, die Störung reprä
sentierenden, betriebstechnischen Parameter in Rahmen der
bedienungs-, administrations- und wartungstechnischen Infor
mationen ioam über die Festnetzverbindung VL an die in der
zentralen Bedienungs- und Wartungseinrichtung OMC angeordnete
Steuereinheit STG übermittelt. Die in der zentralen Bedie
nungs- und Wartungseinrichtung OMC empfangenen, betriebstech
nischen Parameter werden anschließend an die mit der Steuer
einheit STG verbundenen, mobilfunkfähigen Komponenten MF wei
tergeleitet und durch entsprechende, den mobilfunkfähigen
Komponenten MF zugeordnete Umwandlungsmittel SMS - d. h. durch
den mobilfunkkonformen Dienst "Short Message Service" - in
beschriebener Art und Weise in zumindest eine SMS-Nachricht
aufbereitet bzw. umgewandelt. Anschließend wird der in Form
zumindest einer SMS-Nachricht aufbereitete Störungsbericht
isms an das Mobiltelefon HDY des zuständigen Technikers wei
tergeleitet und ausgegeben.
Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Ausgestaltungs
variante können die in der Vermittlungseinrichtung ermittel
ten, betriebstechnischen Informationen, bzw. die wartungs
technischen Informationen im Rahmen des Wireless Application
Protocol - auch als "WAP" bezeichnet - über die drahtlose
Kommunikationseinrichtung abgerufen und angezeigt werden.
Dazu müssen in der drahtlosen Kommunikationseinrichtung, in
der Vermittlungseinrichtung und/oder in der zentralen Bedie
nungs- und Wartungseinrichtung WAP-konforme Komponenten zur
Aufbereitung der wartungstechnischen Informationen für die
drahtlose Datenübertragung angeordnet sein. Das Wireless
Application Protocol bzw. WAP ist eine Spezifikation, mit der
die Verbreitung von Internet-Inhalten über drahtlose Verbin
dungen genormt ist. Durch die Einführung des WAP wird eine
standardisierte Plattform mit einheitlicher Protokollsyntax
erreicht. Zu den unterstützten Kommunikationseinrichtungen
bzw. Kommunikationsendgeräten zählen in erster Linie Mobil
telefone (Handies) sowie Pager, Paltops und Handhelds. WAP
basiert teilweise auf der Extensible Markup Language (XML)
für die Strukturierung der zu übermittelnden Informationen -
wie beispielsweise von wartungstechnischen Informationen -
und auf dem Internet-Protokoll (IP) zur Übertragung der
strukturierten, bzw. aufbereiteten Informationen. WAP ist
gleichermaßen kompatibel zum CDMA-Übertragungsverfahren und
zum GSM-Mobilfunkstandard, wobei die übermittelten Informa
tionen einheitlich auf Geräten unterschiedlicher Hersteller
abgerufen und ausgegeben werden können.
Claims (13)
1. Verfahren zur Wartung zumindest einer Vermittlungseinrich
tung (LE), welche im wartungstechnischem Sinne zumindest
einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in der zumindest einen Vermittlungseinrichtung (LE) wartungstechnische Informationen ermittelt, für eine draht lose Datenübertragung aufbereitet, und
- - daß die aufbereiteten, wartungstechnischen Informationen (isms) an zumindest eine der zumindest einen Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordnete, drahtlose Kommu nikationseinrichtung (HDY) übermittelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aufbereiteten, wartungstechnischen Informationen
(isms) an die zumindest eine Bedienungs- und Wartungseinrich
tung (OMC) übermittelt und von der zumindest einen Bedie
nungs- und Wartungseinrichtung (OMC) an die zumindest eine
drahtlose Kommunikationseinrichtung (HDY) weitergeleitet wer
den.
3. Verfahren zur Wartung zumindest einer Vermittlungseinrich
tung (LE), welche im wartungstechnischen Sinne zumindest
einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in der zumindest einen Vermittlungseinrichtung (LE) wartungstechnische Informationen ermittelt und draht- oder leitungsgebunden oder drahtlos an die zumindest eine Bedie nungs- und Wartungseinrichtung (OMC) übermittelt werden,
- - daß in der Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) die wartungstechnischen Informationen für eine drahtlose Daten übertragung aufbereitet und die aufbereiteten, wartungs technischen Informationen (isms) an zumindest eine der zumindest einen Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordnete, drahtlose Kommunikationseinrichtung (HDY) übermittelt werden.
4. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an die zumindest eine drahtlose Kommunikationsein
richtung (HDY) übermittelten, aufbereiteten, wartungstechni
schen Informationen (isms) an zumindest ein an die drahtlose
Kommunikationseinrichtung (HDY) anschließbares Kommunika
tionsendgerät weitergeleitet werden.
5. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wartungstechnischen Informationen im Rahmen zumindest
eines drahtlosen Übertragungsverfahrens an die zumindest eine
Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) und/oder an die
zumindest eine drahtlose Kommunikationseinrichtung (HDY)
übermittelt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das drahtlose Übertragungsverfahren
- - gemäß dem DECT-Standard oder dem GSM-Standard oder einem zukünftigen Mobilfunkstandard, oder
- - durch ein CDMA- und/oder TDMA-basiertes Übertragungsverfah ren, oder
- - durch ein satellitengestütztes Übertragungsverfahren reali siert ist.
7. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die wartungstechnischen Informationen in der Vermitt lungseinrichtung (LE) oder in der Bedienungs- und Wartungs einrichtung (OMC) in mobilfunkkonforme, meldungsorientierte oder textbasierte Informationen (isms) aufbereitet bzw. umgewandelt und an die zumindest eine drahtlose Kommunika tionseinrichtung (HDY) übermittelt werden, und
- - daß die übermittelten, meldungsorientierten oder text basierten, wartungstechnischen Informationen (isms) an der drahtlosen Kommunikationseinrichtung (HDY) und/oder an dem zumindest einen daran anschließbaren Kommunikationsendgerät abrufbar und/oder angezeigt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wartungstechnischen Informationen mit Hilfe des
mobilfunkkonformen Dienstes "Short Message Service" in zumin
dest eine meldungsorientierte SMS-Nachricht aufbereitet bzw.
umgewandelt und an die zumindest eine drahtlose Kommunika
tionseinrichtung (HDY) übermittelt werden.
9. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die wartungstechnischen Informationen im Rahmen des Wire
less Application Protocol bzw. WAP an die drahtlose Kommuni
kationseinrichtung (HDY) übermittelt werden oder im Rahmen
des Wireless Application Protocol bzw. WAP über die drahtlose
Kommunikationseinrichtung (HDY) abrufbar sind.
10. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei Auftreten einer betriebstechnischen Störung in der
zumindest einen Vermittlungseinheit die betriebstechnische
Störung repräsentierende betriebstechnische Parameter als
wartungstechnische Informationen ermittelt werden.
11. Verfahren nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die drahtlose Kommunikationseinrichtung als Mobiltelefon
ausgestaltet ist.
12. Kommunikationsanordnung mit zumindest einer Vermittlungs
einrichtung (LE), welche im wartungstechnischem Sinne zumin
dest einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeord
net ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in der zumindest einen Vermittlungseinrichtung (LE)
- - Mittel zum Ermitteln von wartungstechnischen Informatio nen,
- - Aufbereitungsmittel (SMS) zum Aufbereiten der wartungs technischen Informationen für eine drahtlose Datenübertra gung, und
- - Sendemittel (MF) zum Übermitteln der aufbereiteten, war tungstechnischen Informationen (isms) an die zumindest eine Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) angeordnet sind, und
- - daß in der zumindest einen Bedienungs- und Wartungseinrich tung (OMC) Sendemittel (MF) zum Weitervermitteln der aufbe reiteten, wartungstechnischen Informationen (isms) an zumindest eine der zumindest einen Bedienungs- und War tungseinrichtung (OMC) zugeordnete, drahtlose Kommunika tionseinrichtung (HDY) vorgesehen sind.
13. Kommunikationsanordnung mit zumindest einer Vermittlungs
einrichtung (LE), welche im wartungstechnischem Sinne zumin
dest einer Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeord
net ist,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß in der zumindest einen Vermittlungseinrichtung (LE)
- - Mittel zum Ermitteln von wartungstechnischen Informationen und
- - Sendemittel (MF) zum draht- oder leitungsgebundenen oder zum drahtlosen Übermitteln der wartungstechnischen Infor mationen an die zumindest eine Bedienungs- und Wartungs einrichtung (OMC) angeordnet sind, und
- - daß in der zumindest einen Bedienungs- und Wartungseinrich tung (OMC)
- - Aufbereitungsmittel (SMS) zum Aufbereiten der wartungs technischen Informationen für eine drahtlose Datenübertra gung und
- - Sendemittel (MF) zum Übermitteln der aufbereiteten, war tungstechnischen Informationen (isms) an zumindest eine der zumindest einen Bedienungs- und Wartungseinrichtung (OMC) zugeordnete, drahtlose Kommunikationseinrichtung (HDY)
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Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999146760 Withdrawn DE19946760A1 (de) | 1999-09-29 | 1999-09-29 | Verfahren und Kommunikationsanordnung zur Wartung zumindest einer Vermittlungseinrichtung |
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