DE19947005A1 - Hin- und hergehende Baugruppe zum Schleifen eines Werkstücks - Google Patents
Hin- und hergehende Baugruppe zum Schleifen eines WerkstücksInfo
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Abstract
Hin- und hergehende Baugruppe zum Bewegen eines Schleifelements über ein Werkstück. Die hin- und hergehende Baugruppe verwendet eine Kolbenanordnung, die durch ein unter Druck stehendes Fluid betätigt wird, wobei das Schleifelement mit einer Geschwindigkeit über das Werkstück ausgefahren und mit einer anderen Geschwindigkeit entlang dem Werkstück eingefahren wird.
Description
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die folgenden
Parallelanmeldungen, die am gleichen Tag wie die vorliegende
Anmeldung eingereicht wurden und die die gleichen Erfinder
haben:
- 1. Vorrichtung und Verfahren zum Schleifen eines Werkstücks (Zeichen des Anmelders: K-1442W);
- 2. Schleifblockhalterung (Zeichen des Anmelders: K-1442Y); und
- 3. Schleifblock (Zeichen des Anmelders: K-1442Z)
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen der
Oberfläche eines Werkstücks, indem für eine überlagerte Bewe
gung gesorgt wird, um ein unregelmäßiges Oberflächenmuster zu
erzeugen.
Die abschließenden Schritte bei der Herstellung einer Fahr
zeugbremstrommel sollen mit Hilfe eines dreistufigen Verfah
rens ein glattes, unregelmäßiges Muster auf der Innenseite
der Bremstrommel liefern. Im ersten Schritt wird mit einem
dem Schruppen dienenden einzahnigen Schneidwerkzeug der In
nendurchmesser der Werkstückoberfläche vorgebohrt, während
die Trommel gedreht wird. Im zweiten Schritt wird mit einem
einzahnigen Schneidwerkzeug die geschruppte Werkstückober
fläche vorbearbeitet. In beiden Schritten bilden die Vor
schublinien bei der Bewegung des Werkzeugs entlang der Werk
stückoberfläche ein spiralförmiges Muster. Diese Vorschubli
nien sind für kommerzielle Anwendungen ungünstig, da ein auf
eine Oberfläche mit diesem Muster wirkender Bremsklotz in die
spiralförmigen Rillen der Vorschublinien eingreift und beim
Anlegen der Bremse zur Seite gedrückt wird, wodurch Bremsge
räusche entstehen. Dieser Zustand ist inakzeptabel, da eine
auf die Bremsbacken wirkende Seitenkraft das Material auf der
Bremsbacke vorzeitig abträgt und außerdem eine auf die Brems
backe wirkende beachtliche Seitenkraft die zugehörigen Be
standteile der Bremse beschädigen kann. Aus diesen Gründen
müssen die spiralförmigen Rillen beseitigt werden.
Der dritte Schritt des Verfahrens umfaßt daher die Verwendung
eines Schleifpapiers, das durch eine Vorrichtung ähnlich der
Bremsbacke einer Trommelbremse unter Druck an die Oberfläche
der Trommel angepreßt wird. Bei diesem Verfahren wird ein
Kühlmittel auf Kerosinbasis über das Schleifpapier und das
Werkstück verteilt. Der Schritt umfaßt die Verwendung einer
speziell aufgebauten Maschine, die für dieses Verfahren ge
dacht ist, sowie zusätzliche Vorrichtungen für die Reinigung
und das Entfernen von Spänen.
Ein Nachteil des dreistufigen Verfahrens besteht darin, daß
eine Maschine für die ersten beiden Schritte und eine zweite
Maschine für den dritten Schritt verwendet wird. Folglich
werden die Bremstrommeln von einer Maschine auf die andere
gebracht und erfahren dabei Schlag und Unwucht, was als Um
spannfehler gilt und dann auftritt, wenn Teile von einer Ma
schine zur anderen gebracht und dabei auf unterschiedlichen
Oberflächen einer jeden Maschine eingespannt werden. Wenn das
Schruppen/Vorbearbeiten und das Fertigbearbeiten der Oberflä
che auf derselben Maschine erfolgen könnten, wäre eine Ver
besserung der Qualität des Teils insgesamt sowie eine Verrin
gerung der Anzahl der erforderlichen Werkzeugmaschinen, der
Taktzeiten und der Kosten möglich.
Die US-Patentschrift Nr. 2,606,410 mit dem Titel "Device for
Superfinishing Machined Surfaces" offenbart in Fig. 6 einen
Schleifstein 13 für die Feinstbearbeitung, der auf einer
Blattfeder 12 angebracht ist, die gegen die Innenfläche eines
rotierenden Zylinders 44 gedrückt wird. Der Schleifstein 13
ist an einer Nase 14 befestigt, die in einer genuteten Stange
11 beweglich ist, so daß sie mit der Innenseite des Elements
44 in Berührung kommt und diese in einer hin- und hergehenden
Weise abschleift. Die in diesem Patent offenbarte Vorrichtung
dient ganz und gar der Feinbearbeitung der bearbeiteten Ober
fläche, wobei diesem Feinbearbeitungsschritt ein Bohrschritt
auf einer getrennten Maschine vorausgehen muß. Dieser Ar
beitsgang erfordert daher ein zweistufiges Verfahren, durch
das der Umspannfehler verursacht wird. Ferner erzeugt die
Rotation des Elements 44 in Verbindung mit der Oszillation
des Schleifsteins 13 ein sich wiederholendes Oberflächen
muster, welches nicht dem für Bremstrommeln gewünschten un
regelmäßigen Oberflächenmuster entspricht. Ein solches sich
wiederholendes Muster tendiert im Gegenteil zu einer Sinus
form, und dieses Muster kann unerwünschte harmonische Schwin
gungen hervorrufen, wenn ein Bremsklotz gegen seine Oberflä
che gedrückt wird.
Das US-Patent Nr. 2,244,806 mit dem Titel "Honing Apparatus"
und das US-Patent Nr. 2,276,611 mit dem Titel "Honing Appa
ratus" betreffen beide Vorrichtungen zum Honen der Innenwand
eines rotierenden Zylinders mit Hilfe eines Schleifsteins.
Während das Patent '611 eine rotierende Nocke 17 verwendet,
um die hin- und hergehende Bewegung zu bewirken, verwendet
das Patent '806 ein Umsteuerventil 27, das Pneumatikdruck in
Kammern auf jeder Seite eines Kolbens leitet, um den Schleif
stein hin- und herzubewegen. Wie im Fall des Patents '410
gehört jede dieser beiden Vorrichtungen zu einer Maschine,
die ausschließlich der Funktion des Honens dient, so daß es
notwendig ist, das Werkstück zum Honen von einer weiteren
Maschine, die die Bohrung hergestellt hat, zu übernehmen,
wodurch der weiter oben erwähnte Umspannfehler entsteht.
Außerdem erzeugt die nur hin- und hergehende Bewegung, in die
der Schleifstein von jeder dieser Vorrichtungen gegenüber dem
rotierenden Werkstück versetzt wird, eine regelmäßige Ober
fläche, die, wie weiter oben erläutert, unerwünscht ist.
Gewünscht wird eine Vorrichtung, die einem Werkstück ein
unregelmäßiges Oberflächenmuster verleiht, das als Andruck
fläche beispielsweise für Fahrzeugbremstrommeln bevorzugt
wird.
Die Erfindung betrifft eine hin- und hergehende Baugruppe zum
Vor- und Zurückbewegen eines Schleifelements über die Ober
fläche eines Werkstücks. Die hin- und hergehende Baugruppe
weist eine hin- und hergehende Einheit mit einem vorderen
Ende und einem hinteren Ende und einem aus dem vorderen Ende
ragenden Kolbenkopf und eine Halterung auf. Die Halterung
weist einen darin befindlichen Kolbenzylinder auf, in dem der
Kolbenkopf entlang einer Längsachse verschieblich aufgenommen
ist, wobei das Schleifelement auf der Halterung angebracht
ist, und wodurch ein unter Druck stehendes Fluid in den Kol
benzylinder eingeleitet wird, um die Halterung und das
Schleifelement aus einer eingezogenen in eine ausgefahrene
Position zu bewegen.
Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung wer
den aus dem Studium der folgenden Beschreibung und der bei
liegenden Zeichnungen deutlich und verständlich, die ledig
lich zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dienen.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung, die auf ein zylindrisches,
rotierendes Werkstück angewandt wird;
Fig. 2 zeigt eine Skizze einer perspektivischen Ansicht
des Schlittens einer typischen Werkzeugmaschine;
Fig. 3a, 3b und 3c zeigen Oberflächenmuster, die durch die
Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung erzeugt wurden,
wenn diese auf ein sich bewegendes Werkstück angewandt wird;
Fig. 4 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4a ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht der hin- und hergehenden Einheit aus einem anderen
Winkel;
Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht des bei der vor
liegenden Erfindung verwendeten Adapters;
Fig. 6 ist eine Endansicht einer bei der vorliegenden
Erfindung verwendeten Klemmeinheit;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der in Fig. 6 dargestellten
Klemmeinheit;
Fig. 8 ist eine auseinandergezogene Schnittansicht der
hin- und hergehenden Baugruppe, die aus der hin- und herge
henden Einheit und der Halterung besteht;
Fig. 9 ist eine auseinandergezogene Schnittansicht der
Halterung und des Schleifblocks entlang der Linie "9-9" in
Fig. 4;
Fig. 10 ist eine auseinandergezogene perspektivische
Ansicht der Halterung und des Schleifblocks;
Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht des Schleifblocks,
in Richtung auf die Unterseite gesehen;
Fig. 12 ist eine perspektivische Ansicht des Schleifblocks,
in Richtung auf die Oberseite gesehen; und
Fig. 13 ist eine Endansicht des in Fig. 12 dargestellten
Schleifblocks.
Wie in Fig. 1 veranschaulicht, besteht die Vorrichtung im
allgemeinen aus einem Adapter 10, der an einem Schlitten 11
(Fig. 2) einer Werkzeugmaschine wie z. B. einer Drehmaschine
angebracht ist. Eine Klemmeinheit 200 ist an dem Adapter 10
befestigt. Eine hin- und hergehende Baugruppe 300, die aus
einer hin- und hergehenden Einheit 400 und einer Halterung
600 besteht, ist an der Klemmeinheit 200 befestigt. Die Hal
terung 600 ist verschieblich an der hin- und hergehenden Ein
heit 400 befestigt. Ein Schleifblock 800 ist federnd an der
Halterung 600 befestigt. Der Schleifblock 800 berührt und
bearbeitet ein Werkstück 900 auf einer Oberfläche 905. Das
Werkstück 900 kann beispielsweise geradlinig bewegt werden,
oder, wie in Fig. 1 gezeigt, in Drehung versetzt sein. Es ist
auch möglich, daß das Werkstück 900 stationär bleibt und daß
sich der Schleifblock 800 über die Oberfläche des Werkstücks
900 bewegt.
Der Schlitten 11 (Fig. 2) der Drehmaschine ist an dem Adapter
10 befestigt und positioniert den Schleifblock 800 (Fig. 1)
auf die Oberfläche 905 des Werkstücks 900. Der Klarheit hal
ber sind die Klemmeinheit 200 und die hin- und hergehende
Baugruppe 300 in Fig. 2 nicht dargestellt. Aus dieser Aus
gangsposition kann ein Schlitten 11 der Drehmaschine den
Schleifblock 800 (Fig. 1) in einer geradlinigen Hin- und Her
bewegung, wie durch den Pfeil M1 veranschaulicht, entlang
einer Längsachse L über die Oberfläche 905 bewegen. Fig. 2
zeigt den Adapter 10 auf einer im allgemeinen als Schlitten
11 bezeichneten Vorrichtung, die aus einer Basis 12 besteht,
an der der Adapter 10 befestigt ist. Der Schlitten 11 ist
Teil der Werkzeugmaschine. In Fig. 2 würde das Werkstück 900
(nicht dargestellt) mittels eines Spannfutters oder einer
ähnlichen Haltevorrichtung links von dem Adapter 10 in einer
Position entsprechend derjenigen des in Fig. 1 dargestellten
Werkstücks 900 in die Drehmaschine eingespannt.
Die Basis 12 kann mittels einer Kugelspindelanordnung, die
aus einer Antriebskupplung 14a und einer Kugelspindel 14b
besteht, entlang einer zugehörigen Schwalbenschwanzführung 13
geführt werden. Die Kugelspindel 14b steht mit der Basis 12
in Eingriff und bewegt diese entlang der Schiene 13 vor und
zurück. Auf diese Weise kann der Schlitten 11 zur Hin- und
Herbewegung oder Positionierung des Schleifblocks 800 verwen
det werden. Wie weiter unten erläutert wird, ist jedoch eine
hin- und hergehende Bewegung des Schlittens 11 nicht unbe
dingt erforderlich.
Wie wiederum in Fig. 1 gezeigt, bewegt die hin- und herge
hende Einheit 400 die Halterung 600 in einer zweiten linearen
Hin- und Herbewegung, wie durch den Pfeil M2 verdeutlicht,
entlang derselben Längsachse L. Im allgemeinen ist die Ampli
tude der Hin- und Herbewegung M2 kleiner, aber die Frequenz
der Hin- und Herbewegung ist höher als die der Bewegung ent
sprechend M1.
Fig. 3a zeigt auf dem Werkstück 900 das von einer Spitze auf
dem Schleifblock 800 (Fig. 1) aufgrund der jeweils unabhängi
gen Bewegung der Werkzeugmaschine und der hin- und hergehen
den Baugruppe erzeugte Oberflächenmuster. Das Oberflächenmu
ster 950 wird von dem Schleifblock erzeugt, wenn die gesamte
Baugruppe entsprechend dem Pfeil M1 von der Werkzeugmaschine
bewegt wird. In dem Fall, wo die Bewegung M1 eine sich wie
derholende Hin- und Herbewegung ist und das Werkstück 900
sich mit einer konstanten Drehzahl dreht, ist das Muster 950
eine sich wiederholende Sinuswelle. Dies ist das Muster, das
von vielen Schleifvorrichtungen nach dem Stand der Technik
erzeugt wird, und es ist unerwünscht, da damit, wie weiter
oben erwähnt, ein regelmäßiges Oberflächenmuster erzeugt
wird, das harmonische Schwingungen hervorrufen kann, wenn
eine derartige Oberfläche als Teil eines Fahrzeugbremssystems
verwendet wird.
Um dieses Muster zu modifizieren, führt die hin- und herge
hende Baugruppe 300 (Fig. 1) eine zweite lineare Bewegung M2
ein, die im allgemeinen eine geringere Amplitude, aber eine
höhere Frequenz aufweist. Die durch den Pfeil M2 (Fig. 1)
angedeutete Bewegung erzeugt ein Oberflächenmuster 955 auf
der Werkstückoberfläche 905, wie es in Fig. 3a veranschau
licht ist. Wie das durch 950 bezeichnete Muster ist das Mu
ster 955 ebenfalls ein sich wiederholendes Muster, das wieder
regelmäßig ist und daher aus den bereits erwähnten Gründen
nicht wünschenswert ist. Wenn jedoch die durch den Pfeil M1
verdeutlichte Bewegung der durch den Pfeil M2 verdeutlichten
Bewegung überlagert wird, wird die in Fig. 3b veranschau
lichte resultierende Oberfläche 960 unregelmäßig und eignet
sich somit für den Einsatz bei vielen Anwendungen.
Das mit 950 bezeichnete Oberflächenmuster ist ganz und gar
eine Funktion der Werkzeugmaschine, wobei Frequenz und Ampli
tude der Hin- und Herbewegung innerhalb der Grenzen der Werk
zeugmaschine verändert werden können. Das Oberflächenmuster
955 ist eine Funktion der Konstruktion der hin- und hergehen
den Baugruppe, die, wie später erläutert, so eingestellt wer
den kann, daß nicht nur die Amplitude und die Frequenz der
hin- und hergehenden Bewegung, sondern auch die Geschwindig
keit des Ausfahrens und des Einfahrens des Schleifblock ver
ändert wird. Wie anhand von Fig. 3c erörtert werden wird, ist
es möglich, die Hin- und Herbewegung der hin- und hergehenden
Baugruppe zu beeinflussen, um ein unregelmäßiges Muster auf
der Oberfläche des Werkstücks zu erzeugen, ohne daß dazu der
Adapter mit Hilfe des Schlittens auf der Werkzeugmaschine
hin- und herbewegt werden muß.
Die vereinfachten Skizzen in Fig. 3a-3c sollen das von
einem einzelnen Schneidpunkt auf einem Schleifelement er
zeugte Muster darstellen. In Wirklichkeit wird ein solches
Schleifelement Hunderte, wenn nicht Tausende solcher Schneid
punkte aufweisen, wobei jeder Schneidpunkt ein solches Muster
erzeugt.
Fig. 4 und 5 zeigen perspektivische Ansichten des Adapters
10. Der Adapter 10 dient einem doppelten Zweck. Zunächst wird
der Adapter 10 als Zwischenstück verwendet, um die Vorrich
tung auf dem Schlitten einer Werkzeugmaschine, z. B. einer
Drehmaschine (nicht dargestellt), zu befestigen. Der Adapter
10 wird mit mindestens einem Befestigungsloch auf dem Schlit
ten einer Werkzeugmaschine befestigt, wenngleich gemäß Fig.
1, 2 und 5 mehrere Befestigungslöcher 15a, 15b, 15c, 15d in
einem mit einer gegenüberliegenden Fläche auf der Basis 12
der Werkzeugmaschine kompatiblen Muster in dem Adapter 10
ausgebildet sind. Dieser Abschnitt des Adapters 10 und das
zugehörige Lochmuster können für jede gewünschte Konfigura
tion in geeigneter Weise ausgeführt werden.
Zweitens kann der Adapter 10 mit einer Klemmeinheit 200 ver
sehen werden, die verwendet werden kann, um mittels einer
lösbaren Kupplung nicht nur die hin- und hergehende Einheit
400, sondern auch eine beliebige Anzahl anderer Werkzeuge mit
einer passenden Kupplung aufzunehmen. Ein solches Werkzeug
kann ein einzahniges Schneidwerkzeug sein, mit dem die Boh
rung in eine Bremstrommel eingebracht werden kann. Auf diese
Weise ist es mittels des Adapters 10 mit lösbarer Kupplung
möglich, mehrere Bearbeitungsschritte am Werkstück vorzuneh
men, ohne das Werkstück für jeden Vorgang auf einer anderen
Maschine neu zu spannen. Dadurch wird der weiter oben erläu
terte Umspannfehler beseitigt.
Bei einer der hierin beschriebenen Ausführungsformen wird die
hin- und hergehende Baugruppe 300 (Fig. 4), bestehend aus der
hin- und hergehenden Einheit 400 und dem Gehäuse 600, das in
einer Bohrung 20 in dem Adapter 10 befestigt ist, durch unter
Druck stehendes Fluid betätigt. Die Möglichkeit der Bereit
stellung von unter Druck stehendem Fluid ist bei den meisten
Werkzeugmaschinen Standard. Die Eintrittsöffnung 25 an dem
Adapter 10 ist somit ein Eintritt in einen inneren Kanal 30
(Fig. 5), der bis zu der Bohrung 20 verläuft, die mit der
hin- und hergehenden Baugruppe 300 in Verbindung steht. Durch
die Verwendung des bereits an der Werkzeugmaschine verfügba
ren unter Druck stehenden Fluids entfällt die Notwendigkeit
einer externen bzw. einer Zusatzpumpe zur Bereitstellung
eines solchen Fluiddrucks. Ferner wird das Fluid über innere
Kanäle in der Struktur der Klemmeinheit 200 zu der hin- und
hergehenden Baugruppe 300 geleitet, wodurch störende externe
Rohrleitungen und Schläuche entfallen.
Obwohl die hin- und hergehende Einheit 400 der hin- und her
gehenden Baugruppe 300 auch durchaus direkt an dem Adapter 10
angebracht werden kann, ist es auch möglich, die hin- und
hergehende Einheit 400 mittels einer dazwischengesetzten
Klemmeinheit 200 mit dem Adapter 10 zu verbinden, so daß der
einfache An- und Abbau der hin- und hergehenden Einheit 400
an den bzw. von dem Adapter 10 möglich ist. Ein Steckzapfen
405 an der hin- und hergehenden Einheit 400 wird in einer
entsprechenden Öffnung 205 (Fig. 7) in der Klemmeinheit 200
aufgenommen und darin arretiert. Es gibt viele handelsübliche
Klemmechanismen, die für eine solche Kupplung zwischen der
hin- und hergehenden Einheit 400 und einer Basis wie dem
Adapter 10 geeignet sind, wobei die nachstehenden Einzel
heiten nur einen solchen Klemmechanismus beschreiben.
Die Klemmeinheit 200 ist an dem Adapter 10 mittels Gewinde
bolzen 210 (Fig. 4) befestigt, die durch Bohrlöcher 215 durch
einen Flansch 220 (Fig. 6) in entsprechende Gewindebohrungen
35 in dem Adapter 10 (Fig. 5) reichen. Der Körper 225 (Fig.
4) der Klemmeinheit 200 ist im allgemeinen zylindrisch und
paßt in die Bohrung 20 des Adapters 10.
Weitere Einzelheiten der Klemmeinheit 200 sind in Fig. 6 und
7 dargestellt. Fig. 7 zeigt eine geschnittene Seitenansicht
der Klemmeinheit 200. Um eine wirksame Verbindung mit dem
unter Druck stehenden Fluid von dem Adapter 10 herzustellen,
geht der Kanal 30 (Fig. 5) in den Kanal 32 in dem Adapter 10
(Fig. 5) über, der in die Adapterbohrung 20 geht. Diese
Durchstoßung ist auf die Nut 230 (Fig. 7) in der Klemmeinheit
200 ausgerichtet, so daß der Fluiddruck mit dem inneren Hohl
raum 235 der Klemmeinheit 200 durch Öffnungen 240 in Verbin
dung steht, die von der Nut 230 durch die Wand 245 gehen.
Anschließend wird das Fluid durch Kanäle 250 und 255 gelei
tet, die sich über die Länge der Klemmeinheit 200 erstrecken,
wonach das Fluid in entsprechende Kanäle in der hin- und her
gehenden Einheit 400 gelangt. Dichtungen 270 und 275 sind in
um den Körper 225 der Klemmeinheit 200 verlaufenden Nuten 260
und 265 angeordnet und stehen im in dem Adapter 10 montierten
Zustand mit den Wänden der Bohrung 20 (Fig. 4) in Kontakt, um
das unter Druck stehende Fluid abzudichten.
Gemäß Fig. 4 hält die Klemmeinheit 200 den Steckzapfen 405
der hin- und hergehenden Einheit 400 fest. Gemäß Fig. 6 und 7
erfolgt dies mittels Kugeln 280, 285, die durch eine Nocke
290 in radialer Richtung nach außen gedrückt werden, um in
Öffnungen 410, 412 (Fig. 4) einzugreifen, die radial durch
den Steckzapfen 405 der hin- und hergehenden Einheit 400 ver
laufen. Einzelheiten einer solchen Anordnung finden sich in
dem US-Patent Nr. 4,736,659, das hier mit einbezogen wird,
und das auf Kennametal Inc. u. a. übertragen wurde.
Die Nocke 290 weist einen Nockenkopf 295 auf, der im Körper
225 der Klemmeinheit 200 derart drehbar ist, daß bei einer
Drehung des Nockenkopfes 295 der Steckzapfen 405 der hin- und
hergehenden Einheit 400 in der Klemmeinheit 200 festgehalten
oder freigegeben werden kann.
Wenn die Klemmeinheit 200 in dem Adapter 10 angebracht ist,
erfolgt der Zugang zum Nockenkopf 295 durch die Nocken
schrauben-Zugangsbohrung 40 (Fig. 4 und 5).
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht der hin- und hergehenden
Baugruppe 300, die aus der hin- und hergehenden Einheit 400
und der Halterung 600 besteht. Der Klarheit halber wurde die
in Fig. 8 dargestellte hin- und hergehende Einheit 400
geringfügig aus der in Fig. 4 gezeigten Position relativ zum
Gehäuse 600 verdreht.
Die hin- und hergehende Einheit 400 weist zusätzlich zum be
reits erläuterten Steckzapfen 405 im allgemeinen ein hinteres
Ende 415 und ein vorderes Ende 420 und einen mittleren Ab
schnitt 425 mit einer Rückseite 430 und einer Vorderseite 435
auf. Wenn die hin- und hergehende Einheit 400 an der Klemm
einheit 200 befestigt ist, berührt die Rückseite 430 die
Flanschfläche 220 (Fig. 4) der Klemmeinheit 200. Wenn die
hin- und hergehende Einheit 400 an der Klemmeinheit 200 befe
stigt ist, umschließt ferner eine Dichtung 440, die in einer
Nut 445 am inneren Abschnitt des Steckzapfens 405 angeordnet
ist, einen kreisrunden Stutzen 297 (Fig. 7) innerhalb der
Klemmeinheit 200, wodurch eine Fluiddichtung bereitgestellt
wird.
Die hin- und hergehende Einheit 400 besitzt eine durch diese
gehende Längsbohrung 450 entlang der Längsachse L. Ein vom
rückwärtigen Ende 415 der hin- und hergehenden Einheit 400
her einsetzbarer Gewindestopfen 455 ist durch ein entspre
chendes Gewinde 460 auf dem Stopfen 455 und auf dem mittleren
Abschnitt 425 der hin- und hergehenden Einheit 400 in der
Längsbohrung 450 befestigt. Der Stopfen 455 sitzt auf einer
Schulter 470 im mittleren Abschnitt 425 der hin- und herge
henden Einheit 400. Der Gewindestopfen 455 weist mehrere
durch ihn hindurch verlaufende Fluidkanäle 475 auf.
Eine Kolbenanordnung 480 besteht aus einem Kolbenkopf 485,
der aus dem vorderen Ende 420 der hin- und hergehenden Ein
heit 400 herausragt. Der Kolbenkopf 485 weist eine Nut 490
auf, in der eine Dichtung 495 aufgenommen ist. Die Halterung
600, die eine Oberseite 602 und eine Unterseite 604 besitzt,
weist außerdem einen Kolbenzylinder 605 auf, in dem der Kol
benkopf 485 verschieblich geführt ist. Wenn der Kolbenzylin
der 605 den Kolbenkopf 485 umschließt, greift die Dichtung
495 an der Seitenwand 610 des Kolbenzylinders an, und in den
Kolbenzylinder 605 eingeleiteter Fluiddruck verschiebt die
Halterung 600 und den darauf befestigten Schleifblock 800 aus
einer eingefahrenen in eine ausgefahrene Position. Das bevor
zugte unter Druck stehende Fluid ist ein komprimierbares
Fluid und vorzugsweise Luft.
Eine Haltestange 500 besitzt ein erstes Stangenende 505 und
ein zweites Stangenende 510. Die Stange 500 erstreckt sich
durch einen Hohlraum 512 im Kolbenkopf 485. Die Stange 500
weist am zweiten Ende 510 eine Schulter 515 auf, die an einer
Schraubenfeder 520 angreift, die sich längs des mittleren Ab
schnitts 527 der Stange 500 zwischen der Schulter 515 und
einer Lippe 530 erstreckt, die um das erste Ende 505 der
Stange radial in den Hohlraum 512 ragt. Auf diese Weise ist
die Stange 500 gemäß Fig. 8 nach rechts vorgespannt.
Das erste Ende 505 der Stange ist in Lagern 525 gelagert,
weist einen Gewindeschaft 535 auf und steht mit einer ent
sprechenden Gewindebohrung 615 in Eingriff, die in die Stirn
wand 620 des Kolbenzylinders 605 eingebracht ist. Die Hal
testange 500 wird somit in die Gewindebohrung 615 der Stirn
wand eingeschraubt, so daß sich die Haltestange 500 und das
Gehäuse 600 danach als eine einzige Einheit bewegen. Wenn
Fluiddruck im Kolbenzylinder 605 aufgebracht wird, bewegt
sich die Halterung 600 in Fig. 8 nach links, jedoch nur so
weit, wie der Druck ausreichend hoch ist, um die von der
Schraubenfeder 520 ausgeübte Vorspannung zu überwinden, und,
wie erläutert werden wird, bis zu dem Punkt, den Endanschläge
zulassen.
Unter Druck stehendes Fluid wird aus dem Kanal 255 (Fig. 7)
in eine Fluideinlaßkammer 545 am hinteren Ende 415 der hin-
und hergehenden Einheit 400 eingeleitet. Das Fluid strömt
durch die Fluidkanäle 475 des Gewindestopfens 455 und in den
Hohlraum 512 um das zweite Ende 510 der Haltestange 500 durch
Öffnungen 555, die durch den Kolbenkopf 485 in den Kolben
zylinder 605 des Gehäuses 600 verlaufen. Das unter Druck ste
hende Fluid wirkt dann auf den Kolbenzylinder 605, um die
Halterung 600 und die Haltestange 500 nach links zu drücken.
Unter Druck stehendes Fluid wird außerdem durch den inneren
Kanal 560, der sich durch die Haltestange 500 zur Öffnung 565
erstreckt, in den Kolbenzylinder 605 eingeleitet.
Das aus der Überlauföffnung 565 in den Kolbenzylinder 605
eingespritzte, unter Druck stehende Fluid wird ferner in Ver
bindung mit der Halterung 600 in einer noch zu erläuternden
Weise verwendet.
Es ist anzumerken, daß dann, wenn das Gehäuse 600 durch in
den Kolbenzylinder 605 eintretendes, unter Druck stehendes
Fluid nach links verschoben ist, die Kolbenanordnung 480 und
die Schleifblockhalterung 600 als in der ausgefahrenen Posi
tion befindlich angesehen werden. Der Bewegung in Richtung
der ausgefahrenen Position wirkt die Kraft der Feder 520
gegen die Schulter 515 der Haltestange 500 entgegen. Wenn der
Fluiddruck abfällt, wird das Gehäuse 600 nach rechts verscho
ben, und die Kolbenanordnung 480 und die Schleifblockhalte
rung 600 werden als in der eingefahrenen Position befindlich
angesehen.
Es ist möglich, eine aus einer Vielzahl von Federn 520 mit
unterschiedlichen Federkonstanten zu wählen und dadurch die
Hublänge der Halterung 600 beim Ausfahren und die Geschwin
digkeit des Ausfahrens zu beeinflussen. Wenn die Halterung
600 die ausgefahrene Position erreicht hat, wird die Zuströ
mung des unter Druckstehenden Fluides vorübergehend unter
brochen, so daß die Kraft der Feder 520 gegen die Schulter
515 die Halterung 600 in die eingefahrene Position zurück
bringt. Um diese Rückwärtsbewegung zu unterstützen, läßt man
das unter Druck stehende Fluid nicht nur durch die Öffnungen
555 im Kolbenkopf, sondern außerdem auch durch die Öffnung
565 und durch den inneren Kanal 560, der sich durch die Hal
testange 500 erstreckt, zurückströmen.
Durch Steuerung des Fluiddruckes kann die Halterung 600 in
kontrollierter Weise hin- und herbewegt werden. Wenn der
Druck des Fluids im Kolbenzylinder 605 erhöht wird, wird die
Feder 520 zusammengedrückt, bis entweder der Fluiddruck ab
fällt oder der durch den Fluiddruck erzeugten Kraft die von
der Feder 520 erzeugte Kraft entgegenwirkt. Auf diese Weise
können die Strecke, um die die Halterung 600 nach links ver
schoben wird, und ferner die Geschwindigkeit, mit der die
Halterung 600 in die ausgefahrene Position verfährt, gesteu
ert werden.
Wie bereits erwähnt, kehrt die Halterung 600 in die eingefah
rene Position zurück, wenn der Fluiddruck abfällt. Der Fluid
druck kann zwar nach und nach abgebaut werden, er wird jedoch
vorzugsweise rasch abgebaut, so daß die Kraft der Feder 520
die Halterung 600 ohne eine entgegenwirkende Kraft, die als
Resultat des verbleibenden Fluiddruckes vorhanden wäre, in
die eingefahrene Position zurückbringt. Daher kann die Ge
schwindigkeit, mit der die Halterung 600 in die ausgefahrene
Position bewegt wird, eine völlig andere sein als die Ge
schwindigkeit, mit der die Halterung 600 in die eingefahrene
Position zurückgebracht wird. Aufgrund dieses Merkmals ist es
möglich, ein unregelmäßiges Oberflächenmuster unter aus
schließlicher Verwendung der hin- und hergehenden Baugruppe
300 ohne Mitwirkung der linearen Bewegung des Schlittens 11
(Fig. 2) der Werkzeugmaschine zu erzeugen.
Fig. 3c veranschaulicht die Bewegung, die von der hin- und
hergehenden Einheit 400 erzeugt wird, wenn die Geschwindig
keit, mit der die Halterung 600 in die ausgefahrene Position
verfährt, sich von der Geschwindigkeit in die eingefahrene
Position unterscheidet. Die mit dem Bezugszeichen 965 be
zeichnete Ausfahrgeschwindigkeit ist langsamer als die Ein
fahrgeschwindigkeit 970, wodurch ohne die zusätzliche Bewe
gung, die der Schlitten der Werkzeugmaschine ausführen kann,
ein unregelmäßiges Sägezahnmuster erzeugt wird.
Die Halterung 600 ist an dem Gewindeschaft 535 der Halte
stange 500 befestigt, so daß die Bewegung der Halterung 600
auf die Haltestange 500 übertragen wird. Fig. 8 zusammen mit
Fig. 4 zeigt ferner ausgewählte Einzelheiten der in einer
auseinandergezogenen Ansicht im Vergleich zur hin- und herge
henden Einheit 400 dargestellten Halterung 600. Die Halterung
600 wird von der hin- und hergehenden Einheit 400 entlang der
Längsachse L angetrieben. Der Körper 625 der Halterung 600
weist eine Gruppe von drei darin angebrachten Längsbohrungen
630a, b und c auf, die Linearlager 570a, b und c aufnehmen,
die auf Lagerzapfen 575a, b und c gelagert sind, die an ent
sprechenden Positionen aus der Vorderseite 435 des mittleren
Abschnitts 425 der hin- und hergehenden Einheit ragen.
Um die Halterung 600 an der hin- und hergehenden Einheit 400
zu befestigen, wird die Haltestange 500 zuerst durch die
Lager 525 in den Hohlraum 512 der hin- und hergehenden Ein
heit 400 eingesetzt, wobei die Feder 520 den mittleren Ab
schnitt 527 der Stange 500 umschließt. Die Haltestange 500
weist eine sechseckige Ausnehmung 567 auf, in die ein ent
sprechendes Werkzeug paßt, so daß der Gewindeschaft 53S am
entgegengesetzten Ende gedreht und in dem Gewindesackloch 615
der Halterung 600 festgezogen werden kann. Der Gewindestopfen
455, der ebenfalls eine sechseckige Ausnehmung (nicht darge
stellt) aufweist, kann nun eingesetzt und gedreht werden, um
ihn gegen die Schulter 470 in der hin- und hergehenden Ein
heit 400 festzuziehen.
Obwohl die durch die Feder 520 ausgeübte Kraft ausreichend
sein sollte, um die maximale Erstreckung der Haltestange 500
zu begrenzen, sind Schulterschrauben 580a und 580b (Fig. 4
und 4a) durch Schulterschraubenbohrungen 632a und 632b in der
Halterung 625 geführt und stehen in Gewindeeingriff mit der
Gewindebohrung 585a (Fig. 4 und 8) und einer weiteren, auf
der Vorderseite 435 des mittleren Abschnitts 425 der hin- und
hergehenden Einheit nicht sichtbaren Bohrung 585b. Der Ab
stand der Schultern 590a und 590b der Schulterschrauben 580a
und 580b von der Vorderseite 435 der hin- und hergehenden
Einheit 400 bestimmt die maximal ausgefahrene Position, in
die die Halterung 600 verfahren kann, und auf diese Weise
wirken die Schulterschrauben 580a und 580b als Endanschläge.
Fig. 8 umfaßt außerdem eine schematische Ansicht des Schleif
blocks 800, der nunmehr anhand von Fig. 9-10 bezüglich der
Halterung 600 näher beschrieben wird.
Fig. 9 veranschaulicht eine Schnittansicht der Halterung 600
und des Schleifblocks 800. Fig. 10 zeigt eine auseinanderge
zogene perspektivische Ansicht der Halterung 600 und des
Schleifblocks 800. Wie weiter oben erwähnt und in Fig. 1 ver
anschaulicht, wird die Halterung 600 durch die hin- und her
gehende Einheit 400 in einer Bewegung entlang einer durch den
Pfeil M2 bezeichneten Längsachse L verschoben.
In Fig. 9 und 10 ist der Schleifblock 800 federnd am Körper
625 der Halterung 600 befestigt, so daß sich der Block 800
mit mehreren Freiheitsgraden bewegen kann. Ein Halterungsbol
zen 634 mit einem vergrößerten Kopf 635 an einem Ende, einem
Gewindeschaft 640 am anderen Ende und einem mittleren Schaft
642 verläuft durch eine Bohrung 645 im Körper 625. Der ver
größerte Kopf 635 des Bolzens greift an einer Bolzenfeder 650
an und drückt diese gegen eine Schulter 655 zusammen, die
durch einen Abschnitt 660 der Bohrung 645 mit vermindertem
Durchmesser gebildet wird. Der Gewindeschaft 640 ist in einer
entsprechenden Gewindebohrung 810 im Träger 805 des Schleif
blocks befestigt.
Der Durchmesser des mittleren Schafts 642 des Halterungsbol
zens 634 ist kleiner als der Durchmesser der Bohrung 645 am
Abschnitt 660 mit vermindertem Durchmesser, so daß der Halte
rungsbolzen 634 und daher der Schleifblock 800 große seitli
che und rotierende Bewegungen in der Bohrung 645 ausführen
können. Während die Bolzenfeder 650 dazu neigt, den Schleif
block 800 in Richtung zur Halterung 600 für den Schleifblock
zu ziehen, sind als Schraubenfedern dargestellte Hauptfedern
665a-d auf Führungsstiften 670a-d angebracht, die an der Ge
häusebefestigungsfläche 675 des Körpers 605 positioniert
sind. Die Führungsstifte 670a-d sitzen reibschlüssig in
Stiftbohrungen 680a-d, und die Hauptfedern 665a-d stehen in
Eingriff mit Köpfen 685a-d auf den Führungsstiften. Jede der
Hauptfedern 665a-d kann in einer Einsenkung 690 (typisch) in
der Befestigungsfläche 675 des Gehäuses 605 der Schleifblock
halterung vertieft angebracht sein. Jede der Hauptfedern
665a-d ist gegenüber einer entsprechenden Einsenkung 815a-d
positioniert, die in der Befestigungsfläche 820 des Schleif
blockträgers 805 angebracht sind. Bei dieser Konfiguration
ist die Befestigungsfläche 820 des Schleifblocks der Gehäuse
befestigungsfläche 675 gegenüberliegend und dieser zugewandt
angeordnet. Diese Konfiguration der Federn wirkt so auf den
Schleifblock 800, daß er unter relativ gleichförmigem Druck
über den Block 800 gegen das Werkstück gedrückt wird.
Diese Anordnung bewirkt ferner eine Halterung der Federn
665a-d und stellt auch einen Mechanismus bereit, bei dem der
Schleifblockträger 805 zur Halterung 600 ausgerichtet wird.
Die Befestigungsfläche 675 ist versenkt im Körper 605 des
Gehäuses 600 angeordnet, wodurch eine Ausnehmung 677 zur Auf
nahme gebildet wird, die im allgemeinen der Form des Schleif
blocks 800 entspricht.
Ein Positionierstift 700, der aus der Befestigungsfläche 675
der Blockhalterung ragt, greift in eine weit überdimensio
nierte Bohrung 802 im Träger 805 des Schleifblocks ein und
stellt sicher, daß der Schleifblock 800 in der richtigen Lage
auf der Schleifblockhalterung 600 montiert wird.
Bei dieser Konfiguration kann der Schleifblock 800 begrenzte
Verschiebungen und Drehungen in jeder Richtung ausführen. Die
Hauptfedern 665a-d sind so dimensioniert, daß sie die Kraft
der Bolzenfeder 650 überwinden, so daß der Schleifblock 800
relativ zur Schleifblockhalterung 600 auf den Hauptfedern
ruht und sich dadurch in mehreren Freiheitsgraden bewegen
kann, um sich an eine unregelmäßige Oberfläche anzupassen,
mit der die Schleifelemente 830, die starr mit dem Schleif
block 800 verbunden sind, in Kontakt stehen können.
Einzelheiten zu den Schleifelementen 830 auf dem Schleifblock
800 sind in Fig. 11-13 gezeigt. Eine Reihe von polygonartig
geformten Schleifelementen 830 sind auf dem Träger 805 des
Schleifblocks 800 angebracht. Die Schleifelemente 830 können
jeweils eine im allgemeinen rechteckige Form aufweisen und
besitzen eine Oberseite 835, eine Unterseite 840, Enden 845,
850 und Seitenwände 855, 860. Der Träger 805 ist im allgemei
nen von rechteckiger Form und besitzt eine Reihe von Vertie
fungen 865 mit Seitenwänden 870, 875 und einer Bodenfläche
880, die an die Seitenflächen 855, 860 jedes Elements 830
angepaßt sind und dadurch die Elemente 830 in einer jeweili
gen Vertiefung 865 in einer Lage sichern, bei der jedes Ele
ment 830 längs der Längsachse L parallel zum benachbarten
Element 830 liegt. Zur Veranschaulichung wurde in Fig. 13 ein
Schleifelement abgenommen, um eine Vertiefung 865 deutlich zu
machen.
Die Vertiefungen 865 können größer sein als die Elemente 830,
wobei unter diesen Umständen die Elemente 830 mit einem Haft
mittel wie zum Beispiel einem dem Fachmann wohlbekannten Kle
ber befestigt werden können. Ferner kann der Schleifblock 800
einen einzigen einstückigen Schleifkörper anstelle von mehre
ren einzelnen Elementen aufweisen, wobei das Schleifelement
an diesem angebracht ist und mehrere eingeformte Nuten auf
weist, um eine Anordnung ähnlich derjenigen gemäß Fig. 9-11
mit jedoch nur einem einzigen genuteten Schleifelement be
reitzustellen.
Jedes Schleifelement 830 kann aus Schleifkörnern wie z. B.
Siliziumkarbid mit einer Korngröße von ungefähr 25 µm beste
hen, wenngleich diese Größe auf der Grundlage des Materials
der Werkstückoberfläche und der gewünschten Oberflächen
beschaffenheit gewählt werden kann. Alternativ kann das
Schleifelement 830 aus einer Schicht Schleifmaterial aufge
baut sein, die auf ein Substrat aus einem anderen Material
aufgebracht oder darauf gelagert ist. Das Schleifelement 830
sollte eine Außenfläche aus Schleifmaterial aufweisen.
Die Schleifelemente 830 sind seitlich voneinander beabstan
det, so daß Nuten 885 dazwischen entstehen. Diese Nuten 885
fördern nicht nur den Auswurf von Rückständen und Spänen wäh
rend des Bearbeitungsvorgangs, sondern wirken außerdem als
Luftkanäle zur Kühlung eines jeden Elements 835.
Ein typischer Schleifblock 800 kann eine generell rechteckige
Form mit einer Breite von etwa 0,75 Zoll und einer Länge von
etwa 1,50 Zoll aufweisen. Die Breite eines einzelnen Elements
830 kann etwa 0,10 Zoll betragen, wobei sich zwischen jedem
Element 830 eine Nut 885 mit einer Breite von ungefähr 0,05
Zoll befindet.
Eine Anwendung für die in der Erfindung beschriebene Vorrich
tung ist das Schleifen des kreisförmigen Innendurchmessers
von Bremstrommeln. Der Schleifblock 800 ist so gegenüber dem
Werkstück ausgerichtet, daß die Nuten 885 im allgemeinen
parallel zur Längsachse des Werkstücks positioniert sind.
Obwohl der Schleifblock 800 für den Kontakt mit dem Werkstück
900 (Fig. 1) federnd auf der Blockhalterung 600 ruhen kann,
können die einzelnen Schleifelemente 830 außerdem entspre
chend geformt sein, um sich der Kontur des Werkstücks 900
anzupassen. Wie in Fig. 13 gezeigt, hat jedes Schleifelement
830 eine Oberseite 835, die entlang eines Bogens mit einem
Durchmesser gekrümmt ist. Der Bogen ist den Oberflächen aller
anderen Elemente gemeinsam, so daß ein gekrümmtes Profil ent
steht, das dem gekrümmten Werkstück 900 entspricht.
Wie bereits erwähnt, können die Ausfahrgeschwindigkeit 965
(Fig. 3c) und die Einfahrgeschwindigkeit 970 verschieden
sein, wobei wahrscheinlich die federgesteuerte Einfahrge
schwindigkeit 970 größer ist als die Ausfahrgeschwindigkeit
965, die durch das unter Druck stehende Fluid gesteuert wird.
Die Einfahrgeschwindigkeit 970 und ferner die Gesamtverschie
bung der Kolbenanordnung können durch Wahl einer Schrauben
feder 520 mit einer gewünschten Federkonstante gewählt wer
den. Eine höhere Federkonstante würde eine schnellere Ein
fahrgeschwindigkeit 970, aber eine geringere Verschiebung und
eine langsamere Ausfahrgeschwindigkeit 965 bewirken. Anderer
seits führt eine niedrigere Federkonstante zum umgekehrten
Ergebnis.
Außerdem beeinflußt die Einströmgeschwindigkeit des unter
Druck stehenden Fluids in den Kolbenzylinder 605 die Ausfahr
geschwindigkeit 965. Ein unter hohem Druck stehendes Fluid,
das schnell in den Kolbenzylinder 605 einströmt, wird eine
hohe Ausfahrgeschwindigkeit erzeugen.
Das unter Druck stehende Fluid, das zum Hin- und Herbewegen
der hin- und hergehenden Einheit verwendet wird, kann aus dem
im allgemeinen an Werkzeugmaschinen verfügbaren unter Druck
stehenden Fluid zugeführt werden. Dieser Druck ist jedoch
konstant, und um die vorliegende Erfindung zu betreiben, ist
es notwendig, daß das unter Druck stehende Fluid zwischen
einem hohen Druck von ungefähr 1200 psi, der benötigt wird,
um die Kolbenanordnung in die ausgefahrene Position zu ver
schieben, und einem niedrigen Druck von ungefähr 500 psi,
unter dem die Feder 520 die Halterung 600 in die eingefahrene
Position zurückbringt, wechselt. Um dies zu erreichen, ist es
notwendig, eine Dosiervorrichtung zu verwenden, die die
Fluidzufuhr in rascher Folge ein- und ausschaltet, um die
gewünschte Hin- und Herbewegung der Kolbenanordnung bereitzu
stellen, und um außerdem einen Pfad für den schnellen Druck
abbau zu öffnen, wenn die Druckversorgung unterbrochen ist.
Eine typische Taktzeit für das unter Druck stehende Fluid
kann bei zehn Fluidimpulsen je Sekunde liegen.
Eine derartige Dosiervorrichtung kann aus einem mit einem
Magnetventil verbundenen Druckregler bestehen, der durch
einen Zeitgeber gesteuert wird. Die Taktzeit des unter Druck
stehenden Fluids kann durch den Zeitgeber eingestellt werden.
Eine derartige Dosiervorrichtung kann von einem Fachmann mit
handelsüblichen Bauteilen hergestellt werden.
Derselbe Fluiddruck, mit dem die Halterung 600 in die ausge
fahrene Position bewegt wird, dient auch zum Kühlen des
Schleifblocks 800 und zur Verhinderung des Eindringens von
Rückständen in den Zwischenraum zwischen dem Schleifblock 800
und der Halterung 600. Unter Druck stehendes Fluid im Kolben
zylinder 605 wird in einen inneren Kanal 710 (Fig. 8) im Kör
per 625 der Halterung 600 geleitet und dann der Auslaßöffnung
715 auf der Befestigungsfläche 675 und der Ausnehmung 677
zugeführt, in der das Gehäuse 600 positioniert ist.
Auf diese Weise bewirkt das unter Druck stehende Fluid nicht
nur, wie weiter oben erläutert, die Bewegung der Halterung
600 in die ausgefahrene Position, sondern baut außerdem Druck
in der Ausnehmung 677 auf und wirkt gegen den Block 800, um
den Blockträger 805 aus der Ausnehmung 677 zu drücken und so
eine vertikal nach unten gerichtete Kraft auf den Blockträger
805 auszuüben, die letztlich als Kraft des Schleifblocks 800
gegen das Werkstück 900 wirkt. Als allgemeine Richtlinie
gilt, daß die Breite des Schleifblocks 800 etwa 0,005 Zoll
kleiner ist als die Breite der Ausnehmung 677 und die Länge
des Schleifblocks 800 etwa 0,02 Zoll kleiner ist als die
Breite der Ausnehmung 677. Dadurch entsteht ein Zwischenraum
zwischen dem Blockkörper 805 und der Ausnehmung 677, der
klein genug ist, damit sich der Block 800 in der Ausnehmung
bewegen kann und gleichzeitig unter Druck stehendes Fluid auf
den Block 800 wirken kann, um diesen aus der Ausnehmung 677
zu drücken. Ferner bewirkt das gegen den Schleifblock 800
wirkende, unter Druck stehende Fluid in der Ausnehmung 677
eine Kühlung des Schleifblocks 800 und stellt sicher, daß
keine Rückstände in den Zwischenraum der Ausnehmung 677 zwi
schen dem Schleifblock 800 und der Halterung 600 gelangen,
wodurch eine ruckfreie Arbeitsweise der vorliegenden Vorrich
tung begünstigt wird. Außerdem entweicht unter Druck stehen
des Fluid durch den Zwischenraum am Umfang des Schleifblock
körpers 805 aus der Ausnehmung 677. Das ausgetretene Fluid
trifft auf das Werkstück und spült dadurch Schmutz und Späne
von der Werkstückoberfläche. Schließlich ist auch genügend
Spiel zwischen den Führungsstiften 670a-d (Fig. 10) und den
Bohrungen 815a-d im Schleifblockkörper 805 vorhanden, so daß
unter Druck stehendes Fluid in der Ausnehmung 677 auch durch
die Bohrungen 815a-d entweicht. Wenn die Schleifelemente 830
aus einem porösen Material gefertigt sind, durchdringt das
unter Druck stehende Fluid die Elemente 830 und bewirkt zu
sätzliche Kühlung und Abfuhr von Rückständen und Spänen vom
Werkstück.
Die bis hierher beschriebene Vorrichtung betrifft einen
Schleifblock, der zum Schleifen der Oberfläche einer rotie
renden Bremstrommel verwendet wird. Diese Ausführungsform
wurde nur der Zweckmäßigkeit halber beschrieben, und es ver
steht sich, daß diese Anordnung auch zur Endbearbeitung ande
rer Oberflächen wie zum Beispiel ebener Flächen verwendet
werden kann. Für diese Anwendung kann es jedoch wünschenswert
sein, die Oberseite eines jeden Schleifelements so auszubil
den, daß eine gemeinsame Ebene entsteht.
Außerdem kann die Relativbewegung zwischen dem Schleifblock
und dem Werkstück anders als durch ein rotierendes Werkstück
erzeugt werden. Insbesondere könnte das Werkstück linear be
wegt werden, oder alternativ könnte das Werkstück feststehend
bleiben, während die Vorrichtung nicht nur hin- und hergeht,
sondern sich außerdem in einer Richtung quer zur Richtung der
Hin- und Herbewegung über das Werkstück bewegt.
Die hier beschriebene Vorrichtung kann wie in Fig. 1 gezeigt
in der folgenden Weise verwendet werden. Bei einer z. B. auf
einer Spannvorrichtung auf einer Drehmaschine montierten
Bremstrommel ist der Adapter 10 am Schlitten 11 (Fig. 2) der
Drehmaschine befestigt. Der Schleifblock 800 wird mit einer
vorbestimmten Kraft gegen das Werkstück 900 positioniert,
wodurch der Druck des Schleifblocks 800 gegen das Werkstück
900 definiert wird. Die Bremstrommel wird dann in Drehung
versetzt, um eine relative Bewegung zwischen dem Block 800
und dem Werkstück 900 zu erzeugen. Unter Druck stehendes
Fluid wird dann in kontrollierten Impulsen in die hin- und
hergehende Einheit 400 eingeleitet, wodurch der Block 800,
der an der hin- und hergehenden Einheit 400 angebracht ist,
hin- und herbewegt wird. Die hin- und hergehende Einheit 400
bringt den Block 800 mit einer langsameren Geschwindigkeit in
eine ausgefahrene Position als der Block 800 in die eingefah
rene Position zurückgebracht wird. Die unterschiedlichen
Geschwindigkeiten beim Hin- und Hergehen erzeugen ein un
gleichförmiges Oberflächenmuster und die gewünschte Ober
flächenbeschaffenheit. Die Hin- und Herbewegung kann jedoch
durch eine zweite Hin- und Herbewegung ergänzt werden, in die
der Adapter 10 durch die Werkzeugmaschine versetzt wird. In
diesem Fall würde der Block 800 eine überlagerte Hin- und
Herbewegung ausführen, die durch die hin- und hergehende Ein
heit einerseits und die Werkzeugmaschine andererseits bewirkt
wird. Die ungleichmäßige Bewegung der hin- und hergehenden
Einheit ist vielleicht nicht notwendig, wenn die Werkzeugma
schine das Schleifelement unabhängig hin- und herbewegt.
Die vorliegende Erfindung kann natürlich auf verschiedene
andere Arten als hierin beschrieben ausgeführt werden, ohne
vom Geist und den wesentlichen Merkmalen der Erfindung abzu
weichen. Die vorliegenden Ausführungsformen sind daher in
jeder Hinsicht als veranschaulichend und nicht als einschrän
kend anzusehen, und sämtliche Änderungen im Rahmen der Bedeu
tung und des Äquivalenzbereichs der beigefügten Ansprüche
sind als darin eingeschlossen anzusehen.
Claims (18)
1. Hin- und hergehende Baugruppe zum Vor- und Zurückbewegen
eines Schleifelements über die Oberfläche eines Werkstücks,
welche folgendes umfaßt:
- a) eine hin- und hergehende Einheit mit einem vorderen Ende und einem hinteren Ende und einem aus dem vorderen Ende ragenden Kolbenkopf; und
- b) eine Halterung mit einem darin befindlichen Kolbenzylin der, in dem der Kolbenkopf entlang einer Längsachse ver schieblich aufgenommen ist, wobei das Schleifelement auf der Halterung angebracht ist, und wodurch ein unter Druck stehen des Fluid in den Kolbenzylinder eingeleitet wird, um die Hal terung und das Schleifelement von einer eingefahrenen in eine ausgefahrene Position zu bewegen.
2. Baugruppe nach Anspruch 1, die ferner eine Haltestange
umfaßt, welche eine Axialbewegung zwischen der hin- und her
gehenden Einheit und der Halterung begrenzt.
3. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die Haltestange an
einem ersten Ende der Stange gehalten ist, verschieblich in
einer Ausnehmung in dem Kolbenkopf gelagert ist und an einem
zweiten Ende der Stange mit der Halterung verbunden ist.
4. Baugruppe nach Anspruch 3, bei der die Haltestange vor
gespannt ist, um die Halterung in die eingefahrene Position
zu drücken.
5. Baugruppe nach Anspruch 4, bei der die Haltestange mit
einer Feder zwischen dem ersten Ende der Haltestange und
einer in die Ausnehmung ragenden Lippe vorgespannt ist.
6. Baugruppe nach Anspruch 4, bei der der Kolbenzylinder
eine Stirnwand aufweist und die Haltestange an der Stirnwand
befestigt ist.
7. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der die Halterung entlang
der Längsachse verschieblich auf der hin- und hergehenden
Einheit befestigt ist.
8. Baugruppe nach Anspruch 7, bei der die Halterung ver
schieblich auf der hin- und hergehenden Einheit befestigt
ist, wobei sich zwischen der hin- und hergehenden Einheit und
der Halterung Linearlager erstrecken.
9. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der der Weg der Halterung
entlang der Längsachse in die ausgefahrene Position durch
einen Endanschlag begrenzt ist.
10. Baugruppe nach Anspruch 9, bei der der Endanschlag aus
einem Bolzen mit einem Schaft und einem Kopf besteht, wobei
der Schaft mit der hin- und hergehenden Einheit verbunden ist
und sich durch einen entsprechenden Durchgang in der Halte
rung erstreckt und wobei der Kopf einen größeren Durchmesser
besitzt als der Durchgang, um die maximale Auslenkung der
Halterung gegenüber der hin- und hergehenden Einheit zu defi
nieren.
11. Baugruppe nach Anspruch 1, die ferner einen Kupplungs
abschnitt am hinteren Ende der hin- und hergehenden Einheit
umfaßt, um die hin- und hergehende Baugruppe mit einem ent
sprechenden Kupplungsabschnitt an einer Werkzeugmaschine zu
verbinden.
12. Baugruppe nach Anspruch 11, bei der der Kupplungs
abschnitt mit dem für Schneideinheiten verwendeten Kupplungs
abschnitt identisch ist.
13. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der das unter Druck ste
hende Fluid Luft ist.
14. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der der Kolbenkopf wenig
stens einen sich durch diesen hindurch bis zum Kolbenzylinder
der Halterung erstreckenden Kanal aufweist, durch den das
unter Druck stehende Fluid in den Kolbenzylinder eingeleitet
werden kann.
15. Baugruppe nach Anspruch 14, die ferner einen Kanal um
faßt, der sich von dem Kolbenzylinderkopf durch die Halterung
bis zum Schleifelement erstreckt.
16. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der die Halterung eine
Halterung zur Aufnahme des Schleifelements ist.
17. Baugruppe nach Anspruch 1, bei der die Hin- und Herbewe
gung zwischen der eingefahrenen und der ausgefahrenen Posi
tion in einer Richtung parallel zur Längsachse auf der Ober
fläche des Werkstücks erfolgt.
18. Baugruppe nach Anspruch 1, die ferner eine Dosiervor
richtung umfaßt, die in der Lage ist, unter Druck stehendes
Fluid in vorbestimmten Zeitintervallen impulsartig an den
Kolbenzylinder zu liefern.
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