DE1995105U - Apparatur zur einblasen von gas in aennliche koerperhoelen. - Google Patents

Apparatur zur einblasen von gas in aennliche koerperhoelen.

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DE1995105U DE19671995105 DE1995105U DE1995105U DE 1995105 U DE1995105 U DE 1995105U DE 19671995105 DE19671995105 DE 19671995105 DE 1995105 U DE1995105 U DE 1995105U DE 1995105 U DE1995105 U DE 1995105U
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Baechreibunq t
Zur Verbesserung der diagnostischen fflöglichksiten uiurden in der Rsai?in Verfahren antujicksi", dia as ermöglichen, am"narkotisierten odar nicht narkotisierten Patienten innere Qrnene (z.S· Leber, fiiilz, Gsbärmutter usic,) in Körperhöhle (z.EU Sauchraum) mittels optischer Instrumente zu betrachten. Diese Verfahren (z»B. Lnparoskopia, Kuldoskopi? ate.) erlauben es dem Arzt, die inneren (L/gane des B&uchraumes durch did Optik eines Instrumentes (Laparoskop) zu studieren, ohne daß dabei im chirurgischen Sinn dia Körperhöhleneröffnet merden* Um ater ein Blick» feld }.m Innenraum aar Körperhöhle zu arrsichen, ist es VoraussetZL'ng» diese teilweise tiit einem Gas zu fullsr (a Horsteilen sinc3 Pneumooeritoneum)· An die Füllung einer Körperhöhle mit Sas müssen folgende Bedingungen gestallt merdons
1» Das Gas salbst muß für den Organismus ungefährlich sein» 2· Das Gas muQ nach Druck, Einströngeschisindigkoit und CBsnqa t<n'ntrsli.is7uar <ssin, um die Gefahr tödlicher tias» ©rabolion auszuschlisPane
Unter Berücksichtigung von Punkt 1 eignet sie1", etn besten Kohlsneäuregea (ovtl· auch Lachgas oder Sausr3toff}9 da diese® in dar Körperflüssigkeit sooohl physikalisch als. auch chemisch rasch gobundon sird. Nauh den biäheriqsn
aird das Gas (heute meist nor:h Luft, Jis aber ihres hohen» in dar KörparfIüs6:.gkeit praktisch unlöslichen Stickstoffgöh8r,iB9 teegon der EmLoliegefahr sehr gefährlich ist) mit HsbegefäQpn cdsr Handpuüosn (mit« oder ohns Hflanoraet&rkontrolle) m die Körperhöhle eingebracht· Ferner dienen auch Karkcseapparato und ährt«-» liehe CasQQbar zum Einbringsn dtfe £qb@8 in die Kötper» Eine Kontrolliköglichkeit im phy«iologi*a>ieft ßieß-
SS510S
bereich existieret bei diesen Apparaten Jedoch nicht*
ärztlich vertretbare^ d.h. im maximalen Umfang sichere Einblasapparatur für Gase in Körperhöhlen muß jedoch häute folgende Bedingungen, d.h. SrztAicho Forderungen erfüllen»
1. Einblasen des Gases mit einem kontrollierten Druck„ dsr dsn vsPiössn sbdCminslvri Gsfäßdruck nie übst* steigt«,
2. Genaue Ablesemöglichkeit der jeweiligen, in dia Körperhöhle ineuffHarten Gasmengs (in Liter)«
3. Stetige Anzeige dos intrakof'poralen Gasdruckes.
4. Sichtbare Anzeige des Füllvorgangae*
5. Konstanthaltung der einmal erzeugten Gasbisse führend der Endoskcpie mittels einer Nschfüllautomatik.
Disss Vcrsuasstzung schafft sine in Abbildung 1 beschrie· bene Apparatur. Aus ein&r Vorratflascha 1 (z.B. Kohlensäure, Lachgas-oder Sauerstofflaache) jird nach öffnen des l'antils 2 das Gas durcn einer. Druckminderer 4 geleitet, welcher das Gas auf einen Arbeitsdruck von etwu 2 atü entspannt. Das Kontrollmanometer 3 zeigt dsn Je« u/piligen Füllungszuetand des Uorratjehältere an. Oas niadprg&spannte Gas mird übsr ein Absperrventil 5 ir einen Zioipchenbehälttr 6 geleitet, dessen Inhalt (in Liter Jas) in Verbindung mit einem geaicnten fflancmstar abgelassen aerden kann* Das Volumen diasas Zu/isc: anbe« hälters ist derart gscählt. daß nach sinmeiigsr Füllung nur die für die Schaffung eines Pneumoperitonsums physiologisch vertretbare Meximalmange Gas entnomraen werden kann«
Au« diatom Zuij schenbehälter gelangt das Gas über Minen zweiten Druckminderer θ, dnr d«n Druck auf dia physio·* logische, maximal zulässig«' CröOs erniedrigt und eine nachgesetzte Schtaebekörper-Durchf luGanzoige 9 über des Absperrventil 10 zum Patienten. Den in dieser Leitung herrschenden Druck zeigt ein Kontrollmanotneter 11 on» Er darf in keinem Foil honor IiQQQn eis dar venöso Glut« druck in dsr bstraf fftndön Kürparhonio, da sonst dia Blutzirkulation das Patienten beeinträchtigt yird.
Durch dsn stasiter Druckminderer ist. d«f Ineuffiaticnsdruck auf maximal 50 mra Kg begrenzt»
Der Gesetromdurchf.IuG ist in dar Apparatur so angelegt, daß Balbet bei intraabdominallem Gegendruck ottua 1 1 Gas pro iflinute in das Abdomen einströmt» Ab einem Gegendruck von 40 mn Hg veriangaast sich der Gasstrom und körnst bei, etwa SO fflm Hg völlig zum Stehen, aas ein· maximale Sicher heit für den Patienten garantiert· Die Injektion des Gases in die Körperhöhle kann durch ein Instrument 12 mit oder ohne Absperrventil erfolgen? dessen Eigoneideratand bei 1 1 Gae/min kleiner alo 10 ram Hg sein rttuO.
Oar ZBieite Druckminderer 8 arbeitst in zwei Stufen* Für die AurrUlluiiQ der Gasblase sind zum Erreichen der relativ gsoQen FüllgeaohsindiQScait von 1 l/min ce· 50 nn Hg erforderlich (B) zum Ausgibich des Gasverlu-Ttata »iihr*nd das sndoskopischep. Eingriffes (durch Undichtigkeit der Instruraenta und durch Gsareeorption in das Csuiebo) aird der Dfuekaifidorer S auf den sktuailen Körpe^höhlendruck von 12*14 tarn Hg umgeschaltet (A)· Sinkt dieser Druck in« folge Gasverlustate, »a »isd vollautosetiech das Caa
19951045
nachgafüllfe und dio Größe dar Casblniis aarait konstant gehalten (NachfüllautoiBBtlk)·
Versuche) am Pationton haben orgoban, dnO sich dio geschilderte apparative Anordnung optimal dazu eignet» in vertretbar kürzester Zeil wine Körperhöhle (ζ«θ· den Bauchraum) mit Gas zu füllen,, so daß sich oera Unter« sucher durch das einnnfiihrts Instrumsrit (Lsparcskop) sin
. „ ..,.r„..,„, gutee Biickfsld bietet· Dabei lcüt eich anhand dor" Vo* — lumin«· und KörperhötiileneDruckanzaitja der Füllvorgang enit· ,;.w gehend eutomatiaieren»
. - Aue GQnignnfcera ergibt sich durch Entwicklung .dieses Appa=> rat·· für die Zoelioskopie folgender Vorteils
1* Trotz dor technisch einfachen und raschan Darstellung - . ^j^·.·· «inoe nach seiner Crüöe beliebig variierbaran Pneumo»
p«ritonoußiB ist für den Patienten sine Gefährdung durch
• ' ..-·.·. \-:J. .-^.- überdruck ausgsschloesiin.
-v.v -
: ; . J2. Dis in dis KärpernunlB effektiv eingatblasene Gaanen^e v; ·.■-,-.·. - - kann zu j · d s m Zeitpunkt de:c Insufflation sn einen ■-..■ „ Manometer abgelesen »erden..
.3« Der Inaufflaticnsafcrömungsdruck bze» der Druck in der ' _/·- ' Körperhöhle wird durch ein Kontrollmanomater zu Jedem . -—· ■ ' Zeitpunkt dos operativen Eingriffes angezeigt·
' ■ ... 4· Die Crößs der Caablasa und damit die jetusilige notesn- ;„ dlge Casmenge wird durch die Messung des interabüosi- -.'r'"\.u nallen Druckes für die Sicherheit des Patienten in op» ticaaler Seiso bestioat*
] 5β Durch sins Näch^Ullsutoaatik laird dia GrSSe dsr sinmsl
gsechaffensn Gasblaae such bei längarandausrndan sndo«
k skopiachen Eingriffen konstant gshsltsn»
E .. 1995
m 5 -
δ« Nähart »ich der Ineufflationedruck z.B» durch gin Hindern.'.a odor Überblähung dem venösen Blutdruck der KörparhiShlengefMOe (ζ·Β· 5U mm Hg)», dann sistiert dor Gasstrom automatisch·
7. Durch Vmruiendung aioes rasch resorbierbaren Gaees (ζ·Β· KcihianöMurogas) sind die Beschwerden für den Patienten nur von kurzer Dauer, auch dann, mann das Gas nach Bssnsiyung dsr Untersuchung sus i/crsschsürigs= tuschen «te« Dicht vollstänudig abgelassen merdan kann*
Dit »ich aus dieser' apparativen Neuerung ergebunden neuen klinischen Vortuiis sind bsigafügtsr BJiaeanschaftlicher Publikation zu entnahmen ι
"Die Uiparoakopie in der Gynäkologie" von K*SEmra Caburtsh. u. rrauanhsilkunde 27 (1967), Seite 1029-1042

Claims (4)

lunm.m.d' Ge: i.*g.uch888ua t traneprucht
1) Apparatur 2um Sinfalssen von Qas in Körparhöhlen, dndurcn gBksnnxeichn*tp daß das entspannte Gas über einen in. Liter gacichttm Zwischenbehälter (6) frak» ti.ORi.srt (to)-in di« Körperhöhle gslsitsi sissU
2) Apparatur cie 1, jedoch daducch gukannzaxchnet, da« durch einen variablen nrchgesstzt-nn vsrntalXbersn Druckminderer (8) von Handsteuerung, d.he HanöateüerungB« druckkontrolle (B) auf Automatik 'A), doh. vollautomaticchö Gaszufuhr im physiologischem Druckberaich umga» schaltet «lardan kenn·
3) Apparatur inie 1 und 2, jedoch dadurr.h gekennzeichnet, dnß der aktuelle Strömungswiderstand und dsr aktuelle intrakorporelQ Druck an einem manometer (11) abgelesen worden künnano
4) Appexatui.· tflis 1«3V jedoch dadurch gekannzaicNnet, daß der mongensiäuig iietermininrts Cssstrs» eährrana· äse Füll- und NachfUllvorgangao an ai.ien Floooeter (9} op tiaen luion^ kontrollierbar iat·
IStB
DE19671995105 1967-11-20 1967-11-20 Apparatur zur einblasen von gas in aennliche koerperhoelen. Expired DE1995105U (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3000218A1 (de) * 1980-01-04 1981-07-09 Kurt Prof. Dr.Med. 2300 Kiel Semm Apparat zum insufflieren von stroemungsfaehigen medien

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3000218A1 (de) * 1980-01-04 1981-07-09 Kurt Prof. Dr.Med. 2300 Kiel Semm Apparat zum insufflieren von stroemungsfaehigen medien

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