DE19952560A1 - Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Sitzes, von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen und Anordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Sitzes, von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen und Anordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Einstellen eines mit Stellvorrichtungen versehenen Sitzes (S), von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen unter Verwendung eines multifunktionalen, von Hand (8) betätigten Eingabegeräts (1) mit Kraft-Momenten-Sensor. Nach Festlegen von dem Sitz, den einzelnen Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen zugeordneten Bereichen auf einer Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts wird in einem der Bereiche der Bedienoberfläche des Eingabegeräts ein Druckimpuls erzeugt, der vom Kraft-Momenten-Sensor erfaßt und in ein Kraft-Momenten-Vektorpaar umgesetzt wird. Dieses Kraft-Momenten-Vektorpaar wird dahingehend überprüft, ob bestimmte charakteristische Impulsvorgaben erfüllt werden. Bei deren Erfüllung wird der diesem Bereich auf der Bedienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnete Sitz, Sitzteil oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in einen Aktivierungszustand geschaltet; dann wird durch Bedienen des Eingabegeräts mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz, Sitzteil oder der den Fahrer unterstützende Vorrichtung zugeordnete Stellvorrichtung bis zum Erreichen einer gewünschten Position gesteuert. Das Verfahren dient zur Verstellung des Sitzes, von Teilen des Sitzes und/oder den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen insbesondere in Fahrzeugen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ein- und/oder Ver
stellen eines mit Stellvorrichtungen, vorzugsweise elektri
schen Stellmotoren, versehenen Sitzes, von Teilen des Sitzes
und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen unter
Verwendung eines multifunktionalen, die Stellvorrichtungen
steuernden Schalters. Außerdem betrifft die Erfindung eine
Anordnung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist bekannt, z. B. in einem Kraftfahrzeug eingebaute Sitze
zur Anpassung an die Körpergröße eines Fahrzeuginsassen als
Ganzes in Fahrtrichtung durch Verschieben in Führungsschienen
und in der Höhe jeweils mechanisch von Hand verstellbar aus
zubilden. Es ist auch bekannt, zur weiteren Anpassung an eine
gewünschte Sitzhaltung Teile eines Sitzes von Hand verstell
bar zu gestalten. So können beispielsweise der Sitzflächen
teil in der Höhe und Neigung und die Sitzrückenlehne bezüg
lich Neigung und/oder Höhe durch Handbetrieb verändert wer
den, genauso wie die Lordose in Höhe und/oder Tiefe und die
Kopfstütze in ihrer Neigung und Höhe. Ferner ist bekannt, den
Fahrer unterstützende Vorrichtungen, wie beispielsweise das
Lenkrad, Innen- und/oder Außenspiegel u. ä. zu verstellen.
Zur Erhöhung des Bedienkomforts können in bekannter Weise an
stelle von Stellvorrichtungen, die unmittelbar von Hand, be
dient werden und in der Regel in Form von Hebeln, Kurbeln
oder Handrädern realisiert sind, kleine elektrische Stellmo
toren eingebaut werden, die gewöhnlich durch einzelne am Ar
maturenbrett, an einer Bedienkonsole oder am Sitz selbst an
gebrachte Bedientastenschalter betätigt werden. Komfortable
Sitze weisen heutzutage bis zu zwölf und mehr Stellmotoren
für die Positionsverstellung auf.
Um einen Sitz noch in vernünftiger und eindeutiger Weise
steuern zu können, werden somit entweder hochkomplexe her
kömmliche Schalteranordnungen benötigt oder besser neuartige
Multifunktionsschalter verwendet, welche aufgrund ihrer klei
neren Bauweise und höheren Zuverlässigkeit für solch eine
Aufgabe geeignet sind.
Trotz der Sitzjustierbarkeit mittels elektrischer Stellmoto
ren ergeben sich wegen der umständlichen und oft nicht ein
deutigen Betätigung der Schalteranordnungen und Multifunkti
onsschalter langwierige und häufig nicht zufriedenstellende
Sitzeinstellvorgänge, was sich insbesondere dann als beson
ders störend erweist, wenn in einem Fahrzeug häufig ein Fah
rerwechsel stattfindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Ein- und/oder
Verstellen eines mit elektrischen Stellmotoren oder anderen
vergleichbaren Stellvorrichtungen versehenen Sitzes, von Tei
len des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vor
richtungen und eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
zu schaffen, wodurch es dem Bediener, also einer im Sitz
platznehmenden Person, ermöglicht wird, intuitiv räumlich in
seine gewünschte Sitzposition zu gelangen sowie den Fahrer
unterstützende Vorrichtungen in die gewünschte Stellung zu
bringen.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch ein Verfahren
zum Ein- und/oder Verstellen eines mit Stellvorrichtungen,
vorzugsweise elektrischen Stellmotoren, versehenen Sitzes,
von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden
Vorrichtungen unter Verwendung eines multifunktionalen, die
Stellvorrichtungen steuernden Schalters in Form eines von
Hand betätigten Eingabegeräts mit Kraft-Momenten-Sensor ge
löst, wobei nach Festlegen von dem Sitz, den einzelnen Teilen
des Sitzes und/oder von bestimmten, den Fahrer unterstützen
den Vorrichtungen zugeordneten Bereichen auf einer Bedien
oberfläche des Eingabegeräts ein Druckimpuls in einem der Be
reiche der Bedienoberfläche des Eingabegeräts erzeugt wird.
Hierbei wird der Druckimpuls mit Hilfe des Kraft-Momenten-
Sensors erfaßt und in ein aus einem Kraft- und einem Mo
mentenvektor gebildetes Vektorpaar umgesetzt, welches dahin
gehend überprüft wird, ob bestimmte charakteristische Impuls
vorgaben erfüllt werden. Dann wird, wenn diese Impulsvorgaben
als erfüllt erkannt worden sind, der diesem Bereich auf der
Bedienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnete Sitz, Sitzteil
oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in einen Akti
vierungszustand geschaltet. Durch Bedienen des Eingabegeräts
wird mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschal
teten Sitz, Sitzteil oder der den Fahrer unterstützenden Vor
richtung zugeordnete Stellvorrichtung bis zum Erreichen einer
von einer Bedienungsperson gewünschten Position oder Stellung
gesteuert.
Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens nach der Erfindung
besteht darin, daß die intuitive räumliche Steuerung maximal
aller sechs Freiheitsgrade auf die Steuerung der Sitzposition
übertragen werden kann. Der Bediener kann sich somit in der
Tat intuitiv insbesondere in seine gewünschte, ihm angenehm
ste Sitzposition bringen.
Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach der Er
findung zeichnet sich dadurch aus, daß ein Eingabegerät eine
Bedienoberfläche aufweist, daß auf der Bedienoberfläche eine
Anzahl von Bereichen zum Eingeben mindestens eines Druckim
pulses festgelegt und/oder ausgebildet ist, und daß in dem
oder für das Eingabegerät vorgesehen sind:
eine Einrichtung zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Mo menten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Sitz, denjenigen Teil eines Sitzes oder die den Fah rer unterstützende Vorrichtung in Aktivierungszustand schal tet, der dem vom Druckimpuls angeregten Bereich auf der Be dienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz, Teil eines Sitzes oder der den Fahrer unterstützenden Vorrichtung zugeordneten Stellvorrichtung.
eine Einrichtung zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Mo menten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Sitz, denjenigen Teil eines Sitzes oder die den Fah rer unterstützende Vorrichtung in Aktivierungszustand schal tet, der dem vom Druckimpuls angeregten Bereich auf der Be dienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz, Teil eines Sitzes oder der den Fahrer unterstützenden Vorrichtung zugeordneten Stellvorrichtung.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bedienoberfläche des Eingabegeräts in
Form eines ein-/verstellbaren Sitzes oder Teilen des Sitzes
nachgebildet oder nachgezeichnet ist. In diesem Zusammenhang
ist es in besonderer Weise möglich, daß die Bedienoberfläche
des Eingabegeräts der Form eines ein-/verstellbaren Kraft
fahrzeugsitzes nachgebildet oder nachgezeichnet ist, daß auf
der Bedienoberfläche des den Kraft-Momenten-Sensor enthalten
den Eingabegeräts abgegrenzte Bereiche zum Eingeben eines
Druckimpulses vorgesehen sind, die dem Sitz selbst sowie des
sen Teilen zugeordnet sind.
Nach Auswahl eines Bereichs und der damit verbundenen Schal
tung in den Aktivierungszustand sind der zugeordnete Sitz
bzw. die zugeordneten Teile des Sitzes mit Hilfe des Eingabe
geräts verstellbar, und zwar der ganze Sitz in Fahrtrichtung
und/oder in der Höhe, dessen Sitzflächenteil in Höhe, Breite
und/oder Sitzflächenneigung, dessen Lehne bezüglich Neigung
und/oder Höhe, dessen Lordose in Höhe und/oder Tiefe,
und/oder dessen Kopfstütze in Höhe und/oder Neigung. In ad
äquater Weise können die den Fahrer unterstützenden Vorrich
tungen in die gewünschte Position/Stellung gebracht werden.
Die jedem ein-/verstellbaren Sitz und jedem ein-/verstell
baren Teil eines Sitzes zugeordnete(n) Stellvorrichtung(en)
sind in zweckmäßiger Weise elektrische Stellmotore.
Die Verwendung eines besonders vorteilhaften Eingabegeräts
mit Kraft-Momenten-Sensor ist im Anspruch 6 angegeben. Derar
tige Kraft-Momenten-Sensoren sind beispielsweise aus
DE 36 21 336 C2 oder DE 37 64 287 bzw. EP 0 240 023 B1 be
kannt. Mit Hilfe eines solchen in einem Eingabegerät unterge
brachten Kraft-Momenten-Sensors können Linearverschiebungen
oder Drehauslenkungen, wie sie z. B. von einer menschlichen
Hand in Form von Kräften und Momenten erzeugt werden können,
erfaßt und direkt in translatorische und rotatorische Bewe
gungen bzw. Geschwindigkeiten eines zu steuernden Objekts um
gesetzt werden. So können beispielsweise Automaten, Roboter,
Manipulatoren oder ähnliche Systeme sowie auch 3D-Computer
graphiken gesteuert werden.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung zur Durchführung des Ver
fahrens ist somit auf der Basis eines Eingabegeräts mit
Kraft-Momenten-Sensor eine Art multifunktionaler Schalter für
eine Sitzeinstellung geschaffen, der ohne irgendwelche Kon
takte, d. h. kontaktlos und damit vollkommen verschleißfrei
arbeitet und somit auch eine extrem hohe Lebensdauer hat.
Darüber hinaus können bei einem derartigen Eingabegerät mit
Kraft-Momenten-Sensor irgendwelche auftretenden Störungen,
wie beispielsweise Schockeinwirkungen oder Vibrationen, ohne
weiteres gemessen und anschließend ausgefiltert werden. Eine
Besonderheit des für die Sitzeinstellung eingesetzten multi
funktionalen Schalters ist es, selbst bei geometrisch an
spruchsvollen Konturen aufgrund ihrer räumlichen Komplexität
Schaltoperationen zu erkennen. Man wäre beispielsweise in der
Lage, mit diesem Kraft-Momenten-Sensor bei vier beliebig
räumlich getrennten Druckpunkten 24 verschiedene Funktionen
bei der Sitzeinstellung zu steuern. Bei acht solchen Druck
punkten wären es 48, usw. Somit lassen sich fast unbegrenzt
analoge Steuer- und Regeleinheiten über die neuartigen
Schaltfunktionen auswählen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen erläu
tert, welche Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens dar
stellen. Es zeigen:
Fig. 1 die Darstellung eines Eingabegeräts mit einer
diesem zugeordneten Hand sowie mit darüber sche
matisch angedeuteten Kraft- und Momenten-
Vektoren;
Fig. 2 ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1, das im dar
gestellten Beispiel zur Bewegung eines Sitzes in
seiner Gesamtheit verwendet wird;
Fig. 3 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel aber zur Bewegung
eines Sitzes in seinen Lordose-Achsen verwendet
wird;
Fig. 4 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel jedoch zur Bewegung
eines Sitzes in seinen Sitzflächen-Achsen verwen
det wird;
Fig. 5 ebenfalls ein Eingabegerät entsprechend Fig. 1,
das im dargestellten Beispiel jedoch zur Bewegung
eines Sitzes in seinen Rückenlehnen-Achsen ver
wendet wird;
Fig. 6 ein von einer Hand geführtes Eingabegerät, das
zur einfacheren Verstellsteuerung mit den Bild
symbolen von Teilen eines verstellbaren Sitzes,
und beispielsweise eines Spiegels bzw. eines
Lenkrades versehen ist;
Fig. 7 eine schematische Darstellung eines Eingabegeräts
mit teilweise aufgeschnittener Bedienkappe;
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer in dem Einga
begerät von Fig. 7 untergebrachten optoelektro
nischen Anordnung;
Fig. 9 eine prinzipielle Darstellung des Verlaufs eines
Kraftvektors, und
Fig. 10 eine prinzipielle Darstellung eines in die
x-y-Ebene projizierten Berührbereichs.
In Fig. 1 ist einem Eingabegerät 1, das insbesondere in den
Fig. 7 und 8 genauer dargestellt ist, eine Hand 8 in der Weise
zugeordnet, daß deren Zeigefinger 81 in einer Position über
einem Berührungspunkt P gehalten ist, während der Daumen 80
und die übrigen Finger das Eingabegerät 1 umgreifen. In Fig. 1
sind über der das Eingabegerät 1 umgreifenden Hand 8 durch
Pfeile angedeutete Kraftvektoren wiedergegeben, die in Rich
tung der drei Koordinaten X, Y und Z verlaufen, während durch
mit Pfeilspitzen versehene Teilkreise die um die jeweiligen
Achsen erzeugten Momenten-Vektoren A, B und C angedeutet
sind.
Der in Fig. 1 dargestellte und im Eingabegerät 1 realisierte
Kraft-Momenten-Sensor erfaßt sämtliche Linear- und Drehaus
lenkungen, wie sie von der menschlichen Hand 8 in Form von
Kräften und Momenten erzeugt werden können, um die Steuerung
eines Sitzes, von Teilen eines Sitzes und/oder von den Fahrer
unterstützenden Vorrichtungen durchzuführen. Dabei werden die
gemessenen Kräfte und Momente direkt in translatorische und
rotatorische Bewegungsgeschwindigkeiten des zu steuernden
Sitzes umgesetzt.
In dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 schematisch dargestellt und soll einen
Sitz S komplett in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S darge
stellten Hauptachsen bewegen. Diese Hauptachsen entsprechen
der Verstellung des Sitzes S in seiner Länge, seiner Höhe und
seiner Rückenlehne L. Im Eingabegerät 1 erfolgt mit der Hand
8 die Steuerung in Richtung der Kraftvektoren X und Y sowie
des Momentenvektors C, nachdem ein vorher an gezielter Stelle
der Bedienoberfläche ebenfalls mit der Hand 8, vorzugsweise
mit dem Zeigefinger 81, ausgeführter Druckimpuls als charak
teristische Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und
deswegen die dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen
Aktivierungszustand geschaltet hat.
In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Lordosen-Achsen bewegen. Diese Achsen entsprechen
der Verstellung der Lordose D des Sitzes S in ihrer Höhe und
Tiefe. Im Eingabegerät 1 erfolgt die Verstellung durch Hand-
Aktivierung in Richtung der Kraftvektoren X und Y, nachdem
ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche ebenfalls
mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteristische
Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und deswegen die
dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen Aktivie
rungszustand geschaltet hat.
In dem in Fig. 4 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Sitzflächen-Achsen bewegen. Diese Achsen entspre
chen der Verstellung des Sitzflächenteils G des Sitzes S in
seiner Neigung, Tiefe und Breite. Im Eingabegerät 1 erfolgt
die Verstellung durch Hand-Aktivierung in Richtung der Kraft
vektoren X und Y sowie des Momentenvektors C, ebenfalls nach
dem ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche eben
falls mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteri
stische Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und des
wegen die dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen
Aktivierungszustand geschaltet hat.
In dem in Fig. 5 gezeigten Beispiel ist das von der Hand 8 ge
führte Eingabegerät 1 ebenfalls schematisch dargestellt und
soll einen Sitz S in seinen durch Doppelpfeile am Sitz S dar
gestellten Rückenlehnen-Achsen bewegen. Diese Achsen entspre
chen der Verstellung der Rückenlehne L des Sitzes S an ihrem
Lehnenkopf M, in der Höhe ihrer Kopfstütze K und in ihrer
Lehnenbreite. Im Eingabegerät 1 erfolgt die Verstellung nach
Hand-Aktivierung des zugeordneten Bereiches in Richtung der
Kraftvektoren X und Y sowie des Momentenvektors C, nachdem
ein vorher an gezielter Stelle der Bedienoberfläche ebenfalls
mit der Hand 8 ausgeführter Druckimpuls als charakteristische
Impulsvorgaben erfüllend erkannt worden ist und deswegen die
dieser Stelle zugeordneten Stellmotoren in einen Aktivie
rungszustand geschaltet hat.
In Fig. 6 ist ein von einer Hand 8 geführtes, in seiner äuße
ren Form modifiziertes Eingabegerät 1' dargestellt, das zur
noch bedienungsfreundlicheren und eingängigeren Verstell
steuerung auf seiner Bedienoberfläche 11 mit den Bildsymbolen
eines Sitzes bzw. von dessen verstellbaren Teilen, nämlich
11D für die Lordose D, 11G für den Sitzflächenteil G, 11K für
die Kopfstütze K, 11L für die Rückenlehne L und 11M für den
Lehnenkopf sowie von den Fahrer unterstützenden Vorrichtun
gen, nämlich 11SP für den Innenspiegel und 11LR für das Lenk
rad, versehen ist. Funktionell entspricht dieses Eingabegerät
1' dem Eingabegerät 1, das im folgenden anhand der Fig. 7 und
8 im einzelnen beschrieben wird.
In Fig. 7 ist eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
dargestellt, welche ein Eingabegerät 1 mit Kraft-Momenten-
Sensor in Form einer in Fig. 8 schematisch dargestellten opto
elektronischen Anordnung aufweist. Ferner ist entweder im
Eingabegerät 1 selbst eine in Fig. 7 gestrichelt angedeutete
Einrichtung 12 zum Auswerten und Erkennen eines mittels des
Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft-Momenten-
Vektorpaar umgesetzten Impulses oder anstelle davon eine in
Aufbau und Funktion identische, mit ausgezogenen Linien dar
gestellte Auswerte- und Erkennungseinrichtung 12' vorgesehen,
die dann mit dem Eingabegerät 1 verbunden ist.
In Fig. 7 weist das abgebildete Eingabegerät 1 eine in der
dargestellten Ausführungsform kreiszylinderförmige Bedien
kappe 10 mit einer leicht gewölbten Bedienoberfläche 11 auf,
die in Fig. 7 teilweise aufgeschnitten ist, so daß ein Teil
des schematisch dargestellten Aufbaus eines schematisch ange
deuteten Kraft-Momenten-Sensors in Form der optoelektroni
schen Anordnung zu erkennen ist.
In der in Fig. 8 schematisch wiedergegebenen optoelektroni
schen Anordnung sind sechs lichtemittierende Einrichtungen
2-1 bis 2-6, vorzugsweise in Form von sechs lichtemittieren
den Dioden, in einer Ebene angeordnet. Den lichtemittierenden
Einrichtungen 2-1 bis 2-6 ist in einem festen Abstand jeweils
eine Schlitzblende 3-1 bis 3-6 zugeordnet. Hierbei sind be
nachbarte Schlitzblenden in einem zylindrischen Ring 3 je
weils um 90° gegeneinander versetzt ausgebildet, so daß bei
spielsweise die Schlitzblende 3-1 horizontal und die beiden
benachbarten Schlitzblenden 3-2 und 3-6 vertikal ausgerichtet
sind. In der, opto-elektronischen Anordnung von Fig. 8 sind
sechs photoempfindliche Detektoren 4-1 bis 4-6 in einem zy
lindrischen Ring 5 bezüglich der ihnen zugeordneten Schlitz
blenden 3-1 bis 3-6 entsprechend ausgerichtet angeordnet.
Ferner ist der Ring 5 mit den sechs Detektoren 4-1 bis 4-6
fest an der Innenseite der zylinderförmigen Bedienkappe 10
des Eingabegeräts 1 angebracht.
Da die sechs lichtemittierenden Dioden 2-1 bis 2-6 in Fig. 8
in einer schematisch als Zylinder angedeuteten Halterungsein
richtung 6 untergebracht sind, welche ihrerseits im Eingabe
gerät 1 stationär angeordnet ist, ist über die Bedienkappe 10
der mit dieser fest verbundene Ring 5 mit den sechs Dioden
2-1 bis 2-6 und des ihnen fest zugeordneten Schlitzblenden
rings 3 bewegbar. Die stationäre, in Fig. 8 schematisch als
Zylinder angedeutete Halterungseinrichtung 6 kann bei einer
praktischen Ausführungsform beispielsweise auch als eine sta
tionäre Scheibe ausgeführt sein, deren Durchmesser etwa dem
Außendurchmesser des die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden
Ringes 5 entspricht und welche über oder unter dem Ring 5 an
geordnet sein kann.
Zwischen dem die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden Ring 5 und
einer solchen scheibenförmigen Halterungseinrichtung sind Fe
derelemente 7 (siehe Fig. 7) in Form von Schraubenfedern vor
gesehen, welche mittels nicht näher dargestellten Schraubbol
zen sowohl dem Ring 5 als auch der Halterungseinrichtung fest
'zugeordnet sind. Durch die Schraubenfedern 7 wird erreicht,
daß der die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragende Ring 5 über die
Bedienkappe 10 bezüglich der stationären Anordnung der licht
emittierenden Dioden 2-1 bis 2-6 und dem diesen fest zugeord
neten Schlitzblendenring 3 in Richtung der drei Achsen X, Y,
Z eines Koordinatensystems (siehe Fig. 1) und um diese drei
Achsen bewegbar ist und nach jeder Verschiebung oder Win
keldrehung jeweils wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Die sechs Detektoren 4-1 bis 4-6 sind in gleichen Winkelab
ständen voneinander, d. h. unter einem Winkel von 60°, in ei
ner Ebene angeordnet und weisen die abwechselnd zu dieser
Ebene horizontal und vertikal ausgerichteten Schlitzblenden
3-1 bis 3-6 auf. Wie aus der Lage der einzelnen Schlitzblen
den 3-1 bis 3-6 und der durch Schraffur hervorgehobenen und
von den einzelnen Dioden 2-1 bis 2-6 ausgehenden Ebenen zu
ersehen ist, sind die Achsen der einzelnen positionsempfind
lichen Detektoren 4-1 bis 4-6 immer senkrecht zu den ihnen
zugeordneten Schlitzblenden 3-1 bis 3-6 ausgerichtet.
Mit der opto-elektronischen Anordnung ist eine vollständige
Erfassung aller sechs möglichen Bewegungskomponenten, nämlich
der drei translatorischen Bewegungen in Richtung der drei
Achsen X, Y und Z (siehe Fig. 1) eines Koordinatensystems und
der drei rotatorischen Bewegungen A, B und C um diese drei
Achsen X, Y und Z erreicht. Da die Bedienkappe 10 fest an dem
die Detektoren 4-1 bis 4-6 tragenden Ring 5 angebracht ist
und dieser Ring 5 mittels der Federelemente 7 (Fig. 7) federnd
mit der stationären Halterungseinrichtung 6 verbunden ist,
welche die sechs Dioden 2-1 bis 2-6 und die diesen zuge
ordneten Schlitzblenden 3-1 bis 3-6 trägt, halten die Feder
elemente 7 das gesamte Meßsystem in der mechanischen Null
stellung, wenn keine Kommandos auf die Bedienkappe 10 aufge
bracht werden.
Hierbei läßt sich durch Variation der Federeigenschaften
(insbesondere deren Steifigkeit) die Betriebscharakteristik
der Bedienkappe in weiten Grenzen beeinflussen. Bei Verwen
dung von verhältnismäßig weichen Federelementen wirkt das
Eingabegerät 1 eher als ein wegempfindlicher Sensor, während
bei Verwenden von härteren Federelementen 7 Kommandos mehr
durch Ausüben von Kräften und Momenten erteilt werden.
Ferner ist bei der opto-elektronischen Anordnung jedem posi
tionsempfindlichen Detektor je eine eigene Lichtquelle zuge
ordnet, welche durch eine einfache Regelelektronik angesteu
ert wird. Mit Hilfe dieser Regelelektronik werden dann bei
spielsweise unterschiedliche Detektor-Empfindlichkeiten, un
terschiedliche Leuchtdioden-Wirkungsgrade, Toleranzen in den
elektronischen Bauelementen sowie Temperaturdriften automa
tisch und schnell ausgeregelt. Auf diese Weise ist auch kein
zusätzlicher Abgleich erforderlich.
In Fig. 9 ist ein Verlauf während des Schaltens in einen Ak
tivierungszustand dargestellt, was nachstehend als
"Schaltoperation" bezeichnet wird, durch welche mindestens
eine mittels des Eingabegeräts 1 auszuführende, technische
Steueroperation ausgelöst wird. Hierbei ist auf der Abszisse
die Zeit t und auf der Ordinate der Absolutwert einer Kraft
|F| aufgetragen. In Fig. 9 ist mit S1 der Beginn einer solchen
"Schaltoperation" und mit S2 das Ende dieser "Schalt
operation" angezeigt. Mit SE ist der Zeitpunkt bezeichnet, zu
welchem ein erzeugter Druckimpuls als Schaltoperation vom
Eingabegerät 1 erkannt und als solche ausgewertet worden ist.
In dem Zeitabschnitt zwischen dem Beginn S1 der Schaltopera
tion und dem Zeitpunkt SE, zu welchem die Schaltoperation als
solche erkannt wird, kann beispielsweise viermal ein Kraft-
und Momenten-Vektorpaar gebildet werden, das durch einen bei
spielsweise auf einen Berührpunkt P in Fig. 10 ausgeübten
Druck und einen dadurch erzeugten Druckimpuls hervorgerufen
worden ist.
Wenn von der in oder bei dem Eingabegerät 1 vorgesehenen Ein
richtung 12 bzw. 12' zum Erkennen und Auswerten eines solchen
in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Impulses
festgestellt worden ist, daß die Werte der vier gemessenen
und erfaßten Vektorpaare in einem vorgegebenen, verhältnismä
ßig engen Toleranzbereich liegen, wird zum Zeitpunkt SE der
auf die Bedienoberfläche 11 ausgeübte Druck und der dadurch
erzeugte Druckimpuls als eine "Schaltoperation" erkannt, so
daß danach die dieser "Schaltoperation" zugeordnete und mit
dem Eingabegerät 1 auszuführende Schaltoperation ausgelöst
wird. Hierbei ist in Fig. 10 der Toleranzbereich durch paral
lel zu der ausgezogenen kreisbogenförmigen Linie in einem Ab
stand R voneinander verlaufende gestrichelte Linien sowie
durch einen grau ausgelegten, den Berührpunkt P umgebenden
Kreis in Fig. 10 angedeutet.
Dies ist ein Beispiel für eine der Möglichkeiten, wie ein
Kraft- und Momenten-Vektorpaar über einen vorgegebenen Zeit
abschnitt ausgewertet werden kann, um letztendlich zu erken
nen, daß bestimmte vorgegebene charakteristische Impulsvorga
ben erfüllt sind. Somit ist nicht die Position bzw. das Be
rühren eines Berührpunktes P das Kriterium, daß eine
"Schaltoperation" und keine Steueroperation getätigt worden
ist.
Vielmehr ist die Verknüpfung des im Berührpunkt P ausgeübten
Drucks und des dadurch mittels des Eingabegeräts 1 erzeugten
Kraft-Momenten-Vektorpaares, das beispielsweise über einen
vorgegebenen Zeitabschnitt ausgewertet worden ist, das Krite
rium, daß eine "Schaltoperation" durchgeführt worden ist, und
dadurch die einem bestimmten Teil des Sitzes, dem kompletten
Sitz und/oder einer den Fahrer unterstützenden Vorrichtung
zugeordnete Steuerfunktion ausgelöst worden ist.
1
,
1
' Eingabegerät
2-1
bis
2-6
Lichtemittierende Einrichtungen
3
Schlitzblendenring
3-1
bis
3-6
Schlitzblenden
4-1
bis
4-6
Detektoren
5
Ring
6
Halterungseinrichtung
7
Federelemente
8
Hand
10
Bedienkappe
11
Bedienoberfläche
11
D,
11
G,
11
K,
11
L,
11
LR,
11
M,
11
SP Bereiche auf
11
12
,
12
' Auswerte- und Erkennungseinrichtung
80
Daumen
81
Zeigefinger
A, B, C Momentenvektoren
D Lordose
|F| Kraft
G Sitzflächenteil
K Kopfstütze
L Rückenlehne
M Lehnenkopf
P Berührungspunkt
R Abstand
S Sitz
S1
A, B, C Momentenvektoren
D Lordose
|F| Kraft
G Sitzflächenteil
K Kopfstütze
L Rückenlehne
M Lehnenkopf
P Berührungspunkt
R Abstand
S Sitz
S1
, S2
, S3
Zeitpunkte
t Zeit
X, Y, Z Koordinatenachsen
t Zeit
X, Y, Z Koordinatenachsen
Claims (6)
1. Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines mit Stellvor
richtungen, vorzugsweise elektrischen Stellmotoren, versehe
nen Sitzes (S), von Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer
unterstützenden Vorrichtungen unter Verwendung eines multi
funktionalen, die Stellvorrichtungen steuernden Schalters in
Form eines von Hand (8) betätigten Eingabegeräts (1) mit
Kraft-Momenten-Sensor,
wobei nach Festlegen von dem Sitz, den einzelnen Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen zugeordneten Bereichen auf einer Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts ein Druckimpuls in einem dieser Bereiche der Bedienoberfläche des Eingabegeräts erzeugt wird,
wobei der Druckimpuls mit Hilfe des Kraft-Momenten-Sensors erfaßt und in ein aus einem Kraft- und einem Momentenvektor gebildetes Vektorpaar umgesetzt wird, welches dahingehend überprüft wird, ob bestimmte charakteristische Impulsvorgaben erfüllt werden,
wobei dann, wenn diese Impulsvorgaben als erfüllt erkannt worden sind, der diesem Bereich auf der Bedienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnete Sitz, Sitzteil und/oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in einen Aktivierungszu stand geschaltet wird, und
wobei dann durch Bedienen des Eingabegeräts mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz, Sitzteil und/oder der den Fahrer unterstützenden Vorrichtung zugeord nete Stellvorrichtung bis zum Erreichen einer von einer Be dienungsperson gewünschten Position gesteuert wird.
wobei nach Festlegen von dem Sitz, den einzelnen Teilen des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vorrichtungen zugeordneten Bereichen auf einer Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts ein Druckimpuls in einem dieser Bereiche der Bedienoberfläche des Eingabegeräts erzeugt wird,
wobei der Druckimpuls mit Hilfe des Kraft-Momenten-Sensors erfaßt und in ein aus einem Kraft- und einem Momentenvektor gebildetes Vektorpaar umgesetzt wird, welches dahingehend überprüft wird, ob bestimmte charakteristische Impulsvorgaben erfüllt werden,
wobei dann, wenn diese Impulsvorgaben als erfüllt erkannt worden sind, der diesem Bereich auf der Bedienoberfläche des Eingabegeräts zugeordnete Sitz, Sitzteil und/oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in einen Aktivierungszu stand geschaltet wird, und
wobei dann durch Bedienen des Eingabegeräts mindestens eine dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz, Sitzteil und/oder der den Fahrer unterstützenden Vorrichtung zugeord nete Stellvorrichtung bis zum Erreichen einer von einer Be dienungsperson gewünschten Position gesteuert wird.
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Eingabegerät (1) eine Bedien
oberfläche (11) aufweist,
daß auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet ist, und daß in dem oder für das Eingabegerät (1) vorgesehen sind:
eine Einrichtung (12, 12') zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Sitz (S), denjenigen Teil eines Sitzes und/oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in Aktivierungszustand schaltet, der dem vom Druckimpuls angeregten Bereich auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz (S), Teil (D, G, K, L, M) eines Sitzes und/oder einer den Fahrer unterstützenden Vor richtung (LK, SP) zugeordneten Stellvorrichtung.
daß auf der Bedienoberfläche (11) eine Anzahl von Bereichen (11D, 11G, 11K, 11L, 11LR, 11M, 11SP) zum Eingeben mindestens eines Druckimpulses festgelegt und/oder ausgebildet ist, und daß in dem oder für das Eingabegerät (1) vorgesehen sind:
eine Einrichtung (12, 12') zur Auswertung und Erkennung eines mittels des Kraft-Momenten-Sensors erfaßten und in ein Kraft- und Momenten-Vektorpaar umgesetzten Druckimpulses,
eine Einrichtung, die aufgrund des den Impulsvorgaben ent sprechend erkannten Kraft-Momenten-Vektorpaares jeweils den jenigen Sitz (S), denjenigen Teil eines Sitzes und/oder die den Fahrer unterstützende Vorrichtung in Aktivierungszustand schaltet, der dem vom Druckimpuls angeregten Bereich auf der Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) zugeordnet ist, und
eine Einrichtung zum Ansteuern mindestens einer dem in den Aktivierungszustand geschalteten Sitz (S), Teil (D, G, K, L, M) eines Sitzes und/oder einer den Fahrer unterstützenden Vor richtung (LK, SP) zugeordneten Stellvorrichtung.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) in Form eines
ein-/verstellbaren Sitzes (S), von Teilen (D, G, K, L, M) des
Sitzes und/oder einer den Fahrer unterstützenden Vorrichtung
(LK, SP) nachgebildet oder nachgezeichnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Bedienoberfläche (11) des Eingabegeräts (1) der Form eines
ein-/verstellbaren Kraftfahrzeugsitzes (S), von Teilen (D,
G, K, L, M) des Sitzes und/oder einer den Fahrer unterstüt
zenden Vorrichtung (LK, SP) nachgebildet ist,
daß auf der Bedienoberfläche (11) des den Kraft-Momenten-
Sensor enthaltenden Eingabegeräts (1) abgegrenzte Bereiche
(11D, 11G, 11K, 11L, 11LK, 11M, 11SP) zum Eingeben eines
Druckimpulses vorgesehen sind, die dem Sitz selbst sowie des
sen Teilen und/oder den den Fahrer unterstützenden Vorrich
tungen zugeordnet sind, und
daß nach Auswahl eines Bereiches und der damit verbundenen
Schaltung in den Aktivierungszustand der zugeordnete Sitz
bzw. die zugeordneten Teile des Sitzes bzw. die den Fahrer
unterstützenden Vorrichtungen mit Hilfe des Eingabegeräts
verstellbar sind, und zwar der ganze Sitz (S) in Fahrt
richtung und/oder in der Höhe, dessen Sitzflächenteil (G) in
Höhe, Breite und/oder Sitzflächenneigung, dessen Lehne (L)
bezüglich Neigung und/oder Höhe, dessen Lordose (D) in Höhe
und/oder Tiefe, und/oder dessen Kopfstütze (K) in Höhe
und/oder Neigung.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die jedem ein-/verstellbaren Sitz (S), je
dem ein-/verstellbaren Teil eines Sitzes und jeder den Fahrer
unterstützenden Vorrichtung zugeordnete(n) Stellvorrich
tung(en) jeweils Stellmotore sind.
6. Verwenden eines Eingabegeräts (1) mit Kraft-Momenten-Sen
sor, zum Ein- und/oder Verstellen eines Sitzes (S), von Tei
len des Sitzes und/oder von den Fahrer unterstützenden Vor
richtungen, wobei der Kraft-Momenten-Sensor eine optoelek
tronische Anordnung zum gleichzeitigen Eingeben von sechs
Komponenten (X, Y, Z; A, B, C) in bzw. um die drei Achsen ei
nes kartesischen Koordinatensystems ist, wobei jede von min
destens sechs in gleichen Winkelabständen voneinander in ei
ner Ebene angebrachten lichtemittierenden Einrichtungen (2-1
bis 2-6) mit jeweils vorgeschalteter, fest angeordneter
Schlitzblende (3-1 bis 3-6) gegenüber je einem mit seiner De
tektorachse senkrecht zur Schlitzrichtung der jeweils zuge
ordneten Schlitzblende (3-1 bis 3-6) ausgerichteten, posi
tionsempfindlichen Detektor (4-1 bis 4-6) so vorgesehen ist,
daß die lichtemittierenden Einrichtungen (2-1 bis 2-6) mit
zugeordneten Schlitzblenden (3-1 bis 3-6) und die positions
empfindlichen Detektoren (4-1 bis 4-6) relativ gegeneinander
bewegt, und die jedem positionsempfindlichen Detektor (4-1
bis 4-6) einzeln zugeordnete lichtemittierende Einrichtung
(2-1 bis 2-6) jeweils mit einer Regelelektronik angesteuert
wird.
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|---|---|---|---|
| DE19952560A DE19952560C2 (de) | 1999-11-01 | 1999-11-01 | Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Kraftfahrzeugsitzes, von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und /oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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| DE19952560A Expired - Fee Related DE19952560C2 (de) | 1999-11-01 | 1999-11-01 | Verfahren zum Ein- und/oder Verstellen eines Kraftfahrzeugsitzes, von Teilen des Kraftfahrzeugsitzes und /oder von den Fahrer unterstützenden Einrichtungen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
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| D2 | Grant after examination | ||
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG, 80809 MUENCHEN, DE Owner name: 3DCONNEXION GMBH, 82229 SEEFELD, DE |
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