DE19952941A1 - Preßmaschine und Verfahren zum Herstellen gepreßter Produkte - Google Patents
Preßmaschine und Verfahren zum Herstellen gepreßter ProdukteInfo
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Abstract
Es ist eine Aufgabe, die wechselseitige störende Beeinflussung zwischen einer Vielzahl von Gruppen von Stempeln, die mit einem gemeinsamen Rahmengestell verbunden sind, zu verringern, um die Bearbeitungsgenauigkeit zu verbessern. Eine Vielzahl von Gruppen (zum Beispiel zwei Gruppen) von Stempeln werden durch Servomotoren (6a, 6b) angetrieben. Die Servomotoren (6a, 6b) werden jeweils individuell durch Servoverstärker (8a, 8b) gesteuert. Ein Steuerteil in dem Servoverstärker (8a) berechnet einen Strom (I), so daß der Meßwert (X) der Rotationsposition des Servomotors (6a) einem Lenkwert (X0) folgt, der durch einen Pulsgenerator (9) hindurch von einer CPU gesendet wird. Ein Drehmomenterfassungs-/Begrenzungsteil (25) begrenzt den berechneten Strom (I), derart, daß ein Grenzwert des Drehmomentes, der durch einen DA-Wandler (12) hindurch von der CPU gesendet wird, nicht überschritten wird, und sendet ihn durch einen Stromverstärker (26) hindurch zu dem Servomotor (6a). Wenn das Drehmoment des Servomotors (6a) den Grenzwert erreicht, nachdem die Stempel in Kontakt gekommen sind, wird der Lenkwert (X0) schnell in der stempelschließenden Richtung vorrücken gelassen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Preßmaschine
und ein Verfahren zum Herstellen gepreßter Produkte und
insbesondere eine Verbesserung zum Reduzieren der wechsel
seitigen störenden Beeinflussung zwischen einer Vielzahl
von Gruppen von Stempeln bzw. Preßformen, um die Bearbei
tungsgenauigkeit zu erhöhen.
Fig. 6 ist ein Diagramm, um die Struktur einer konven
tionellen Preßmaschine als Hintergrund zur Erfindung zu er
läutern. Diese Maschine 151 besitzt eine Bodenplatte bzw.
untere Basis 71, die auf dem Fußboden installiert ist, ein
Paar von Trägern 75a und 75b, die aufrecht auf der unteren
Basis 71 bereitgestellt sind, und eine Kopfplatte bzw.
obere Basis 72, die auf den Trägern 75a und 75b gelagert
ist. Die untere Basis 71, die Träger 75a und 75b und die
obere Basis 72, die fest miteinander verbunden sind, bilden
ein Rahmengestell 86. Ein Paar von festen Stempeln bzw.
Preßformen 73a und 73b sind auf der unteren Basis 71
fixiert. Auf der oberen Basis 72 ist ein Paar aus einem
(ersten) Servomotor 76a und einem (zweiten) Servomotor 76b
fixiert.
Die Servomotoren 76a und 76b sind jeweils in Eingriff
mit Kugelrollspindeln 77a und 77b und rotieren, um die
Kugelrollspindeln 77a und 77b einzeln bzw. individuell in
der vertikalen Richtung anzutreiben. Bewegliche Stempel
bzw. Preßformen 74a und 74b sind an den unteren Enden der
Kugelrollspindeln 77a bzw. 77b befestigt.
Die beweglichen Stempel 74a und 74b sind genau über den
festen Stempeln 73a und 73b angeordnet, um dem festen
Stempel 73a bzw. 73b zugewandt zu sein. Die Servo
motoren 76a und 76b rotieren in der normalen Rotationsrich
tung und der umgekehrten Rotationsrichtung, um die bewegli
chen Stempel 74a und 74b in der stempelschließenden Rich
tung (d. h. abwärts) und in der stempelöffnenden Richtung
(d. h. aufwärts) zu bewegen.
Die Servomotoren 76a und 76b werden mit Strom (d. h.
elektrischem Strom) von einem (ersten) Servoverstärker 78a
bzw. einem (zweiten) Servoverstärker 78b versorgt. Die
Servoverstärker 78a und 78b werden einzeln bzw. individuell
mittels einer Verstärkersteuereinheit 85 gesteuert, so daß
die Größen der zu den Servomotoren 76a und 76b zugeführten
Ströme individuell gesteuert werden. Die Verstärkersteuer
einheit 85 umfaßt eine CPU 80 und einen Pulsgenerator 79.
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm, das die Innenstruktur des
Servoverstärkers 78a zeigt, die repräsentativ für die
Servoverstärker 78a und 78b ist. Dem Servoverstärker 78a
wird ein Steuerwert bzw. Lenkwert X0, der zu der Betriebs
position des Servomotors 76a (d. h. der Rotationsposition
des Rotors) gehört, von dem Pulsgenerator 79 und ein Meß
wert X, der zu der Betriebsposition des Servomotors 76a ge
hört, von einem Codierer 90 zugeführt.
Wie in dem Zeitsteuerungsdiagramm von Fig. 8 gezeigt
ist, wird der Lenkwert X0 durch die Anzahl von Pulsen in
der zeitlichen Abfolge von Pulsen repräsentiert. Ein norma
les Rotationslenksignal CW wird in Pulsform ausgegeben,
wenn gelenkt bzw. gesteuert wird, daß der Servomotor 76a in
der normalen Rotationsrichtung operieren sollte, und ein
umgekehrtes Rotationslenksignal CCW wird in Pulsform ausge
geben, wenn gelenkt bzw. gesteuert wird, daß er in der um
gekehrten Rotationsrichtung operieren sollte. Der
kumulative Wert der Differenz zwischen der Anzahl der Pulse
des normalen Rotationslenksignals CW und der Anzahl der
Pulse des umgekehrten Rotationslenksignals CCW entspricht
dem Lenkwert X0, der zu der Betriebsposition des Servo
motors 76a gehört.
Die Änderungsrate des Lenkwertes X0 entspricht dem
Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit des Servomotors 76a
(d. h. seiner Drehzahl), die wie in Fig. 8 gezeigt propor
tional zu der Pulsfrequenz ist. Der Codierer 90 gibt Pulse
derselben Form in Korrespondenz mit der Menge an Betrieb
bzw. an Gang des Servomotors 76a (d. h. der Menge an Rota
tion bzw. Anzahl der Umdrehungen des Rotors) aus.
Wie man wieder in Fig. 7 sieht, berechnet der Subtra
hierer 91 die Differenz zwischen dem Lenkwert X0 und dem
Meßwert X und gibt den berechneten Wert als eine Positions
abweichung ΔX aus. Der Verstärker 92 verstärkt die Posi
tionsabweichung ΔX. Der Subtrahierer 91 und der Verstär
ker 92 bilden eine Positionssteuereinheit. Der
F/V-Wandler 97 wandelt die zeitliche Änderungsrate des Meß
wertes X, d. h. die Frequenz der Pulse, die den Meßwert X
repräsentiert, in ein Spannungssignal um. Der Subtra
hierer 93 berechnet die Differenz zwischen dem Ausgabe
signal von dem Verstärker 92 und dem Ausgabesignal von dem
F/V-Wandler 97 und gibt den berechneten Wert als eine Ge
schwindigkeitsabweichung ΔS aus. Der Verstärker 94 ver
stärkt die Geschwindigkeitsabweichung ΔS. Der Subtra
hierer 93, Verstärker 94 und F/V-Wandler 97 bilden eine Ge
schwindigkeitssteuereinheit.
Das Ausgabesignal von dem Verstärker 94 wird in einen
Stromverstärker 96 eingegeben. Der Stromverstärker 96 ver
stärkt das Eingabesignal und führt dem Servomotor 76a einen
Strom I zu, der in der Größe proportional zu dem Eingabe
signal ist. Somit wird der Strom I so gesteuert bzw. gere
gelt, daß der Meßwert X dem Steuerwert bzw. Lenkwert X0 mit
einer Geschwindigkeit folgt, die proportional zu der Diffe
renz zwischen dem Meßwert X und dem Lenkwert X0 ist. Die in
Fig. 6 gezeigte CPU 80 führt arithmetische Verarbeitung
durch, und der Lenkwert X0 wird durch den Pulsgenerator 79
hindurch auf der Grundlage des in der arithmetischen Verar
beitung berechneten Wertes ausgegeben. Der Betrieb des
Servomotors 76a wird auf diese Weise gesteuert bzw. gere
gelt.
Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das die Prozedur der
arithmetischen Verarbeitung zeigt, die von der CPU 80
durchgeführt wird. Wenn die arithmetische Verarbeitung ge
startet wird, werden, zuerst, die Verarbeitungen in den
Schritten S51 und S52 gleichzeitig ausgeführt. Insbesondere
werden die Servomotoren 76a und 76b angetrieben, um zu dem
Ursprung (der Startposition) zurückzukehren. Diese Verar
beitung wird fortgesetzt, bis sie zu dem Ursprung zurück
gekehrt sind (S53), und der Prozeß geht zu den Schrit
ten S54 und S55, nachdem sie beendet ist. Wenn sie zu dem
Ursprung zurückgekehrt sind, sind die beweglichen.
Stempel 74a und 74b in der Bereitschaftsposition positio
niert, separiert von und über den festen Stempeln 73a
und 73b.
In den folgenden Schritten S54 und S55 werden die
Servomotoren 76a und 76b angetrieben, um eine Gewich
tungsoperation durchzuführen. Dann bewegen sich die beweg
lichen Preßformen bzw. Stempel 74a und 74b in der stempel
schließenden Richtung, um jeweils auf die festen Preßformen
bzw. Stempel 73a und 73b zu treffen bzw. zu stoßen, und sie
werden für die Preßarbeit weiter unter Druck gesetzt. Die
Schritte S54 und S55 werden gleichzeitig ausgeführt. Diese
Prozesse werden ausgeführt, bis die Druckarbeit erledigt
ist (Schritt S56). Wenn die Druckarbeit beendet worden ist,
geht der Prozeß zu den Schritten S57 und S58.
In den Schritten S57 und S58 werden die Servomoto
ren 76a und 76b angetrieben, um eine Zurückziehoperation
auszuführen. Dann bewegen sich die beweglichen Stempel 74a
und 74b in der stempelöffnenden Richtung, um zu der Bereit
schaftsposition zurückzukehren. Die Schritte S57 und S58
werden zur selben Zeit ausgeführt. Diese Prozesse werden
fortgesetzt, bis sie zu der Bereitschaftsposition zurück
kehren (Schritt S59). Wenn sie zurückgekehrt sind, geht der
Prozeß wieder zu den Schritten S54 und S55. Die oben be
schriebenen Prozesse werden wiederholt, um die Preßarbeit
wiederholt auszuführen.
Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das den inneren Fluß in
Schritt S54 zeigt, der für die Schritte S54 und S55 reprä
sentativ ist. Gleichermaßen zeigt Fig. 11 ein Flußdiagramm,
das den inneren Fluß in Schritt S57 zeigt, der für die
Schritte S57 und S58 repräsentativ ist. Fig. 12 ist ein
Zeitsteuerungsdiagramm, das Variationen bzw. Änderungen in
dem Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit (d. h., der Ände
rungsrate des Lenkwertes X0), der Positionsabweichung ΔX
und dem Drehmoment des Servomotors 76a zeigt, die in der
Gewichtungsoperation des Schritts S54 und der Zurück
ziehoperation des Schritts S57 verursacht werden. Nun wird,
unter Bezugnahme auf die Fig. 10 bis 12, die Gewich
tungsoperation und Zurückziehoperation der Maschine 151 be
schrieben werden.
Wenn die Gewichtungsoperation auf der Grundlage der
Verarbeitung in Schritt S54 gestartet wird, wird zuerst der
bewegliche Stempel 74a angetrieben, um sich mit hoher Ge
schwindigkeit in der stempelschließenden Richtung zu bewe
gen (Schritt S61). Zu dieser Zeit nimmt der Zielwert der
Betriebsgeschwindigkeit erst von Null an zu, bleibt auf
einem hohen Wert, wenn der Lenkwert X0 einen gegebenen, Re
ferenzwert erreicht, und nimmt dann ab, wenn der Lenk
wert X0 einen anderen Referenzwert erreicht. Anschließend
wird der Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit auf einem
niedrigen Wert gehalten (Schritt S62).
Die Referenzwerte zum Definieren der Betriebsposi
tionen, bei denen der Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit
geändert wird, werden zuvor durch Programmiereingabe durch
Belehrung bzw. Teaching eingestellt, die vor der Verarbei
tung in Fig. 9 durchgeführt wird. Der Referenzwert, der die
Zeitsteuerung zum Wechsel von der Bewegungsoperation mit
hoher Geschwindigkeit auf der Grundlage des Schrittes S61
zu der Bewegungsoperation mit niedriger Geschwindigkeit auf
der Grundlage des Schrittes S62 definiert, wird so einge
stellt, daß der bewegliche Stempel 74a bei so einer Posi
tion angeordnet ist, daß er nicht an den festen Stempel 73a
anstößt, wenn der Lenkwert X0 jenen Referenzwert erreicht.
Daher bewegt sich der bewegliche Stempel 74a mit einer ho
hen Geschwindigkeit von der Bereitschaftsposition in Rich
tung des festen Stempels 73a, wobei seine Geschwindigkeit
abnimmt, bevor er auf den festen Stempel 73a stößt bzw.
trifft, und dann bewegt sich der bewegliche Stempel 74a mit
niedriger Geschwindigkeit in Richtung des festen
Stempels 73a. Dies verringert das Auftreffen bzw. den Auf
schlag, der erzeugt wird, wenn der bewegliche Stempel 74a
und der feste Stempel 73a aufeinander treffen.
Der bewegliche Stempel 74a trifft auf den festen Stem
pel 73a zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Bewegungs
operation mit niedriger Geschwindigkeit. Obwohl sich der
bewegliche Stempel 74a mit einer Geschwindigkeit bewegt,
die ungefähr gleich dem Zielwert ist, bis er auf dem festen
Stempel 73a auftrifft, kann er die dem Zielwert entspre
chende Geschwindigkeit nach dem Auftreffen nicht beibehal
ten. Dementsprechend nimmt, nach dem Auftreffen, die Posi
tionsabweichung ΔX zu. Dann nimmt die Geschwindigkeits
abweichung ΔS entsprechend zu, und der Strom I nimmt zu.
Als eine Folge nimmt das Drehmoment des Servomotors 76a zu.
Das heißt, der bewegliche Stempel 74a wird gegen den festen
Stempel 73a mit einer zunehmenden Preßkraft gepreßt.
Danach, wenn der Lenkwert X0 einen anderen Referenzwert
erreicht, nimmt der Betriebsgeschwindigkeitszielwert in
Richtung Null ab. Dann geht der Prozeß zu Schritt S63 und
der Betriebsgeschwindigkeitszielwert wird auf Null gehal
ten. Das heißt, der Lenkwert X0 wird auf einem konstanten
Wert gehalten. Zu dieser Zeit wird der bewegliche Stem
pel 74a mit einer konstanten Preßkraft gegen den festen
Stempel 73a gepreßt. Die Preßarbeit wird durchgehend von
dem Beginn des Pressens bis zu der Stillstandsoperation
ausgeführt. Die Stillstandsoperation wird beendet, wenn
eine zuvor eingestellte bestimmte Zeit verstrichen ist, und
der Prozeß geht zu Schritt S57.
In Schritt S57 wird der bewegliche Stempel 74a ange
trieben, um sich mit einer hohen Geschwindigkeit in der
stempelöffnenden Richtung zu bewegen (Schritt S71). Während
dieser Operation nimmt der Betriebsgeschwindigkeitszielwert
erst von Null an zu, bleibt auf einem hohen Wert, wenn der
Lenkwert X0 einen gegebenen Referenzwert erreicht, und
nimmt dann auf Null ab, wenn der Lenkwert X0 einen anderen
Referenzwert erreicht. Die Anzahl der Pulse des umgekehrten
Rotationslenksignals CCW, die in der Zurückziehoperation
mit hoher Geschwindigkeit auf der Grundlage des Schrit
tes S57 als der Lenkwert X0 ausgegeben werden, ist gleich
der Anzahl der Pulse des normalen Rotationslenksignals CW,
die im Schritt S61 (Bewegungsoperation mit hoher Geschwin
digkeit) und Schritt S62 (Bewegungsoperation mit niedriger
Geschwindigkeit) ausgegeben werden. Dann wird die Preß
kraft, die an dem beweglichen Stempel 74a anliegt, schnell
gelöst bzw. entlastet, und danach kehrt der bewegliche
Stempel 74a mit hoher Geschwindigkeit in die Bereitschafts
position zurück.
Die konventionelle Maschine 151 operiert wie oben be
schrieben, um eine effiziente Preßarbeit zu realisieren,
während der Aufschlag bzw. das Auftreffen zwischen den be
weglichen Preßformen bzw. Stempeln 74a und 74b und den
festen Preßformen bzw. Stempeln 73a und 73b reduziert wird.
Da jedoch die zwei festen Stempel 73a und 73b und die
zwei Servomotoren 76a und 76b auf dem einzelnen Rahmenge
stell 86 bereitgestellt sind, besitzt die konventionelle
Maschine 151 die folgenden Probleme. Die Fig. 13 bis 16
sind Zeitsteuerungsdiagramme, die verwendet werden, um die
Probleme zu erläutern. In den Fig. 13 bis 16 repräsen
tieren die Geschwindigkeiten (a) und (b) die Geschwindig
keiten in der Bewegung der beweglichen Stempel 74a und 74b,
und die Lasten (a) und (b) repräsentieren die Preßkräfte,
die an den beweglichen Stempeln 74 bzw. 74b angelegt sind.
Wie oben angegeben wurde, sendet die CPU 80 den Lenk
wert X0 zu den Servoverstärkern 78a und 78b, derart, daß
die beweglichen Stempel 74a und 74b bei den festen Stem
peln 73a und 73b zur selben Zeit in der Gewichtungsopera
tion ankommen. Jedoch kommen aufgrund von Durchbiegungen in
der Basis 71 und der Basis 72, des Unterschieds in der Lei
stungsstärke zwischen den Servomotoren 76a und 76b, leich
ter Fehler in dem Übertragungsmechanismus von den Servo
motoren 76a und 76b zu den beweglichen Stempeln 74a
und 74b, und aus anderen Gründen, die beweglichen
Stempel 74a und 74b nicht immer zur selben Zeit bei den
festen Stempeln 73a und 73b an.
Zum Beispiel, wie in Fig. 13 gezeigt, wenn der bewegli
che Stempel 74a bei dem festen Stempel 73a früher als der
bewegliche Stempel 74b bei dem festen Stempel 73b ankommt,
dann kommt der bewegliche Stempel 74b bei dem festen Stem
pel 73b an, nachdem der bewegliche Stempel 74a bei dem fe
sten Stempel 73a angekommen ist, und in diesem Fall wird
eine übermäßige Preßkraft an dem beweglichen Stempel 74a in
dem Zeitraum bevor die Preßkraft an dem beweglichen Stem
pel 74b bis zu einer bestimmten Höhe zunimmt, angelegt.
Diese übermäßige Last bzw. Belastung fungiert als ein Fak
tor, der die Bearbeitungsgenauigkeit in der Preßarbeit re
duziert.
Weiterhin wird die Verwendung der Maschine 151 über
eine lange Zeit hinweg Deformationen der Basis 71 und der
Basis 72 bewirken, Variationen bzw. Änderungen in den Kenn
daten bzw. Eigenschaften der Servomotoren 76a und 76b, Ver
schleiß bzw. Abnutzung des Übertragungsmechanismus, und
dergleichen. Sogar falls die gleichzeitige Ankunft auf
rechterhalten wird, können die Deformationen, Variationen,
der Verschleiß, etc., der Teile der Maschine, die in einer
Langzeitverwendung erzeugt werden, eine Ungleichheit in der
Preßkraft zwischen dem beweglichen Stempel 74a und dem be
weglichen Stempel 74b verursachen, wie in Fig. 14 gezeigt.
Diese Ungleichheit fungiert dazu, die Genauigkeit der Preß
arbeit ebenfalls zu verringern.
Weiterhin können sich, in der Zurückziehoperation, die
beweglichen Stempel 74a und 74b von den festen Stempeln 73a
und 73b zu verschiedenen Zeitpunkten aufgrund von Durchbie
gungen der Basis 71 und der Basis 72, des Unterschieds in
der Leistungsstärke zwischen den Servomotoren 76a und 76b,
kleiner Fehler in dem Übertragungsmechanismus von den
Servomotoren 76a und 76b zu den beweglichen Stempeln 74a
und 74b, und aus anderen Gründen, separieren bzw. trennen.
Zum Beispiel, wenn sich der bewegliche Stempel 74a von dem
festen Stempel 73a früher als der bewegliche Stempel 74b
von dem festen Stempel 73b separiert bzw. trennt, wie in
Fig. 15 gezeigt, dann wird eine übermäßige Preßkraft an dem
beweglichen Stempel 74b in dem Zeitraum von wenn der beweg
liche Stempel 74a beginnt, sich zurückzuziehen, zu wenn der
bewegliche Stempel 74b bis zu einem gewissen Grad zurückge
zogen ist, angelegt. Diese übermäßige Last bzw. Belastung
fungiert ebenfalls als ein Faktor, der die Bearbeitungs
genauigkeit der Preßarbeit verringert.
Weiterhin wird, in der Maschine 151, die oben erwähnte
Programmiereingabe durch Belehrung bzw. Teaching einzeln
bzw. individuell an den zwei Servomotoren 76a und 76b aus
geführt. Insbesondere werden die Referenzwerte für den
Lenkwert X0, der den Servoverstärker 78a lenkt bzw.
steuert, und die Referenzwerte für den Lenkwert X0, der den
Servoverstärker 78b lenkt bzw. steuert, separat bzw. ge
trennt voneinander eingestellt. Die CPU 80 sendet den Lenk
wert X0 einzeln bzw. individuell zu den Servo
verstärkern 78a und 78b, während sie auf die auf diese
Weise eingestellten Referenzwerte zugreift. Es wird dadurch
versucht, die Bearbeitungsgenauigkeit zu verbessern.
Wenn jedoch, wie in Fig. 16 gezeigt, die Referenzwerte
so eingestellt werden, daß die vorbestimmte Ziellast
(Preßkraft) durch Belehrung (a) an dem Servomotor 76a und
Belehrung (b) an dem Servomotor 76b, die separat durchge
führt werden, erhalten werden kann, können die an den be
weglichen Stempeln 74a und 74b angelegten Preßkräfte nied
riger als der Zielwert in der folgenden Verarbeitung wer
den, die in Fig. 9 gezeigt ist. Dies wird verursacht, da
die Größe an Durchbiegung (die Menge an Durchbiegung), die
in der Basis 71 und der Basis 72 auftritt, verschieden ist,
wenn die Preßkraft an einen der beweglichen Stempel 74a
und 74b angelegt wird, und wenn sie gleichzeitig an beide
Stempel angelegt wird.
Wie oben beschrieben wurde, besitzt die konventionelle
Preßmaschine, in der eine Vielzahl von Gruppen von Stempeln
mit einem gemeinsamen Rahmengestell verbunden sind, das
Problem, daß die Verbesserung der Bearbeitungsgenauigkeit
aufgrund von wechselseitiger störender Beeinflussung zwi
schen der Vielzahl von Gruppen von Stempeln verhindert
wird.
Die vorliegende Erfindung ist gemacht worden, um die
oben beschriebenen Probleme im Stand der Technik zu lösen,
und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
wechselseitige störende Beeinflussung zwischen einer Viel
zahl von Gruppen von Stempeln zu verringern, um eine Preß
maschine und ein Herstellungsverfahren für gepreßte Produk
te bereitzustellen, die eine verbesserte Bearbeitungs
genauigkeit besitzen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale
der Ansprüche 1 bzw. 8.
Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf
eine Preßmaschine gerichtet, die eine Vielzahl von festen
Preßformen bzw. Stempeln und eine Vielzahl von Motoren be
sitzt, die auf einem gemeinsamen Gestell bereitgestellt
sind, wobei die Vielzahl von Motoren einzeln bzw. indi
viduell bewegliche Preßformen bzw. Stempel jeweils in Paa
ren mit der Vielzahl von festen Stempeln antreibt, um Preß
arbeit durchzuführen. Gemäß der vorliegenden Erfindung
weist die Preßmaschine auf: eine Vielzahl von Verstärkern
zum individuellen Hindurchleiten von Strom durch die Viel
zahl von Motoren; und einen Verstärkersteuerteil zum indi
viduellen Steuern der Vielzahl von Verstärkern, um eine Ge
wichtungsoperation des Bewegens der Vielzahl von bewegli
chen Stempeln in stempelschließender Richtung und des Pres
sens der Vielzahl beweglicher Stempel jeweils gegen die
Vielzahl fester Stempel und um eine Zurückziehoperation des
Bewegens der Vielzahl beweglicher Stempel in stempelöffnen
der Richtung zu realisieren. Jeder aus der Vielzahl von
Verstärkern weist einen Steuerteil zum Berechnen einer
Menge an Strom auf, die durch einen entsprechenden aus der
Vielzahl von Motoren hindurchgeleitet werden soll, derart,
daß ein Meßwert der Betriebsposition des entsprechenden Mo
tors einem Steuerwert bzw. Lenkwert folgt, und einen Dreh
momentsteuerteil zum Senden der von dem Steuerteil berech
neten Menge an Strom zu dem entsprechenden Motor, während
dieselbe begrenzt wird, derart, daß das Drehmoment des ent
sprechenden Motors einen Grenzwert nicht überschreitet, wo
bei in der Gewichtungsoperation der Verstärkersteuerteil
den Lenkwert für jeden aus der Vielzahl der Verstärker in
der stempelschließenden Richtung weiter vorrücken läßt,
nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat.
Vorteilhafterweise, gemäß einem zweiten Aspekt der vor
liegenden Erfindung, läßt der Verstärkersteuerteil in der
Preßmaschine in der Gewichtungsoperation den Lenkwert für
jeden aus der Vielzahl von Verstärkern in der stempel
schließenden Richtung vorrücken bevor das Drehmoment den
Grenzwert erreicht und erniedrigt die Änderungsrate des
Lenkwertes bevor ein entsprechendes Paar von den bewegli
chen und festen Stempeln in Kontakt kommt.
Vorteilhafterweise, gemäß einem dritten Aspekt der vor
liegenden Erfindung, erhöht der Verstärkersteuerteil in der
Preßmaschine in der Gewichtungsoperation die Änderungsrate
des Lenkwertes für jeden aus der Vielzahl von Verstärkern
nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat.
Vorteilhafterweise, gemäß einem vierten Aspekt der vor
liegenden Erfindung, erniedrigt der Verstärkersteuerteil in
der Preßmaschine in der Gewichtungsoperation den Grenzwert
für jeden aus der Vielzahl von Verstärkern zur selben Zeit,
wie er die Änderungsrate des Lenkwertes erniedrigt, bevor
das entsprechende Paar von den beweglichen und festen Stem
peln in Kontakt kommt.
Vorteilhafterweise, gemäß einem fünften Aspekt der vor
liegenden Erfindung, läßt der Verstärkersteuerteil in der
Preßmaschine in der Zurückziehoperation den Lenkwert für
jeden aus der Vielzahl von Verstärkern in der stempel
öffnenden Richtung vorrücken, während er den Grenzwert auf
recht erhält, bis ein entsprechendes Paar von den bewegli
chen und festen Stempeln sich um eine gegebene Menge oder
mehr öffnet, und erhöht dann den Grenzwert.
Ein sechster Aspekt der vorliegenden Erfindung ist auf
ein Herstellungsverfahren für gepreßte Produkte gerichtet,
und das Verfahren stellt die gepreßten Produkte mittels
Durchführen von Preßarbeit unter Verwendung der Preßma
schine her.
Gemäß der Maschine des ersten Aspekts wird der Lenkwert
weiter in der stempelschließenden Richtung vorrücken gelas
sen nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat, so
daß der Effekt der wechselseitigen störenden Beeinflussung
zwischen der Vielzahl von Gruppen von Stempeln absorbiert
bzw. eliminiert und die Preßarbeit mit einer stabilen Last
bzw. Belastung durchgeführt werden kann. Dies erhöht die
Genauigkeit der Preßarbeit.
Gemäß der Maschine des zweiten Aspekts wird, während
der Lenkwert in der stempelschließenden Richtung in der
Gewichtungsoperation vorrücken gelassen wird, die Ände
rungsrate des Lenkwertes erniedrigt bevor die Stempel in
Kontakt kommen, d. h., Stempelkontakt auftritt, was die
Effizienz der Arbeit erhöht während ein Aufschlag vermieden
wird wenn der Stempelkontakt stattfindet.
Gemäß der Maschine des dritten Aspekts wird die Ände
rungsrate des Lenkwertes erhöht nachdem das Drehmoment den
Grenzwert erreicht hat, so daß ein Zustand mit einer hoch
stabilen Last bzw. Belastung schnell realisiert werden
kann. Dementsprechend ist es möglich, sogar falls die Viel
zahl von Gruppen von Stempeln zu verschiedenen Zeitpunkten
in Kontakt kommen, effektiver eine intensive Beaufschlagung
von übermäßiger Last an einem Teil der Gruppen zu verhin
dern.
Gemäß der Maschine des vierten Aspekts wird in der Ge
wichtungsoperation der Grenzwert des Drehmomentes zur sel
ben Zeit erniedrigt, wie die Geschwindigkeit der Bewegung
der beweglichen Stempel vor dem Stempelkontakt erniedrigt
wird, so daß die Last in der Preßarbeit stabilisiert und
die Fortbewegung der beweglichen Stempel in kürzerer Zeit
beendet werden kann, wodurch die Effizienz der Arbeit wei
ter verbessert wird.
Gemäß der Maschine des fünften Aspekts wird in der
Zurückziehoperation der Grenzwert des Drehmomentes auf
rechterhalten bzw. beibehalten bis sich die Stempel um eine
gegebene Menge oder mehr öffnen und dann wird der Grenzwert
des Drehmomentes erhöht. Dementsprechend ist es möglich,
sogar falls sich die Vielzahl von Gruppen von Stempeln zu
verschiedenen Zeitpunkten trennen, effektiver eine inten
sive Beaufschlagung von übermäßiger Last an einem Teil der
Gruppen zu vermeiden.
Gemäß dem Herstellungsverfahren des sechsten Aspekts
ist es möglich, gepreßte Produkte mit ausgezeichneter Bear
beitungsgenauigkeit zu erhalten.
Die Unteransprüche beziehen sich auf vorteilhafte Aus
gestaltungen der Erfindung.
Weitere Aufgaben, Einzelheiten, Merkmale, Aspekte und
Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden ausführlichen Beschreibung bevorzugter Aus
führungsformen anhand der Zeichnungen; es versteht sich je
doch, daß die Beschreibung und die beschriebenen spezifi
schen Ausführungsformen nur der Veranschaulichung dienen,
da verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb des
Anwendungsbereichs der Erfindung für Fachleute aus dieser
Beschreibung offensichtlich werden.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erläuterndes Diagramm, das die Struktur
einer Maschine einer bevorzugten Ausführungsform zeigt;
Fig. 2 ein inneres Blockdiagramm, das den Servo
verstärker von Fig. 1 zeigt;
die Fig. 3 und 4 Flußdiagramme, die die Prozedur der
arithmetischen Verarbeitung durch die CPU in Fig. 1 zeigen;
Fig. 5 ein Zeitsteuerungsdiagramm, das verwendet wird,
um die Operation bzw. den Betrieb der Maschine von Fig. 1
zu erklären;
Fig. 6 ein erläuterndes Diagramm, das die Struktur
einer konventionellen Maschine zeigt;
Fig. 7 ein inneres Blockdiagramm, das den Servo
verstärker von Fig. 6 zeigt;
Fig. 8 ein Zeitsteuerungsdiagramm, das verwendet wird,
um die Operation der Maschine von Fig. 6 zu erklären;
Fig. 9 ein Flußdiagramm, das die Prozedur der arith
metischen Verarbeitung durch die CPU in Fig. 6 zeigt;
die Fig. 10 und 11 Flußdiagramme, die die Prozeduren
der Schritte S54 bzw. S57 von Fig. 9 zeigen;
Fig. 12 ein Zeitsteuerungsdiagramm, das verwendet wird,
um die Operation der Maschine von Fig. 6 zu erklären; und
die Fig. 13 bis 16 Zeitsteuerungsdiagramme, die ver
wendet werden, um die Probleme der Maschine von Fig. 6 zu
erklären.
Fig. 1 ist ein erläuterndes Diagramm, das die Struktur
einer Preßmaschine gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt. Diese Maschine 101 be
sitzt eine Bodenplatte bzw. untere Basis 1, die auf dem
Fußboden installiert ist, ein Paar von Tragevorrichtungen
bzw. Trägern 5a und 5b, die aufrecht auf der unteren
Basis 1 bereitgestellt sind, und eine Kopfplatte bzw. obere
Basis 2, die auf den Trägern 5a und 5b gelagert ist bzw.
von diesen getragen wird. Die untere Basis 1, die Träger 5a
und 5b und die obere Basis 2 sind fest miteinander verbun
den, um ein Rahmengestell 16 zu bilden. Ein Paar von festen
Preßformen bzw. Stempeln 3a und 3b sind auf der oberen
Oberfläche der unteren Basis 1 befestigt.
Ein Paar aus einem (ersten) Servomotor 6a und einem
(zweiten) Servomotor 6b sind auf der oberen Basis 2 befe
stigt, wobei diese über dem festen Stempel 3a bzw. 3b loka
lisiert sind. Die Servomotoren 6a und 6b stehen jeweils in
Eingriff mit Kugelrollspindeln 7a und 7b, wobei diese ro
tieren, um einzeln bzw. individuell die Kugelrollspin
deln 7a und 7b in der vertikalen Richtung anzutreiben. Be
wegliche Preßformen bzw. Stempel 4a und 4b sind an dem un
teren Ende der Kugelrollspindel 7a bzw. 7b befestigt.
Die beweglichen Stempel 4a und 4b sind jeweils genau
über den festen Stempeln 3a und 3b angeordnet, um dem fe
sten Stempel 3a bzw. 3b zugewandt zu sein. Die Servomoto
ren 6a und 6b rotieren in der normalen Rotationsrichtung
und der umgekehrten Rotationsrichtung, um die beweglichen
Stempel 4a und 4b in der stempelschließenden Richtung
(d. h. abwärts) und in der stempelöffnenden Richtung
(d. h. aufwärts) zu bewegen.
Die Servomotoren 6a und 6b werden von einem (ersten)
Servoverstärker 8a bzw. einem (zweiten) Servoverstärker 8b
mit (elektrischem) Strom versorgt. Die Servoverstärker 8a
und 8b werden einzeln bzw. individuell mittels einer Ver
stärkersteuereinheit 15 gesteuert bzw. geregelt, derart,
daß die Größe der zu den Servomotoren 6a und 6b zugeführten
Ströme, d. h., die Mengen an hindurchgeleiteten Strömen, in
dividuell gesteuert bzw. geregelt werden. Die Verstärker
steuereinheit 15 umfaßt eine CPU 10, einen Pulsgenerator 9,
einen Pulszähler 11, einen Digital-Analog-Wandler bzw.
DA-Wandler 12 als einem Drehmomentgrenzesteuerteil bzw.
Drehmomentgrenzelenkteil und einen Analog-Digital-Wandler
bzw. DA-Wandler 13 als einer Drehmomentüberwachungsvorrich
tung bzw. einen Drehmomentmonitor. Die Verstärkersteuerein
heit 15 realisiert gegebene Operationen der beweglichen
Stempel 4a und 4b durch die Servoverstärker 8a und 8b und
die Servomotoren 6a und 6b hindurch.
Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, das die Innenstruktur des
Servoverstärkers 8a zeigt, die repräsentativ für die Servo
verstärker 8a und 8b ist. Der Servoverstärker 8a wird mit
einem Steuerwert bzw. Lenkwert X0, der zu der Betriebsposi
tion des Servomotors 6a (d. h. der Rotationsposition des
Rotors) gehört bzw. in Beziehung steht, von dem Puls
generator 9 und einem Meßwert X, der zu der Betriebs
position des Servomotors 6a gehört bzw. in Beziehung steht,
von einem Codierer 20 versorgt. Der Codierer 20 ist bei
spielsweise wie ein bekannter Rotationscodierer konstru
iert. Ähnlich wie jene in der konventionellen Maschine 151,
werden der Lenkwert X0 und der Meßwert X beide durch die
Anzahl von Pulsen entlang der Zeitachse, d. h. die Anzahl
von Pulsen in der zeitlichen Abfolge von Pulsen, wie in
Fig. 8 gezeigt, repräsentiert.
Der Subtrahierer 21 berechnet die Differenz zwischen
dem Steuerwert bzw. Lenkwert X0 und dem Meßwert X und gibt
den berechneten Wert als eine Positionsabweichung ΔX aus.
Der Verstärker 22 verstärkt die Positionsabweichung ΔX. Der
Subtrahierer 21 und der Verstärker 22 bilden eine Posi
tionssteuereinheit. Ein Frequenz/Spannungs-Wandler 27 bzw.
F/V-Wandler 27 wandelt die zeitliche Änderungsrate des Meß
wertes X, d. h., die Frequenz der Pulse, die den Meßwert X
repräsentiert, in ein Spannungssignal um. Der Subtra
hierer 23 berechnet die Differenz zwischen dem Ausgabe
signal von dem Verstärker 22 und dem Ausgabesignal von dem
F/V-Wandler 27 und gibt den berechneten Wert als eine
Geschwindigkeitsabweichung ΔS aus. Der Verstärker 24 ver
stärkt die Geschwindigkeitsabweichung ΔS. Der Subtra
hierer 23, Verstärker 24 und F/V-Wandler 27 bilden eine
Geschwindigkeitssteuereinheit. Die Positionssteuereinheit
und die Geschwindigkeitssteuereinheit sind in dem Steuer
teil der Erfindung enthalten.
Das Ausgabesignal von dem Verstärker 24 wird durch
einen Drehmomenterfassungs-/Begrenzungsteil 25 hindurch in
einen Stromverstärker 26 eingegeben. Der Stromverstärker 26
verstärkt das Eingabesignal und führt dem Servomotor 6a
einen Strom I zu, der in der Größe proportional zu dem Ein
gabesignal ist. Somit dient der Steuerteil dazu, den
Strom I so zu steuern bzw. zu regeln, daß der Meßwert X dem
Lenkwert X0 mit einer Geschwindigkeit folgt, die propor
tional zu der Differenz zwischen dem Meßwert X und dem
Lenkwert X0 ist.
Der Drehmomenterfassungs-/Begrenzungsteil 25 erfaßt das
Drehmoment des Servomotors 6a durch den Strom I, zum Bei
spiel, und sendet den erfaßten Wert zu dem AD-Wandler 13.
Das Drehmomenterfassungs-/Begrenzungsteil 25 begrenzt eben
falls das Eingabesignal zu dem Stromverstärker 26, derart,
daß der erfaßte Wert des Drehmomentes nicht einen Grenzwert
des Drehmomentes überschreiten wird, der von dem
DA-Wandler 12 angegeben bzw. angezeigt wird. Insbesondere,
wenn die Größe des Ausgabesignals von dem Verstärker 24
nicht einen Wert überschreitet, der dem Drehmomentgrenzwert
entspricht, sendet das Drehmoment
erfassungs-/Begrenzungsteil 25 das Ausgabesignal von dem
Verstärker 24 zu dem Stromverstärker 26 wie es ist, aber
wenn die Größe des Ausgabesignals von dem Verstärker 24 den
Wert überschreitet, der dem Drehmomentgrenzwert entspricht,
sendet es den Wert, der dem Drehmomentgrenzwert entspricht,
zu dem Stromverstärker 26 in Bevorzugung des Ausgabesignals
von dem Verstärker 24.
Der von dem Codierer 20 ausgegebene Meßwert X wird
ebenfalls in den Pulszähler 11 eingegeben. Die CPU 10 führt
eine arithmetische Verarbeitung auf der Grundlage des durch
den Pulszähler 11 hindurch eingegebenen Meßwertes X und des
durch den AD-Wandler 13 hindurch eingegebenen erfaßten Wer
tes des Drehmomentes durch. Der Lenkwert X0 wird dann durch
den Pulsgenerator 9 hindurch und der Drehmomentgrenzwert
durch den DA-Wandler 12 hindurch auf der Basis des in der
arithmetischen Verarbeitung berechneten Wertes ausgegeben.
Die CPU 10 führt die arithmetische Verarbeitung entlang
der in Fig. 9 gezeigten Prozedur aus. Jedoch führt die Ma
schine 101, anders als die konventionelle Maschine 151, die
arithmetische Verarbeitung in der Gewichtungsoperation und
Zurückziehoperation gemäß den in den Fig. 3 und 4 ge
zeigten Flußdiagrammen aus. Fig. 3 zeigt den inneren Fluß
des Schrittes S54 als einen Repräsentanten der Schritte S54
und S55, und Fig. 4 zeigt den inneren Fluß des Schrit
tes S57 als einen Repräsentanten der Schritte S57 und S58.
Fig. 5 ist ein Zeitsteuerungsdiagramm, das Änderungen
bzw. Variationen des Zielwertes der Betriebsgeschwindigkeit
(d. h. der Änderungsrate des Lenkwertes X0), eines Dreh
momentgrenzwertes, der Positionsabweichung ΔX und des Dreh
momentes des Servomotors 6a in der Gewichtungsoperation und
der Zurückziehoperation zeigt, die auf der Grundlage der in
den Fig. 3 und 4 gezeigten Verarbeitungen durchgeführt
werden. Nun wird, unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 5,
die Gewichtungsoperation und die Zurückziehoperation der
Maschine 101 beschrieben werden.
Wenn die Gewichtungsoperation begonnen bzw. gestartet
wird, wird zuerst der bewegliche Stempel 4a so angetrieben,
daß er sich mit hoher Geschwindigkeit in der stempelschlie
ßenden Richtung bewegt (Schritt S1). Während dieser Opera
tion wird der Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit zuerst
von Null an zunehmen und bleibt auf einem hohen Wert, wenn
der Lenkwert X0 einen gegebenen Referenzwert erreicht. Der
Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit nimmt dann ab, wenn
der Lenkwert X0 einen anderen Referenzwert erreicht. An
schließend wird der Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit
auf einem konstanten niedrigen Wert gehalten, wenn der
Lenkwert X0 noch einen anderen Referenzwert erreicht
(Schritt S2).
Ähnlich wie jene in der Maschine 151 werden die Refe
renzwerte zum Definieren der Betriebspositionen, bei denen
der Zielwert der Betriebsgeschwindigkeit geändert wird, zu
vor durch Programmiereingabe mittels Belehrung bzw. durch
Teaching eingestellt, die vor der Verarbeitung in Fig. 9
durchgeführt wird. Der Referenzwert, der die Zeitsteuerung
zum Wechseln von der Bewegungsoperation mit hoher Geschwin
digkeit auf der Grundlage des Schrittes S1 zu der Bewe
gungsoperation mit niedriger Geschwindigkeit auf der Grund
lage von Schritt S2 definiert, wird so eingestellt, daß
sich der bewegliche Stempel 4a bei solch einer Position be
findet, daß er nicht an den festen Stempel 3a anstößt, wenn
der Lenkwert X0 jenen Referenzwert erreicht.
Daher bewegt sich der bewegliche Stempel 4a mit einer
hohen Geschwindigkeit von der Bereitschaftsposition in
Richtung des festen Stempels 3a, wobei seine Geschwindig
keit abnimmt, bevor er auf dem festen Stempel 3a auftrifft,
und dann bewegt sich der bewegliche Stempel 4a mit einer
niedrigen Geschwindigkeit in Richtung des festen Stem
pels 3a. Dies verringert die Fortbewegungszeit und vermin
dert ebenfalls den Aufschlag, der erzeugt wird, wenn der
bewegliche Stempel 4a und der feste Stempel 3a aufeinander
stoßen.
Zur Zeit t1, bei der die Operation von der Bewegungs
operation mit hoher Geschwindigkeit zu der Bewegungs
operation mit niedriger Geschwindigkeit wechselt, ernied
rigt die CPU 10 den Drehmomentgrenzwert, der durch den
DA-Wandler 12 hindurch ausgegeben wird, von einem zuvor
eingestellten maximalen Wert M zu einem niedrigeren Grenz
wert L. Der Grenzwert L wird im voraus als ein Wert ge
lehrt, der der Preßkraft entspricht, mit der der bewegliche
Stempel 4a in der Preßarbeit beaufschlagt wird.
Der bewegliche Stempel 4a trifft auf den festen Stem
pel 3a zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Bewegungs
operation mit niedriger Geschwindigkeit auf (zur Zeit t2).
Während sich der bewegliche Stempel 4a mit einer Geschwin
digkeit bewegt, die ungefähr gleich dem Zielwert ist, bis
er auf den festen Stempel 3a auftrifft, kann er die dem
Zielwert entsprechende Geschwindigkeit nach dem Auftreffen
nicht beibehalten. Dementsprechend nimmt die Positionsab
weichung ΔX nach dem Auftreffen zu. Dann nimmt die Ge
schwindigkeitsabweichung ΔS entsprechend zu, und der Strom I
nimmt zu. Als Folge nimmt das Drehmoment des Servomotors 6a
zu. Das heißt, der bewegliche Stempel 4a wird durch eine
zunehmende Preßkraft gegen den festen Stempel 3a gepreßt.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt in dem Zeitraum, in dem
die Preßkraft zunimmt (zur Zeit t3), erreicht das Drehmo
ment des Servomotors 6a den Grenzwert L. Die CPU 10 erfaßt
dies durch den AD-Wandler 13 (Schritt S3), und dann erhöht
sie die Änderungsrate des Lenkwertes X0, d. h., den Zielwert
der Betriebsgeschwindigkeit (Schritt S4). Als eine Folge
ändert sich der Lenkwert X0 schnell in der stempelschlie
ßenden Richtung, und die Positionsabweichung ΔX nimmt dem
entsprechend schnell zu. Jedoch bleibt das Drehmoment auf
dem Grenzwert L aufgrund der Funktion des Drehmomenterfas
sungs-/Begrenzungsteils 25. Dementsprechend wird der beweg
liche Stempel 4a durch eine konstante Preßkraft, die dem
Grenzwert L entspricht, gepreßt bzw. unter Druck gesetzt.
Wenn der Lenkwert X0 einen weiteren Referenzwert er
reicht (zur Zeit t4), wird die Einpreßbewegungsoperation
auf der Grundlage des Schrittes S4 beendet, und der Prozeß
geht zu Schritt S5, und der Betriebsgeschwindigkeitsziel
wert wird auf Null gehalten. Das heißt, der Lenkwert X0
wird auf einem bestimmten Wert gehalten. In dieser Still
standsoperation wird der bewegliche Stempel 4a durch die
konstante Preßkraft, die dem Grenzwert L entspricht, konti
nuierlich gegen den festen Stempel 3a gepreßt. Preßarbeit
wird durchgehend von dem Beginn des Pressens bis zu der
Stillstandsoperation ausgeführt. Wenn eine zuvor einge
stellte bestimmte Zeit verstrichen ist (zur Zeit t5), wird
die Stillstandoperation beendet, und die Zurückziehoperation
wird gestartet bzw. begonnen.
Wenn die Zurückziehoperation gestartet wird, wird der
Betriebsgeschwindigkeitszielwert auf einen negativen großen
Wert eingestellt, zum Beispiel einen Wert, dessen Größe
bzw. Betrag gleich jenem des Operationsgeschwindigkeits
zielwertes in der Einpreßbewegungsoperation in Schritt S3
und dessen Vorzeichen invertiert ist. Als eine Folge wird
der bewegliche Stempel 4a so angetrieben, daß er sich mit
einer hohen Geschwindigkeit in der stempelöffnenden Rich
tung bewegt (Schritt S11). Daher nimmt das Drehmoment des
Servomotors 6a schnell ab.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Einpreß
entlastungsbewegungsoperation (zur Zeit t6) trennt sich der
bewegliche Stempel 4a von dem festen Stempel 3a. Zu dieser
Zeit wird das Drehmoment des Servomotors 6a Null, und dann
wird die Preßkraft, mit der der bewegliche Stempel 4a be
aufschlagt wird, ebenfalls Null. Der Lenkwert X0 ändert
sich weiter in der stempelöffnenden Richtung, um noch einen
anderen Referenzwert zu erreichen (zur Zeit t7), und dann
wird die Einpreßentlastungsbewegungsoperation beendet und
die Zurückziehoperation mit hoher Geschwindigkeit auf der
Grundlage der Verarbeitung in Schritt S12 wird gestartet.
Der Referenzwert, der die Zeitsteuerung zum Wechsel von der
Einpreßentlastungsbewegungsoperation zu der Zurückzieh
operation mit hoher Geschwindigkeit definiert (Zeit t7),
wird so eingestellt, daß sich der bewegliche Stempel 4a an
einem Ort befindet, der durch eine gegebene Entfernung
oder mehr von dem festen Stempel 3a separiert ist, wenn der
Lenkwert X0 diesen Referenzwert erreicht.
Zur Zeit t7 wird der Drehmomentgrenzwert von dem Grenz
wert L auf den maximalen Wert M angehoben. In der Zurück
ziehoperation mit hoher Geschwindigkeit nach der Zeit t7
nimmt der Betriebsgeschwindigkeitszielwert von Null an in
der stempelöffnenden Richtung zu, bleibt auf einem hohen
Wert, wenn der Lenkwert X0 einen gegebenen Referenzwert er
reicht, und nimmt dann auf Null ab, wenn der Lenkwert X0
einen weiteren Referenzwert erreicht. Auf diese Weise kehrt
der bewegliche Stempel 4a zu der Bereitschaftsposition zu
rück (zur Zeit t8).
Die Anzahl der Pulse des umgekehrten Rotationslenk
signals CCW, das in der Zurückziehoperation mit hoher Ge
schwindigkeit als der Lenkwert X0 ausgegeben wird, ist
gleich der Anzahl der Pulse des normalen Rotationslenk
signals CW, das in Schritt S1 (Bewegungsoperation mit hoher
Geschwindigkeit) und Schritt S2 (Bewegungsoperation mit
niedriger Geschwindigkeit) ausgegeben wird. Dann wird die
Preßkraft, mit der der bewegliche Stempel 4a beaufschlagt
ist, schnell gelöst bzw. entlastet, und der bewegliche
Stempel 4a kehrt mit einer hohen Geschwindigkeit zu der
Bereitschaftsposition zurück. <
Im Gegensatz zu der konventionellen Maschine 151 be
sitzt die Maschine 101, die wie oben beschrieben operiert,
die folgenden Vorteile. Erstens, der Lenkwert X0 wird wei
ter in der stempelschließenden Richtung in der Einpreß
bewegungsoperation vorrücken gelassen nachdem das Dreh
moment den Grenzwert L erreicht hat, so daß die beweglichen
Stempel 4a und 4b durch die konstante Preßkraft, die dem
Grenzwert L entspricht, gepreßt bzw. unter Druck gesetzt
werden können, sogar falls die Intervalle bzw. Abstände
zwischen den beweglichen Stempeln 4a und 4b und den festen
Stempeln 3a und 3b infolge von wechselseitiger störender
Beeinflussung zwischen den zwei Gruppen von Stempeln vari
ieren. Insbesondere ist es möglich, sogar wenn ein Faktor
infolge wechselseitiger störender Beeinflussung zwischen
den zwei Gruppen von Stempeln auftritt und die Preßkraft
variiert, seinen Effekt zu absorbieren bzw. zu eliminieren
und die Preßarbeit mit stabiler Last bzw. Belastung durch
zuführen. Dies erhöht die Genauigkeit der Preßarbeit.
Ebenfalls ist es möglich, da die Einpreßbewegung mit
hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird, die hochstabile
Preßkraft schnell zu realisieren. Insbesondere wenn die be
weglichen Stempel 4a und 4b bei den festen Stempeln 3a
und 3b zu verschiedenen Zeitpunkten ankommen, vermeidet
dies noch effektiver das Problem der Beaufschlagung des
Stempels, der früher angekommen ist, mit einer übermäßigen
Last.
Weiter wird der Grenzwert des Drehmomentes erniedrigt,
wenn die Operation bzw. der Betrieb von der Bewegungs
operation mit hoher Geschwindigkeit zu der Bewegungs
operation mit niedriger Geschwindigkeit wechselt, und der
Grenzwert des Drehmomentes wird erhöht, wenn die Operation
von der Einpreßentlastungsbewegungsoperation zu der Zurück
ziehoperation mit hoher Geschwindigkeit wechselt, was es
ermöglicht, daß eine stabile Last bzw. Belastung in der
Preßarbeit ausgeübt wird, und was die Zeit verringert, die
die beweglichen Stempel 4a und 4b brauchen, um sich fortzu
bewegen, wodurch folglich die Effizienz der Arbeit erhöht
wird.
Weiter, da die Einpreßentlastungsbewegungsoperation mit
dem Drehmomentgrenzwert durchgeführt wird, der auf einem
niedrigen Wert gehalten wird, und der Drehmomentgrenzwert
erhöht wird, nachdem sich die Stempel um einen gegebene
Entfernung bzw. einen gegebenen Abstand oder mehr geöffnet
haben, ist es möglich, das Problem wirksam zu vermeiden,
sogar wenn sich die beweglichen Stempel 4a und 4b zu ver
schiedenen Zeitpunkten von den festen Stempeln 3a und 3b
trennen bzw. separieren.
1. Die obige Beschreibung hat die Maschine gezeigt, in
der zwei Gruppen von Stempeln mit dem gemeinsamen Rahmenge
stell 16 verbunden sind. Jedoch kann die vorliegende Erfin
dung allgemein in einer Form angewendet werden, in der eine
Vielzahl von Gruppen von Stempeln mit einem gemeinsamen
Rahmengestell 16 verbunden sind.
2. Der Übertragungsmechanismus zum Übertragen der
Kraft von den Servomotoren 6a und 6b zu den beweglichen
Stempeln 4a und 4b ist nicht auf die Kugelrollspindeln 7a
und 7b beschränkt, sondern ein anderer Mechanismus wie zum
Beispiel ein Treibriemen kann stattdessen gewählt werden.
In der Erfindung ist die Formulierung "die Betriebsposition
des Motors" nicht auf die Rotationsposition des Rotors be
schränkt, sondern sie kann irgendetwas anderes sein, das
allgemein zu der Operation bzw. dem Betrieb des Motors in
Beziehung steht, wie zum Beispiel der Menge an Bewegung der
Kugelrollspindeln 7a und 7b.
Obwohl die Erfindung ausführlich beschrieben worden
ist, ist die vorhergehende Beschreibung in allen Aspekten
nur beispielhaft und nicht einschränkend gemeint. Es ver
steht sich, daß vielzählige weitere Modifikationen und
Änderungen ersonnen werden können, ohne von dem Anwendungs
bereich der Erfindung, wie er durch die beigefügten Ansprü
che definiert ist, abzuweichen.
Zusammengefaßt ist es eine Aufgabe der Erfindung, die
wechselseitige störende Beeinflussung zwischen einer Viel
zahl von Gruppen von Stempeln, die mit einem gemeinsamen
Rahmengestell verbunden sind, zu verringern, um die Bear
beitungsgenauigkeit zu verbessern. Eine Vielzahl von Grup
pen (zum Beispiel zwei Gruppen) von Stempeln werden durch
Servomotoren 6a, 6b angetrieben. Die Servomotoren 6a, 6b
werden jeweils individuell durch Servoverstärker 8a, 8b ge
steuert. Ein Steuerteil in dem Servoverstärker 8a berechnet
einen Strom I, so daß der Meßwert X der Rotationsposition
des Servomotors 6a einem Lenkwert X0 folgt, der durch einen
Pulsgenerator 9 hindurch von einer CPU gesendet wird. Ein
Drehmomenterfassungs-/Begrenzungsteil 25 begrenzt den be
rechneten Strom I derart, daß ein Grenzwert des Drehmomen
tes, der durch einen DA-Wandler 12 hindurch von der CPU ge
sendet wird, nicht überschritten wird, und sendet ihn durch
einen Stromverstärker 26 hindurch zu dem Servomotor 6a.
Wenn das Drehmoment des Servomotors 6a den Grenzwert er
reicht, nachdem die Stempel in Kontakt gekommen sind, wird
der Lenkwert X0 schnell in der stempelschließenden Richtung
vorrücken gelassen.
Claims (8)
1. Preßmaschine (101) mit einer Vielzahl von festen
Stempeln (3a, 3b) und einer Vielzahl von Motoren (6a,
6b), die auf einem gemeinsamen Gestell (16) bereitge
stellt sind, wobei die Vielzahl von Motoren (6a, 6b)
individuell bewegliche Stempel (4a, 4b) jeweils in
Paaren mit der Vielzahl von festen Stempeln (3a, 3b)
antreibt, um Preßarbeit durchzuführen, wobei die Preß
maschine aufweist:
eine Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) zum individuel len Hindurchleiten von Strom durch die Vielzahl von Motoren (6a, 6b); und
einen Verstärkersteuerteil (15; 9, 10, 11, 12, 13) zum individuellen Steuern der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b), um eine Gewichtungsoperation des Bewegens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) in stempel schließender Richtung und des Pressens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) jeweils gegen die Viel zahl fester Stempel (3a, 3b) und um eine Zurückzieh operation des Bewegens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) in stempelöffnender Richtung zu realisieren,
wobei jeder aus der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) aufweist:
einen Steuerteil (21, 22, 23, 24, 27) zum Berechnen einer Menge an Strom, der durch einen entsprechenden (6a) aus der Vielzahl von Motoren (6a, 6b) hindurch geleitet werden soll, derart, daß ein Meßwert der Betriebsposition des entsprechenden Motors (6a) einem Lenkwert folgt, und
einen Drehmomentsteuerteil (25, 26) zum Senden der von dem Steuerteil (21, 22, 23, 24, 27) berechneten Menge an Strom zu dem entsprechenden Motor (6a), während die selbe begrenzt wird, derart, daß das Drehmoment des entsprechenden Motors (6a) einen Grenzwert nicht über schreitet,
und wobei in der Gewichtungsoperation der Verstärker steuerteil (15; 9, 10, 11, 12, 13) den Lenkwert für jeden aus der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) in der stempelschließenden Richtung weiter vorrücken läßt, nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat.
eine Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) zum individuel len Hindurchleiten von Strom durch die Vielzahl von Motoren (6a, 6b); und
einen Verstärkersteuerteil (15; 9, 10, 11, 12, 13) zum individuellen Steuern der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b), um eine Gewichtungsoperation des Bewegens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) in stempel schließender Richtung und des Pressens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) jeweils gegen die Viel zahl fester Stempel (3a, 3b) und um eine Zurückzieh operation des Bewegens der Vielzahl von beweglichen Stempeln (4a, 4b) in stempelöffnender Richtung zu realisieren,
wobei jeder aus der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) aufweist:
einen Steuerteil (21, 22, 23, 24, 27) zum Berechnen einer Menge an Strom, der durch einen entsprechenden (6a) aus der Vielzahl von Motoren (6a, 6b) hindurch geleitet werden soll, derart, daß ein Meßwert der Betriebsposition des entsprechenden Motors (6a) einem Lenkwert folgt, und
einen Drehmomentsteuerteil (25, 26) zum Senden der von dem Steuerteil (21, 22, 23, 24, 27) berechneten Menge an Strom zu dem entsprechenden Motor (6a), während die selbe begrenzt wird, derart, daß das Drehmoment des entsprechenden Motors (6a) einen Grenzwert nicht über schreitet,
und wobei in der Gewichtungsoperation der Verstärker steuerteil (15; 9, 10, 11, 12, 13) den Lenkwert für jeden aus der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) in der stempelschließenden Richtung weiter vorrücken läßt, nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat.
2. Preßmaschine (101) nach Anspruch 1, worin in der
Gewichtungsoperation der Verstärkersteuerteil (15; 9,
10, 11, 12, 13) den Lenkwert für jeden aus der Vielzahl
von Verstärkern (8a, 8b) in der stempelschließenden
Richtung vorrücken läßt, bevor das Drehmoment den Grenz
wert erreicht und die Änderungsrate des Lenkwertes
erniedrigt, bevor ein entsprechendes Paar von den beweg
lichen (4a, 4b) und festen (3a, 3b) Stempeln in Kontakt
kommt.
3. Preßmaschine (101) nach Anspruch 2, worin in der
Gewichtungsoperation der Verstärkersteuerteil (15; 9,
10, 11, 12, 13) die Änderungsrate des Lenkwertes für
jeden aus der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) erhöht,
nachdem das Drehmoment den Grenzwert erreicht hat.
4. Preßmaschine (101) nach Anspruch 2 oder 3, worin in der
Gewichtungsoperation der Verstärkersteuerteil (15; 9,
10, 11, 12, 13) den Grenzwert für jeden aus der Viel
zahl von Verstärkern (8a, 8b) zur selben Zeit ernied
rigt, wie er die Änderungsrate des Lenkwertes ernied
rigt, bevor das entsprechende Paar von den beweglichen
(4a, 4b) und festen (3a, 3b) Stempeln in Kontakt kommt.
5. Preßmaschine (101) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
worin in der Zurückziehoperation der Verstärkersteuer
teil (15; 9, 10, 11, 12, 13) den Lenkwert für jeden aus
der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) in der stempel
öffnenden Richtung vorrücken läßt, während er den
Grenzwert aufrechterhält, bis ein entsprechendes Paar
von den beweglichen (4a, 4b) und festen (3a, 3b)
Stempeln sich um eine gegebene Menge oder mehr öffnet,
und dann den Grenzwert erhöht.
6. Preßmaschine (101) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5,
worin in der Gewichtungsoperation der Verstärkersteuer
teil (15; 9, 10, 11, 12, 13) den Lenkwert für jeden aus
der Vielzahl von Verstärkern (8a, 8b) in der stempel
schließenden Richtung vorrücken läßt, nachdem das Dreh
moment den Grenzwert erreicht hat und danach den Lenk
wert bei einem gegebenen Wert in einem gegebenen Zeit
raum hält.
7. Preßmaschine (101) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
worin der Verstärkersteuerteil (15; 9, 10, 11, 12, 13)
als den Lenkwert für jeden aus der Vielzahl von Ver
stärkern (8a, 8b) zeitliche Abfolgen von Pulsen aus
gibt, von denen jeder einer bestimmten Menge an Betrieb
des entsprechenden Motors in der stempelöffnenden Rich
tung und der stempelschließenden Richtung entspricht.
8. Herstellungsverfahren für gepreßte Produkte, das die
gepreßten Produkte mittels Durchführen von Preßarbeit
unter Verwendung der Preßmaschine (101) gemäß irgend
einem der Ansprüche 1 bis 7 herstellt.
Applications Claiming Priority (2)
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| JP11-111714 | 1999-04-20 | ||
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| DE19952941A1 true DE19952941A1 (de) | 2000-11-09 |
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