DE199530C - - Google Patents

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DE199530C
DE199530C DENDAT199530D DE199530DA DE199530C DE 199530 C DE199530 C DE 199530C DE NDAT199530 D DENDAT199530 D DE NDAT199530D DE 199530D A DE199530D A DE 199530DA DE 199530 C DE199530 C DE 199530C
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Germany
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chimney
smoke
wind
flaps
partition
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L17/00Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/02Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
    • F23L17/10Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues wherein the top moves as a whole

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 199530 KLASSE 36 d. GRUPPEIl.
FRIEDRICH WILHELM HEISE in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1907 ab.
Den Gegenstand dieser Erfindung bildet ein Schornsteinaufsatz, welcher oben dachförmig abgeschlossen, in zwei gegenüberliegenden Seitenwänden mit Rauchaustrittsöffnungen versehen ist, sowie eine senkrechte, das Aufsatzinnere in zwei Austrittsräume für den Rauch teilende Scheidewand besitzt. In jedem Austrittsraum befindet sich eine Windschutzklappe, die derart gelagert ist, daß sie
ίο in Schließstellung mit ihrem Rande an der Scheidewand und den Gehäusewänden angebrachte Anschlagleisten berührt.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegen^ stand in einem Ausführungsbeispiel, und zwar stellt dar
Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine andere Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, Fig. 4 eine Draufsicht des Aufsatzes nach Fig. 2 bei abgenommener oberer Abschlußwand. ■
Der oben vollständig abgeschlossene Schornsteinaufsatz enthält in seinem Gehäuseinnern eine senkrechte Scheidewand α und in den beiden einander gegenüber befindlichen, mit der Scheidewand parallel laufenden Seitenwänden je eine Öffnung für den Austritt des Rauches. Je eine dieser gleich großen Austrittsöffnungen wird durch den Druck des in den Schornstein strömenden, hierbei den Rauch abwärts drückenden Windes durch eine Klappe b abgeschlossen, in welchem Falle der aus dem Schornstein entweichende Rauch seinen Ausweg nur durch die andere Öffnung ins Freie nehmen kann. Unmittelbar über den Austrittsöffnungen sind an den Wänden Bleche H befestigt, die so gebogen sind, daß sie die Richtung eines von oben kommenden, in den Schornsteinaufsatz strömenden Windstoßes ablenken. Für die Schließklappen b sind Anschlagleisten i vorgesehen, welche zur Hälfte unter, zur Hälfte über jeder in Schließstellung befindlichen Klappe b liegen. Diese auswechselbar angebrachten Anschlagleisten i haben den Zweck, den Schließklappen einerseits stets eine gute Auflagefläche, andererseits genügend Spielraum für ihre Kippbewegung zu bieten und sie vor Festklemmen zu bewahren. Jede Klappe b kehrt nach Aufhören des Winddruckes selbsttätig sofort in ihre senkrechte Gleichgewichtslage zurück. Bei Windstille stehen beide Klappen senkrecht und entweicht der Rauch durch beide Öffnungen des Aufsatzes ins Freie, während bei Wind, wenn eine der Klappen vom Druck desselben in ihre Schließstellung gedreht wird, der Rauch durch die andere freie Öffnung aus dem Aufsatz entweichen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schornsteinaufsatz mit im Innern liegenden Drehklappen, die bei Winddruck das Schornsteininnere gegen die Windseite abschließen, dadurch gekennzeichnet, daß
    60
    der Schornsteinaufsatz oben dachförmig abgeschlossen, in zwei gegenüberliegenden Seitenwänden mit Rauchaustrittsöffnungen versehen und eine senkrechte, das Aufsatzinnere in zwei gleich große Austrittsräume für den Rauch teilende Scheide wand (a) besitzt, wobei jede der in diesen Austrittsräumen befindlichen Windschutzklappen (b) in Schließstellung mit ihrem Rande Anschlagleisten (i) berührt, die an der Scheidewand (a) und an den Gehäusewänden befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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