DE1995355U - Schutzvorrichtung bei excenter-schneckenpumpen. - Google Patents

Schutzvorrichtung bei excenter-schneckenpumpen.

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DE1995355U
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tube
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Max Streicher
Oskar Seidl
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description

P.A.231617*23.4.
Max Streicher Wangen i.A.
Oakar Seidl München
\ Schutsvorrichtung bei
J-'Is
it C -s-
|i! Die Erfindung betrifft eine 3chut«vorrichtung bei
r Schneckenpumpen, deren Rotor über eine, im AnoaiäggehSi
angeordnete Gelenkwelle angetrieben wird.
ili Bei Verwendung derartiger Pumpen zum Fördern von
I welche Beimengungen, wie faserige Stoff·, ocalass, Sai
§ Holzstücke, Steine usw. mitführen, sind sum öchuts gef
ίί ein Bewickeln und gegen Verschleiß der Gelenkwelle soi
U ider übrigen, im Fördermedium rotierenden Teile, Maßnal
\ \ —* gekannt geworden, bei welchen auf der Gelenkwelle ein J1. ?i/^ '■.-."'■'':■ :'"|ees, oder feststehende» Schutzrohr angeordnet ist. DIi
Mittel erfüllen zwar ia vielen Fällen ihren Zweckf kö: BJoei axiderc^seits nie hi; YerhisdÄiSy dap das rasch, u^r· de Medium mit seinen schabenden und schmirgelnden Bei mischungen beim Durchfließen des Sauggehäuses die rot renden Teile ständig verschleißt» so daß man gezwunge
19953
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ist, diese Teil© aus hochwertigen Werkstoffen heraus lon, oder susiiidsst dsrss Oberfläche s^Sen Abtrieb b sonders widerstandsfähig zu machen.
Außerdem hat sich gezeigt, daß bei Vorwendung eines losen Gelenkwellen-Schatzrohres sich, dia aitgeführtc Stoffe auch zwischen dem Schutzrohr und der /idle al lagern, oder sich zwischen Rohr und Gelenkkupplung©! einklemmen, so daß das Bohr mitgedreht und der Durcl gang für das Medium im Gehäuse durch Bewickeln des J I res .erstopft wird
Die Erfindung behebt dies· Mängel und erreicht auße noch zusätzliche vorteilhafte Wirkungen. Zu dies·» Zweck ist bei Exzenter^Schneckenpuapen der behaßdel Art im Ansauggehäuse ein achsengleich mit diesem v· laufendes, die Gelenkwelle mit den Gelenkkupplungen
abdeckendes Bohr befestigt, welches eich bis in die
unmittelbare Hähe des Pumpen-Stators
Akt* 770 (a)
■-■is
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lot erreicht» daß dal in da» Q«häuse c nicht sehr^ wi* bieh»r. die Geltnkwell· Gelenkkupplung«!! uiüströmt» aondern. zwischen de rohr und der Gehäuseianenwand mit entsprechend dijkeit aiua Rotor fließt, so daß zumindest die
hes Beisesgusges n±efet mehr ir der rotierenden Teile gelangen können, Außerd€ dureh eine bessere Fiüapiigkeitsführung erreicl der ütrömungswiasrstand gegenüber bisher gesei ait der Förderwirkungsgrad der Pumpe gesteigea
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung w< Außenmantel des Abdeckrohres und der Innenwand gehäuses gebildete Hingraum einen Purchflußqui welcher etwa dem oaugvermögen der Pumpe ezitsp: kann bei entsprechender Aahl der Durchmesser rohres und des Ansauggehäusea die Durchtritts rauiaes so bemessen werden, daß Körper von ein der Pumpe gefährdenden Größenordnung, den Hin passieren kSnniH-
dabei Verstopfungen dos Bingrauae» durch
haltenen Korper vorzubeugen, ist nach der
770 (a)
r i
Ansaugleitung "bzw. das Ansauggehäuse ait einem lotrecht nach unten ragenden, eine verschließbare Reinigungsöffnung aufweisenden Absetzraum versehen. In diesem Jßaum lagern sich die an der Rohr— bzw. Gehäusewand entlang bewegten mitgeführten Teile aufgrund ihres Eigengewichtes ab. Ferner kann der Absetzraum zugleich als leicht zugänglicher Reinigungsstutzen fur die Kaume des oauggehäuses verwendet werden.
Bei einem fördermedium mit weniger groben Beimischungen kann das Abdeckrohr durchgehend zylindrisch ausgeführt sein, so daß seine Mantelfläche parallel zur üehäuseinneawand verläuft. Bei Pumpen, welche besonders zum Fördern von Dickflüssigkeiten, z.U. Schlamm aus Baugruben oder Flüssigmist, geeignet sein sollen, schlägt die Erfindung eine Ausführung vor, bei welcher das Abdeckrohr im Bereich des Ansaugstutzens einen möglichst kleinen Außendurcbjaesser besitzt und hinter dem Absetzraum .sich bis zu seinem größten Durchmesser erweitert, wobei zwischen den beiden Rohr—Abschnitten ein konisches Übergangsstück angeordnet ißt. iiurch diese Ausbildung ist der DurchfluSquerschnitt 4ss itingraumes im Bereich des iuisaugstutzens wesentlich größer* .als der nach der Förderleistung der Pumpe ausgelegte
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■ - 5 -
querschnitt. Dadurch bildet sich in dieser Zone ein· niedrige Strömungsgeschwindigkeit aus, wodurch, das Absetzen der groben Beimischungen begünstigt wird. Diese iäaßnahme beseitigt auch die Verstopfungegefahr Ia anschließenden engeren Ringraum, so daß dessen ^uersehnitt zugunsten einer hohen Strömungsgeschwindigkeit klein bemessen werden kann.
In baulich vorteilhafter i/eise ist nach der Erfindung das Abdeckrohr zwischen Ansauggehäuse und Wellenlagergehäuse eingeflan3cht und über seine ganze länge freitragend. Dabei sind- vorzugsweise im Ansauggehäuse 3tüt«- nocken oder ein Stützring für das Abdeckrohr angebracht» wobei letzterer auch ein Zurückströmen der Förderflüeelg— keit verhindert.
Im Interesse einer weiteren Verringerung des Ströaunga-Widerstandes ist erfindungsgemäß das rotorseitige Ende des Abdeckrohres konisch auf einen kleineren Durchmesser eingezogen.
Bekanätiiea kann bei Sszenter-Scimeckeapjampe» der delten Art die Jörderrichtuag; durch. Aadejpung der Dreh-
1995Ϊ55
richtung ohne weiteres umgekehrt werden. Om auch in diesem Falle die angestrebte Schutzwirkung zu erreichen, muß die rotorseitige Öffnung des Abdeckrohres verschließbar sein. Zu diesem Zweck verwendet die Erfindung eine aus elastischem Kunststoff bestellende jtulpe, welche einerseits am Abdeekrohr befestigt ist und andererseits mit igishter Vorspannung zwischen dem fiotor um& der Gelenkwelle das Verbindungsstück umschließt. Insbesondere bei kleineren Pumpen, bzw. bei lumpen mit kurzem Ansauggehäuse, kann erfindungsgemaß die Stulpe als dchutzaohlawch ausgebildet sein, der zusammen mit dem Abdeckrohr am Ansaug- ' gehäuse, z.B. durch eine flanschverbindung» angebracht ist.
iktt 770 (a) - 7 -
In der Zeichnung ist ein Aus£ührui*gsbeispi«l d&x Erfindung
dargestellt. Es seigt
fig. 1 einen Längsschnitt durch, das Ansaugjgehätis·
Fig .2 den Schnitt A-A aus Fig. 1,
Fig. 3 eine andere Ausbildung des AbdeeJcrohres,
Flg. 4 den Schnitt B-B aus Fig. 3,
Fig. 5 das Abdeekrohr mit Stolpe
Die in des. Figuren einander entsprechenden Teile halsen dl« gleichen Bezugszeichen, erhalten.
Zn den Fig. 1-5 i-et das mit dem Stator 1 der Paatp« verbundene Ansauggehäuse 2 mit den beiden Saugstutzen 3 sehen« wovon der eine durch eine Platte 4 versckldme Ia G&häuse 2 ist das gleichachsig mit diesem veriaofsaä©· Rohr 6 angeordnet, welches die beiden ^eleokkapplttagg^ 7 und die Gelenkwell« β abdeckt. Das Abdeekrote 6 1st Verbindung 9 des Ansauggehäueßs 2 mit dem eingeflanscht und ragt bis la die Η&&Θ d®@ In die sea Bereich ist das Ej^r end© 12 konisch
CSB «»u ^
Sinsolotiitzon 13, oder ein Stützring 14 Buglalch dtn rückwärtigen ϊ·11 15 des schließt.
Akte 770 (a)
-S-
Anaauggeh&use 2.ist ein weiterer Stutzen 18 angeordnet, welcher den Abaetzraum 19 enthält, der zwischen den Saugstutzen 3 und der Puape in d*n G*aäua*rau« sundet und durch einen dicht schließenden Deckel 20 verschließbar ist» Da das MeiUuni durch den Ansaugstutzen 3 Quer zur Langsachse des Abdeckrohren 6 in den Ringraum 16 einströmt und gleichzeitig durch die Saugwirkung der Puape in die Längsachse umgelenkt wird, so besitzt da* ttediua im Bereich des Absetzraumes 19 noch eine Tangentialbewtgung, welche die schweren Beimischungen iß den Absetzraua schwemmt. Mit großer Geschwindigkeit fließt dann das Medium in axialer Richtung zum Pumpenraun, wobei das konische Ende 12 des Abdeckrohree den Strömungswiderstand vor dem Eintritt in den Stator 1 verringert. Dabei wird das Medium durch die Saugwirkung der Pumpe über den Hand 12 de* Abdeckrohres gezogen, so daß ein Zurückfließen in das Innere des Abdeckrohres in ausreichender Nielse vermieden ist*
Die mit der Erfindung angestrebte Schiitzwirkung kann noch verstärkt werden, wenn das Abd#ckrohr 6 entsprechend den Figuren 3 und 4- ausgebildet ist. Hier ist der Außen-Durchmesser des ßohrss 6 ist Bereich der Saugstutzen 5 asglichst klein gehalten, so daß ein Bisgraiim 22 aiii
770 Ca) - 9 -
't/Λ;
^;;'- große» DttroatrlttBqueraohnitt und daalt niedriger Strö-
.··, mungegeachwindigkeit gebildet wird, wodurch daß Absetien
/'Γ;, „. .. der Beimiechuägea begünstigt wird* Etwa iiovv dew übstts-
. ;^ί" ί , raum 19 let das Rohr 6 durch den konischen Ana at ζ 23 »u
· i eelttöa £trSßten. T)n-m*hwAflfla3y ersrei.t$?t·' #o j^nft h4ag Atta. tl»Ainrt
• · . \ ""·· pitit großer Geechwindigkeit über den Hand 12 des
«·'? ; ' ■*". '6 hinweg der Pumpe zuströmt.
, Der reichlich besessene Absetsraua 19 kann nach -<, , des Deckels 20 leicht entleert werden. Sa sich seine MuB-V1. ■ ;·■·-■' dung über ein Drittel des Kreisquerschnittes des Ansaug-.' 'Γι' - . J,, gehäuee» 2 erstreckt, kann der Stutzen 18 auch zuji Eeiaigen
des Grshäueerauaes 6 bzw» des Reinigungeraumes 6/22 benütst .werden,
Bei Piiapene die mit großer Drehzahl betrieben werden, kann
die entsprechend hohe Strömungsgeschwindigkeit dadurch be-% riicksichtigt werden, daß, wie in Fig. 3 strichpunktiert
eingezeichnet ist, der Durchmesser des ibdeckrohres 6 über ein bis zum Bohrende 12 reichendes konisches Stück 24 erwvitsrt ist. Dementsprechend kann auch - wie ebenfalls strichpunktiert angedeut-et- der Stutzen 18' mit dem Abset*- ratt& 19 in Strömungerichtung schräg nach unten rerlaufend sein.
Akt« 770 (a) . - 10 -
In JIg. 5 let ein» luftführung («»«ie*, bei —iMhmem ' . , JLbdeekrohr 6 ·ίηβ elastisch· Stülpt, ».Β. duroh Aft- ^"/>r| Tuikaaisie?«a, befestigt ist* DI*-· atulp· deckt di· rotoraeitige Gelenkkupplung 7 ab und u»*chli«ßt »it X«ie Kter Vorepaüoiiung das T«rbinoängvrco«k Sw* Swi 4^? Süröaungsrichtuae "S" wird der Stulpenhai· 27 an das Verbindungeetüek 26 gedrückt» so daß ein liadria«en dos Mediums ia dta Inaenraum des Abdeckrohr·« verhindert int. Die Berührungsflickea der Stttlpe sit dtn rotitrtmltn Teilen werden ständig durc-fe da» flüseige Medium geschmiert so daß Reibung und Verschleiß an diesen Stellen minimal sind.
Akte 770 (a)
199535
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Umgeschrieben —
Verfügung in den Aktent
— auf:
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9/ertreter: * * f
igust.- Bevollm.:
at 20 597/59-·.
Ji!

Claims (1)

  1. Max Streicher
    g3ag.a ^. RA.231617«23A6I
    Oskar Seidl
    Hauchen
    jg&freat anspräche
    -%. Schutzvorrichtung bei Exrenter-Schneckenpumpes, der« Rotor über eine, in Ansaugjgehäuse angeordnete Selen]! welle angetrieben wird, deidurch gekennzeichnet, daß im Ansauggehäuse (2) ein achsengleioh mit diesem τ·ι laufendes, die Gelenkwelle (8) mit den Gelenkkupplai abdeckendes Rohr (6) befestigt ist, welchaa sieb bii die unmiJtelbar© Nähe" der Pumpe erstreckt.
    2. Schutsvorrichtung nach Anspruch 1, da&areii gekeansei daß der voa Au8@nm&ntel des Abdeckrohres (6) tmd ä®: Innenwand des Ansauggehäuses (2) gebildete iüngraum einen Durchflußquerschnitt aufweist, welcher etwa & Saugvermögen der Pumpe entspricht.
    3« Schutzvorrichtung nach den vorhergehenden Anspruch©
    dadurch R€k#£uS€i€i£S&tT d-Su£ di€ Anjajttag 1QίfcuJlg ζ3) ^
    das Ansauggohäuoo (2) mit oinea lotrecht nach ©atop
    ri ragenden, ein· vereeJxliißbw· fi«inieua«*öjrfauag iuf
    w«is#od«n Abattssaua (19) v*re»htn ist.
    1995
    Akt· 770 (a) *
    'φ*
    I
    ι
    . Schutzvorrichtung nach, den vorhergehenden
    dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckrohr (6) reich des AnBsagatutsens (5) einen eöglichst kJ
    Außen-Durchaesser aufweist und sich hinter dem
    raus (^9) zn seinem größten Durchmesser erweit« "bei zwischen den beiden Eohrab schnitt en ein kox Obergangsstück (23» 24) angeordnet ist.
    5- Schutzvorrichtung nach den vorhergehenden
    dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckrohr (6) Ansauggehäuse und Wellenlagergehäuse (10) eing< und über seine ganze Länge freitragend ist.
    6. Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehend©! Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Ansaug) Stütznocken (1$) oder ein Stützring (14) für d; rohr angebracht sind.
    7· Schutzvorrichtung nach einem der vorhergehende: Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß daiei rotor Ende (12) d«s Abdeckrohres (δ) konisch auf ein neren Durchmesser eingezogen ißt.
    Akt© 770 (a)
    8. Schutsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die rotorseitig· Öffnung des Abdeckrohres (6) durch eine aus elastischem Kunststoff bestehende Stulpe (25) verschlossen ist» rfslche einerseits as 4bdeckrohr befestigt ist und andererseits mit leichter Vorspannung zwischen dem Rotor (11) und der Gelenkwelle (8) daa Verbindung·-
    • stück (26) umschließt.
    9. Schutsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennse'icaatt, daß die Stulpe.als Schutzschlauch auegebildet ist, der zusammen mit doa Abdeckrohr am Ansauggehäuse, i.B, durch eine Flanschverbindung, angeisracirc
DE19661995355 1966-11-04 1966-11-04 Schutzvorrichtung bei excenter-schneckenpumpen. Expired DE1995355U (de)

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