DE19957531C2 - Wanne für eine Kühlvitrine - Google Patents

Wanne für eine Kühlvitrine

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DE19957531C2 DE1999157531 DE19957531A DE19957531C2 DE 19957531 C2 DE19957531 C2 DE 19957531C2 DE 1999157531 DE1999157531 DE 1999157531 DE 19957531 A DE19957531 A DE 19957531A DE 19957531 C2 DE19957531 C2 DE 19957531C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wanne nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Kühlvitrine, in deren Becken eine solche Wanne angeordnet ist zum Aufnehmen eines zu kühlenden GN-Speisenbehälters (GN: Gastro-Norm, entspricht hier der Norm DIN 631, Teil 1), ist bekannt und in Fig. 5 dargestellt.
Die bekannte Kühlvitrine hat gemäß Fig. 5 ein Becken 100 mit einer nach oben gerichteten Öffnung 138, in dem eine zu den Beckenwänden beabstandete Wanne 182 lösbar befestigt ist, zum Aufnehmen von GN-Speisenbehältern 154. Die Speisenbehälter 154 liegen dabei mit mindestens einem Teil ihres umlaufenden Randes auf einem oberen Rand der Wanne 182 auf. Die Wanne 182 und die in sie eingehängten Speisenbehälter 154 schließen mit der Öffnung 138 des Beckens nahezu bündig ab. Ein Boden 190 der Wanne 182 bildet eine schräge Ebene 132. Zwischen der Wanne 182 und einem Boden 112 des Beckens sind ein Lüfter-/Filtersystem 129 mit einem Lüfter 129a und einem Filter 129b und ein Verdampfer 114 eines Kälteaggregats angebracht. Über den Filter 129b wird Luft durch den Lüfter 129a von außen in eine an der Oberseite des Beckens 204 befestigte Luftansaughutze 192 einge­ saugt und dann durch einen Zwischenraum 148 zwischen Wanne und Becken und durch den Verdampfer 114 des Kälteaggregats hindurchgeleitet. In dem Verdampfer 114 wird die Luft gekühlt. Die gekühlte Luft geht über einen weiteren Zwischenraum 186 zwischen Wanne und Becken nach oben und gelangt in eine an der Oberseite des Beckens 204 befestigte Luftver­ teilhutze 194, durch die die gekühlte Luft über die Oberseite der eingehängten Speisenbehäl­ ter 154 sowie nach oben zu einem in der Kühlvitrine oberhalb des Beckens 100 befestigten Fachboden 196 geleitet wird. In der Wanne 182 sind darüber hinaus Kühlleitungen 200 an­ geordnet, um die eingehängten Speisenbehälter 154 zusätzlich zu kühlen. Der Boden 190 der Wanne ist teilweise als Siebboden 198 ausgebildet, der in einem Bereich in Fig. 5 rechts durch ein Blech 202 abgedeckt ist, um ein Abfließen von kondensiertem Wasser in Richtung des Lüfters 129a und des Filters 129b zu verhindern. Zum Reinigen des Filters 129b müssen die Wanne 182 und die Hutzen 192, 194 komplett ausgebaut werden. Bei im Verhältnis eher kleinen Kühlvitrinen ist dies soweit durchführbar. Bei großen Kühlvitrinen ist das Entfernen der Wanne 182 jedoch aufwendig, da eine entsprechend große und schwere Wanne aus dem Becken 100 ausgebaut werden muß. Grundsätzlich sind für jede Vitrinengröße eine andere Wanne 182 und andere Hutzen 192, 194 erforderlich, die an die Abmessungen der Kühlvitrine und ihres Beckens entsprechend angepaßt sind. Das hat zur Folge, dass die glei­ che Wanne 182 nicht in unterschiedlich großen Kühlvitrinen flexibel eingesetzt werden kann.
Aus der DE 196 16 357 A1 ist eine Warenkühltheke bekannt, die keine Wanne der hier in Rede stehenden Art aufweist. Bei dieser bekannten Warenkühltheke wird zwar auch ein Kühlluftstrom um eine Thekenauslage herumgeführt, jedoch ist der Beginn dieser Luftströ­ mung über der Thekenauslage in großem Abstand oberhalb der Thekenauslage vorgesehen. Diese Luftführung ist bedenklich, weil durch sie zwangsläufig nicht durch einen Filter gerei­ nigte Außenluft induktiv mit angesaugt und über das Kühlgut geführt wird.
Aus der US 5 477 702 A ist eine Kühlvitrine bekannt, die ein Becken aufweist, in welches zwei Wannen fest eingebaut sind. Die Wannen sind jeweils durch zwei sich quer erstrecken­ de und mit den Wannen jeweils fest verbundene Trennwände in kleinere Wannen unterteilt, in welche jeweils ein Speisenbehälter einhängbar ist. Die Wannen sind aufgrund ihres Auf­ baus nur für ein- und dieselbe Kühlvitrine geeignet, können also nicht bei Kühlvitrinen unter­ schiedlicher Größe eingesetzt werden. Allerdings sind bei dieser bekannten Kühlvitrine die Wannen gegenüber dem oberen Rand des Beckens abgesenkt angeordnet, so dass Hutzen wie bei dem eingangs geschilderten Stand der Technik, der in Fig. 5 dargestellt ist, nicht er­ forderlich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wanne der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ange­ gebenen Art zu schaffen, die sich in Kühlvitrinen leichter einsetzen und aus denselben leich­ ter herausnehmen läßt und die eine universellere und einfachere Ausgestaltung der Kühlluft­ führung ermöglicht.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Wanne mit den im Patentanspruch 1 ange­ gebenen Merkmalen gelöst.
Über eine Öffnung in der Kühlvitrine werden zur Bildung einer Wanne nach der Erfindung wenigstens zwei an gegenüberliegenden Seiten offene Wannenmodule einzeln eingesetzt, was einfacher als das Einsetzen einer ungeteilten Wanne ist. Dies ermöglicht auch, dass keine komplette Wanne, beispielsweise zum Reinigen des Filters, entfernt werden muß, denn die Wannenmodule können einzeln herausgenommen und wieder eingefügt werden.
Dies hat weiter den Vorteil, dass die Wanne bei Kühlvitrinen unterschiedlicher Größe aus einzelnen Wannenmodulen gemäß einem Baukastenprinzip aufgebaut werden kann. Es ist daher möglich, für jede Kühlvitrinengröße eine passende Wanne durch Aneinanderfügen einzelner Wannenmodule herzustellen. Die einzelnen Module können leicht entfernt und wieder eingesetzt werden. Eine solche flexibel gestaltete Wanne kann in ihren Abmessungen also den Becken unterschiedlich großer Kühlvitrinen optimal angepaßt und ebenso leicht wieder in ihre Einzelkomponenten zerlegt werden. Da die in dem Becken aus den zusam­ mengefügten Wannenmodulen gebildete Wanne nach der Erfindung mit ihrem oberen Rand nach oben hin Abstand von der Öffnung des Beckens aufweist, so dass oberhalb der Wan­ nenmodule an deren Längsseiten ein Luftspalt vorhanden ist, durch den ein Luftstrom direkt über die Oberseite der Wannenmodule geführt werden kann, kann Luft besser über die Wannenmodule geleitet werden, denn der Luftstrom über die tiefergelegte Wanne ist durch das ihn umgebende Becken geschützter, als wenn der Luftstrom direkt über die Wannen­ oberfläche einer mit dem Becken bündig abschließenden Wanne geleitet werden würde, wo er durch Luftströme von außen beeinträchtigt werden könnte.
Ausgestaltungen der Wanne nach der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprü­ che.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die aus den zusammenge­ fügten Wannenmodulen gebildete Wanne in dem Becken von einer Querseitenwand zu einer gegenüberliegenden Querseitenwand des Beckens reicht, wird der zur Verfügung stehende Raum des Beckens mit der in ihn eingesetzten Wanne optimal ausgenutzt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die aus den zusammenge­ fügten Wannenmodulen gebildete Wanne so ausgebildet ist, dass zwischen einem Längs­ rand, den das Becken jeweils an seiner Oberseite wenigstens an seiner Oberseite wenigs­ tens an seinen quer zu den offenen Seiten der Wannenmodule angeordneten Längsseiten­ wänden aufweist und der zur Bildung der Öffnung des Beckens vorgezogen ist, und dem benachbarten oberen Rand der Wanne ein Luftspalt vorhanden ist und die Längsränder den Zwischenraum zwischen dem Becken und der Wanne nach oben hin begrenzen, so kann auf besonders einfache und kostengünstige Weise ein Luftstrom durch den Luftspalt direkt über die Oberseite der Wannenmodule geführt werden, ohne dass extra Hutzen dafür zu verwen­ den wären, die separat am Becken angebracht werden müßten.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung jeder Wannenmodul an sei­ nem Boden wenigstens auf den einander gegenüberliegenden offenen Seiten zwei aufrechte Seitenränder hat und dass die aufrechten Seitenränder von jeweils zwei aneinander grenzenden Wannenmodulen durch ein Verbindungselement miteinander verbindbar sind, so hat dies die vorteilhafte Wirkung, dass die einzelnen Wannenmodule für unterschiedlich große Kühlvitrinen besonders einfach gemäß einem Baukastenprinzip zu einer durchgehenden Wanne miteinander verbunden werden können.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Verbindungselemente U- Profilteile sind, die auf die beiden aneinander grenzenden Wannenmodulen aufsteckbar sind, so ergibt sich daraus eine besonders einfache und kostengünstige Art der Verbindung, die ebenso einfach bei Bedarf wieder entfernt werden kann.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung in einem Übergangsbereich zwischen der Vorder- und Rückwand und dem Boden jedes Wannenmoduls wenigstens eine Aussparung angebracht ist zum Ableiten von Wasser aus jedem Wannenmodul, so ergibt sich daraus eine besonders einfache und kostengünstige Möglichkeit, Wasser wie z. B. Kon­ dens- oder Waschwasser aus der Wanne abzuleiten.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Wannenmodule von ei­ nem Zwischenboden des Beckens aufnehmbar sind, so hat dies den Vorteil, dass sich Kälte von dem Verdampfer über den Zwischenboden auf die Wanne durch Kontaktkühlung über­ tragen lässt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Wannenmodule jeweils nach dem Gastro-Norm-Format bemessen sind, so läßt sich die Wanne vollständig mit Gastro-Norm-Speisenbehältern füllen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeich­ nungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittansicht eines Beckens einer Kühlvitrine zur Aufnahme ei­ ner Wanne nach der Erfindung,
Fig. 2a bis 2d Darstellungen des Beckens nach Fig. 1 mit vier Wannenmodulen sowie einem Speisenbehälter, in Fig. 2a in einer Seitenansicht, in Fig. 2b in einer Längsschnittansicht, in Fig. 2c in einer Draufsicht und in Fig. 2d in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 3a bis 3c eine Draufsicht auf einen Blechzuschnitt in Fig. 3a, eine Seitenansicht des Wannenmoduls in Fig. 3b bzw. eine perspektivische Ansicht des Wannenmoduls in Fig. 3c,
Fig. 4a bis 4c ein Verbindungselement in einer Seitenansicht in Fig. 4a, eine Rückansicht des Verbindungselements in Fig. 4b und eine perspektivische Ansicht des Verbindungselements in Fig. 4c und
Fig. 5 eine Querschnittansicht einer Kühlvitrine gemäß dem Stand der Technik.
In Fig. 1 ist lediglich ein Becken 10 einer Kühlvitrine 84 gezeigt. Der Vitrinenaufbau der Kühl­ vitrine 84 oberhalb des Beckens ist der Einfachheit halber weggelassen worden, da er zum Verständnis der Erfindung nichts beiträgt. Das Becken 10 hat zwei Quer- und zwei Längssei­ tenwände 21 bzw. 23 sowie einen Boden 12 und eine nach oben gerichtete Öffnung 38.
In das Becken 10 ist wie in Fig. 1 und Fig. 2a bis 2d dargestellt eine in ihren Abmessungen zu den Seitenwänden 21, 23 und der Öffnung 38 des Beckens 10 beabstandete Wanne 82 eingesetzt. Die Wanne 82 wird von mehreren aneinandergereihten Wannenmodulen 40 ge­ bildet und reicht von einer der Querseitenwände 21 zu der gegenüberliegenden Querseiten­ wand 21 des Beckens. In die Wanne 82 sind Speisenbehälter 54 eingehängt, vorzugsweise Gastro-Norm- oder GN-Speisenbehälter, von denen nur einer dargestellt ist.
Der Aufbau eines der Wannenmodule 40 ist in den Fig. 3a bis 3c dargestellt. Der Wannen­ modul 40 ist gemäß einer U-Form ausgebildet und besteht aus einem Boden 42 und einer Vorder- und Rückwand 44, 46. Auch der Wannenmodul 40 ist in seinen Abmessungen vor­ zugsweise nach dem GN-Format bemessen. Die Vorder- und Rückwand 44, 46 bilden an ihrem oberen Rand 52 eine stabile Auflagefläche 60 für die eingehängten Speisenbehälter 54. Die Auflagefläche 60 der Rückwand 44 zeigt zum Wannenmodul 40 nach innen. Sie dient ausschließlich als Auflage für den Speisenbehälter 54. Die Auflagefläche 60 an der Vorderwand 46 des Wannenmoduls 40 zeigt nach außen zu der Längsseitenwand 23 des Beckens. Sie dient als Auflage 60 für den Speisenbehälter 54 und zum Befestigen eines Griffs 62.
An der Auflagefläche 60 sind zwei Bohrungen 64 vorgesehen, durch die zwei Stege 66 des Griffs 62 geführt werden. Diese sind an ihrem unteren Ende jeweils mit einer Schraube 68 gegen eine Unterlegscheibe 70 verschraubt, um ein Herausrutschen des Griffs 62 aus den Bohrungen 64 zu verhindern. Der Vorteil ist, dass das Wannenmodul 40 an dem Griff 62 leicht in das Becken 10 gehoben werden kann und der Griff 62 nach dem Abstellen automa­ tisch nach unten rutscht, ohne zu stören. Beim Herausnehmen des Wannenmoduls 40 wird der Griff 62 wieder nach oben gezogen und das Wannenmodul 40 kann einfach herausge­ hoben werden.
Im Übergangsbereich 72 zwischen der Rückwand 44 und dem Boden 42 des Wannenmo­ duls 40 sind Aussparungen 74 vorgesehen. Sie dienen dazu Kondenswasser aus dem Wan­ nenmodul 40 abzuleiten.
Solche Aussparungen können auch im Übergangsbereich 72 zwischen der Vorderwand 46 und dem Boden 42 des Wannenmoduls 40 angebracht werden.
Am Boden 42 des Wannenmoduls 40 sowie an der Vorder- und Rückwand 44, 46 sind in der Ansicht in Fig. 3c sowohl rechts als auch links aufrechte Seitenränder 76 nach innen gebo­ gen. Die aufrechten Seitenränder 76 sind von geringer Höhe. Sie dienen als Flansch zum Befestigen von aneinander grenzenden Wannenmodulen 40 durch Verbindungselemente 78.
Die Verbindungselemente 78 sind als U-Profilteile 80 ausgebildet, wie in Fig. 4 dargestellt. Sie werden an aneinander angrenzenden aufrechten Seitenrändern 76 zweier Wannenmo­ dule 40 aufgesteckt, um so eine Verbindung der beiden Module 40 herzustellen, die bei Be­ darf leicht gelöst werden kann. Auf diese Weise können mehrere Wannenmodule 40 sehr einfach miteinander lösbar zu der durchgehenden Wanne 82 verbunden werden, gemäß einem Baukastenprinzip.
Wie in Fig. 1 dargestellt sind in dem Becken 10 ein Verdampfer 14 eines nicht dargestellten Kälteaggregats sowie ein Lüfter-/Filtersystem 29 angebracht. Der Filter 29b ist dabei ge­ trennt von dem Lüfter 29b herausnehmbar und leicht zugänglich in einem Zwischenraum 48 zwischen der Vorderwand 44 der Wannenmodule 40 und der Längsseitenwand 23 des Be­ ckens 10 angeordnet.
Der Filter 29b kann statt dessen ebenso getrennt von dem Lüfter 29b in dem Zwischenraum 86 zwischen der Rückwand 46 der Wannenmodule 40 und der Längsseitenwand 23 des Be­ ckens 10 angeordnet werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist der Verdämpfer 14 auf dem Boden 12 des Beckens 10 ange­ bracht. Über einer Oberseite 16 des Verdampfers 14 ist ein Zwischenboden 25 angeordnet, der zum Aufnehmen des Lüfters 29a ausgebildet ist und als Auflagefläche der Wannenmo­ dule 40 dient.
Der Zwischenboden 25 ist aus Blech und bildet eine siebförmig ausgebildete Vertiefung 24 zwischen einer Vorderseite 20 des Verdampfers 14 und der Längsseitenwand 23 des Be­ ckens zum Aufnehmen des Lüfters 29a und zum Hindurchleiten der vom Lüfter angesaugten Luft.
Der Zwischenboden 25 bildet mit der Oberseite 16 des Verdampfers eine schräge Ebene 32, auf die die Wannenmodule 40 aufgesetzt werden. Die Abwärtsbewegung der Wannenmodu­ le 40 wird durch mindestens ein an der Längsseitenwand 23 des Beckens 10 befestigtes Distanzstück 36 begrenzt.
Der Wannenmodul 40 grenzt mit seiner Rückwand 46 an ein Distanzstück 36 und mit seiner Vorderwand 44 an den im Zwischenraum 48 angebrachten Filter 29b. Der Lüfter 29a befin­ det sich unterhalb der Wannenmodule 40 in der Vertiefung 24 des Zwischenbodens 25.
Über den Lüfter 29a wird Luft von außen durch den im Zwischenraum 48 angebrachten Filter 29b angesaugt und an den Verdampfer 14 weitergeleitet. Dort wird die Luft gekühlt und durch den Zwischenraum 86 geleitet.
Die Oberseite 39 des Beckens weist an ihren quer zu den offenen Seiten der Wannenmodu­ le 40 angeordneten Längswänden 23 jeweils einen Längsrand 37 auf, der zur Bildung der Öffnung 38 des Beckens vorgezogen ist. Auf diese Weise bildet jeder Längsrand 37 mit dem benachbarten oberen Rand 52 der aus den Wannenmodulen 40 zusammengesetzten Wan­ ne 82 einen Luftspalt 50.
Die in dem Verdampfer 14 gekühlte und durch den Zwischenraum 86 geleitete Luft strömt durch den Luftspalt 50 über den eingehängten Speisenbehälter 54. Auf der anderen Seite wird die Luft wieder über den Filter 29b, durch den Luftspalt 50 in den Zwischenraum 48 an­ gesaugt und zu dem Verdampfer 14 zurückgeleitet und dort gekühlt. Auf diese Weise wird eine Luftzirkulation entlang einer Oberfläche 56 des eingehängten Speisenbehälters 54 er­ reicht, ohne dass hierfür gesondert am Becken 10 angebrachte Hutzen 192, 194 verwendet werden müssen, wie in dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel für den Stand der Technik.

Claims (8)

1. Wanne für eine Kühlvitrine (184) zur Aufnahme von Speisenbehältern (54), die in ein Be­ cken (10) mit umlaufenden Seiten, einem Boden (12) und einer von oben her zugänglichen Öffnung (38) mit Abstand von dem Becken (10) so einsetzbar ist, dass wenigstens auf zwei einander gegenüber liegenden Längsseiten des Beckens (10) und unter der Wanne ein Zwi­ schenraum vorhanden ist, wobei die Speisenbehälter (54) in die Wanne (82) so einhängbar sind, dass sie mit wenigstens einem Teil ihres umlaufenden Randes auf einem oberen Rand (52) der Wanne (82) zu liegen kommen, wobei in dem Zwischenraum zwischen Becken (10) und Wanne (82) ein Verdampfer (14) eines Kälteaggregats mit zugeordnetem Lüfter- und Filtersystem (29) zum Umwälzen von zu kühlender Luft angeordnet ist, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Wanne (82) aus wenigstens zwei über die Öffnung (38) in die Kühlvitrine (84) einzeln einsetzbaren und an zwei einander gegenüberliegenden Seiten offenen Wan­ nenmodulen (40) zusammengefügt ist und dass die in dem Becken (10) aus den zusam­ mengefügten Wannenmodulen (40) gebildete Wanne (82) mit ihrem oberen Rand (52) nach oben hin Abstand von der Öffnung (38) des Beckens (10) aufweist, so dass oberhalb der Wannenmodule (40) an deren Längsseiten ein Luftspalt (50) vorhanden ist, durch den ein Luftstrom direkt über die Oberseite der Wannenmodule (40) geführt werden kann.
2. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den zusammengefügten Wannenmodulen gebildete Wanne (82) in ihrer Länge so bemessen ist, dass sie in dem Be­ cken (10) von einer Querseitenwand (21) zu einer gegenüberliegenden Querseitenwand (21) des Beckens (10) reicht.
3. Wanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den zusammengefügten Wannenmodulen gebildete Wanne (82) so ausgebildet ist, dass zwischen einem Längsrand (37), den das Becken (10) jeweils an seiner Oberseite (39) wenigstens an seinen quer zu den offenen Seiten der Wannenmodule (40) angeordneten Längsseitenwänden (23) aufweist und der zur Bildung der Öffnung (38) des Beckens (10) vorgezogen ist, und dem benachbar­ ten oberen Rand (52) der Wanne (82) ein Luftspalt (50) vorhanden ist und die Längsränder (37) den Zwischenraum (48, 86) zwischen dem Becken (10) und der Wanne (82) nach oben hin begrenzen.
4. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wannen­ modul an seinem Boden (42) wenigstens auf den einander gegenüberliegenden offenen Sei­ ten zwei aufrechte Seitenränder (76) hat und dass die aufrechten Seitenränder (76) von je­ weils zwei aneinander grenzenden Wannenmodulen (40) durch ein Verbindungselement (78) miteinander verbindbar sind.
5. Wanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (78) U- Profilteile (80) sind, die auf die beiden aufrechten Seitenränder (76) von jeweils zwei anein­ ander grenzenden Wannenmodulen (40) aufsteckbar sind.
6. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Über­ gangsbereich zwischen der Vorder- oder Rückwand (44, 46) und dem Boden (42) jedes Wannenmoduls (40) wenigstens eine Aussparung (74) angebracht ist zum Ableiten von Wasser aus jedem Wannenmodul (40).
7. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen­ module (40) von einem Zwischenboden (25) des Beckens (10) aufnehmbar sind.
8. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen­ module (40) jeweils nach dem Gastro-Norm-Format bemessen sind.
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