DE19957531C2 - Wanne für eine Kühlvitrine - Google Patents
Wanne für eine KühlvitrineInfo
- Publication number
- DE19957531C2 DE19957531C2 DE1999157531 DE19957531A DE19957531C2 DE 19957531 C2 DE19957531 C2 DE 19957531C2 DE 1999157531 DE1999157531 DE 1999157531 DE 19957531 A DE19957531 A DE 19957531A DE 19957531 C2 DE19957531 C2 DE 19957531C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tub
- basin
- modules
- module
- refrigerated display
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 5
- 210000004197 pelvis Anatomy 0.000 claims description 4
- 238000005057 refrigeration Methods 0.000 claims description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 4
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47F—SPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
- A47F3/00—Show cases or show cabinets
- A47F3/04—Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
- A47F3/0439—Cases or cabinets of the open type
- A47F3/0443—Cases or cabinets of the open type with forced air circulation
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25D—REFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F25D17/00—Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces
- F25D17/04—Arrangements for circulating cooling fluids; Arrangements for circulating gas, e.g. air, within refrigerated spaces for circulating air, e.g. by convection
- F25D17/042—Air treating means within refrigerated spaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Wanne nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Kühlvitrine, in deren Becken eine solche Wanne angeordnet ist zum Aufnehmen eines
zu kühlenden GN-Speisenbehälters (GN: Gastro-Norm, entspricht hier der Norm DIN 631,
Teil 1), ist bekannt und in Fig. 5 dargestellt.
Die bekannte Kühlvitrine hat gemäß Fig. 5 ein Becken 100 mit einer nach oben gerichteten
Öffnung 138, in dem eine zu den Beckenwänden beabstandete Wanne 182 lösbar befestigt
ist, zum Aufnehmen von GN-Speisenbehältern 154. Die Speisenbehälter 154 liegen dabei
mit mindestens einem Teil ihres umlaufenden Randes auf einem oberen Rand der Wanne
182 auf. Die Wanne 182 und die in sie eingehängten Speisenbehälter 154 schließen mit der
Öffnung 138 des Beckens nahezu bündig ab. Ein Boden 190 der Wanne 182 bildet eine
schräge Ebene 132. Zwischen der Wanne 182 und einem Boden 112 des Beckens sind ein
Lüfter-/Filtersystem 129 mit einem Lüfter 129a und einem Filter 129b und ein Verdampfer
114 eines Kälteaggregats angebracht. Über den Filter 129b wird Luft durch den Lüfter 129a
von außen in eine an der Oberseite des Beckens 204 befestigte Luftansaughutze 192 einge
saugt und dann durch einen Zwischenraum 148 zwischen Wanne und Becken und durch den
Verdampfer 114 des Kälteaggregats hindurchgeleitet. In dem Verdampfer 114 wird die Luft
gekühlt. Die gekühlte Luft geht über einen weiteren Zwischenraum 186 zwischen Wanne und
Becken nach oben und gelangt in eine an der Oberseite des Beckens 204 befestigte Luftver
teilhutze 194, durch die die gekühlte Luft über die Oberseite der eingehängten Speisenbehäl
ter 154 sowie nach oben zu einem in der Kühlvitrine oberhalb des Beckens 100 befestigten
Fachboden 196 geleitet wird. In der Wanne 182 sind darüber hinaus Kühlleitungen 200 an
geordnet, um die eingehängten Speisenbehälter 154 zusätzlich zu kühlen. Der Boden 190
der Wanne ist teilweise als Siebboden 198 ausgebildet, der in einem Bereich in Fig. 5 rechts
durch ein Blech 202 abgedeckt ist, um ein Abfließen von kondensiertem Wasser in Richtung
des Lüfters 129a und des Filters 129b zu verhindern. Zum Reinigen des Filters 129b müssen
die Wanne 182 und die Hutzen 192, 194 komplett ausgebaut werden. Bei im Verhältnis eher
kleinen Kühlvitrinen ist dies soweit durchführbar. Bei großen Kühlvitrinen ist das Entfernen
der Wanne 182 jedoch aufwendig, da eine entsprechend große und schwere Wanne aus
dem Becken 100 ausgebaut werden muß. Grundsätzlich sind für jede Vitrinengröße eine
andere Wanne 182 und andere Hutzen 192, 194 erforderlich, die an die Abmessungen der
Kühlvitrine und ihres Beckens entsprechend angepaßt sind. Das hat zur Folge, dass die glei
che Wanne 182 nicht in unterschiedlich großen Kühlvitrinen flexibel eingesetzt werden kann.
Aus der DE 196 16 357 A1 ist eine Warenkühltheke bekannt, die keine Wanne der hier in
Rede stehenden Art aufweist. Bei dieser bekannten Warenkühltheke wird zwar auch ein
Kühlluftstrom um eine Thekenauslage herumgeführt, jedoch ist der Beginn dieser Luftströ
mung über der Thekenauslage in großem Abstand oberhalb der Thekenauslage vorgesehen.
Diese Luftführung ist bedenklich, weil durch sie zwangsläufig nicht durch einen Filter gerei
nigte Außenluft induktiv mit angesaugt und über das Kühlgut geführt wird.
Aus der US 5 477 702 A ist eine Kühlvitrine bekannt, die ein Becken aufweist, in welches
zwei Wannen fest eingebaut sind. Die Wannen sind jeweils durch zwei sich quer erstrecken
de und mit den Wannen jeweils fest verbundene Trennwände in kleinere Wannen unterteilt,
in welche jeweils ein Speisenbehälter einhängbar ist. Die Wannen sind aufgrund ihres Auf
baus nur für ein- und dieselbe Kühlvitrine geeignet, können also nicht bei Kühlvitrinen unter
schiedlicher Größe eingesetzt werden. Allerdings sind bei dieser bekannten Kühlvitrine die
Wannen gegenüber dem oberen Rand des Beckens abgesenkt angeordnet, so dass Hutzen
wie bei dem eingangs geschilderten Stand der Technik, der in Fig. 5 dargestellt ist, nicht er
forderlich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wanne der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ange
gebenen Art zu schaffen, die sich in Kühlvitrinen leichter einsetzen und aus denselben leich
ter herausnehmen läßt und die eine universellere und einfachere Ausgestaltung der Kühlluft
führung ermöglicht.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch eine Wanne mit den im Patentanspruch 1 ange
gebenen Merkmalen gelöst.
Über eine Öffnung in der Kühlvitrine werden zur Bildung einer Wanne nach der Erfindung
wenigstens zwei an gegenüberliegenden Seiten offene Wannenmodule einzeln eingesetzt,
was einfacher als das Einsetzen einer ungeteilten Wanne ist. Dies ermöglicht auch, dass
keine komplette Wanne, beispielsweise zum Reinigen des Filters, entfernt werden muß,
denn die Wannenmodule können einzeln herausgenommen und wieder eingefügt werden.
Dies hat weiter den Vorteil, dass die Wanne bei Kühlvitrinen unterschiedlicher Größe aus
einzelnen Wannenmodulen gemäß einem Baukastenprinzip aufgebaut werden kann. Es ist
daher möglich, für jede Kühlvitrinengröße eine passende Wanne durch Aneinanderfügen
einzelner Wannenmodule herzustellen. Die einzelnen Module können leicht entfernt und
wieder eingesetzt werden. Eine solche flexibel gestaltete Wanne kann in ihren Abmessungen
also den Becken unterschiedlich großer Kühlvitrinen optimal angepaßt und ebenso leicht
wieder in ihre Einzelkomponenten zerlegt werden. Da die in dem Becken aus den zusam
mengefügten Wannenmodulen gebildete Wanne nach der Erfindung mit ihrem oberen Rand
nach oben hin Abstand von der Öffnung des Beckens aufweist, so dass oberhalb der Wan
nenmodule an deren Längsseiten ein Luftspalt vorhanden ist, durch den ein Luftstrom direkt
über die Oberseite der Wannenmodule geführt werden kann, kann Luft besser über die
Wannenmodule geleitet werden, denn der Luftstrom über die tiefergelegte Wanne ist durch
das ihn umgebende Becken geschützter, als wenn der Luftstrom direkt über die Wannen
oberfläche einer mit dem Becken bündig abschließenden Wanne geleitet werden würde, wo
er durch Luftströme von außen beeinträchtigt werden könnte.
Ausgestaltungen der Wanne nach der Erfindung bilden die Gegenstände der Unteransprü
che.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die aus den zusammenge
fügten Wannenmodulen gebildete Wanne in dem Becken von einer Querseitenwand zu einer
gegenüberliegenden Querseitenwand des Beckens reicht, wird der zur Verfügung stehende
Raum des Beckens mit der in ihn eingesetzten Wanne optimal ausgenutzt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die aus den zusammenge
fügten Wannenmodulen gebildete Wanne so ausgebildet ist, dass zwischen einem Längs
rand, den das Becken jeweils an seiner Oberseite wenigstens an seiner Oberseite wenigs
tens an seinen quer zu den offenen Seiten der Wannenmodule angeordneten Längsseiten
wänden aufweist und der zur Bildung der Öffnung des Beckens vorgezogen ist, und dem
benachbarten oberen Rand der Wanne ein Luftspalt vorhanden ist und die Längsränder den
Zwischenraum zwischen dem Becken und der Wanne nach oben hin begrenzen, so kann auf
besonders einfache und kostengünstige Weise ein Luftstrom durch den Luftspalt direkt über
die Oberseite der Wannenmodule geführt werden, ohne dass extra Hutzen dafür zu verwen
den wären, die separat am Becken angebracht werden müßten.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung jeder Wannenmodul an sei
nem Boden wenigstens auf den einander gegenüberliegenden offenen Seiten zwei aufrechte
Seitenränder hat und dass die aufrechten Seitenränder von jeweils zwei aneinander grenzenden
Wannenmodulen durch ein Verbindungselement miteinander verbindbar sind, so hat
dies die vorteilhafte Wirkung, dass die einzelnen Wannenmodule für unterschiedlich große
Kühlvitrinen besonders einfach gemäß einem Baukastenprinzip zu einer durchgehenden
Wanne miteinander verbunden werden können.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Verbindungselemente U-
Profilteile sind, die auf die beiden aneinander grenzenden Wannenmodulen aufsteckbar sind,
so ergibt sich daraus eine besonders einfache und kostengünstige Art der Verbindung, die
ebenso einfach bei Bedarf wieder entfernt werden kann.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung in einem Übergangsbereich
zwischen der Vorder- und Rückwand und dem Boden jedes Wannenmoduls wenigstens eine
Aussparung angebracht ist zum Ableiten von Wasser aus jedem Wannenmodul, so ergibt
sich daraus eine besonders einfache und kostengünstige Möglichkeit, Wasser wie z. B. Kon
dens- oder Waschwasser aus der Wanne abzuleiten.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Wannenmodule von ei
nem Zwischenboden des Beckens aufnehmbar sind, so hat dies den Vorteil, dass sich Kälte
von dem Verdampfer über den Zwischenboden auf die Wanne durch Kontaktkühlung über
tragen lässt.
Wenn in weiterer Ausgestaltung der Wanne nach der Erfindung die Wannenmodule jeweils
nach dem Gastro-Norm-Format bemessen sind, so läßt sich die Wanne vollständig mit
Gastro-Norm-Speisenbehältern füllen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeich
nungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittansicht eines Beckens einer Kühlvitrine zur Aufnahme ei
ner Wanne nach der Erfindung,
Fig. 2a bis 2d Darstellungen des Beckens nach Fig. 1 mit vier Wannenmodulen sowie
einem Speisenbehälter, in Fig. 2a in einer Seitenansicht, in Fig. 2b in einer
Längsschnittansicht, in Fig. 2c in einer Draufsicht und in Fig. 2d in einer
perspektivischen Ansicht,
Fig. 3a bis 3c eine Draufsicht auf einen Blechzuschnitt in Fig. 3a, eine Seitenansicht des
Wannenmoduls in Fig. 3b bzw. eine perspektivische Ansicht des
Wannenmoduls in Fig. 3c,
Fig. 4a bis 4c ein Verbindungselement in einer Seitenansicht in Fig. 4a, eine Rückansicht
des Verbindungselements in Fig. 4b und eine perspektivische Ansicht des
Verbindungselements in Fig. 4c und
Fig. 5 eine Querschnittansicht einer Kühlvitrine gemäß dem Stand der Technik.
In Fig. 1 ist lediglich ein Becken 10 einer Kühlvitrine 84 gezeigt. Der Vitrinenaufbau der Kühl
vitrine 84 oberhalb des Beckens ist der Einfachheit halber weggelassen worden, da er zum
Verständnis der Erfindung nichts beiträgt. Das Becken 10 hat zwei Quer- und zwei Längssei
tenwände 21 bzw. 23 sowie einen Boden 12 und eine nach oben gerichtete Öffnung 38.
In das Becken 10 ist wie in Fig. 1 und Fig. 2a bis 2d dargestellt eine in ihren Abmessungen
zu den Seitenwänden 21, 23 und der Öffnung 38 des Beckens 10 beabstandete Wanne 82
eingesetzt. Die Wanne 82 wird von mehreren aneinandergereihten Wannenmodulen 40 ge
bildet und reicht von einer der Querseitenwände 21 zu der gegenüberliegenden Querseiten
wand 21 des Beckens. In die Wanne 82 sind Speisenbehälter 54 eingehängt, vorzugsweise
Gastro-Norm- oder GN-Speisenbehälter, von denen nur einer dargestellt ist.
Der Aufbau eines der Wannenmodule 40 ist in den Fig. 3a bis 3c dargestellt. Der Wannen
modul 40 ist gemäß einer U-Form ausgebildet und besteht aus einem Boden 42 und einer
Vorder- und Rückwand 44, 46. Auch der Wannenmodul 40 ist in seinen Abmessungen vor
zugsweise nach dem GN-Format bemessen. Die Vorder- und Rückwand 44, 46 bilden an
ihrem oberen Rand 52 eine stabile Auflagefläche 60 für die eingehängten Speisenbehälter
54. Die Auflagefläche 60 der Rückwand 44 zeigt zum Wannenmodul 40 nach innen. Sie
dient ausschließlich als Auflage für den Speisenbehälter 54. Die Auflagefläche 60 an der
Vorderwand 46 des Wannenmoduls 40 zeigt nach außen zu der Längsseitenwand 23 des
Beckens. Sie dient als Auflage 60 für den Speisenbehälter 54 und zum Befestigen eines
Griffs 62.
An der Auflagefläche 60 sind zwei Bohrungen 64 vorgesehen, durch die zwei Stege 66 des
Griffs 62 geführt werden. Diese sind an ihrem unteren Ende jeweils mit einer Schraube 68
gegen eine Unterlegscheibe 70 verschraubt, um ein Herausrutschen des Griffs 62 aus den
Bohrungen 64 zu verhindern. Der Vorteil ist, dass das Wannenmodul 40 an dem Griff 62
leicht in das Becken 10 gehoben werden kann und der Griff 62 nach dem Abstellen automa
tisch nach unten rutscht, ohne zu stören. Beim Herausnehmen des Wannenmoduls 40 wird
der Griff 62 wieder nach oben gezogen und das Wannenmodul 40 kann einfach herausge
hoben werden.
Im Übergangsbereich 72 zwischen der Rückwand 44 und dem Boden 42 des Wannenmo
duls 40 sind Aussparungen 74 vorgesehen. Sie dienen dazu Kondenswasser aus dem Wan
nenmodul 40 abzuleiten.
Solche Aussparungen können auch im Übergangsbereich 72 zwischen der Vorderwand 46
und dem Boden 42 des Wannenmoduls 40 angebracht werden.
Am Boden 42 des Wannenmoduls 40 sowie an der Vorder- und Rückwand 44, 46 sind in der
Ansicht in Fig. 3c sowohl rechts als auch links aufrechte Seitenränder 76 nach innen gebo
gen. Die aufrechten Seitenränder 76 sind von geringer Höhe. Sie dienen als Flansch zum
Befestigen von aneinander grenzenden Wannenmodulen 40 durch Verbindungselemente 78.
Die Verbindungselemente 78 sind als U-Profilteile 80 ausgebildet, wie in Fig. 4 dargestellt.
Sie werden an aneinander angrenzenden aufrechten Seitenrändern 76 zweier Wannenmo
dule 40 aufgesteckt, um so eine Verbindung der beiden Module 40 herzustellen, die bei Be
darf leicht gelöst werden kann. Auf diese Weise können mehrere Wannenmodule 40 sehr
einfach miteinander lösbar zu der durchgehenden Wanne 82 verbunden werden, gemäß
einem Baukastenprinzip.
Wie in Fig. 1 dargestellt sind in dem Becken 10 ein Verdampfer 14 eines nicht dargestellten
Kälteaggregats sowie ein Lüfter-/Filtersystem 29 angebracht. Der Filter 29b ist dabei ge
trennt von dem Lüfter 29b herausnehmbar und leicht zugänglich in einem Zwischenraum 48
zwischen der Vorderwand 44 der Wannenmodule 40 und der Längsseitenwand 23 des Be
ckens 10 angeordnet.
Der Filter 29b kann statt dessen ebenso getrennt von dem Lüfter 29b in dem Zwischenraum
86 zwischen der Rückwand 46 der Wannenmodule 40 und der Längsseitenwand 23 des Be
ckens 10 angeordnet werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist der Verdämpfer 14 auf dem Boden 12 des Beckens 10 ange
bracht. Über einer Oberseite 16 des Verdampfers 14 ist ein Zwischenboden 25 angeordnet,
der zum Aufnehmen des Lüfters 29a ausgebildet ist und als Auflagefläche der Wannenmo
dule 40 dient.
Der Zwischenboden 25 ist aus Blech und bildet eine siebförmig ausgebildete Vertiefung 24
zwischen einer Vorderseite 20 des Verdampfers 14 und der Längsseitenwand 23 des Be
ckens zum Aufnehmen des Lüfters 29a und zum Hindurchleiten der vom Lüfter angesaugten
Luft.
Der Zwischenboden 25 bildet mit der Oberseite 16 des Verdampfers eine schräge Ebene 32,
auf die die Wannenmodule 40 aufgesetzt werden. Die Abwärtsbewegung der Wannenmodu
le 40 wird durch mindestens ein an der Längsseitenwand 23 des Beckens 10 befestigtes
Distanzstück 36 begrenzt.
Der Wannenmodul 40 grenzt mit seiner Rückwand 46 an ein Distanzstück 36 und mit seiner
Vorderwand 44 an den im Zwischenraum 48 angebrachten Filter 29b. Der Lüfter 29a befin
det sich unterhalb der Wannenmodule 40 in der Vertiefung 24 des Zwischenbodens 25.
Über den Lüfter 29a wird Luft von außen durch den im Zwischenraum 48 angebrachten Filter
29b angesaugt und an den Verdampfer 14 weitergeleitet. Dort wird die Luft gekühlt und
durch den Zwischenraum 86 geleitet.
Die Oberseite 39 des Beckens weist an ihren quer zu den offenen Seiten der Wannenmodu
le 40 angeordneten Längswänden 23 jeweils einen Längsrand 37 auf, der zur Bildung der
Öffnung 38 des Beckens vorgezogen ist. Auf diese Weise bildet jeder Längsrand 37 mit dem
benachbarten oberen Rand 52 der aus den Wannenmodulen 40 zusammengesetzten Wan
ne 82 einen Luftspalt 50.
Die in dem Verdampfer 14 gekühlte und durch den Zwischenraum 86 geleitete Luft strömt
durch den Luftspalt 50 über den eingehängten Speisenbehälter 54. Auf der anderen Seite
wird die Luft wieder über den Filter 29b, durch den Luftspalt 50 in den Zwischenraum 48 an
gesaugt und zu dem Verdampfer 14 zurückgeleitet und dort gekühlt. Auf diese Weise wird
eine Luftzirkulation entlang einer Oberfläche 56 des eingehängten Speisenbehälters 54 er
reicht, ohne dass hierfür gesondert am Becken 10 angebrachte Hutzen 192, 194 verwendet
werden müssen, wie in dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel für den Stand der Technik.
Claims (8)
1. Wanne für eine Kühlvitrine (184) zur Aufnahme von Speisenbehältern (54), die in ein Be
cken (10) mit umlaufenden Seiten, einem Boden (12) und einer von oben her zugänglichen
Öffnung (38) mit Abstand von dem Becken (10) so einsetzbar ist, dass wenigstens auf zwei
einander gegenüber liegenden Längsseiten des Beckens (10) und unter der Wanne ein Zwi
schenraum vorhanden ist, wobei die Speisenbehälter (54) in die Wanne (82) so einhängbar
sind, dass sie mit wenigstens einem Teil ihres umlaufenden Randes auf einem oberen Rand
(52) der Wanne (82) zu liegen kommen, wobei in dem Zwischenraum zwischen Becken (10)
und Wanne (82) ein Verdampfer (14) eines Kälteaggregats mit zugeordnetem Lüfter- und
Filtersystem (29) zum Umwälzen von zu kühlender Luft angeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Wanne (82) aus wenigstens zwei über die Öffnung (38) in die Kühlvitrine
(84) einzeln einsetzbaren und an zwei einander gegenüberliegenden Seiten offenen Wan
nenmodulen (40) zusammengefügt ist und dass die in dem Becken (10) aus den zusam
mengefügten Wannenmodulen (40) gebildete Wanne (82) mit ihrem oberen Rand (52) nach
oben hin Abstand von der Öffnung (38) des Beckens (10) aufweist, so dass oberhalb der
Wannenmodule (40) an deren Längsseiten ein Luftspalt (50) vorhanden ist, durch den ein
Luftstrom direkt über die Oberseite der Wannenmodule (40) geführt werden kann.
2. Wanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den zusammengefügten
Wannenmodulen gebildete Wanne (82) in ihrer Länge so bemessen ist, dass sie in dem Be
cken (10) von einer Querseitenwand (21) zu einer gegenüberliegenden Querseitenwand (21)
des Beckens (10) reicht.
3. Wanne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den zusammengefügten
Wannenmodulen gebildete Wanne (82) so ausgebildet ist, dass zwischen einem Längsrand
(37), den das Becken (10) jeweils an seiner Oberseite (39) wenigstens an seinen quer zu
den offenen Seiten der Wannenmodule (40) angeordneten Längsseitenwänden (23) aufweist
und der zur Bildung der Öffnung (38) des Beckens (10) vorgezogen ist, und dem benachbar
ten oberen Rand (52) der Wanne (82) ein Luftspalt (50) vorhanden ist und die Längsränder
(37) den Zwischenraum (48, 86) zwischen dem Becken (10) und der Wanne (82) nach oben
hin begrenzen.
4. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wannen
modul an seinem Boden (42) wenigstens auf den einander gegenüberliegenden offenen Sei
ten zwei aufrechte Seitenränder (76) hat und dass die aufrechten Seitenränder (76) von je
weils zwei aneinander grenzenden Wannenmodulen (40) durch ein Verbindungselement (78)
miteinander verbindbar sind.
5. Wanne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (78) U-
Profilteile (80) sind, die auf die beiden aufrechten Seitenränder (76) von jeweils zwei anein
ander grenzenden Wannenmodulen (40) aufsteckbar sind.
6. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Über
gangsbereich zwischen der Vorder- oder Rückwand (44, 46) und dem Boden (42) jedes
Wannenmoduls (40) wenigstens eine Aussparung (74) angebracht ist zum Ableiten von
Wasser aus jedem Wannenmodul (40).
7. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen
module (40) von einem Zwischenboden (25) des Beckens (10) aufnehmbar sind.
8. Wanne nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannen
module (40) jeweils nach dem Gastro-Norm-Format bemessen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999157531 DE19957531C2 (de) | 1999-11-30 | 1999-11-30 | Wanne für eine Kühlvitrine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999157531 DE19957531C2 (de) | 1999-11-30 | 1999-11-30 | Wanne für eine Kühlvitrine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19957531A1 DE19957531A1 (de) | 2001-06-07 |
| DE19957531C2 true DE19957531C2 (de) | 2003-10-30 |
Family
ID=7930815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999157531 Expired - Fee Related DE19957531C2 (de) | 1999-11-30 | 1999-11-30 | Wanne für eine Kühlvitrine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19957531C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007026159B3 (de) * | 2007-06-04 | 2008-09-25 | Hakemann, Edgar, Dipl.-Ing. | Kühlvorrichtung mit verstellbarem Luftausblasbereich |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10137074B4 (de) * | 2001-07-28 | 2007-03-01 | Hakemann, Edgar, Dipl.-Ing. | Umluft-Kühlvorrichtung |
| DE202014009940U1 (de) | 2014-12-17 | 2015-04-20 | Edgar Hakemann | Kühlvorrichtung mit verschiedenen Temperaturbereichen |
| IT202300021720A1 (it) * | 2023-10-18 | 2025-04-18 | Clabo Spa | Banco espositore frigorifero con raffreddamento a glicole e ad aria. |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5477702A (en) * | 1993-01-24 | 1995-12-26 | Noble Australia Pty. Ltd. | Refrigerated display cabinet |
| DE19616357A1 (de) * | 1996-04-24 | 1997-11-06 | Hertel Guenther | Warenkühltheke |
-
1999
- 1999-11-30 DE DE1999157531 patent/DE19957531C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5477702A (en) * | 1993-01-24 | 1995-12-26 | Noble Australia Pty. Ltd. | Refrigerated display cabinet |
| DE19616357A1 (de) * | 1996-04-24 | 1997-11-06 | Hertel Guenther | Warenkühltheke |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007026159B3 (de) * | 2007-06-04 | 2008-09-25 | Hakemann, Edgar, Dipl.-Ing. | Kühlvorrichtung mit verstellbarem Luftausblasbereich |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19957531A1 (de) | 2001-06-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60306848T2 (de) | Kühlregal | |
| DE1958053A1 (de) | Luftrueckleitgitter fuer eine Schaukuehltruhe mit Luftvorhang | |
| EP1832199A2 (de) | Möbel zur Aufnahme von Lebensmitteln und/oder hygienekritischen Gütern | |
| DE19957531C2 (de) | Wanne für eine Kühlvitrine | |
| EP0059768B1 (de) | Rinne zur Aufnahme von Deckenelementen | |
| DE10049862A1 (de) | Einhängevorrichtung | |
| EP2703738A1 (de) | Dunstabzugsvorrichtung mit Fettauffangrinne | |
| EP0803213B1 (de) | Warenkühltheke | |
| DE3613185A1 (de) | Kuehltheke | |
| CH668540A5 (de) | Regalboden aus metallblech. | |
| DE2816999C3 (de) | Verkaufsständer, insbesondere für Trockenbatterien | |
| DE69113402T2 (de) | Verbesserungen an einem Besteckbehälter für Geschirrspülmaschinen. | |
| WO2021160836A1 (de) | Aufhängevorrichtung und primärträger | |
| EP0701097A1 (de) | Verkaufstheke oder -vitrine für Lebensmittel | |
| DE8408425U1 (de) | Kühlgerät mit Kühlgutablage | |
| AT407918B (de) | Kühlvitrine | |
| DE20006296U1 (de) | Einrichtung für die Aufnahme einer Mehrzahl von Behältern | |
| DE29502690U1 (de) | Vorrichtung zur Raumluftbefeuchtung durch Verdunsten von Wasser für Zentralheizungsplattenheizkörper | |
| DE102018008801B3 (de) | Tränkvorrichtung | |
| DE202022101813U1 (de) | Behältersystem zum Warmhalten von Speisen | |
| AT501147A4 (de) | Tragrahmen | |
| DE29517948U1 (de) | Turmkochvorrichtung | |
| DE20304305U1 (de) | Siebkorb zur Aufnahme medizinischer Gegenstände | |
| DE3236980C2 (de) | Kühltheke | |
| DE19537739A1 (de) | Kühltisch |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: EISFINK MAX MAIER GMBH & CO. KG, 71636 LUDWIGSBURG |
|
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120601 |