DE19957820A1 - Befestigungsteller zur Befestigung von Isoliermatieral - Google Patents
Befestigungsteller zur Befestigung von IsoliermatieralInfo
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Abstract
Befestigungsteller (1) zur Befestigung von Isoliermaterial an einer Unterkonstruktion mit Hilfe eines Dübels (2) mit einem Kopf (3), wobei der Befestigungsteller (1) eine Ausnehmung (4) zur Durchführung des Dübels (2), einen der Ausnehmung (4) benachbarten inneren Bereich (5) und einen von der Ausnehmung (4) entfernten äußeren Bereich (6), sowie eine dem Isoliermaterial zugewandte Unterseite (7) und eine dem Isoliermaterial abgewandte Oberseite (8) aufweist, wobei der innere Bereich (5) gegenüber dem äußeren Bereich (6) abgesenkt ist, um den Kopf (3) des Dübels (2) im montierten Zustand aufnehmen zu können, wobei der innere Bereich (5) des Befestigungstellers (1) zumindest an der Unterseite (7) oder an der Oberseite (8) schüsselförmig ausgebildet ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Befestigungsteller für die Befestigung
von Isoliermaterial an einer Unterkonstruktion unter Verwendung eines Dübels.
Wärme- und schallisolierende Platten dienen dem Schutz von Gebäuden gegen
Wärmeverlust und Schallbelästigung und werden häufig mit Hilfe von Befesti
gungselementen an Gebäudeaußenseiten befestigt. An Befestigungselemente für
die Befestigung von solchen Platten wird die Forderung gestellt, daß sie keine
wärmeleitenden Brücken bilden, also die Wärme nicht von der Unterkonstruktion
an die Außenseiten der wärmeisolierenden Platten transportieren. Außerdem müs
sen die Isolierplatten mit ausreichender Festigkeit an den Fassaden befestigt wer
den, um auch großen Kräften, wie zum Beispiel Windkräften, standhalten zu kön
nen. Da die unterschiedlichen Isoliermaterialien regelmäßig unterschiedliche Fe
stigkeiten aufweisen, müssen die Befestigungselemente vielfach an jedes Isolier
material individuell angepaßt werden.
Im Rahmen der Befestigung von Isolierelementen sind sogenannte Befestigungs
teller bekannt. Diese Befestigungsteller sind flach, regelmäßig kreisförmig, und
besitzen in der Mitte eine Ausnehmung durch die ein Dübel, dessen Kopf Über
maß gegenüber der Ausnehmung aufweist, gesteckt werden kann. Der Dübel wird
dann in eine Bohrung in der Unterkonstruktion gesteckt und von einem Spreize
lement auseinander gedrückt, so daß er in der Unterkonstruktion zugfest verankert
wird. In Abhängigkeit von der Kombination des Dübels und des Befestigungstel
lers können so unterschiedlichste Isoliermaterialien auf unterschiedlichen Unter
konstruktionen befestigt werden.
Bei der Isolierung von Gebäudewänden wird auf das Isoliermaterial und die Befe
stigungselemente eine Putzschicht aufgetragen. Hierfür wird regelmäßig soge
nannter Dispersionsputz verwendet, der eine nur geringe Schichtdicke hat. Um
diesen Putz bestmöglich auf das Isoliermaterial auftragen zu können, sollte das
Befestigungselement an der dem Isoliermaterial abgewandten Seite im montierten
Zustand eine möglichst ebene Oberfläche mit dem Isoliermaterial bilden. Andern
falls bilden Putzansammlungen und Stellen an denen zuwenig Putz aufliegt, was
zu Flecken und Rissen führen kann. Falls das Isoliermaterial keine Ausnehmung
für die Montage eines Dübels mit einem Befestigungsteller aufweist, was der Re
gelfall ist, muß deshalb der Dübel samt Befestigungsteller in das Isoliermaterial
versenkt werden.
Dieses Problem wird im Stand der Technik durch einen Befestigungsteller mit
sehr hoher Steifigkeit gelöst. Dieser wird durch den Dübel bei der Montage
gleichmäßig in das Isoliermaterial hineingezogen, so daß die Oberfläche des Tel
lers und damit auch die Oberfläche des Isolierelements möglichst eben ist. Befe
stigungsteller mit niedrigerer Steifigkeit werden als ungeeignet betrachtet, da sie
sich während der Montage verformen. Diese Verformung besteht regelmäßig in
einem sich nach außen Aufbiegen des Befestigungstellers, so daß ein ebener Ab
schluß des Befestigungstellers mit dem Isoliermaterial nicht zustande kommt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Befestigungsteller bereit
zustellen, mit der Isoliermaterial einfach und sicher mit Hilfe eines Dübels an ei
ner Unterkonstruktion befestigt werden kann. Eine weitere Aufgabe der Erfindung
besteht in der Bereitstellung eines entsprechenden Befestigungssystems.
Erfindungsgemäß wird ein Befestigungsteller zur Befestigung von Isoliermaterial
an einer Unterkonstruktion mit Hilfe eines Dübels mit einem Kopf bereitgestellt,
wobei der Befestigungsteller eine Ausnehmung zur Durchführung des Dübels,
einen der Ausnehmung benachbarten inneren Bereich und einen von der Ausneh
mung entfernten äußeren Bereich, sowie eine dem Isoliermaterial zugewandte
Unterseite und eine dem Isoliermaterial abgewandte Oberseite aufweist, wobei der
innere Bereich gegenüber dem äußeren Bereich abgesenkt ist, um den Kopf des
Dübels im montierten Zustand aufnehmen zu können, und wobei der innere Be
reich des Befestigungstellers zumindest an der Unterseite oder an der Oberseite
schüsselförmig ausgebildet ist.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung bezeichnet das Wort "schüsselförmig"
alle, von der Unterseite des Tellers betrachtet, konvexartigen Formgestalten, un
abhängig davon, ob sie rund oder eckig oder von einer sonstigen einfachen oder
komplexen Geometrie sind.
Vorzugsweise ist der innere Bereich des Befestigungstellers sowohl an der Unter
seite als auch an der Oberseite schüsselförmig ausgebildet. Das heißt, der innere
Bereich des Tellers weist vorzugsweise auf seiner dem Isoliermaterial zugewand
ten Seite, das ist die Unterseite, wie auch an der dem Isoliermaterial abgewandten
Seite, der Oberseite, die genannte Schlüsselform auf.
Erfindungsgemäß wird das Isoliermaterial mit dem erfindungsgemäßen Befesti
gungsteller und einem Dübel an einer Unterkonstruktion befestigt. Ein in diesem
Zusammenhang verwendeter Dübel umfaßt einen Schaft und einen Kopf, der vor
zugsweise flächig, also als Druckplatte ausgebildet ist. Der Schaft des Dübels ist
normalerweise rohrförmig ausgebildet. An der dem Kopf abgewandten Seite ist
ein Spreizbereich des Schafts derart angeordnet und gestaltet, daß dieser Bereich
sich durch das Einführen eines Spreizelements so verformt, daß zwischen dem
Bohrloch und dem Dübel eine feste Verbindung entsteht.
Ein solcher Dübel und der erfindungsgemäße Befestigungsteller bilden zusammen
ein erfindungsgemäßes Befestigungssystem. Der Dübel wird normalerweise mit
der dem Kopf abgewandten Seite von der Oberseite des Befestigungstellers durch
die Ausnehmung des Befestigungstellers geführt. Dabei ist der Durchmesser des
Kopfs des Dübels üblicherweise größer gewählt als der Durchmesser der Aus
nehmung, so daß der Kopf des Dübels nicht durch die Ausnehmung des Tellers
rutschen kann und der Dübel in Zugrichtung Druck auf den Teller ausüben kann.
Falls der Kopf des Dübels als Druckplatte ausgebildet ist, ist die Überdeckung des
Befestigungstellers durch die Druckplatte regelmäßig von erheblichem Umfang.
Um mit dem erfindungsgemäßen Befestigungsteller Isoliermaterial an einer Un
terkonstruktion zu befestigen, wird normalerweise zuerst ein Loch in die Unter
konstruktion gebohrt. Die Tiefe dieses Lochs sollte so gewählt sein, daß der
Spreizbereich des Dübels dort ausreichend weit eingeführt werden kann.
Das Befestigungselement wird dann in einem nächsten Schritt durch das Isolier
material hindurch in das Bohrloch so eingeführt, daß der Spreizbereich des Dübels
bestmöglich in dem Bohrloch plaziert ist, und daß der Befestigungsteller auf dem
Isoliermaterial aufliegt.
Danach wird in den Dübel ein Spreizelement eingeführt, welches ein Aufspreizen
des Spreizbereichs des Dübels bewirkt, um zwischen dem Dübel und der Unter
konstruktion eine zugfeste Verbindung herzustellen. Durch das bestimmungsge
mäße Einbringen des Spreizelements wird häufig die Länge des Schafts des Dü
bels verkürzt und dadurch der Befestigungsteller an das Isoliermaterial gepreßt.
In jedem Fall drückt dabei der äußere Rand des Kopfes des Dübels auf den äuße
ren Teil des schüsselförmigen inneren Bereichs des erfindungsgemäßen Befesti
gungstellers. Durch diesen Druck wird der an die Ausnehmung stoßende Teil des
schüsselförmigen inneren Bereichs, also der am weitesten hervorstehende Ab
schnitt der Schüssel, zuerst in das Isoliermaterial gepreßt. Aufgrund der Schüsselform
kann dieser Abschnitt auch relativ leicht in das Isoliermaterial eindringen. Je
weiter der schüsselförmige innere Bereich allerdings in das Isoliermaterial ein
dringt, desto mehr Oberfläche der Unterseite des schüsselförmigen inneren Be
reichs des Befestigungstellers preßt gegen das Isoliermaterial. Dies vergrößert die
Kraft die benötigt wird, um den Teller weiter in das Isoliermaterial hinein zu pres
sen.
Durch die größer werdende Kraft mit der der Dübel gegen den Befestigungsteller
drückt und durch den größer werdenden Widerstand des Isoliermaterials, fängt
unter Umständen auch der aus einem relativ flexiblen Material hergestellte Kopf
des Dübels an sich zu verformen. Wenn die äußeren Kanten des Kopfes sich auf
grund des Gegendrucks nicht weiter in Richtung Isoliermaterial bewegen können,
wird der innere Abschnitt des Dübelkopfs von dem weiter eindringenden Dübel in
Richtung Befestigungsteller gezogen. Dadurch nähert sich der gesamte Dübelkopf
mit seiner dem Befestigungsteller zugewandten Unterseite der Oberseite des inne
ren Bereichs des Befestigungstellers, soweit er nicht von Anfang an dort aufliegt.
Sobald der von der Druckplatte auf das Isoliermaterial ausgeübte Druck die erfor
derliche Größe erreicht hat, wird das Spreizelement nicht weiter in den Dübel ein
getrieben.
Wie weit der Befestigungsteller während dieses Prozesses in das Isoliermaterial
eindringt, hängt unter anderem von der Größe und Gestalt der Oberfläche des Be
festigungstellers ab.
Durch die Verwendung des schüsselförmigen inneren Bereichs werden die bei der
Montage eines solchen Befestigungselements auftretenden Kräfte in einer opti
malen Weise genutzt. Mit zunehmender Bearbeitungszeit und Eindringtiefe die
notwendige Kraft zum weiteren Eindringen in das Isoliermaterial immer größer.
Insgesamt läßt sich der erfindungsgemäße Befestigungsteller damit leichter und
kontrollierter in das Isoliermaterial eindrücken.
Der auf das Isoliermaterial und die Befestigungselemente aufgebrachte Putz hält
besonders gut, wenn die montierten Befestigungselemente mit der Oberfläche des
Isoliermaterials eine Ebene bilden. Zu diesem Zweck sollte nicht nur die Ein
dringtiefe des Befestigungselements optimal gewählt sein, sondern auch die Ober
seite des äußeren Bereichs des Befestigungstellers und die Oberseite des Kopfes
des Dübels im montierten Zustand nahezu eine Ebene mit der Oberseite des Iso
liermaterials bilden. Da der Kopf eines Dübels normalerweise im inneren, also
dem Schaft zugewandten, Bereich mehr Material aufweist, als an dem äußeren
Rand, sollte der Dübelkopf im montierten Zustand den schüsselförmigen inneren
Bereich des Befestigungstellers so ausfüllen, daß zumindest in diesem Bereich die
Oberfläche eben ist.
Außer durch die Schüsselform des inneren Bereiches des Befestigungstellers wird
eine ebene Oberfläche auch durch eine bestimmte Form des äußeren Bereichs des
Befestigungselements erreicht. Vorzugsweise fällt deshalb der äußere Bereich des
Befestigungstellers von dem inneren Bereich weg zu dem Isoliermaterial hin ab.
Dadurch bekommt der äußere Bereich sozusagen eine negative Vorspannung, die
durch die während der Montage auftretende Verformung zu einer ebenen Oberflä
che verformt wird.
Ein so gestalteter Befestigungsteller bietet damit beste Voraussetzungen zum
Verputzen des Isoliermaterials und der Befestigungselemente. Die Abmessungen
des Befestigungstellers und die Abmessungen des Dübels sollten dabei in be
stimmter Weise harmonieren. Deshalb wird vorzugsweise die Höhe der Kante
zwischen dem inneren Bereich und dem äußeren Bereich des Befestigungsele
ments so gewählt, daß sie etwa der Dicke des Kopfs des Dübels an dessen äuße
rem Rand entspricht.
Vorzugsweise wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung ein Dübel verwendet
dessen Kopf bzw. Druckplatte nach außen hin abfällt, also eine Vorspannung in
Druckrichtung aufweist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Befesti
gungsteller kreisförmig. Wenn die Ausnehmung zur Aufnahme des Dübels im
Mittelpunkt des Befestigungstellers liegt, wird durch die Kreisform des Tellers
und damit durch die konzentrische Anordnung der Bereiche und Kanten innerhalb
des Befestigungstellers sichergestellt, daß die durch den Dübel ausgeübte Kraft
optimal auf dem Befestigungsteller verteilt wird.
Ein erfindungsgemäßer Befestigungsteller hat den Vorteil, daß er im montierten
Zustand eine ebene Fläche mit dem Isolierelement bildet. Bevorzugt werden Be
festigungsteller aus einem flexiblen Material verwendet, da diese nicht nur gün
stiger sind, sondern auch durch Druck weniger leicht zu beschädigen sind.
Die vorliegende Erfindung umfaßt des weiteren ein Befestigungssystem zum Be
festigen von Isoliermaterial an einer Unterkonstruktion mit einem Befestigung
steller und einem Dübel, wobei der Dübel einen Schaft und einen Kopf umfaßt,
und wobei der Befestigungsteller ein Befestigungsteller nach einem der vorherge
henden Ansprüche ist.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird ein Dübel zur Befestigung von Iso
liermaterial an einer Unterkonstruktion verwendet, wobei der Dübel durch eine
Ausnehmung eines Befestigungstellers derart hindurchgeführt wird, daß er im
montierten Zustand den Befestigungsteller in das Isoliermaterial eindrückt.
Die vorliegende Erfindung wird beispielhaft in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, in
welchen
Fig. 1 einen Dübel und ein Spreizelement zeigt, die zusammen mit dem erfin
dungsgemäßen Befestigungsteller verwendet werden können,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Befestigungstellers zeigt,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Befestigungsteller zeigt, und
Fig. 4 den Montageprozeß eines Befestigungssystems zu unterschiedlichen Zeit
punkten zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Dübel 2, wie er beispielsweise im Rahmen der vorliegenden
Erfindung verwendet werden kann. Dieser Dübel 2 umfaßt einen Schaft 11 und
einen Kopf 3, wobei der Kopf 3 einen größeren Durchmesser hat als der Schaft
11. An der dem Kopf 3 abgewandten Seite hat der Schaft 11 einen Spreizbereich
13 zum Befestigen des Dübels 2 in einer Unterkonstruktion. In den Dübel 2 wird
ein Spreizelement 12 eingeführt, mit dem der Spreizbereich 13 des Schafts 11 so
aufgespreizt wird, daß der Dübel 2 in einem entsprechend dimensionierten Bohr
loch zugfest verankert wird. Bei den Spreizelementen kann es sich beispielsweise
um Schrauben oder Nägel handeln.
Fig. 2 und 3 zeigen ein Beispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungstellers 1.
Diesen Teller 1 kann man in drei Bereiche unterteilen. In der Mitte des Tellers 1
befindet sich eine Ausnehmung 4. Die Öffnung der Ausnehmung 4 ist so gewählt,
daß der Schaft 11 des Dübels 2 durch diese Ausnehmung 4 geführt werden kann,
daß aber auch der Kopf 3 des Dübels 2 den Befestigungsteller 1 auf das Isolier
material drückt. An die Ausnehmung 4 grenzt der innere Bereich 5. Die Größe des
inneren Bereichs 5 entspricht vorzugsweise etwa dem Kopf 3 des Dübels 2. Der
innere Bereich 5 ist über die Kante 9 mit dem äußeren Bereich 6 verbunden.
Fig. 4a-c zeigen den Prozeß der Montage von Isoliermaterial an einer Unterkon
struktion unter Verwendung der vorliegenden Erfindung. Dabei liegt auf der Un
terkonstruktion 14 Isoliermaterial 15. Ein Befestigungselement, bestehend aus
Befestigungsteller 1, Dübel 2 und Spreizelement 12, wird durch das Isoliermateri
al 15 in ein Bohrloch 16 in der Unterkonstruktion 14 gestoßen, so daß der Befe
stigungsteller 1 auf der Oberfläche des Isoliermaterials 15 aufliegt. Zuerst wird
das Spreizelement 12, in diesem Beispiel handelt es sich um eine Schraube, in den
Dübel 2 hineingeschraubt. Wie in der Fig. 4a zu sehen ist weist auch das Spreize
lement 12 einen Kopf auf, der beim Einschrauben der Schraube auf einen Vorsprung
des Dübels 2 drückt und damit den Dübel 2 in sich zusammenpreßt. Da
durch drücken der Dübelkopf 3 und der Befestigungsteller 1 das Isoliermaterial 15
gegen die Unterkonstruktion 14.
Erfindungsgemäß wird dieser Druck auf den Vorsprung des Dübels 2 folgender
maßen umgesetzt. Wenn der Kopf 3 des Dübels 2 eine flache Unterseite aufweist,
der innere Bereich 5 des Befestigungstellers 1 aber erfindungsgemäß schüssel
förmig ist, liegt der Kopf 3 des Dübels 2 zu Anfang nur auf dem äußeren Rand
des inneren Bereichs 5 auf. Durch das Anziehen der Schraube 12 drückt der Dübel
2 auf den äußeren Rand des inneren Bereichs 5 des Befestigungstellers 1. Dadurch
versinkt der innere schüsselförmige Bereich 5 des Befestigungstellers 1 in dem
Isoliermaterial 15, und zwar mit dem hervorstehenden Abschnitt der Schüssel
zuerst. Je weiter der innere Bereich 5 in das Isoliermaterial 15 versinkt, desto grö
ßer ist der Widerstand des Isoliermaterials 15. Der weitere von der Schraube 12
ausgeübte Druck bewirkt ab einem bestimmten Widerstand des Isoliermaterials,
daß der Befestigungsteller 1 nicht weiter in das Isoliermaterial eindringt, sondern
der Kopf 3 des Dübels 2 sich derart verformt, daß sich dieser an die Oberseite 8
des inneren Bereichs 5 des Befestigungselements 1 anpaßt. Wie in Fig. 4b zu se
hen ist, ergibt sich daraus eine nahezu ebene Dübelkopf-Oberfläche, wenn die
Schüsselform der Materialverteilung innerhalb des Dübelskopfs entspricht.
Durch weiteres Anziehen der Schraube 12 wird der Dübel 2 noch weiter in das
Isolierelement 15 hineingezogen. Jetzt wird neben dem inneren Bereich 5 des Be
festigungselements 1 auch der äußere Bereich 6 gegen das Isoliermaterial 15 ge
drückt. In diesem Beispiel ist der äußere Bereich so ausgestaltet, daß die Fläche
nach außen hin zum Isoliermaterial 15 hin abfällt. Durch den Druck durch das
Isoliermaterial wird diese Fläche wieder eben zur Oberfläche des Isoliermaterials
15 ausgerichtet, wie in Fig. 4c zusehen ist.
Die vorliegende Erfindung stellt damit einen Befestigungsteller bereit, mit dem
Isoliermaterial einfach, mit geringem Kraftaufwand und gut dosierbar mit Hilfe
eines Dübels an einer Unterkonstruktion befestigt werden kann.
Claims (8)
1. Befestigungsteller (1) zur Befestigung von Isoliermaterial an einer Unterkon
struktion mit Hilfe eines Dübels (2) mit einem Kopf (3), wobei der Befesti
gungsteller (1) eine Ausnehmung (4) zur Durchführung des Dübels (2), einen
der Ausnehmung (4) benachbarten inneren Bereich (5) und einen von der
Ausnehmung (4) entfernten äußeren Bereich (6), sowie eine dem Isoliermate
rial zugewandte Unterseite (7) und eine dem Isoliermaterial abgewandte Ober
seite (8) aufweist, wobei der innere Bereich (5) gegenüber dem äußeren Be
reich (6) abgesenkt ist, um den Kopf (3) des Dübels (2) im montierten Zustand
aufnehmen zu können,
dadurch gekennzeichnet, daß
der innere Bereich (5) des Befestigungstellers (1) zumindest an der Unterseite
(7) oder an der Oberseite (8) schüsselförmig ausgebildet ist.
2. Befestigungsteller (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
innere Bereich (5) des Befestigungstellers (1) an der Unterseite (7) und an der
Oberseite (8) schüsselförmig ausgebildet ist.
3. Befestigungsteller (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Bereich (6) des Befestigungstellers (1) von
dem inneren Bereich (5) weg zu dem Isoliermaterial hin abfällt.
4. Befestigungsteller (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe der Kante (9) zwischen dem inneren Bereich
(S) und dem äußeren Bereich (6) etwa der Dicke des Kopfs (3) des Dübels (2)
an dessen äußerem Rand (10) entspricht.
5. Befestigungsteller (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungsteller (1) kreisförmig ist.
6. Befestigungsteller (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Befestigungsteller (1) aus einem flexiblen Material
besteht.
7. Befestigungssystem zum Befestigen von Isoliermaterial an einer Unterkon
struktion mit einem Befestigungsteller (1) und einem Dübel (2), wobei der
Dübel (2) einen Schaft (11) und einem Kopf (3) umfaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Befestigungsteller (1) ein Befestigungstellers nach einem der vorherge
henden Ansprüche ist.
8. Verwendung eines Dübels (2) zur Befestigung von Isoliermaterial an einer
Unterkonstruktion
dadurch gekennzeichnet, daß
der Dübeln (2) durch die Ausnehmung (4) eines Befestigungstellers (1) nach
einem der Ansprüche 1 bis 6 derart hindurchgeführt wird, daß er im montier
ten Zustand den Befestigungsteller (1) in das Isoliermaterial eindrückt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999157820 DE19957820C2 (de) | 1999-12-01 | 1999-12-01 | Befestigungsteller und Dübel zur Befestigung von Isoliermaterial |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999157820 Expired - Fee Related DE19957820C2 (de) | 1999-12-01 | 1999-12-01 | Befestigungsteller und Dübel zur Befestigung von Isoliermaterial |
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