DE199583C - - Google Patents

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DE199583C
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oxalic acid
permanganate
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caustic
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C51/00Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides
    • C07C51/16Preparation of carboxylic acids or their salts, halides or anhydrides by oxidation

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jft 199583 KLASSE 12 ο. GRUPPE
Dr. ALBERT DROSTE in MÜNCHEN.
Die bei Einwirkung alkalischer Permanganatlösung auf Cellulose anfänglich entstehende Oxalsäure geht zum größten Teile unter dem weiteren Einflüsse dieses Oxydationsmittels in Kohlensäure über. Es wurde nun gefunden, daß die intermediär auftretende Oxalsäure vor weiterer Zersetzung geschützt werden kann, wenn das Permanganat in sodaalkalischer Lösung, ferner auch, wenn Permanganat — oder vorteilhafter Manganat — in ätzalkalischer Lösung (Natron- wie Kalilauge) gewisser Konzentration zur Anwendung gebracht wird, unter deren Einflüsse die Ausscheidung der gebildeten Oxalate erfolgt. Die Oxydation zu Oxalsäure vollzieht sich unter diesen Bedingungen bereits in der Kälte und äußerst glatt; sie gibt Ausbeuten, welche die bei der Verschmelzung von cellulosehaltigen Materialien mit Ätzkali erhaltenen noch übertreffen. Auch macht der ruhige und gleichmäßige Verlauf der Umsetzung die Anwendung besonderer Vorsichtsmaßregeln überflüssig, wie solche sich bei der Oxälsäuredarstellung in der Alkalischmelze infolge der Neigung zu stürmischem Reaktionsverlauf als nötig erwiesen haben.
Die Ausführung des Verfahrens geschieht in der Weise, daß Holzwolle, Sägespäne, zerkleinerte Holz- oder Papierabfälle usw.
mit der etwa 50 fachen Gewichtsmenge einer Auflösung von Natriumcarbonat vom spez. Gewicht 1,04 bis 1,1 bzw. einer Ätzalkalilösung vom gleichen spez. Gewicht übergössen und unter kräftigem Rühren die infolge des abweichenden Cellulosegehaltes der zur Verwendung gelangenden Ausgangsmaterialien durch eine Vorprobe festzustellende Menge gepulverten Permanganates bzw. Manganates zugesetzt wird. Dabei findet eine spontane Temperatursteigerung statt. Wird das Gemisch genügend lange unter häufigem Rühren sich selbst überlassen, so tritt schon bei gewöhnlicher Temperatur Umsetzung zu Oxalsäure ein. Der Oxydationsprozeß kann aber auch durch Anwendung höherer Temperaturen beschleunigt werden. Hierzu wird das Gemisch nach Eintragen des Oxydationsmittels bei gewöhnlicher Temperatur und 12- bis 20 stündigem Stehen unter zeitweisem Durchrühren auf Wasserbadtemperatur erhitzt und darauf einige Zeit unter ständigem Rühren und Ersatz des verdunsteten Wassers gehalten. Die Oxydation vollzieht sich dann in kurzer Zeit. Die alkalische Lösung wird nunmehr nach dem Absitzen und Verdünnen und nach eventueller völliger Entfärbung mit etwas Sulfit, Alkohol usw. abgezogen und auf Oxalsäure weiter verarbeitet. Die Verarbeitung bei Anwendung ätzalkalischer Lösungen geschieht auf bekannte Weise mittels Ätzkalk. Bei Verwendung von Sodalösung wird die Säure als Natriumsalz durch Kristallisation auf Grund der vom Carbonat verschiedenen Löslichkeit gewonnen.
Die nach Entfernung des Calcium- bzw. 65-Natriumoxalates verbleibenden Ätzalkalilaugen bzw. Sodalösung werden zum berechneten Teile für die Umwandlung neuer Mengen in
Oxalsäure zurückgestellt. Der Rest wird eingedampft und nach Verarbeitung mit dem durch Abschlämmen oder Filtration durch feinmaschige Gewebe von den Verunreinigungen getrennten und getrockneten Mangansuperoxyd auf Manganat bzw. Permanganat wieder in den Kreislauf zurückgeführt.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Verfahren zur Herstellung von Oxalsäure aus cellulosehaltigen Materialien, gekennzeichnet durch die Oxydation der letzteren in soda- oder ätzalkalischer Lösung vom spez. Gewicht 1,04 bis 1,1· mit Permanganaten oder Manganaten.
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