DE19961502A1 - Optische Scanvorrichtung - Google Patents
Optische ScanvorrichtungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine optische Scan- bzw. Strahltastvorrichtung und ein Bilderzeugungssystem mit einer solchen optischen Scanvorrichtung. Die optische Scanvorrichtung umfasst eine Anzahl von Lichtquellen, die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren. Eine erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheit koppelt den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl ein. Eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (Polygonspiegel) mit Paaren von sich jeweils gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen lenkt den ersten Lichtstrahl durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ab und lenkt den zweiten Lichtstrahl durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entgegengesetzt zu der ersten Richtung ab. Eine erste bzw. zweite Bildgebungseinheit scant über eine Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums durch Abbilden und Ablenken des abgelenkten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte einer Hauptscanzeile bzw. scant über die Bildoberfläche durch Abbilden und Ablenken des abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung gedreht wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine optische Scanvorrichtung bzw. einen optischen
Scanner gemäß den Ansprüchen 1, 7, 8 bzw. 17, die eine Bildoberfläche eines fotoleit
fähigen Mediums in einer Hauptscanrichtung linear scant bzw. abtastet, indem das fotoleit
fähige Medium mit einem Lichtstrahlmuster belichtet wird, um so auf der Bildoberfläche ein
Bild zu erzeugen. Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung ein Bilderzeugungssystem
nach Anspruch 16. Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann
bei einem optischen Schreibmodul zur Verwendung in Bilderzeugungssystemen, wie
beispielsweise digitalen Kopierern, Druckern oder Faxgeräten, Anwendung finden.
Aus dem Stand der Technik ist ein Bilderzeugungssystem bekannt, beispielsweise ein
digitaler Kopierer, Drucker oder ein Faxgerät, das ein Bild mit großer Größe reproduziert,
beispielsweise mit DIN A0- oder DIN A1-Größe. Für gewöhnlich sind die Bilderzeugungs
systeme von dieser Art mit einer optischen Scanvorrichtung ausgestattet. Die optische Scan
vorrichtung scant in einer Hauptscanrichtung über die Bildoberfläche eines fotoleitfähigen
Mediums, indem das fotoleitfähige Medium mit einem Lichtstrahlmuster belichtet wird, um
so auf der Bildoberfläche ein Bild zu erzeugen. Um die Wiedergabe von großformatigen
Kopien zu bewerkstelligen, muss bei der optischen Scanvorrichtung der effektive Scan
bereich auf der Bildoberfläche vergrößert werden, um die gewünschte Größe abzudecken.
Wenn man beabsichtigt, den effektiven Scanbereich der optischen Scanvorrichtung zu ver
größern, begegnet man bei der optischen Scanvorrichtung gewissen technischen Beschrän
kungen von optischen Systemen. Gegenwärtig verwendet die dominierende optische Scan
vorrichtung, die ausgelegt ist, um großformatige Kopien wiederzugeben, als Lichtquelle ein
Feld von lichtemittierenden Dioden (LED-Array). Das LED-Array kann ohne weiteres
ausgelegt werden, um zu der gewünschten Größe zu passen. Die optische Scanvorrichtung
mit LEDs ist jedoch großvolumiger und kostspieliger als eine optische Scanvorrichtung mit
Laserdioden (LD), so dass man nicht leugnen kann, dass die Bildqualität, die von der
optischen Scanvorrichtung mit LEDs herrührt, geringer ist als die Bildqualität, die von der
optischen Scanvorrichtung mit Laserdioden herrührt.
Es besteht deshalb das Bedürfnis nach einer optischen Scanvorrichtung mit Laserdioden, die
als kompakter und kostengünstiger Aufbau ausgelegt ist und auf der Bildoberfläche eines
fotoleitfähigen Mediums ein großformatiges Bild mit verbesserter Bildqualität erzeugt. Die
Laserdiode emittiert einen Laserstrahl und wird in großem Umfang als Lichtquelle für ein
Bilderzeugungssystem verwendet.
Wie in den offengelegten japanischen Patentanmeldungen Nrn. 61-11720 und 6-208066
offenbart ist, ist eine optische Scanvorrichtung mit Laserdioden bekannt, die eine Bild
oberfläche eines fotoleitfähigen Mediums in einer Hauptscanrichtung abscant, indem das
fotoleitfähige Medium mit einem Lichtstrahlmuster belichtet wird, um so auf der Bildober
fläche ein großformatiges Bild zu erzeugen.
Um für den Lichtstrahl auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums einen längeren
Scanbereich zu gewährleisten, um so die gewünschte Größe abzudecken (beispielsweise
DIN A0- oder DIN A1-Größe), verwendet die vorgenannte optische Scanvorrichtung eine
Kombination aus zwei optischen Schreibmodulen. Jedes der zwei Schreibmodule umfasst
einen drehbeweglichen Polygonspiegel, der als drehbewegliche Ablenkeinrichtung vorge
sehen ist; und die zwei Polygonspiegel werden unabhängig voneinander gedreht, wenn die
Bildoberfläche entlang derselben Scanzeile abgescant bzw. abgetastet wird. Weil zwei Poly
gonspiegel verwendet werden, ist es bei der vorgenannten optischen Scanvorrichtung
schwierig, die Zeitabläufe der Drehbewegungen der zwei drehbeweglichen Ablenkein
richtungen mit ausreichender Präzision zu synchronisieren. Dies ruft eine gewisse Ver
zerrung in dem wiedergegebenen Bild, das von der vorgenannten optischen Scanvorrichtung
erzeugt werden soll, bei Verbindungsabschnitten zwischen den zwei Hälften einer jeden
Hauptscanzeile hervor.
Wie in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nr. 8-72308 offenbart ist, hat man
eine optische Scanvorrichtung mit Laserdioden vorgeschlagen, die geeignet ist, um das vor
genannte Problem zu beseitigen. Die optische Scanvorrichtung von dieser Art verwendet
eine Kombination aus zwei optischen Schreibmodulen und einem Synchronisationsmechanis
mus. Der Synchronisationsmechanismus ist vorgesehen, um die Zeitabläufe der Drehbewe
gungen der zwei drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen in den Schreibmodulen zu syn
chronisieren. Die zwei drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen werden mit Hilfe des Mecha
nismus synchron gedreht, wenn die Bildoberfläche entlang derselben Scanzeile abgescant
wird. Weil jedoch mehrere Laserstrahlen verwendet werden, die von den zwei drehbeweg
lichen Ablenkeinrichtungen abgelenkt werden, ist es schwierig, die Bildqualität bei den
Verbindungsabschnitten zwischen den zwei Hälften einer jeden Hauptscanzeile in dem Bild
zu verbessern, das von der vorgenannten optischen Scanvorrichtung erzeugt wird. Außer
dem erfordert die vorgenannte optische Scanvorrichtung den Synchronisationsmechanismus,
der die Auslegung des Gesamtsystems großvolumig und kostspielig macht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es somit, eine verbesserte optische Scanvorrichtung
zu schaffen, die in kompakter, einfacher und kostengünstiger Bauweise aufgebaut ist und
eine gute Bildqualität an den Verbindungsabschnitten zwischen den Hälften jeder
Hauptscanzeile gewährleistet, wenn auf einer Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums
ein großformatiges Bild erzeugt wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine optische Scan- bzw. Strahltastvorrichtung nach einen
der Ansprüche 1, 7, 8 oder 17 sowie durch ein Bilderzeugungssystem nach Anspruch 16.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die vorgenannten Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch eine optische
Scanvorrichtung gelöst, die über eine Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums entlang
einer Hauptscanzeile scant, indem ein Lichtstrahl auf die Bildoberfläche abgebildet und so
abgelenkt wird, um auf der Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild zu erzeugen, welche
optische Scanvorrichtung umfasst: eine Anzahl von Lichtquellen, die erste und zweite
Lichtstrahlen emittiert; eine erste und zweite Kopplungslinseneinheit, um den ersten bzw.
zweiten Lichtstrahl, der von der Anzahl von Lichtquellen emittiert wird, jeweils
einzukoppeln; eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung mit Paaren von sich jeweils
gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste
Kopplungslinseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine
erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite
Kopplungslinseneinheit eingekoppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in
eine zweite Richtung, entgegengesetzt zu der ersten Richtung, ablenkt; und eine erste bzw.
zweite Bildgebungseinheit, die über die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der
Hauptscanzeile durch Abbilden und Ablenken des ersten Lichtstrahls, der von der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung abgelenkt wird, in einen ersten Bildpunkt auf der
Bildoberfläche scant bzw. über die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der
Hauptscanzeile durch Abbilden und Ablenken des zweiten Lichtstrahls, der durch die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung abgelenkt wird, in einen zweiten Bildpunkt auf der
Bildoberfläche scant bzw. abtastet, so dass die erste und zweite Hälfte eine im Wesentlichen
geradlinig verlaufende Scanzeile auf der Bildoberfläche ausbilden.
Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung umfasst die optische
Scanvorrichtung nur eine einzige drehbewegliche Ablenkeinrichtung, die von der ersten und
zweiten Bildgebungseinheit gemeinsam verwendet wird, um über die Bildoberfläche des
fotoleitfähigen Mediums bzw. Bildträgers entlang der ersten oder zweiten Hälfte der
Hauptscanzeile durch Abbilden und Ablenken des Lichtstrahls, der von der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung abgelenkt wird, auf einen Bildpunkt auf der
Bildoberfläche zu scannen bzw. zu tasten. Die erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile
von der ersten und zweiten Bildgebungseinheit bilden auf der Bildoberfläche eine im
Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne Unstetigkeiten bzw. Sprünge aus, wenn
die drehbewegliche Ablenkeinrichtung gedreht wird. Die optische Scanvorrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung kann eine hohe Bildqualität an Verbindungsabschnitten
zwischen den Hälften einer jeden Hauptscanzeile gewährleisten, wenn auf der
Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums ein großformatiges Bild erzeugt wird. Weil die
vorliegende Erfindung keinen Mechanismus erfordert, der die Zeitabläufe der
Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen synchronisiert, wie
es bei einer herkömmlichen optischen Scanvorrichtung erforderlich ist, kann die optische
Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in kompakter, einfacher und
kostengünstiger Bauweise realisiert werden.
Die vorgenannten Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden durch eine optische
Scanvorrichtung gelöst, die über eine Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums entlang
einer Hauptscanzeile durch Abbilden und Ablenken eines Lichtstrahls auf die Bildoberfläche
scant bzw. tastet, um so auf der Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild zu erzeugen,
welche optische Scanvorrichtung umfasst: eine Anzahl von Lichtquellen, die erste und
zweite Lichtstrahlen emittieren; eine erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheit, die den
ersten bzw. zweiten Lichtstrahl, der von der Anzahl von Lichtquellen emittiert wird, jeweils
einkoppeln; eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung mit Paaren von sich gegenseitig
gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen, die den durch die erste Kopplungslinseneinheit
eingekoppelten ersten Lichtstrahl durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste
Richtung ablenkt, und die den durch die zweite Kopplungslinseneinheit eingekoppelten
zweiten Lichtstrahl durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung,
entgegengesetzt zu der ersten Richtung, ablenkt; erste bzw. zweite Bildgebungseinheiten,
die über die Bildoberfläche auf einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile durch Abbilden und
Ablenken des durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung abgelenkten ersten Lichtstrahls
auf die Bildoberfläche scant bzw. über die Bildoberfläche auf einer zweiten Hälfte der
Hauptscanzeile durch Abbilden und Ablenken des durch die drehbewegliche
Ablenkeinrichtung abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche scant, wobei die
erste Bildgebungseinheit eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung
umfasst und die zweite Bildgebungseinheit eine zweite optische Achse und eine zweite
weitere Ablenkeinrichtung umfasst; eine Strahlsynchronisationsdetektionseinheit, die sowohl
eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung bzw.
Nebenabtastrichtung detektiert als auch die Startposition der zweiten Hälfte der Haupt
scanzeile in der Nebenscanrichtung detektiert; und eine Strahlscanpositionssteuereinheit, die
eine Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die
Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für detektierte Positionen von
der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit steuert, so dass die erste und zweite Hälfte auf
der Bildoberfläche eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn
die drehbewegliche Ablenkeinrichtung gedreht wird.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung umfasst die optische
Scanvorrichtung nur eine einzige drehbewegliche Ablenkeinrichtung, die von der ersten und
zweiten Bildgebungseinheit gemeinsam genutzt wird, um über die Bildoberfläche des
fotoleitfähigen Mediums linear zu scannen. Die Strahlsynchronisationsdetektionseinheit de
tektiert sowohl eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrich
tung bzw. Nebenabtastrichtung als auch die Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscan
zeile in der Nebenscanrichtung. Die Strahlscanpositionssteuereinheit steuert eine Drehgröße
der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf
der Grundlage des Ausgangssignals für die detektierten Positionen von der Strahlsynchroni
sationsdetektionseinheit, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im
Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne Unstetigkeiten bzw. Sprünge ausbildet.
Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist wirkungsvoller, um
eine hohe Bildqualität an den Verbindungsabschnitten zwischen den Hälften einer jeden
Hauptscanzeile zu gewährleisten, wenn auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums
ein großformatiges Bild erzeugt wird. Weil die vorliegende Erfindung keinen Mechanismus
erfordert, der die Zeitabläufe der Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen Ablenk
einrichtungen synchronisiert, wie dieser bei einer herkömmlichen optischen Scanvorrichtung
erforderlich ist, kann die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in
kompakter, einfacher und kostengünstiger Bauweise realisiert werden.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der
nachfolgenden ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispielen ersichtlich werden,
wenn diese gemeinsam mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung der Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht der ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Schemazeichnung, um einen optischen Strahlengang eines ersten Licht
strahls von einem ersten optischen Schreibmodul in der optischen Scanvor
richtung gemäß Fig. 2 zu erläutern;
Fig. 4 eine Schemazeichnung, um optische Strahlengänge von ersten und zweiten
Lichtstrahlen von ersten und zweiten optischen Schreibmodulen in der opti
schen Scanvorrichtung gemäß Fig. 2 zu erläutern;
Fig. 5 eine Perspektivansicht einer Variante der ersten bevorzugten Ausführungs
form der optischen Scanvorrichtung;
Fig. 6 eine Perspektivansicht einer weiteren Variante der ersten bevorzugten Aus
führungsform der optischen Scanvorrichtung;
Fig. 7 eine Perspektivansicht einer weiteren Variante der ersten bevorzugten Aus
führungsform der optischen Scanvorrichtung;
Fig. 8 eine Schemazeichnung, um die Lagebeziehung zwischen einer drehbeweg
lichen Ablenkeinrichtung, einer weiteren Ablenkeinrichtung und einer Bild
oberfläche einer fotoleitfähigen Walze bei der ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform der optischen Scanvorrichtung zu erläutern;
Fig. 9 eine Schemazeichnung, um die Lagebeziehung zwischen einer Zeilenbildge
bungseinheit, einer weiteren Ablenkeinrichtung und der Bildoberfläche bei
der ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung zu
erläutern;
Fig. 10 eine Schemazeichnung, um die Lagebeziehung zwischen der Zeilenbildge
bungseinheit, der weiteren Ablenkeinrichtung und der Bildoberfläche bei der
ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung zu er
läutern;
Fig. 11A eine Perspektivansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der opti
schen Scanvorrichtung der Erfindung;
Fig. 11B eine Schemazeichnung, um die Anordnung einer Strahlsynchronisations
detektionseinheit bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung gemäß Fig. 11A zu erläutern;
Fig. 12 eine Schemazeichnung, um die Auslegung der zweiten bevorzugten Ausfüh
rungsform der optischen Scanvorrichtung zu erläutern;
Fig. 13A bis 13C Schemazeichnungen, um optische Strahlengänge von ersten und zweiten
Lichtstrahlen in der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 zu erläutern;
Fig. 14 eine Schemazeichnung, um eine Lagebeziehung zwischen einer Zeilenbildge
bungseinheit, einer weiteren Ablenkeinrichtung und einer Bildoberfläche bei
der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 zu erläutern;
Fig. 15 eine Schemazeichnung, um die Lagebeziehung zwischen der Zeilenbildge
bungseinheit, der weiteren Ablenkeinrichtung und der Bildoberfläche bei
einer Variante der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 zu erläutern;
Fig. 16A bis 16C Schemazeichnungen, um die optischen Strahlengänge von ersten und
zweiten Lichtstrahlen bei einer Variante der optischen Scanvorrichtung ge
mäß Fig. 12 zu erläutern;
Fig. 17A bis 17C Schemazeichnungen, um optische Strahlengänge von ersten und zweiten
Lichtstrahlen bei einer weiteren Variante der optischen Scanvorrichtung
gemäß Fig. 12 zu erläutern;
Fig. 18A und 18B Schemazeichnungen, um die Funktionsweise einer Synchronisations
detektionseinheit bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 17 zu
erläutern;
Fig. 19A und 19B Schemazeichnungen, um die Funktionsweise einer weiteren Synchroni
sationsdetektionseinheit in der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 17A zu
erläutern;
Fig. 20A und 20B Schemazeichnungen, um eine weitere bevorzugte Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung gemäß der Erfindung zu erläutern; und
Fig. 21 eine Schemazeichnung, um eine weitere bevorzugte Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung gemäß der Erfindung zu erläutern.
In den beigefügten Zeichnungen bezeichnen identische Bezugszeichen identische oder
gleichwirkende Bauelemente bzw. Merkmale von Ausführungsbeispielen.
Fig. 1 stellt eine Perspektivansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dar. Die optische Scanvorrichtung
gemäß der vorliegenden Ausführungsform findet insbesondere Anwendung bei einem
optischen Schreibmodul eines Digitalkopierers.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfasst die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Aus
führungsform im Wesentlichen drei Basismodule: eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung
(Deflektor) 4, ein erstes optisches Schreibmodul I und ein zweites optisches Schreibmodul
II. Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist ausgelegt,
um ein großformatiges Bild auf einer Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums zu
erzeugen und die Bildqualität an Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften von jeder
Hauptscanzeile zu verbessern, was nachfolgend ausführlicher beschrieben wird.
Die optische Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 scant über eine elektrostatisch aufgeladene
Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums 10 entlang einer Hauptscanzeile bzw.
Hauptabtastzeile ab, indem ein Lichtstrahl auf die Bildoberfläche abgebildet bzw. fokussiert
und so abgelenkt wird, um ein elektrostatisches Bild auf der Bildoberfläche zu erzeugen.
Bei der vorliegenden Ausführungsform umfasst das fotoleitfähige Medium 10 eine
drehbewegliche fotoleitfähige Walze. Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1
emittiert eine erste Lichtquelle 11 (beispielsweise eine Laserdiode LD) einen ersten
Lichtstrahl und emittiert eine zweite Lichtquelle 12 (beispielsweise ebenfalls eine
Laserdiode LD) einen zweiten Lichtstrahl. Die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 umfasst
einen drehbeweglichen Polygonspiegel, der drei Pure von sich jeweils gegenüberliegenden
Reflexionsoberflächen aufweist. Die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 weist eine
Drehachse auf und wird während des Betriebs mit Hilfe eines Motors (nicht gezeigt) um die
Drehachse gedreht, wie durch den Pfeil 13 in Fig. 1 angedeutet. Die drehbewegliche
Ablenkeinrichtung 4 lenkt den ersten Lichtstrahl, der dem ersten Schreibmodul I zugeordnet
ist, in eine erste Richtung ab, wozu eine Reflexionsoberfläche eines Paars der sich jeweils
gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4
verwendet wird, und lenkt auch den zweiten Lichtstrahl, der dem zweiten optischen
Schreibmodul II zugeordnet ist, in eine zweite Richtung ab, die im Wesentlichen
entgegengesetzt zu der ersten Richtung verläuft, wozu die andere Reflexionsoberfläche der
sich jeweils gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen des genannten Paares der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 verwendet wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 wird die erste Lichtquelle 11 vorzugsweise
mit Hilfe eines Laserdiodentreibers (nicht gezeigt) angesteuert, so dass der erste Lichtstrahl
entsprechend einem Bildsignal moduliert wird, und wird auch die zweite Lichtquelle 12
vorzugsweise mit Hilfe desselben Laserdiodentreibers angesteuert, so dass der emittierte
zweite Lichtstrahl entsprechend dem Bildsignal moduliert wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 umfasst das erste optische Schreibmodul I
die erste Lichtquelle 11, eine Kollimatorlinse bzw. ein Kollimatorobjektiv 21 und eine
Zylinderlinse 31. Das Kollimatorobjektiv 21 koppelt den ersten Lichtstrahl von der ersten
Lichtquelle 11 ein und die Zylinderlinse 31 wandelt den mit Hilfe des Kollimatorobjektivs
21 eingekoppelten ersten Lichtstrahl in einen konvergierenden Lichtstrahl um. Der
konvergierende erste Lichtstrahl von der Zylinderlinse 31 wird auf eine der
Reflexionsoberflächen der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 abgebildet. Das erste
optische Schreibmodul I umfasst außerdem eine Zeilenbildgebungseinheit und eine weitere
Ablenkeinrichtung. Die Zeilenbildgebungseinheit des ersten optischen Schreibmoduls I
umfasst beispielsweise eine erste fθ-Linse 51 und eine zweite fθ-Linse 61. Die weitere
Ablenkeinrichtung des ersten optischen Schreibmoduls I umfasst beispielsweise einen ersten
Spiegel 71, einen zweiten Spiegel 81 und einen dritten Spiegel 91. Wenn die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird, bewirken die Zeilenbildgebungseinheit
und die weitere Ablenkeinrichtung (Subdeflektor) in dem ersten optischen Schreibmodul I,
dass über die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 mit einer im Wesentlichen
gleichmäßigen bzw. konstanten Scanfrequenz entlang einer ersten Hälfte (in Fig. 1
beispielsweise die linke Hälfte) der Hauptscanzeile gescant wird, indem der erste
Lichtstrahl, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 abgelenkt wird, auf einen
ersten Bildpunkt auf der Bildoberfläche abgebildet bzw. fokussiert und abgelenkt wird. Der
erste Lichtstrahl wird zum Schluss mit Hilfe des dritten Spiegels 91 auf die Bildoberfläche
des fotoleitfähigen Mediums 10 abgelenkt.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 ist das zweite optische Schreibmodul II
praktisch identisch zum zuvor beschriebenen ersten optischen Schreibmodul I aufgebaut.
Das zweite optische Schreibmodul II umfasst die zweite Lichtquelle 12, eine Kollimatorlinse
bzw. ein Kollimatorobjektiv 22 und eine Zylinderlinse 32. Das Kollimatorobjektiv 22
koppelt den zweiten Lichtstrahl von der zweiten Lichtquelle 12 ein und die Zylinderlinse 32
wandelt den mit Hilfe des Kollimatorobjektivs eingekoppelten zweiten Lichtstrahl in einen
konvergierenden Lichtstrahl um. Der konvergierende zweite Lichtstrahl von der Zylinder 32
wird auf diejenige Reflexionsoberfläche der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 gerichtet,
die der von dem ersten optischen Schreibmodul I verwendeten Reflexionsoberfläche genau
gegenüber liegt. Das zweite optische Schreibmodul II umfasst außerdem eine Zeilenbildge
bungseinheit und eine weitere Ablenkeinrichtung. Die Zeilenbildgebungseinheit des zweiten
optischen Schreibmoduls II umfasst beispielsweise eine erste fθ-Linse 52 und eine zweite fθ-
Linse 62. Die weitere Ablenkeinrichtung (Subdeflektor) des zweiten optischen Schreib
moduls Ii umfasst beispielsweise einen ersten Spiegel 72, einen zweiten Spiegel 82 und
einen dritten Spiegel 92. Wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird,
bewirken die Zeilenbildgebungseinheit und die weitere Ablenkeinrichtung in dem zweiten
optischen Schreibmodul II, dass über die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 mit
einer im Wesentlichen gleichmäßigen bzw. konstanten Scanfrequenz entlang einer zweiten
Hälfte (in Fig. 1 beispielsweise die rechte Hälfte) der Hauptscanzeile abgelenkt wird, indem
der zweite Lichtstrahl, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 abgelenkt wird,
auf einen zweiten Bildpunkt auf der Bildoberfläche fokussiert und abgelenkt wird.
Schließlich wird der zweite Lichtstrahl mit Hilfe des dritten Spiegels 92 auf die
Bildoberfläche des fotoleitfahigen Mediums 10 abgelenkt.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 scannen das erste und zweite optische
Schreibmodul I und II die Bildoberfläche des fotoleitfahigen Mediums 10 so ab, dass die
erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile im Wesentlichen eine geradlinige Scanzeile ohne
Unstetigkeiten auf der Bildoberfläche ausbilden. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird der erste und zweite Bildpunkt bzw. Lichtfleck, der mit Hilfe der ersten bzw. zweiten
Zeilenbildgebungseinheit erzeugt wird, auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums
10 synchron ausgehend von einem mittleren Punkt auf der Hauptscanzeile in
entgegengesetzte Richtungen bewegt, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht
wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 ist eine Synchronisationsdetektionseinheit
111 und eine Synchronisationsdetektionseinheit 112 vorgesehen. Die Synchronisationsdetek
tionseinheit 111 ist an einer Position außerhalb des Scan- bzw. Abtastbereichs des zweiten
optischen Schreibmoduls II angeordnet und detektiert jedes Mal dann, wenn der Haupt
zeilenscanvorgang (bzw. der Scanvorgang für die zweite Hälfe) auf dem fotoleitfähigen
Medium 10 mit Hilfe des zweiten optischen Schreibmoduls II gestartet wird, den Zeitpunkt
des Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs. Die Synchronisationsdetektionseinheit 112 ist an
einer Position außerhalb des Scan- bzw. Abtastbereichs des ersten optischen Schreibmoduls
I angeordnet und detektiert jedes Mal dann, wenn der Hauptzeilenscanvorgang (bzw. der
Vorgang zum Scannen der ersten Hälfte) auf dem fotoleitfähigen Medium 10 mit Hilfe des
ersten optischen Schreibmoduls I gestartet wird, den Zeitpunkt des Beginns des
Hauptzeilenscanvorgangs. Eine optische Schreibsteuereinheit (nicht gezeigt) in der optischen
Scanvorrichtung gemäß Fig. 1 dient dazu, um die Emission des ersten bzw. zweiten
Lichtstrahls mit Hilfe der ersten bzw. zweiten Lichtquelle 11 bzw. 12 mit dem Zeitpunkt
des Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs mit Hilfe des ersten bzw. zweiten optischen
Schreibmoduls I bzw. II zu synchronisieren, wobei die Synchronisation auf den
Ausgangssignalen von den Synchronisationsdetektionseinheiten 112 und 111 basiert.
Fig. 2 ist eine Draufsicht der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 1.
In Fig. 2 bezeichnet die 2-fach strichpunktierte Linie "M" die Position einer Reflexions
oberfläche des ersten Spiegels 71 (oder 72) oder des zweiten Spiegels 81 (oder 82), wo der
Lichtstrahl von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 zum dritten Spiegel 91 (oder 92)
abgelenkt wird. Die 2-fach strichpunktierten Linien "M' " bezeichnen die Position einer
Reflexionsoberfläche des dritten Spiegels 91 (oder 92), wo der Lichtstrahl von dem ersten
und zweiten Spiegel 71 bzw. 81 (oder 72 bzw. 82) schließlich mit Hilfe des dritten Spiegels
91 (oder 92) auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 abgelenkt wird.
In Fig. 2 bezeichnet die einfach strichpunktierte Linie "Q" die Richtung der Längsachse des
fotoleitfähigen Mediums 10 und bezeichnen die einfach strichpunktierten Linien "R" den
Strahlengang des ersten bzw. zweiten Lichtstrahls, der von der drehbeweglichen Ablenk
einrichtung 4 abgelenkt wird und danach mit Hilfe der weiteren Ablenkeinrichtung 71 bzw.
81 (oder 72 bzw. 82) abgelenkt wird. Der Pfeil 13 bezeichnet die Drehrichtung der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4. Die Pfeile 14 bezeichnen die Richtung der
Bewegung des ersten bzw. zweiten Bildpunkts bzw. Lichtflecks, der von der ersten bzw.
zweiten Zeilenbildgebungseinheit auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10
erzeugt wird, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 2, wenn man diese
in Richtung des Pfeils A in Fig. 2 betrachtet. Die einfach strichpunktierte Linie in Fig. 3
gibt den Strahlengang des ersten Lichtstrahls von dem ersten optischen Schreibmodul I in
der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform wieder.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 2, wenn diese in
Richtung des Pfeils A in Fig. 2 betrachtet wird. Die einfach strichpunktierte Linie in Fig. 4
gibt den Strahlengang des ersten bzw. zweiten Lichtstrahls von dem ersten bzw. zweiten
optischen Schreibmodul I bzw. II in der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung wieder.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der zuvor beschriebenen Ausführungsform ist es
erforderlich, dass das fotoleitfähige Medium 10 in einem staubdichten Gehäuse (nicht
gezeigt) eingeschlossen ist. In dem staubdichten Gehäuse sind an Positionen, wo der erste
und zweite Lichtstrahl durch das staubdichte Gehäuse verläuft, geeignete Öffnungen
ausgebildet und sind an den Öffnungen des staubdichten Gehäuses Glasscheiben 121 und
122 angebracht, wie dies in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, um das fotoleitfähige Medium
10 gegen Staub zu schützen.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der zuvor beschriebenen Ausführungsform teilen
sich das erste und zweite optische Schreibmodul I, II eine einzige drehbewegliche
Ablenkeinrichtung 4, um über die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 entlang
der ersten bzw. zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen, indem der Lichtstrahl, der
von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 abgelegt wird, auf einen Bildpunkt bzw.
Lichtfleck auf der Bildoberfläche abgebildet und abgelenkt wird. Die erste und zweite
Hälfte der Hauptscanzeile von der ersten und zweiten Zeilenbildgebungseinheit bilden eine
im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne Unstetigkeiten bzw. Sprünge auf der
Bildoberfläche aus. Es ist nicht mehr länger erforderlich, den Zeitablauf der
Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen zu synchronisieren,
was bei herkömmlichen optischen Scanvorrichtungen erforderlich ist.
Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann die Emission
des ersten und zweiten Lichtstrahls durch die erste bzw. zweite Lichtquelle 11 bzw. 12 in
einfacher Weise mit dem Zeitpunkt des Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs durch das
erste bzw. zweite optische Schreibmodul I bzw. II synchronisieren. Folglich ist die optische
Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform wirkungsvoll, um ein groß
formatiges Bild auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 zu erzeugen und um
die Bildqualität an Verbindungs- bzw. Übergangsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder
Hauptscanzeile zu verbessern. Weil die vorliegende Ausführungsform keinen Mechanismus
erfordert, um den Zeitablauf der Drehbewegung von mehreren drehbeweglichen Ablenk
einrichtungen zu synchronisieren, was bei herkömmlichen optischen Scanvorrichtungen
erforderlich ist, kann die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungs
form in kompakter und kostengünstiger Bauweise ausgelegt werden.
Fig. 5 ist eine Perspektivansicht einer Variante der ersten bevorzugten Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, umfasst die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform grundsätzlich die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4, ein erstes
optisches Schreibmodul I und ein zweites optisches Schreibmodul II. Die ersten und zweiten
optischen Schreibmodule I und II sind an zwei benachbarten Positionen auf einer Seite der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 vorgesehen. Das erste optische Schreibmodul I
umfasst die erste Lichtquelle 11, die Kollimatorlinse 21 bzw. das Kollimatorobjektiv 21, die
Zylinderlinse 31, die erste fθ-Linse 51, die zweite fθ-Linse 61 und eine gemeinsame weitere
Ablenkeinrichtung 90A. Das zweite optische Schreibmodul II umfasst die zweite Lichtquelle
12, die Kollimatorlinse bzw. das Kollimatorobjektiv 22, die Zylinderlinse 32, die erste fθ-
Linse 52, die zweite fθ-Linse 62 und die gemeinsame weitere Ablenkeinrichtung 90A. Bei
der vorliegenden Ausführungsform teilen sich das erste und zweite optische Schreibmodul I,
II die weitere Ablenkeinrichtung 90A. Bei der weiteren Ablenkeinrichtung 90A handelt es
sich beispielsweise um einen Spiegel, der den ersten und zweiten Lichtstrahl auf die
Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ablenkt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden der erste und zweite Lichtfleck bzw.
Bildpunkt, der durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I bzw. II erzeugt wird,
auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 sequenziell bzw. nacheinander in
dieselbe Hauptscanrichtung bewegt, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht
wird. Die erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile von dem ersten bzw. zweiten
optischen Schreibmodul I bzw. II bilden auf der Bildoberfläche eine Scanzeile aus. Es ist
nicht notwendig, die Zeitabläufe der Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen
Ablenkeinrichtungen zu synchronisieren, wie es bei herkömmlichen optischen Scanvor
richtungen erforderlich ist. Es ist jedoch technisch schwierig, die Synchronisation der
Lichtemission von der ersten bzw. zweiten Lichtquelle 11 bzw. 12 so zu steuern, dass der
Start der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile durch den zweiten Lichtstrahl, der von der
zweiten Lichtquelle 12 emittiert wird, unmittelbar auf das Ende der ersten Hälfte der
Hauptscanzeile durch den ersten Lichtstrahl, der von der ersten Lichtquelle 11 emittiert
wird, folgt.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 5 ist es erforderlich, dass sich die weitere
Ablenkeinrichtung 90A, die sich die zwei optischen Schreibmodule I, II teilen, in einer
Richtung parallel zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 erstreckt.
Selbst wenn die weitere Ablenkeinrichtung 90A mit großer Präzision in einer Richtung
parallel zu der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 angeordnet wird, variiert jedoch
der Durchmesser des ersten bzw. zweiten Bildpunkts bzw. Lichtflecks auf der Bildober
fläche entlang der Hauptscanzeile erheblich. Es ist schwierig zu bewerkstelligen, dass die
erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende
Scanzeile ohne Unstetigkeiten auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10
ausbilden. Eine gewisse Verzerrung kann in dem Bild an den Verbindungs- bzw.
Übergangsabschnitten zwischen den Hälften von jeder Hauptscanzeile auf Grund der
Verwendung einer gemeinsamen weiteren Ablenkeinrichtung 90a hervorgerufen werden.
Fig. 6 ist eine Perspektivansicht einer anderen Variante der ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform der optischen Scanvorrichtung.
Wie in Fig. 6 gezeigt ist, umfasst die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform grundsätzlich die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4, ein erstes opti
sches Schreibmodul I und ein zweites optisches Schreibmodul II. Die ersten und zweiten
optischen Schreibmodule I und II sind auf entgegengesetzten Seiten der drehbeweglichen
Ablenkeinrichtung 4 vorgesehen und die Schreibmodule I und II sind so angeordnet, dass
die optische Achse ihrer Zeilenbildgebungseinheit jeweils im Wesentlichen senkrecht zur
Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ist. Das erste optische Schreib
modul I umfasst die erste Lichtquelle 11, die Kollimatorlinse bzw. das Kollimatorobjektiv
21, die Zylinderlinse 31, die erste fθ-Linse 51, die zweite fθ-Linse 61, eine erste weitere
Ablenkeinrichtung 71A und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung 91A. Das zweite
optische Schreibmodul II umfasst die zweite Lichtquelle 12, das Kollimatorobjektiv bzw.
die Kollimatorlinse 22, die Zylinderlinse 32, die erste fθ-Linse 52, die zweite fθ-Linse 62,
eine erste weitere Ablenkeinrichtung 72A und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung 92A.
Bei der vorliegenden Ausführungsform sind die ersten und zweiten weiteren
Ablenkeinrichtungen 71A, 72A, 91A und 92A separat für das erste und zweite optische
Schreibmodul I bzw. II vorgesehen. Die ersten weiteren Ablenkeinrichtungen 71A und 72A
sind beispielsweise Spiegel, die den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl von der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 zur zweiten weiteren Ablenkeinrichtung 91A (oder
92A) ablenken. Die zweiten weiteren Ablenkeinrichtungen 91A und 92A sind beispielsweise
Spiegel, die den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen
Mediums 10 ablenken.
Bei der vorliegenden Ausführungsform werden der erste und zweite Bildpunkt bzw.
Lichtfleck, der durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I, II erzeugt wird, auf
der Bildoberfläche synchron ausgehend von einem mittleren Punkt der Hauptscanzeile in
entgegengesetzte Richtungen bewegt, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht
wird. Die erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile von dem ersten und zweiten optischen
Schreibmodul I und II bilden eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne
Unstetigkeiten bzw. Sprünge auf der Bildoberfläche aus. Es ist nicht erforderlich, die Zeit
abläufe für die Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen zu
synchronisieren, wie dies bei herkömmlichen optischen Scanvorrichtungen erforderlich ist.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 6 können die erste und zweite Hälfte der
Hauptscanzeile eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne Unstetigkeiten
auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ausbilden. Wegen der ersten und
zweiten weiteren Ablenkeinrichtungen 71A, 72A, 91A und 92A kann verhindert werden,
dass eine gewisse Verzerrung im Bild an den Übergangsabschnitten zwischen Hälften jeder
Hauptscanzeile erzeugt wird. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist jedoch die optische
Achse von jeder der Zeilenbildgebungseinheiten 51, 52, 61 und 62 so angeordnet, dass
diese im Wesentlichen senkrecht zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums
10 ist. Es ist schwierig, den effektiven Scanbereich des fotoleitfähigen Mediums 10 auf
einen maximalen Bereich zu vergrößern.
Fig. 7 ist eine Perspektivansicht einer weiteren Variante der ersten bevorzugten Ausfüh
rungsform der optischen Scanvorrichtung.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, umfasst die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform grundsätzlich die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4, ein erstes
optisches Schreibmodul I und ein zweites optisches Schreibmodul II. Die ersten und
zweiten optischen Schreibmodule I und II sind auf gegenüberliegenden Seiten der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 angeordnet und die Schreibmodule I und II sind so
angeordnet, dass die optische Achse ihrer Zeilenbildgebungseinheiten relativ zur Richtung
der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 geneigt ist. Das erste optische
Schreibmodul I umfasst die erste Lichtquelle 11, das Kollimatorobjektiv bzw. die
Kollimatorlinse 21, die Zylinderlinse 31, die erste fθ-Linse 51, die zweite fθ-Linse 61, eine
erste weitere Ablenkeinrichtung 71B und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung 91B. Die
Elemente 11, 21 und 31, die im Wesentlichen dieselben sind wie die entsprechenden
Elemente in Fig. 1, sind in Fig. 7 nicht gezeigt. Das zweite optische Schreibmodul II
umfasst die zweite Lichtquelle 12, das Kollimatorobjektiv bzw. die Kollimatorlinse 22, die
Zylinderlinse 32, die erste fθ-Linse 52, die zweite fθ-Linse 62, eine erste weitere
Ablenkeinrichtung 72B und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung 92B. Die Elemente 12,
22 und 32, die im Wesentlichen dieselben sind wie die entsprechenden Elemente in Fig. 1,
sind in Fig. 7 nicht gezeigt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 sind die ersten und zweiten weiteren Ablenk
einrichtungen 71B, 72B, 91B und 92B separat für das erste und zweite optische Schreib
modul I bzw. II vorgesehen und so angeordnet, dass die ersten und zweiten weiteren Ab
lenkeinrichtungen 71B, 72B, 91B und 92B zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen
Mediums 10 geneigt sind, wie in Fig. 7 gezeigt. Folglich wird die Hauptscanzeile, die
durch den Laserstrahl von jeder der zweiten weiteren Ablenkeinrichtungen 91B und 92B
ausgebildet wird, parallel zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10
gemacht. Die optische Scanvorrichtung gemäß Fig. 10 kann den effektiven Scanbereich auf
dem fotoleitfähigen Medium 10 von dem effektiven Scanbereich der Ausführungsform
gemäß Fig. 6 auf eine maximale Breite vergrößern. Bei den ersten weiteren
Ablenkeinrichtungen 71B und 72B handelt es sich beispielsweise um Spiegel, die den ersten
bzw. zweiten Lichtstrahl von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 zu der zweiten
weiteren Ablenkeinrichtung 91B (oder 92B) ablenken. Bei den zweiten weiteren
Ablenkeinrichtungen 91B und 92B handelt es sich beispielsweise um Spiegel, die den ersten
bzw. zweiten Lichtstrahl auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ablenken.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 wird der erste und zweite Bildpunkt bzw.
Lichtfleck, der durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I bzw. II erzeugt wird,
auf der Bildoberfläche synchron ausgehend von einem mittleren Punkt der Hauptscanzeile in
entgegengesetzte Richtungen bewegt, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht
wird. Die erste und die zweite Hälfte der Hauptscanzeile von dem ersten bzw. zweiten
optischen Schreibmodul I, II bilden auf der Bildoberfläche eine Scanzeile aus. Es ist nicht
notwendig, die Zeitabläufe der Drehbewegungen von mehreren drehbeweglichen Ablenk
einrichtungen zu synchronisieren, wie dies bei herkömmlichen optischen Scanvorrichtungen
notwendig ist.
In ähnlicher Weise wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 besteht auch bei der
optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 7 das Problem, dass sich der Durchmesser des ersten
bzw. zweiten Bildpunkts bzw. Lichtflecks auf der Bildoberfläche entlang der Hauptscanzeile
erheblich verändern kann. Es ist schwierig zu bewerkstelligen, dass die erste und zweite
Hälfte der Hauptscanzeile auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 eine im
Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile ohne Unstetigkeiten ausbilden. Wegen der
Verwendung der ersten und zweiten weiteren Ablenkeinrichtungen 71B, 72B, 91B und 92B
können gewisse Verzerrungen in dem Bild bei den Verbindungsabschnitten zwischen
Hälften von jeder Hauptscanzeile hervorgerufen werden.
Wie vorstehend beschrieben wurde, können in den Fällen der optischen Scanvorrichtungen
gemäß den Fig. 5 bis 7 gewisse Probleme beim Verbessern der Bildqualität an Übergangs
abschnitten zwischen zwei Hälften jeder Hauptscanzeile auftreten.
Indem wir uns wieder der Fig. 1 zuwenden, ist die erste bevorzugte Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung so ausgelegt, dass der erste und zweite Bildpunkt bzw.
Lichtfleck, der durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I bzw. II erzeugt wird,
auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ausgehend von dem mittleren Punkt
der Hauptscanzeile synchron in entgegengesetzte Richtungen bewegt wird, wenn die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird. Bei der optischen Scanvorrichtung
gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform kann die Emission des ersten und zweiten
Lichtstrahls durch die erste bzw. zweite Lichtquelle 11, 12 in einfacher Weise mit dem
Zeitpunkt des Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs durch das erste bzw. zweite optische
Schreibmodul I bzw. II synchronisiert werden. Außerdem kann bei der optischen
Scanvorrichtung gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform die Bildqualität bei
Übergangsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder Hauptscanzeile verbessert werden.
Es sei darauf hingewiesen, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, die optische
Scanvorrichtung gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform so ausgelegt ist, dass eine
erste optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der Elemente 51 und 61) unter
einem Winkel θ1 zur Richtung der Längsachse (angedeutet durch die einfach
strichpunktierte Linie Q) des fotoleitfähigen Mediums 10, wobei 0° < |θ1| < 90° gilt,
dass eine zweite optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der Elemente 52 und
62) unter einem Winkel θ2 zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10
ausgerichtet ist, wobei 0° < |θ2| < 90° gilt, und dass die ersten und zweiten weiteren
Ablenkeinrichtungen (bzw. die Elemente 71, 72, 81, 82, 91 und 92) so angeordnet sind,
dass der von der ersten bzw. zweiten weiteren Ablenkeinrichtung abgelenkte erste bzw.
zweite Lichtstrahl auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 unter einem
Winkel von 90° einfällt. Vergleiche Fig. 2 für die Konfiguration der ersten bevorzugten
Ausführungsform.
Fig. 8 ist eine Skizze, um die Lagebeziehung zwischen der drehbeweglichen Ablenk
einrichtung 4, der weiteren Ablenkeinheit und der abgetasteten Bildoberfläche der fotoleit
fähigen Walze 10 bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrich
tung zu erläutern. Aus Gründen der Vereinfachung der Beschreibung sind in Fig. 8 nur die
Elemente des ersten optischen Schreibmoduls I gezeigt und wurden die Elemente des
zweiten optischen Schreibmoduls II weggelassen.
Es sei darauf hingewiesen, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, die optische
Scanvorrichtung gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform so ausgelegt ist, dass der
erste Spiegel 71 (oder 72) unter einem Winkel α zu einer Ebene angeordnet ist, die
senkrecht zur Drehachse der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 und parallel zu der
Scanzeile ist, dass der zweite Spiegel 81 (oder 82) sich unter einem Winkel β zu der
vorgenannten Ebene befindet und dass die ersten und zweiten Spiegel 71, 72, 81 und 82 von
jeder der Bildgebungseinheiten so ausgelegt sind, dass diese die Bedingung |α - β| = 90°
erfüllen. Gemäß der vorgenannten Anordnung kann die erste bevorzugte Ausführungsform
der optischen Scanvorrichtung die Emission des ersten bzw. zweiten Lichtstrahls durch die
erste bzw. zweite Lichtquelle 11 bzw. 12 in einfacher Weise mit dem Zeitpunkt des Beginns
des Hauptzeilenscanvorgangs durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I bzw. II
synchronisieren und kann die Bildqualität bei Übergangsabschnitten zwischen zwei Hälften
von jeder Hauptscanzeile verbessert werden. Vergleiche Fig. 8 für die Auslegung der ersten
bevorzugten Ausführungsform.
Fig. 9 zeigt die Lagebeziehung zwischen der Zeilenbildgebungseinheit, der weiteren
Ablenkeinrichtung und der Bildoberfläche bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung. In Fig. 9 ist die Lagebeziehung dargestellt, falls der Winkel θ1
zwischen der optischen Achse der Zeilenbildgebungseinheit in dem ersten optischen
Schreibmodul I und der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 annähernd
gleich dem Winkel θ2 zwischen der optischen Achse der Zeilenbildgebungseinheit in dem
zweiten optischen Schreibmodul II und der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen
Mediums 10 ist (θ1 = θ2).
Fig. 10 zeigt eine Lagebeziehung zwischen der weiteren Ablenkeinrichtung und der
Bildoberfläche bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung.
In Fig. 10 ist eine weitere Lagebeziehung gezeigt, wenn der Winkel θ1 erheblich vom
Winkel θ2 abweicht (θ1 < θ2).
Wie in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist, ist die optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit
(bzw. der Elemente 51 und 61) des ersten optischen Schreibmoduls I unter dem Winkel θ1
zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ausgerichtet, wobei 0° <
|θ1| < 90° gilt, und ist die optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der
Elemente 52 und 62) des zweiten optischen Schreibmoduls II unter dem Winkel θ2 zur
Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ausgerichtet, wobei 0° < |θ2|
< 90° gilt. Die weiteren Ablenkeinrichtungen (bzw. die Elemente 71, 72, 81, 82, 91 und
92) des ersten bzw. zweiten optischen Schreibmoduls I, II sind so ausgelegt, dass der erste
bzw. zweite Lichtstrahl, der von der ersten bzw. zweiten weiteren Ablenkeinrichtung
abgelenkt wird, auf die Bildoberfläche unter einem Winkel von 90° einfällt.
Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung trifft der erste
Lichtstrahl, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 entlang der optischen Achse
der Zeilenbildgebungseinheit (der Elemente 51 und 61) abgelenkt wird, auf die weitere
Ablenkeinrichtung (die Elemente 71, 81 und 91) unter einem Einfallswinkel C1 auf und
trifft der zweite Lichtstrahl, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 entlang der
optischen Achse der Zeilenbildgebungseinheit (der Elemente 52 und 62) abgelenkt wird, auf
die weitere Ablenkeinrichtung (die Elemente 72, 82 und 92) unter einem Einfallswinkel C2
auf. Es sei angemerkt, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, das erste und
zweite optische Schreibmodul I, II bei der ersten bevorzugten Ausführungsform so
ausgelegt ist, dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1| = 90° und |θ2| + 2.|C2| = 90°
erfüllt werden. Folglich ist die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform wirkungsvoll, um auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10
ein großformatiges Bild zu erzeugen und um die Bildqualität an Übergangsabschnitten
zwischen der ersten und zweiten Hälfte jeder Hauptscanzeile zu verbessern.
Bei dem in Fig. 9 gezeigten Beispiel ist der Winkel θ1 nahezu gleich dem Winkel θ2. Der
Scanbereich des ersten optischen Schreibmoduls I über das fotoleitfähige Medium 10 kann
in einfacher Weise im Wesentlichen identisch zum Scanbereich des zweiten optischen
Schreibmoduls II über das fotoleitfähige Medium 10 gemacht werden.
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Beispiel weicht der Winkel θ1 ziemlich vom Winkel θ2 ab (θ1
< θ2). Dies resultiert darin, dass der Scanbereich des ersten optischen Schreibmoduls I
über dem fotoleitfähigen Medium 10 größer ist als der Scanbereich des zweiten optischen
Schreibmoduls II über dem fotoleitfähigen Medium 10. Dies wird man jedoch zur
Verbesserung der Bildqualität an Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder
Hauptscanzeile vernachlässigen können. Selbst bei dem Beispiel gemäß Fig. 10 sind das
erste und zweite optische Schreibmodul I und II bei dem ersten bevorzugten
Ausführungsbeispiel so ausgelegt, dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1| = 90° und |θ2|
+ 2.|θ2| = 90° erfüllt werden, so dass die optische Scanvorrichtung gemäß der ersten
bevorzugten Ausführungsform wirkungsvoll ist, um auf der Bildoberfläche des
fotoleitfähigen Mediums 10 ein großformatiges Bild zu erzeugen und um die Bildqualität bei
Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder Hauptscanzeile zu verbessern.
Als Nächstes wird unter Bezugnahme auf die Fig. 11A bis 15 eine zweite bevorzugte
Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung beschrieben werden.
Fig. 12 zeigt die Grundkonfiguration der zweiten bevorzugten Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung. Wie in Fig. 12 gezeigt ist, umfasst die optische Scanvorrichtung
gemäß der vorliegenden Ausführungsform grundsätzlich eine drehbewegliche Ablenkein
richtung 4, ein erstes optisches Schreibmodul I und ein zweites optisches Schreibmodul II.
In ähnlicher Weise wie bei dem zuvor beschriebenen ersten bevorzugten Ausführungs
beispiel ist die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform
geeignet, um auf einer Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums ein großformatiges
Bild zu erzeugen und um die Bildqualität bei Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften
jeder Hauptscanzeile zu verbessern.
Die optische Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 scant über eine elektrostatisch aufgeladene
Bildoberfläche eines fotoleitfähigen Mediums 10 entlang einer Hauptscanzeile, indem ein
Lichtstrahl auf die Bildoberfläche abgebildet und über diese abgelenkt wird, um auf diese
Weise auf der Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild zu erzeugen. Bei der vorliegenden
Ausführungsform umfasst das fotoleitfähige Medium 10 eine drehbewegliche fotoleitfähige
Walze. Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 emittiert eine erste Lichtquelle 11
(beispielsweise eine Laserdiode LD) einen ersten Lichtstrahl und emittiert eine zweite
Lichtquelle 12 (beispielsweise eine Laserdiode LD) einen zweiten Lichtstrahl. Die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 umfasst einen drehbeweglichen Polygonspiegel, der
drei Paare von sich jeweils gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen aufweist. Die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 besitzt eine Drehachse und wird während des Betriebs
mit Hilfe eines Motors (nicht gezeigt) um die Drehachse gedreht. Die drehbewegliche
Ablenkeinrichtung 4 lenkt den ersten Lichtstrahl, der durch das erste optische Schreibmodul
I eingekoppelt wird, in eine erste Richtung ab, wozu eine Reflexionsoberfläche eines Paars
von sich gegenseitig gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen der drehbeweglichen
Ablenkeinrichtung 4 verwendet wird, und lenkt den zweiten Lichtstrahl, der durch das
zweite optische Schreibmodul II eingekoppelt wird, in eine zweite Richtung entgegengesetzt
zu der ersten Richtung, ab, wozu die andere Reflexionsoberfläche dieses Paares von sich
gegenseitig gegenüberliegenden Reflexionsoberflächen der drehbeweglichen Ablenkein
richtung 4 verwendet wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 wird die erste Lichtquelle 11 mit Hilfe
eines Laserdiodentreibers (nicht gezeigt) angesteuert, um einen ersten Lichtstrahl zu
emittieren, der in Entsprechung zu einem Bildsignal moduliert ist, und wird die zweite
Lichtquelle 12 vorzugsweise mit Hilfe desselben Laserdiodentreibers angesteuert, um einen
zweiten Lichtstrahl zu emittieren, der in Entsprechung zu dem Bildsignal moduliert ist.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 umfasst das erste optische Schreibmodul I
die ersten Lichtquelle 11, ein Kollimatorobjektiv bzw. eine Kollimatorlinse 21 und eine
Zylinderlinse 31. Das Kollimatorobjektiv 21 koppelt den ersten Lichtstrahl von der ersten
Lichtquelle 11 ein und die Zylinderlinse 31 wandelt den mit Hilfe des Kollimatorobjektivs
21 eingekoppelten ersten Lichtstrahl in einen konvergierenden Laserstrahl um. Der kon
vergierende erste Lichtstrahl von der Zylinderlinse 31 wird auf eine der Reflexions
oberflächen der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 gerichtet. Das erste optische Schreib
modul I umfasst außerdem eine Zeilenbildgebungseinheit und eine weitere Ablenkeinrich
tung. Die Zeilenbildgebungseinheit des ersten optischen Schreibmoduls I umfasst beispiels
weise eine erste fθ-Linse 51 und eine zweite fθ-Linse 61. Die weitere Ablenkeinrichtung
(Subdeflektor) des ersten optischen Schreibmoduls I umfasst beispielsweise einen ersten
Spiegel 71, einen zweiten Spiegel 81 und einen dritten Spiegel 91. Wenn die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird, dienen die Zeilenbildgebungseinheit und
die weitere Ablenkeinrichtung in dem ersten optischen Schreibmodul I dazu, um über die
Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 mit einer im Wesentlichen gleichmäßigen
bzw. konstanten Scanrate entlang einer ersten Hälfte S1 (bzw. entlang der linken Hälfte in
Fig. 12) der Hauptscanzeile zu scannen, indem der von der drehbeweglichen Ablenkein
richtung 4 abgelenkte erste Lichtstrahl auf einen ersten Bildpunkt bzw. Lichtfleck auf der
Bildoberfläche abgebildet bzw. fokussiert und abgelenkt wird. Der erste Lichtstrahl wird
schließlich mit Hilfe des dritten Spiegels 91 auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen
Mediums 10 abgelenkt.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 ist das zweite optische Schreibmodul II
im Wesentlichen identisch zu dem zuvor beschriebenen ersten optischen Schreibmodul I
aufgebaut. Das zweite optische Schreibmodul II umfasst die zweite Lichtquelle 12, eine
Kollimatorlinse bzw. ein Kollimatorobjektiv 22 und eine Zylinderlinse 32. Das
Kollimatorobjektiv 22 koppelt den zweiten Lichtstrahl von der zweiten Lichtquelle 12 ein
und die Zylinderlinse 32 wandelt den durch das Kollimatorobjektiv 22 eingekoppelten
zweiten Lichtstrahl in einen konvergierenden Lichtstrahl um. Der konvergierende zweite
Lichtstrahl von der Zylinderlinse 32 wird auf diejenige Reflexionsoberfläche der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 gerichtet, die der von dem ersten optischen
Schreibmodul I verwendeten Reflexionsoberfläche um 180° gegenüberliegt. Das zweite
optische Schreibmodul II umfasst außerdem eine Zeilenbildgebungseinheit und eine weitere
Ablenkeinrichtung. Die Zeilenbildgebungseinheit des zweiten optischen Schreibmoduls II
umfasst beispielsweise eine erste fθ-Linse 52 und eine zweite fθ-Linse 62. Die weitere
Ablenkeinrichtung des zweiten optischen Schreibmoduls II umfasst beispielsweise einen
ersten Spiegel 72, einen zweiten Spiegel 82 und einen dritten Spiegel 92. Wenn die
drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird, dienen die Zeilenbildgebungseinheit und
die weitere Ablenkeinrichtung in dem zweiten optischen Schreibmodul II dazu, um über die
Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 mit einer im Wesentlichen gleichmäßigen
bzw. konstanten Scanrate entlang einer zweiten Hälfte S2 (bzw. der rechten Hälfte in Fig.
12) der Hauptscanzeile zu scannen, indem der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung
4 abgelenkte zweite Lichtstrahl auf einen zweiten Bildpunkt bzw. Lichtfleck auf der
Bildoberfläche abgebildet bzw. fokussiert und abgelenkt wird. Der zweite Lichtstrahl wird
schließlich mit Hilfe des dritten Spiegels 92 auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen
Mediums 10 abgelenkt.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 scannen das erste und zweite optische
Schreibmodul I und II so über die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10, dass die
erste und zweite Hälfte der Hauptscanzeile eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende
Scanzeile ohne Unstetigkeiten bzw. Sprünge auf der Bildoberfläche ausbilden. Bei der vor
liegenden Ausführungsform werden der erste und zweite Bildpunkt, der durch die erste
bzw. zweite Bildgebungseinheit erzeugt wird, auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Me
diums 10 synchron ausgehend von einem mittleren Punkt S0 der Hauptscanzeile in entge
gengesetzte Richtungen bewegt, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht
wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 ist eine Synchronisationsdetektionseinheit
111 und eine Synchronisationsdetektionseinheit 112 vorgesehen. Die Synchronisationsdetek
tionseinheit 111 ist an einer Position außerhalb des Scanbereichs des zweiten optischen
Schreibmoduls II angeordnet und detektiert jedes Mal, wenn der Hauptzeilenscanvorgang
(oder die zweite Hälfte) über das fotoleitfähige Medium 10 durch das zweite optische
Schreibmodul II gestartet wird, den Zeitpunkt des Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs.
Die Synchronisationsdetektionseinheit 112 ist an einer Position außerhalb eines Scanbereichs
des ersten optischen Schreibmoduls I angeordnet und detektiert jedes Mal, wenn der
Hauptzeilenscanvorgang (bzw. die erste Hälfte) über das fotoleitfähige Medium 10 durch
das erste optische Schreibmodul I gestartet wird, den Zeitpunkt des Beginns des
Hauptzeilenscanvorgangs. Eine optische Schreibsteuereinheit (nicht gezeigt) dient bei der
optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 dazu, um die Emission des ersten bzw. zweiten
Lichtstrahls durch die erste bzw. zweite Lichtquelle 11 bzw. 12 mit dem Zeitpunkt des
Beginns des Hauptzeilenscanvorgangs durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I
bzw. II auf der Grundlage der Ausgangssignale der Synchronisationsdetektionseinheiten 112
und 111 zu synchronisieren.
Fig. 13A ist eine Draufsicht der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12.
In Fig. 13A ist die Position einer Reflexionsoberfläche des ersten Spiegels 71 (oder 72)
bzw. des zweiten Spiegels 81 (oder 82), wo der Lichtstrahl von der drehbeweglichen
Ablenkeinrichtung 4 zum dritten Spiegel 91 (oder 92) abgelenkt wird, durch die schräg
verlaufende und 2-fach strichpunktierte Linie angedeutet. Auch ist die Position einer
Reflexionsoberfläche des dritten Spiegels 91 (oder 92), wo der Lichtstrahl von dem ersten
und zweiten Spiegel 71 und 81 (bzw. 72 und 82) schließlich durch den dritten Spiegel 91
(bzw. 92) auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 abgelenkt wird, durch die
seitliche 2-fach strichpunktierte Linie angedeutet.
In Fig. 13a ist die Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 durch die
seitliche einfach strichpunktierte Linie angedeutet und ist der optische Strahlengang des
ersten bzw. zweiten Lichtstrahls, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4
abgelenkt wird und außerdem durch die weitere Ablenkeinrichtung 71 und 81 (bzw. 72 und
82) abgelenkt wird, durch die schräg verlaufende einfach strichpunktierte Linie angedeutet.
Der Pfeil am Element 4 gibt die Drehrichtung der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 an.
Die Pfeile nach links und nach rechts geben die Bewegungsrichtung des ersten bzw. zweiten
Bildpunkts an, der durch die erste bzw. zweite Bildgebungseinheit auf der Bildoberfläche
des fotoleitfähigen Mediums 10 erzeugt wird, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung
4 gedreht wird.
Fig. 13B ist eine Seitenansicht der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 13, wenn diese in
Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 betrachtet wird. Die Pfeile in Fig.
13B geben die optischen Strahlengänge des ersten und zweiten Lichtstrahls von der
drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I,
II in der optischen Scanvorrichtung der vorliegenden Erfindung Ausführungsform wieder.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform muss das
fotoleitfähige Medium 10 in einem staubdichten Gehäuse (nicht gezeigt) eingeschlossen
sein. In dem staubdichten Gehäuse sind geeignete Öffnungen an Positionen ausgebildet, wo
der erste bzw. zweite Lichtstrahl das staubdichte Gehäuse durchquert, um die
Bildoberfläche des fotoleitfahigen Mediums 10 zu erreichen, und sind Glasscheiben 121 und
122 an den Öffnungen des staubdichten Gehäuses angebracht, wie in Fig. 13B gezeigt, um
das fotoleitfähige Medium 10 gegen Staub zu schützen.
Wie vorstehend beschrieben wurde, ist die zweite bevorzugte Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung so ausgelegt, dass der erste und zweite Lichtfleck, der durch das
erste und zweite optische Schreibmodul I und II erzeugt wird, auf der Oberfläche des
fotoleitfähigen Mediums 10 synchron ausgehend von dem mittleren Punkt S0 der
Hauptscanzeile in entgegengesetzte Richtungen bewegt wird, wenn die drehbewegliche
Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird. Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform kann die Emission des ersten und zweiten Lichtstrahls durch die erste
bzw. zweite Lichtquelle 11, 12 in einfacher Weise mit dem Zeitpunkt des Beginns des
Hauptzeilenscanvorgangs durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I, II
synchronisieren. Außerdem kann die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden
Ausführungsform die Bildqualität bei Übergangsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder
Hauptscanzeile verbessern.
Es sei angemerkt, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, die optische
Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform so ausgelegt ist, dass eine erste
optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der Elemente 51 und 61) unter einem
Winkel 01 zur Richtung der Längsachse (durch die einfach strichpunktierte Linie Q
angedeutet) des fotoleitfähigen Mediums 10, wobei 0° < |θ1| < 90° gilt, und dass eine
zweite optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der Elemente 52 und 62) unter
einem Winkel θ2 zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 angeordnet
ist, wobei 0° < |θ2| < 90° gilt, und sind die ersten und zweiten weiteren
Ablenkeinrichtungen (bzw. die Elemente 71, 72, 81, 82, 91 und 92) so ausgelegt, dass die
durch die ersten und zweiten weiteren Ablenkeinrichtungen abgelenkten ersten und zweiten
Lichtstrahlen auf die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 unter einem Winkel
von 90° einfallen. Vergleiche Fig. 13A für die Konfiguration der zweiten bevorzugten
Ausführungsform.
Fig. 13C ist eine Skizze, um die Lagebeziehung zwischen der drehbeweglichen
Ablenkeinrichtung 4, der weiteren Ablenkeinheit und der abgetasteten Bildoberfläche der
fotoleitfähigen Walze bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung zu erläutern. Aus Gründen der Vereinfachung der Beschreibung sind in
Fig. 13C nur die Elemente des ersten optischen Schreibmoduls I gezeigt und wurden die
Elemente des zweiten optischen Schreibmoduls II weggelassen.
Es sei bemerkt, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, die optische
Scanvorrichtung gemäß der zweiten bevorzugten Ausführungsform so ausgelegt ist, dass der
erste Spiegel 71 (bzw. 72) unter einem Winkel α zu einer Ebene angeordnet ist, die
senkrecht zur Drehachse der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung 4 und parallel zu der
Scanzeile, dass der zweite Spiegel 81 (bzw. 82) unter einem Winkel β zu der vorgenannten
Ebene angeordnet ist und dass die ersten und zweiten Spiegel 71, 72, 81 und 82 von jeder
der Bildgebungseinheiten so ausgelegt sind, dass die Bedingung |a - β| = 90° gilt. Bei der
vorgenannten Auslegung kann die zweite bevorzugte Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung die Emission des ersten und zweiten Lichtstrahls durch die erste bzw.
zweite Lichtquelle 11, 12 in einfacher Weise mit dem Zeitpunkt des Beginns des
Hauptzeilenscanvorgangs durch das erste bzw. zweite optische Schreibmodul I, II
synchronisieren und die Bildqualität an Übergangsabschnitten zwischen zwei Hälften von
jeder Hauptscanzeile verbessern. Vergleiche Fig. 13C für die Konfiguration der zweiten
bevorzugten Ausführungsform.
Fig. 14 zeigt eine Lagebeziehung zwischen der Zeilenbildgebungseinheit, der weiteren Ab
lenkeinrichtung und der Bildoberfläche bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12. In
Fig. 14 ist die Lagebeziehung dargestellt, wenn der Winkel θ1 zwischen der optischen Ach
se der Zeilenbildgebungseinheit in dem ersten optischen Schreibmodul I und der Richtung
der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 annähernd gleich dem Winkel θ2 zwischen
der optischen Achse der Zeilenbildgebungseinheit in dem zweiten optischen Schreibmodul II
und der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ist (θ1 = θ2).
Fig. 15 zeigt eine andere Lagebeziehung zwischen der Zeilenbildgebungseinheit, der
weiteren Ablenkeinrichtung und einer Bildoberfläche bei einer Variante der optischen
Scanvorrichtung gemäß Fig. 12. In Fig. 15 ist eine andere Lagebeziehung gezeigt, wenn der
Winkel θ1 erheblich vom Winkel θ2 abweicht (θ1 < θ2).
Wie in den Fig. 14 und 15 gezeigt ist, ist die optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit
(bzw. der Elemente 51 und 61) des ersten optischen Schreibmoduls I unter dem Winkel θ1
zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ausgerichtet, wobei 0° <
|θ1| < 90° gilt, und ist die optische Achse der Zeilenbildgebungseinheit (bzw. der
Elemente 52 und 62) des zweiten optischen Schreibmoduls II unter dem Winkel θ2 zur
Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 ausgerichtet, wobei 0° < |θ2|
< 90° gilt. Die weiteren Ablenkeinrichtungen (bzw. die Elemente 71, 72, 81, 82, 91 und
92) des ersten und zweiten optischen Schreibmoduls I und II sind so ausgelegt, dass der
erste und zweite Lichtstrahl, der durch die erste bzw. zweite weitere Ablenkeinrichtung
abgelenkt wird, auf die Bildoberfläche unter einem Winkel von 90° einfällt.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung fällt der erste
Lichtstrahl, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 entlang der optischen Achse
der Zeilenbildgebungseinheit (der Elemente 51 und 61) abgelenkt wird, auf die weitere
Ablenkeinrichtung (die Elemente 71, 81 und 91) unter einem Einfallswinkel C1 ein und
fällt der zweite Lichtstrahl, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 entlang der
optischen Achse der Zeilenbildgebungseinheit (der Elemente 52 und 62) abgelenkt wird, auf
die weitere Ablenkeinrichtung (die Elemente 72, 82 und 92) unter einem Einfallswinkel C2
ein. Es sei angemerkt, dass, um die vorgenannten Ergebnisse zu erzielen, das erste und
zweite optische Schreibmodul I und II bei der vorliegenden Ausführungsform so ausgelegt
ist, dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1|= 90° und |θ2| + 2.|C2| = 90° erfüllt sind.
Folglich ist die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform
wirkungsvoll, um auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ein großformatiges
Bild zu erzeugen und um die Bildqualität bei Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften
jeder Hauptscanzeile zu verbessern.
Bei dem in Fig. 14 gezeigten Beispiel ist der Winkel θ1 nahezu gleich dem Winkel θ2. Der
Scanbereich des ersten optischen Schreibmoduls I über das fotoleitfähige Medium 10 kann
in einfacher Weise im Wesentlichen identisch zum Scanbereich des zweiten optischen
Schreibmoduls II über das fotoleitfähige Medium 10 gemacht werden.
Bei dem in Fig. 15 gezeigten Beispiel weicht der Winkel θ1 ziemlich vom Winkel θ2 ab (θ1
< θ2). Dies resultiert darin, dass der Scanbereich des ersten optischen Schreibmoduls I
über das fotoleitfähige Medium 10 größer ist als der Scanbereich des zweiten optischen
Schreibmoduls II über das fotoleitfähige Medium 10. Dies wird man jedoch beim
Verbessern der Bildqualität bei Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder
Hauptscanzeile vernachlässigen können. Selbst bei dem Beispiel gemäß Fig. 15 ist das erste
und zweite optische Schreibmodul I, II bei der vorliegenden Ausführungsform so ausgelegt,
dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1| = 90° und |θ2| + 2.|C2| = 90° erfüllt sind, so
dass die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform wirkungsvoll
ist, um auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ein großformatiges Bild zu
erzeugen und um die Bildqualität bei Verbindungsabschnitten zwischen zwei Hälften jeder
Hauptscanzeile zu verbessern.
Fig. 11A zeigt die zweite bevorzugte Ausführungsform der optischen Scanvorrichtung
dieser Erfindung. Fig. 11B zeigt eine Konfiguration der Lichtstrahl-Synchronisationsdetek
tionseinheit bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 11. In den Fig. 11A und 11B
werden diejenigen Elemente, die im Wesentlichen dieselben sind wie die entsprechenden
Elemente in den Fig. 12 bis 14, mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Wie in Fig. 11A gezeigt ist, umfasst die vorliegende Ausführungsform der optischen
Scanvorrichtung eine erste und zweite Strahlsynchronisationsdetektionseinheit 131 und 132,
eine Steuereinheit 30 und einen Schrittmotor 140. Die übrigen Elemente bei der
vorliegenden Ausführungsform sind im Wesentlichen dieselben wie die entsprechenden
Elemente bei der ersten bevorzugen Ausführungsform gemäß Fig. 1, so dass sich deren
Beschreibung erübrigt.
Die erste Strahlsynchronisationsdetektionseinheit 131 bei dieser Ausführungsform besteht
aus einem CCD-Sensor (ladungsgekoppelter Detektor). Die erste Strahlsynchronisations
detektionseinheit ist an einer Position angrenzend an den mittleren Punkt S0 der Haupt
scanzeile angeordnet und detektiert eine Startposition der ersten Hälfte der durch das erste
optische Schreibmodul I erzeugten Hauptscanzeile in Bezug auf die Nebenscanrichtung (sub
scanning direction). In ähnlicher Weise ist die zweite Strahlsynchronisationsdetektions
einheit 132 durch einen CCD-Sensor ausgebildet. Die zweite Strahlsynchronisations
detektionseinheit 132 ist an einer Position angrenzend an den mittleren Punkt der Haupt
scanzeile angeordnet und detektiert eine Startposition der zweiten Hälfte der durch das
zweite optische Schreibmodul II erzeugten Hauptscanzeile in Bezug auf die Neben
scanrichtung bzw. Unterabtastrichtung. Jeder CCD-Sensor der Strahlsynchronisations
detektionseinheiten 131 und 132 ist oberhalb der Bildoberfläche des fotoleitfähigen
Mediums 10 parallel zur Nebenscanrichtung bzw. Unterabtastrichtung angeordnet.
Die Strahlsynchronisationsdetektionseinheiten 131 und 132 sind an ihren Ausgängen mit den
Eingängen der Steuereinheit 30 verbunden und die Steuereinhei 26649 00070 552 001000280000000200012000285912653800040 0002019961502 00004 26530t 30 ist an ihrem Ausgang
mit einem Eingang des Schrittmotors 140 verbunden. Der Schrittmotor 140 ist vorgesehen,
um zumindest einen der dritten Spiegel 91 und 92 um deren Drehachse um eine kontrollierte
Drehgröße in Entsprechung zu einem Ansteuersignal zu drehen, das von der Steuereinheit
30 ausgegeben wird. Wie in Fig. 11A gezeigt ist, dreht der Schrittmotor 140 bei der
vorliegenden Ausführungsform den dritten Spiegel 92 um dessen Drehachse um eine
kontrollierte Drehgröße entsprechend dem Ansteuersignal, das von der Steuereinheit 30
ausgegeben wird. Weil zumindest einer der dritten Spiegel 91 und 92 durch den
Schrittmotor 140 gedreht wird, wird die Startposition der entsprechenden Hauptscanzeile
auf der Bildoberfläche in Bezug auf die Nebenscanrichtung bzw. Unterabtastrichtung
entsprechend eingestellt. Die Steuereinheit 30 und der Schrittmotor 140 bilden bei der
optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 11A eine Steuereinheit für die Strahlscanposition
aus. Folglich steuert die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungs
form die Drehgröße von zumindest einer der ersten und zweiten weiteren Ablenk
einrichtungen (bzw. der Elemente 91 und 92) relativ zu der Nebenscanrichtung bzw.
Unterabtastrichtung automatisch auf der Grundlage des Ausgangssignals für die detektierten
Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit (bzw. der Elemente 131 und
132). Die Verwendung der Strahlsynchronisationsdetektionseinheiten (der Elemente 131 und
132) und der Steuereinheit für die Strahlscanposition (der Elemente 30 und 140) macht es
möglich, dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen
geradlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4
gedreht wird.
Die Konfiguration gemäß Fig. 11B wird in der Nebenscanrichtung betrachtet, die senkrecht
zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 gemäß Fig. 11A ist. Wie in
Fig. 11B gezeigt ist, wird der erste Lichtstrahl durch den dritten Spiegel 91 so abgelenkt,
um auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 einen ersten Bildpunkt zu
erzeugen, wobei der erste Bildpunkt in Richtung nach links, ausgehend von dem mittleren
Punkt S0, auf der Bildoberfläche bewegt wird, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung
4 gedreht wird. Der zweite Lichtstrahl wird mit Hilfe des dritten Spiegels 92 so abgelenkt,
dass auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 ein zweiter Bildpunkt erzeugt
wird und dass der zweite Bildpunkt in Richtung nach rechts, ausgehend vom mittleren Punkt
S0, auf der Bildoberfläche bewegt wird, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4
gedreht wird. Die Position des mittleren Punkts 50, bei der der optische Scanvorgang des
Laserstrahls auf der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 durch die optische
Scanvorrichtung begonnen wird, wird auf der Grundlage der Ergebnisse des Detektions
ausgangssignals von den in Fig. 11A gezeigten Synchronisationsdetektionseinheiten 112 und
111 festgelegt.
Bei einem Bilderzeugungssystem, bei dem die optische Scanvorrichtung gemäß der
vorliegenden Ausführungsform Anwendung findet, wird die Anpassung der Emissionszeiten
der ersten und zweiten Lichtquelle 11 und 12, womit die Startpositionen der ersten und
zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in Bezug auf die Nebenabtastrichtung eingestellt wird,
ausgeführt, unmittelbar bevor der optische Scanvorgang durch die optische Scanvorrichtung
gestartet wird.
Wie in Fig. 11B gezeigt ist, detektiert die Strahlsynchronisationsdetektionseinheit 131 eine
Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenabtastrichtung während des
Einstellvorgangs des Bilderzeugungssystems. In vergleichbarer Weise detektiert die Strahl
synchronisationsdetektionseinheit 132 eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscan
zeile in der Nebenscanrichtung.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 11A wird eine Referenzstartposition der
ersten und zweiten Hälfte der Hauptscanzeile relativ zur Nebenscanrichtung jeweils in
einem Speicher (nicht gezeigt) der Steuereinheit 30 gespeichert. Während des vorstehend
beschriebenen Einstellvorgangs des Bilderzeugungssystems berechnet die Steuereinheit 30
eine Differenz zwischen dem Detektionspositionsausgangssignal von der Strahlsynchronisa
tionsdetektionseinheit und der gespeicherten Referenzposition, die aus deren Speicher
ausgelesen wird, und wandelt die berechnete Differenz in eine Drehgröße der ersten bzw.
zweiten weiteren Ablenkeinrichtung (bzw. der Elemente 91 und 92) um deren Drehachse
um. Die resultierende Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung um
die Drehachse wird die Abweichung zwischen der detektierten Position und der
gespeicherten Referenzposition beseitigen.
Wie in den Fig. 11A und 11B gezeigt ist, detektiert bei der vorliegenden Ausführungsform
die Lichtstrahl-Synchronisationsdetektionseinheit (bzw. die Elemente 131 und 132) sowohl
die Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung als auch die
Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung. Die
Steuereinheit für die Strahlscanposition (bzw. die Elemente 30 und 140) steuert eine
Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung (bzw. der Elemente 91 und
92) in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für die
detektierten Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit, so dass die erste
und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende
Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 gedreht wird.
Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der zuvor beschriebenen Ausführungsform teilen
sich das erste und zweite optische Schreibmodul I, II eine einzige drehbewegliche
Ablenkeinrichtung 4, um über die Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 entlang
der ersten oder zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen, indem der Lichtstrahl, der
durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 abgelenkt wird, auf einen Bildpunkt auf der
Bildoberfläche abgebildet bzw. fokussiert und abgelenkt wird. Die Strahlsynchronisations
detektionseinheit detektiert sowohl eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in
der Nebenscanrichtung als auch eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in
der Nebenscanrichtung. Die Steuereinheit für die Strahlscanposition steuert die
Drehungsgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung (der Elemente 91 und
92) in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf Grundlage des Ausgangssignals für die
detektierten Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit, so dass die erste
und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende
Scanzeile ohne Unstetigkeiten ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4
gedreht wird.
Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung Ausführungsform ist
wirkungsvoller, um eine gute Bildqualität an den Übergangsabschnitten zwischen den
Hälften jeder Hauptscanzeile sicherzustellen, wenn auf der Bildoberfläche des fotoleit
fähigen Mediums 10 ein großformatiges. Bild erzeugt wird. Weil die vorliegende
Ausführungsform keinen Mechanismus erfordert, der die Zeitabläufe der Drehbewegungen
von mehreren drehbeweglichen Ablenkeinrichtungen synchronisiert, wie er bei einer
herkömmlichen optischen Scanvorrichtung benötigt wird, kann die optische Scanvorrichtung
gemäß der vorliegenden Ausführungsform in kompakter, einfacher und kostengünstiger
Bauweise realisiert werden.
Die Fig. 16A bis 16C sind Schemazeichnungen, um die optischen Strahlengänge des ersten
und zweiten Lichtstrahls bei einer Variante der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 12 zu
erläutern.
Fig. 16A ist eine Seitenansicht der optischen Strahlengäge des ersten und zweiten
Lichtstrahls bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform,
wenn diese in Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10 betrachtet wird.
Fig. 16B ist eine Draufsicht der optischen Strahlengäge des ersten und zweiten Lichtstrahls
bei der vorliegenden Ausführungsform. Fig. 16C ist eine Seitenansicht der optischen
Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wenn diese in einer
horizontalen Richtung senkrecht zu der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen
Mediums 10 betrachtet wird.
Wie in den Fig. 16A bis 16C gezeigt ist, sind bei der vorliegenden Ausführungsform erste
und zweite Strahldetektionsspiegel 151 und 152 in dem optischen Strahlengang zwischen
den Spiegeln 91 und 92 und der Bildoberfläche des fotoleitfähigen Mediums 10 angeordnet.
Ein einzelner CCD-Sensor (ladungsgekoppelter Detektor) 130 ist an einer Position
angeordnet, die relativ zu den Strahldetektionsspiegeln 151 und 152 symmetrisch zu der
Bildoberfläche ist. Der CCD-Sensor 130 wird dazu verwendet, um sowohl die Startposition
der ersten Hälfte als auch die Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile auf der
Bildoberfläche in der Nebenscanrichtung zu detektieren (die horizontal und senkrecht zu der
Hauptscanzeile in Fig. 16A verläuft).
Außerdem ist es bei der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungs
form erforderlich, dass das fotoleitfähige Medium 10 in einem staubdichten Gehäuse (nicht
gezeigt) eingeschlossen ist. In dem staubdichten Gehäuse ist an einer Position, wo der erste
bzw. zweite Lichtstrahl das staubdichte Gehäuse durchquert, um die Bildoberfläche des
fotoleitfähigen Mediums 10 zu erreichen, eine geeignete Öffnung ausgebildet und ist eine
Glasscheibe 120 an der Öffnung des staubdichten Gehäuses angebracht, wie in Fig. 16A
gezeigt, um das fotoleitfähige Medium 10 gegen Staub zu schützen.
Bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform wird der erste bzw. zweite Lichtstrahl, der
durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 abgelenkt wird, durch den Spiegel 91 bzw.
92 auf den ersten bzw. zweiten Strahldetektionsspiegel 151 bzw. 152 abgelenkt. Der erste
Strahldetektionsspiegel 151 reflektiert einen Teil des ersten Lichtstrahls zurück zu dem
CCD-Sensor 130. Der zweite Strahldetektionsspiegel 152 reflektiert einen Teil des zweiten
Lichtstrahls zurück zum CCD-Sensor 130. Folglich detektiert der CCD-Sensor 130 die
Startposition in der Nebenscanrichtung sowohl für die erste Hälfte als auch für die zweite
Hälfte der Hauptscanzeile auf der Bildoberfläche.
Positionsänderungen der Spiegel 151 und 152 auf Grund einer thermischen Verformung des
Gehäuses des Bilderzeugungssystems werden einen vernachlässigbaren Einfluss auf die
Detektion solcher Positionen der Hauptscanzeile auf der Bildoberfläche haben. Die
Lagebeziehung zwischen den Strahldetektionsspiegeln 151 und 152 und dem CCD-Sensor
130 für die vorliegende Ausführungsform ist so gestaltet, wie in den Fig. 16B und 16C
gezeigt.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 16A bis 16C detektiert der einzelne CCD-Sensor
130 sowohl die Startposition der ersten Hälfte als auch die Startposition der zweiten Hälfte
der Hauptscanzeile auf der Bildoberfläche in der Nebenscanrichtung.
Die Fig. 17A bis 17C sind Schemazeichnungen, um die optischen Strahlengänge des ersten
und zweiten Lichtstrahls bei einer anderen Variante der optischen Scanvorrichtung gemäß
Fig. 12 zu erläutern.
Fig. 17A ist eine Seitenansicht der optischen Strahlenwege des ersten und zweiten
Lichtstrahls bei der optischen Scanvorrichtung der vorliegenden Ausführungsform, wenn
diese in Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums betrachtet wird. Fig. 17B ist
eine Draufsicht der optischen Strahlenwege des ersten und zweiten Lichtstrahls bei der
vorliegenden Ausführungsform. Fig. 17C ist eine Seitenansicht der optischen Scanvorrich
tung gemäß der vorliegenden Ausführungsform, wenn diese in einer horizontalen Richtung,
senkrecht zu der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums 10, betrachtet wird.
Wie in den Fig. 17A bis 17C gezeigt ist, werden bei der vorliegenden Ausführungsform der
erste bzw. zweite Lichtstrahl, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung 4 abgelenkt
wird, mit Hilfe des Spiegels 91 bzw. 92 auf den ersten bzw. zweiten Synchronisationsdetek
tionsspiegel 161 bzw. 162 abgelenkt. Der erste Synchronisationsdetektionsspiegel 161
reflektiert einen Teil des ersten Lichtstrahls zurück zu einer ersten Synchronisations
detektionseinheit 111A. Der zweite Synchronisationsdetektionsspiegel 162 reflektiert einen
Teil des zweiten Lichtstrahls zurück zu einer zweiten Synchronisationsdetektionseinheit
112A. Die erste Synchronisationsdetektionseinheit 111A detektiert eine Positionsverschie
bung des ersten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die
Nebenscanrichtung (die horizontal und senkrecht zu der Hauptscanrichtung in Fig. 17A ist).
Die zweite Synchronisationsdetektionseinheit 112A detektiert eine Positionsverschiebung
des zweiten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die Nebenscan
richtung.
Positionsveränderungen der Spiegel 161 und 162 auf Grund einer thermischen Verformung
des Gehäuses des Bilderzeugungssystems werden einen vernachlässigbaren Einfluss auf die
Detektion solcher Verschiebungen der Strahlpositionen auf der Bildoberfläche haben. Die
Lagebeziehung zwischen den Strahldetektionsspiegeln 161 und 162 und den Synchroni
sationsdetektionseinheiten 111A und 112A für die vorliegende Ausführungsform ist so, wie
in den Fig. 17B und 17C gezeigt.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 17A bis 17C detektieren die Synchronisations
detektionseinheiten 111A und 112A nicht nur eine Startposition der ersten Hälfte der Haupt
scanzeile in der Nebenscanrichtung und eine Startposition der zweiten Hälfte der Haupt
scanzeile in der Nebenscanrichtung, sondern detektieren auch eine Positionsverschiebung
des ersten Lichtstrahls von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung und eine Positions
verschiebung des zweiten Lichtstrahls von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung.
Die Fig. 18A und 18B sind Schemazeichnungen, um die Funktionsweise der Synchronisa
tionsdetektionseinheit 111A bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 17A zu
erläutern. Die Funktionsweise der Synchronisationsdetektionseinheit 112A ist im Wesent
lichen identisch zu der Funktionsweise der Synchronisationsdetektionseinheit 111A, so dass
deren Beschreibung weggelassen wurde.
Wie in Fig. 18A gezeigt ist, umfasst die Synchronisationsdetektionseinheit 111A einen drei
eckförmigen Lichtaufnahmebereich, den der erste Lichtstrahl durchläuft, der von dem
Synchronisationsdetektionsspiegel 161 abgelenkt wird. Der Lichtaufnahmebereich besitzt
einen vorgegebenen Öffnungswinkel "θ" der Schrägseite des Dreiecks. Nehmen wir an,
dass dann, wenn ein Laserstrahl A den Lichtaufnahmebereich der Synchronisationsdetek
tionseinheit 111A durchläuft, keine Positionsverschiebung des ersten Lichtstrahls auf der
Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in Nebenscanrichtung existiert. Die Synchronisa
tionsdetektionseinheit 111A gibt zu diesem Zeitpunkt ein Detektionssignal A in Antwort auf
den Empfang des Laserstrahls A aus. Wie in Fig. 18B gezeigt ist, zeigt das Detektionssignal
A, das von der Synchronisationsdetektionseinheit 111A ausgegeben wird, ein Zeitintervall
"ta" für einen Zustand an, bei dem das Signal A einen hohen Wert aufweist. Es sei ange
nommen, dass dann, wenn ein Laserstrahl B den Lichtaufnahmebereich durchläuft, eine
Positionsverschiebung "Pv" des ersten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Haupt
scanzeile in die Nebenscanrichtung stattfindet. Die Synchronisationsdetektionseinheit 111A
gibt dann in Antwort auf den Empfang des Laserstrahls B ein Detektionssignal B aus. Wie
in Fig. 18B gezeigt ist, zeigt das Detektionssignal B ein Zeitintervall "tb" für einen Zustand
an, bei dem das Signal B einen hohen Wert aufweist. Das Zeitintervall "dt" bezeichnet die
Differenz zwischen dem Zeitintervall ta und dem Zeitintervall tb.
Wie aus der vorgenannten Beschreibung ersichtlich ist, kann die Verschiebung Pv mit Hilfe
der folgenden Gleichung bestimmt werden: pv = v (ta - tb)/tan θ = v dt/tan θ, wobei v die
Scangeschwindigkeit des ersten Lichtstrahls bezeichnet, der die Synchronisationsdetektions
einheit 111A durchlaufen hat. Durch Verwendung des vorstehend genannten Verfahrens
detektiert die Synchronisationsdetektionseinheit 111A eine Positionsverschiebung des ersten
Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung. In
vergleichbarer Weise detektiert die Synchronisationsdetektionseinheit 112A eine Positions
verschiebung des zweiten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die
Nebenscanrichtung.
Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist geeignet, um
die Positionen des ersten und zweiten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche relativ zur
Nebenscanrichtung auf der Grundlage der Verschiebungen einzustellen, die von der ersten
bzw. zweiten Synchronisationsdetektionseinheit 111A, 112A detektiert werden.
Die Fig. 19A und 19B sind Schemazeichnungen, um die Funktionsweise einer anderen
Synchronisationsdetektionseinheit 111A bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 17A
zu erläutern. Die Funktionsweise der Synchronisationsdetektionseinheit 112A ist im
Wesentlichen identisch zur Funktionsweise der Synchronisationsdetektionseinheit 111A, so
dass deren Beschreibung weggelassen wurde.
Wie in Fig. 19A gezeigt ist, umfasst die Synchronisationsdetektionseinheit 111A einen
Fotodetektor PD1 und einen Fotodetektor PD2, wobei der Fotodetektor PD2 relativ zum
optischen Strahlengang des ersten Lichtstrahls unter einem Winkel von 45° geneigt ist. Die
Fotodetektoren PD1 und PD2 sind jeweils in zwei Teile unterteilt und die beiden Teile sind
jeweils mit den Eingängen eines Vorverstärkers und einer Vergleichsschaltung verbunden.
Wenn ein Laserstrahl die Fotodetektoren PD1 und PD2 in der Synchronisationsdetektions
einheit 111A durchläuft, geben der Vorverstärker und die Vergleichsschaltung in
Abhängigkeit vom Empfang des Lichtstrahls Ausgangssignale #1 und #2 aus. Die Signale
#1 und #2 werden in ein gepulstes Signal umgewandelt, das eine Durchgangszeit anzeigt,
die der Laserstrahl benötigt hat, um an den zwei Fotodetektoren PD1 und PD2
vorbeizulaufen.
Es sei angenommen, dass dann, wenn ein Laserstrahl A die Fotodetektoren PD1 und PD2
der Synchronisationsdetektionseinheit 111A passiert, keine Positionsverschiebung des ersten
Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung
vorliegt. Die Synchronisationsdetektionseinheit 111A wird dann in Antwort auf den
Empfang des Laserstrahls A ein Detektionssignal A ausgeben. Wie in Fig. 19B gezeigt ist,
zeigt das von der Synchronisationsdetektionseinheit 111A ausgegebene Detektionssignal A
ein Zeitintervall "ta" an, das für die Durchgangszeit des Laserstrahls A steht. Es sei
angenommen, dass dann, wenn ein Laserstrahl B die Fotodetektoren PD1 und PD2 passiert,
auf der Bildoberfläche eine Verschiebung "Pv" der Position des ersten Lichtstrahls von der
Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung erfolgt. Die Synchronisationsdetektionseinheit
111A wird dann in Antwort auf den Empfang des Laserstrahls B ein Detektionssignal B
ausgeben. Wie in Fig. 19B gezeigt ist, zeigt das Detektionssignal B ein Zeitintervall "tb" für
die Durchgangszeit des Laserstrahls B an. Das Zeitintervall "dt" bezeichnet die Differenz
zwischen den Zeitintervallen ta und tb.
Wie aus dem vorgenannten ersichtlich ist, kann die Verschiebung Pv mit Hilfe der
folgenden Gleichung bestimmt werden: Pv = v (ta - tb)/tan 45° = v dt, wobei v die Scan
geschwindigkeit des ersten Lichtstrahls bezeichnet, der die Synchronisationsdetektions
einheit 111A passiert. Unter Verwendung des vorgenannten Verfahrens detektiert die
Synchronisationsdetektionseinheit 111A eine Positionsverschiebung des ersten Lichtstrahls
auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung. In vergleichbarer
Weise detektiert die Synchronisationsdetektionseinheit 112A eine Positionsverschiebung des
zweiten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche von der Hauptscanzeile in die Nebenscan
richtung.
Die optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann auch dazu
geeignet sein, um die Positionen des ersten und zweiten Lichtstrahls auf der Bildoberfläche
in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage der Verschiebungen einzustellen, die
von der ersten und zweiten Synchronisationsdetektionseinheit 111A und 112A detektiert
werden.
Die Fig. 20A und 20B sind Schemazeichnungen, um eine andere bevorzugte Ausfüh
rungsform der optischen Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zu erläutern.
Bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 11A umfasst die erste und
zweite Lichtquelle 11 und 12 jeweils eine Laserdiode, die einen einzelnen Laserstrahl
emittiert. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zweite bevorzugte Ausführungsform
beschränkt. Wie in Fig. 20A gezeigt ist, können die erste und zweite Lichtquelle bei der
optischen Scanvorrichtung gemäß der Erfindung alternativ auch eine erste und zweite
mehrstrahlige Lichtquelle 11A und 12A umfassen, ohne von dem Schutzbereich der
vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Fig. 20B zeigt eine Auslegung der ersten mehrstrahligen Lichtquelle 11A in der optischen
Scanvorrichtung gemäß Fig. 20A. Die zweite mehrstrahlige Lichtquelle 12A kann identisch
zu der ersten mehrstrahligen Lichtquelle 11A aufgebaut sein. Wie in Fig. 20B gezeigt ist,
umfasst die erste mehrstrahlige Lichtquelle 11A eine erste Laserdiode 201 (LD1), eine
zweite Laserdiode 202 (LD2), ein Kollimatorobjektiv bzw. eine Kollimatorlinse 211, eine
Kollimatorobjektiv bzw. eine Kollimatorlinse 212, ein Halbwellenplättchen bzw. ein
Lambda-Halbe-Plättchen 213, ein Strahlzusammensetzungsprisma 214 und ein Viertel
wellenplättchen 215. Bei der optischen Scanvorrichtung gemäß Fig. 20A dient eine optische
Schreibsteuereinheit gemäß Fig. 20B dazu, um die Emission der mehreren Lichtstrahlen
durch die ersten und zweiten Laserdioden 201 und 202 mit dem Startzeitpunkt der
Hauptscanzeilen sowohl für geradzahlige als auch ungeradzahlige Zeilen zu
synchronisieren. Ein Laserdiodentreiber gemäß Fig. 20B steuert auf der Grundlage eines
Steuersignals, das von der optischen Schreibsteuereinheit ausgegeben wird, die erste und
zweite Laserdiode 201, 202 an, damit diese mehrere Laserstrahlen emittieren. Die
mehrstrahlige optische Scanvorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann die
Scangeschwindigkeit erhöhen, die dazu benötigt wird, um auf dem fotoleitfähigen Medium
10 ein elektrostatisches Bild einer ganzen Seite zu erzeugen.
Fig. 21 ist eine Schemazeichnung, um eine andere bevorzugte Ausführungsform der
optischen Scanvorrichtung der vorliegenden Erfindung zu erläutern. Bei der zweiten
bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 11A umfasst das fotoleitfähige Medium die
fotoleitfähige Walze 10. Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zweite bevorzugte
Ausführungsform beschränkt. Wie in Fig. 21 gezeigt ist, kann das fotoleitfähige Medium
bei der öptischen Scanvorrichtung gemäß der Erfindung alternativ auch ein band- bzw.
riemenförmiges fotoleitfähiges Medium 10A umfassen, ohne vom Umfang der vorliegenden
Erfindung abzuweichen.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die zuvor beschriebenen Ausführungsformen
beschränkt; Variationen und Modifikationen können vorgenommen werden, ohne den
Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Außerdem basiert die vorliegende Erfindung auf der japanischen Prioritätsanmeldung Nr.
10-365095, eingereicht am 22. Dezember 1998, und auf der japanischen Prioritäts
anmeldung Nr. 11-075544, eingereicht am 19. März 1999, deren gesamter Inhalt hiermit im
Wege der Bezugnahme mit aufgenommen sei.
Claims (17)
1. Optische Scanvorrichtung bzw. Strahltastvorrichtung, die über eine Bildoberfläche
eines fotoleitfähigen Mediums (10; 10A) entlang einer Hauptscanzeile scant bzw. tastet, in
dem ein Lichtstrahl auf die Bildoberfläche abgebildet und abgelenkt wird, um so auf der
Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild zu erzeugen, umfassend:
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste und zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), die den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einkoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung, entge gengesetzt zu der ersten Richtung, ablenkt; und
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des ersten Licht strahls, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkt wird, auf einen ersten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des zweiten Licht strahls, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) abgelenkt wird, auf einen zwei ten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. tastet, so dass die erste und zweite Hälfte eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile auf der Bildoberfläche ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste und zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), die den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einkoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung, entge gengesetzt zu der ersten Richtung, ablenkt; und
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des ersten Licht strahls, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkt wird, auf einen ersten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des zweiten Licht strahls, der durch die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) abgelenkt wird, auf einen zwei ten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. tastet, so dass die erste und zweite Hälfte eine im Wesentlichen geradlinig verlaufende Scanzeile auf der Bildoberfläche ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
2. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der erste und zweite Bildpunkt,
der durch die erste bzw. zweite Bildgebungseinheit erzeugt wird, auf der Bildoberfläche
ausgehend von einem mittleren Punkt der Hauptscanzeile synchron in entgegengesetzte
Richtungen bewegt werden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
3. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das fotoleitfähige Medium (10)
eine Längsachsenrichtung (Q) aufweist, bei der die erste Bildgebungseinheit eine erste opti
sche Achse (R) und eine erste weitere Ablenkeinrichtung (71, 81, 91) umfasst, wobei die
erste optische Achse unter einem Winkel θ1 zu der Richtung der Längsachse des fotoleit
fähigen Mediums angeordnet ist, wobei 0° < 01 < 90° gilt, und bei der die zweite
Bildgebungseinheit eine zweite optische Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung
(72, 82, 92) umfasst, wobei die zweite optische Achse unter einem Winkel θ2 zur Richtung
der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums angeordnet ist, wobei 0° < |θ2| < 90° gilt,
und bei der die erste und zweite weitere Ablenkeinrichtung so ausgelegt ist, dass die von
der ersten und zweiten weiteren Ablenkeinrichtung abgelenkten ersten und zweiten Licht
strahlen auf die Bildoberfläche unter einem Winkel von 90° einfallen.
4. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 3, bei der die drehbewegliche Ablenkein
richtung (4) eine Drehachse aufweist und bei der die erste und zweite Bildgebungseinheit je
weils einen ersten Spiegel und einen zweiten Spiegel umfasst, wobei der erste Spiegel unter
einem Winkel α zu einer Ebene angeordnet ist, die senkrecht zu der Drehachse der drehbe
weglichen Ablenkeinrichtung (4) und parallel zu der Scanzeile verläuft, wobei der zweiten
Spiegel unter einem Winkel β zu der genannten Ebene angeordnet ist und wobei der erste
und zweite Spiegel von jeder Bildgebungseinheit so angeordnet ist, dass die Bedingung |α -
β| = 90° erfüllt ist.
5. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 3, bei der der erste Lichtstrahl, der von
der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) entlang der ersten optischen Achse abgelenkt
wird, auf die erste weitere Ablenkeinrichtung unter einem Einfallswinkel C1 einfällt und bei
der der zweite Lichtstrahl, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) entlang der
zweiten optischen Achse abgelenkt wird, auf die zweite weitere Ablenkeinrichtung unter
einem Einfallswinkel C2 einfällt, wobei die erste und zweite Bildgebungseinheit so ausge
legt ist, dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1| = 90° und |θ2| + 2.|C2| = 90° erfüllt
sind.
6. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 1, bei der die erste und zweite Bildge
bungseinheit jeweils im Wesentlichen identisch ausgebildet ist.
7. Optische Scan- bzw. Strahltastvorrichtung, die über eine Bildoberfläche eines foto
leitfähigen Mediums (10, 10A) entlang einer Hauptscanzeile durch Abbilden eines abge
lenkten Lichtstrahls auf einen Bildpunkt bzw. Lichtfleck auf der Bildoberfläche scant bzw.
tastet, so dass auf der gescanten Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild erzeugt wird, um
fassend:
eine Anzahl von Lichtquellenmitteln (11, 12) zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen;
erste bzw. zweite Kopplungslinsenmittel, um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, der von der Anzahl von Lichtquellenmitteln emittiert wird;
ein drehbewegliches Ablenkungsmittel mit Paaren von sich jeweils gegenüberliegen den Reflexionsoberflächen, um den ersten Lichtstrahl, der durch das erste Kopplungslinsen mittel eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung abzu lenken und um den zweiten Lichtstrahl, der durch das zweite Kopplungslinsenmittel einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung abzulenken; und
erste und zweite Bildgebungsmittel (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von dem drehbe weglichen Ablenkungsmittel abgelenkten ersten Lichtstrahls auf einen ersten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von dem drehbe weglichen Ablenkungsmittel abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf einen zweiten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. zu tasten, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn das drehbewegliche Ablenkungsmittel (4) gedreht wird.
eine Anzahl von Lichtquellenmitteln (11, 12) zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen;
erste bzw. zweite Kopplungslinsenmittel, um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, der von der Anzahl von Lichtquellenmitteln emittiert wird;
ein drehbewegliches Ablenkungsmittel mit Paaren von sich jeweils gegenüberliegen den Reflexionsoberflächen, um den ersten Lichtstrahl, der durch das erste Kopplungslinsen mittel eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung abzu lenken und um den zweiten Lichtstrahl, der durch das zweite Kopplungslinsenmittel einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung abzulenken; und
erste und zweite Bildgebungsmittel (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von dem drehbe weglichen Ablenkungsmittel abgelenkten ersten Lichtstrahls auf einen ersten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von dem drehbe weglichen Ablenkungsmittel abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf einen zweiten Bildpunkt auf der Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. zu tasten, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn das drehbewegliche Ablenkungsmittel (4) gedreht wird.
8. Optische Scan- bzw. Strahltastvorrichtung, die über eine Bildoberfläche eines foto
leitfähigen Mediums (10, 10A) durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken eines Licht
strahls auf die Bildoberfläche entlang einer Hauptscanzeile scant bzw. abtastet, um so auf
der Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild zu erzeugen, umfassend:
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung ablenkt;
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der dreh beweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Ab bilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile tastet, wobei die erste Bildgebungseinheit eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung umfasst und die zweite Bildgebungseinheit eine zweite opti sche Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
eine Strahlsynchronisationsdetektionseinheit (111), die eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zwei ten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung bzw. Nebenabtastrichtung detek tiert; und
eine Strahlscanpositionssteuereinheit, die eine Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für detektierte Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit steuert, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung ablenkt;
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der dreh beweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Ab bilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile tastet, wobei die erste Bildgebungseinheit eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung umfasst und die zweite Bildgebungseinheit eine zweite opti sche Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
eine Strahlsynchronisationsdetektionseinheit (111), die eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zwei ten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung bzw. Nebenabtastrichtung detek tiert; und
eine Strahlscanpositionssteuereinheit, die eine Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für detektierte Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit steuert, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
9. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Strahlsynchronisationsdetek
tionseinheit einen einzelnen CCD-Sensor umfasst, der gemeinsam genutzt wird, um die
Startposition der ersten und der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile auf der Bildoberfläche in
der Nebenscanrichtung zu detektieren.
10. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Strahlsynchronisationsdetek
tionseinheit eine Synchronisationsdetektionseinheit umfasst, die eine Positionsverschiebung
des ersten Lichtstrahls von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung und eine Positions
verschiebung des zweiten Lichtstrahls von der Hauptscanzeile in die Nebenscanrichtung de
tektiert.
11. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, die außerdem einen Schrittmotor um
fasst, der die erste oder zweite weitere Ablenkeinrichtung in Abhängigkeit von dem von der
Strahlscanpositionssteuereinheit ausgegebenen Steuersignal dreht, wobei die Strahlscanposi
tionssteuereinheit den Schrittmotor unter Verwendung des Steuersignals auf der Grundlage
der Positionen, die von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit detektiert werden, steu
ert.
12. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die Anzahl von Lichtquellen
(11, 12) Laserdioden umfassen, bei der die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) als dreh
beweglicher Polygonspiegel ausgebildet ist und bei der die erste und zweite Kopplungslin
seneinheit jeweils ein Kollimatorobjektiv bzw. eine Kollimatorlinse und eine Zylinderlinse
umfasst.
13. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die erste optische Achse unter
einem Winkel θ1 zu der Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums (10) ange
ordnet ist, wobei 0° < |θ1| < 90° gilt, und bei der die zweite optische Achse unter ei
nem Winkel θ2 zur Richtung der Längsachse des fotoleitfähigen Mediums angeordnet ist,
wobei 0° < |θ2| < 90° gilt, und bei der die erste und zweite weitere Ablenkeinrichtung
so ausgelegt ist, dass der von der ersten und zweiten weiteren Ablenkeinrichtung abgelenkte
erste und zweite Lichtstrahl auf der Bildoberfläche unter einem Winkel von 90° einfällt.
14. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der die erste und zweite Bildge
bungseinheit jeweils einen ersten Spiegel und einen zweiten Spiegel umfasst, wobei der
erste Spiegel unter einem Winkel α zu einer Ebene angeordnet ist, die senkrecht zu einer
Drehachse der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) und parallel zu der Scanzeile ver
läuft, wobei der zweiten Spiegel unter einem Winkel β zu der genannten Ebene angeordnet
ist und wobei der erste und zweite Spiegel von jeder Bildgebungseinheit so angeordnet ist,
dass die Bedingung |α - β| = 90° erfüllt ist.
15. Optische Scanvorrichtung nach Anspruch 8, bei der der erste Lichtstrahl, der von
der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung entlang der ersten optischen Achse abgelenkt wird,
auf die erste weitere Ablenkeinrichtung unter einem Einfallswinkel C1 einfällt, bei der der
zweite Lichtstrahl, der von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) entlang der zweiten
optischen Achse abgelenkt wird, auf die zweite weitere Ablenkeinrichtung unter einem Ein
fallswinkel C2 einfällt und bei der die erste und zweite Bildgebungseinheit so ausgelegt ist,
dass die Bedingungen |θ1| + 2.|C1| = 90° und |θ2| + 2.|C2| = 90° erfüllt sind.
16. Bilderzeugungssystem, bei dem eine elektrostatisch aufgeladene Bildoberfläche eines
fotoleitfähigen Mediums (10, 10A) von einer optischen Scanvorrichtung durch Abbilden und
Ablenken eines Lichtstrahls auf die Bildoberfläche linear gescant bzw. abgetastet wird, so
dass auf der Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild erzeugt wird, wobei die optische Scan
vorrichtung umfasst:
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt Wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung ablenkt;
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der dreh beweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Ab bilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile tastet, wobei die erste Bildgebungseinheit eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung umfasst und die zweite Bildgebungseinheit eine zweite opti sche Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
eine Strahlsynchronisationsdetektionseinheit, die eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung bzw. Nebenabtastrichtung detektiert; und
eine Strahlscanpositionssteuereinheit, die eine Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für detektierte Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit steuert, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
eine Anzahl von Lichtquellen (11, 12), die erste und zweite Lichtstrahlen emittieren;
erste bzw. zweite Kopplungslinseneinheiten (21, 31; 22, 32), um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, die von der Anzahl von Lichtquellen emittiert werden;
eine drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) mit Paaren von sich jeweils gegenüber liegenden Reflexionsoberflächen, die den ersten Lichtstrahl, der durch die erste Kopplungs linseneinheit eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung ablenkt und die den zweiten Lichtstrahl, der durch die zweite Kopplungslinseneinheit einge koppelt Wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung ablenkt;
erste und zweite Bildgebungseinheiten (51, 61, 71, 81, 91; 52, 62, 72, 82, 92), die über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der dreh beweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile scant bzw. über die Bildoberfläche durch Ab bilden bzw. Fokussieren und Ablenken des von der drehbeweglichen Ablenkeinrichtung (4) abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile tastet, wobei die erste Bildgebungseinheit eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung umfasst und die zweite Bildgebungseinheit eine zweite opti sche Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
eine Strahlsynchronisationsdetektionseinheit, die eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung bzw. Nebenabtastrichtung detektiert; und
eine Strahlscanpositionssteuereinheit, die eine Drehgröße der ersten oder zweiten weiteren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Ausgangssignals für detektierte Positionen von der Strahlsynchronisationsdetektionseinheit steuert, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn die drehbewegliche Ablenkeinrichtung (4) gedreht wird.
17. Optische Scan- bzw. Strahltastvorrichtung, die über eine Bildoberfläche eines foto
leitfähigen Mediums (10, 10A) durch Abbilden und Ablenken eines Lichtstrahls auf die
Bildoberfläche entlang bzw. über eine Hauptscanzeile scant bzw. tastet, so dass auf der
Bildoberfläche ein elektrostatisches Bild erzeugt wird, umfassend:
eine Anzahl von Lichtquellenmitteln (11, 12) zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen;
erste bzw. zweite Kopplungslinsenmittel, um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, der von der Anzahl von Lichtquellenmitteln emittiert wird;
ein drehbewegliches Ablenkungsmittel mit Paaren von sich jeweils gegenüberliegen den Reflexionsoberflächen, um den ersten Lichtstrahl, der durch das erste Kopplungslinsen mittel eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung abzu lenken und um den zweiten Lichtstrahl, der durch das zweite Kopplungslinsenmittel einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung abzulenken;
erste und zweite Bildgebungsmittel, um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des durch das erste drehbewegliche Ablenkungsmittel abgelenk ten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. um über die Bildoberfläche durch Abbilden und Ablenken des von dem drehbeweglichen Ablenkungsmittel abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. zu tasten, wobei das erste Bildgebungsmittel eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung um fasst und das zweite Bildgebungsmittel eine zweite optische Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
Strahlsynchronisationsdetektionsmittel, um eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung zu detektieren; und
ein Strahlscanpositionssteuermittel, um eine Drehgröße der ersten oder zweiten wei teren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Detek tionssignals für detektierte Positionen von dem Strahlsynchronisationsdetektionsmittel zu steuern, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn das drehbewegliche Ablenkungsmittel (4) gedreht wird.
eine Anzahl von Lichtquellenmitteln (11, 12) zum Emittieren von ersten und zweiten Lichtstrahlen;
erste bzw. zweite Kopplungslinsenmittel, um den ersten bzw. zweiten Lichtstrahl einzukoppeln, der von der Anzahl von Lichtquellenmitteln emittiert wird;
ein drehbewegliches Ablenkungsmittel mit Paaren von sich jeweils gegenüberliegen den Reflexionsoberflächen, um den ersten Lichtstrahl, der durch das erste Kopplungslinsen mittel eingekoppelt wird, durch eine der Reflexionsoberflächen in eine erste Richtung abzu lenken und um den zweiten Lichtstrahl, der durch das zweite Kopplungslinsenmittel einge koppelt wird, durch eine andere der Reflexionsoberflächen in eine zweite Richtung entge gengesetzt zu der ersten Richtung abzulenken;
erste und zweite Bildgebungsmittel, um über die Bildoberfläche durch Abbilden bzw. Fokussieren und Ablenken des durch das erste drehbewegliche Ablenkungsmittel abgelenk ten ersten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer ersten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. um über die Bildoberfläche durch Abbilden und Ablenken des von dem drehbeweglichen Ablenkungsmittel abgelenkten zweiten Lichtstrahls auf die Bildoberfläche entlang einer zweiten Hälfte der Hauptscanzeile zu scannen bzw. zu tasten, wobei das erste Bildgebungsmittel eine erste optische Achse und eine erste weitere Ablenkeinrichtung um fasst und das zweite Bildgebungsmittel eine zweite optische Achse und eine zweite weitere Ablenkeinrichtung umfasst;
Strahlsynchronisationsdetektionsmittel, um eine Startposition der ersten Hälfte der Hauptscanzeile in einer Nebenscanrichtung und auch eine Startposition der zweiten Hälfte der Hauptscanzeile in der Nebenscanrichtung zu detektieren; und
ein Strahlscanpositionssteuermittel, um eine Drehgröße der ersten oder zweiten wei teren Ablenkeinrichtung in Bezug auf die Nebenscanrichtung auf der Grundlage des Detek tionssignals für detektierte Positionen von dem Strahlsynchronisationsdetektionsmittel zu steuern, so dass die erste und zweite Hälfte auf der Bildoberfläche eine im Wesentlichen ge radlinig verlaufende Scanzeile ausbilden, wenn das drehbewegliche Ablenkungsmittel (4) gedreht wird.
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