DE19962015A1 - Pulvermischungen bzw. Verbundpulver, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung in Verbundwerkstoffen - Google Patents
Pulvermischungen bzw. Verbundpulver, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung in VerbundwerkstoffenInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zur Herstellung von Pulvermischungen bzw. Verbundpulvern aus mindestens einer ersten Pulverart aus der Gruppe der hochschmelzenden Metalle, der Hartstoffe und der keramischen Pulver und mindestens einer zweiten Pulverart aus der Gruppe der Bindemetalle, Bindemetallmischkristalle und Bindemetalllegierungen beschrieben, wobei die zweite Pulverart in einer wässrigen Suspension der ersten Pulverart durch Fällung als Oxalat, Abtrennung der Mutterlauge und Reduktion zum Metall aus Vorläuferverbindungen in Form wasserlöslicher Salze erzeugt wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Pulvermischungen bzw. Verbundpulver, die aus
mindestens zwei Pulverarten bzw. Feststoffphasen in disperser Form bestehen und
die als Vorstoffe für Teilchenverbundwerkstoffe oder als Spritzpulver für Ober
flächenbeschichtungen eingesetzt werden. Hinsichtlich der Zusammensetzung
enthalten diese Verbundpulver hochschmelzende Metalle (wie z. B. W und Mo) oder
Hartstoffe (wie z. B. WC, TiC, TiN, Ti(C,N) TaC, NbC und Mo2C) oder keramische
Pulver (wie z. B. TiB2 und B4C) einerseits und Bindemetalle (wie z. B. Fe, Ni, Co, Cu
und Sn) oder Mischkristalle und Legierungen dieser Bindemetalle andererseits.
Die Erfindung betrifft weiterhin Verfahren zur Herstellung dieser Verbundpulver und
deren Einsatz für Teilchenverbundwerkstoffe und Spritzpulver. Die wichtigsten
Anwendungen als Teilchenverbunde sind Hartmetalle, Cermets, Schwermetalle und
Funktionswerkstoffe mit speziellen elektrischen (Kontakt- und Schaltwerkstoffe) und
thermischen Eigenschaften (Heat sinks).
Die effektiven Eigenschaften dieser Teilchenverbunde wie z. B. Härte, Elastizitäts
modul, Bruchzähigkeit, Festigkeit und Verschleißwiderstand, aber auch elektrische
und thermische Leitfähigkeit werden neben den Eigenschaften und Anteilen der Pha
sen vor allem durch den Dispersionsgrad, die Homogenität und die Topologie dieser
Phasen so wie durch Strukturdefekte (Poren, Verunreinigungen) bestimmt. Diese
strukturellen Charakteristika der Teilchenverbunde werden ihrerseits durch die pul
verförmigen Vorstoffe und deren pulvermetallurgische Verarbeitung (Pressen, Sin
tern) zu kompakten Werkstoffen bestimmt.
Gemäß dem Stand der Technik gibt es verschiedene Technologien, um derartige
Vorstoffe, d. h. Gemische aus mindestens zwei Pulvertypen herzustellen. Ohne Ein
schränkung der Allgemeinheit werden der Stand der Technik, die mit ihm verbun
denen Nachteile und das Wesen dieser Erfindung am Beispiel der Hartmetalle und
der W-Cu- und Mo-Cu-Verbunde dargestellt.
Hartmetalle sind Teilchenverbunde aus mindestens zwei Phasen, der WC-Hartstoff
phase (97 - 70 m%) und der eutektischen Co-W-C-Bindemetallphase (3-30 m%),
die sich durch Lösung von W und C in Co beim Flüssigphasensintern ausbildet und
die WC-Teilchen bindet. Je nach Anwendung (Schneidwerkzeuge für Stähle, Stahl-
und Grauguss, Nichteisenmetalle, Beton, Stein und Holz oder Verschleiß- und Kon
struktionsteile) können die Hartmetalle weitere Hartstoffphasen wie die kubischen
(W, Ti)- und (W, Ta/Nb)-Mischcarbide mit Anteilen von 1 bis 15 m % enthalten. Bei
besonders starker korrosiver Beanspruchung der Hartmetalle wird der Co-basierte
Binder ganz oder teilweise durch Ni,Cr(Fe)-Legierungen ersetzt und bei Feinstkorn
hartmetallen dienen Dopezusätze wie z. B. VC und Cr3C2 (≦ 1 m %) zur Steuerung
von Kornwachstum und Gefügeausbildung.
Die Hartstoffteilchen (WC und Mischcarbide) sind Träger der Härte, Verschleiß
festigkeit und der Hochtemperatureigenschaften, während die Bindemetalle vorran
gig die Bruchzähigkeit, die Thermoschockfestigkeit und die Biegebruchfestigkeit
bestimmen. Hartmetalle zeichnen sich insbesondere durch sehr günstige Kombina
tionen von Härte und Zähigkeit sowie Hochtemperaturstabilität und Verschleiß-/
Korrosionsfestigkeit aus. Dies wird dadurch erreicht, dass entweder die Hartstoff
teilchen vollständig dispergiert im Bindemetall eingebunden vorliegen oder bei
abnehmendem Bindemetallgehalt sich zwei einander durchdringende Phasenbereiche
von Hartstoff und Binder herausbilden. Diese Strukturausbildung verläuft beim
Sintern parallel zur Verdichtung des Presslings. Die Verdichtung während des
Sinterprozesses erfolgt zu 70-85% des Dichtezuwachses im Stadium der Festpha
sensinterung, d. h. die WC-Körner bewegen sich unter Wirkung des viskos fließen
den und benetzenden Bindemetalls in energetisch bevorzugte Lagen, siehe z. B.
GILLE, SZESNY, LEITNER; Proc. 14th Int. Plansee Seminar, Vol. 2, Reutte 1997.
Über die gleichzeitig ablaufende Diffusion von W und C in die Co-Teilchen wird
schließlich die eutektische Zusammensetzung erreicht und das Bindemetall schmilzt.
Danach laufen die restlichen 15-30% der Verdichtung über weitere Teilchenum
lagerungen und Porenauffüllung mit flüssigem Binder ab. Die Endphase der Ver
dichtung und Strukturausbildung erfolgt durch OSTWALD-Reifung, d. h. kleine
Hartstoffteilchen gehen wegen des höheren Lösungsdruckes im flüssigen Binder in
Lösung und scheiden sich an größeren, benachbarten Hartstoffteilchen wieder aus.
Diese Umlösung führt zu einer Kornvergröberung und bestimmt die endgültige Hart
stoff-Binder-Topologie. Im Hinblick auf die hier vorliegende Erfindung ist insbeson
dere der Tatbestand wichtig, dass bis zu 85% der Verdichtung und Strukturbildung
im Stadium der Festphasensinterung erfolgen und dieses wiederum stark durch die
Eigenschaften und die Qualität der Vorstoffe, d. h. der Verbundpulver geprägt wird.
Der Stand der Technik der Hartmetallherstellung ist beispielsweise in SCHEDLER,
Hartmetall für den Praktiker, Düsseldorf 1988 dargestellt. Gemäß der Hartmetall
zusammensetzung werden die separat hergestellten Hartstoff und Bindemetallpulver
zunächst eingewogen, gemischt und vermahlen. Die WC-Ausgangspulver liegen je
nach Hartmetallsorte mit ihren Korngrößen im Bereich von 0,5 . . . 50 µm, sind
meistens leicht agglomeriert und müssen ausreichende chemische Reinheit besitzen.
Durch die Variation der WC-Korngrößen und der Bindemetallgehalte zwischen 3
und 30 m % können wichtige Eigenschaften wie Härte, Zähigkeit und
Verschleißwiderstand in starkem Maße variiert und dem speziellen Einsatz angepasst
werden.
Bei der heute durchgängig angewandten Nassmahlung werden die verschiedenen
Pulverbestandteile in ein feinstdisperses Gemenge überführt. Als Mahlflüssigkeit
dienen organische Flüssigkeiten wie z. B. Hexan, Heptan, Benzin, Tetralin, Alkohol
oder Aceton. Mahlflüssigkeit und -medium (Hartmetallkugeln) ermöglichen zwar
eine hochdisperse Verteilung der Pulverteilchen, mit steigender Feinheit und Disper
sität setzt jedoch trotz der organischen Mahlflüssigkeit verstärkt eine Feuchtigkeits-
und Gasaufnahme sowie eine Oxidation der Pulver ein. Nach der Mahlung wird das
Pulvergemisch über Absieben von den Mahlkugeln und über Verdampfen von der
Mahlflüssigkeit getrennt, getrocknet und gegebenenfalls granuliert. Die Mahlung
erfolgt vorwiegend in Attritoren und Kugelmühlen, manchmal auch in Schwing
mühlen. Die gegenwärtig dominierende und großtechnisch seit ca. 20 Jahren ange
wandte Form der Trocknung ist die Sprühtrocknung unter Inertgas, mit gleichzeitiger
Granulierung der Verbundpulver. Die getrockneten und gegebenenfalls granulierten
Mischungen werden gepresst, stranggepresst oder über Spritzguss (MIM) zu Form
teilen verarbeitet und anschließend gesintert. Dem eigentlichen Verdichtungsprozess
sind das Entwachsen, d. h. das Austreiben von Presshilfsmitteln sowie das Vorsintern
zur Desoxidation und Vorverdichtung vorgeschaltet. Die Sinterung erfolgt entweder
unter Vakuum oder Inertgasdrücken bis zu 100 bar bei Temperaturen zwischen 1350
und 1500°C.
Dieser oben skizzierte, großtechnisch dominierende Standardprozess der Hartmetall
herstellung hat hinsichtlich der Mischungsfertigung (Verbundpulverherstellung)
durch Nassmahlung folgende Nachteile:
- - Der Prozess ist Zeit-, energie- und kostenintensiv. Typischerweise liegen die Mahldauern in Attritoren bei 8-15 h, in Kugelmühlen bei 50-120 h und wegen der organischen Mahlflüssigkeiten ist exgeschützte Anlagentechnik notwendig. Die Anlagentechnik ist außerdem sehr platzaufwendig, da in einem Mahlgefäß nur ca. 20% des Volumens durch die Pulvermischung, der Rest durch Leerraum, Mahlkugeln und -flüssigkeit beansprucht werden.
- - Der Verschleiß der teuren Mahlkugeln (Hartmetall) und der Mahlgefäße (V2A- Stahl) verursacht hohe Kosten und Verunreinigungen der Mischung.
- - Die Feuchtigkeits- und Gasaufnahme führt zur Oxidation der Pulver, behindert das Sinterverhalten und kann zur Porosität und damit zur Verschlechterung von Eigenschaften, insbesondere der Festigkeit, führen. Dem muss durch entspre chend aufwendige Maßnahmen beim Vorsintern und Sintern entgegengewirkt werden, z. B. durch Desoxidation mit H2 und ausreichende Entgasung vor dem Dichtsintern.
- - Die Duktilität der Bindemetalle kann beim Mahlen dazu führen, dass die Pul ver nicht nur deagglomeriert oder feiner dispergiert werden, sondern im Gegenteil zu flachen Scheiben (flakes) oder anderweitig ungünstigen Formen plastisch verformt und ausgeschmiedet werden. Dies tritt insbesondere bei den plastisch gut verformbaren Bindemetallen mit kfz-Struktur auf und kann im gesinterten Hartmetall zur inhomogenen Binderverteilung und zu festigkeits mindernden Poren führen.
- - Die Nassmahlung kann bestenfalls eine vollständige Deagglomeration, ein teilweises Aufbrechen von Primärteilchen und eine homogene, feinstdisperse Verteilung der Pulverkomponenten bewirken. Es ist jedoch nicht möglich, eine spezielle, für die weitere Verarbeitung vorteilhafte Phasentopologie wie bei spielsweise die Beschichtung der Hartstoffteilchen mit Bindemetall (composite sphere) zu erreichen.
Entsprechend diesen Nachteilen der Nassmahlung unter organischen Mahlflüssig
keiten, die gegenwärtig nahezu hundertprozentig angewandt wird, wurden verschie
dene Vorschläge unterbreitet und Technologien entwickelt, um diese Nachteile zu
beseitigen.
So wird in der GB-A 346 473 vorgeschlagen, die Hartstoffpartikel elektrolytisch mit
einem Überzug des Bindemetalls zu beschichten, um die aufwendige Mahlung mit all
ihren Nachteilen zu umgehen. Dieses Verfahren ist jedoch wegen des umständlichen
Handlings nicht für den industriellen Maßstab geeignet und besitzt darüber hinaus
den Nachteil, dass nur ein Metall, aber nicht mehrerere homogen gemischt auf die
Hartstoffpartikel aufgebracht werden können, da unterschiedliche Metalle im allge
meinen unterschiedliche elektrochemische Abscheidungspotentiale besitzen.
In der WO 95/26843 (EP-A 752 922, US-A S 529 804) wird ein Verfahren beschrie
ben, bei dem Hartstoffpartikel in Polyolen mit reduzierenden Eigenschaften, wie z. B.
Ethylenglykol, unter Zusatz von löslichen Cobalt- oder Nickelsalzen dispergiert wer
den. Bei Siedehitze des Lösungsmittels und 5stündiger Reduktionszeit wird Cobalt
oder Nickel auf den Hartstoffpartikeln abgeschieden. Das resultierende Verbundpul
ver ergibt tatsächlich ohne kostenintensive Mahlung nach Abtrennung des Fest
stoffes, Waschen, Trocknen, Pressen und Sintern dichte Gefügestrukturen in der
Hartmetallegierung. Die beigefügten REM-Fotos lassen aber erkennen, dass relativ
grobe Hartstoffpartikel mit Durchmessern um 3-5 µm zur Beschichtung mit jeweils
einem Bindemetall eingesetzt wurden.
Weiterhin müssen diesem Verfahren jedoch zur Erzielung wirtschaftlich
vertretbarer Ausbeuten an Bindemetallen zwischen 5-40 Mole Reduktionsmittel pro
Mol Metallkomponente aufgewendet werden und die während der Reduktion entste
henden flüchtigen Verbindungen (Alkanale, Alkanone, Alkansäuren) müssen
abdestilliert werden. Über die Entsorgung dieser unerwünschten Nebenprodukte und
den Verbleib der großen Menge überschüssigen Reduktionsmittels, das auch Neben
produkte enthält, werden keine Angaben gemacht. Die erforderliche lange Reduk
tionszeit schränkt die Durchsatzkapazität des Verfahrens ein. Diese Bedingungen
führen zwangsläufig zu hohen Verfahrenskosten.
Nach WO 97/11805 wird das Verfahren der Reduktion mit Polyolen nach WO 95/26843
modifiziert, um den enormen Überschuss an Reduktionsmitteln zu ver
ringern und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Die Reduktionsreaktion in flüssiger
Phase wird nach Verbrauch einer stöchiometrischen Menge Polyol, bezogen auf den
Metalleinsatz, abgebrochen, um die Bildung unerwünschter Nebenprodukte zu unter
drücken und das überschüssige Polyol rezirkulieren zu können. Das Hartstoff-Metall-
Zwischenprodukt wird filtriert und nachfolgend auf trockenem Weg unter Wasser
stoff bei 550°C und sehr langer Reduktionszeit von ca. 24 h zum fertigen Verbund
pulver reduziert. In einer alternativen Ausführungsform wird in einer wässrigen Co-
oder Ni-haltigen Lösung der Hartstoff suspendiert und durch Zufügen von Ammo
niak oder einem Hydroxid eine Metallverbindung auf der Oberfläche der Hartstoff
partikel niedergeschlagen. Nach Abtrennung der Lösung wird dieses Zwischenpro
dukt bei erhöhter Temperatur unter Wasserstoff reduziert. Die verringerte Einsatz
menge an Polyolen als Lösungs- und Reduktionsmittel und das Unterdrücken von
Nebenreaktionen muss durch eine deutliche längere Nachreduktion des Zwischen
produktes unter Wasserstoff und bei erhöhter Temperatur kompensiert werden.
Gemäß US-A 5 759 230 werden ebenfalls Alkohole benutzt, um darin gelöste Metall
verbindungen zum Metall- oder Legierungspulver zu reduzieren oder auf einem im
Lösungsmittel dispergiertem Substrat als Metallfilm niederzuschlagen. Als Substrate
werden unter anderem Glaspulver, Teflon, Graphit, Aluminiumpulver und Fasern
eingesetzt.
Ein weiteres Verfahren beschreibt WO 95/26245 (US-A 5 505 902). Metallsalze der
Eisengruppe, z. B. Co-acetat, werden in einem polaren Lösungsmittel, z. B. Methanol,
gelöst und ein Komplexbildner, wie z. B. Triethanolamin, zugesetzt. Wahlweise kann
ein Kohlenstoff-Träger, wie z. B. Zucker, zugesetzt werden. In dieser Lösung wird
der gut deagglomerierte Hartstoff dispergiert und durch nachfolgendes Verdampfen
des Lösungsmittels mit einer metallhaltigen organischen Schicht umhüllt. In der fol
genden thermischen Verfahrensstufe wird zwischen 400-1100°C unter Stickstoff
und/oder Wasserstoff die organische Hülle der Hartstoffpartikel ausgebrannt und
danach in einem letzten Schritt bei ca. 700°C, vorzugsweise unter Wasserstoff, und
mit Glühzeiten von 120-180 min. zum Verbundpulver reduziert. Statt Wasserstoff
können auch andere reduzierende Gase oder Gasgemische eingesetzt werden. Nach
Angabe können mit dem auf diese Weise entstandenen Verbundpulver unter üblichen
Bedingungen Sinterkörper mit porenfreier Gefügestruktur erhalten werden. Die
Nachteile dieses Verfahrens sind vergleichsweise hohe Lösungsmittelverluste, ent
sprechende sicherheitstechnische Vorkehrungen und zweifache thermische Behand
lung, verfahrenstechnische Probleme durch das Handling mit hochviskosen
Mischungen beim Verdampfen des Lösungsmittels und aufwendige
Reinigung/Entsorgung der Zersetzungsprodukte beim Ausbrennen der organischen
Hülle im ersten thermischen Verfahrensschritt.
Die US-A S 352 269 beschreibt den Spray Conversion Process (NANODYNE Inc.).
Gemäß diesem Prozess werden zunächst wässrige Lösungen, die z. B. W und Co in
geeigneten Konzentrationen und Anteilen enthalten und beispielsweise aus Ammo
niummetawolframat und Kobaltchlorid hergestellt werden können, sprühgetrocknet.
In den dabei gebildeten, amorphen Precursorpulvern sind die Metalle W und Co auf
atomarer Ebene gemischt. Bei einer nachfolgenden carbothermischen Reduktion und
Carburierung unter H2/CH4-, H2/CO- und CO/CO2-Gasatmosphären entstehen
feinstkristalline WC-Teilchen mit Kornabmessungen von 20-50 nm, die jedoch
stark agglomeriert und mit Kobaltbereichen durchsetzt bzw. gebunden sind und als
hohlkugelförmige Aggregate Durchmesser von ca. 70 µm aufweisen. Obwohl die
WC- und Co-Teilchen bei diesem Spray Conversion Prozess nicht mehr separat
hergestellt werden und am Ende dieses Prozesses bereits als Mischung vorliegen, ist
dennoch eine Mahlung notwendig, um die Homogenität der Phasenverteilung und
vor allem das Press- und Schrumpfungsverhalten zu verbessern. Der entscheidende
Nachteil dieser Verbundpulver liegt jedoch darin, dass die prozesstechnisch
bedingte, niedrige Carburierungstemperatur (≦ 1000°C) zu stark gestörten WC-
Kristallgittern und dies wiederum zu starkem Kornwachstum beim Sintern führt.
Eine Anhebung der Carburierungstemperatur zur Ausbildung eines perfekteren
Kristallgitters ist wegen der Anwesenheit des Bindemetalls nicht möglich, da sonst
bereits ein Sinterprozess zwischen dem WC und Co einsetzen würde.
Ein anaologes Vorgehen wie bei den zuletzt beschriebenen Patenten für Hartmetall
verbundpulver wird in den US-A 5 439 638, 5 468 457 und 5 470 549 für W-Cu-
Verbundpulver und den daraus hergestellten Verbundwerkstoffen dargestellt. Diese
W-Cu-Verbunde mit 5-30 m % Cu finden Einsatz bei elektrischen Kontakten und
Schaltern sowie bei Heat sinks und werden bislang vorwiegend über das Tränken von
porösen W-Sinterskelettkörpern mit flüssigem Cu hergestellt. Die zitierten Patente
sollen die Schwierigkeiten, die derzeit noch mit dem rein pulvermetallurgischen Ver
fahren verbunden sind, abbauen und dieser Technologie zum Durchbruch verhelfen,
indem verbesserte W-Cu-Verbundpulver eingesetzt werden.
In der US-A 5 439 638 werden wegen des besseren Misch- und Mahlverhaltens
zunächst W- und Cu-Oxidpulver miteinander vermahlen und anschließend mit H2 zu
Metallgemischen reduziert. Um eine noch bessere Vermischung der Metallkompo
nenten W und Cu zu erreichen, werden gemäß den US-A 5 468 457 und 5 470 549
zunächst Komplexoxide wie z. B. das Kupferwolframat (Cu WO4) durch Glühen
erzeugt. Bei der nachfolgenden Reduktion mit H2 wird die im Oxid auf atomarer
Ebene vorliegende Mischung von W und Cu genutzt, um hochdisperse W- und Cu-
Bereiche bzw. -teilchen im Metallgemisch zu erreichen (W und Cu sind ineinander
faktisch nicht löslich). Obwohl die Feinheit und Dispersität der Pulver und der daraus
hergestellten W-Cu-Verbunde nach diesen Verfahren deutlich besser als bei dem
Tränkverfahren sind, wird dies mit einem relativ aufwendigen und teuren Verfahren,
d. h. mit Wolframatsynthese, Reduktion und pulvermetallurgischer Weiterverarbei
tung, erreicht. Außerdem müssen teure Ausgangsstoffe wie z. B. das Ammonium
metawolframat eingesetzt werden.
All diese alternativen Verfahren vermeiden zwar die aufwendige Nassmahlung, sie
haben aber immer noch die Nachteile, dass sie im technischen Maßstab entweder
nicht realisierbar sind und/oder einen unverhältnismäßig großen Einsatz an Reduk
tionsmitteln erfordern, eine große Zahl und Menge unerwünschter Nebenprodukte
erzeugen und lange Verfahrenszeiten benötigen. Die Nebenprodukte führen zu Ent
sorgungsproblemen und -kosten. Die langen Verfahrenszeiten verteuern das Produkt.
Spezielle Topologien wie die Beschichtung der Hartstoffteilchen mit Bindemetallen
lassen sich zwar gemäß GB-A 346 473 erreichen, eine großtechnische Umsetzung ist
jedoch aus Verfahrens- und Kostengründen nie erfolgt.
Es wurde nun gefunden, dass Verbundpulver mit sehr guter Homogenität, Dispersität
und gegebenenfalls auch spezieller Topologie der Komponenten/Phasen dadurch her
gestellt werden können, dass die erwünschten Bindemetallpulver(-phasen) in vorge
legte Suspensionen, die bereits die anderen Komponenten des Verbundpulvers wie
hochschmelzende Metall- oder Hartstoff oder keramische Pulver enthalten, als
Oxalat gefällt werden.
Nach der Mischfällung liegt eine Mehrkomponentensuspension mit mindestens zwei
unterschiedlichen Feststoffphasen, z. B. den vorab suspendierten WC-Teilchen und
den gefällten Co-, Fe-, Ni-, Cu-, Sn-Bindemetallen, vor. Dieses Reaktionsprodukt
wird gewaschen und getrocknet, thermisch unter reduzierender Atmosphäre behan
delt und kann dann, gegebenenfalls nach Agglomerierung, ohne weitere aufwendige
Mahlung gepresst und gesintert werden. Die so hergestellten Sinterprodukte sind
hinsichtlich Porosität, Gefügeausbildung und den mechanisch-physikalischen Eigen
schaften den konventionell hergestellten Produkten mindestens gleichwertig oder
überlegen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Pul
vermischungen bzw. Verbundpulvern aus mindestens einer ersten Pulverart aus der
Gruppe der hochschmelzenden Metalle, der Hartstoffe und der keramischen Pulver
und mindestens einer zweiten Pulverart aus der Gruppe der Bindemetalle, Bindeme
tallmischkristalle und Bindemetallegierungen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
die zweite Pulverart aus Vorläuferverbindungen in Form wässriger Salze in einer
wässrigen Suspension der ersten Pulverart durch Fällung als Oxalat, Abtrennung der
Mutterlauge und Reduktion zum Metall erzeugt wird.
Als hochschmelzende Metalle sind Metalle mit Schmelzpunkten oberhalb von
2000°C wie Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und/oder Rhenium geeignet. Techni
sche Bedeutung haben insbesondere Molybdän und Wolfram erlangt. Als Hartstoffe
sind insbesondere Wolframcarbid, Titancarbid, Titannitrid, Titancarbonitrid, Tantal
carbid, Niobcarbid und/oder deren Mischmetallcarbide und/oder Mischmetallcarbo
nitride geeignet, gegebenenfalls unter Zusatz von Vanadiumcarbid und Chromcarbid.
Als keramische Pulver kommen insbesondere TiB2 oder B4C in Frage. Ferner kön
nen Pulver und Mischungen aus hochschmelzenden Metallen, Hartstoffen und/ oder
keramischen Pulvern eingesetzt werden.
Die erste Pulverart kann insbesondere in Form von feinteiligen Pulvern mit mittleren
Teilchendurchmessern im Nanometerbereich bis zu mehr als 10 µm eingesetzt wer
den. Als Bindemetalle sind insbesondere Cobalt, Nickel, Eisen, Kupfer und Zinn
sowie deren Legierungen geeignet.
Erfindungsgemäß werden die Bindemetalle als Vorläuferverbindungen in Form ihrer
wasserlöslichen Salze und deren Mischungen in wässriger Lösung eingesetzt.
Geeignete Salze sind Chloride, Sulfate, Nitrate oder auch Komplexsalze. Aufgrund
der leichten Verfügbarkeit sind im allgemeinen Chloride und Sulfate bevorzugt.
Für die Fällung als Oxalat geeignet sind Oxalsäure oder wasserlösliche Oxalate wie
Ammoniumoxalat oder Natriumoxalat. Die Oxalsäurekomponente kann als wässrige
Lösung oder Suspension eingesetzt werden.
Erfindungsgemäß kann die erste Pulverart in der wässrigen Lösung der Vorläuferver
bindung der zweiten Pulverart suspendiert werden und eine wässrige Lösung oder
Suspension der Oxalsäurekomponente zugegeben werden. Ferner ist es möglich, die
Oxalsäurekomponente in Pulverform in die Suspension, die die erste Pulverart
enthält, einzurühren.
Erfindungsgemäß kann aber auch die erste Pulverart in der wässrigen Lösung oder
Suspension der Oxalsäurekomponente suspendiert werden und die wässrige Lösung
der Vorläuferverbindung für die zweite Pulverart zugegeben werden. Vorzugsweise
erfolgt die Vermischung der beiden Suspensionen bzw. der Suspension mit der
Lösung unter kräftigem Rühren.
Die Fällung kann kontinuierlich durch gleichzeitige kontinuierliche Einleitung in
einen Durchflußreaktor unter kontinuierlichem Abzug des Fällungsproduktes erfol
gen. Sie kann ferner diskontinuierlich durch Vorlage der die erste Pulverart enthal
tenden Suspension und Einleiten des zweiten Fällungspartners erfolgen. Dabei kann
es zur Gewährleistung einer über das Fällungsreaktorvolumen gleichmäßigen Fällung
zweckmäßig sein, die Oxalatkomponente in Form eines festen Pulvers in die Suspen
sion aus erster Pulverart und Lösung der Vorläuferverbindung für die zweite Pulver
art einzurühren, so dass die Oxalatkomponente gleichmäßig verteilt werden kann,
bevor die Fällung durch deren Auflösung erfolgt. Ferner lässt sich über die Depotwir
kung des Einsatzes einer festen Oxalatkomponente die Teilchengröße für das Fäl
lungsprodukt steuern.
Bevorzugt wird die Oxalsäurekomponente in 1,02 bis 1,2-facher stöchiometrischer
Menge, bezogen auf die Vorläuferverbindung für die zweite Pulverart eingesetzt.
Die Konzentration der Oxalsäurekomponente in der Fällungssuspension, bezogen auf
den Beginn der Fällung, kann 0,05 bis 1,05 mol/l, besonders bevorzugt mehr als 0,6,
insbesondere bevorzugt mehr als 0,8 mol/l betragen.
Nach beendeter Fällung wird die Feststoffmischung aus Präzipitat und erster Pulver
art von der Mutterlauge abgetrennt. Dies kann durch Filtration, Zentrifugieren oder
Dekantieren erfolgen.
Vorzugsweise erfolgt anschließend eine Waschung mit entionisiertem Wasser zur
Entfernung anhaftender Mutterlauge, insbesondere der Anionen der Vorläuferver
bindung.
Nach einem gegebenenfalls getrennten Trocknungsschritt wird die Feststoffmischung
aus erster Pulverart und Präzipitat unter einer reduzierenden Gasatmosphäre bei
Temperaturen von vorzugsweise 350 bis 650°C, behandelt. Bevorzugt wird als redu
zierendes Gas Wasserstoff oder ein Wasserstoff-/Inertgas-Gemisch, weiter bevorzugt
ein Stickstoff-Wasserstoffgemisch eingesetzt. Dabei wird das Oxalat vollständig in
gasförmige, zum Teil die Reduktion fördernde Komponenten (H2O, CO2, CO) zer
legt und die zweite Pulverart durch Reduktion zum Metall erzeugt.
Die Oxalatzersetzung und Reduktion kann im bewegten oder statischen Bett, bei
spielsweise in von dem reduzierendem Gas durchströmten Rohröfen oder Drehrohr
öfen oder Durchschuböfen kontinuierlich oder diskontinuierlich durchgeführt wer
den. Geeignet sind ferner beliebige für die Durchführung von Feststoff-Gasreak
tionen geeignete Reaktoren, wie beispielsweise Wirbelschichtöfen.
In den erfindungsgemäß erhältlichen Pulvermischungen bzw. Verbundpulvern liegen
die Pulver der ersten und zweiten Art teilweise als getrennte ("Pulvermischung"),
teilweise als aneinander haftende ("Verbundpulver") Komponenten in äußerst gleich
mäßiger Verteilung im wesentlichen ohne Ausbildung von Agglomeraten vor. Sie
können ohne jede weitere Behandlung weiterverarbeitet werden. Insbesondere sind
die Pulver geeignet für die Herstellung von Hartmetallen, Cermets, Schwermetallen,
metallgebundenen Diamantwerkzeugen oder elektrotechnischen Funktionswerkstof
fen durch Sintern, gegebenenfalls unter Einsatz organischer Bindemittel zur Herstel
lung sinterfähiger Grünkörper. Sie sind weiter geeignet zur Oberflächenbeschichtung
von Teilen und Werkzeugen oder zur Verarbeitung durch Strangpressen oder Metal
Injection Molding (MIM).
Die Erfindung wird ohne Beschränkung der Allgemeinheit durch die nachfolgenden
Beispiele erläutert:
5,02 kg Wolframcarbid (Sorte DS 80, Lieferant H. C. Starck) wurden in 51 Lösung
dispergiert, die durch Auflösen von 2,167 kg CoCl2.6H2O in entionisiertem Wasser
hergestellt wurde. Unter ständigem Rühren wurde bei Raumtemperatur über eine Zeit
von 20 min eine Lösung von 1,361 kg Oxalsäuredihydrat in 131 entionisiertem
Wasser zugegeben und weitere 60 min zur Vervollständigung der Fällung nachge
rührt. Das Präzipitat wurde über eine Nutsche filtriert, mit entionisiertem Wasser
gewaschen, bis im ablaufenden Filtrat kein Chlorid mehr nachweisbar war, und nach
folgend sprühgetrocknet. Das sprühgetrocknete Pulver wurde anschließend im
Rohrofen bei 500°C unter Wasserstoff 90 min reduziert und an diesem Verbundpul
ver die chemische Zusammensetzung und physikalische Eigenschaften gemessen:
Co 9,51%; C total 5,52%; C frei 0,04% (nach DIN ISO 3908); O 0,263%; FSSS 0,76 µm (ASTM B 330); Kornverteilung mit Laserbeugungsmethode d10 = 1,01 µm, d50 = 1,83 µm, d90 = 3,08 µm (ASTM B 822). Eine REM-Analyse (Fig. 1) mit ener giedispersiver Auswertung (Fig. 2) zeigt eine gleichmäßige Verteilung des Cobalts im Wolframcarbid.
Co 9,51%; C total 5,52%; C frei 0,04% (nach DIN ISO 3908); O 0,263%; FSSS 0,76 µm (ASTM B 330); Kornverteilung mit Laserbeugungsmethode d10 = 1,01 µm, d50 = 1,83 µm, d90 = 3,08 µm (ASTM B 822). Eine REM-Analyse (Fig. 1) mit ener giedispersiver Auswertung (Fig. 2) zeigt eine gleichmäßige Verteilung des Cobalts im Wolframcarbid.
Mit diesem Pulver wurde ohne jede sonstige Behandlung ein Hartmetalltest nach
fogender Verfahrensweise ausgeführt: Herstellen eines Grünkörpers mit einem
Pressdruck von 150 MPa, Aufheizen des Grünkörpers im Vakuum mit einer Rate von
20 K/min auf 1100°C, 60 min Halten bei dieser Temperatur, weiteres Aufheizen mit
einer Rate von 20 K/min auf 1400°C, 45 min Halten bei dieser Temperatur, Abküh
lung auf 1100°C, 60 min Halten bei dieser Temperatur und dann Abkühlung auf
Raumtemperatur. Am Sinterkörper wurden folgende Eigenschaften gemessen: Dichte
14,58 g/cm3; Koerzitivkraft 19,9 kA/m bzw. 250 Oe; Härte HV30 1580 kg/mm2 bzw.
HRA 91,7; magnetische Sättigung 169,2 Gcm3/g bzw. 16,9 µTm3/kg; Porosität A00
B00 C00 nach ASTM B 276 (unter dem Lichtmikroskop bei 200facher Vergrößerung
keine sichtbare Porosität) bei einwandfreier, mikrodisperser Gefügestruktur. Die
lineare Schrumpfung des Sinterkörpers wurde mit 19,06% gemessen.
In einer Suspension von 465,4 g Oxalsäuredihydrat in 1,6 l entionisiertem Wasser
wurden in einer alternativen Ausführungsform 2000 g Wolframcarbid der Sorte DS
80 (Lieferant H. C. Starck) und 1 g Ruß über 60 min homogen dispergiert. Dann wur
den 2 l Co-Lösung mit 893,4 g CoCl2.6H2O schnell hinzugefügt und weitere 10 min
zur Vervollständigung der Fällung gerührt. Nach Filtration und Waschung des Präzi
pitates mit entionisiertem Wasser (bis im Ablauf kein Chlorid mehr nachweisbar
war) wurde die Mischung sprühgetrocknet und nachfolgend im Rohrofen 90 min bei
420°C in einer Atmosphäre aus 4 Vol.-% Wasserstoff und 96 Vol.-% Stickstoff
reduziert. Das resultierende Verbundpulver enthielt 8,24% Co, 5,63% Kohlenstoff
gesamt, 0,06% Kohlenstoff frei (nach DIN ISO 3908), 0,395% Sauerstoff und
0,0175% Stickstoff. Die physikalischen Eigenschaften wurden mit FSSS 0,7 µm,
Korngrößenverteilung mit Laserbeugungsmethode d10 = 0,87 µm, d50 = 1,77 µm und
d90 = 3,32 µm gemessen. Die REM-Aufnahmen zeigen in SEI-Mode ein gut deagglo
meriertes Gemisch (Fig. 3) und bei ernergiedispersiver Auswertung eine sehr
gleichmäßige Verteilung des Cobalts im Verbundpulver (Fig. 4). Mit diesem Pulver
wurde unter analogen Bedingungen wie im Beispiel 1 ein Hartmetalltest ausgeführt
und am resultierenden Sinterkörper folgende Eigenschaften gemessen: Dichte 14,71
g/cm3, Koerzitivkraft 19,1 kA/m bzw. 240 Oe, Härte HV30 1626 kg/mm2 bzw. HRA
92,0, magnetische Sättigung 157,8 G cm3/g bzw. 15,8 µTm3/kg, eine geringe Poro
sität A00 B02 COO und eine homogene, mikrodisperse Gefügestruktur.
357,7 g CoCl2.6H2O, 266,04 g NiSO4.6H2O und 180,3 FeCl2.2H2O wurden mit ent
ionisiertem Wasser zu 2 l Mischsalzlösung aufgelöst und darin 2 kg Wolframcarbid
der Sorte DS 80 (Lieferant H. C. Starck) und 1 g Ruß über 60 min dispergiert. Als
Fällungsmittel wurden 5 1 Oxalsäurelösung mit 480,2 g (COOH)2.2H2O zugesetzt
und nachfolgend weitere 10 min zur Vervollständigung der Fällung gerührt. Dann
wurde filtriert, der Niederschlag mit entionisiertem Wasser frei von Anionen gewa
schen und nachfolgend im Rohrofen 90 min bei 500°C in einer Atmosphäre aus
96 Vol.-% Stickstoff und 4 Vol.% Wasserstoff reduziert. Das entstandene Verbund
pulver enthielt neben der Hauptkomponente Wolframcarbid 3,60% Co, 2,50% Ni,
2,56% Fe, 5,53% Kohlenstoff gesamt, 0,07% Kohlenstoff frei, 0,596% Sauerstoff
und 0,0176% Stickstoff. Die Korngröße wurde mit FSSS 0,7 µm gemessen und die
Korngrößenverteilung mit dem Laserbeugungsverfahren mit d10 = 1,69 µm,
d50 = 3,22 µm und d90 = 5,59 µm. Die REM-Analyse zeigt ein gut deagglomeriertes
Verbundpulver (Fig. 5) mit gleichmäßiger Verteilung des Fe, Co und Ni (Fig. 6-8).
In 2 l Lösung mit 300,4 g FeCl2.2H2O und 443,4 g NiSO4.6H2O wurden 2 kg
Wolframcarbid der Sorte DS 80 und 1 g Ruß unter kräftigem Rühren über 60 min
dispergiert. Zur Fällung des Fe und Ni wurden 489,3 g (COOH)2.2H2O, in 1,7 l
entionisiertem Wasser aufgelöst, zugegeben und weitere 10 min zur Komplettierung
der Fällung gerührt. Das Präzipitat wurde filtriert, mit entionisiertem Wasser frei von
Anionen gewaschen und sprühgetrocknet. Dieses Vorläuferpulver wurde nachfolgend
im Rohrofen 90 min bei 500°C in einem Gemisch aus 96 Vol.-% Stickstoff und 4
Vol.-% Wasserstoff reduziert. Das resultierende Verbundpulver zeigte folgende che
mische Zusammensetzung: 4,46% Ni, 4,26% Fe, 5,52% Kohlenstoff gesamt,
0,08% Kohlenstoff frei, 0,653% Sauerstoff, 0,0196% Stickstoff, Rest Wolfram. Die
Korngröße wurde mit FSSS 0,74 µm und die Korngrößenverteilung mit Laserbeu
gungsverfahren mit d10 = 1,92 µm, d50 = 3,55 µm und d90 = 6,10 µm bestimmt. Die
REM-Analyse zeigt ein gut deagglomeriertes Pulver (Fig. 9) mit gleichmäßiger Fe-
und Ni-Verteilung (Fig. 10 und 11).
In eine Suspension von 872 g Oxalsäuredihydrat in 3,05 l entionisiertem Wasser
wurden 1,6 kg Wolframmetallpulver (Sorte HC 100, Lieferant H. C. Starck) einge
tragen und über 15 min Rührdauer homogen dispergiert. Dazu wurde eine Lösung
von 1,592 kg CuSO4.5H2O in 6 l entionisiertem Wasser gegeben und die entste
hende Fällsuspension weitere 30 min zur Komplettierung der Fällung und Homoge
nisierung der Suspension gerührt. Das Präzipitat wurde nachfolgend filtriert, mit
entionisiertem Wasser frei von Anionen gewaschen, dann sprühgetrocknet und im
Rohrofen bei 500°C 120 min unter Wasserstoff reduziert. Das resultierende Ver
bundpulver enthielt 80,78% W und 18,86% Cu neben einem Restsauerstoffgehalt
von 0,37%. Die Korngröße, gemessen mit dem FSSS-Verfahren, wurde mit 1,12 µm
bestimmt und die Korngrößenverteilung unter Anwendung des Laserbeugungsverfah
rens mit d10 = 1,64 µm, d50 = 5,31 µm, d90 = 12,68 µm. Die REM-Analyse zeigt ein
sehr feinkörniges Pulver (Fig. 12) und bei energiedispersiver Auswertung eine
gleichmäßige Verteilung des Kupfers in der Wolframpulver-Matrix (Fig. 13).
Claims (11)
1. Verfahren zur Herstellung von Pulvermischungen bzw. Verbundpulvern aus
mindestens einer ersten Pulverart aus der Gruppe der hochschmelzenden
Metalle, der Hartstoffe und der keramischen Pulver und mindestens einer
zweiten Pulverart aus der Gruppe der Bindemetalle, Bindemetallmisch
kristalle und Bindemetallegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass die
zweite Pulverart in einer wässrigen Suspension der ersten Pulverart durch
Fällung als Oxalat, Abtrennung der Mutterlauge und Reduktion zum Metall
aus Vorläuferverbindungen in Form wasserlöslicher Salze erzeugt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als erste Pulverart
hochschmelzende Metalle wie Mo und/oder W und/oder carbidische oder
nitridische Hartstoffe wie WC, TiC, TiN, Ti (C,N), TaC, NbC und Mo2C
und/oder deren Mischmetallcarbide und/oder keramische Pulver wie TiB2
oder B4C eingesetzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Pulverart in wässriger Suspension, die den oder die Vorläufer der zweiten
Pulverart in Form gelöster Salze enthält, vorgelegt wird und in die Suspen
sion Oxalat- und/oder Oxalsäurelösung gegeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste
Pulverart in Oxalat- und/oder Oxalsäurelösung suspendiert wird, und der oder
die Vorläufer der zweiten Pulverart in Form einer Lösung ihrer wasserlösli
chen Salze zu der Suspension gegeben wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
als Vorläuferverbindungen wasserlösliche Verbindungen von Co, Ni, Fe, Cu
und/oder Sn eingesetzt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Oxalsäurekomponente in 1- bis 2-fach, vorzugsweise 1,02 bis 1,2-fach,
stöchiometrischer Menge, bezogen auf die Vorläuferverbindungen für die
zweite Pulverart eingesetzt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fällungssuspension eine Konzentration von 0,05 bis 1,05 mol/l Oxalsäu
rekomponente enthält.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Fällung unter starkem Rühren durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Mischung bzw. der Verbund aus erster Pulverart und Präzipitat vor der
Reduktion agglomeriert wird.
10. Pulvermischungen bzw. Verbundpulver, hergestellt nach einem der Ansprü
che 1 bis 9.
11. Verwendung der Pulvermischungen bzw. Verbundpulver nach Anspruch 10
zur Herstellung von Hartmetallen, Cermets, Schwermetallen, metallgebunde
nen Diamantwerkzeugen und Verbundwerkstoffen mit speziellen elektrischen
und/oder thermischen Eigenschaften sowie zur Oberflächenbeschichtung.
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