DE19962183A1 - Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen - Google Patents
Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige WalzstrassenInfo
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Abstract
Bei einer Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstraßen, mittels der die Banddicke von in der Walzstraße gefertigten Metallbändern regelbar ist, ist erfindungsgemäße die Regeleinrichtung als Massenflußregelungseinrichtung ausgebildet. Dabei ist vorzugsweise eine erste Drehzahlregelungseinheit (5) vorhanden, die einer z. B. als S-Rolle ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung (4) der Walzstraße zugeordnet ist und mittels der die auslaufseitige Rollenanordnung (4) als Speedmaster ausgebildet und für die auslaufseitige Rollenanordnung (4) eine feste Drehzahl (V1*) vorgebbar ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für ein-
oder mehrgerüstige Walzstraßen, mittels der die Banddicke von
in der Walzstraße gefertigten Metallbändern regelbar ist.
Bei bekannten derartigen Regeleinrichtungen ist üblicherweise
das auslaufseitige, letzte Walzengerüst einer Walzstraße als
Speedmaster der Walzstraße ausgebildet. Die auslaufseitige
Bandgeschwindigkeit des Metallbandes ist mit der Walzen
umfangsgeschwindigkeit des letzten Walzengerüsts, die der
Speedmaster regelt, über die Materialvoreilung verknüpft.
Veränderungen der Materialvoreilung, die aus Arbeitspunkt
verschiebungen resultieren, bewirken Banddickenfehler. Die
vorstehend erwähnten Arbeitspunktverschiebungen am letzten
Walzengerüst der Walzstraße werden z. B. durch Änderungen der
Walzspaltschmierung, der Bandzüge, der Abnahme und dgl. her
vorgerufen.
Diese aufgetretenen Banddickenfehler werden mittels eines
stromab des letzten Walzengerüsts der Walzstraße angeordneten
auslaufseitigen Banddickenmeßgeräts erfaßt und durch eine
langsame, totzeitbehaftete Monitorregelung ausgeregelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wirksamere
Regelung der Banddicke des die Walzstraße durchlaufenden
Metallbandes zu erreichen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Regeleinrichtung als Massenflußregeleinrichtung ausgebildet
ist. Hierbei wird der auslaufseitige Massenfluß über die
hochgenauen Stellgrößen der Geschwindigkeitssollwerte an der
Auslaufseite der Walzstraße mit hoher Dynamik eingeprägt,
wenn die Massenflußregeleinrichtung eine erste Drehzahlrege
lungseinheit aufweist, die einer z. B. als S-Rolle ausgebil
deten auslaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße zugeord
net und mittels der die auslaufseitige Rollenanordnung als
Speedmaster ausbild- und für die auslaufseitige Rollenanord
nung eine feste Drehzahl vorgebbar ist. Hierdurch kann die zu
erreichende Zielgröße, nämlich die gewünschte Sollbanddicke
des Metallbandes, an der Auslaufseite der Walzstraße dem Re
gelkonzept eingeprägt werden, wohingegen im Falle des vor
stehend geschilderten Standes der Technik lediglich Störungen
in der Zielgröße ausregelbar sind.
Wenn die erfindungsgemäße Regeleinrichtung eine zweite Dreh
zahlregelungseinheit aufweist, die einer z. B. als S-Rolle
ausgebildeten einlaufseitigen Rollenanordnung der Walzstraße
zugeordnet und mittels der die Drehzahl der einlaufseitigen
Rollenanordnung in Abhängigkeit von der Drehzahl der auslauf
seitigen Rollenanordnung, der Sollbanddicke des Metallbands
am Einlauf der Walzstraße und der Abweichung der Banddicke
von dieser Sollbanddicke regelbar ist, können sowohl die Aus
lauf- als auch die Einlaufgeschwindigkeit, letztere in Abhän
gigkeit von der gemessenen Einlaufdicke des Metallbandes, und
damit über das Massenflußgesetz die Auslaufdicke starr gere
gelt werden. Hierdurch läßt sich eine Verbesserung der er
reichbaren Toleranzen vor allem in dynamischen Übergangs
phasen erreichen.
Zweckmäßigerweise ist der zweiten Drehzahlregelungseinheit
ein Steuerelement zugeordnet, welches die zweite Drehzahl
regelungseinheit in Abhängigkeit von der vorgebbaren ein
laufseitigen Sollbanddicke und der Abweichung der Banddicke
von dieser Sollbanddicke steuert. Hierzu ist das Steuer
element der zweiten Drehzahlregelungseinheit vorteilhaft über
ein erstes Massenflußregelglied an ein Banddickenmeßgerät an
geschlossen, das in Bandlaufrichtung stromab der einlauf
seitigen Rollenanordnung der Walzstraße angeordnet ist.
Zur Beherrschung der Materialvoreilung weist die erfin
dungsgemäße Regeleinrichtung vorteilhaft eine dritte Dreh
zahlregelungseinheit auf, die einem stromauf der auslaufsei
tigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüst der Walzstra
ße zugeordnet ist und mittels der die Drehzahl des stromauf
der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten Walzenge
rüsts in Abhängigkeit von der für die auslaufseitige Rollen
anordnung vorgegebenen festen Drehzahl unter Berücksichtigung
von im Bereich des stromauf der auslaufseitigen Rollenanord
nung angeordneten Walzengerüsts auftretenden Arbeitspunktver
schiebungen regelbar ist.
Hierzu ist die dritte Drehzahlregelungseinheit der Regelein
richtung vorteilhaft an ein zweites Massenflußregelglied an
geschlossen, das an ein in Bandlaufrichtung stromauf des
stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung angeordneten
Walzengerüsts angeordnetes erstes Bandzugmeßelement und an
ein in Bandlaufrichtung stromab des stromauf der auslaufsei
tigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüsts angeordnetes
zweites Bandzugmeßelement angeschlossen ist.
Des weiteren sind bei einer vorteilhaften Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Regeleinrichtung dem stromauf der auslauf
seitigen Rollenanordnung angeordneten Walzengerüst eine Zug
regeleinheit, die an das erste Bandzugmeßelement angeschlos
sen und mittels der der Einlaufzug des Walzengerüsts über die
Anstellung desselben durch einen ersten Regelalgorithmus kon
trollierbar ist, und eine Gerüstregeleinheit zugeordnet, mit
tels der über einen zweiten Regelalgorithmus und einen An
trieb des Walzengerüsts als Stellglied ein über einen Walz
spalt des Walzengerüsts konstanter Zugverlauf realisierbar
ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in deren
einziger Figur das massenflußorientierte Regelungskonzept ei
ner erfindungsgemäßen Regeleinrichtung für ein- oder mehrge
rüstige Walzstraßen in Verbindung mit einer eingerüstigen
Walzstraße prinzipiell dargestellt ist.
Eine in der einzigen Figur der Zeichnung dargestellte Walz
straße hat eine einlaufseitige Rollenanordnung, die, wie sich
aus der Figur ergibt, als S-Rolle 1 ausgebildet ist. In einer
durch einen Pfeil 2 gekennzeichneten Bandlaufrichtung folgt
stromab der einlaufseitigen S-Rolle 1 ein Walzengerüst 3,
durch dessen Walzenspalt hindurch das Metallband einer aus
laufseitigen Rollenanordnung, die ebenfalls als S-Rolle 4
ausgebildet ist, zugeführt wird.
In der Figur wird die Erfindung an Hand einer eingerüstigen
Walzstraße dargestellt; selbstverständlich ist es jedoch auch
möglich, eine erfindungsgemäße Regeleinrichtung bei mehrgerüs
tigen Walzstraßen einzusetzen, wobei dann jeweils das der
auslaufseitigen S-Rolle 4 stromauf angeordnete Walzengerüst
an die Stelle des Walzengerüsts 3 der Walzstraße gemäß der
Figur tritt.
Die massenflußorientierte erfindungsgemäße Regeleinrichtung
umfaßt zunächst eine erste Drehzahlregelungseinheit 5, welche
der als S-Rolle 4 ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanord
nung der Walzstraße zugeordnet ist. Mittels der ersten Dreh
zahlregelungseinheit 5 wird für die auslaufseitige S-Rolle 4
eine feste Drehzahl vorgegeben, wodurch für die auslaufseiti
ge S-Rolle 4 eine Rollenumfangsgeschwindigkeit fixiert wird,
durch die eine Bandgeschwindigkeit V1* des die Walzstraße
auslaufseitig verlassenden Metallbandes festgelegt wird. Ent
sprechend ist die auslaufseitige S-Rolle 4 für die Walzstraße
ein geschwindigkeitsgeregelter "Speedmaster".
Zur erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gehört des weiteren
eine zweite Drehzahlregelungseinheit 6, die der einlaufseiti
gen S-Rolle 1 zugeordnet ist. Diese zweite Drehzahlregelungs
einheit 6 regelt die Drehzahl der einlaufseitigen S-Rolle 1,
so daß sich für die Rollenumfangsgeschwindigkeit der einlauf
seitigen S-Rolle 1 und damit für die einlaufseitige Bandge
schwindigkeit des die Walzstraße durchlaufenden Metallbandes
eine Geschwindigkeit von
ergibt.
In dieser Gleichung steht
V0*dyn für den Sollwert der einlaufseitigen Bandgeschwindig keit des Metallbandes,
V1* für den Sollwert der auslaufseitigen Bandgeschwindigkeit des Metallbandes,
H1* für den Sollwert der auslaufseitigen Banddicke des Me tallbandes,
H0* für den Sollwert der einlaufseitigen Banddicke des Me tallbandes und
Δh0 für die einlaufseitige Abweichung der Banddicke des Me tallbandes vom einlaufseitigen Sollwert der Banddicke des Me tallbandes.
V0*dyn für den Sollwert der einlaufseitigen Bandgeschwindig keit des Metallbandes,
V1* für den Sollwert der auslaufseitigen Bandgeschwindigkeit des Metallbandes,
H1* für den Sollwert der auslaufseitigen Banddicke des Me tallbandes,
H0* für den Sollwert der einlaufseitigen Banddicke des Me tallbandes und
Δh0 für die einlaufseitige Abweichung der Banddicke des Me tallbandes vom einlaufseitigen Sollwert der Banddicke des Me tallbandes.
Der zweiten Drehzahlregelungseinheit 6 ist daher ein Steuer
element 7 zugeordnet, das über ein erstes Massenflußregel
glied 8 mit einem Banddickenmeßgerät 9 verbunden ist, das
stromab der einlaufseitigen S-Rolle 1 in der Walzstraße ange
ordnet ist. Des weiteren wird in das Steuerelement 7 ein er
rechneter Geschwindigkeitswert V0* eingegeben, der in Abhän
gigkeit vom Sollwert für die Geschwindigkeit an der auslauf
seitigen S-Rolle 4 unter Nichtberücksichtigung etwaiger Band
dickenabweichungen ermittelt wird. In dem Steuerelement 7
wird dieser Sollwert V0* mit einer im ersten Massenflußregel
glied 8 entsprechend der tatsächlichen, im Banddickenmeßgerät
9 erfaßten Banddicke des Metallbandes ermittelten Korrektur
größe überlagert, so daß die zweite Drehzahlregelungseinheit
6 die einlaufseitige S-Rolle 1 der Walzstraße unter Berück
sichtigung des Massenflußgesetzes regelt.
Mit der ersten Drehzahlregelungseinheit 5 und der zweiten
Drehzahlregelungseinheit 6 wird sowohl die Auslauf- als auch
die Einlaufgeschwindigkeit, letztere unter Berücksichtigung
der tatsächlich an der Einlaufseite der Walzstraße gemessenen
Banddicke des Metallbandes, und damit über das Massenflußge
setz die auslaufseitige Banddicke des Metallbandes starr ge
regelt. Hierdurch kann insbesondere in dynamischen Übergangs
phasen eine Verbesserung der erreichbaren Toleranzen erwartet
werden.
Um die Materialvoreilung, die bei Regelkonzepten nach dem
Massenflußgesetz als Störgröße wirkt, zu beherrschen, weist
die erfindungsgemäße Regeleinrichtung eine dritte Drehzahlre
gelungseinheit 10 auf, mittels der die Drehzahl und damit die
Walzenumfangsgeschwindigkeit des Walzengerüsts 3 regelbar
ist.
In die dritte Drehzahlregelungseinheit 10 wird die fest vor
gegebene auslaufseitige Bandgeschwindigkeit V1* als Basisgrö
ße eingegeben. Des weiteren ist der dritten Drehzahlrege
lungseinheit 10 ein zweites Massenflußregelglied 11 zugeord
net, welches seinerseits an ein in Bandlaufrichtung stromauf
des Walzengerüsts 3 angeordnetes erstes Bandzugmeßelement 12
und an ein in Bandlaufrichtung stromab des Walzengerüsts 3
angeordnetes zweites Bandzugmeßelement angeschlossen ist.
Arbeitspunktverschiebungen des Walzengerüsts 3 haben eine
Veränderung der Materialvoreilung zur Folge, welche zu Band
dickenfehlern führen kann. Eine solche Arbeitspunktverschie
bung bzw. die daraus resultierende Materialvoreilung führt zu
Differenzen zwischen dem Meßwert des ersten Bandzugelements
12 und demjenigen des zweiten Bandzugelements 13. Wenn derar
tige Meßwertdifferenzen auftreten, werden sie im zweiten Mas
senflußregelglied 11 erfaßt und bei der Schaffung einer Kor
rekturgröße berücksichtigt, mit welcher in der dritten Dreh
zahlregelungseinheit 10 die vorgegebene Bandauslaufgeschwin
digkeit V1* überlagert wird. Hierdurch wird eine aus Arbeits
punktverschiebungen des Walzengerüsts 3 resultierende Materi
alvoreilung in engsten Grenzen gehalten, so daß kaum bzw.
keine Banddickenfehler des Metallbandes auftreten können.
Der Einlaufzug des Walzengerüsts 3 wird mittels einer Zugre
geleinheit 14 über die Anstellung des Walzengerüsts 3 durch
einen ersten Regelalgorithmus kontrolliert. Für einen kon
stanten Zugverlauf über den Walzspalt des Walzengerüsts 3
sorgt mit Hilfe eines zweiten Regelalgorithmus eine Gerüstre
geleinheit 15, deren Stellglied ein Antrieb des Walzengerüsts
3 ist.
Durch die erfindungsgemäße Regeleinrichtung wird eine Verbes
serung der Banddicke beim Walzen durch Beherrschung der als
Störgröße bei Regelkonzepten nach dem Massenflußgesetz wir
kenden Materialvoreilung erreicht. Der auslaufseitige Massen
fluß an der auslaufseitigen S-Rolle 4 wird durch die hochge
nauen Stellgrößen der Geschwindigkeitssollwerte an der aus
laufseitigen S-Rolle 4 mit deren hoher Dynamik eingeprägt.
Damit wird im Falle der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung
die Zielgröße bzw. die Banddicke des Metallbandes an der Aus
laufseite der Walzstraße eingeprägt und nicht mehr - wie beim
Stand der Technik - eine Störung in der Zielgröße ausgere
gelt. Die einzelnen Anlagenkomponenten der Walzstraße werden
in ein zugehöriges übergeordnetes, auf dem Massenflußgesetz
beruhendes Regelkonzept eingebettet.
Claims (8)
1. Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstraßen,
mittels der die Banddicke von in der Walzstraße gefertigten
Metallbändern regelbar ist, wobei die Regeleinrichtung als
Massenflußregeleinrichtung ausgebildet ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, die eine erste Drehzahl
regelungseinheit (5) aufweist, die einer z. B. als S-Rolle
ausgebildeten auslaufseitigen Rollenanordnung (4) der Walz
straße zugeordnet und mittels der die auslaufseitige Rollen
anordnung (4) als Speedmaster ausbild- und für die auslauf
seitige Rollenanordnung (4) eine feste Drehzahl (V1*) vorgeb
bar ist.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, die eine zweite
Drehzahlregelungseinheit (6) aufweist, die einer z. B. als S-
Rolle ausgebildeten einlaufseitigen Rollenanordnung (1) der
Walzstraße zugeordnet und mittels der die Drehzahl der ein
laufseitigen Rollenanordnung (1) in Abhängigkeit von der
Drehzahl der auslaufseitigen Rollenanordnung (4), der Soll
banddicke des Metallbands am Einlauf der Walzstraße und der
Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke regelbar
ist.
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, bei der der zweiten
Drehzahlregelungseinheit (6) ein Steuerelement (7) zugeordnet
ist, welches die zweite Drehzahlregelungseinheit in Abhängig
keit von der vorgebbaren einlaufseitigen Sollbanddicke und
der Abweichung der Banddicke von dieser Sollbanddicke steu
ert.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, bei der das Steuerele
ment (7) der zweiten Drehzahlregelungseinheit (6) über ein
erstes Massenflußregelglied (8) an ein Banddickenmeßgerät (9)
angeschlossen ist, das in Bandlaufrichtung stromab der ein
laufseitigen Rollenanordnung (1) der Walzstraße angeordnet
ist.
6. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, die ei
ne dritte Drehzahlregelungseinheit (10) aufweist, die einem
stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten
Walzengerüst (3) der Walzstraße zugeordnet und mittels der
die Drehzahl des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung
(4) angeordneten Walzengerüsts (3) in Abhängigkeit von der
für die auslaufseitige Rollenanordnung (4) vorgegebenen fes
ten Drehzahl (V1*) unter Berücksichtigung von im Bereich des
stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten
Walzengerüsts (3) auftretenden Arbeitspunktverschiebungen re
gelbar ist.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6, bei der die dritte Dreh
zahlregelungseinheit (10) an ein zweites Massenflußregelglied
(11) angeschlossen ist, das an ein in Bandlaufrichtung strom
auf des stromauf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) an
geordneten Walzengerüsts (3) angeordnetes erstes Bandzugmeß
element (12) und an ein in Bandlaufrichtung stromab des strom
auf der auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Wal
zengerüsts (3) angeordnetes zweites Bandzugmeßelement (13)
angeschlossen ist.
8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, bei der dem stromauf der
auslaufseitigen Rollenanordnung (4) angeordneten Walzengerüst
(3) eine Zugregeleinheit (14), die an das erste Bandzugmeß
element (12) angeschlossen und mittels der der Einlaufzug des
Walzengerüsts (3) über die Anstellung desselben durch einen
ersten Regelalgorithmus kontrollierbar ist, und eine Ge
rüstregeleinheit (15) zugeordnet sind, mittels der über einen
zweiten Regelalgorithmus und einen Antrieb des Walzengerüsts
(3) als Stellglied ein über einen Walzspalt des Walzengerüsts
(3) konstanter Zugverlauf realisierbar ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19962183A DE19962183A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen |
| DE50009545T DE50009545D1 (de) | 1999-12-22 | 2000-12-08 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen |
| EP00126993A EP1110634B1 (de) | 1999-12-22 | 2000-12-08 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen |
| AT00126993T ATE289228T1 (de) | 1999-12-22 | 2000-12-08 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige walzstrassen |
| ES00126993T ES2235752T3 (es) | 1999-12-22 | 2000-12-08 | Instalacion de regulacion para trenes de laminacion de un bastidor o de bastidores multiples. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19962183A DE19962183A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19962183A1 true DE19962183A1 (de) | 2001-07-12 |
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ID=7933919
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19962183A Ceased DE19962183A1 (de) | 1999-12-22 | 1999-12-22 | Regeleinrichtung für ein- oder mehrgerüstige Walzstrassen |
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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| AT (1) | ATE289228T1 (de) |
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- 2000-12-08 AT AT00126993T patent/ATE289228T1/de active
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| Publication number | Publication date |
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| EP1110634B1 (de) | 2005-02-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |