DE19962191A1 - Kugellager und Elektromagnetische Kupplung mit demselben - Google Patents

Kugellager und Elektromagnetische Kupplung mit demselben

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Abstract

Ein Kugellager 36 lagert einen Rotor 35 einer elektromagnetischen Kupplung 31 derart, daß der Rotor 35 sich um die Achse des Kugellagers 36 drehen kann. Das Kugellager 36 umfaßt einen äußeren Laufring 12, einen inneren Laufring 13, eine Kugel 14 und einen Käfig 15. Die äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 sind jeweils kreisringförmig ausgebildet. Die Kugel 14 ist rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 angeordnet. In der inneren Umfangsfläche 16 und der äußeren Umfangsfläche 17 der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 sind jeweils Nuten 12a und 13a ausgebildet, die sich jeweils in Umfangsrichtung des Laufrings erstrecken und einen bogenförmigen Querschnitt aufweisen. Die Nuten 12a und 13a sind jeweils mit ihren jeweiligen Krümmungsradien re und ri so ausgebildet, daß sie 1,0 < (re + ri)/Da < 0,9746 (Da/dm) - 0,0304 erfüllen, wobei Da: der Kugeldurchmesser und dm: der Mittelwert der Durchmesser der inneren und äußeren Laufringe der Kugellager ist. Entsprechend ist es möglich, ein Kugellager vorzusehen, das die relative Verschiebung zwischen den inneren und äußeren Laufringen des Kugellagers an der Achse des Kugellagers begrenzen kann.

Description

HINTERGRUND DER ERFINDUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektromagnetische Kupplung, die die Leistung an einen Kompressor, wie er bei einem Kühlgerät eines Fahrzeugs, wie beispielsweise ei­ nes Autos oder Ähnlichem, verwendet wird, überträgt und unterbricht, und außerdem ein Kugellager, das bei der obigen elektromagnetischen Kupplung verwendbar ist.
Bei einem Fahrzeug, wie beispielsweise einem Auto oder Ähnlichem wird eine elektro­ magnetische Kupplung eingesetzt, die dazu verwendet wird, eine durch einen laufenden Motor erzeugte Drehantriebskraft an einen in einem Kühlgerät, wie beispielsweise einer Klimaanlage (einem Klimaanlagensystem) oder Ähnlichem eingesetzten Kompressor zu übertragen oder unterbrechen.
Die elektromagnetische Kupplung umfaßt einen Drehkörper, der aus einem als Ma­ gnetmaterial verwendeten Metall, wie beispielsweise Eisen oder Ähnlichem, gefertigt ist, einem zu drehenden Körper, der aus einem als Magnetmaterial verwendeten Metall, wie beispielsweise Eisen oder Ähnlichem, gefertigt ist, eine elektromagnetische Spule, ein Lager zur Lagerung des Drehkörpers auf eine frei drehbare Weise, und Ähnliches; au­ ßerdem erlaubt die elektromagnetische Kupplung, daß sich der Drehkörper und der zu drehende Körper aufgrund der Anziehungskraft der elektromagnetischen Spule einander anziehen, wodurch sie in der Lage sind, die oben erwähnte Übertragung und Abschal­ tung der Drehantriebskraft auszuführen.
Die ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung Nr. Hei 8-114241 offenbart den Dreh­ körper der oben erwähnten elektromagnetischen Kupplung. Der Drehkörper ist über ein doppelreihiges Kugellager gelagert, bei dem eine Vielzahl von Kugeln entlang der Achse des Kugellagers angeordnet sind, die als Drehmittelpunkt dient. Dadurch entsteht die Tendenz, daß die Weite des zweireihigen Kugellagers in axialer Richtung desselben groß wird und dadurch die elektromagnetische Kupplung eine große Baugröße aufweist. Als Ergebnis dessen steigt das Gewicht der elektromagnetischen Kupplung, wodurch die Herstellkosten der elektromagnetischen Kupplung ebenfalls steigen.
Außerdem wird bei frei drehbar gelagertem Drehkörper ein einreihiges Kugellager ver­ wendet, bei dem entlang der Achse des Kugellagers eine einzige Kugel angeordnet ist. Da die Nutenabschnitte, die in den äußeren und inneren Laufringen des einreihigen Ku­ gellagers ausgebildet sind, jeweils die Form eines einzelnen Bogens aufweisen, steigt die Tendenz, daß die relative Verschiebung (die im folgenden als Axialverschiebung bezeichnet wird) zwischen den inneren und äußeren Laufringen entlang der Achse des Kugellagers groß wird. Im Allgemeinen kann unter Berücksichtigung der Grenzen der Elemente, wie beispielsweise die Spannung, die in der Lage ist, die Anziehungskraft der elektromagnetischen Kupplung zu erzeugen, und Ähnlichem der Abstand zwischen dem Drehkörper und dem zu drehenden Körper der elektromagnetischen Kupplung vorzugs­ weise relativ klein sein, beispielsweise um 0,5 mm.
Wenn somit ein herkömmliches einreihiges Kugellager zur Lagerung des Drehkörpers der elektromagnetischen Kupplung verwendet wird, besteht die Möglichkeit, daß der Drehkörper und der zu drehende Körper miteinander in Berührung kommen können, selbst wenn die elektromagnetische Spule keine Anziehungskraft erzeugt, da die Axial­ verschiebung dieses einreihigen Kugellagers groß ist. Daher besteht Gefahr, daß der Drehkörper und der zu drehende Körper aufgrund eines derartigen gegenseitigen Kon­ takts beschädigt werden können.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Entsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung das oben erwähnte, herkömmli­ che Problem zu lösen. Es ist ein Ziel eines ersten Gesichtspunkts der vorliegenden Er­ findung, ein Kugellager vorzusehen, das in der Lage ist, die relative Verschiebung zwi­ schen den inneren und äußeren Laufringen desselben entlang der Achse des Kugella­ gers zu begrenzen. Zusätzlich ist es auch ein Ziel eines zweiten Gesichtspunkts der vorliegenden Erfindung, eine elektromagnetische Kupplung mit demselben vorzusehen, die verhindern kann, daß sich ein Drehkörper und ein sich zu drehender Körper einan­ der berühren.
Um das obige Ziel zu erreichen ist gemäß einem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ein Kugellager vorgesehen, das einen äußeren Laufring, einen inneren Lauf­ ring und eine Kugel aufweist, die rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnet ist, wobei jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bo­ genförmigen Abschnitt aufweist, der in den Kontaktflächen derselben bezüglich der Ku­ gel ausgebildet ist, so daß er sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußere Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils zumindest eine der drei folgenden Gleichungen erfüllt,
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (1),
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (2),
und
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (3),
wobei Da: den Durchmesser der Kugel, und dm: den Mittelwert der Nutendurchmesser der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet.
Bei dem erfindungsgemäßen Kugellager kann die Axialverschiebung des Kugellagers begrenzt werden.
Des weiteren kann das oben erwähnte Ziel auch durch eine elektromagnetische Kupp­ lung erreicht werden, die umfaßt: einen Drehkörper, einen zu drehenden (gedreht zu werdenden) Körper, eine elektromagnetische Spule und ein Kugellager. Der Drehkörper ist aus einem Metall gefertigt, das als Magnetmaterial dient, er kann durch eine An­ triebsquelle angetrieben oder gedreht werden und umfaßt eine Reibfläche. Der zu dre­ hende Körper ist aus einem Metall gefertigt, das als Magnetmaterial dient, und umfaßt eine zu reibende (gerieben zu werdende) Fläche, die gegenüber der Reibfläche des Drehkörpers angeordnet ist. Die elektromagnetische Spule erzeugt im eingeschalteten Zustand eine Magnetkraft, um zumindest den Drehkörper und/oder den zu drehenden Körper anzuziehen, wodurch die Reibfläche des Drehkörpers und die zu reibende Flä­ che des zu drehenden Körpers einander anziehen können. Das Kugellager lagert den Drehkörper derart, daß der Drehkörper sich frei drehen kann.
Bei der oben erwähnten, erfindungsgemäßen elektromagnetischen Kupplung ist es be­ vorzugt, daß das Kugellager einen äußeren Laufring, einen inneren Laufring und eine Kugel umfaßt, die drehbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnet ist, wobei ein jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut umfaßt, die einen bo­ genförmigen Querschnitt aufweist, der in den Kontaktflächen derselben bezüglich der Kugel ausgebildet ist, so daß er sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils zumindest eine der drei folgenden Gleichungen erfüllt,
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (1),
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (2),
und
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (3),
wobei Da: den Durchmesser der Kugel, und dm: den Mittelwert der Nutendurchmesser der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet.
Bei der erfindungsgemäßen elektromagnetischen Kupplung kann die Weite der elektro­ magnetischen Kupplung in axialer Richtung des Kugellagers begrenzt werden, da das Kugellager zur drehbaren Lagerung des Drehkörpers verwendet wird.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
Fig. 1 zeigt einen schematischen Querschnitt, in dem ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen elektromagnetischen Kupplung dargestellt ist;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt, in dem ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge­ mäßen Kugellagers dargestellt ist:
Fig. 3 zeigt eine graphische Darstellung, in der Änderungen des maximalen Betrags der Axialverschiebung bezüglich der Änderung der Krümmungsradien der äu­ ßeren und inneren Nuten eines Kugellagers dargestellt sind;
Fig. 4 zeigt eine graphische Darstellung, in der Änderungen des maximalen Betrags der Axialverschiebung eines weiteren Kugellagers bezüglich einer Änderung der Krümmungsradien der äußeren und inneren Nuten des Kugellagers dar­ gestellt sind;
Fig. 5 zeigt eine graphische Darstellung, in der die Beziehung zwischen den Beträ­ gen der Axialverschiebung eines Kugellagers und den Werten des Tempera­ turanstiegs des Kugellagers dargestellt sind; und
Fig. 6 zeigt eine graphische Darstellung, in der die Ergebnisse eines Tests mit Was­ sereinspritzung dargestellt sind, der bei einem typischen Kugellager durchge­ führt wurde.
GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
Gemäß dem ersten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein Kugellager vorge­ sehen, das einen äußeren Laufring, einen inneren Laufring und eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel aufweist, wobei ein jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmigen Querschnitt aufweist, die in den Kontaktflächen derselben bezüglich der Kugel ausgebildet ist, so daß sie sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, und wobei der Krümmungsradius re der Nut des Außenringes und der Krümmungsradius ri der Nut des Innenrings jeweils (1) 1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304, wobei Da: den Durchmesser der Kugel, und dm: den Mittelwert der Nutendurchmesser der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet.
Erfindungsgemäß ist das Kugellager derart ausgebildet, daß der Krümmungsradius re der Nut des Außenringes und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils die folgende Gleichung 1 erfüllt:
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (Gleichung (1)),
wobei Da: den Durchmesser der Kugel, und dm: den Mittelwert der Nutendurchmesser der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet. Die Gleichung (1) kann durch das folgen­ de Verfahren erhalten werden.
Zunächst wurden bei einem einreihigen Kugellager, bei dem die Werte Da/dm vonein­ ander verschieden sind und eine einzelne Kugel entlang der Achse des Kugellagers angeordnet ist, durch Simulation die maximalen Beträge der Axialverschiebung der äu­ ßeren Umfangsfläche eines äußeren Laufrings bezüglich eines inneren Laufrings ermit­ telt, wenn die Krümmungsradien re und ri der jeweiligen Nuten der inneren und äußeren Laufringe verändert wurden. Die Ergebnisse dieser Simulation sind in Fig. 3 gezeigt, während die Bedingungen dieser Simulation in Tabelle 1 gezeigt sind. Bei dieser Simu­ lation werden die Krümmungsradien re und ri der jeweiligen Nuten der inneren und äu­ ßeren Laufringe einander gleichgesetzt und gleichzeitig als Referenzbeispiel ein zwei­ reihiges Lager und ein Kugellager mit vier Kontaktpunkten gezeigt, bei dem Kontakt­ punkte zwischen der Kugel und in den inneren und äußeren Laufringen im Querschnitt an vier Positionen vorliegen. Außerdem sind bei den jeweils in den Fällen 1 bis 4 ge­ zeigten Kugellagern sowohl die äußeren und inneren Laufringe als auch die Kugeln sämtlich aus Stahl gefertigt.
Tabelle 1
Als nächstes wurden bei den jeweiligen Fällen 1 bis 4 die Verhältnisse der Krümmungen der Nuten erhalten, die den maximalen Betrag der Axialverschiebung von 0,15 mm er­ zeugen, und von einer Vielzahl von Da/dm Werten und den solchermaßen erhaltenen Verhältnissen der Krümmung der Nut wurden mit dem Verfahren der kleinsten Quadrate Kurvenlinien erhalten, die durch die folgende Gleichung (2) ausgedrückt werden können.
(re + ri)/Da = 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (Gleichung (2)).
Wenn mit einer ähnlichen Vorgehensweise die jeweiligen Verhältnisse der Krümmungen der Nuten erhalten werden, die maximale Beträge der Axialverschiebung von 0,125 mm und 0,1 mm erreichen, dann werden die Kurvenlinien erhalten, die jeweils durch die fol­ genden Gleichungen (3) und (4) ausgedrückt sind.
(re + ri)/Da = 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (Gleichung (3)),
(re + ri)/Da = 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (Gleichung (4)).
Daher beträgt bei einem Kugellager nach Anspruch 1 der Betrag der Axialverschiebung des Kugellagers 0,15 mm oder weniger, selbst wenn nur eine Kugel entlang der Achse des Kugellagers angeordnet ist. Mit anderen Worten kann der Betrag der Axialverschie­ bung des Kugellagers begrenzt werden. Folglich kann die relative Verschiebung der inneren und äußeren Laufringe entlang der Achse des Kugellagers begrenzt werden. Außerdem kann gemäß der obigen Gleichung (3) ein Kugellager erhalten werden, das im folgenden beschrieben wird.
Das heißt, ein Kugellager, das einen äußeren Laufring, einen inneren Laufring und eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel umfaßt, wobei ein jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmigen Quer­ schnitt aufweist, die in den Kontaktflächen derselben bezüglich der Kugel ausgebildet ist, um sich in Umfangsrichtung derselben zu erstrecken, und wobei der Krümmungsra­ dius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils 1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 erfüllt, wobei Da: den Durch­ messer der Kugel, und dm: den Mittelwert der Durchmesser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet.
Beim vorliegenden Lager liegen der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils in einem Bereich, der die folgende Gleichung (5) erfüllt.
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (Gleichung (5)).
Mit anderen Worten kann der Betrag der Axialverschiebung des Kugellagers beim vor­ liegenden Lager begrenzt werden, da der Betrag der Axialverschiebung des Kugellagers 0,125 mm oder weniger beträgt. Entsprechend kann der Betrag der relativen Verschie­ bung der inneren und äußeren Laufringe entlang der Achse des Kugellagers begrenzt werden.
Des weiteren kann gemäß der obigen Gleichung (4) ein Kugellager erhalten werden, das im folgenden beschrieben wird.
Mit anderen Worten ein Kugellager, das einen äußeren Laufring, einen inneren Laufring, und eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel auf­ weist, wobei jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmi­ gen Querschnitt umfaßt, die in der Kontaktfläche derselben bezüglich der Kugel ausge­ bildet ist, um sich in Umfangsrichtung derselben zu erstrecken, und wobei der Krüm­ mungsradius re der Nut des äußeren Ringes und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Ringes jeweils 1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 erfüllen, wobei Da: den Durchmesser der Kugel, und dm: den Mittelwert der Durchmesser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe bezeichnet.
Beim vorliegenden Lager liegt der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Ringes und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Ringes jeweils in einem Bereich, der die folgende Gleichung (6) erfüllt.
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (Gleichung (6)).
Da beim vorliegenden Lager mit anderen Worten der Betrag der Axialverschiebung des Lagers 0,1 mm oder weniger beträgt, kann der Betrag der Axialverschiebung des Ku­ gellagers begrenzt werden. Entsprechend kann der Betrag der relativen Verschiebung der inneren und äußeren Laufringe entlang der Achse des Kugellagers begrenzt wer­ den.
Außerdem kann das oben erwähnte Kugellager bevorzugt derart ausgebildet sein, daß der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils die folgende Gleichung (7) erfüllt.
1,006 ≦ (re + ri)/Da (Gleichung (7)).
Allgemein beträgt bei einem Kugellager der kleinste theoretische Wert von (re + ri)/Da = 1,0. Wenn jedoch die Krümmungsradien der Nuten der äußeren und inneren Laufringe abnehmen, steigt die Kontaktfläche der äußeren und inneren Laufringe mit den Kugeln, so daß die äußeren und inneren Laufringe und die Kugeln leichter verschleißen. Wenn außerdem die Krümmungsradien der Nuten der äußeren und inneren Laufringe auf den theoretischen kleinsten Wert gesetzt werden, dann sind aufgrund der Toleranzen bei der Fertigung der Nuten die Krümmungsradien der Nuten der äußeren und inneren Laufrin­ ge kleiner als die theoretischen kleinsten Werte, was eine glatte Rotation der Kugellager erschwert. Wenn angesichts dessen die Krümmungsradien der Nuten jeweils die oben erwähnte Gleichung 7 erfüllen, dann kann der Abrieb oder der Verschleiß der jeweiligen und äußeren und inneren Laufringe bezüglich der Kugeln begrenzt werden, wodurch eine glatte Drehung des Kugellagers erreicht wird.
Des weiteren kann die Kugel des oben erwähnten Kugellagers vorzugsweise aus Kera­ mik gefertigt sein. Im Fall 2, der in der zuvor erläuterten Tabelle 1 dargestellt ist, sind die Ergebnisse einer Simulation dargestellt, bei denen Kugeln verwendet werden, die je­ weils aus Keramik gefertigt sind. Dies ist in Fig. 4 (als Fall 2a) dargestellt. In Fig. 4 sind außerdem die Ergebnisse des in der Tabelle 1 dargestellten Falles 2 als Vergleichsbei­ spiel dargestellt.
Gemäß den Simulationsergebnissen, die in Fig. 4 dargestellt sind, werden die Beträge der Axialverschiebung der inneren und äußeren Laufringe des Kugellagers einander gleich gesetzt: mit anderen Worten können in diesem Fall die Krümmungsradien der Nuten der inneren und äußeren Laufringe groß gesetzt werden. Obwohl der Kontakt­ druck derselben steigt, sinkt die kalorische Leistung (PV-Wert), was es möglich macht, den Abrieb des Kugellagers und außerdem das Lagermoment zu verringern. Wenn na­ türlich die Krümmungsradien der Nuten der inneren und äußeren Laufringe klein gesetzt werden, dann werden die gegenüber den obigen Ergebnissen entgegengesetzten Er­ gebnisse erhalten; wenn jedoch die Krümmungsradien der Nuten der inneren und äuße­ ren Laufringe auf geeignete Weise im erfindungsgemäßen Bereich je nach der benötig­ ten Leistung des Kugellagers gewählt werden, sind größere Freiheiten bei der Ausle­ gung der Kugellager erreichbar.
Als Kugellager kann bevorzugt ein Kugellager mit vier Kontaktpunkten verwendet wer­ den, bei dem sich eine Kugel und die inneren und äußeren Laufringe an vier Punkten berühren. In diesem Fall kann gemäß den in Fig. 3 gezeigten Simulationsergebnissen der maximale Betrag der Axialverschiebung begrenzt werden.
Als nächstes wird die Beziehung zwischen den Beträgen der Axialverschiebung δ eines Kugellagers und den Werten des Temperaturanstiegs des Kugellagers angegeben.
In Fig. 5 ist die Beziehung zwischen den Beträgen der Axialverschiebung δ von Kugella­ gern A, A', B, B', C, C' und den Werten des Temperaturanstiegs der Kugellager angege­ ben. Dabei ist das Kugellager A ein erfindungsgemäßes einreihiges Kugellager, bei dem (re + ri)/Da = 1,014 gilt, bei dem die Krümmungsradien der Nuten der äußeren und in­ neren Laufringe desselben jeweils die Gleichung (6) erfüllen und bei dem gemäß der Be­ rechnung ein Betrag der Axialverschiebung von δ ≦ 0,10 mm erhalten wird. Das Kugel­ lager B ist dagegen ein einreihiges Kugellager, das als Vergleichsbeispiel dient, bei dem (re + ri)/Da = 1,04 gesetzt ist und bei dem gemäß der Berechnung der Betrag der Axial­ verschiebung δ ≦ 0,15 mm beträgt, aber die Krümmungsradien der Nuten der äußeren und inneren Laufringe derselben nicht die Gleichung (1) erfüllen. Außerdem ist das Ku­ gellager C ein zweireihiges Schrägkugellager, wie es bei einer herkömmlichen elektro­ magnetischen Kupplung verwendet wurde.
Bei jedem der Kugellager A, B und C, ist Da = 7,144 und dm = 42,7 mm erfüllt. Für die Berechnungsgrundlagen wird eine Radiallast auf 150 kgf gesetzt, ein Radialspalt wird auf 0 µm gesetzt, und ein Betrag eines Versatzes, der einen Verschiebungsbetrag in Axialrichtung zwischen dem Kugellager und einer Scheibe darstellt, wird auf 5 mm ge­ setzt und die Drehzahl ist auf 400 upm gesetzt. Die berechneten Werte des Tempera­ turanstiegs werden erhalten, indem die kalorische Leistung berechnet wird und dann die auf diese Weise gefundene kalorische Leistung in Werte des Temperaturanstiegs um­ gewandelt wird.
Um Bedingungen des tatsächlichen Betriebs zu berücksichtigen, wurden strengere Be­ dingungen als die Bedingungen für die Berechnung, d. h. ein Radialspalt von 21 µm, ein Verschiebungsbetrag von 10 mm und eine Drehzahl von 7000 upm den Kugellagern A, B und C hinzugefügt, wie sie durch die Berechnung erhalten wurden, um so die Kugel­ lager A', B' und C' zu erhalten; dann wurde die Beziehung zwischen den Beträgen der Axialverschiebung δ und dem Wert der Temperaturverschiebung bei den auf diese Wei­ se erhaltenen Kugellagern A', B' und C' experimentell ermittelt. Die Ergebnisse der Ex­ perimente sind in Fig. 5 gezeigt.
Die Auswertungen der jeweiligen Experimente sind in der folgenden Tabelle 2 darge­ stellt.
Tabelle 2
Beim Kugellager A' liegen der Betrag der Axialverschiebung und der Wert des Tempe­ raturanstiegs beide nahe denen eines zweireihigen Schrägkugellagers.
Aufgrund seines Aufbaus kann bei einem zweireihiges Kugellager der Betrag der Axial­ verschiebung in Vergleich zu einem einreihigen Kugellager begrenzt werden, jedoch ist die Breite des zweireihigen Kugellagers in axialer Richtung desselben groß, was zu ei­ nem Anstieg bei der Größe einer elektromagnetischen Kupplung und ihrem Gewicht führt. Beim einreihigen Kugellager kann andererseits die Weite in axialer Richtung klein ausgestaltet sein. Entsprechend ist es ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß, obwohl ein einreihiges Kugellager verwendet wird, dieses derartige Werte bei der Axial­ verschiebung und beim Temperaturanstieg aufweist, die denen eines zweireihigen Ku­ gellagers nahe kommen.
Andererseits ist beim Kugellager B', das als Vergleichsbeispiel verwendet wird, der Be­ trag der Axialverschiebung im Vergleich zum erfindungsgemäßen Kugellager A' über­ mäßig groß. Da das Kugellager B' als Vergleichsbeispiel einen großen Wert von (re + ri)/Da aufweist, findet ein geringes Gleiten zwischen den Lagerringen (inneren und äuße­ ren Lagerringen oder Laufflächen) und den Rollkörpern (Kugeln) statt, so daß es den gleichen Wert beim Temperaturanstieg wie das zweireihige Kugellager C' aufweist.
Im allgemeinen ist bei einem Kugellager ein Dichtelement vorgesehen, das dazu ver­ wendet wird, einen Spalt zwischen den äußeren und inneren Laufringen des Kugella­ gers abzudichten. Das Dichtelement ist so angeordnet, daß es sich über die beiden Seiten des Spaltes zwischen den äußeren und inneren Laufringen so erstreckt, daß die äußere Umfangskante des Dichtelements am äußeren Laufring befestigt ist, wohinge­ gen die innere Umfangskante desselben als Lippenabschnitt verwendet wird, der mit dem inneren Laufring in Gleitkontakt stehen kann.
Wenn der Betrag der Axialverschiebung bei einem Kugellager ansteigt, dann wird der Kontakt des Lippenabschnitts des Dichtelements, das in Gleitkontakt mit dem inneren Laufring steht, ungleich und verringert dadurch die Dichtleistung des Dichtelements. Angesichts dessen wurde ein Wassereinspritz-Test bei den Oberflächen von typischen Kugellagern durchgeführt, von denen jedes ein Dichtelement verwendete, um so die Dichtleistung des Dichtelements der jeweiligen Kugellager zu beurteilen.
Der Wassereinspritz-Test ist ein Test, bei dem Wasser auf die Oberfläche eines Kugel­ lagers mit einem daran angebrachten Dichtelement gespritzt wird, um die Menge des in das Innere des Dichtelements des Kugellagers eingedrungenen Wassers zu messen. Eine Gummidichtung des Kontakt-Typs wird insbesondere als Dichtelement verwendet, um so ein Kugellager mit einem Aufbau der abgedichteten Bauart herzustellen; bei dem Kugellager der abgedichteten Bauart wurde ein Wassereinspritz-Test unter den Bedin­ gungen durchgeführt, daß ein Verschiebungsbetrag 10 mm beträgt, ein Radialspalt 21 µm beträgt und die Drehzahl 1600 upm beträgt. Als Ergebnis dieses Tests drang, wie in der Fig. 6 gezeigt ist, bei einem Kugellager E, dessen Betrag der Axialverschiebung mehr als 0,35 mm betrug und bei dem ein Spalt zwischen dem Lippenabschnitt des Dichtelements und der Dichtnut des Innenrings ungleich war, Wasser durch den großen Spaltabschnitt. Andererseits konnte bei einem Kugellager D, bei dem der Betrag der Axialverschiebung gleich oder kleiner 0,2 mm war, ein derartiges Eindringen von Was­ ser nicht beobachtet werden.
Mit anderen Worten hat der Wassereinspritz-Test gezeigt, daß bei einem erfindungsge­ mäßen Kugellager, bei dem es möglich ist, den Betrag der Axialverschiebung auf 0,15 mm oder weniger zu begrenzen, eine hohe Dichtleistung erhalten wird.
Im folgenden wird ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Kugellagers und einer elektromagnetischen Kupplung mit demselben unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben.
Gemäß Fig. 1 ist eine elektromagnetische Kupplung 31 eine Vorrichtung, die in einem Fahrzeug, wie beispielsweise einem Auto oder Ähnlichem, verwendet wird, um eine Drehantriebskraft an einen Kompressor, der in einem Kühlgerät, wie beispielsweise ei­ ner Klimaanlage (einem Klimaanlagensystem) angeordnet ist, zu übertragen oder zu unterbrechen. Die Drehantriebskraft wird durch einen laufenden Motor erzeugt.
Die elektromagnetische Kupplung 31 umfaßt, wie es in der Fig. 1 dargestellt ist, einen Stator 32, der an einem Kompressorgehäuse 40 zu befestigten ist, eine elektromagneti­ sche Spule 33, die im Stator 32 aufgenommen ist, eine Scheibe 34 mit einem mehrstufi­ gen Keilriemen 41, der zur Übertragung der Drehantriebskraft von einem Motor um die Scheibe 34 gewickelt ist, einen Rotor 35, der die am äußeren Umfang des Rotors 35 angebrachte Scheibe 34 umfaßt und auch als ein Drehkörper dient, ein Kugellager 36 zur Lagerung des Rotors 35, so daß er um eine Achse P drehbar ist, einen Anker 37, der aufgrund einer von der elektromagnetischen Spule 33 erzeugten Magnetkraft zum Rotor 35 gezogen werden kann und so als zu drehender bzw. gedreht zu werdender Körper dient, einen Ankerhalteabschnitt 38, der aus einem oder mehreren Elementen zur Übertragung der Drehantriebskraft des Ankers 37 an einen Kompressor (nicht ge­ zeigt) gebildet ist, und eine Kompressorwelle 39.
Der Rotor 35 ist aus einem Metall gefertigt, das als Magnetmaterial dient, wie beispiels­ weise Eisen oder Ähnlichem. Der Rotor 35 ist außerdem so ausgebildet, daß er einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt aufweist, während der Rotor 35 einen ausgespar­ ten Abschnitt 35a, der der gegenüberliegenden Seite des Ankers 37 gegenüberliegt, und eine Reibfläche 35b aufweist, die an der gegenüberliegenden Seite des ausge­ sparten Abschnittes 35a angeordnet ist. Im ausgesparten Abschnitt 35a des Rotors 35 ist der Stator 32 aufgenommen.
Das Kugellager 36 ist zwischen den Rotor 35 und das Kompressorgehäuse 40 einge­ paßt. Das Kugellager 36 umfaßt auch, wie in der Fig. 2 gezeigt, einen äußeren Laufring 12 und einen inneren Laufring 13, die jeweils kreisringförmig ausgebildet sind, eine roll­ bar zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 angeordnete Kugel 14 und einen Käfig 15 zum Halten der Kugel 14 zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13.
Die äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 umfassen jeweils Nuten 12a und 13a, die jeweils einen bogenförmigen Querschnitt entlang der Umfangsrichtung des Laufrings aufweisen und jeweils an der inneren Umfangsfläche des äußeren Laufrings 12 und an der äußeren Umfangsfläche 17 des inneren Laufrings 13 ausgebildet sind. Diese Nuten 12a und 13a weisen jeweils Krümmungsradien re und ri auf, die in einem derartigen Be­ reich liegen, daß sie eine der oben erwähnten Gleichungen (1), (5) und (6) erfüllen können. Außerdem ist das Kugellager 36 aus einem einreihigen Kugellager gebildet, bei dem nur eine einzige Kugel 14 entlang der Achse P angeordnet ist. Die äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 können jeweils um die Achse P gedreht werden.
In Fig. 2 ist ein Kugellager gezeigt, bei dem ein Dichtelement und eine Schutzplatte nicht umfaßt sind, es ist also der Grundaufbau eines Wälzlagers dargestellt. Bei dem in Fig. 2 als Referenzaufbau dargestellten Aufbau können auch andere Anordnungen entspre­ chend den folgenden Fällen selektiv verwendet werden: beispielsweise können zwei Gummidichtungen des Kontakt-Typs jeweils an den beiden Seiten des Lagers vorgese­ hen sein, um so einen abgedichteten Aufbau zu erzielen; an den beiden Seiten des La­ gers können jeweils zwei Schutzplatten vorgesehen sein, um einen geschützten Aufbau zu erreichen; an einer Seite des Lagers kann eine Gummidichtung des Kontakt-Typs vorgesehen sein, um dadurch einen abgedichteten Aufbau zu erreichen; an einer Seite des Lagers kann jeweils eine Schutzplatte angeordnet sein, um dadurch einen ge­ schützten Aufbau zu erreichen; oder andere ähnliche Aufbauarten.
Das auf diese Weise aufgebaute Kugellager 36 lagert den Rotor 35 derart, daß der Ro­ tor 35 um die Achse P relativ zum Kompressorgehäuse 40 gedreht werden kann. Der äußere Laufring 12 ist in den inneren Umfang des Rotors 35 eingepaßt und berührt die­ sen, während der innere Laufring 13 auf den äußeren Umfang der Nabe des Kompres­ sorgehäuses 40 gepaßt ist und diesen berührt.
Die Scheibe 34, um die der mehrstufige Keilriemen 41 zu wickeln ist, ist am äußeren Umfang des Rotors 35 mittels einer Verbindungstechnik, wie beispielsweise Schweißen oder Ähnlichem, verbunden. Die Scheibe 34 ist so aufgebaut, daß sie ständig die Dreh­ kraft des Motors über den Keilriemen 41 aufnimmt und sich daher mit dem Rotor 35 drehen kann.
Der Rotor 35 ist durch das Kugellager 36 drehbar gelagert. Wenn zu diesem eine Dreh­ antriebskraft von einer Antriebsquelle, wie beispielsweise einem Motor oder Ähnlichem über den mehrstufigen Keilriemen 41, die Scheibe 34 und Ähnlichem übertragen wird, kann sich der Rotor 35 um die Achse P drehen. Daher kann die Reibfläche 35b des Rotors 35 durch die Antriebsquelle, wie beispielsweise ein Motor oder Ähnliches, ange­ trieben oder gedreht werden.
Der Anker 37 ist aus einem Metall gefertigt, der als Magnetmaterial dient, wie beispiels­ weise Eisen oder Ähnlichem, und umfaßt eine gerieben zu werdende Oberfläche 37a, die gegenüber von der Reibfläche 35a des Rotors 35 angeordnet ist. Die elektromagne­ tische Spule 33 kann eine Magnetkraft erzeugen, wenn sie elektrisch mit Energie ver­ sorgt wird. Wenn beim dargestellten Beispiel die elektromagnetische Spule 33 eine Magnetkraft erzeugt, dann zieht sie den Anker 37 an, um zu ermöglichen, daß sich die Reibfläche 35b des Rotors 35 und die gerieben zu werdende Oberfläche 37a des An­ kers 37 einander anziehen. Durch die gegenseitige Anziehung der Reibfläche 35b und der gerieben zu werdenden Oberfläche 37a aufgrund der Magnetkraft der elektromag­ netischen Spule 33 wird die Drehantriebskraft übertragen, die über den mehrstufigen Keilriemen 41, die Scheibe 34 und Ähnlichem an den Anker 37 übertragen wurde; der Anker 37 überträgt dann die so aufgenommen Drehantriebskraft über den Halteabschnitt 38 des Ankers, die Kompressorwelle 39 und Ähnlichem an einen Kompressor.
Das Kugellager 36 und die Scheibe 34 sind normalerweise in Positionen angeordnet, die in einer Richtung entlang der Achse P relativ zueinander verschoben sind, um die elektromagnetische Kupplung 31 so kompakt wie möglich zu machen. Die Reibfläche 35b des Rotors 35 und die gerieben zu werdende Oberfläche 37a des Ankers sind so ausgestaltet, daß, wenn die elektromagnetische Spule 33 nicht angeschaltet ist, ein vor­ gegebener Spalt g von relativ kleiner Größe vorliegen kann, beispielsweise von unge­ fähr 0,5 mm zwischen den beiden Oberflächen 35b und 37a. Dieser gegebene Spalt g wird unter Berücksichtigung der Fehler in den Abmessungen oder den Fehlern bei der Montage der jeweiligen Elemente bestimmt. Wenn der gegebene Spalt g übermäßig groß ist, dann muß auch die von der Magnetspule 33 zu erzeugende Magnetkraft groß sein. Daher sollte der Spalt g unter Berücksichtigung der oben erwähnten Elemente auf einen Minimalwert gesetzt werden.
Aufgrund des oben erwähnten Aufbaus kann eine durch die Spannkraft des Keilriemens 41 erzeugte Radiallast auf das Kugellager 36 als geneigte Momentenlast wirken, da die Scheibe 34 und das Kugellager 36 in ihrer Lage relativ zueinander entlang der Achse P verschoben sind.
Dann sind die Nuten 12a und 13a der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 des Kugellagers 36 jeweils so ausgebildet, daß ihre jeweiligen Krümmungsradien re und ri eine der oben erwähnten Gleichungen (1), (5) und (6) erfüllen können. Wenn daher das Ku­ gellager 36 derart ausgebildet ist, daß die jeweiligen Krümmungsradien re und ri die Gleichung erfüllen können, dann kann der maximale Betrag der Axialverschiebung des äußeren Laufrings 12 oder Ähnlichem des Kugellagers 36 auf 0,15 mm oder weniger begrenzt werden. Entsprechend kann der Betrag der relativen Verschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 entlang der Achse P begrenzt werden, so daß selbst dann eine Berührung zwischen dem Rotor 35 und dem Anker 37 verhin­ dert werden kann, wenn die elektromagnetische Spule 33 nicht mit Energie versorgt wird.
Wenn außerdem die äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 jeweils so ausgebildet sind, daß die jeweiligen Krümmungsradien re und ri die Gleichung 5 erfüllen können, dann kann der maximale Betrag der Axialverschiebung des äußeren Laufrings 12 oder Ähnlichem des Kugellagers 36 auf 0,125 mm oder weniger begrenzt werden. Entspre­ chend kann die relative Verschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 entlang der Achse P begrenzt werden, so daß eine Berührung zwischen dem Rotor 35 und dem Anker 37 verhindert werden kann, selbst wenn die elektromagneti­ sche Spule 33 nicht mit Energie versorgt wird.
Wenn des weiteren die äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 derart ausgebildet sind, daß die jeweiligen Krümmungsradien re und ri die Gleichung (6) erfüllen können, dann kann der maximale Betrag der Axialverschiebung des äußeren Laufrings 12 oder Ähnlichem des Kugellagers 36 auf 0,1 mm oder weniger begrenzt werden. Entspre­ chend kann die relative Verschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 entlang der Achse P begrenzt werden, so daß ein Kontakt zwischen dem Rotor 35 und dem Anker 37 verhindert werden kann, selbst wenn die elektromagnetische Spule 33 nicht mit Energie versorgt wird.
Außerdem können bevorzugt die jeweiligen Krümmungsradien re und ri der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 in einem Bereich liegen, der die oben erwähnte Glei­ chung (7) erfüllt. In diesem Fall kann der Abrieb bei den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 bezüglich der Kugel 14 begrenzt werden, so daß sie sich glatt drehen kann.
Des weiteren kann die Kugel 14 des Kugellagers 36 bevorzugt aus Keramik, wie bei­ spielsweise Siliciumnitrid oder Ähnlichem gefertigt sein. In diesem Fall können die jewei­ ligen Krümmungsradien re und ri der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 groß sein, was bevorzugt den Abrieb der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 verrin­ gert. Des weiteren kann die Kugel 14, was noch mehr bevorzugt ist, aus Siliciumnitrid oder Siliciumcarbid gefertigt sein. In diesem Fall kann der maximale Betrag der Axial­ verschiebung des Lagers weiter verringert werden.
Außerdem kann der innere Laufring 13 des Kugellagers 36 bevorzugt aus Keramik, wie beispielsweise Siliciumnitrid, oder aus Edelstahl gefertigt sein.
In einigen Fällen kann die Temperatur am Umfang der elektromagnetischen Kupplung 31 100°C überschreiten. Da der innere Laufring 13 des Kugellagers 36 auf das Kom­ pressorgehäuse 40 gepaßt ist und dieses berührt, kann unter der Hochtemperaturum­ gebung der Spalt zwischen dem Kugellager 36 aufgrund der Wärmeausdehnung des Kompressors 40 verschwinden, wenn der eingepaßte und in Kontakt stehende Abschnitt des Kompressorgehäuses 40 mit dem inneren Laufring 13 aus einem Werkstoff gebildet ist, wie beispielsweise Aluminium, das einen größeren linearen Ausdehnungskoeffi­ zienten aufweist als der Edelstahl, aus dem das Kugellager 36 gefertigt ist. Dies kann auf unerwünschte Weise die Möglichkeit erhöhen, daß sich das Kugellager 36 nicht glatt drehen kann.
Wenn jedoch der innere Laufring 13 aus einem Werkstoff mit einem kleinen linearen Ausdehnungskoeffizienten, wie beispielsweise Siliciumnitrid oder Edelstahl gefertigt ist, kann die Wärmeausdehnung des inneren Laufrings 13 begrenzt werden, was es möglich macht zu verhindern, daß der Spalt innerhalb des Kugellagers 36 aufgrund der Wärme­ ausdehnung des Kompressorgehäuses verschwindet. Daher kann in diesem Fall selbst in einer Hochtemperaturumgebung eine glatte Drehung des Kugellagers 36 sicherge­ stellt werden.
Des weiteren kann als Kugellager 36 ein Kugellager mit vier Kontaktpunkten verwendet werden, bei dem sich die Kugel 14 und die äußeren und inneren Laufringe 12, 13 an vier Punkten berühren. In diesem Fall kann die Axialverschiebung des Kugellagers 36 weiter positiv begrenzt werden. Außerdem können im Falle des Kugellagers mit vier Kontaktpunkten aus dem Gesichtspunkt einer Verhinderung eines einseitig überwiegen­ den Abriebs vorzugsweise die jeweiligen Innenflächen der Nuten 12a und 13a, die als die Laufflächen der äußeren und inneren Laufflächen 12 und 13 dienen, nitriert sein.
Bei Verwendung eines Kugellagers 36 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Axialverschiebung des Kugellagers begrenzt werden, da die jeweiligen Krüm­ mungsradien re und ri der Nuten 12a und 13a der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 eine der oben erwähnten Gleichungen 1, 5 und 6 erfüllen. Dank dessen kann die gegenseitige Verschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufringen 12 und 13 entlang der Achse P begrenzt werden.
Außerdem wird bei der elektromagnetischen Kupplung 31 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ein einreihiges Kugellager 36 verwendet, um den Rotor 35 drehbar zu lagern. Dies kann die Weite des Kugellagers 36 entlang der Richtung der Achse P begrenzen, wodurch es möglich ist, die Größe des Kugellagers 36 zu verringern. Dies bedeutet, daß das Kugellager 36 kompakt ausgestaltet werden kann; insbesondere kann ein Anstieg bei der Größe des Kugellagers 36 verhindert werden und außerdem können das Gewicht und die Herstellkosten des Kugellagers 36 verringert werden.
Des weiteren kann gemäß der vorliegenden elektromagnetischen Kupplung 31 die rela­ tive Axialverschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufflächen 12 und 13 des Kugellagers 36 entlang der Achse P kleiner gemacht werden als der Spalt g, der zwi­ schen der Reibfläche 35b des Rotors 35 und der gerieben zu werdenden Oberfläche 37a des Ankers 37 ausgebildet ist, da die Nuten 12a und 13a der äußeren und inneren Laufringe 12 und 13 des in der elektromagnetischen Kupplung 31 verwendeten Kugella­ gers 36 jeweils derart ausgebildet sind, daß ihre jeweiligen Krümmungsradien eine der oben erwähnten Gleichungen (1), (5) und (6) erfüllen. Daher sind der Rotor 35 und der Anker 37 an einem gegenseitigen Kontakt gehindert, selbst wenn die elektromagnetische Spule 33 nicht mit elektrischer Energie versorgt wird, wodurch eine Beschädigung des Rotors 35 und des Ankers 37 verhindert werden kann.
Gemäß dem oben erwähnten Ausführungsbeispiel kann eine elektromagnetische Kupplung erhalten werden, die im folgenden beschrieben wird:
(Anmerkung 1)
Eine elektromagnetische Kupplung die umfaßt: einen Drehkörper, einen gedreht zu wer­ denden Körper, eine elektromagnetische Spule und ein Kugellager. Der Drehkörper ist aus einem Metall gefertigt, das als Magnetmaterial dient, er kann über eine Antriebs­ quelle angetrieben oder gedreht werden und umfaßt eine Reibfläche. Der gedreht zu werdende Körper ist aus einem Metall gefertigt, das als Magnetmaterial dient und eine gerieben zu werdende Oberfläche umfaßt, die gegenüber der Reibfläche des Drehkör­ pers angeordnet ist. Die elektromagnetische Spule ist so aufgebaut, daß sie, wenn sie mit Energie versorgst wird, eine Magnetkraft erzeugt, und zumindest den Drehkörper oder den gedreht zu werdenden Körper anzieht, wodurch es möglich ist, daß die Reib­ fläche des Drehkörpers und die gerieben zu werdende Fläche des gedreht zu werden­ den Körpers einander anziehen. Das Kugellager lagert den Drehkörper derart, daß sich der Drehkörper frei drehen kann.
(Anmerkung 2)
Eine elektromagnetische Kupplung gemäß Anmerkung 1, wobei das Kugellager einen äußeren Laufring, einen inneren Laufring und eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel aufweist, wobei in den jeweiligen Kontaktflächen der äußeren und inneren Laufringe bezüglich der Kugel Nuten entlang der Umfangsflä­ che des Laufrings mit jeweils einem bogenförmigen Querschnitt derart ausgebildet sind, daß der Krümmungsradius re der Nut im äußeren Laufring und der Krümmungsradius ri der Nut im inneren Laufring jeweils in einem Bereich liegen, in dem 1,0 ≦ (re +ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 erfüllt ist. Dabei bezeichnet Da: den Durchmesser der Kugel, dm: den Mittelwert der Durchmesser der inneren und äußeren Laufringe des Kugellagers.
(Anmerkung 3)
Eine elektromagnetische Kupplung nach Anmerkung 1, wobei das Kugellager einen äu­ ßeren Laufring, einen inneren Laufring und eine rollbar zwischen den äußeren und inne­ ren Laufringen angeordnete Kugel umfaßt, wobei in den jeweiligen Kontaktflächen der äußeren und inneren Laufringe bezüglich der Kugel Nuten entlang der Umfangsrichtung des Laufrings mit jeweils einem bogenförmigen Querschnitt derart ausgebildet sind, daß der Krümmungsradius re der Nut im äußeren Laufring und der Krümmungsradius ri der Nut im inneren Laufring jeweils in einem Bereich liegen, in dem 1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 erfüllt ist. Dabei bezeichnet Da: den Durchmesser der Kugel, dm: den Mittelwert der Durchmesser der inneren und äußeren Laufringe des Kugellagers.
(Anmerkung 4)
Eine elektromagnetische Kupplung nach Anmerkung 1, wobei das Kugellager einen äu­ ßeren Laufring, einen inneren Laufring und eine rolbar zwischen den äußeren und inne­ ren Laufringen angeordnete Kugel aufweist, wobei in den jeweiligen Kontaktflächen der äußeren und inneren Laufringe bezüglich der Kugel Nuten entlang der Umfangsrichtung des Laufrings mit jeweils einem bogenförmigen Querschnitt derart ausgebildet sind, daß der Krümmungsradius re der Nut im äußeren Laufring und der Krümmungsradius ri der Nut im inneren Laufring jeweils in dem Bereich liegen, in dem 1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,963 (Da/dm)-0,0315 erfüllt ist. Dabei ist Da: der Durchmesser der Kugel, dm: der Mittelwert der Durchmesser der inneren und äußeren Laufringe des Kugellagers.
Gemäß der elektromagnetischen Kupplung nach Anmerkung 1 kann die Weite der elek­ tromagnetischen Kupplung entlang der Axialrichtung des Kugellagers begrenzt werden, da das Kugellager verwendet wird, um den Drehkörper drehbar zu lagern. Daher kann die elektromagnetische Kupplung kompakt ausgestaltet werden; insbesondere kann ein Anstieg bei der Größe der elektromagnetischen Kupplung und ein Anstieg des Gewichts und der Herstellkosten der elektromagnetischen Kupplung verringert werden.
Gemäß der elektromagnetischen Kupplung nach den Anmerkungen 2 bis 4 kann die Axialverschiebung des Kugellagers entlang der Axialrichtung desselben kleiner gemacht werden als der Spalt, der zwischen der Reibungsfläche des Drehkörpers und der ge­ rieben zu werdenden Fläche des gedreht zu werdenden Körpers ausgebildet ist. Zusätz­ lich sind sowohl eine Verringerung der Größe als auch eine Verringerung des Gewichts und der Herstellkosten der elektromagnetischen Kupplung möglich, selbst wenn ein ein­ reihiges Kugellager verwendet wird, bei dem eine einzelne Kugel entlang der Achse desselben angeordnet ist, da die jeweiligen Krümmungsradien re und ri der äußeren und inneren Laufflächen des Kugellagers in einem Bereich liegen, der eine der oben er­ wähnten Gleichungen (1), (5) und (6) erfüllt. Dank dessen kann verhindert werden, daß die Reibfläche des Drehkörpers und die gerieben zu werdende Fläche des gedreht zu wer­ denden Körpers in Kontakt miteinander kommen, wenn die elektromagnetische Spule nicht mit Energie versorgt wird, wodurch es möglich ist, eine Beschädigung des Dreh­ körpers und des gedreht zu werdenden Körpers zu verhindern. Bei einem erfindungs­ gemäßen Kugellager kann die Axialverschiebung des Kugellagers begrenzt werden, da die jeweiligen Krümmungsradien re und ri der äußeren und inneren Nuten des Kugella­ gers in einem Bereich liegen, in dem eine der oben erwähnten Gleichungen (1), (5) und (6) erfüllt ist. Daher kann der Bereich der relativen Verschiebung zwischen den äußeren und inneren Laufringen entlang der Achse des Kugellagers begrenzt werden.
Obwohl die Erfindung in ihrer bevorzugten Form und ihrem bevorzugten Aufbau mit ei­ nem gewissen Maß an Genauigkeit beschrieben wurden, ist es klar, daß die vorliegende Offenbarung der bevorzugten Form in den Details der Konstruktion und in der Kombina­ tion und Anordnung der Teile geändert werden kann, ohne daß vom Kern und Schutz­ bereich der Erfindung, wie sie im folgenden beansprucht wird, abgewichen wird.

Claims (18)

1. Kugellager umfassend:
einen äußeren Laufring;
einen inneren Laufring; und
eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel, wobei jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmi­ gen Querschnitt umfaßt, die in deren Kontaktflächen bezüglich der Kugel so aus­ gebildet ist, daß sie sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, und wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils zumindest eine der drei folgenden Glei­ chungen erfüllt,
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (1),
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (2),
und
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (3),
wobei Da: der Kugeldurchmesser, und dm: der Mittelwert der Durchmesser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe ist.
2. Kugellager nach Anspruch 1, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äuße­ ren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,006 ≦ (re + ri)/Da
erfüllen, wobei Da: der Kugeldurchmesser ist.
3. Kugellager nach Anspruch 1, wobei die Kugel aus Keramik gefertigt ist.
4. Kugellager nach Anspruch 1, wobei das Kugellager ein Kugellager mit vier Kon­ taktpunkten ist, bei dem sich eine Kugel und die äußeren und inneren Laufringe an vier Punkten berühren.
5. Kugellager nach Anspruch 1, wobei der maximale Betrag der Axialverschiebung zwischen dem äußeren Laufring und dem inneren Laufring in axialer Richtung derselben 0,15 mm oder weniger beträgt.
6. Kugellager, umfassend:
einen äußeren Laufring;
einen inneren Laufring; und
eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel, wobei jeder der inneren und äußeren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmi­ gen Querschnitt umfaßt, die in der Kontaktfläche derselben bezüglich der Kugel so ausgebildet ist, daß sie sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsra­ dius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304
erfüllt, wobei Da: der Durchmesser der Kugel, und dm: der Mittelwert der Durch­ messer der Nuten der inneren und äußeren Laufringe ist.
7. Kugellager nach Anspruch 6, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äuße­ ren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255
erfüllt, wobei Da: der Kugeldurchmesser, und dm: der Mittelwert der Durchmes­ ser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe ist.
8. Kugellager nach Anspruch 7, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äuße­ ren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315
erfüllt, wobei Da: der Kugeldurchmesser, und dm: der Mittelwert der Durchmes­ ser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe ist.
9. Kugellager nach Anspruch 6, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äuße­ ren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,0 ≦ (re + ri)/Da
erfüllt, wobei Da: der Kugeldurchmesser ist.
10. Kugellager nach Anspruch 6, wobei die Kugel aus Keramik gefertigt ist.
11. Kugellager nach Anspruch 6, wobei das Kugellager ein Kugellager mit vier Kon­ taktpunkten ist, bei dem eine Kugel und äußere und innere Laufringe einander an vier Punkten berühren.
12. Kugellager nach Anspruch 6, wobei der maximale Betrag der Axialverschiebung zwischen dem äußeren Laufring und dem inneren Laufring in axialer Richtung derselben 0,15 mm oder weniger beträgt.
13. Elektromagnetische Kupplung, die umfaßt:
einen Drehkörper, der aus einem Magnetmaterial gefertigt ist und durch eine An­ triebsquelle angetrieben ist, wobei der Drehkörper eine Reibfläche aufweist;
einen gedreht zu werdenden Körper, der aus einem Magnetmaterial gefertigt ist, wobei der gedreht zu werdende Körper eine gerieben zu werdende Oberfläche gegenüber der Reibfläche des Drehkörpers aufweist,
eine elektromagnetische Spule, die, wenn sie mit Energie versorgt ist, eine Ma­ gnetkraft erzeugt, um zumindest den Drehkörper und/oder den gedreht zu wer­ denden Körper anzuziehen und dadurch zu ermöglichen, daß sich die Reibfläche des Drehkörpers und die gerieben zu werdende Fläche des gedreht zu werden­ den Körpers einander anziehen; und
ein Kugellager, das den Drehkörper drehbar lagert.
14. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 13, wobei das Kugellager umfaßt:
einen äußeren Laufring;
einen inneren Laufring; und
eine rollbar zwischen den äußeren und inneren Laufringen angeordnete Kugel, wobei jeder der äußeren und inneren Laufringe eine Nut mit einem bogenförmi­ gen Querschnitt aufweist, die in den Kontaktflächen derselben bezüglich der Ku­ gel so ausgebildet ist, daß sie sich in Umfangsrichtung derselben erstreckt, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsra­ dius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils zumindest eine der drei folgenden Gleichungen erfüllt,
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9746 (Da/dm)-0,0304 (1),
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9760 (Da/dm)-0,0255 (2),
und
1,0 ≦ (re + ri)/Da ≦ 0,9638 (Da/dm)-0,0315 (3),
wobei Da: der Kugeldurchmesser, und dm: der Mittelwert der Durchmesser der Nuten der inneren und äußeren Laufringe ist.
15. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 14, wobei der Krümmungsradius re der Nut des äußeren Laufrings und der Krümmungsradius ri der Nut des inneren Laufrings jeweils eine Gleichung
1,006 < (re + ri)/Da
erfüllen, wobei Da: der Kugeldurchmesser ist.
16. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 14, wobei die Kugel aus Keramik gefertigt ist.
17. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 14, wobei das Kugellager ein Ku­ gellager mit vier Kontaktpunkten ist, bei dem eine Kugel und äußere und innere Laufringe einander an vier Punkten berühren.
18. Elektromagnetische Kupplung nach Anspruch 14, wobei der maximale Betrag der Axialverschiebung zwischen dem äußeren Laufring und dem inneren Laufring in axialer Richtung derselben 0,15 mm oder weniger beträgt.
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