DE19962212A1 - Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen mit in ihren zueinander verschiebbaren Rohrteilen gebildeten, axialen Leitungen - Google Patents
Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen mit in ihren zueinander verschiebbaren Rohrteilen gebildeten, axialen LeitungenInfo
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Abstract
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen mit in den zueinander verschiebbaren Rohrabschnitten entsprechenden Profils gebildeten axialen Leitungen. Sie umfasst eine Fettmuffe (4) im inneren Rohrabschnitt (10), die innerhalb diesem mit einem Fettverteilerelement (5) verbunden ist, das festliegend mit dem inneren Rohrteil (10) selbst innerhalb des äußeren Rohrteils (11). Die ineinandergreifenden Innen- und Außenrohrteile (10, 11) zwischen ihren vorstehenden Flächen axialen Leitungen (12). Das Verteilerelement (5) weist zwei Abschnitte (50, 51) auf, wobei der eine (50) im Innenrohrteil (10) aufgenommen ist, der andere (51) mit vermindertem Spiel im Innenprofil des Außenrohrteils (11) verschiebbar ist. Im Inneren des Verteilerelementes (5; 500) ist ein mittiger Durchgang des Fettes zu den axialen Leitungen (12) ausgenommen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiereinrichtung für tele
skopische Wellen mit in ihren zueinander verschiebbaren Rohrteilen
gebildeten, axialen Leitungen. Die teleskopische Welle ist insbeson
dere eine Gelenkswelle für die Kraftübertragung von einem landwirt
schaftlichen Traktor auf eine Arbeitsmaschine oder ein Anbaugerät.
Im allgemeinen umfasst eine Gelenkwelle eine aus zwei Rohrteilen be
stehende Zwischenwelle, die an deren jeweiligen, freien Enden ein
Gabelgelenk oder ähnliches tragen. Die Rohrteile der Zwischenwelle,
eines außen und eines innen, besitzen entsprechende Profile, um zu
einander das eine im anderen verschiebbar zu sein, jedoch an einer
gegenseitigen Verdrehung verhindert zu werden. Die Gelenkwelle
kann sich den gegenseitigen Verstellungen des Traktors und der Ar
beitsmaschine oder des Anbaugerätes dank der gegenseitigen Ver
stellungen der Rohrteile anpassen, die eine Verlängerung und eine
Verkürzung erlauben.
Diese Anpassung in der Verlängerung und Verkürzung erfolgt unter
einem in allgemeinen hohen Übertragungsmoment und erzeugt daher
auf den Berührungsflächen der Rohrteile der Zwischenwelle Reibung.
Die Folgen davon sind Erhitzung und Verschleiß der genannten Teile
mit klaren Folgen in der Verkürzung der Lebensdauer wegen Fehlern
und Brüchen.
Es wurden schon Schmiereinrichtungen ausgeführt, die in eine Ge
lenkwelle eingebaut wurden, um die Zusammenbau- und Wiederzu-
sammenbauarbeiten zu vermeiden, die für die periodische
Schmierung der Innenfläche des Außenrohrteils oder die äußere des
Innenrohrteils erforderlich wären.
Unter anderem offenbart das italienische Patent derselben Anmelde
rin Nr. 1.286.359 eine Schmiereinrichtung für Gelenkwellen, umfas
send eine Kugelschmierbüchse, die in der Gabel des Innenrohrteils
der Gelenkwelle eingebaut und innerhalb dieser durch ein Verbin
dungsröhrchen mit einem Fettspeicher- und Verteilungselement ver
bunden ist, das innerhalb des Innenrohrteils positioniert ist und eine
Innenausnehmung besitzt, die über eigene Öffnungen und entspre
chende am Innenrohrteil ausgenommene Durchgangsbohrungen mit
der Innenfläche des Außenrohrteils der Zwischenwelle verbunden ist.
Diese Einrichtung ist daher in der Lage, von außen das Fett zwischen
den Innen- und Außenrohrteilen eines teleskopischen Rohrs einzu
bringen, ohne dass irgend was von dem Getriebe abgenommen wer
den müsste. Da das Spiel bzw. der Zwischenraum zwischen den bei
den Rohrteilen der teleskopischen Wellen verhältnismäßig klein ist,
da er im allgemeinen zwischen 0,5 und 0,9 mm liegt, ist das Fett we
gen seiner Viskosität nicht in der Lage, axial in diesem Zwischen
raum zu fließen, außer für einige Zentimeter. Dies ist darauf zurück
zuführen, dass der Gleitwiderstand derart schnell erhöht wird, dass
es einer Bedienungsperson nicht gelingt, mit einer manuellen
Einspritzpumpe das Fett ins Innere zu pumpen. Es folgt daraus, dass
die Fettmenge, die sich in den Zwischenraum zwischen den beiden
Rohrteilen der teleskopischen Welle zwängt, derart niedrig ist, dass
eine dürftige Fläche gegenüber jener der effektiven Gleitung bedeckt
wird, mit der Folge, dass die Schmierung unzureichend ist.
Wird andererseits bei Verwendung eines angetriebenen Schmiergerä
tes, das Fett mit einem genügend hohen Druck für eine wirksame
Ausbreitung in diesen Zwischenraum austritt, könnte dieser
Druck die Dichtung der Koppelung im Verbindungsröhrchen
gefährden, das üblicher Weise aus Kunststoff besteht. Überdies,
auch wenn dieses Röhrchen für hohe Drücke ausgelegt sein würde,
könnte periodisch angetriebene Schmiergeräte an Ort und Stelle
nicht verfügbar sein.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt daher darin, die ge
nannten Nachteile zu beseitigen, um eine wirksame Schmierung der
Oberflächen der beiden in gegenseitiger Gleitberührung liegenden
Rohrteile zu erhalten.
Die durch die folgenden Patentansprüche gekennzeichnete Erfindung
löst das Problem, eine Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen
mit in den zueinander verschiebbaren Rohrabschnitten entsprechen
den Profils gebildeten axialen Leitungen, insbesondere einer Ge
lenkwelle zur Kraftübertragung einer Zapfwelle eines landwirtschaft
lichen Traktors an ein Anbaugerät zu liefern, wobei die Schmierein
richtung eine Fettbüchse im inneren Rohrabschnitt umfasst, die in
nerhalb diesem mit einem Fettverteilerelement verbunden ist, das
festliegend mit dem inneren Rohrteil selbst innerhalb des äußeren
Rohrteils beweglich ist, die unter einem allgemeinen Gesichtspunkt
dadurch gekennzeichnet ist, dass:
- - die ineinandergreifenden Innen- und Außenrohrteile zueinander beweglich, jedoch gegenseitig drehfest, zwischen der Außenflä che des Innenrohrteils und der Innenfläche des Außenrohrteils a xiale Leitungen umfassen;
- - die Fettbüchse in einer Schmiermuffe aufgenommen ist, die an einem Ende des Innenrohrteils befestigt ist;
- - das Verteilerelement zwei Abschnitte umfasst, wobei der erste Ab schnitt stabil im Innenrohrteil am Ende aufgenommen ist, das zu jenem abgewandt ist, das die Fettbüchse aufnimmt; wobei der zweite Abschnitt mit vermindertem Spiel im Innenprofil des Außenrohrteils verschiebbar ist, wobei im ersten Abschnitt des Verteilerelementes ein mittiger Durchgang in Fortsetzung zu einem Verbindungsröhrchen mit der Schmiermuffe ausgenommen ist, wobei radiale Durchgangswege innen mit dem mittigen Durchgang in Fortsetzung des Anschlussüberganges und außen über Austrittsöffnungen mit den Mündungen der axialen, nicht vom Innenrohrteil bedeckten Leitungen verbunden sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen nä
her aus der folgenden, ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten
Ausführungsform hervor, die beispielsweise, jedoch nicht begrenzend
in den beigelegten Zeichnungen dargestellt ist. Es zeigen,
Fig. 1 im Längsschnitt eine teleskopische Welle mit einer erfin
dungsgemäßen Schmiereinrichtung,
Fig. 2 eine erste Ausführungsform der Rohrteile der teleskopi
schen Welle, nur diese im Schnitt gemäß der Linie A-A aus
Fig. 1,
Fig. 3 in axonometrischer Ansicht eine erste Ausführungsform ei
nes Fettverteilerelementes der teleskopischen Welle aus
Fig. 1,
Fig. 4 ein Fettverteilerelement der teleskopischen
Welle in perspektivischer Ansicht,
Fig. 5 und 6 in axonometrischen Ansichten einerseits und jeweils
andererseits ein Schirmelement der Blende der teleskopi
schen Welle aus Fig. 1,
Fig. 7 in axonometrischer Ansicht ein Fettverteilerelement, mit
Blende, der teleskopischen Welle aus Fig. 1,
Fig. 8 und 9 die teleskopische Welle aus Fig. 1 in Schnitten gemäß
der Linie B-B jeweils in einer ersten und einer zweiten Po
sition der Blende,
Fig. 10 in einer axonometrischen Ansicht eine zweite Ausführungs
form eines Fettverteilerelementes der Schmiereinrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung,
Fig. 11 eine zweite Ausführungsform der Rohrteile der teleskopi
schen Welle, nur diese im Schnitt, gemäß der Linie A-A aus
Fig. 1,
Fig. 12 eine dritte Ausführungsform der Rohrteile der teleskopi
schen Welle, nur diese im Schnitt gemäß der Linie A-A aus
Fig. 1.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 1 insgesamt mit 1 eine
teleskopische Zwischenwelle, insbesondere einer Gelenkwelle ange
geben. Die Zwischenwelle 1 ist in zwei koaxialen Rohrteilen ausge
führt, ein innerer 10 und eine äußerer 11, die an den jeweiligen frei
en Enden ein Gabelgelenk oder ähnliches tragen (in Fig. 1 ist eine
Gabel 2 gezeigt, die dem inneren Rohrteil 10 zugeordnet ist, an de
ren anderem Ende ein Stopfenabschnitt 3 dargestellt ist). Die tele
skopische Welle 1 befindet sich innerhalb einer Schutzhülle, die
schematisch durch punktierte Linien 14, 15 dargestellt ist.
Die Innen- und Außenrohrteile 10, 11 der Zwischenwelle 1 sind inein
ander geschoben, zueinander verschiebbar, jedoch gegenseitig dreh
fest. Dazu müssen die Innen- und Außenrohrteile Querschnitte ent
sprechenden Profils, beispielsweise dreilappig wie in einer in Fig. 2
dargestellten ersten Ausführungsform oder fünfeckig besitzen, wie je
ne mit 100 und 110 in einer zweiten, in der Fig. 11 dargestellten
Ausführungsform, oder mit einem Sinusverlauf wie jene mit 101 und
mit 101 und 111 in einer in Fig. 12 dargestellten, dritten
Ausführungsform gezeigt. Es ist klar, dass weitere Profile von
Rohrteilen herangezogen werden können, wenn sie nur die
gegenseitige Verschiebung ohne gegenseitige Verdrehung derselben
erlauben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind zwischen der Innenfläche des
inneren Rohrteils 10 und der Außenfläche des Außenrohrteils 11, au
ßer dem üblichen Spiel oder Zwischenraum, der die einwandfreie, ge
genseitige Verschiebung erlaubt, im allgemeinen mit 12 bezeichnete
Leitungen gebildet. In allen oben angegebenen Ausführungsformen,
sind die Leitungen 12 als nicht übereinstimmende Krümmungen zwi
schen zwei Rohrteilen (im allgemeinen zwischen zwei nacheinander
folgenden Rippen wie in Fig. 2 und 12) nach au
ßen von Abschnitten des Außenrohrteils 11 erhalten. Es soll nur ge
rade darauf hingewiesen werden, dass die in den dargestellten Aus
führungsformen gezeigten Leitungen 12 als Vorsprünge des Abschnit
tes des Außenrohrteils, wie jene mit 13 in Fig. 2 angegeben, erhal
ten sind; ähnliche Leitungen, auch wenn nicht dargestellt, können mit
Einbuchtungen erhalten werden, die im Schnitt des Innenrohrteils 10
ausgeführt werden. Die Funktion dieser Leitungen, die nachfolgend
eingehend erklärt wird, ist jene, die axiale Ausbreitung des Fettes zu
erlauben.
Im Bereich der Gabel 2 ist am Innenrohrteil 10 der teleskopischen
Welle 1 eine Schmiermuffe 4 über einen in einer Durchgangsbohrung
40 vorgesehenen Spanndorn befestigt. Der Spanndorn legt überdies
den Innenrohrteil 10 an der Gabel 2 fest. An der Muffe 4 ist eine
Fettbüchse 41 vorgesehen, die mit einem Kugelventil 42 für die Kop
pelung mit einer Fettspritzpumpe (nicht dargestellt) versehen ist. Wie
in Fig. 3 gezeigt, besitzt die Muffe 4 ein dreilappiges Profil, das je
nem der Ausnehmung des Innenrohrteils 10 identisch ist. Die Muffe
(nicht gezeigt) für die Rohrteile der zweiten und der dritten Ausfüh
rungsform (Fig. 11 und 12) werden entsprechende Profile besitzen.
Die Muffe 4 weist einen Anschlagrand 45 und zweckmäßige abge
schrägte Kanten 12 in der abgewandten Seite auf.
Durch die Fettbüchse 41 ist innerhalb der Muffe 4 ein Durchgang
(nicht gezeigt) für das Fett ausgeführt, der zu einem Anschlussüber
gang 43 für ein Verbindungsröhrchen 44 führt. Das Verbindungsröhr
chen 44, das aus einem Kunststoff geeigneter Länge hergestellt wer
den kann, ist an seinem anderen Ende mit einem Anschlussübergang
53 eines Fettverteilerelementes 5 verbunden, das in einer ersten
Ausführungsform in Fig. 4 und 7 gezeigt ist. Das Verbindungsröhr
chen 44 ist koaxial zur mittigen Drehachse der teleskopischen Welle
1 positioniert, um die durch die Zentrifugalkraft erzeugten Beanspru
chungen zu vermindern.
Das Fettverteilerelement 5 umfasst zwei Abschnitte 50, 51 mit einem
dreilappigen Profil oder ähnlichen. Insbesondere ist der erste Ab
schnitt 50 mit abgeschrägten Kanten in seinen Abmessungen so
ausgeführt, dass er unter Pressung im Innenrohrteil 10 am Ende ein
gebracht ist, das gegenüber jenem angeordnet ist, das die Schmier
muffe 40 aufnimmt. Der Abschnitt 50 schließt dichtend den Innenrohr
teil 10. Der zweite Abschnitt 51 des Fettverteilerelementes 5 besitzt
ein zum Innenprofil des Außenrohrteils 11 komplementär ausgebilde
tes Profil, jedoch mit ausreichendem Spiel, um die Verschiebung in
nerhalb desselben zu erlauben.
Wie in Fig. 8 und 9 gezeigt, sind innerhalb des Fettverteilerelemen
tes 5 radiale Durchgangswege ausgenommen, die im allgemeinen mit
52 gekennzeichnet sind und axiale Durchgangswege, die im allgemei
nen mit 54 gekennzeichnet sind.
Die radialen Durchgangswege 52 sind innen mit einem mittigen Durch
gang 55 in Fortsetzung des Anschlussüberganges 53 und außen mit
Leitungen 12 verbunden, die axial zwischen den vorspringenden
Flächen der Innen- und Außenrohrteile axial ausgeführt sind.
Dazu sind die Austrittsöffnungen der radialen Durchgangswege 52
dank der Tatsache freigelassen, dass sie an Nasen 56 (Fig. 4) mit
Flächen 57 vorgesehen sind, die als Anschlag für das Ende des In
nenrohrteils 10 wirken, wobei sie auf diese Weise die weitere Einfüh
rung des Verteilerelementes 5 in das Innenrohrteil 10 und daher die
Abdeckung dieser Öffnungen verhindern.
Die axialen Durchgangswege 54 erstrecken sich längs der gesamten
Länge des Verteilerelementes 5 und verbinden den Innenhohlraum
des Innenrohrteils 10 mit einem Raum 58 des Außenrohrteils 11, der
zwischen dem Verteilerelement 5 und dem Stopfen 3 liegt. Die Funk
tion der axialen Durchgangswege 54 wird nachfolgend beschrieben.
Im Abschnitt 51 des Verteilerelementes 5 ist überdies eine Nut 59
vorgesehen, um dessen Anschlag an einem Dorn zu vermeiden, der
das Außenrohrteil 11 mit einer Gabel (nicht in den Zeichnungen ge
zeigt) verbindet.
Gemäß einer ersten Ausführungsform des Fettverteilerelementes 5 ist
diesem eine Blende 6 zugeordnet, die durch mehrere nacheinander
koppelbare Schirmelemente 60 gebildet ist, die um einen im wesent
lichen zylindrischen Abschnitt 61 herum eingeführt werden, der zwi
schen dem Abschnitt 50 und dem Abschnitt 51 des Verteilerelementes
5 liegt. In den Zeichnungen (Fig. 1, 7 bis 9) sind deren drei darge
stellt; diese Anzahl kann jedoch auch verschieden sein.
Unter Bezugnahme auf Fig. 5 und 6 wird ein in Seitenansicht dar
gestelltes Schirmelement 60 jeweils von einer Seite und der anderen
Seite gezeigt. Das Schirmelement 60 besitzt innen ein Kreisbogen
profil 62, das dazu bestimmt ist, am zylindrischen Abschnitt 61 des
Verteilerelementes 5 aufgenommen zu werden, das durch die Ab
schnitte 50 und 60 radial zurückgehalten wird. Das Bogenprofil 62 ist
durch ein viereckiges Langloch 63 unterbrochen, das mit angemesse
nem Spiel über einer Nase 56 zu liegen kommt, ohne die Austrittsöff
nungen eines Durchgangsweges 52 zu verdecken. Das Schirmelement
60 besitzt außen ein Außenprofil 64, das möweflügelartig als Innen
profil des Außenrohrteils 11 in seiner ersten Ausführungsform und in
den Abmessungen derart ausgebildet ist, dass es innerhalb diesen
mit einem gewissen Spiel, auch dank der zweckmäßigen Abschrägun
gen 640 für die nachstehend näher erläuterten Zwecke gleitet.
Für den Zusammenbau in Reihenfolge verdünnt sich jedes Schirm
element 60 an entsprechenden Enden in komplementären Zungen 65,
66 um die Hälfte der Stärke und in zueinander abgewandten Richtun
gen. Auf diese Weise kann eine Zunge 65 eines Schirmelementes 60
der Blende 6 mit der komplementären Zunge 66 des nachfolgenden
Schirmelementes gekoppelt werden. Zu diesem Zwecke weist eine
Zunge 65 einen Vorsprung 56 auf, der dazu bestimmt ist, durch Über
einanderlappen und einen leichten Druck (sobald er einmal in seinem
Sitz eines zylindrischen Abschnittes 61 mit 120° Deckung in der vor
liegenden Ausführungsform angeordnet ist) in einer entsprechenden
Ausnehmung 660 einer komplementären Zunge 66 in Eingriff zu kom
men. Auf diese Weise sind die nacheinander angebrachten Schirm
elemente 60 am Verteilerelement 5 (Fig. 7) festliegend. Da die Vor
sprünge 650 eine weitgehende Koppelung mit den entsprechenden
Ausnehmungen 660 besitzen und, wie oben beschrieben, die Abmes
sungen der Schirmelemente deren gewisses radiales Spiel innerhalb
des Außenrohrteiles erlauben, besitzen die Schirmelemente 60 die
besitzen die Schirmelemente 60 die Möglichkeit, zueinander zwischen
zwei Positionen verschoben zu werden. Eine Position ist jene wie in
der Fig. 8 dargestellt, in der die Blende 6 mit ihren
Schirmelementen 60 am Verteilerelement 5 in Berührung mit dem
zylindrischen Abschnitt 61 anliegt; während in der anderen, in Fig.
9 dargestellten Position, die Blende 6 am Innenprofil des Au
ßenrohrteils 11 anliegt und die Schirmelemente voneinander mit ei
nem mit 69 angegebenen Spiel voneinander beabstandet sind.
Jedes Schirmelement 60 weist zufolge des Zusammenbaus einen Ü
bergangshohlraum 70 (Fig. 5) auf, der zur Schmiermuffe 4 gerichtet
ist, aus der eine Kuppel 67 und an ihren Seiten Winkelrahmen 68
hervorgehen. Diese besondere Profilierung des Übergangshohlrau
mes 70 wird nachfolgend erklärt.
Die Betriebsweise der Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen
gemäß der Erfindung ist wie folgt. Wird Fett über eine manuelle, am
Ventil 42 der Schmiermuffe 40 angebrachte Einspritzpumpe einge
pumpt, wird das Fett vom Anschlussübergang 43 der Muffe 40 über
das Verbindungsröhrchen 44 bis zum Anschlussübergang 53 des Ver
teilerelementes 5 vorgeschoben. Von da wird es über den mittigen
Durchgang 55 radial über die radialen Durchgangswege 52 bis den an
den Nasen 56 angeordneten Austrittsöffnungen verzweigt. Das Fett
wird auf die Schirmelemente 60 der Blende 6 aufgetragen. Der Schub
des Fettes auf die verhältnismäßig beweglichen Schirmelemente ver
schiebt radial nach außen die Schirmelemente 60 in die in Fig. 9
dargestellte Position. Das Außenprofil 64 der Schirmelemente 60
liegt einwandfrei am Innenprofil des Außenrohrteils 16 an. Dies trägt
dazu bei, eventuelle Leckagen für das Fett zu schließen. Über die
Rahmen 68 und die Kuppeln ihrer Übergangshohlräume 70, wird das
Fett axial in die Leitungen 12 zwischen die Innen- und Außenrohrteile
10, 11 gebracht. Von da ist es bequem, dass es umfangsmäßig sich
verbreitet, auch dank der relativen Bewegung zwischen den Innen-
und Außenrohrteilen.
Es ist klar, dass das Fett weniger Widerstand vorfindet, indem es in
den Leitungen fließt, als nicht über die Schirmelemente 60 und daher
im üblichen und daher verminderten Zwischenraum zwischen dem Au
ßenprofil des Abschnittes 51 des Verteilerelementes 5 und dem In
nenprofil des Außenrohrteils 11. Es ist nämlich die Viskosität des
Fettes in Betracht zu ziehen. Das Vorhandensein der Schirmelemente
ist insbesondere vorteilhaft, wenn der Widerstand die Verbreitung
des Fettes durch die Anwesenheit von sehr langen zu schmierenden
Abschnitten zunimmt.
Sobald der Schmiervorgang beendet ist, werden die Schirmelemente
60 in ihre zusammengezogene, in Fig. 8 dargestellte Position zu
rückgebracht. Dies wird durch kleine Abschrägungen 640 begünstigt,
die auf ihrem Außenprofil 64 (Fig. 5 und 6) ausgeführt sind und die
Schirmelemente 60 mit ihrem Profil 62 in Berührung mit dem zylindri
schen Abschnitt 61 des Verteilerelementes 5 zurückbringen. Dies ist
wichtig, da, sollten die Schirmelemente 60 mit ihrem Außenprofil im
mer in Berührung mit dem Innenprofil des Außenrohrteiles während
der relativen Bewegung der beiden Teile bleiben, würden sie als
Schaber des Schmierspaltes wirken, wobei so die Schmierung um
sonst wäre.
Das unverbrauchte oder schon verbrauchte Fett, das eventuell das
Verteilerelement überwinden würde, würde in den Raum 58 des Au
ßenrohrteils 11 übergehen; von dort über die axialen Durchgangswe
ge 54 würde es in Richtung der Muffe 4 zurückkehren und von diesem
über die Durchgänge (nicht dargestellt) in der Nähe der Gabel 2 aus
treten. Es ist hervorzuheben, dass es keine Möglichkeit gibt, dass
das aus dem Raum 58 zurückgehende Fett mit dem unverbrauchten
dem unverbrauchten Fett gemischt würde, das von der Schmiermuffe
4 zugeführt wird.
In der Fig. 10 ist eine zweite, insgesamt mit 500 gekennzeichnete
Ausführungsform eines Verteilerelementes dargestellt, die einen ers
ten, mit einem Abschlussübergang 530 angegebenen Abschnitt 501
und einem zweiten Abschnitt 510. In dieser Ausführungsform, ist der
Abschnitt 501 im wesentlichen identisch mit jenem der ersten Ausfüh
rungsform, während der Abschnitt 510 axial vorstehende Nasen 511
aufweist, die mit ihren radialen Oberflächen als Anschlagelement für
das Innenrohrteil 10 einer teleskopischen Welle 1 ähnlich jener aus
Fig. 1 wirkt. Die axial vorstehenden Nasen 511 sind umfangsmäßig
durch Einbuchtungen unterbrochen,. die im Grundriss die Austrittsöff
nungen von entsprechenden Radialen Austrittswegen 520 begrenzen,
die ähnlich jenen sind, die mit 52 im Verteilerelement 5 angegeben
wurden.
Es verseht sich, dass die Schmiereinrichtung, die das Verteilerele
ment 500 verwendet, konstruktiv einfacher und daher wirtschaftlicher
ist, auch wenn der axiale Auszug des Fettes nur durch die Abdich
tung der vorstehenden Profile des Abschnittes 510 und des Innenpro
fils des Außenrohrteils 11 verhindert wird. Es könnte zweckmäßig
sein, wenn die zu schmierenden Abschnitte nicht besonders lang
sind.
Die so konzepierte Erfindung kann zahlreiche Abänderungen und Va
rianten erfahren, die alle in den Erfindungsbereich selbst liegen. Ü
berdies können alle Einzelheiten durch technisch äquivalente Ele
mente ersetzt werden.
Claims (7)
1. Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen mit in den
zueinander verschiebbaren Rohrabschnitten entsprechenden
Profils gebildeten axialen Leitungen, insbesondere einer Ge
lenkwelle zur Kraftübertragung einer Zapfwelle eines landwirt
schaftlichen Traktors an ein Anbaugerät, wobei die Schmierein
richtung eine Fettmuffe im inneren Rohrabschnitt umfasst, die in
nerhalb diesem mit einem Fettverteilerelement verbunden ist,
das festliegend mit dem inneren Rohrteil selbst innerhalb des
äußeren Rohrteils beweglich ist, dadurch gekennzeichnet,
dass:
- 1. die ineinandergreifenden Innen- und Außenrohrteile (10, 11;
100, 110; 101, 111) zueinander beweglich, jedoch gegensei
tig drehfest, zwischen der Außenfläche des Innenrohrteils
(10; 100; 101) und der Innenfläche des Außenrohrteils(11;
110; 111) axiale Leitungen (12) umfassen;
- - die Fettbüchse in einer Schmiermuffe (4) aufgenommen ist, die an einem Ende des Innenrohrteils befestigt ist;
- - das Verteilerelement (5; 500) zwei Abschnitte (50, 51; 501, 510) umfasst, wobei der erste Abschnitt (50, 501) stabil im Innenrohrteil(10) am Ende aufgenommen ist, das zu jenem abgewandt ist, das die Fettmuffe (4) aufnimmt; wobei der zweite Abschnitt (51; 510) mit vermindertem Spiel im Innen profil des Außenrohrteils (11)verschiebbar ist, wobei im ers ten Abschnitt (50; 501) des Verteilerelementes (5; 500) ein mittiger Durchgang (55) in Fortsetzung zu einem Verbin dungsröhrchen mit der Schmiermuffe (4) ausgenommen ist, wobei radiale Durchgangswege (52) innen mit dem mittigen Durchgang (55) in Fortsetzung des Anschlussüberganges (53) und außen über Austrittsöffnungen mit den Mündungen Austrittsöffnungen mit den Mündungen der axialen, nicht vom Innenrohrteil (10) bedeckten Leitungen (12) verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verteilerelement (5; 500) mindestens eine axiale
Durchgangsbohrung (54) aufweist, die einen zwischen dem
Verteilerelement (5; 500) und einem Verschlussstopfen (3)
des Außenrohrteils (11) liegenden Raum (58) und einen In
nenhohlraum des Innenrohrteils (10) in Verbindung setzt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass dem Verteilerelement (5) eine Blende (6) zugeordnet
ist, die durch mehrere Schirmelemente (60) gebildet ist, die
nacheinander koppelbar dazu bestimmt sind, um einen zy
lindrischen Abschnitt (61) herum angebracht zu werden, der
zwischen dem ersten Abschnitt (50) und dem zweiten Ab
schnitt (51) des Verteilerelementes (5) liegt; wobei die
Schirmelemente (60), die zueinander zwischen einer ersten
Position anliegend am Außenprofil des Innenrohrteils (10)
und einer Position anliegend am Innenprofil des Außenrohr
teils (11) beweglich sind, einen Übergangshohlraum (70)
zwischen den Austrittsöffnungen der radiale Durchgangs
wege (52) zu den axialen Leitungen (12) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Innen- und Außenrohrteile (10, 11) ein dreilappi
ges Profil besitzen.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innen- und Außenrohrteile (100; 110) ein fünfeckiges
Profil besitzen.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Innen- und Außenrohrteile (101; 111) ein Profil mit
sinusförmigem Verlauf aufweisen.
7. Schmiereinrichtung für teleskopische Wellen gemäß den
vorstehenden Ansprüchen und gemäß dem, was unter Be
zugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnungen und
für die angegebenen Zwecke beschrieben und erläutert
wurde.
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