DE3606073C2 - Drehgelenk - Google Patents
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- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
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Description
Die Erfindung betrifft ein Drehgelenk zur Drehmomentüber
tragung mit einem einstückigen Gelenkinnenteil mit einem
Endabschnitt, der eine teilweise kugelige Konfiguration
und radial verlaufende Ausnehmungen aufweist, einem ein
stückigen Gelenkaußenteil, mit einer Mehrzahl von kugeli
gen Innenflächenabschnitten, das mit einer Mehrzahl von
längsverlaufenden Ausnehmungen versehen ist, wobei jeder
der kugeligen Innenflächenabschnitte sich über dem Umfang
über einen Bogen erstreckt, der nicht größer ist als die
Umfangserstreckung der längsverlaufenden Ausnehmungen, und
einer Mehrzahl von Kugeln, wobei jede Kugel in eine der
Ausnehmungen in dem einstückigen Gelenkinnenteil und in
eine der längsverlaufenden Ausnehmungen in dem einstückigen
Gelenkaußenteil eingreift, wobei sich die Kugeln bei ge
strecktem Gelenk innerhalb der radialen Ausnehmungen in dem ein
stückigen Gelenkinnenteil berühren.
Ein derartiges Drehgelenk ist aus der US 4 156 354 be
kannt. Diese offenbart ein Gelenk, bei dem das Drehmoment
durch zwischen dem Gelenkinnen- und -außenteil angeordnete
Rollenkörper übertragen wird, die ebenflächig begrenzte
Ausnehmungen in dem Gelenkinnenteil einnehmen.
In sämtlichen Aus
führungen, die als Festgelenke ausgeführt sind, bei denen Gelenkinnen- und Gelenkaußenteil gleitend ineinander greifen, sind die
Bahnen im Gelenkaußenteil im Längsschnitt betrachtet ge
krümmt und damit in der Herstellung aufwendig und teuer.
Eine Ausführung ist mit im Gelenkaußenteil geradlinig
verlaufenden Ausnehmungen für die Rollenkörper versehen,
wobei dieses Gelenk jedoch nicht als Festgelenk ausgeführt ist,
so daß folglich auch keine Axialkräfte übertragen werden können.
Die US 2 910 845 A beschreibt ein Drehgelenk, bei dem
kugelige Antriebskörper so gehalten werden, daß sie sich
um auf dem Gelenkinnenteil vorgesehene Zapfen drehen. Ein
solches Halten der Antriebskörper hat insofern eine uner
wünschte Wirkung, als es die Reibung im Gelenk erhöht.
Die US 4 377 385 A schlägt ein Gelenk vor, bei dem die
drehmomentübertragenden Kugeln durch einen Teil des Ge
lenkinnenteils, das eine komplizierte Kugeleingriffsfläche
aufweist, voneinander getrennt werden. Dabei weist das Gelenkinnenteil an seinem axialen
Ende eine Öffnung auf, um bei der Montage, die
ein Abbeugen des Gelenkes erfordert, das Einführen der
Kugeln zu ermöglichen. Diese Konstruktion
ist kompliziert und teuer und schließt aus wirtschaft
lichen Gründen dieses Gelenk für viele Anwendungsfälle aus.
Aus der DE 84 23 740 U1 ist ein Festgelenk mit mehrteilig
aufgebautem Gelenkaußenteil bekannt, bei dem das Gelenk
außenteil aus zwei Kugelschalen und einem zylindrischen
Mittelabschnitt hergestellt ist, die miteinander ver
schraubt werden müssen. Das Gelenk ist damit offensicht
lich teuer und kompliziert in der Herstellung und Montage.
Die US 1 838 310 offenbart Festgelenke, bei denen einerseits
die Bahnen im Gelenkinnenteil gekrümmt verlaufen und damit
in der Herstellung teuer sind, andererseits das Gelenk
außenteil mehrteilig aufgebaut ist, um eine Montage des
Gelenkinnenteils im Gelenkaußenteil überhaupt zu ermög
lichen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Drehgelenk
der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei kosten
günstiger Herstellung insbesondere bei kleineren Beugungs
winkeln eine gleichmäßige spielfreie Drehmomentübertragung
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Drehgelenk zur
Drehmomentübertragung dadurch gelöst,
daß die kugeligen Innenflächenabschnitte und der teilweise kugelige Endabschnitt des einstückigen Gelenkinnenteils gleitend ineinandergreifen, um eine Beugung zwischen Ge lenkinnen- und Gelenkaußenteil zu ermöglichen und eine Axialbewegung zwischen diesen beiden Teilen zu verhindern,
daß die Ausnehmungen im Gelenkaußenteil gradlinig verlaufen und jede der Kugeln bei Beugung zwischen dem Gelenkinnen- und dem Gelenkaußenteil in den Ausnehmungen des einstückigen Gelenkinnenteils radial verlagerbar ist,
daß das Gelenkinnenteil (25) an seinem axialen Ende eine mit den radial verlaufenden Ausnehmungen (41 ) in Verbindung stehende Axialöffnung (48) aufweist, um das Ein führen der Kugeln (40) in die Ausnehmungen (41) zu ermöglichen, nachdem Gelenkinnen- und Gelenkaußenteil (25, 26) zusammengebaut sind und
daß Haltemittel (46) zum Schließen der Axialöffnung (48) in dem Gelenkinnenteil (25) vorgesehen sind, um die Kugeln (40) in den Ausnehmungen (41) zu halten.
daß die kugeligen Innenflächenabschnitte und der teilweise kugelige Endabschnitt des einstückigen Gelenkinnenteils gleitend ineinandergreifen, um eine Beugung zwischen Ge lenkinnen- und Gelenkaußenteil zu ermöglichen und eine Axialbewegung zwischen diesen beiden Teilen zu verhindern,
daß die Ausnehmungen im Gelenkaußenteil gradlinig verlaufen und jede der Kugeln bei Beugung zwischen dem Gelenkinnen- und dem Gelenkaußenteil in den Ausnehmungen des einstückigen Gelenkinnenteils radial verlagerbar ist,
daß das Gelenkinnenteil (25) an seinem axialen Ende eine mit den radial verlaufenden Ausnehmungen (41 ) in Verbindung stehende Axialöffnung (48) aufweist, um das Ein führen der Kugeln (40) in die Ausnehmungen (41) zu ermöglichen, nachdem Gelenkinnen- und Gelenkaußenteil (25, 26) zusammengebaut sind und
daß Haltemittel (46) zum Schließen der Axialöffnung (48) in dem Gelenkinnenteil (25) vorgesehen sind, um die Kugeln (40) in den Ausnehmungen (41) zu halten.
Die Kombination dieser erfindungsgemäßen Gelenkmerkmale
gewährleistet eine gleichmäßige spielfreie Drehmomentüber
tragung, wenn Gelenkinnen- und -außenteil von der
fluchtenden Stellung aus um bis zu ca. 8° relativ zuein
ander gebeugt sind, und eine gleichmäßigere Drehmoment
übertragung als viele andere Gelenktypen, selbst wenn der
Beugungswinkel größer ist. Das Gelenk kann beachtliche
Schubbelastungen zwischen dem Gelenkinnen- und -außenteil
aufnehmen und läßt sich dennoch aufgrund geringer An
sprüche an die Fertigungsgenauigkeit relativ preisgünstig
herstellen.
Im folgenden werden in den Figuren
Ausführungsbeispiele näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Anwendung eines
erfindungsgemäßen Gelenks, bei der die drehmoment
übertragenden Wellen relativ zueinander versetzt
sind,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Anwendung eines
erfindungsgemäßen Gelenks, bei der eine Wellenab
winkelung und/oder ein Wellenversatz vorliegt,
Fig. 3 eine schematische Darstellung eines Anwendungsfal
les mit einer Vielzahl von erfindungsgemäßen Dreh
gelenken,
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines in einem Ab
triebssystem verwendeten erfindungsgemäßen Dreh
gelenks,
Fig. 5 zeigt schematisch die Verwendung eines erfindungs
gemäßen Drehgelenks in einem Steckschlüsselantrieb,
Fig. 6 zeigt einen Teil eines Längsschnitts eines einzel
nen Drehgelenks nach der Erfindung,
Fig. 7 ist ein Querschnitt entlang der Linie 7-7 der Fig.
6,
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt eines Doppeldrehgelenks
nach der Erfindung.
In den Fig. 1 bis 5 sind mehrere Anwendungsfälle für
die Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Fall, wo die
Welle eines Motors 30 und die Antriebswelle eines Ge
triebes 31 relativ zueinander versetzt sind. Motor und
Getriebe sind durch ein Doppeldrehgelenk
32 verbunden.
Die Fig. 2 zeigt den gleichen Motor und das gleiche Ge
triebe wie in Fig. 1, aber für den Fall, wo eine Ab
winkelung und ggfs. ein Versatz vorgesehen ist. Wiederum
sind die Welle des Motors 30 und Antriebswelle des Ge
triebes 31 durch ein Drehgelenk 32 miteinander verbunden.
Die Fig. 3 zeigt einen Anwendungsfall, wo eine beachtliche
Fluchtverlagerung zwischen der Welle des Motors 30 und der
Antriebswelle des Getriebes 31 besteht. Diese Fluchtver
lagerung ist durch eine Reihe von miteinander verbundenen
Drehgelenken 32 überbrückt, die Motor und Getriebe mitein
ander verbinden.
Die Fig. 4 zeigt einen Fall, wo eine Ausführungsform der
Erfindung in einem Abtriebssystem Verwendung findet. Eine
Kraftquelle wie z. B. ein landwirtschaftlicher Schlepper
oder ein anderes Fahrzeug 33 ist mit einem angetriebenen
Gerät 34 durch eine Zugstange 38 verbunden. Das Fahrzeug
erzeugt einen Drehantrieb für den Betrieb des Gerätes 34.
In diesem Fall wird ein Drehgelenk 37 für die Übertragung
der Antriebskraft verwendet.
In der Fig. 5 ist ein herkömmlicher Ratschenschlüssel 27
mit einem quadratischen Steckzapfen dargestellt, wobei der
Antrieb eine Verlängerung 28 mit einer quadratischen
Stecköffnung aufweist. Die Verlängerung 28 ist in einem
Gelenkaußenteil 26 eines Drehgelenks 24 angeordnet. Das
Drehgelenk 24 weist weiterhin ein Gelenkinnenteil oder
Zapfenteil 25 auf.
In den Fig. 6 und 7 weist das dargestellte Gelenk
ein Gelenkaußenteil 26 auf, das an einem Ende mit einem
(nicht dargestellten) Bodenabschnitt zum Anschluß der
anzutreibenden Vorrichtung versehen ist. An den Bodenab
schnitt schließt sich direkt ein vergrößerter Abschnitt 38
an, der mit drei gradlinig verlaufenden, umfangsverteil
ten, axial sich erstreckenden Ausnehmungen 39 versehen
ist, von denen zwei in der Fig. 6 erkennbar sind. Die
gradlinigen Ausnehmungen 39 können gleichmäßig umfangsver
teilt angeordnet sein, wobei jede eine teilweise zylin
drische Form aufweist, um eine der drei Kugeln 40
aufzunehmen. Das Drehmoment wird zwischen dem Gelenkinnen
teil 25 und dem Gelenkaußenteil 26 durch die Kugeln 40
übertragen, wobei jede Kugel in die entsprechende Öffnung
41 in dem vergrößerten Endabschnitt 42 des Gelenkinnen
teils 25 sowie in die Ausnehmung 39 des Gelenkaußenteils
eingreift. Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich ist,
liegen die Mittelpunkte der Kugeln 40 in einer Ebene, die
senkrecht auf der Mitteldrehachse des Gelenkinnenteils 25
steht.
Der vergrößerte Endabschnitt 42 des Gelenkinnenteils 25
ist im wesentlichen kugelförmig, wobei drei um den Umfang
in einem Abstand voneinander angeordnete, nach außen
weisende, teilweise kugelige Flächenabschnitte 43 zwischen
den Kugeln 40 vorgesehen sind. Das Innere des Gelenk
außenteils 26 ist mit in einem Abstand voneinander ange
ordneten, nach innen weisenden, teilweise kugeligen
Flächenabschnitten 44 versehen, die mit den Flächenab
schnitten 43 des Gelenkinnenteils zusammenarbeiten, um
eine kugelgelenkartige Schwenkverbindung zwischen dem
Gelenkinnenteil und dem Gelenkaußenteil zu bilden. Als
Folge der kugelgelenkartigen Verbindung zwischen dem Ge
lenkinnenteil 25 und dem Gelenkaußenteil 26 können
zwischen diesen beiden Teilen Druck- oder Zugkräfte aufge
nommen werden, die nicht auf die Kugeln weitergeleitet
werden. Derartige Kräfte würden andernfalls die einwand
freie Drehmomentübertragung zwischen dem Gelenkinnen- und
dem Gelenkaußenteil durch die Kugeln beeinträchtigen.
Die Drehgelenkbeugung wird durch die Kugel- und Pfannenver
bindung zwischen dem Gelenkinnenteil 25 und dem Gelenkaus
senteil 26 und durch die gradlinigen Ausnehmungen 39
ermöglicht, die es den Kugeln 40 gestatten, darin abzu
rollen, um neue Stellungen, die durch die relativen Win
kelstellungen des Gelenkinnen- und des Gelenkaußenteils
bestimmt werden, einzunehmen. Wie in den Fig. 6 und 7
gezeigt wird, werden eine einfache Konstruktion und
relativ niedrige Fertigungskosten dadurch erreicht, daß
die Kugeln 40 durch die Öffnungen 41 einander berühren
können, wenn das Gelenk nicht gebeugt ist. Bei einer Beu
gung zwischen dem Gelenkinnenteil 25 und dem Gelenkaußen
teil 26 werden die Kugeln 40 in den Öffnungen 41 in dem
Gelenkinnenteil aufgrund der gradlinigen Ausnehmungen 39
in dem Gelenkaußenteil nicht zurückgehalten und können die
Tendenz haben, sich durch die Schwerkraft oder Zentri
fugalkraft voneinander zu trennen. Eine solche Trennung
der Kugeln wird jedoch wegen der Kugel- und Pfannen-Verbin
dung zwischen dem Gelenkinnen- und -außenteil, kein großes
Spiel in dem Gelenk zur Folge haben, wie oben beschrieben,
auch nicht bei größeren Beugungswerten, d. h. bei einer
Beugung bis zu ca. 8° zwischen dem Gelenkinnenteil 25 und
dem Gelenkaußenteil 26.
Um den Zusammenbau des Gelenks zu vereinfachen, ist der
durch die Abmessung "R" in der Zeichnung angedeutete Bogen
eines jeden teilweise kugeligen Flächenabschnitts 44 des
Gelenkinnenteils 25 im Querschnitt nicht größer als der durch die Abmessung
"S" in der Zeichnung angedeutete Bogen der benachbarten,
kugelaufnehmenden, gradlinigen Ausnehmung 39 im Quer
schnitt. Auf diese Weise kann das Gelenkinnenteil vor
Einbau der Kugeln 40 in das Gelenkaußenteil 26 eingesetzt
werden, indem die teilweise kugeligen Flächenabschnitte 43
des Gelenkinnenteils so angeordnet werden, daß sie mit den
gradlinigen Ausnehmungen 39 des Gelenkaußenteils fluchten.
Dann wird das Gelenkinnenteil 25 so lange in das Gelenk
außenteil eingeschoben, bis die teilweise kugeligen
Flächenabschnitte 43 des Gelenkinnenteils axial mit den
entsprechenden teilweise kugeligen Flächenabschnitten 44
des Gelenkaußenteils fluchten. Anschließend werden Gelenk
innenteil 25 und Gelenkaußenteil 26 relativ zueinander
gedreht - im Falle eines Gelenks mit drei Kugeln um 60°,
so wie es in der Zeichnung gezeigt wird - damit die teil
weise kugeligen Flächenabschnitte 43 und 44 ineinander
eingreifen. Daraufhin werden die Kugeln 40 in das Gelenk
innenteil 25 durch an dessen Ende vorgesehene einseitig
offene Schlitze 45 eingeführt. Ein Ausweichen der Kugeln
40 kann verhindert werden, indem abschließend ein
Sicherungsring 46 hinter einer Umfangslippe in einer
Axialöffnung 48 angeordnet wird.
Wie aus der Fig. 6 zu sehen ist, ist das Gelenkinnenteil 25
mit einer Welle 25a versehen, die mit nicht dargestellten
Mitteln versehen werden kann, um sie an dem treibenden
oder angetriebenen Körper z. B. an einer Motorausgangswelle
oder an der Eingangswelle der von dem Motor angetriebenen
Vorrichtung zu befestigen, oder die Welle 25a kann direkt
mit der Motorausgangswelle oder der Eingangswelle der
angetriebenen Vorrichtung verbunden werden.
Die Fig. 8 zeigt ein Doppeldrehgelenk, das aus einem
einzigen Gelenkaußenteil 126 und zwei gegenüberliegenden
Gelenkinnenteilen 125 besteht, die beide die gleiche Kon
struktion wie das in den Fig. 6 und 7 dargestellte
Gelenkinnenteil 26 aufweisen. Eines der Gelenkinnenteile
kann in das Gelenkaußenteil 126 in der Weise eingebaut
werden, wie es im Zusammenhang mit dem Einbau des Gelenk
innenteils 25 in das Gelenkaußenteil 26 der Fig. 6 und
7 beschrieben wurde. Da durch den Einbau des ersten Ge
lenkinnenteils 125 in das Gelenkaußenteil 126 der Zugang
zu den Endöffnungen in dem anderen Gelenkinnenteil
blockiert wird, müssen die Kugeln in das zweite Gelenk
innenteil eingesetzt werden, bevor dieses in das Gelenk
außenteil eingebaut wird. Das bedeutet, daß das offene
Ende des Gelenkaußenteils, das das zweite Gelenkinnenteil
aufnimmt, zunächst groß genug sein muß, um das zusammenge
baute Gelenkinnenteil durch dieses offene Ende aufnehmen
zu können. Dieses offene Ende kann dann durch einen geeig
neten Formvorgang verkleinert werden, damit das zweite
Gelenkinnenteil in seiner Stellung verbleibt.
Claims (1)
- Drehgelenk zur Drehmomentübertragung mit einem ein stückigen Gelenkinnenteil (25) mit einem Endabschnitt (42), der eine teilweise kugelige Konfiguration und radial verlaufende Ausnehmungen (41) aufweist, einem einstückigen Gelenkaußenteil (26), mit einer Mehrzahl von kugeligen Innenflächenabschnitten (44), das mit einer Mehrzahl von längsverlaufenden Ausnehmungen (39) versehen ist, wobei jeder der kugeligen Innenflächen abschnitte (44) sich über dem Umfang über einen Bogen erstreckt, der nicht größer ist als die Umfangser streckung der längsverlaufenden Ausnehmungen (39), und einer Mehrzahl von Kugeln (40), wobei jede Kugel in eine der Ausnehmungen in dem einstückigen Gelenkinnen teil und in eine der längsverlaufenden Ausnehmungen (39) in dem einstückigen Gelenkaußenteil (26) eingreift wobei sich die Kugeln bei gestrecktem Gelenk innerhalb der radialen Ausnehmungen (41) in dem einstückigen Gelenk innenteil berühren,
dadurch gekennzeichnet,
daß die kugeligen Innenflächenabschnitte (44) und der teilweise kugelige Endabschnitt (43) des einstückigen Gelenkinnenteils (25) gleitend ineinandergreifen, um eine Beugung zwischen Gelenkinnen- und Gelenkaußenteil zu ermöglichen und eine Axialbewegung zwischen diesen beiden Teilen zu verhindern, daß die Ausnehmungen (39) im Gelenkaußenteil (26) geradlinig verlaufen und jede der Kugeln (40) bei Beugung zwischen dem Gelenk innen- und dem Gelenkaußenteil in den Ausnehmungen des einstückigen Gelenkinnenteils (25) radial verlagerbar ist,
daß das Gelenkinnenteil (25) an seinem axialen Ende eine mit den radial verlaufenden Ausnehmungen (41) in Verbindung stehende Axialöffnung (48) aufweist, um das Ein führen der Kugeln (40) in die Ausnehmungen (41) zu ermöglichen, nachdem Gelenkinnen- und Gelenkaußenteil (25, 26) zusammengebaut sind und
daß Haltemittel (46) zum Schließen der Axialöffnung (48) in dem Gelenkinnenteil (25) vorgesehen sind, um die Kugeln (40) in den Ausnehmungen (41) zu halten.
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