DE19962425A1 - Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymetrischen Bauteiles - Google Patents

Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymetrischen Bauteiles

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles, vorzugsweise in einer Druckmaschine. Aufgabe der Erfindung ist es, einen sicheren Wechsel eines rotationssymmetrischen Bauteiles zu schaffen und eine Reduzierung der Rüstzeiten zu gewährleisten. Gelöst wird es dadurch, indem die Vorrichtung eine antreibbare Handhabevorrichtung aufweist, an der je eine antreibbare und steuerbare Greifeinrichtung 9 zur endseitigen Aufnahme, lagefest Fixierung und Freigabe eines rotationssymmetrischen Bauteiles 5, 15 angeordnet ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles, vorzugsweise in einer Druckmaschine oder Lackiermaschine, nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Stand der Technik
Zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles wie eines Zylinders, insbesondere eines Formzylinders, aus einer Lage­ rung einer Druckmaschine ist eine entsprechende Vorrichtung aus EP 0 639 452 B1 bekannt. Diese Entnahmevorrichtung weist zwei Greifarme auf, mit denen der Formzylinder aus seiner Lagerung herausschwenkbar ist. Dabei ist die Entnahmevorrich­ tung neben, unter oder über dem jeweiligen Druckwerk der Druckmaschine angeordnet. Mittels einer Hubvorrichtung wird der Formzylinder am Druckwerk nach oben gefördert und dort an eine Haltevorrichtung übergeben. Die Hubvorrichtung schwenkt anschließend in eine neue Lageposition, so dass ein neuer Zylinder übergeben wird, der von der Hubvorrichtung der Entnahmevorrichtung zugeführt und in seinen Lagerungen im Druckwerk wieder einsetzbar ist.
Eine Walzenwechselvorrichtung ist aus DE 197 53 136 A1 be­ kannt. Zum Wechseln von Auftragwalzen in einem Kammerrake­ lauftragwerk ist die Auftragwalze in einem weitere in Lager­ stellen fixierte Auftragwalzen aufnehmenden, bevorzugt als Trommel ausgebildeten, drehbaren Stern angeordnet. Bevorzugt ist die Lagerstelle der entsprechenden Auftragwalze im dreh­ baren Stern mit der Gebrauchslagerstelle (Funktionsverbindung von Kammerrakel und Auftragwalze) der Auftragwalze identisch. Alternativ ist eine Auftragwalze von der Vorratslagerstelle in eine Gebrauchslagerstelle verbringbar. In einer Ausbildung ist der die Auftragwalze tragende Stern bzw. die Trommel in der Plattenzylinderlagerstelle eines Druckwerkgestelles angeordnet.
Aus DE 198 19 389 A1 ist ein Lackierwerk für Rotationsdruck­ maschinen bekannt, bei dem die auftragende Rasterwalze aus­ tauschbar gelagert ist. Das Lackwerk weist einen Lacktuchzy­ linder auf, der einem bogenführenden Zylinder zugeordnet ist, und mit der Rasterwalze und einem Kammerrakel in Funktions­ verbindung ist. Im Lackierwerk ist ein vorzugsweise als drehbare Trommel ausgebildetes Magazin zur Aufnahme mehrerer Rasterwalzen angeordnet, wobei dem Magazin eine Hubeinrich­ tung für den Austausch von Rasterwalzen zugeordnet ist. Bevorzugt weist die Hubeinrichtung zwei Bänder auf, die an einem Ende am Magazin eingehängt und an dem anderen Ende auf einer antreibbaren Wickelwelle aufwickelbar sind. In einer weiteren Ausbildung ist eine Hubeinrichtung als Kettenzug mit Greiferarm zum Erfassen der Rasterwalze ausgeführt.
Nachteilig ist bei diesen Ausführungen, dass diese relativ aufwendig sind und dass insbesondere bei Verwendung von Bändern bzw. Ketten für den Bediener ein hoher Kraftaufwand erforderlich ist. Dabei ist die Sicherheit bei derartigen Anschlagmitteln häufig nicht gegeben.
Aufgabe der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere einen sicheren Wechsel eines rotationssymmetrischen Bauteiles gestattet und eine Reduzierung der Rüstzeiten beim Wechsel derartiger rotations­ symmetrischer Hauteile erlaubt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Ausbildungsmerkma­ le des Hauptanspruches gelöst. Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Ein erster Vorteil ist erfindungsgemäß darin begründet, dass in einem Druckwerk oder Lackwerk Zylinder oder Walzen als rotationssymmetrische Bauteile wechselbar sind, wobei der Wechsel sicher und automatisiert mittels einer Handhabevor­ richtung durchführbar ist.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass mittels der Handha­ bevorrichtung fest im Druckwerk oder Lackierwerk angeordnete Lagerungen/Lagerstellen für rotationssymmetrische Bauteile, wie Zylinder bzw. Walzen, bevorzugt individuell ansteuerbar sind.
Vorteilhaft ist ebenso, dass die Handhabevorrichtung mit Greifeinrichtungen zur endseitigen Aufnahme, Lagesicherung und Freigabe eines rotationssymmetrischen Bauteiles, wie beispielsweise Zylinder oder Walzen, in Funktionsverbindung ist. Dabei erfolgt die Sicherung des rotationssymmetrischen Bauteiles durch die Greifeinrichtungen mittels Formschluß, zum Beispiel durch Umschließen oder Durchdringen des Bautei­ les, oder mittels Kraftschluß, zum Beispiel durch Klemmen.
Weiterhin ist von Vorteil, dass der Wechsel der rotationssym­ metrischen Bauteile in relativ kurzer Zeit realisierbar ist und ein Krafteinsatz eines Bedieners zum Wechsel der Bauteile hinfällig ist.
Die Vorrichtung zum Wechseln von rotationssymmetrischen Bauteilen, wie Zylinder oder Walzen, ist bevorzugt in Druck­ werken von Offset- oder Flexodruckmaschinen sowie in Lackwer­ ken von Druckmaschinen und/oder von Lackiermaschinen einsetz­ bar.
Beispiele
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläu­ tert werden. Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 ein Druckwerk/Lackwerk mit einer Handhabevorrichtung in einer ersten Ausbildung (Seitenansicht),
Fig. 2 ein Druckwerk/Lackwerk mit einer Handhabevorrichtung in einer zweiten Ausbildung (Seitenansicht),und
Fig. 3 die Ausbildung gemäß Fig. 1 in Vorderansicht.
Eine Vorrichtung zum Wechseln eines in einer Lagerung aufge­ nommenen rotationssymmetrischen Bauteiles 5, 15 in einer Druck- oder Lackiermaschine besteht im Wesentlichen aus einer antreibbaren und steuerbaren Handhabevorrichtung 10 und an dieser Handhabevorrichtung 10 zwei angeordneten antreibbaren und steuerbaren Greifeinrichtungen 9. Die Greifeinrichtungen 9 sind zur endseitigen Aufnahme, Lagefixierung und Freigabe des jeweils zu wechselnden rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 15 an der Handhabevorrichtung 10 angeordnet.
Die Handhabevorrichtung 10 ist dabei an einem z. B. in einer Halle fixiert angeordneten (der Druck-/Lackiermaschine zugeordnet) oder an einem zur Druck- oder Lackiermaschine verfahrbaren Fördermittel, z. B. einem über die Druckwerke sich erstreckenden Portalmanipulator, anordbar oder direkt an einer Druckmaschine bzw. Lackiermaschine anordbar.
Am Beispiel eines Lackwerkes 1 einer Bogenrotationsdruckma­ schine soll die Vorrichtung zum Wechseln von rotationssymme­ trischen Bauteilen 15, 5 nachfolgend weiter erläutert werden. Ein Lackwerk 1, alternativ kann dies auch ein Druckwerk 1 sein, weist in bekannter Weise einen Formzylinder 4 auf, welcher bevorzugt ein Gummituch oder eine flexible Hochdruck­ platte trägt. Dem Formzylinder 4 ist ein rotationssymmetri­ sches Bauteil 5, als Rasterwalze (Auftragwalze) mit Näpfchen und Stegen, zugeordnet. Das Bauteil 5 ist ferner mit einem Dosiersystem, zum Beispiel einem Kammerrakel oder wenigstens einer weiteren Walze, in Funktionsverbindung.
Dem einen Zylinderkanal aufweisenden Formzylinder 4 ist ein Druckzylinder 3 als Bogenführungszylinder zugeordnet und dem Druckzylinder 3 ist jeweils ein Transferzylinder 2 als Bogen­ führungszylinder in Förderrichtung des Bogenmaterials vor- bzw. nachgeordnet. Das rotationssymmetrische Bauteil 5 ist in einer, in je einem Seitengestell 13 angeordneten, vorzugswei­ se antreibbaren Lagerung 6 aufgenommen. Jedes Seitengestell 13 weist weitere vom Formzylinder 4 entfernt angeordnete Lagerstellen 7, 8 für die Ablage von weiteren, derzeit nicht benötigten Bauteilen als Vorratswalzen, zum Beispiel weiteren Rasterwalzen mit abweichendem Schöpfvolumen, in Parkposition auf. In den Fig. 1, 2 ist beispielhaft dazu das rotations­ symmetrische Bauteil 15 in der Lagerstelle 8 gezeigt. Neben den beispielhaft genannten Lagerstellen 7, 8 sind bei Bedarf weitere Lagerstellen anordbar, die von der Handhabevorrich­ tung 10 auf weiteren Führungsbahnen ansteuerbar sind.
Gemäß Fig. 1 ist die Handhabevorrichtung 10 bevorzugt in den Seitengestellen 13 angeordnet und ist durch je eine an jedem Seitengestell 13 angeordnete horizontal und vertikal bewegba­ re Lineareinheit H, V gebildet, wobei die horizontale Li­ neareinheit H bevorzugt zwischen den Seitengestellen 13 untereinander verbunden ist. Am Seitengestell 13 ist weiter­ hin gestellfest ein horizontal verlaufende Linearführung 11 für die Lineareinheit H angeordnet.
Zur Aufnahme und Lagesicherung (und anschließender Freigabe) des rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 15 ist an der Handhabevorrichtung 10 je eine beispielsweise formschlüssig das Bauteil 5 oder 15 erfassende Greifeinrichtung 9 bevorzugt an der vertikalen Lineareinheit V am freien Ende angeordnet.
In einer Weiterbildung ist jede vertikale Lineareinheit V in einem an jeder horizontalen Lineareinheit H angeordneten Drehgelenk 16 schwenkbar gelagert. Zur Durchführung der Schwenkbewegung ist eine am Drehgelenk 16 wirksame Betäti­ gungseinrichtung vorgesehen.
Die Handhabevorrichtung 10 mit Greifereinrichtung 9 ist gemäß den Fig. 1-3 dem rotationssymmetrischen Bauteil 5 zuge­ ordnet. Beispielsweise ist in der Lagerstelle 8 ein derzeit nicht benötigtes rotationssymmetrisches Bauteil 15, zum Beispiel eine Rasterwalze mit einem zum Bauteil 5 abweichen­ den Schöpfvolumen, in Parkposition gezeigt, hingegen ist die Lagerstelle 7 frei.
Gemäß Fig. 2 ist wiederum ein Lackwerk 1 (alternativ ein Druckwerk 1) gezeigt. Die Handhabevorrichtung 10 besteht hierbei aus je einer am Seitengestell 13 angeordneten Dre­ heinheit 12 und je einer mit der Dreheinheit 12 in Funktions­ verbindung stehenden vertikal bewegbaren Lineareinheit V.
Jede Dreheinheit 12 ist mit einer Betätigungseinrichtung, zum Beispiel einem pneumatisch beaufschlagbaren Arbeitszylinder, gekoppelt. Jede vertikale Lineareinheit V ist mit einer Betätigungseinrichtung gekoppelt und weist am freien Ende (den Lagerungen 6 bzw. den Lagerstellen 7, 8 zugeordnet) eine Greifeinrichtung 9 zur Aufnahme, Lagesicherung und anschlie­ ßender Freigabe des rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 25 auf. Die Lagerstellen 7, 8 sind vom Formzylinder 4 ent­ fernt und horizontal oder zu einer Horizontalen geneigt angeordnet. Die Anzahl der Lagerstellen 7, 8 sowie der Lage­ rung 6 ist nicht auf die gezeigte Ausführung beschränkt.
In Fig. 3 ist die Handhabevorrichtung 10 mit zwei vertikal bewegbaren Greifeinrichtungen 9 gezeigt die dem Zapfen des rotationssymetrischen Bauteiles 5 zugeordnet sind. Jeder Zapfen weist eine Öffnung 14 auf, in die jeweils eine Grei­ feinrichtung 9 formschlüssig oder kraftschlüssig in Funkti­ onsverbindung bringbar ist.
Eine bevorzugte formschlüssig betreibbare Greifeinrichtung 9 ist durch eine Kugeltraghülse mit wenigstens einer umfangs­ seitig verliersicher angeordneten Kugel gebildet. Jede Kugel ist dabei zum Umfang der Kugeltraghülse hervorstehbar und zurückziehbar angeordnet. An der Greifeinrichtung 9 ist eine Betätigungseinrichtung angeordnet, welche die Bewegung eines innerhalb der Kugeltraghülse bewegbaren, auf die Kugeln wirkenden Bolzens steuert, um eine formschlüssig lösbare Verbindung mit einer Öffnung 14 eines rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 15 zu realisieren.
Die Handhabevorrichtung 10 und die Greifeinrichtungen 9 sind antreibbar und steuerbar ausgeführt. Dabei ist die Handhabe­ vorrichtung 10 zumindest auf einer zwischen der Lagerung 6 und der Lagerstelle 7 verlaufenden ersten Führungsbahn steu­ erbar und auf einer zwischen der Lagerung 6 und der Lager­ stelle 8 verlaufenden zweiten Führungsbahn steuerbar. In einer bevorzugten weiteren Ausbildung ist die Handhabevor­ richtung 10 zwischen den Lagerstellen 7, 8 auf einer dritten Führungsbahn steuerbar.
Zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles 5 ist die Handhabevorrichtung 10 mit zwei Greifeinrichtungen 9 der Lagerung 6 zugeordnet. Die Greifeinrichtungen 9 werden mit­ tels wenigstens einer Betätigungseinrichtung angetrieben, derart, dass das Bauteil 5 endseitig, vorzugsweise an den Zapfen, formschlüssig oder kraftschlüssig aus der offenen Lagerung 6 aufgenommen und lagefixiert wird.
Die Handhabevorrichtung 10 transportiert nun zumindest auf einer ersten Führungsbahn mittels vertikal und horizontal bewegbaren Lineareinheiten V, H oder mittels Dreheinheiten 12 und vertikal bewegbaren Lineareinheiten V das Bauteil 5 zur freien Lagerstelle 7 und legt das Bauteil 5 durch Freigabe aus den Greifeinrichtungen 9 ab. Dabei werden die Greifein­ richtungen 9 bevorzugt synchron gesteuert.
Soll die Lagerung 6 erneut ein rotationssymmetrisches Bau­ teil, z. B. das Bauteil 15, aufnehmen, so wird die Handhabe­ vorrichtung 10 auf einer dritten Führungsbahn zwischen den Lagerstellen 7, 8 bewegt und zur Lagerstelle 8 positioniert. Das in der Lagerstelle 8 angeordnete Bauteil 15 wird mittels der Greifeinrichtungen 9 (analog zum Bauteil 5) endseitig aufgenommen und lagefixiert und mittels Handhabevorrichtung 10 auf einer zweiten Führungsbahn zwischen der Lagerstelle 8 und der Lagerung 6 gesteuert und durch Freigabe aus den Greifeinrichtungen 9 in der Lagerung 6 abgelegt.
Die Greifeinrichtungen 9 sind mittels der Handhabevorrichtung 10 in einer definierten Entfernung am Lackwerk 1 positionier­ bar bis ein erneuter Wechsel eines rotationssymmetrischen Bauteiles 5 oder 15 erforderlich ist. Alternativ ist die Handhabevorrichtung 10 außerhalb des Lack-/Druckwerkes 1 positionierbar.
Bezugszeichenliste
1
Druckwerk/Lackwerk
2
Transferzylinder
3
Druckzylinder
4
Formzylinder
5
rotationssymmetrisches Bauteil
6
Lagerung
7
Lagerstelle
8
Lagerstelle
9
Greifeinrichtung
10
Handhabevorrichtung
11
Linearführung
12
Dreheinheit
13
Seitengestell
14
Öffnung
15
rotationssymmetrisches Bauteil
16
Drehgelenk
V vertikale Lineareinheit
H horizontale Lineareinheit

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Wechseln eines rotationssymmetrischen Bauteiles in einer Druck- oder Lackiermaschine, welches in einer in Seitengestellen angeordneten Lagerung aufge­ nommen ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine antreibbare und steuerbare Handhabevorrichtung (10) vorgesehen ist und dass daran zwei antreibbare und steuerbare Greifeinrichtungen (9) zur endseitigen Aufnah­ me, Lagesicherung und Freigabe eines rotationssymmetri­ schen Bauteils (5 oder 15) angeordnet sind und dass die Handhabevorrichtung (10) zumindest auf einer zwischen ei­ ner Lagerung (6) und einer Lagerstelle (7) verlaufenden ersten Führungsbahn steuerbar ist und zwischen einer der Lagerung (6) und einer Lagerstelle (8) verlaufenden zwei­ ten Führungsbahn steuerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabevorrichtung (10) zwischen den Lagerstel­ len (7, 8) auf einer dritten Führungsbahn steuerbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabevorrichtung (10) an den Seitengestellen (13) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dass am jeweiligen Seitengestell (13) die Handhabevor­ richtung (10) durch eine horizontal und eine vertikal be­ wegbare Lineareinheit (H, V) gebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass am jeweiligen Seitengestell (13) die Handhabevor­ richtung (10) durch eine gestellfest angeordnete Drehein­ heit (12) und eine mit der Dreheinheit (12) in Funktions­ verbindung stehende vertikal bewegbare Lineareinheit (V) gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede vertikale Lineareinheit (V) in einem an jeder horizontalen Lineareinheit (H) angeordneten Drehgelenk (16) schwenkbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (9) das rotationssymmetrische Bauteil (5 oder 15) formschlüssig aufnimmt und in seiner Lage sichert.
8. Vorrichtung nach wenigstens Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (9) dass rotationssymmetrische Bauteil (5 oder 15) kraftschlüssig aufnimmt und in seiner Lage sichert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (9) durch eine Kugeltraghülse mit wenigstens einer umfangsseitig verliersicher angeord­ neten Kugel gebildet ist, dass jede Kugel zum Umfang der Kugeltraghülse hervorstehbar und zurückziehbar angeordnet ist und dass eine Betätigungseinrichtung an der Greifein­ richtung (9) angeordnet ist, welche die Bewegung der Ku­ geltraghülse mittels eines Bolzens steuert, um eine form­ schlüssig lösbare Verbindung mit einer Öffnung (14) des zu wechselnden Bauteiles (5 oder 15) zu erzielen.
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