DE19962578C2 - Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Brombeeren - Google Patents
Verfahren zur vegetativen Vermehrung von BrombeerenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Abstract
Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Brombeeren mittels Stecklingen, dadurch gekennzeichnet, dass DOLLAR A - Stecklinge einer winterharten Sorte, die in demselben Jahr gewachsen sind, vom 15. September bis 20. Oktober mit einer Länge von ca. 25 bis 35 cm geschnitten werden, DOLLAR A - die Stecklinge für ca. 1 bis 2 Stunden in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganantlösung eingetaucht werden, DOLLAR A - entweder die unteren Blätter der Stecklinge jeweils von unten ca. 15 bis 20 cm entfernt werden und das blattlose Teil in einen lockeren Boden mit einer Neigung von ca. 45 DEG eingepflanzt wird oder die Blätter von beiden Seiten der Stecklinge jeweils ca. 10 cm bei einer Länge der Stecklinge von wenigstens 35 cm entfernt werden und die beiden Seiten eines Stecklings mit einer Neigung von ca. 45 DEG in einen lockeren fruchtbaren Boden eingepflanzt werden, DOLLAR A - für die Stecklinge eine ständig feuchte Umgebung gewährleistet wird, DOLLAR A - die Stecklinge ohne Abdeckung überwintern, DOLLAR A - nach Überwinterung die Feuchtigkeit des Bodens konstant gehalten wird, damit der Boden nicht trocken wird, DOLLAR A - die Stecklinge weiterhin nach Bedarf 2 mal die Woche mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung gegossen werden und 2 mal im Monat gedüngt werden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Brombeeren mittels
Stecklingen. Dieses Verfahren dient zur Herstellung und Vervielfältigung genetisch
identischer Nachkommen einer Brombeere. Dadurch können von der Mutterpflanze
abgetrennte Teile zu vollwertigen Pflanzen mit denselben Eigenschaften wie die
Mutterpflanze heranwachsen. Ein solches Verfahren zur Stecklingsvermehrung ist
beispielsweise aus der DE 41 03 597 C2 bekannt. Wie aus dieser Druckschrift hervorgeht,
spielt bei der Stecklingsvermehrung auch die Behandlung mit Wuchsstoffen eine Rolle. Aus
der JP 11071214 A ist beispielsweise ein Pflanzenwuchsmittel bekannt, das unter anderen
Kaliumpermanganat enthält, der Einsatz bei der Stecklingsvermehrung ist dieser Druckschrift
nicht zu entnehmen.
Der im Patentanspruch angegebenen Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vegetative
Vermehrung von Brombeeren mittels Stecklingen sicher zustellen, um im Folgejahr eine
möglichst hohe Rate an bewurzelten Stecklingen zu erhalten.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch angegebenen Merkmale gelöst.
Bei diesem Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Brombeeren werden Stecklinge einer
winterharten Brombeer-Sorte, die in demselben Jahr gewachsen sind, vom 15. September
bis 20. Oktober mit einer Länge von ca. 25 bis 35 cm geschnitten. Die Stecklinge werden
anschließend für ca. 1 bis 2 Stunden in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganatlösung
eingetaucht. Dann werden entweder die unteren Blätter eines Stecklings von unten ca. bis
auf eine Länge von 15 bis 20 cm entfernt und dieses blattlose Teil in einen lockeren Boden
mit einer Neigung von ca. 45° einpflanzt oder die Blätter werden von beiden Seiten eines
Stecklings jeweils auf eine Länge von ca. 10 cm bei einer Länge des Stecklings von
wenigstens 35 cm entfernt und beide Enden des Stecklings mit einer Neigung von ca. 45° in
einen lockeren fruchtbaren Boden einpflanzt. Für die Stecklinge muss dann eine ständig
feuchte Umgebung gewährleistet werden. Die Stecklinge lässt man ohne Abdeckung
überwintern und nach Überwinterung muss die Feuchtigkeit des Bodens konstant gehalten
werden, damit der Boden nicht trocken wird. Die Stecklinge werden nach Bedarf weiterhin 2-
mal die Woche mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung gegossen und 2-mal im Monat
gedüngt.
- - Die Produktion der Stecklinge benötigt keine Folien, Gewächshäuser oder größere Investitionen.
- - Auf ganz normalem Ackerboden (getestet in Frankfurt Oder) mit etwas Bewässerung und der beschriebenen Methode der Stecklingsvermehrung. Nach Behandlung mit einer 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung, ist es möglich erfolgreich aus Stecklingen große und kräftige Pflanzen zu ziehen.
- - Bei setzen der Stecklinge im September wachsen die Triebe binnen eines Jahres um ca. 3 m, das bedeutet, die Pflanze wächst im ersten Jahr bis zu 3 Mal so schnell wie normal.
- - Auf einer Fläche von 1 m2 werden die Stecklinge ganz dicht gesetzt, das heißt ca. 30-35 Pflanzen. Bis zu 95% der Stecklinge kommen durch und können zu großen Pflanzen heran wachsen.
- - Im ersten Jahr sind sogar schon Blüten und danach auch schon Beeren vorhanden. Die Menge entspricht zwar nicht einer ausgewachsenen Pflanze, dennoch ist ein kleiner Ertrag schon vorhanden.
- - In mehrjähriger Arbeit mit der beschrieben Methode ist festgestellt worden das, dass Wurzelwachstum durch die Anwendung der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung gefördert wird. Virenbefall und Pilzerkrankungen werden durch den Wirkstoff gehemmt, auch der Befall von Insekten ist sehr gering.
- - Auf die Sorten, die hier in Deutschland zur Verfügung stehen, ist diese Methode anwendbar.
- - Das Arbeiten mit dieser Methode ist schnell, sehr effektiv und kostensparend. Die Pflanzenproduktion mit dieser Methode ist bis dato noch unbekannt.
Claims (1)
- Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Brombeeren mittels Stecklingen, dadurch gekennzeichnet, dass
Stecklinge einer winterharten Sorte, die in demselben Jahr gewachsen sind, vom 15. September bis 20. Oktober mit einer Länge von ca. 25 bis 35 cm geschnitten werden,
die Stecklinge für ca. 1 bis 2 Stunden in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganatlösung eingetaucht werden,
entweder die unteren Blätter der Stecklinge jeweils von unten ca. 15 bis 20 cm entfernt werden und das blattlose Teil in einen lockeren Boden mit einer Neigung von ca. 45° einpflanzt wird, oder die Blätter von beiden Seiten der Stecklinge jeweils ca. 10 cm bei einer Länge der Stecklinge von wenigstens 35 cm entfernt werden und die beiden Seiten eines Stecklings mit einer Neigung von ca. 45° in einen lockeren fruchtbaren Boden einpflanzt werden,
für die Stecklinge eine ständig feuchte Umgebung gewährleistet wird,
die Stecklinge ohne Abdeckung überwintern,
nach Überwinterung die Feuchtigkeit des Bodens konstant gehalten wird, damit der Boden nicht trocken wird,
die Stecklinge weiterhin nach Bedarf 2-mal die Woche mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung gegossen werden und 2-mal im Monat gedüngt werden.
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4103597C2 (de) * | 1991-02-04 | 1994-08-04 | Rummert Baerbel Dr Rer Nat | Verfahren und Anordnung zur autovegetativen Vermehrung von Buchen |
| JPH1171214A (ja) * | 1997-08-29 | 1999-03-16 | Jun Koga | 植物の生育促進方法および植物の生育促進剤組成物 |
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1999
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Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| JPH1171214A (ja) * | 1997-08-29 | 1999-03-16 | Jun Koga | 植物の生育促進方法および植物の生育促進剤組成物 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19962578A1 (de) | 2001-07-05 |
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