DE19962579C2 - Vorteile der genannten Vegetativen Vermehrungsmethode zur Aufzucht des Zitronenbaumes (Citrus Limonum) - Google Patents

Vorteile der genannten Vegetativen Vermehrungsmethode zur Aufzucht des Zitronenbaumes (Citrus Limonum)

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Abstract

Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen, dadurch gekennzeichnet, dass DOLLAR A - reife Stecklinge mit zwei bis vier Blättern geschnitten werden, DOLLAR A - die Stecklinge für 1 Stunde in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganatlösung gelegt werden, DOLLAR A - grobkörniger Sand mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung befeuchtet wird und dieser Sand in einen durchsichtigen Pflanzencontainer eingefüllt wird, DOLLAR A - jeweils ein Steckling in diesen Pflanzencontainer gesteckt wird, DOLLAR A - der Pflanzencontainer mit einer durchsichtigen Haube abgedeckt wird, DOLLAR A - der Pflanzencontainer in einen warmen Raum gestellt wird, wobei die Temperatur des Substrates zwischen 25-30 DEG liegt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen. Dieses Verfahren dient zur Herstellung und Vervielfältigung genetisch identischer Nachkommen eines Zitronenbaumes. Dadurch können von der Mutterpflanze abgetrennte Teile zu vollwertigen Pflanzen mit denselben Eigenschaften wie die Mutterpflanze heranwachsen.
Ein solches Verfahren zur Stecklingsvermehrung ist beispielsweise aus der DE 27 31 916 A1 bekannt. Hierdurch ist ein Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Holzgewächsen, insbesondere von Apfel-, Pflaumen- oder Kirschbäumen bekannt, bei dem einen Trieb in ein Nährmedium gesteckt wird, welches Cytokinin, ein Auxin und eine Phenolische Verbindung enthält. Des weiteren ist aus der DE 37 43 299 A1 ein Verfahren zur Kultur von durch vegetative Vermehrung erzeugter Pflanzenstecklinge, die mit ihrer Basis in je ein Substrat gesteckt und darin bewurzelt werden, wobei als Wachstumsparameter Lichtmengen, Lichtwerte, Temperatur, Lüftung, Luftfeuchtigkeit, Ernährung und Bewässerung gesteuert werden, bekannt, bei dem die im Substrat angeordneten Pflanzenstecklinge in einer Schale, Wanne oder dgl. flachen Gefäß angeordnet werden, in welchem eine Bewässerung der Pflanzenstecklinge von unten erfolgt. Aus der JP 11071214 A ist ein Pflanzenwuchsmittel insbesondere zur Förderung des Wurzelwachstums bekannt, das neben anderen Substanzen auch Kaliumpermanganat enthält.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vegetative Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen zu verbessern und eine möglichst hohe Rate an bewurzelten Stecklingen zu erzielen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei diesem Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen werden reife Stecklinge mit zwei bis vier Blättern geschnitten und diese Stecklinge für 1 Stunde in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganatlösung gelegt. Anschließend wird grobkörniger Sand mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung befeuchtet, dieser Sand in einen durchsichtigen Pflanzencontainer eingefüllt und jeweils ein Steckling in diesen Pflanzencontainer gesteckt. Der Pflanzencontainer wird mit einer durchsichtigen Haube abgedeckt und in einen warmen Raum gestellt, wobei die Temperatur des Substrates zwischen 25°-30° liegen soll. Die Pflanzcontainer können vorteilhaft einen Durchmesser von ca. 10 cm und eine Höhe von 12 cm aufweisen. Die Bewurzelung der Stecklinge dauert ca. vier bis sechs Wochen. Danach können die Stecklinge in Pflanzcontainer mit Blumenerde umgetopft werden. Es ist von Vorteil, wenn die aus den Stecklingen entstandenen jungen Pflanzen künstlich mit Neonröhren mit blauem Licht beleuchtet werden und zwar für ca. 14 Stunden am Tag.
Vorteile der genanten Vegetativen Vermehrungsmethode zur Aufzucht des Zitronenbaumes (Citrus Limonum.)
  • - Die Methode ermöglicht Zitrusgewächse, wie unterschiedliche Sorten Zitronenbäume, Grapefruit, Limetten und Bittere Oran­ ge, das ganze Jahr aus Stecklingen erfolgreich produzieren.
  • - Die Methode ist absolut erfolgreich und zuverlässig.
  • - Befeuchtung mit 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung.
  • - Vierzehnstundige Blaulicht spendende Neonröhren Beleuchtung.
  • - Temperatur des Substrates zwischen 25°-30°C.
  • - Dieses Verfahren ermöglicht in ca. vier bis sechs Wochen bis zu 99% Ausbeute an jungen Pflanzen zu gewinnen.
  • - Umgetopfte junge Pflanzen haben erhöhten Lichtbedarf.
  • - Weitere Behandlung mit Kaliumpermanganatlösung und Temperatur zwischen 20°-25°C beschleunigt das Wachstum des Zitronenbaumes.

Claims (5)

1. Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen, dadurch gekennzeichnet, dass
reife Stecklinge mit zwei bis vier Blättern geschnitten werden,
die Stecklinge für 1 Stunde in eine 0,2%-ige Kaliumpermanganatlösung gelegt werden,
grobkörniger Sand mit der 0,2%-igen Kaliumpermanganatlösung befeuchtet wird und dieser Sand in einen durchsichtigen Pflanzencontainer eingefüllt wird,
jeweils ein Steckling in diesen Pflanzencontainer gesteckt wird,
der Pflanzencontainer mit einer durchsichtigen Haube abgedeckt wird,
der Pflanzencontainer in einen warmen Raum gestellt wird, wobei die Temperatur des Substrates zwischen 25-30° liegt,
2. Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Pflanzcontainer mit einem Durchmesser von ca. 10 cm und einer Höhe von 12 cm eingesetzt werden.
3. Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklinge nach einem Bewurzelungsprozess von ca. vier bis sechs Wochen in Pflanzencontainer mit Blumenerde umgetopft werden.
4. Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Stecklingen entstandenen jungen Pflanzen künstlich mit Neonröhren, die blaues Licht spenden, beleuchtet werden.
5. Verfahren zur vegetativen Vermehrung von Zitronenbäumen mittels Stecklingen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die jungen Pflanzen ca. 14 Stunden pro Tag künstlich beleuchtet werden.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2731916A1 (de) * 1976-07-16 1978-01-19 East Malling Res Verfahren zur geerblichen vermehrung von holgewaechsen, insbesondere apfel-, pflaumen- oder kirschbaeumen
DE3743299A1 (de) * 1987-12-19 1989-06-29 Pelargonien Fischer Kg Verfahren und vorrichtung zur kultur von durch vegetative vermehrung erzeugter pflanzenstecklinge
JPH1171214A (ja) * 1997-08-29 1999-03-16 Jun Koga 植物の生育促進方法および植物の生育促進剤組成物

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