DE1996357U - Umbuggwerkzeug zum umbuggen von einschlagbaren werkstoffen - Google Patents

Umbuggwerkzeug zum umbuggen von einschlagbaren werkstoffen

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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

DlpL-lng. Theodor Ungerathen
Patentanwalt ΠΑ 3 4 3 Π f* ft ^ nOhvO^pk-fiOtttuBm Κ".G.
<S900 HfHaIWg Γ.M. Ο I 0 3 0 ü*3ö,*S*weiin ^ei Heidelberg
ersfr'ί · 1^Ii SeetnTraue 71
zum Umbuggen von Glnooblöirbaren Werkstoffen
Die Neuerun/? bezieht sich oui oln 'itubuggwerkgeug zum Um—
bug-gen von einschlogboron Werkstoffen, wlo keder, Textilien
und entsprechenden Kunstetoffon, in olnetn Arboitagang, mit \ einem aus je zwei mit Abstand suoinondor angeordneten Platten
bestehenden Unterteil und Obortoll aura Aufnehmern der Druokpläüte, des Brücksxenipeütö öowxö cter BitiriantungeTJ zum umbuggen
und Auswerfen. fcTit der Neuerung wird ntln* weaontliohf» Vereinfachung des Aufbaues, erhoblißbo Vorbooaorung äer Arbeitsweise und vielseitigere Anv/endborkolt dor bekanntes Uisbugg- I werkzeuge bezweckt. \
"Rei einem bekennten, derartigen, ie einem Arbextegong um- : buggenden V/erkzeug, von dera die vorliögendo ^etlorung ausgeht,
sind die beiden den Unterteil des Workzeugos bildendem und
mit Abstand voneinander angeordneten platten fost roitolnonder
verbunden, während die Druckplatte Innerhalb oinor Ausoporung \ der oberen Platte des Unterteils vertikal veroohiebbor 1st.
Auch der obere Teil des Yierkzeuges besteht bug zwoi mit Abstand voneinander fest verbundenen Platten. Unterhalb der unteren Platte des Oberteils ist der Stempel feat aait dem seinen
äußeren Rand bildenden Umbuggraesser verbunden. Innerhalb dioses Stempels ist eine Platte zum Andrücken und Niederholten
des Werkstückes vertikal verschiebbar gelagert, Bex Ürafougg- ; vorging vollzieht sich bei diesem bekannten Unbuggwex-iizeug ?; während des Niedergangs des Stempels im Unterteil des Werk« *\ zeuges, der gleichzeitig bei seiner Rückkehr in seine Aus- ■ gangsstellung und Abheben aes Cberteils das iertig urarebur^te j 7,'erkstück ausvd-rft. Da dieses bekannte V7erkzeug mit einer besonderen Einrichtung zum niederhalten des v/erkstückes und ] einem den JTieaerhalter umgebenden Umbuggmesser arbeitet, können nur Werkstücke bis zu einer bestimmten minimalen Größe
umgebuggt werden. Das Arbeiten mit einem üsbaggisesser kass za j Störungen führen, wenn ein Kleber verwendet wird. Da bei die- j sein bekannten Werkzeug der untere Stempel im Unterteil verti— 1 kai verschiebbar ist und die obere Druckplatte einen besonderen | Niederhalter und f-A- "besonderes Umbuggmesser erfordert, ist | dieses umbuggmesser verhältnismäßig aufwendig. |
Der Neuerung liegt doahalb die Aufgebe zugrunde, den konstruktiven Aufwand für dos Umbuggworkzeug erheblich zu verringern und dennoch den Arbeitsvorgang bei vielseitigerer Anwendbarkeit des Werkzeuges für alle vorkommenden Größon der Werkstücke zu verbessern. Diese Aufgebe wird noch der Neuerung dadurch gelöst, daß dio Druckplatte fest mit der unteren Platte des Unterteils verbunden und in elnor, mit oxnem ausgesparten Rand versehenen Aussparung dor oberen, gegenüber aoT» i_rj-ho-r>Qrj aaaan dem "nfuok von federn verschiebbar fiölöfiOrten Platte gleitbar ist, während der Druokatempel fest mit einer Stempelhalteplatte verbunden ist, dl©f zwischen den fest miteinander verbundenen unteren und oberen Platten des Oberteils vertikal versobiebbsr gelagert, durch den Druck von Federn in ihrer oberen Stellung und durch eine ouskllnkbare Peststellvorrichtung in der unteren Stellung geholten wird, j· " wobei der Druckstempel in der Aussparung der unteren Platte ') des Oberteils gleitbar iat. Bei dem Umbuggwerkzeug nooh der
(Neuerung ist also im Gegenteil au dem bekannten Umbuggwerkzeug die Druckplatte fest im Unterteil angebracht» dessen obere Platte verschiebbar geführt ist. Ebenso ist der Druckstempel innerhalb des Oberteils des Werkzeuges versobiabbar
geführt, der bei dem bekannten Werkzeug fest mit dem Oberteil verbunden ist.
Diese Anordnung ergibt gegenüber dem bekannten Umbuggwerkseug einen wesentlich einfacheren Aufbau und bessere Arbeits- ^1 weise. Die neue Anordnung nach der Neuerung benötigt kein
; besonderes Umbuggmesser, wie es bei den bekennten Werkzeugen verwendet werden muß. Staut dessen ist bei der Anordnung nach der Neuerung euf der Unterseite der unteren Platte des Oberteils eine Umbuggplatte befestigt, die In den ausgesparten Hand der oberen Platte des Unterteils paßt. Der Umbuggvorgang wird dadurch gefördert, dsß die inneren Seitenkanten der Umbugg-plairte in einer Wölbung zu ihrem Boden und zur unteren Pläche des vollständig zurückgezogenen Stempels verlaufen. Die neue Anordnung ermöglicht es, sowohl die Druckplatte als auoh den Drucksteopel und die Umbuggplatte so klein zu bemessen und für so kleine Werkstücke zu verwenden, wie sie für das Umbuggen infrage kommen. Durch den Wegfall des Umbuggmessers entfallen auch Störungen, die durch dieses verursacht werden
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Neuerungsgemäß sind auf der unteren Platte des Unterteils Stifte befestigt, die in Bohrungen der oberen Platte gleitber passen und deren oberes, mit einem Kegel versebenes Ende, über die obere Platte hinausragend in Bohrungen der unteren Platte des Oberteils geführt sind und mit der ausklinkbaren Feststellvorrichtung im Oberteil des Werkzeuges zusammenwirken. In weiterer Ausgestaltung der Neuerung besteht diese Feststellvorrichtung für die Stempelhelteplatte aus zwei an den Schmalseiten des Oberteils angeordneten, in je einem mit der unteren Platte des Oberteils fest verbundenen ünibrungsstüöB: gleitbaren Schiebern, deren der Stempelbalteplatte zugekehrter Kopf einen in der unteren Stellung der Platte über deren Rand geschobenen Vorsprung hat. Vorteilhaft sind die Schieber mittels je einer im zugehörigen Führungsstück gelagerten Druckfeder in ihrer Einklinkstellung gehalten. Zweckmäßig hat der Kopf der Schieber eine schräge Fläche, auf welche die Stempelhalteplatte bei ihrem Niedergang auftrifft und dadurch das Wegdrücken der Schieber bewirkt. Ferner können die Schieber und Führungsstücke Bohrungen haben, in welche die Führungsstifte des Unterteils mit ihrem Kegel eingreifend die Sshisser in die Ausklinkstellung drücken und damit die Stempelbalteplatte freigeben. Schließlich können die Sohiebe^ an ihrem äußeren Ende einen, die Einklinkstellung begrenzenden Anschlag haben.
In an sich bekannter Weise kann die Oberfläche der Druckplatte mit Ausprägungen zum Verzieren der Fläche und Keifein der Kanten des Werkstückes versehen sein. Auf diese Weise können auch Werkstücke von sehr kleinen Abmessungen eine Kantenreif elung erhalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für ein TJmbuggwerkzeug nach der Neuerung dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch das TJmbuggwerkzeug nach der Linie I - I der Fig. 2, wobei die linke und die rechte Hälfte der Zeichnung zwei verschiedene Stellungen des Werkzeuges zeigen.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II - II der Fig.
-A-
pig. 3 ist eine Draufsicht auf den Unterteil des Werkzeuges, und zwar teilweise im Schnitt nach der Linie III - III der Piß. 1.
pig. 4 zeigt ein Werkstück in Ansicht, wobei die linke Seite der Zeichnung dss umsubuggeade, gestanzte Werkstück und die rechte Seite der Zeichnung das umgebüggte fertige Yferkstück zeigt.
pig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie Y-T der Jig. 4.
pig; 5 ist- sine ZsisQbensiieHiAng des Werkstückes mit hochgestellten ünTbuggkanten.
Pig. 7 ist ein Schnitt nsch der Linie VII - YII der Pig,
Das Ünfbugprwerkzeug neon der Neuerung bat zwei Hsuptteile, und 2v;sr öinGB Tntsrteil und einen Cbsrtsil.
Der Unterteil besteht aus der Grundplatte 1, auf der Pührungsstifte 2 und 3 für die Pübruagspls^te 4 fest angebracht sind. Die Pührungsstifte 2 "befinden! sich etwa an den vier äußeren Ecken der Platten 1 und 4 und dienen gleichzeitig ils Halter für die Druckfedern 5. Diese Pührungsstiite 2 können als Schraubenbolzen ausgebildet sein, die zum Halten der Pedern 5 auf der Oberseite dar Pührungsplatte 4 durch diese hindurch an der Grundplatte 1 eingeschraubt sind. Die Pührungsstifte 3 ragen nach oben ein Stück über die Pührungsplatte 4 hinaus. Ihr oberes Ende ist als Kegel 6 ausgebildet. An den äußeren Ecken der Grundplatte 1 sind Schraubenlöcher zum Befestigen der Grundplatte 1 auf einem Maschinenti^.h angebracht. Anstelle der Schraubenlöcher 7 kann die Grundplatte 1 aber auch mit einer schwalbenschwanzförmigen Pührung versehen sein. Auf der Oberfläche der Grundplatte 1 in deren Mitte ist die Druckplatte 8 fest angebracht, deren Pläche dem umgebuggten "Werkstück entspricht. In der Pührungsplatte 4 ist eine Aussparung 9 angebracht, in welcher die Druckplatte 8 gleitend geführt wird, wenn uie Pührungsplatte 4 sich gegen den Druck der pecLern 5 auf die Grundplatte 1 zu bewegt. Der obers Rand IO der Aussparung 9? der größer ausgespart ist als die Aussparung 9 selbst, dient zum Einlegen des utazubuggenden "Werkstücke s.
Der Oberteil des Werkzeuges besteht ebenfalls aus zwei Platten, und zwar der unteren Platte 11 und der oberen Platte 12, die beide durch die vier an den Ecken der Platten 11 und 12 angebrachten Bolzen 13 fest miteinander verbunden sind. Auf der Unterseite der unteren Platte 11 ist die Umbuggplatte 14 angeschraubt, welche in die größere Aussparung 10 der Führungsplatte 4 des Unterteils gleitend paßt. Zwischen den beiden platten 11 und 12 des Oberteils ist die auf und ab geführte Stempelhalteplatte 15 gelagert, die Eittels der Stifte 16 in der oberen Platte 12 geführt ist= Ib Pslle des vorliegenden Ausführungsbeispieles sind awei Stifte 16 angebracht. An den vier Ecken der Stempelhalteplatte 15 sind Druckfedern 17 vorgesehen, welche die Stempelhalteplatte 15 nach oben gegen die obere Platte 12 drücken. Auf der unteren Seite der Stempelhalteplatte 15 ist der Stempel 18 befestigt, der mit der Stempelhalteplatte 15 auf und ab beweglich ist und dabei in einer Aussparung 19 der unteren Platte 11 gleitend geführt ist. Der Stengel 18 kann aus einem Stück besteben. Sein unterer Teil 20 kann aber auch aus fertigungstechnischen Gründen aus einem besonderen Stück hergestellt sein, das an der unteren Fläche des eigentlichen Stempels 18 befestigt ist. Um die Stempelhalteplatte. 15 pegen den Druck der Federn 17 in ihrer unteren Stellung zu halten, sind an zwei einander gegenürerliegenden Außenseiten d^s Oberteils zwischen den beiden p]9tt*n "1I und X?. den Piü.rungsstif ten 16 gegenüberliegend, und zvii-T tei aem rechteckigen v/erkzeug nach dem Ausfübrungs-'t-riel an dessen beiden Schmalseiten, je eine ausklinkbare Kart© zum 'alten aer Pte-relhalteplatte 15 in dieser Stellung voi\-e£eben* .Teoe dieser leiden leststellvorricbtungen besteht ο .< eineir. Sc: ieber -1, α τ in einem mit d^r Platte 11 fest ve: ι anderen ^..rrun^sstvck 22 in p.icntun/ uer StempelhalteOlatte 15 fcxn und öer bev/eglicb geführt ist. Das der Stempelhalteplatte 15 zugekehrte Ende des Schiebers 21 ist mit einem Kopf 2'd versehen. Der Kopf 23 bat an seinem unteren Ende einen Vorsprung 24» der in der unteren Stellung der Stempelbalteplstts 15 über» Uop Road dieser Platte geschoben ist, und die Platt« 1S Hßßön den Druck der Federn 17 niederdrückt. In dieser Stellung lot der Schieber 21 durch eine Druckfeder 25
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gehalten, die im pührungsstück 22 gelagert ist und gegen den Kopf 23 in Sichtung der Stempelnalteplatte 15 drückt. Am äußeren Ende des Schiebers 21 ist ein Stift 26 eingesetzt, der in der Raststellung des Schiebers 21 als Anschlag dient und den Vorschub des Schiebers 21 begrenzt.
In 51Ig. 1 rechte Hälfte der Zeichnung und in Pig. 2 ist die Stempelbalteplatte 15 in ihrer unteren Lage dargestellt, in der sie durch den Vorsprung 24 des Schiebern 21 gehalten wird. In der linken Hälfte der Pig. 1 ist die Stenrpelhalteplatte 15 in der ausgeklinkten Stellung gezeigt, in üer sie durch den Druck der Federn 17 gegen die obere Platte 12 anliegt. In dem Schieber 21 und dem Pührungsstück 22 sind die Bobrungen 27 und 28 -vorgesehen, in welche die Pülr rungs stifte mit ihrem Kegel 6 eingreifen, wenn der obere Teil des Werkzeuges durch die Maschine auf den Unterteil des Werkzeuges zu bewegt viird. Die Pührungsstifte 3 tauchen dann in die Bohrungen 27 und 28 ein und bewirken durch ihren Kegel 6, daß die Schieber ?1 necb außen gedrückt werden, wodurch die Fasen 24 die Stempelbalteplatte 15 freigeben, welche darauf durch den Druck der Federn 17 nach oben schnellt. Auf der Oberseite der Platte 12 des Oberteils ist der Zapfen 29 befestigt, der zum Einspannen des Oberteils in die L:aschine dient.
Das Umbuggwerkzeug nach der Neuerung hat folgende Arbeitsweise: Das umzubuggende V/erkstück, z.B. ein vorgestanztes Lederteil, neob Pig. 4 linke Seite und Pig. ^, wird mit der Vorderseite noch unten in die Aussparung 10 der Pührungsplatte eingelegt. Darauf wird das Oberteil des Werkzeuges durob die I'ascbino freaenlct und mittels der Pührungrsstifte 3 auf die FUbrungoplatte 4 zu bewegt. Dabei kommt der Stempel 18, 20 zur Anlßffe auf das 'Verkstück und drückt dieses in die Aussparung 9 hinein. Beim Eindringan des Stenpels 18, 20 in die Aussparung 9 werden die Sander des Werkstückes rundum gebuggt, wie dies Flg. β aeigt. In der unteren Stellang des Stempels 18, 20» in welober dos V/erkstück auf dem Boden der Aussparung angelangt ist, utj& sich der Stempel 18, 20 unmittelbar auf dem Werkstück befindet, wii dies die rechte Hälfte der Pig. 1 aeigt, lösen die Kegel 6 der Fübrungsstifte 3 die zwischen den Plat-
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ten 11 und 12 des Oberteils befindliche Pe st st eil Vorrichtung aus. Die Stempelhalteplatte 15 schnellt infolge des Druckes , der Federn 17 nach oben "bis zum Anschlag an die Unterseite ί der oberen Platte 12. Dadurch wird auch der Stempel 18, 20 aus der Aussparung 9 herausgezogen. Dies ist die Stellung nach I1Xg. 1 linke Hälfte. Das Werkstück befindet sich in diesem Zeitpunkt noch auf dem Boden der Aussparung 9 mit rechtwinkelig stehenden Umbuggrändern gemäß S1Ig. 6. Nun bewegt sich der gesamte Oberteil des Werkzeuges weiter nach unten, wobei . die Umbuggplatte 14 in die größere Aussparung 10 eindringt und auf deren Boden zur Auflage kommt. Dadurch wird beim weiteren Absenken des Oberteiles die Führungsplatte 4 gegen den Druck der Federn 5 nach unten gedruckt. Hierbei gleitet die Druckplatte 8 in der Aussparung 9 nach oben und nimmt das Werkstück ebenfalls nach oben mit, das auf diese Weise in den Innenraum 4er Umbuggplatte 14 eingeführt wird. Bei diesem Vorgang werden die nachε Gehenden Umbuggkanten des Werkstückes innerhalb der TJmbuggplatr':e 14, deren innere Seitenkanten in einer Wölbung zu ihrem Boden und zur unteren Fläche des vollständig zurückgezogenen Stenpels 18, 20 verlaufen, vollständig umgelegt und angedrückt, wie dies Fig. 7 und die rechte Hälfte der Fig. 4 sseigen. Da die umbuggkanten des Werkstückes vor dem Einlegen in das Werkzeug mit einem Kleber versehen wurden, werden die umgelegten Umbuggkanten bei diesem letzten Andrücken fest mit dem 'Werkstück verklebt. Wenn die Umbuggkanten mit einer Reifelung versehen werden sollen, dann muß die Oberfläche der Druckplatt ) 8 neben ibren äußeren Rändern mit einer entsprechenden Profilie-UtJ/? verseben sein. Auf diese Weise kann des Werkstück in einen Arbeitsgang uirpebuppt und per^iielt werden. Fach dem Umbuggen und etwaipen gleichzeitigen Reiieln iiept das ;7erkstüok innerhalb der Umbutffrpiette 14. Peiii weiteren Feben des Oberteiles wird das ''■'erkstUok mitgenommen, bis die mit der Stempelbalteplatte 15 verbundenen Hibrungsstifte 16 mit ihren oberen Enden auf einen Anschlag der Maschine auftreffen. Dann wird die Stempelbalteplatte 15 beim weiteren Anheben des Oberteiles gegen den Druck der Federn 17 nach unten gedrückt. Auf diesem Wege treffen die äußeren Kanten der Sterapelhalteplatte 15 auf die schrägen Flächen 30 oberhalb der Vorspränge 25 der
Schieber 21 aui und drücken die Schieber beim weiteren Ibsenken nach außen, bis die Stempelhalteplatte 15 gegen die Oberfläche der unteren Platte 11 des Oberteiles zum Anliegen kommt, und die Vorsprünge 24 infolge des Druckes der Pedern über die Kanten der Stempelhalteplatte 15 greifen. Bei diesem Bewegungsvorgang tritt der Stempel 18, 20 aus der TJmbPggplatte 14 hervor, wodurch das fertig 7imgebugpte Werkstück nach unten ausgeworfen wird.
10 Schutzansprüche

Claims (10)

DipL-Iog. Theodor lingisrathen Patentanwalt Chrobok-Hoffmann E.G. Heidelberg Eppelbeim "bei Heidelberg «•bJeretnröe 54 - Telefon 42331 Seestraße 71 Schutzansprüche :
1. Umbuggwerkzeug zum Umbuggen von einschlagbaren "Werkstoffen, v?ie Leder, Textilien und entsprechenden Kunststoffen, in einem .Arbeitsgang, mit einem aus je zwei mit Abstand zueinander angeordneten Platten "bestehenden Unterteil und Oberteil zum Aufnehmen der Druckplatte, des Druckstempeis sowie den Einrichtungen zum Umbuggen und Auswerfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (8) fest mit der unteren Platte (1) des Unterteils verbunden und in einer mit einem ausgesparten Rand (10) "s-s^ssbeaes Aussparung (9) der o"beren, gegenüber der unteren gegen den Druck der Federn (5) verschiebbar gelagerten Platte (4) gleitbar xst, während der Druckstempel (18) fest mit einer Stempelbalterlatte (15) verbunden ist, die, zwipchen den fest miteioander verbundenen unteren und oberen Platten (11 und 12) des Oberteils vertikal verschiebbar gelagert, durob den Druck der Federn (17) in ihrer oberen Stellung und durch eine ausklinkbare Festeteilvorrichtung (21 bis 28, 30) in der unteren Stellung gebalten wird, wobei der Stempel (18) in der Aussparung (19) der unteren Platte (11) gleitbar ist.
2. Uznbuggwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der unteren Platte (11) des Oberteils eine Umbuggplatte (14) befestigt ist, die in den ausgesparten Hand (10) der oberen Platte (4) des Unterteils paßt.
3* Umbug^werkzeup tisch Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Seitenkenten der Urabugfnlatte (i4) in einer ffölbunp zu ihrem Boden und zur unteren Fläche des vollständig zurückgezogenen Stempels (18) verlaufen.
4. umbuggwerkzeug nach Anspruob 1 bis 3» dadurob gekennzeichnet, daß auf der unteren Platte (1) des Unterteils Stifte (3) befestigt sind, die in Bohrungen der oberen Platte (4) gleitbar paasen und deren oberes, mit einem Kegel (6) versebenes Ende über die obere Platte (4) hinausragend in Bobrungen der unteren Platte (11) des Oberteils geführt sind und mit der ausklinkbaren Feststellvorrichtung (?1 bis 28, 30) im Oberteil des Werkzeuges zusammenwirken. *i CkUCt
5· ümbuggwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daS die ausklinkbare Feststellvorrichtung (21 "bis 28, 30) für die Stempelhalteplatte (15) aus zwei an den Schmalseiten des Oberteils angeordneten, in je einem mit der unteren Platte (11) des Oberteils fest verbundenen iführungsstück (22) gleitbaren Schiebern (21) besteht, deren der Stempelhalteplatte (15) zugekehrter Eopf (23) einen in der unteren Stellung der platte (15) über deren Eand geschobenen Vorsprung (24) hat.
6. Umbuggwerkzeug nach Anspruch 5, dsduret gekennzeichnet daß die Schieber (21) mittels je einer im zugehörigen Führuagrstück (22) gelagerten Druckfeder (25) in ihrer Einklinkstellung gehalten sind.
7. Umbuggwerkzeug nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (23) der Schieber (21) eine schräge Fläche (30) hat, auf welche die Stempelhalteplatte (15) bei ihrem Niedergang auftrifft und dadurch das Wegdrücken der Schieber (21) bewirkt.
8. Umbuggwerkzeug nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (21) Bohrungen (27) und die Führungsstücke (22) Bohrungen (28) haben, in welche der Kegel (6) der Stifte (3) des Unterteils eingreifend die Schieber (21) in die Ausklinkstellung drücken und damit die Stenroelhalteplatte (15) freigeben.
9· Umbuggwerkzeug nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennr^icbnet, daß die Schieber (21) an ihrem äußeren Ende dis EisklinkStellung bepret}2.e«äö» Anschlag (26) haben.
10. Umbupgwerkzeug nach den vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Druckplatte (8) in an sich bekannter Vföise mit Ausprägungen zum Verzieren der Fläche oder Reifein der Kanten des Werkstückes versehen ist.
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