DE2000189C - Abstutzvorrichtung fur den inneren Behalter eines Dewarschen Gefäßes - Google Patents

Abstutzvorrichtung fur den inneren Behalter eines Dewarschen Gefäßes

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DE2000189C
DE2000189C DE19702000189 DE2000189A DE2000189C DE 2000189 C DE2000189 C DE 2000189C DE 19702000189 DE19702000189 DE 19702000189 DE 2000189 A DE2000189 A DE 2000189A DE 2000189 C DE2000189 C DE 2000189C
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inner container
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vessel
container
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DE19702000189
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Kenneth A Boulder Col Leonard (VStA)
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Cryogenic Engineering Co
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Cryogenic Engineering Co
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Description

gekennzeichnet, daß an dem oberen Ende Kälteverlustquelle.
der Halsröhre (18) ein Ring (24) angebracht ist. Will man die bekannten Anschlagmittel zur B,
nahe dessen äub?rem Umfang das eine Ende des grenzung der untersten Lage des inneren Behalte. ■;
Balges (28) befestigt ist, wobei der Innendurch- dadurch vermeiden, daß man allein den Balg zur Ah
messer des das andere Ende des Balges (28) tra- 20 Stützung des inneren Behälters gegenüber der Außen
genden Flansches (20) wesentlich größer ist als wandung \ -wendet, wie dies aus der USA.-Patent
der Durchmesser der Halsröhre fl«0, und daß die schrift 3 097 084 bekannt ist, so muß der Balg ziem-
Anschlagmittel aus einer den Balg (28) umgeben- Hch kräftig ausgeführt werden, iamit er nicht unter
den, an dem Ring (24) befestigten Anschlaghülse dem Gewicht des gefügten inneren Behälters zusam
(36) bestehen, die sich bei einer Bewegung nach 25 mengedrückt wird und dadurch seine Elastizität ver-
unten an einer Fläche (46) des Flansches (20) oder liert. In diesem Falle muß die Halsröhre des Gefäßes
der Außenwandung (12) anlegen kann. ausreichend stark ausgeführt werden, damit sie ne-
2. Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, da- ben den Zugsparnungen auch die Biegungsbeansprudurch gekennzeichnet, daß an der Anschlaghülse chungen aufzunehmen vermag, denen sie ausgesetzt (36) eine Anschlagvorricntung(«0, 50; 70, 72) 30 ist, wenn der innere Behälter mit dem verhältnismäzur Begrenzung der obersten Lage des inneren ßig starren Balg gehandhabt wird und Beschleuni-Behälters (14) gegenüber der Außei.ivandung (12) gungskräften ausgesetzt ist. Eine stärkere Halsröhre angreift. stellt jedocii einen bevorzugten Wärmeleitungsweg
3. Abstützvorrichtung nach Anspruch 2, da- dar.
durch gekennzeichnet, daß die Anschlagvorrich- 35 Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst wer-
tung aus in Schlitze (40; 74) eingreifenden Vor- den, die Abstützung des inneren BehJtsrs eines De-
sprüngen (50; 70) besteht, weiche an dem Flansch war'schen Gefäßes gegenüber der Außenwandung so
(20) oder an der Anschlaghülse (36) befestigt sind. auszubilden, daß die Halsröhre bei Pendelbewegun-
4. Abstützvorrichtung nach Anspruch 3, da- gen in allen Vertikalebenen so große Bewegungsdurch gekennzeichnet, daß in der Anschlaghül- 40 freiheit gegenüber der Außenwandung erhält, daß die se (36) Schlitze (40) vorgesehen sind, in welche Halsröhre sehr dünn ausgeführt sein kann.
Vorsprünge (50) hineinragen, die an dem mit der Ausgehend von einer Abstützvorrichtung der ein-Außenwandung (12) fest verbundenen Flansch gangs beschriebenen Art wird die gestellte Aufgabe (20) befestigt sind (Fig. 1 und 2). erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an dem oberen
5. Abstützvorrichtung nach Anspruch 3, da- 45 Ende der Halsröhre ein Ring angebracht ist, nahe durch gekennzeichnet, daß die Anschlaghülse (36) dess, η äußerem Umfang das eine Ende des Balges mit Vorsprüngen (70) versehen ist, welche in ge- befestigt ist, wobei der Innendurchmesser des das schlitzte, mit der Außenwandung (12) fest ver- andere Ende des Balges tragenden Flansches wesentbundene Bügel (72) hineinragen (F i g. 3). lieh größer ist als der Durchmesser der Halsröhre,
50 und daß die Anschlagmittel aus einer den Balg umgebenden, an dem Ring befestigten Anschlaghülss
bestehen, die sich bei einer Bewegung nach unten an
einer Fläche des Flansches oder der Außenwandung anlegen kann.
Die Erfindung betrifft eine Abstützvoi richtung für 55 Eine solche Ausbildung der Abstützvorrichtung hat den inneren Behälter eines Dewar'schen Gefäßes den Vorteil, daß die Anschlagmittel zur Begrenzung gegenüber der Außenwandung, bei welcher eine den der untersten Lage des inneren Behälters in jeder inneren Behälter tragende Halsröhre von niedriger beliebigen Winkelstellung der Achse des inneren BeWärmeleitfähigkeit mit dem einen Ende eines die hälters gegenüber der Achse des Außenbehalters Halsröhre umgebenden Balges fest verbunden ist, des- 60 wirksam werden können und so den Balg vor zu sen anderes Ende an einem an der Außenwandung starker Zusammendrückung und vor einem Verlust befestigten, die Halsröhre ebenfalls umgebenden seiner Elastizität und damit die Halsröhre vor Ober-Flansch abgedichtet abgestützt ist, und bei welcher beanspruchung schützen.
Anschlagmittel zur Begrenzung der untersten Lage Gemäß einer besonderen Ausführungsform ist des inneren Behälters gegenüber der Außenwandung 65 eine aus in Schlitze eingreifenden Vorsprüngen gevorgesehen sind. bildete, einerseits mit der Außenwandung verbun-Eine aus der USA.-Patentschrift 3 119 238 be- dene und andererseits an der Anschlaghülse bekannte Abstützvorrichtung dieser Art besitzt einen zur festigte Anschlagvorrichtung zur Begrenzung auch der
obersten Lage des inneren Behälters gegenüber der Außenwandung vorgesehen. »
Neben einem Schutz des Balges vor zu starker Längung wird durch eine solche Ausbildung erreicht, daß der verhältnismäßig dünn und nachgiebig ausgebildete Balg, welcher keine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber Torsionsbelastungen besitzt, von diesen Beanspruchungen freigehalten werden kann, weil die aus den Schlitzen und den darin eingreifenden Vorsprüngen gebildete Anschlagvorrichtung zugleich auch einen Torsionsanschlag darstellt. Es sei bemerkt, daß hierin ein Erfindungsgedanke selbständiger Be-■ ieutung zu sehen ist.
Die Erfindung wird nunmehr unter Hinweis auf Jic Zeichnungen in ihren Einzelheiten erläutert. Hier
Ϊ& 1 eine ausschnittsweise Seitenansicht eines ! v-.var'schen Gefäßes mit einer erfindungsgemäßen ",tützungsvorrichtung, wobei eine besondere An-Tragvorrichtung zur Begrenzung von Ί ors:onsbeanpmchungen des zur Abstützung verwendeten Balges ,' rgesehen ist,
Fi g. 2 eine Teil-Schnittdarstellung entsprechend j,v durch die gekrümmte Linie 2-2 nach Fig. 1 be-,.imrnten Schnittebene ..nd
F ig. 3 eine perspektivische Ansicht des Halses ncs Dewar-schen Gefäßes mit einer anderen Anordv.ng der Vorsprünge der Anschlagvorrichtung be- :ialich der obersten Lage des inneren Speicherbehäl-
,,; sowie zum Verhindern von Torsionsbeanspru-. hangen des zur Aufhängung verwendeten Balges.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Dewar'sches Gefäß 10 üblicher Bauart gezeigt, dessen Außenwandung 12 über einen evakuierten Raum 16 von einem inneren Behälter 14 getrennt ist. Der evakuierte Raum ist vorzugsweise mit einem Isolationsmaterial gefüllt und enthält beispielsweise eine geschichtete Isolation oder ,ine Pulverisolation.
Der innere Behälter 14 ist gegenüber der Außenwandung 12 rber eine Halsröhre 18 von geringer War- !^leitfähigkeit abgestützt, die vorzugsweise aus glasfaserverstärktehi Epoxyharz oder aus rostfreiem Stahl gefertigt isf und in ihrer Wandstärke so dünn ausgeführt wird, daß sie gerade noch diejenige Festigkeit besitzt, welche zur Abstützung des inneren Behälters 14 mit seinem Inhalt erforderlich ist.
Ein Flansch 20 ist gasdicht mit einem Hals 22 der Außenwandung 12 des Gefäßes verbunden. In ahnlicher We=se ist ein Ring 24 bei 26 gasdicht am Außenumfang der Halsröhre 18 befestigt. Zwischen einer Fläche 30 des Flansches 20 und einer Fläche 32 des Ringes 24 isi ein flexibler Balg 28 fest eingesetzt. Auf diese Wrse ist der innere Behälter derart pendelnd gegenüber der Außenwandung des Dewar'schen Gefäßes abgestützt, daß er sich in bestimmten Grenzen innerhalb des evakuierten Raumes 16 frei bewegen kann.
Bei38 ist an dem Außenumfang des Ringes 24, der auch ds Verschluß für den evakuierten Raum dient, eine zylindrische Anschlaghülse 36 befestigt. Die Anschlaghülse 36 ist am Umfang mit einer Anzahl vertikaler Sch'itze 40 versehen und umgibt den Balg 28. Sie übergreift verschieblich einen Absatz an dem Flansch 20. Die Anschlaghülse 36 kann sich nach aufwärts bewegen und
ren Rand 44 nach rückwärts
pen, wenn sie bei entsp
gegenüberliegende F
stellt so eine starre vciu..~-»ö —".;_-» ren Behälter 14 und der Außenwand.ng 12 fäßes her Auf diese Weise ist es möglich, der in geringer Wandstärke auszuführen, so daß er em,-auireichlnde Flexib=— -«·* we™ ' lowoh!6dneraUBalg Ä auch die Halsrohre 18 durch £T Anschlaghulse 36 abgestützt werden, wenn kere Kräfte auf die Halsrohre 18 e Bei der in F i g. 1 und 2 geze·
„ form sind mehrere abgebogene V^prungjSO m ihren unteren Enden 52 am Außenumfang des Fla,. sches20 befestigt, während d.e gegenüberliegend,, Enden 54 durch die Schlitze 40 der Anschlaghulse 36 nach einwärts reichen. Dadurch wird erreicht, daß d..
Anschlaghülse 36 nach aufwärts bewegt oder gekip,, „„„ie„ t.,„n hi< Hie untere Endflache 56 eines d,-,
Anschlaghülse 36 nach auf g
werden kann, bis die untcrc t E"d r f f' Schlitze 40 in Berührung mit der un^ des zugehörigen Vorsprunges 50 im Sinne einer Begrenzung der
des inneren Behälters 14 gegtnubu der Auliu. wandung 12.
Zusätzlich wird durch die Seitenfläche*60 d r Vorsprünge 50 im Zusammenwirken mit den gegenüberliegenden Seitennachen 62 d« ^"1J »"^J die Drehbewegung der Anschlaghulse 36 und damit eine Drehbewegung oes inneren Behaiterel·» ocgrenzt. Dadurch wird der flexible Bang λ» vun gru ßeren Torsionsbeanspruchungen freigehalten welcht eine stärkere Ausfuhrung des Haiges una uer Halsröhre erforderlich machen wurden. ' Die Ausführungsform nach Hg. -> _enispncni im wesentlichen der in F i g. 1 und 2 gezeigten Ausiunrungsform der Erfindung, jedoch ist umi Anschlagvorrichtung unterschiedlich ausgebildet, bs sind nämlich Vorsprünge 70 an der Anschlaghulse .J6 befestigt und ragen nach auswärts in Schlitze 7I, von fu^n72 hinein, die mit ihren unteren Enden,76 an der A™-wandung 12 des Dewar'schen Gefäßes befestigt sind. Dadurch wird eine Aufwärtsbewegung der Anschlaghülse 36 durch Anlaufen der Oberseite 78 eines der Vorspränge 70 gegen die obere Innenflache »»£'"" zuc .-hörigen Bügels 72 begrenzt Auch DreMiewcgungen der Anschlaghülse 36 werden durch Anlaufen einer Seitenfläche 82 eines Vorsprunges 70 gegen die entsprechende Innenflache eines Bugeis iz. begrenzt.
Zwar wurde c'ie Erfindung in Verbindung mit Uewar'schen Gefäßen mit zylindrischer Halsrohre beschrieben, doch kann sie in gleicher Weise auch auf Dewar'sche Gefäße mit Halsrohren von beispielsweise quadratischem Querschnitt angewendet werden oder die Erfindung kann bei solchen Gefäßen angewendet werden, bei denen d.e Abstuiteungsvomch ung für den inneren Behälter im wesentlichen innerhalb der Außenwandung des GcfalJes liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Abstützung des inneren Behälters dienenden Ba-g, Patentansprüche· dessen oberes Ende unmittelbar an der Halsröhre befestigt ist, während sich das untere Balgende gegen
1. Abstützvorrichtung für den inneren Behäl- einen Ringflansch abstützt^ der am oberen Ende eines ter eines Dewar'schen Gefäßes gegenüber der 5 Halsansatzes des Außenbehalters befestigt ist und Außenwandung, bei welcher eine den inneren Be- ' durch welchen die Halsrohre mit geringem ^piel hinhälter tragende Halsröhre von niedriger Wärme- durchgeschoben ist Als Anschlagmittel zur Begrenleitfähigkeit mit dem einen Ende eines die Hals- zung der untersten Lage des inneren Behalters ist a.. röhre umgebenden Balges fest verbunden ist, des- dessen Unterseite em gelenkpfannenartiger Vorsprung sen anderes Ende an einem an der Außenwan- " vorgesehen, in weichen ein mit dem Außenbehalter dung befestigten, die Halsröhre ebenfalls umge- verbundener Zapfen eingreift.
•benden Flansch abgedichtet abgestützt ist, und Die bekannten Anschlagmittel zur Begrenzung der
bei welcher Anschlagmittel zur Begrenzung der untersten Lage des inneren Behälters bedingen eine
untersten Lage des inneren Behälters gegenüber verstärkte Beanspruchung des dünnwandigen Behäi-
der Außenwandung vorgesehen sind, dadurch 15 ters an der Abstützstelle und sind eine zusätzliche
DE19702000189 1969-01-03 1970-01-03 Abstutzvorrichtung fur den inneren Behalter eines Dewarschen Gefäßes Expired DE2000189C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US78879969A 1969-01-03 1969-01-03
US78879969 1969-01-03

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2000189A1 DE2000189A1 (de) 1970-09-03
DE2000189B2 DE2000189B2 (de) 1972-07-13
DE2000189C true DE2000189C (de) 1973-02-22

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