DE20002009U1 - Schlafsack - Google Patents

Schlafsack

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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08Sleeping bags
    • A47G9/083Sleeping bags for babies and infants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C9/00Purses, Luggage or bags convertible into objects for other use

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  • Child & Adolescent Psychology (AREA)
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iLRidri & Naumann
Gewerblicher Rechtsschutz· Intellectual Property
4801/P/007
Heidelberg, 7. Februar 2000/kb:
Gebrauchsmusteranmeldung
des Herrn betreffend einen
Heinrich Bangert Höhenstraße 10
74836 Limbach
„Schlafsack"
Repräsentanz Spanien Luisenstraße E - 03720 Benissa, Alicante D-69115 Heidelberg
: ::.. ·**::"::'*: &$&kgr;&iacgr;&phgr;<&phgr;;&Mgr;(2)^&agr;6. : : .'.Telefon +496221/6043-0 :..·:... .:.'.:..:; .: ·' ; ·* ·* ''' :-'"i : : \Telefax +49 62 21/60 43-60
' " **·* ··e-mail: un@hd-patent.de
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Die Erfindung betrifft einen Schlafsack, insbesondere für Kinder, mit einem ein Oberteil und ein Unterteil aufweisenden, vorzugsweise einstückigen Sackteil.
Schlafsäcke der in Rede stehenden Art sind seit langem aus der Praxis bekannt und existieren in den unterschiedlichsten Ausführungsformen und Größen. Schlafsäcke werden häufig für Kleinkinder verwendet, die noch nicht selbständig mit einer Schlafdecke umgehen können, was zur Folge hat, dass die Kinder häufig unbedeckt schlafen und dabei auskühlen. Dies kann zu Krankheiten der Kinder führen. Ein Schlafsack bietet hingegen eine sichere Umhüllung der Kinder, ohne dass die Gefahr eines Auskühlens besteht.
Neben einem wie oben beschriebenen Schlafsack benötigen kleinere Kinder zur Sicherstellung eines problemlosen und schnellen Einschlafens und auch Durchschlafens meist eine ganze Menge an &ldquor;Schlafutensilien" wie beispielsweise ein kleines Kissen, Kuscheltiere, Spieluhren und dergleichen. Diese sämtlichen Gegenstände sind üblicherweise im Bett des Kindes untergebracht. Im Falle einer Urlaubsreise oder eines sonstigen Wechsels des Schlaforts ist es im Hinblick auf ein problemloses Einschlaf- und Durchschlafverhalten des Kinds somit erforderlich, nicht nur den Schlafsack sondern auch sämtliche &ldquor;Schlafutensilien" an den neuen Schlafort zu transportieren. Dies ist sehr aufwendig und führt häufig dazu, dass gewisse &ldquor;Schlafutensilien" am ursprünglichen Schlafort vergessen werden, was wiederum zu Einschlaf- und/oder Durchschlafproblemen bei dem Kind führen kann.
Zur Lösung dieses Problems können sowohl der Schlafsack als auch die &ldquor;Schlafutensilien" gemeinsam in einen Reisekoffer oder in eine Reisetasche gepackt werden. Oftmals ist dann aber in dem Reisekoffer oder in der Reisetasche nicht mehr genug Platz für Kleider oder sonstiges Reisegepäck. Im Ergebnis muß dann eine große Anzahl an Reisekoffem oder Reisetaschen während der Reise mitgeführt werden'. Dies ist äußerst aufwendig und daher unbequem.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schlafsack der eingangs genannten Art anzugeben, mit dem ein bequemes Reisen mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe durch einen Schlafsack mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Danach ist der in Rede stehende Schlafsack derart weitergebildet, dass das Sackteil derart ausgebildet ist, dass es zu einer Tasche zusammenlegbar ist.
In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass durch die Ausgestaltung des Sackteils in einer derartigen Weise, dass es zu einer Tasche zusammenlegbar ist, die obige Aufgabe auf überraschend einfache Weise gelöst ist. Mit anderen Worten ist der erfindungsgemäße Schlafsack auf zwei Arten verwendbar, nämlich einerseits als Schlafsack und andererseits als Tasche. Damit ist es in besonders einfacher Weise möglich, beispielsweise ,,Schlafutensilien'' eines Kinds zu transportieren, wobei die &ldquor;Schlafutensilien" einfach in die durch den Schlafsack bildbare Tasche eingelegt werden. Dies erspart zum Einen einen zusätzlichen Reisekoffer oder eine zusätzliche Reisetasche beim Verreisen und hat zum Anderen den großen Vorteil, dass der Schlafsack und &ldquor;Schlafutensilien" gemeinsam, quasi zusammenhängend, transportiert werden können, was zu einem schnellen Zugriff zu den &ldquor;Schlafutensilien" in Kombination mit dem Schlafsack führt. Ein langes Suchen der &ldquor;SchlafUtensilien" bei einer Unterbringung von Schlafsack und &ldquor;Schlafutensilien" in verschiedenen Reisebehältnissen ist damit vermieden.
Folglich ist mit dem erfindungsgemäßen Schlafsack ein Schlafsack realisiert, mit dem ein bequemes Reisen mit konstruktiv einfachen Mitteln ermöglicht ist.
Im Hinblick auf die Ausbildung einer besonders sicheren Tasche, bei der ein Herausfallen von zu transportierenden Gegenständen weitgehend vermieden ist, könnte das Sackteil eine im wesentlichen rechteckige Form aufweisen. Durch die rechteckige Form des Sackteils ist die Bildung einer im wesentlichen rechteckigen Tasche möglich. Die durch das Zusammenlegen des Sackteils gebildete Ta-
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sche könnte im Sinne einer Mappe durch Klemmen unter den Arm getragen werden. Jedoch könnte die Tasche auch mittels einer Trageinrichtung getragen werden. Hierzu könnte an der Außenseite des Unterteils oder des Oberteils eine Trageinrichtung angeordnet sein. Die Anordnung einer Trageinrichtung am Unterteil ist insoweit besonders vorteilhaft, als das Sackteil quasi nach innen zusammengeklappt werden könnte, was wiederum zur Folge hat, dass zumindest ein Bereich der Außenseite des Unterteils auch die Außenseite der Tasche bildet. Dabei könnte eine an dieser Außenseite des Unterteils angeordnete Trageinrichtung besonders einfach gegriffen werden. Bei einem Zusammenklappen des Sackteils quasi nach außen, was zur Folge hat, dass zumindest ein Bereich der Außenseite des Oberteils die Außenseite der Tasche bildet, könnte die Trageinrichtung an der Außenseite des Oberteils angeordnet sein.
Im Hinblick auf ein besonders sicheres Tragen der Tasche könnte die Trageinrichtung mindestens einen und vorzugsweise zwei Henkel oder Griffe aufweisen. Die Henkel oder Griffe könnten dabei aus textilem Material hergestellt sein, wodurch sichergestellt ist, dass der Nutzungskomfort des Schlafsacks nicht durch starre Henkel oder Griffe beeinträchtigt ist.
Ein Zusammenlegen des Sackteils könnte dadurch erfolgen, dass sowohl vom Kopfende als auch vom Fußende des Sackteils her ein zweimaliges Einklappen des Sackteils erfolgt. Hierbei könnte das Oberteil auf dem Unterteil liegen. Das jeweils zweimalige Einklappen könnte jeweils ein Viertel der Fläche des Sackteils umfassen. Mit anderen Worten werden zunächst das obere Viertel und das untere Viertel des Sackteils zur Mitte des Sackteils hin eingeklappt. In diesem Zustand liegt das obere bzw. erste Viertel auf dem zweiten Viertel des Sackteils und das untere bzw. vierte Viertel auf dem dritten Viertel des Sackteils, wenn das Sackteil vom Kopfende zum Fußende hin in vier Viertelbereiche aufgeteilt wird. Anschließend werden das erste und das zweite Viertel gemeinsam auf das dritte und das vierte Viertel geklappt. In diesem Zustand weist das Sackteil nur noch ein Viertel seiner ursprünglichen Auflagefläche auf. Zwischen diesen eingeklappten Vierteln, d. h. zwischen dem ersten und zweiten Viertel und dem dritten
und vierten Viertel, ist nunmehr eine Tasche zur Aufnahme von beliebigen Gegenständen gebildet.
Ein besonders günstiger Ort der Anordnung von Henkeln oder Griffen liegt zwischen dem ersten und dem zweiten Viertel des Unterteils und dem dritten und dem vierten Viertel des Unterteils. Hierzu könnte ein Henkel oder Griff - in Längsrichtung des Sackteils gesehen - etwa im Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten Viertel des Unterteils und/oder ein Henkel oder Griff etwa im Bereich zwischen dem dritten und dem vierten Viertel des Unterteils angeordnet sein. Bei einem Zusammenklappen des Sackteils nach außen könnten der Henkel oder Griff jeweils an der Außenseite des Oberteils angeordnet sein.
Hinsichtlich eines sicheren Transportierens von Gegenständen in der durch das Sackteil gebildeten Tasche könnte an der Außenseite des Unterteils oder Oberteils eine Schließeinrichtung angeordnet sein. Ein Verschließen der Tasche ist dabei von drei Seiten aus möglich, nämlich von den beiden Längsseiten des Sackteils her oder von der oberen Querseite aus.
Dabei könnte die Schließeinrichtung - vorzugsweise zum Verschluss der Hauptöffnung der Tasche - dem mittleren Bereich des Unterteils oder Oberteils zugeordnete Schließelemente aufweisen. Alternativ oder zusätzlich hierzu könnte die Schließeinrichtung - vorzugsweise zum seitlichen Verschluss der Tasche - den Längsseiten des Unterteils oder Oberteils zugeordnete Schließelemente aufweisen. In jedem Fall ist durch die Schließeinrichtung bezweckt, dass durch die Tasche ein sicheres Transportbehältnis gebildet ist und dass ein ungewolltes Auseinanderfalten des Sackteils verhindert ist.
Die Schließelemente könnten einen Flächenreißverschluss bzw. einen Klettverschluss und/oder Knöpfe, vorzugsweise Druckknöpfe, und/oder einen Riemenverschluss und/oder Schnürbändel aufweisen. Bei der Anordnung der Schließelemente ist besonders wesentlich, dass ein reibungsloses Zusammenwirken der Schließelemente im zusammengelegten Zustand des Sackteils gewährleistet ist.
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Im Hinblick auf eine besonders komfortable Nutzung des Schlafsacks könnte das Unterteil einen Kopfbereich umfassen. Der Kopfbereich könnte sich über das Oberteil hinaus erstrecken, was insgesamt zu einem relativ zum Oberteil gesehen längeren Unterteil führt.
Zur weiteren Erhöhung des Komforts des Schlafsacks könnte der Kopfbereich eine zusätzliche Polsterung aufweisen. Jn besonders kindgerechter Weise könnte die Polsterung als Applikation - vorzugsweise in Form eines Tierkopfs - ausgebildet sein. Eine mit dem Kopfbereich fest verbundene Applikation würde ein ungewolltes Verlieren der Polsterung verhindern.
Durch geschickte Anordnung der Polsterung am Kopfbereich könnte auch die Polsterung als Tasche genutzt werden. Hierzu könnte die Polsterung entlang eines Teils ihres Rands mit dem Kopfbereich verbunden - vorzugsweise vernäht sein. Somit wäre zwischen Kopfbereich und Polsterung eine Tasche gebildet.
Ein Schlafsack könnte auch als Decke genutzt werden. Hierzu könnten das Unterteil und das Oberteil an einer Längsseite des Sackteils miteinander untrennbar, vorzugsweise integral verbunden und an der unteren, dem Fußbereich zugeordneten Querseite und an der anderen Längsseite des Sackteils lösbar verbindbar sein. Die lösbare Verbindung könnte durch einen Reißverschluss hergestellt sein.
Zum sicheren Einpacken beispielsweise eines Kinds könnte dem - dem Kopfende des Sackteils zugewandten - oberen Bereich des Oberteils eine Zugeinrichtung zum Raffen des Oberteils zugeordnet sein. Je nach Größe der im Schlafsack schlafenden Person könnte hierdurch eine optimale Anpassung an die Person erfolgen. Die Zugeinrichtung könnte insbesondere eine Kordel oder Schnur aufweisen, die in einem Durchgang geführt ist. Hierbei ist die Kordel oder Schnur wie bei einer herkömmlichen Kapuze geführt.
Zum Fixieren einer gerafften Position des Oberteils könnte der Zugeinrichtung mindestens ein Feststellelement zugeordnet sein. Die Feststellelemente könnten
der Schnur oder Kordel zugeordnet sein und durch federbeaufschlagte Fixierungen gebildet sein.
Mit dem erfindungsgemäßen Schlafsack ist eine Kombination aus Schlafsack und Tasche bzw. taschenähnlichem Gebilde bereitgestellt.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Schlafsacks anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 in einer Draufsicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Schlafsacks,
Fig. 2 in einer Rückansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus
Fig. 1 und
Fig. 3 in einer Seitenansicht, schematisch, das Ausführungsbeispiel aus
Fig. 1 im zusammengelegten Zustand.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Draufsicht das Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlafsacks, der für Kinder ausgebildet ist. Der Schlafsack weist ein ein Oberteil 1 und ein Unterteil 2 aufweisendes einstückiges Sackteil 3 auf. Das Sackteil 3 ist im Hinblick auf ein bequemes Reisen derart ausgebildet, dass es zu einer Tasche zusammenlegbar ist. Hierzu sind in gestrichelten Linien die Bereiche des Sackteils 3 angedeutet, um die das Sackteil 3 zusammenklappbar ist. Durch zweimaliges Einklappen vom oberen und vom unteren Bereich des Sackteils 3 aus lässt sich das Sackteil 3 zu einer Tasche zusammenlegen.
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Das Sackteil weist eine im wesentlichen rechteckige Form auf. Das Unterteil 2 weist einen Kopfbereich 4 auf, der sich über das Oberteil 1 hinaus erstreckt.
Der Kopfbereich 4 weist des Weiteren eine zusätzliche Polsterung 5 für den Köpf des Kinds auf. Die Polsterung 5 ist als Applikation in Form eines Tierkopfs 6 ausgebildet. Der Tierkopf 6 könnte der Kopf einer Maus sein.
Die Polsterung 5 ist entlang eines Teils ihres Rands mit dem Kopfbereich 4 vernäht. Durch die Vernähung ausschließlich im Bereich des Rands der Polsterung 5 ist zwischen dem Kopfbereich 4 und der Polsterung 5 eine Tasche gebildet. Hier können beispielsweise Strümpfe des Kinds aufbewahrt werden. Das Unterteil 2 und das Oberteil 1 sind an einer Längsseite 7 des Sackteils miteinander integral verbunden. An der unteren, dem Fußbereich zugeordneten Querseite 8 und an der anderen Längsseite 9 des Sackteils 3 verläuft ein Reißverschluss 10 zum Öffnen und Verschließen des Schlafsacks.
Dem oberen Bereich des Oberteils 1, d. h. der Bereich, der dem Kopfende des Sackteils 3 zugewandt ist, ist eine Zugeinrichtung 11 zum Raffen des Oberteils 1 zugeordnet. Damit ist eine Anpassung des Schlafsacks an die Größe der darin schlafenden Person möglich. Die Zugeinrichtung 11 weist eine Kordel 12 auf, die in einem Stoff du rchgang des Oberteils 1 verläuft. Die Kordel 12 weist an ihren beiden Enden jeweils ein Feststellelement 13 auf. Hiermit ist ein Herausrutschen der Kordel 12 aus dem Durchgang vermieden und ein Feststellen der Zugeinrichtung 11 im gerafften Zustand möglich.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Rückansicht das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1. Hierbei sind denselben Bauelementen wie in Fig. 1 dieselben Bezugsziffem zugeordnet, so dass hierzu auf die Figurenbeschreibung zur Fig. 1 verwiesen wird.
An der in Fig. 2 sichtbaren Außenseite des Unterteils 2 ist eine Trageinrichtung 14 in Form von zwei Henkeln 15 angeordnet. Die Henkel 15 sind aus textilem
Material hergestellt und schmiegen sich daher ohne Beeinträchtigung des Schlafkomforts an den Schlafsack an.
Das Zusammenlegen des Sackteils 3 erfolgt bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel durch Übereinanderlegen von vier Vierteln 16, 17, 18 und 19 des Sackteils 3. Die Viertel 16, 17, 18 und 19 sind durch gestrichelte Linien in der Fig. 2 voneinander separiert. Die Aufteilung dient jedoch nur der Verdeutlichung des Zusammenlegeprozesses und bedeutet nicht, dass der Schlafsack entsprechende Trennnähte oder -elemente oder dergleichen aufweist.
Die Henkel 15 sind etwa im Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten Viertel 16 und 17 und etwa im Bereich zwischen dem dritten und dem vierten Viertel 18 und 19 des Unterteils 2 angeordnet. Wenn das erste Viertel 16 und das vierte Viertel 19 nach innen geklappt werden und anschließend gemeinsam mit dem zweiten Viertel 17 und dem dritten Viertel 18 nochmals nach Ihnen geklappt werden, ist die somit durch das Sackteil 3 gebildete Tasche an den Henkeln 15 bequem tragbar.
An der Außenseite des Unterteils 2 ist des Weiteren eine Schließeinrichtung 20 angeordnet. Die Schließeinrichtung 20 weist dem mittleren Bereich des Unterteils 2 zugeordnete Schließelemente 21 auf, die vorwiegend dem Verschließen der Hauptöffnung der Tasche dienen. Des Weiteren umfasst die Schließeinrichtung 20 Schließelemente 22, die den Längsseiten 7 und 9 des Unterteils 2 zugeordnet sind. Diese Schließelemente 22 dienen vorwiegend dem seitlichen Verschluss der Tasche. Die Schließelemente 21 und 22 sind als Flächenreißverschluss bzw. Klettverschluss ausgebildet.
Fig. 3 zeigt in einer schematischen Seitenansicht das Ausführungsbeispiel aus Fig. 1 im zusammengelegten Zustand. Dabei ist durch das Zusammenlegen des Sackteils 3 eine bequem zu tragende Tasche mit Henkeln 15 gebildet. Ein Teil des Unterteils 2 des Sackteils 3 bildet die Außenseite der Tasche. An der Hauptöffnung der Tasche und dem seitlichen Bereich der Tasche sind Schließelemente 21 bzw. 22 vorgesehen.
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Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schlafsacks wird zur Vermeidung von Wiederholungen auf den allgemeinen Teil der Beschreibung sowie auf die beigefügten Schutzansprüche verwiesen.
Schließlich sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das voranstehend erörterte Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Schlafsacks lediglich zur Erörterung der beanspruchten Lehre dient, diese jedoch nicht auf das Ausführungsbeispiel einschränkt.

Claims (20)

1. Schlafsack, insbesondere für Kinder, mit einem ein Oberteil (1) und ein Unterteil (2) aufweisenden, vorzugsweise einstückigen Sackteil (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Sackteil (3) derart ausgebildet ist, dass es zu einer Tasche zusammenlegbar ist.
2. Schlafsack nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sackteil (3) eine im wesentlichen rechteckige Form aufweist.
3. Schlafsack nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Unterteils (2) oder Oberteils eine Trageinrichtung (14) angeordnet ist.
4. Schlafsack nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtung (14) mindestens einen und vorzugsweise zwei Henkel (15) oder Griffe aufweist.
5. Schlafsack nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Henkel (15) oder Griffe aus textilem Material hergestellt sind.
6. Schlafsack nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Henkel (15) oder Griff - in Längsrichtung des Sackteils (3) gesehen - etwa im Bereich zwischen dem ersten (16) und dem zweiten Viertel (17) des Unterteils (2) oder Oberteils und/oder ein Henkel (15) oder Griff etwa im Bereich zwischen dem dritten (18) und dem vierten Viertel (19) des Unterteils (2) oder Oberteils angeordnet ist.
7. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des Unterteils (2) oder Oberteils eine Schließeinrichtung (20) angeordnet ist.
8. Schlafsack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließeinrichtung (20) - vorzugsweise zum Verschluss dar Hauptöffnung der Tasche - dem mittleren Bereich des Unterteils (2) oder Oberteils zugeordnete Schließelemente (21) aufweist.
9. Schlafsack nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließeinrichtung (20) - vorzugsweise zum seitlichen Verschluss der Tasche - den Längsseiten (7, 9) des Unterteils (2) oder Oberteils zugeordnete Schließelemente (22) aufweist.
10. Schlafsack nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließelemente (21, 22) einen Flächenreißverschluß und/oder Knöpfe, vorzugsweise Druckknöpfe, und/oder einen Riemenverschluß und/oder Schnürbändel aufweisen.
11. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2) einen Kopfbereich (4) umfasst.
12. Schlafsack nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kopfbereich (4) über das Oberteil (1) hinaus erstreckt.
13. Schlafsack nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfbereich (4) eine zusätzliche Polsterung (5) aufweist.
14. Schlafsack nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung (5) als Applikation - vorzugsweise in Form eines Tierkopfs (6) - ausgebildet ist.
15. Schlafsack nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Polsterung (5) entlang eines Teils ihres Rands mit dem Kopfbereich (4) verbunden - vorzugsweise vernäht - ist, so daß zwischen Kopfbereich (4) und Polsterung (5) eine Tasche gebildet ist.
16. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (2) und das Oberteil (1) an einer Längsseite (7) des Sackteils (3) miteinander untrennbar, vorzugsweise integral verbunden und an der unteren, dem Fußbereich zugeordneten Querseite (8) und an der anderen Längsseite (9) des Sackteils (3) lösbar verbindbar sind.
17. Schlafsack nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Verbindung durch einen Reißverschluß (10) erzeugt ist.
18. Schlafsack nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass dem - dem Kopfende des Sackteils (3) zugewandten - oberen Bereich des Oberteils (1) eine Zugeinrichtung (11) zum Raffen des Oberteils (1) zugeordnet ist.
19. Schlafsack nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugeinrichtung (11) eine Kordel (12) oder Schnur aufweist.
20. Schlafsack nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugeinrichtung (11) mindestens ein Feststellelement (13) zugeordnet ist.
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