DE2000203A1 - Verstellpropeller - Google Patents
VerstellpropellerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verateilpropeller, insbesondere
die Gestaltung des Nabengehäuses, die Anordnung der Einzelteile
sowie die Ausstattung und die Anordnung der Einzelteile des Verstellmechanismus·
Bekannt sind Verstellpropeller, bei denen die Naben so ausgeführt sind, dafl die zum Verstellen der Flügel im Naben-Innern
erforderlichen Bauteile durch eine öffnung von hinten
oder durch öffnungen von hinten und von vorn In die Nabe ein*
gesetzt werden· Dabei ist unter hinten das dem Ruder zugewandte Nabenende und unter vorn das der Schraubenwelle zugewandte
Nabenende tu verstehen. Die hintere Öffnung wird bei allen Konstruktionen durch einen Deckel nach der Hontage versohlossen,
so daö sich stete eine geteilte Nabe ergibt· Bei
Naben mit zusätzlicher vorderer öffnung erfolgt der Abschlug nach vorn In der Regel duroh einen gesonderten Flansch.
Es sind auch solche Verstellpropeller bekannt, bei denen einzelne Bauteile über die Öffnungen für die Propellerflügel
montiert werden. Bei bekannten anderen Konstruktionen 1st die Nabe In der Mittelebene der AnachluBbohrungen für die
Flttgelfüße quergeteilt.
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Bio Bauteile für den Verstellmechanlemus In der Nabe
werden hierbei vor dem Zusammensetzen der beiden Nabenhälften montiert.
Alle bekanntgewordenen Naben besitzen an der Vorderseite entweder einen durchgehenden Boden, In dem die erforderlichen
Offnungen fur die Durchführung der zur Betätigung der Propellerflügel
notwendigen Organe sowie die Qewindelocher und
Paßbolzenbohrungen ium Anschluß an den Sohraubenwellenflansch
vorgesehen sind, oder Öffnungen, die die Montage eines Teiles
des In der Nabe enthaltenen Veretellmeohanlsmus gestatten
und die In der Regel durch einen Flansch, der die o. a.
funktionsbedingten Durchführungen besitzen, verschlossen werden, wobei die o. a. Gewindelöcher und Paßbolzenbohrungen
In der Nabengehäusewandung vorgesehen sind.
Öle Konstruktion der bekannten Nabenkörper sind so ausgeführt, dafi der Verstellmechanismus ft' Ue Propellerflügel
entweder in einem geteilt ausgeführtem -unktlonsraum oder
In zwei einteiligen, hinterelnanderllegenden und zusammengeschraubten
Funktionsräumen untergebracht 1st. Öle Tragringe für die Flügellagerung werten bei bekannten
Ausführungen entweder von außen über die Flügelanaohlußbohrungen
montiert oder durch die hintere Montageöffnung eingebracht oder bei in der Flügeleben· geteilten Gehäusen
▼or dem Zusammenfügen der Gehäuseteile eingesetzt.
Alle bekannten Nabenkonstruktionen werden geteilt ausgeführt» das heißt, sie besitzen außer der Anschlußstelle an den
Sohraubenwellenflansch eine oder mehrere Trennfugen, die neben dom erhöhten Fertigungsaufwand einen zusätzlichen Aufwand zur
Behorraohung der Dichtigkeits-, Korrosions- und Festigkeitsprobleme
erfordern.
Bei Naben mit hinterer Montageöffnung für den Veretellmeohanlsmus muß der Durchmesser der hinteren öffnung bei
Konstruktionen, die nur einen Nabenraum für Funktionsteile
besitzen, aus MontagegrUnden relativ groß sein· Mit Rücksicht
auf die Formgestaltung ergibt sich dadurch eine größere labenlänge.
Das führt zu einer erhöhten Masse der Nabe, die
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außerdem noch bei vorderem Boden oder Abdeokflansch,
die nicht in jedem Falle eine Funktion zu erfüllen haben, noch vergrößert wird·
Die in der Flügelmittelebene quergeteilte Nabe führt
wohl su kleineren Baulängen mit geringerer Masse, weist aber gegenüber der nicht in der Flügelmittelebene geteilten
Nabe entscheidende Nachteile bezüglich der Festigkeit, Lagerung der Flügelzapfen und Dichtung in den Tn ./fugen
auf, die zusätzliche Maßnahmen erforderlich machen.
Bei Naben mit zwei hinterelnanderliegenden und voneinander·»
getrennten Funktionsräumen ergibt sich eine große Länge der Nabe und damit sowie durch die zusätzliche TreszwmnA
zwischen den beiden Funktionsteilen eine erhöhte Masde.
Die Masse des Verstellpropellers hat einen wesentlichen Einfluß auf die in der Schraubenwelle auftretenden Biegespannungen
und auf die Belastung der Lager für die Schraubenwelle* Besonders bei der Dimensionierung der Lager, insbesondere
des Stevenrohrlagers, spielt dieser Faktor eine wesentliche Rolle. Große Nabenlängen haben neben dem Nachteil
der erhöhten Masse einen ungünstigen Einfluß auf die Gestaltung des Unterwasserschiffes sowie auf die Ruderanordnung
und Ruderform und damit auf den Propulsionsgütegrad·
Zur Verringerung dieser Nachteile wurde auch die Anordnung eines hydraulischen Kolben-Servomotors innerhalb der Nabe
vorgeschlagen mit dem Ziel, durch die Verwendung von zwei zu einem Doppelkolben zusammengefaßten Kolbeneinheiten, die
in getrennten Zylindereinheiten geführt werden und zwischen den Flügellagerungen angeordnet sind, eine kurze Nabe zu
erhalten.
Es muß festgestellt werden, daß mit dieser Lösung eine optimal kurze und von der Masse her günstige Propellernabe
nicht erreicht wird. So gestattet die vorgeschlagene konstruktive
Lösung des Kolben-Servomotoxa keine extrem kurze labe·
Besonders durch die erforderliche liSnge der Fühnaigszylinder
für den Doppelkolben 1st eine weitere Verkürzung olme ein©
Einschränkung der Funktion des Pr^ml^s·« alcfet aföglicft«
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Höht suletst ist festzustellen, dafi die bekannten und vorgeschlagenen
Haben, einschließlich der alt eine· lolben-Servo-■otor
ausgestatteten Verstellelnhelt, einen großen fertigungstechnischen
wie auch Montageaaufwand erfordern·
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine Im Aufbau einfache
und robuste Habe su entwickeln, die eine geringe Masse aufweist, günstige Propulslonsgtttegrade suläBt und sich alt
einem geringen technologischen Aufwand herstellen läßt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe sugrunde, eine Verstellpropeller·
nabe su schaffen, die bei Erfüllung der aus den benannten Mängeln und Haohtellen abgeleiteten Forderungen kleinste Abmessungen
und eine geringe Masse bei Gewährleistung einer einfachen und einwandfreien Montage der Habeninnenteile gestattet
und die sowohl den Einsäte eines mechanischen wie auch eines hydraulischen Verstellmeohanlsmus sulaBt.
Erflndungsgemäe wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das
Habengehause als einteiliger Körper mit einem ungeteilten funktlonsraum ausgelegt 1st und mit dem Schraubenwellenflanseh
einen in sich geschlossenen Festigkeltsverband bildet·
Die weiteren erfindungegemäBen Merkmale bestehen darin, dafi
bei dem vorgeschlagenen Habengehause der vordere Boden des MabengehHuses sum Zweck der Montage der twischen den Flügellagorungen
befindlichen Verstellmechanlemen sur Gewährleistung
einer extrem kürten Habe entSällt und daft but Gewährleistung
einer weltestgehenden Austauschbarkeit der Funktionsteile
einer mechanischen Verstelleinrichtung gegen die Funktionsteile einer hydraulleohen Verstelleinrichtung bei einer
mechanischen Verstelleinrichtung das Jooh mindestens !weite 11 ig ausgeführt 1st, in der Form, daß das Jooh aus einem die
Stellsapfen tragenden Zylindermantel, der den gleichen Aufbau
und die gleichen Abmessungen hat wie der Zylinder der hydraulischen
Verstelleinrichtung, und einem Sohubstangenflanaoh
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besteht, der auf der Schubstange befestigt ist und daß zur Verhinderung einer Pumpwirkung innerhalb des
Funktionsraumes des Ifabengehäuses das Joch in bekannter leise einen Ausgleichkolben trägt und daß dieser Ausgleichkolben
mit einem am hinteren Soden des Nabengehäuses angeordneten Ausgleichzylinder in Wirkungsverbindung
steht·
Oa durch die offene Ausführung der Nabenvorderseite große
Durchtrittequerschnitte für das Habenul gegeben sind, kann wegen
der geringen beim Verstellen der Flügel auftretenden Druck-Schwankungen
im Habengehäuse auf den AusgleiahzylInder im
Bedarfsfall verziehtet werden«
Weitere erfindungsgemäöe Merkmale bestehen auch darin, daß
bei dem Einsati einer hydraulischen Verstelleinheit das Joch als Hydraulikzylinder für den Servomotor Verwendung findet
In der Form, daJ anstelle des Ausgleichzylinders, des Ausgleiohkolbens
und der Schubstange eine Kolbenstange tritt, die sowohl am hinteren Boden des Habengehäuaes als auch an
der Schraubenwelle starr befestigt sein kann und daß auf dieser Kolbenstange der mit Flansche stirnseitig verschlossene
Hydraulikzylinder axial verschiebbar gelagert ist und daß die Kolbenstange einen feststehenden Kolben mit dem inneren Durchmesser
des Hydraulikzylinders trägt, der den Innenraum des Hydraulikzylinders In zwei Arbtitskanmem teilt, denen getrennte
Anschlüsse für dlt Zu- und »tiokfluflleitung eines
Druckmediums zugtordnet sind· Erfindungsgtmäfl lit weiterhin
vorgesehen, daS 4er Lagerteller la bekannter Welse eine Hut
für den St#11zapfen alt Qleltetela besitzt und dafl der
Lagertelltr la Bereich der lut eines größeren Radius hat,
wodurch bei tttmvx Ausnutzung des Inntnraumee dee Iabengehäuses
grtfflere Veritellaoaente realisiert werden·
weiterer Irfindunfsgedanke sieht vor, die Kolbenstange
der hydraulischen VersttUeinhtit bei der Befestigung «a
hinteren laieafcodea zur Vermeidung von unerwünschten
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Schwingungen ansät auch in der Bohrung der Schraubenwelle
su lagern.
Durch die einteilige nach der Vorderseite offenen Ausführung
des Habengehäuses und der Bildung eines In sich
geschlossenen Tunktionsraumes unter Einbeziehung des
Schraubenwellenflansches In den Festigkeitsverband des
Verstellpropeller ergeben sioh kleinste Abmessungen bei
geringer Hasse.
Ein weiterer Vorteil der erflndungsgemäBen Lösung besteht
darin« daß durch den oben genannten Festigkeitsverband Insbesondere die Wandstärken des Nabengehäuses relativ
sohwaoh gehalten werden können. Trotzdem wird durch die kurse in sich gedrungene Form des Habengehäuses eine große
Stabilität desselben erreicht.
Durch das erfindungsgemäße einteilige Nabengehäuse« das damit keine Trennfugen besitzt, werden die Dichtigkeits-,
Korroslons- und Festigkeiteprobleme an an bisher notwendigen Trennfugen der bekannten Konstruktionen beseitigt.
Dies· Vorteile wirken sich auch hinsichtlich des giefltechnisohen
Verfahrene positiv aus. Auch 1st es möglich, duroh diese erflndungsgemaQe Lösung die mechanische Bearbeitung
nur auf die Lagerstellen der funktlonsbedlngten Mechanismen, auf die NabenansehluBflMoh· und auf
dl· Aufienkontur su beschränken.
Sin weiterer Vorteil besteht in der geringen Ansah), der
Bauteil· fttr den Verstellmeohanlsmus.
Ferner 1st eine festigkeltsmäBlg günstigere Gestaltung des labengehäusea unter Slnbozlehung des Schraubenwellenflaneches
1« dem Festigkeitsverband möglich.
Besonders duroh die konstruktive Gestaltung des Servomotors fttr eine hydraulische Verstelleinheit kennen dl· Vorteile
der neuartigen labenkonstruktlon optimal ausgenutzt und
extrem kurze labenbaulängen realisiert werden· Damit werden
auoh den besonderen Gegebenheiten am Hinterschiff» insbesondere hlnslohtlloh der Platsvorhältnlss·» besser Rechnung
getraf·* *»4 höhere Prepulsionsgutefrade erreicht.
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Die erfindungsgemäße Lösung gestattet, wie bereits beschrieben, den Austausch der hydraulischen Verstelleinheit
gegen eine mechanische Verstelleinheit und umgekehrt,
wobei das Joch in Form eines Zylindermantels gleichzeitig als Hydraulikzylinder Verwendung findet·
Durch entsprechende Hontage der einseinen Funktionsteile
kann der Verstellpropeller als "Links- oder Hechtsausführung"
ausgeführt werden« Ein Austausch der Funktionsteile ist dabei durch ihren großen Standardisierungegrad nicht
notwendig· Auch kunnen bei Propellernaben für verschiedene
Flügelzahlen bei entsprechender Durchmesserstufung gleiche
Lagerteller, Stellzapfen und Gleitsteine verwendet werden. Diese Ausfuhrungsforaen sind bei Gewährleistung einer einfachen
Montage ohne Einschränkung der angestrebten Vorteile realisierbar·
Die Erfindung wird nachfolgend an einen Ausführungsbeispiel näher erläutert:
■it Jooh und Schubstange}
Fig. 2: den Querschnitt durch einen Verstellpropeller
■it hydraulischem Servomotor} Fig. 3* die Aufsicht auf einen Lagerteller »it But·
In des Ausführungsbeispiel werden nur die funktionsbedingten
erfindungsgemäßen Merkmale beschrieben* Auch wurde zur Vereinfachung der Darstellung in Flg. 1 und 2 nur jeweils
ein Propellerflügel angedeutet, da alle übrigen Propellerflügel gleiche Verstellmechanisäen aufweisen.
In der Schnitt darstellung des Verstellpropeller nach Fig.
1st das aus einem Teil bestehende Habengehause 1 mit dem
Schraubenwellenflansoh 3 zu erkennen· Beide Teile umschließen
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einen ungeteilten Funktionsraum, in dem die Bauteil·
dee kinematischen Systeme für das Verstellen der Propellerflügel 11 enthalten aind·
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 handelt es eich üb einen
mechanischen mit einer Schubstange 4 arbeitenden Verstellaeohanismua·
Wie au erkennen ist, kennen diese Bauteile ohne größere Schwierigkeit über die offene Vorderseite des
Nabengehäuses 1 montiert werden. Hierbei wird nach der Montage der Lagerteller und des Auegleiohzylinders 13 das
vorzugsweise als Zylindermantel ausgebildete Joch 6 mit Ausgleichskolben 12 eingesetzt. Durch eine exentrieche Ausbildung
des Lagertelles 9 im Bereich der Nut 10» wie in Fig. 3 erkennbar, wird ein größerer Hebelarm für das Verstellmöment
erreicht. Die Verbindung der Schubstange 4 mit dem Joch 6 erfolgt durchmden erflndungsgemäfi ausgebildeten
Schubstangenflansch 5 duroh Verschrauben, was durch einen
bei der Hontage swieohen dem Habengehäuse 1 und dem Schrauben*
wellenflansch 3 belassenen Spalt erfolgt, wobei das Joch 6 sowie die Schubstange 4 eine vorher justierte Stellung einnehmen,
Die duroh eine Verstelleinheit im Innern des Sohiffes erzeugte Verstellkraft wird über eine Schubstange 4 In die
labe eingeleitet. Die Schubstange wird hierbei in einem nicht
weiter dargestellten in der Bohrung 16 der Schraubenwelle angeordneten Lager geführt· Der Verstellhub wird von der
Sohubstange 4 Über den Schubstangenflansoh 5 auf das «ylindermantelftSrmlge
Jooh 6 übertragen. Hler erfolgt über den Stellsapfen
7, den Gleiteteln 8 und den mit einer Nut 10 ausgestatteten
Lagerteller 9 die Umsetzung in eine Drehbewegung·
tvaa. Verhindern einer Pumpwirkung innerhalb des Nabengehäuses
1 1st das Joch 6 über einen gekröpften Flansoh 35
alt einem Aueglelohkolben 12 ausgestattet» der alt einem
am hinteren Bsdsn des Nabtngthäuees «geordneten Auaglelohsyi
lader 12 in firku^svtrM&iliaig et «fet ο
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Die Fig. 2 zeigt analog die Ausbildung des Nabengehäuses
1 mit den Übertragungsmeohanlsmen zwischen dem
Joch 6 und dem Propellerflügel 11 jedoch mit einem hydraulisch wirkenden Servomotor stur Erzeugung der
Verstellbewegung· Zu diesem Zweck wurde im ffabengehäuse 1
am hinteren Boden desselben eine Kolbenstange 14 befestigt, auf der der aus dem Joch 6 und den stirnseitig auge·
flanschten Lagerflanschen 17} 18 gebildete Hydraulikzylinder 20 verschiebbar gelagert 1st.
Durch einen auf der Kolbenstange 14 fest angeordneten Kolben wird der Zylinderraum des Hydraulikzylinders 20 in Arbeitskananern
21; 22 geteilt, denen jeweils eine Zu- und Rückflußleitung
23} 24 augeordnet ist, die Ihrerseits mit einer
vorzugsweise Ib Sohlffslnnern angeordneten Druckpumpe In
Wirkungsverbindung stehen·
Srfolgt e. B, über die Zu- und Rückfluflleitung 23 eine
füllung der Arbeltskammer 21, so wird der Hydraulikzylinder
20 In Richtung des hinteren Bodens des Nabengehäuses 1 verstellt. Das in der Arbeitskammer 22 befindliche Volumen
wird dabei über die Rückfluflleitung 24 drucklos zur Druckpumpe
zurückgefordert·
Bei Wechsel der förderriehtung zu den Arbeitekammern 21 und
22 läuft der Verstellvorgang in umgekehrter Richtung ab. Durch das erfladungsgemäB angewandt· Konstruktioneprinaip
kennen auch die Abmessungen des Hydraulikzylinders 20
relativ klein gehalten werden· Ia der Hegel 1st dabei der
Hydraulikzylinder 20 nicht länger ale der kleinste Durchmesser des Lafertellers 9· Auoh lassen sich alt dieser
LtJsuag Verstellpropeller tür Recht§- oder Linkebetrieb leicht
einrichten, laden das Jooh 6 ta Achsrichtung und £1« Lagerteller
9 VM 180° verdreht la da« labeafahius» 1 eiegefttzt
werde». Xe ist lediglich der Austausch der Propellerflügol
aotwendl«·
OR1QlNAU !NSPECTEO
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Claims (6)
1. Verstellpropeller, insbesondere Gestaltung des Habengehäuses sowie Ausbildung und Anordnung der
Funktionsteile des Verstellmechanismus, dadurch gekennseiohnet, dafi das Habengehäuse (1) als ein
einteiliger Körper mit einem ungeteilten FunktIonsraun
ausgelegt 1st und daß das Habengehäuse (1) alt dem Schraubenwellenflansch (3) einen in sloh
geschlossenen Festigkeitsverband bildet.
2· Verstellpropeller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Habengehäuse (1) an seiner Vorderseite offen ist, wobei diese öffnung als MontageBffnung
für alle Bauteile des Verstellmeohaxiismue vorgesehen und
duroh den Schrqnbenwellenflausch abgeschlossen ist.
3« Verstellpropeller naoh Anspruch 1, ^durch gekennzeichnet,
daß im Funktlonsraum des Habengehäuses (1)
ein vom Schiffsinnern her verschiebbares Joch (6) oder aber ein Hydraulik-Servomotor angeordnet ist
und daß su diesem Zweok für die wahlweise Verwendung das Joch (6) als Zylindermantel ausgebildet ist, dessin
Länge in der Regel nicht größer 1st, als der Durehmesser der Lagerteller (9) für die Propellerflügel (11).
4· Verstellpropeller naoh Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzelohnet, daß der als Joch (6) ausgebildete
Zylindermantel Stellsapfen (7) trägt.
5. Verstellpropeller naoh Anspruch 1 und 3» dadurch gekennseiohnet, daß das Jooh (6) über einen Schub-•tasgenflansoh
(3) mit der Sohubstange (4) In firkungsverbindung
steht und daS das Jooh (6) einen bekannten Ausgleichkolben (12) trägt, der mit einem am hinteren
Habengehäuseboden angeordneten bekannten Ausglelohsyllnder
(19) la ilrkuagsverblndung steht.
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6. Verstellpropeller nach Anspruch 1 uad 3» dadurch
gekennzeichnet, daß beim Einsatz mit einem hydraulischen
Verstellmechanismus das als Zyliaderaaniel
ausgebildete Joch (6) stirnseitig Lagerflansche (17j18) trägt und daß der so gebildete Hydraulikzylinder (20)
auf einer am hinteren Habengehäuseboden oder aber ac
Schraubenwellenflansoh befestigten Kolbenstange (14)
verschiebbar gelagert 1st und daß der IanenarssBi das
Hydraulikzylinders (20) durch einen auf ümr 3&lbesstan&., (14)
angeordneten feststehenden Kolben (16) in Arbeitekammern
(21; 22) geteilt ist, denen Em- und Rückflußleitungen
(23; 24) für das Druckmedium zugeordnet sind«
7· Verstellpropeller nach Anspruch 1, 3 und 6f dadurch
gekennzeichnet, daß &ie Kolbenstange (14) bei Anordnung
am hinteren Habengehäuseböden bei Bedarf in der
Bohrung (19) der Schraubenwelle (2) in einem Widerlager gelagert ist«
8« Verstellpropeller nach Anspruch 1,3 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit dem Joch (6) über den Verstellzapfen (7) und Gleitstein (8) in Wirkungsverbindung
stehende Lagerteller (9) in bekannter Weise eine Nut (10) aufweist und daß der Lagerteller (9) im
Bereich der Hut (10) im Durchmesser exentrisch vergrößert ist«
9· Verstellpropeller nach Anspruch 1, 3t 4, 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Joch (6) und die Lagerteller (9) bezüglich der Verwendung für links-
und rechtsgängige Propeller symmetrisch ausgeführt sind.
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10· Verstellpropeller nach Anspruch 1, 3 und 5» dadurch gekennzeichnett dafl die Verbindung
■wischen den Joch (6) und dem Schubstangenflaneoh
(5) durch den vorerst bei der Montage der Habe freigelassenen Spalt iwisohen den
Habengehäuae (1) und dem Sohraubenwellenflansch (3) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD13935469 | 1969-04-21 | ||
| DD13935569A DD75252B1 (de) | 1969-04-21 | 1969-04-21 | Einrichtung zur Verstellung von drehbar in der Nabe gelagerten Propellerflügeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000203A1 true DE2000203A1 (de) | 1970-12-17 |
Family
ID=25747241
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19702000203 Pending DE2000203A1 (de) | 1969-04-21 | 1970-01-03 | Verstellpropeller |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH507122A (de) |
| DE (1) | DE2000203A1 (de) |
| FR (1) | FR2042036A5 (de) |
| GB (1) | GB1268601A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3802800A (en) * | 1971-08-26 | 1974-04-09 | Lips Nv Drunen | Variable pitch propeller with emergency control |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2412410B (en) * | 2004-03-16 | 2008-01-02 | Christopher Flint | Variable pitch propeller mechanism |
| EP2526016A4 (de) * | 2010-01-19 | 2017-04-05 | Rolls-Royce Aktiebolag | Schaft und steuerbare spitzenpropellerbaugruppe für ein seefahrzeug |
| ES2610463B1 (es) * | 2015-10-27 | 2018-02-09 | Vicente ADRIO ABALO | Unidad de propulsión para embarcaciones |
| CN117048796B (zh) * | 2023-08-03 | 2026-02-24 | 武汉船用机械有限责任公司 | 一种桨毂的装配方法 |
-
1970
- 1970-01-03 DE DE19702000203 patent/DE2000203A1/de active Pending
- 1970-01-20 CH CH73570A patent/CH507122A/de not_active IP Right Cessation
- 1970-01-21 GB GB2908/70A patent/GB1268601A/en not_active Expired
- 1970-01-30 FR FR7003352A patent/FR2042036A5/fr not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3802800A (en) * | 1971-08-26 | 1974-04-09 | Lips Nv Drunen | Variable pitch propeller with emergency control |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1268601A (en) | 1972-03-29 |
| FR2042036A5 (de) | 1971-02-05 |
| CH507122A (de) | 1971-05-15 |
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