DE2000211A1 - Warenabzug fuer Flachstrickmaschinen mit veraenderlicher Gestrickbreite - Google Patents
Warenabzug fuer Flachstrickmaschinen mit veraenderlicher GestrickbreiteInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/88—Take-up or draw-off devices for knitting products
- D04B15/90—Take-up or draw-off devices for knitting products for flat-bed knitting machines
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Description
- Warenabzug für Flachstrickmaschinen mit veränderlicher gestrickbrei e Die Erfindung betrifft einen Warenabzug für Flachstrickmaschinen mit veränderlicher Gestrickbreite, bestehend aus der Kombination eines Hakenabzuges mit einem Walzenabzug, deren Zusammenwirken von der Steuereinrichtung der Strickmaschine selbsttätig geregelt wird.
- Es sind bereits Warenabzugsvorrichtungen bekannt, bei denen der Gestrickanfang und kleinere Gestrickstücke von einem Abzugskamm allein, und größere Gestrickstücke weiterhin von Abzugswalzen abgezogen werden. Der Abzugskamm besteht dabei aus einer Hakenreihe, die bei Beginn des Gestricks über die Abzugskämme des Nadelbettes hinausragen und von einem Trennfaden umschlungen werden. Nach Fertigstellung rleo Gestrickstückes oder nach Übergabe an den Walzenabzug wird dieses mittels eines maschinell betätigten Auswerfers von den Haken des Kammes abgeworfen. Der Auswerfer besteht aus einer sich über die gesamte Arbeitsbreite der Strickmaschine erstrechenden Platte, die mit ihrem angebogenen Rand derart über die Hakenreihe ades Kammes greift, daß sie bein Anschwenken gegen den Abzugskamm das Strickstück von den Haken abwirft. Bei langen Teilen wird das Strickstück vom WalLenaLzug Ubernommen, indem die Gegendruckwalven gegen die durchgehende Abzugswalze geschoben werden, wobei sich das Gestrickstück etwa um ein Viertel des Umfanges der Abzugswalze legt.
- Diese Warenabzugsvorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß der Walzenabzug verhältnismäßig tief angeordnet ist, so daß große Teile des Gestricksttlckes vom Kamm abgezogen werden.
- Das hat zur Folge, daß sich das Gestrick aufgrund der gleichbleibenden Abzugskraft, vor allem bei bereites begonnenen Minderungen, verzieht. AuBerdem läuft bei diesen Längen das Gestrick schon erheblich ein. Es müßten also besondere Breithalter vorgesehen werden. Das Abwerfen des Gestrickes von den Haken durch den Auswerfer garantiert, unter anderem bedingt durch die Form der Haken, ebenfalls nicht immer eine lOOSige Freigabe, wodurch es au Verzerrungen und Beschadigungen im Gestrick kommt.
- Weiterhin sind Abzugsvorrichtungen bekannt, bei denen auf Barren angeordnete AbLugshaken die Verbreiterungen oder den Anfang eines neu begonnenen Gestrickes einer Abzugswalze und einem mit dieser zusammenwirkenden schalenförmigen Führungsorgan, das das Gestrick gegen einen Teil des Umfnges der abzugswalze drückt, zuführen. Zur selbsttätigen Übergabe den Gestrickes von den Absugshaken an die Abzugswalze und das schalenförmige FUhrungsorgan ist dieses im Bereich der Gestrickeintrittsstelle wie ein Katrin ausgebildet, in dessen Löcher die Abzugshaken eingreifen. Das Gestrick wird nach Eintritt in das schalenförmige Führungsorgan kreisf8rmig umgelenkt und die Abzugshaken geradlinig weitergeführt. Sie bleiben in einer Stellung stehen, wo das Gestrick von den Haken abgezogen ist. Die Abzugewalze wird über ein Klinkenschaltgetriebe angetrieben, das ein in Abhangigkeit.von der Gestrickbreite verstellbares Abzugsgewicht aufweist. * Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß bei jedem Posten neuer Gestrickartikel oder neuer Größen die Anzahl der Haken £ur Erfassung der Verbreiterungen oder des Gestrickanfanges manuell neu eingestellt bezw. neue Barren eingehängt werden müssen. Auch ist hier die Walz :nit der ihr zugeordneten Schale relativ weit vom Nadelbett entfernt, was das Auftreten des allgemein bekannten Einsprung zur Folge hat. Die Reibungsverhältnisse zwischen Walze und Schale sind nicht gleichbleibend, wodurch nicht immer ein gleichmäßiger Abzug des Gestricks garantiert ist. Die Reibung zwischen dem Gestrick und der Schale wirkt sich ungün@ig auf die Qualität des Gestrickes aus, wobei außerdem das Gestrick noch eine elektrostatische Aufladung erhält.
- Weiterhin wird das Gestrick, vor allem seine erste Reihe, durch die Form der Haken verzogen.
- Es ist Zweck der Erfindung, einen Warenabzug für Flachstrickmaschinen mit veränderlicher Warenbreite zu entwickeln, bei welchem ein sauberes Maschenbild der Strickware erhalten bleibt und durch einfachste Gestaltung ein minimaler Montageaufwand sowie geringste Wartung notwendig sind.
- Mit dieser Erfindung soll ein Warenabug geschaffen werden, der dem Stand der Technik anhaftende Mängel ausschließt.
- Die Kombination des Haken- und 'Halzenabzuge6 soll konstruktiv so gelöst werden, daß sich die beiden Systeme auf kleinem Raum nahe beeinander und verhältnismaßig dicht,unterhalb des Nadelnettenkammes befinden, daß ständig eine konstante AbLugskraft pro Zentimeter Gestrickbreite auftritt, daß die lIaken ihre Maschen sicher abgeben können und ohne Gestrickbreithalter ein Einsprung der Ware vermieden wird.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Hakenabzug für den Abzug des Gestrickanfanges aus rechtwinklig gebogenen IIaken besteht, die so in Segmente eingelassen sind, daß ihre freien Enden jeweils in Richtung Gestric)-.rand zeigen. Die Haken werden dabei in Hakenbarren geführt, diffus einer Grundschiene und einer Gezenhalteschiene bestehen. Der das Qestrick Ubernehmende walzenbzug wird aus einer Vietwshl besonders kleiner, unabhängig voneinander arbeitenden AbLugs-und Anpreßwalzen gebildet, die jeweils paarweise zusammenwirken. Die sich über die gesamte Maschinenbreite erstreckende Reihe von Haken des Hakenbzugen setLt sich aus zwei Halbreihen zusammen, die jede in einer Hakenbarre geführt werden.
- Auf jeder Maschinenseite werden die beiden Hakenbarren in einem gemeinsamen Lager geführt, welche wiederum an aufrecht gerichteten heb- und senkbaren Schiebern befestigt sind.
- Die Anpreßwalzen sind Uber Anpreßhebel an die feststehenden Abzugswalzen schwenkbar. Ausgelöst wird dieser Schwenkvorgang durch Betatigung eines an der Führung des Hakenabzuges angeordneten Endschalters. Zur Gestrickfreigabe sind die Hakenbarren von der Mitte aus in horizontaler Richtung gegenläufig verschiebbar, indem auf einer mit gegenläufigem Gewinde versehenen Gewindespindel angebrachte Mltnehmer in ihre Grundschienen eingreifen.
- Die Abzugswalzen sind je mit einer Mitnahmescheibe sowie Frerilaufrollen und die Anpreßwalzen je mit einer formschlüssig verbundenen Sperrscheibe sowie einem feststehenden Laufbolzen, als Rücklaufsperre dienend, versehen. Zum Antrieb der Abzugswalzen sind die Mitnahmescheiben flber Kettchen mit Federn verbunden, die über ebenfalls an den M Ltnaiimesche iben angebrachte ICe ttchen durch eine Rückzugswelle vorgespannt werden.
- Zur Einstellung der abzugskraft der Abzugswalzen sind alle Antriebsfedern auf einer mittels Gewindaspindel stufenlos @erschiebbareb Federspannleiste und zur Einstellung der Anpreßkraft der Anpreßwalzen alle an den Anpreßhebeln angeordneten Federn auf einer ebenfalls mittels Gewindespindel stufenlos verschiebbaren Federhalteleiste befestigt. Die Verstellung der Gewindespindeln ruft gleichzeitig die Änderung der Abzugskraft aller Abzugswallen und der Anpreßkraft aller Anpreßwalzen hervor.
- Durch diese Anordnung des lIaken- und Walzenabzuges ist ein frühzeitiges Obernehmen der Ware vom Walzenabzug möglich.
- Ohne einen Warenbreithalter wird ein Einsprung der Ware vermieden. Die Gestaltung des Abzugkammes einschließlich seines horizontalen Antriebes garantieren ein sicheres Abwerfen der Maschen, es treten keine Verzerrungen der Ware ein. Bei der Umstellung auf andere Artikel oder Größen i%keine manuelle Arbeit erforderlich. Auch wird durch die besondere Ausbildung des Walzenabzuges e#nschl.
- seines Antriebes eine gleichbleibende Abzugskraft an allen Stellen des Gestrickes erreicht.
- Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen LC igen: Fig. 1: die Gesamtansicht des Warenabzuges Fig. 2: die Seitenansicht des Warenabzuges Fig. 3: die Draufsicht auf den Walzenabzug Fig. 4: den Walzenabzug im Querschnitt Fig. 5: eine Vorderansicht des Hakenabzugen Fig. 6: einen Querschnitt durch den Abzugskamm Fig. 7: eine Draufsicht auf die Nadeln und Haken beim Zwischennetzlegen Fig. 8: das Antriebsschema fllr den Transport und die Schwenkbewegung des Walzenabzuges Fig. 9: a und b: eine tjchematischp Darstellung des Antriebs für die vertikale Bewegung des Hakenabzuges In den Kastenfüßen 1 der Strickmaschine sind Saulen 2 befestigt, auf welchen Abzugslager 3 angeordnet sind. Die Abzugslager 3 sind mit Gestellwänden 4 verschraubt. In diesen Gestellwänden 4 ist der Walzenabzug 5 gelagert.
- Der Walzenabzug 5 gestellt aus einer Vielaahl besonders klein ausgebildeter Abzugswalzen 10 und einer gleichen Anzahl Annpreßwalzen 20. Diese Abzugs- und Anpreßwalzen 10 und 20 sind mit einem besonders griffigen Belag versehen, wodurch der Reibwert vergrößert und die Anpreßkraft zwischen Abzugs- und Anpreßwalzen 10 und 20 relativ klein gehalten werden kann. Es arbeiten jeweils das Paar der sich gegenüber liegenden Walzen, also eine Abzugswalze 10 mit einer Anpreßwalze 20, zusammen. Durch die Aufteilung des Walzenabzuges in viele kleine Walzenpaare wird eine gleichbleibende Gestrickspannung bei sich ändernder Gestrickbreite erreicht. Die Abzugswalzen 10 laufen auf einer Achse 11. Die Anpreßwalzen 20 sind über Anpreßhebel 21 lose auf einer Walze 22 gelagert. Sie werden durch Federn 23 gegen die Abzugswalzen 10 gepreßt. Die Federn 23 sind auf einer Federhalteleiste 24 befestigt, die Uber Gewindespindeln 25 verschoben werden kann. Somit ist eine stufenlose Veränderung der Anpreßkraft möglich. Die Rederhalteleiste 24 und die Gewindespindel 25 sind in starr mit der Welle 22 verbundenen Einstellhebeln 26 gelagert.
- Jeweils am letzten Anpreßhebel 21 auf beiden Seiten des Nadelbettes 35 sind Stößer 31 angebracht, an denen ein über die gesamte Abzugsbreite gespanntes Seil 32 befestigt ist. Die Std.Ser 31 bewegen das Seil 32 bei jeder Schlittenumkehr in Richtung Abzugswalzen 10, sichern so ein gutes Gleiten des Qestricks Über das Abgleitblech 33 und vermeiden das Kleben des Gestrickes durch elektrostatische Aufladung.
- Der Antrieb für die Bewegung der Stößer 31 wird mittels BowdenLügen von einer nachfolgend noch näher beschriebenen Rückzugswelle 16 abgeleitet.
- Der Antrieb für den Transport und die Schwenkbewegung des Walzenabzuges erfolgt vom Getriebemotor 9, der über einen Kettentrieb 8 die Kettenräder 71 und 72 antreibt. Diese Kettenräder 73 und 72 laufen lose auf den Wellen 73 und 74.
- Die Wellen 73 und 74 werden ber Mitnehmer 76, Klinken 77 und Kupplungen 7 von den Kettenrädern 71 und 72 mitgenommen. Diese Bewegungen der Wellen 73 und 74 werden Über die Koppelgetriebe 7 an die Rückzugswelle 16 und eine Welle 22 weitergegeben. Das Verdrehen der Welle bewirkt ein Weg- oder Anschwenken der Anpreßwalzen 20 an die Abßugswalzen 10, das Verdrehen der Rückzugswelle 16 das Vorspannen der Abzugswalzen 10.
- Die Abzugswalzen 10 werden durch Federn 12 Uber Kettchen 13 und Mitnahmescheiben 14 angetrieben. Die Federn 12 versuchen ständig, die Abzugswalzen 10 in Abzugsrichtung zu verdrehen.
- Bei jeder Sclilittenumkehr werden die Federn 12 über Kettchen 15 durch die RUckzugswelle 16 vorgespannt. Alle Federn 12 sind auf einer Federspannleiste 17 befestigt. Ihre Abzugskraft kann durch Verschieben der Federspannlbiate 17 mittels Gewindespindel 18 stufenlos eingestellt werden. Die Abzugskraft wie auch schon die Anpreßkraft aller Walzen ist also jeweils nur durch eine Verstellung der Gewindesspindeln veränderbar.
- Der Hakenabzug 40 wird in mit den Gestellwänden 4 verbundenen FUhrungen 41 geführt. Er ist unterteilt in einen Abzugskamm 42 und Schieber 43. Die FUhrungen 41 sind gegenüber der Senkrechten um wenige Grad geneigt und ermöglichen so das Fadeneinlegen mit normalem Nüchen. Der Ahaugskamm 42 wird aus zwei Hakenbarren 48 gebildet, die je aus einer Grundschiene 49 und Gegenhalteschiene 50 bestehen, in welchen Segmente 51 geführt werden. In diese Segmente 51 sind Haken 52 eingelassen. Die Haken 52 sind rechtwinklig gezogen und so In die Segmente 51 eingelassen, daß ihre freien Enden von der Mitte aus jeweils in Richtung Gestrickrand zeigen.
- Jeder Haken 52 erfaßt eine Anzahl Maschen. Zwischen den Segmenten 51 und den Grundschienen 49 sind Federn 53 in vertikaler Richtung zwischengeschaltet. Sie bewirken unmittelbar nach der Maschenbildung den Gestrickabzug. Die Grundschienen 49 laufen auf an den Schiebern 43 befestigten Lagern 54. Die Schieber 43 habe Zahnstangen li4, die durch eine Ausgleichswelle 45 und An deren Enden Angeordnet Zahnräder 46 miteinander verbunden sind. Die vertikale Bewegung des Abzugskammes 42 entlang den Zahns tangen 44 erfolgt durch einen Getriebemotor 37 über eine Kette 38 und ein Kettenrad 61. Das Kettenrad 61 sitzt lose auf einer Welle 62. Wird das Kettenrad 61 bewegt, so koppelt es sich Über einen Mitnehmer 63 mit einer Kupplung 64 und verdreht so die Welle 62 um einen bestimmten Winkel. Ober ein Zahnradpaar 65 werden eine Exzenterwelle 66 und die auf ihr angeordneten Exzenter 39 mitgenommen. Die Exzenter 39 drücken dabei Uber Hebel 34 auf an den ZahnsTangen 44 befestigte Rollen 47 und hebon bezw. senken so den Abzugskamm 42 in diew jeweilige Stellung.
- Zum Antrieb des Hakenabzuges 40 in horizontaler Richtung greifen in die Ausfräsungen der Ilakenbarren 46 Mitnehmer 56 ein, welche mit Muttern 57 auf einer Gewindespindel 58 mit gegenläufigem Gewinde angeordnet sind. Die Gewindespindel 58 wird Uber einen Riementrieb 59 von einem Motor 60 angetrieben. Beim Drehen der Gewindespindel 58 bewegen sich die Mltneh inner 56 aufeinander zu oder voneinander weg und nehmen so die Hakenbarren 48 mit.
- Soll ein Gestrick abgezogen werden, so wird vor Beginn der ersten Maschenreihen der Abzugskamm 42 in seine oberste Stellung angehoben, die Haken 52 ragen dabei über die Nadelbetten 35 heraus. Um sicherzustellen, daß sich die haken 52 zu Beginn eines GestrickstÜckes immer an der gleichen Stelle befinden, wird die äußerste Stellung der Hakenbarren 48 durch am Schieber 43 angeordnete Permanentmagnetanschläfe 59 begrenzt. Durch die besondere Ausbildung der Haken 52 ist es möglich, Uber die gesamte ausgewahlte Gestrickbreite ein Zwischennetz zu legen. Nur an den Stellen, wo die Haken 52 durch die Wadelbetten ragen, bleiben die Nadeln 36 außer Tätigkeit. Diese nicht in Tätigkeit gelangenden Nadeln werden durch die Jacquardvorrichtung der Strickmaschine abgezogen.
- Ist das Zwischennetz gebildet, wird der Abzugskamm 42 soweit abgesenkt, bis sich die Haken 52 auf die Netareihen legen. Die Haken 52 werden eingestrickt und erfassen das Gestrick sicher. Vom Abzugskamm 42 wird das Gestrick soweit abgezogen, bis dieser einen an Schieber 43 angeordneten Endschalter auslöst. Nach Betätigung dieses Enschalters werden die Walzen des Walzenabzuges s zusammengeschwenkt, indem die Anpreßwalzen 20 an die feststelenden Abzugswalzen 10 verschwenkt werden. Der Transport der Walzen wird sofort Betatigt und damit das Gestrick sicher von den Walzen übernommen. Die Walzen werden vom Gestrick nicht umschlungen.
- tXachfolgend werden die Haken 52 des Abzugskammes 42 durch Verschieben der Hakenbarren 48 in Richtung Gestrickmitte bewegt und geben so das Gestrick frei. Diese Bewegung des Abaugskammes 42 erfolgt nur in seiner untersten Stellung.
- In dieser Stellung verbleibt er bis zum Beginn eines neuen Gestrickstückes.
- Beim Antrieb der Abzugswalzen 10 wirken diese mit den Mitnahmescheiben 14 wie ein Freilauf zusammen, Während des Gestrickabzuges werden die Mitnahmescheiben 14 durch die Federn 12 im Uhrzeigersinn gedreht und nehmen über Freilaufrollen 19 die Abzugswalzen 10 mit. Beim Spannen der Federn 12 während der Schlittenumkehr durch die Rückzugswelle 16 werden die Mitnahmescheiben 14 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, die Mitnahmescheiben 14 drehen sich lose auf den Abzugswalaen 10. Da das vorgespannte Gestrick in diesem Augenblick die Abzugswalzen 10 entgegen dem und.
- die Anpreßwalzen 20 im Uhrzeiger#inn zu drehen bestrebt ist, wird der Rücklauf der Anpreßwalzen 20 über die formschlüssig mit ihnen verbundenen Sperrscheiben 27 gesperrt. Diese Sperrscheiben .27 wirken mit feststehenden Laufholzen 28 als Rücklaufsperre.
- Soll sofort ein weiteres Gestrickstück mit breiterem Anfang abgezogen werden, so ist das Arbeiten von wenigen Zwischenreihen erforderlich, so daß beim Hochfahren des Abzugskammes 42 das Gestrick auf den Nadeln des vorderen Nadelbettes 35 hängt. Beim Hochfahren des Abzugskammes 42 werden die Anpreßwalzen 20 von den Abzugswalzen 30 weggeschwenkt.
Claims (6)
1. Warenabzug für Flachstrickmaschinen mit veränderlicher Gestrickbreite,
bestehend aus der Kombination eines Hakenabzuges mit einem Walzenabzug, deren Zusammenwirken
von der Steuereinrichtung der Strickmaschine selbsttätig geregelt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hakenabzug (40) für den Abzug des Gestrickanfanges aus rechtwinklig
gebogenen haken (52).besteht, die so in Segmente (51) eingelassen sind, daß ihre
freien Enden Jeweils in Richtung Gestriokrand zeigen, und diese Haken (52) in Hakenbarren
(43), die aus einer Grundschiene (49) und einer Gegenhalteschiene (50) bestehen,
gefÜhrt werden, und da!N zur Übernahme des Gestrick ein Walzenabzug (5) mit einer
Vielzahl besonders klein ausgebildeter, unabhängig voneinander arbeitender Abzugs-
und Anpreßwatzen (10; 20), die jeweils paarweise zusammenwirken, angeordnet ist.
2. Warenabzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
über die gesamte Maschinenbreite erstrekkende Reihe von Haken (52) des Hakenabzuges
(40) aus zwei Halbreihen zusammensetzt, die jede in einer Hakenbarre (48) geführt
werden.
3. Warenabzug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Hakenbarren (48) auf jeder Maschinenseite in einem geme'insamen Lager (54)
geführt werden, und diese Lager (54) an aufrecht gerichteten heb- und senkbaren
Schiebern (43) befestigt sind.
4. Warenabzug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach
Betätigung eines an den Schiebern (43) des Abzugkammes (42) angeordneten Endschaltsrs
die Anpreßwalzen (20) über Anpreßhebel (21) an die feststehenden Ab£ugswalzen (10)
schwenkbar, und zur Gestri*kfreigabe die Hakenbarren (48) in horizontaler Richtung
von der Mitte aus gegenläufig verschiebbar sind, indem in die IIakenbarren (48)
Mitnehmer (56) eingreifen, die mit ihren Muttern (57) auf einer mit gegenläufigem
Gewinde versehenen Gewindespindel (58) angebracht sind.
5. Warenabzug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
AbzugswalLen (10) mit je einer t)itnahnesoh¢ibe (14) sowie Freilaufrollen (19) und
die Anpreßwalzen (20) mit je einer formschlüssig verbundenen Sperrecheibe (27) sowie
einem feststehenden laufbolzen (28), als Rücklaufsperre dienen, versehen sind, und
zum Antrieb der Abzugswalzen (10) die Mitnahmescheiben (14) Uber Kettchen (13) mit
Federn (12) verbunden sind, die über an den Mitnahmescheiben (14) angebrachte Kettchen
(15) durch die Rückzugswelle (16) vorspannbar sind.
6. Warenabzug nach Anspruch 1 bie 5, dadurch gekennzeichnet, daJ3
zur Linstellung der Abzugskraft der Abzugswalzen (10) die Federn (12) auf einer
mittels Gewindespindel (18) stufenlos verschiebbaren Federspannleiste (17) sowie
zur
Einstellung der Anpreßkraft der Anpreßwalzen (20) die Federn (23) auf einer mittels
Gewindespindel (25) stufenlos verschiebbaren Federhalteleiste (24) befestiet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizer Patent Nr. 394 462
DBP 1 270 730 DBP 1 090 810 Fr.P. 1 390 039
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD12456367 | 1967-05-11 | ||
| DD12710767 | 1967-09-11 | ||
| DD14172069 | 1969-08-07 | ||
| DD14172069 | 1969-08-07 | ||
| GB2090/70A GB1291732A (en) | 1967-05-11 | 1970-01-15 | Improvements in or relating to take-ups for flat bed knitting machines |
| US8469470A | 1970-10-28 | 1970-10-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000211A1 true DE2000211A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE2000211B2 DE2000211B2 (de) | 1977-03-17 |
| DE2000211C3 DE2000211C3 (de) | 1977-11-03 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4242969A1 (de) * | 1992-12-18 | 1994-06-23 | Stoll & Co H | Warenabzugswalzenanordnung für Flachstrickmaschinen |
| EP0841422A3 (de) * | 1996-11-06 | 1999-04-21 | Shima Seiki Mfg., Ltd. | Strick-Abzugsvorrichtung an einer Flachstrickmaschine |
Cited By (4)
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| DE4242969A1 (de) * | 1992-12-18 | 1994-06-23 | Stoll & Co H | Warenabzugswalzenanordnung für Flachstrickmaschinen |
| US5425251A (en) * | 1992-12-18 | 1995-06-20 | H. Stoll Gmbh & Co. | Fabric take-off roller arrangement for flat bed knitting machines |
| EP0841422A3 (de) * | 1996-11-06 | 1999-04-21 | Shima Seiki Mfg., Ltd. | Strick-Abzugsvorrichtung an einer Flachstrickmaschine |
| EP1323856A1 (de) * | 1996-11-06 | 2003-07-02 | Shima Seiki Mfg., Ltd. | Gestrick-Abzugsvorrichtung an einer Flachstrickmaschine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3651669A (en) | 1972-03-28 |
| CH482047A (de) | 1969-11-30 |
| GB1291732A (en) | 1972-10-04 |
| DE2000211B2 (de) | 1977-03-17 |
| SE364533B (de) | 1974-02-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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