DE20002154U1 - Glasgestell-Transportwagen - Google Patents
Glasgestell-TransportwagenInfo
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Description
• *
PALGEN, SCHUMACHER & KLUIN " *'
DÜSSELDORF ESSEN PATENTANWÄLTE
100 012 K/at Düsseldorf, den 7. Februar 2000
36041 Fulda
Die Erfindung bezieht sich auf einen Glasgestell-Transportwagen der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
In der Flachglasindustrie finden zur Lagerung und zum Transport von Flachglasmaterial Gestelle Verwendung, von denen das Flachglasmaterial in nahezu aufrechter Stellung getragen wird. Hierzu sind an den Gestellen üblicherweise eine Mehrzahl von horizontalen und etwa vertikalen Trägern vorgesehen, wobei das Flachglasmaterial mit einer Schmalseite auf den horizontalen Trägern abgestellt und gegen die etwa vertikalen Träger angelehnt wird. Bei solchen Gestellen, die lediglich auf einer Seite der etwa vertikalen Träger horizontale Träger umfassen, spricht man von "L-Gestellen", bei solchen, die beidseitig der etwa vertikalen Träger über horizontale Träger verfügen, von "A-Gestellen". Es versteht sich, daß die etwa vertikalen Stützen meist entsprechend der Neigung des zu transportierenden Flachglasmaterials aus der Vertikalen
D-40239 DUSSELDORF StWLVANYSTRASeE «·· TEl! +49 7^1f IVb 14?-1) FAX +49 / 211 / 96 145 - 20 psk@patente.D.uunet.de D-45133 ESSEN FRÜHLINGSTRASSE 43 A TEL +49 / 201 / 84 230 - 0 FAX +49 / 201 / 84 230 - 20 psk@patente.ß.uunct.de
: &Ggr;
verkippt sind, so daß für das Flachglasmaterial linien- oder flächenförmige Anlagen gebildet werden.
Derartige Gestelle sind in unterschiedlichen Breiten bekannt. Mit "Breite" ist die Dimension gemeint, in die sich die horizontalen Stützen erstrecken und die demgemäß die Lager- bzw. Transportkapazität des Gestells an Flachglasmaterial bestimmt. Gestelle geringer Breite (ca. 1,5m) finden üblicherweise für den LKW-Straßentransport Verwendung, wogegen breitere Gestelle (Breite 2m und darüber) regelmäßig für Bahn- und/oder Schiffstransport vorgesehen sind.
Es ist bekannt, für den Transport der schmalen Gestelle Glasgestell-Transportwagen einzusetzen, die zwei unter das Gestell fahrbare, zum Anheben und Absenken des Gestells vertikal verlagerbare Hubarme aufweisen, die um einen bestimmten, durch die Gestellbreite vorgegebenen Greifabstand voneinander beabstandet sind. Dem Transport der breiteren Gestelle hingegen dienen Plattformwagen und - insbesondere innerbetrieblich - Schlepper.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transport-Vorrichtung zu schaffen, die sowohl für den Transport der schmalen, als auch der breiten Gestelle geeignet ist.
Diese Aufgabe wird durch den in Anspruch 1 wiedergegebenen Glasgestell-Transportwagen gelöst.
Dieser weist mindestens zwei Arme auf, die derart angeordnet sind, daß sie zumindest teilweise unter das zu transportierende Gestell gefahren und zum Anheben und Absenken des Gestells in einer Richtung zumindest mit einer vertikalen Komponente verlagert werden können. Weisen die Arme der bereits bekannten derartigen Glasgestell-Transportwagen einen an die jeweilige Gestellbreite angepaßten, bauartbedingten, festen Abstand - im folgenden
* &Lgr;.
mit "Greifabstand" bezeichnet - zueinander auf, so sind bei dem erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagen Mittel vorgesehen, mit denen der Greifabstand variierbar ist.
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Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens umfassen die Mittel eine an dem Transportwagen vorgesehene Traganordnung für die mindestens zwei Arme, die derart ausgestaltet ist, daß die Tragarme quer zu ihrer Längserstreckung verlagerbar sind, mit anderen Worten: daß ihr Abstand zueinander und damit der Greifabstand verändert werden kann.
Bei einer bevorzugten, konstruktiven Ausgestaltung dieser Ausführungsform umfaßt die Traganordnung mindestens zwei mit Abstand voneinander senkrecht zu ihrer Längserstrekkung angeordnete Führungsachsen, die die Tragarme derart lagern, daß sie entlang der Führungsschienen verlagerbar sind.
Wegen des hohen Gewichts insbesondere der breiten Gestelle im mit Flachglasmaterial beladenen Zustand sind an den Armen regelmäßig um den Hub des Transportwagens aus- und einfahrbare Laufräder vorgesehen, die um eine senkrecht zur Längsachse des jeweiligen Transportarmes verlaufende Achse drehbar gelagert sind. Um nun den Greifabstand der Transportarme variieren zu können, ist es erforderlich, die Laufräder vom Boden abzuheben. Um dies bewerkstelligen zu können, weist jeder Arm bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens mindestens ein wahlweise absenk- und anhebbares Stützrad auf, welches um eine Achse drehbar gelagert ist, die parallel zur Längsachse des jeweiligen Stützarmes verläuft. Während des normalen Betriebes dieser Ausführungsform des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens befinden sich die Stützräder in ihrer an-
gehobenen Stellung und die Tragarme stützen sich über ihr jeweiliges Laufrad am Boden ab. Lediglich dann, wenn der Greifabstand der Arme zwecks Anpassung des Glasgestell-Transportwagens an ein Gestell anderer Breite zu verändern ist, werden die Stützräder soweit abgesenkt, daß die Laufräder vom Boden angehoben werden, der Verstellvorgang des Greifabstandes durchgeführt und die Stützräder wieder angehoben.
Zum Absenken und Anheben der Stützräder ist vorzugsweise jeweils mindestens ein längenvariabler Krafterzeuger vorgesehen, der als hydraulisch betätigbare Kolben/Zylindereinheit ausgebildet sein kann.
Bei einer weiteren Ausführungsform des bevorzugten Glasgestell-Transportwagens umfassen die Mittel - alternativ oder zusätzlich zur Verlagerbarkeit der Arme senkrecht zu deren Längserstreckung - zumindest an einem der Arme mindestens einen derart zwischen einer eingezogenen und ausgefahrenen Position verlagerbaren Adapterarm, daß dieser in seiner ausgefahrenen Position den Greifabstand verkleinernd zumindest teilweise unter ein Gestell fahrbar ist.
Die Ausfahr- und Einziehkinematik kann hierbei in jeder beliebigen Weise ausgestaltet sein. Bevorzugt ist jedoch ein Verschwenken des Adapterarmes um eine Schwenkachse, die wiederum vorzugsweise etwa parallel zur Längsachse des Armes verläuft.
Die Verlagerung des Adapterarmes zwischen der eingezogenen und der ausgefahrenen Position erfolgt vorzugsweise über einen längenvariablen Krafterzeuger, der als hydraulisch betätigbare Kolben/Zylindereinheit ausgestaltet sein kann.
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Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens umfassen die Mittel eine an zumindest einem der Arme wahlweise befestigbare Adapteranordnung, die derart ausgestaltet ist, daß sie im befestigten Zustand den Greifabstand reduziert.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens dargestellt.
Es zeigen:
Fig. la) eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens in einer Seitenansicht (Ansicht A in Fig. 2) in einer teilgeschnittenen Darstellung;
Fig. Ib) einen Schnitt I-I in Fig. la);
Fig. 2 eine Ansicht derselben Ausführungsform in einer ...., teilgeschnittenen Darstellung von oben (Ansicht
B in Fig. la));
Fig. 3 die Stützradanordnung aus Fig. la) in einer
vergrößerten Einzeldarstellung;
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Fig. 4 dieselbe Stützradanordnung in einer Fig. Ib)
entsprechenden, jedoch vergrößerten Ansicht,
wobei die abgesenkte Position des Stützrades
angedeutet ist;
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entsprechenden, jedoch vergrößerten Ansicht,
wobei die abgesenkte Position des Stützrades
angedeutet ist;
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Fig. 5 die Stützradanordnung in einer teilgeschnittenen
Darstellung von oben;
Darstellung von oben;
Fig. 6 - teilgeschnitten und ausschnittsweise - eine
Ansicht derselben Ausführungsform des Glasge
Ansicht derselben Ausführungsform des Glasge
stell-Transportwagens wie in Fig. la) von vorn
• ·
• ·
• ·
(Ansicht C in Fig. Ia)) mit in maximalem Greifabstand befindlichen Armen;
Fig. 7 dieselbe Ansicht desselben Glasgestell-Transportwagens wie in Fig. 6, wobei sich je
doch die Arme in minimalem Greifabstand befinden;
Fig. 8a) eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens mit einzieh
baren und ausfahrbaren Adapterarmen, wobei sich die Adapterarme in ihrer eingezogenen Position befinden, in einer Ansicht von vorn;
Fig. 8b) denselben Glasgestell-Transportwagen in derselben Ansicht, wobei jedoch der Ausfahr- bzw. Einziehvorgang der Adapterarme graphisch dargestellt ist sowie
Fig. 9 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsge-
raäßen Glasgestell-Transportwagens mit befestigter Adapteranordnung.
Der in Fig. la) mit 100 bezeichnete Glasgestell-Transportwagen umfaßt einen in Fig. la) und Fig. 2 links dargestellten ersten Chassisteil 1, der in bekannter Weise die Antriebseinrichtungen für den Transportwagen, wie Energiespeicher (beispielsweise Akkumulatoren) und Antriebsmotoren, sowie den in herkömmlicher Weise ausgebildeten Bedienstand 2 umfaßt. Der erste Chassisteil 1 stützt sich über jedenfalls teilweise angetriebene Räder 3 am Boden B ab. Von dem Bedienstand erstreckt sich in Fahrtrichtung nach vorn (in Fig. la) und Fig. 2 nach rechts) ein Paar von Armen 4, 4' die dem Anheben eines in den Fig. 1 bis 7 nicht dargestellten Gestells zur Aufnahme von Flachglas dienen. Hierzu umfassen die beiden Arme 4, 4' auf den einander zugewandten Seiten Auflagervor-
sprünge 5, 5', die unter horizontale Träger des Glasgestells, auf denen sich das nahezu aufrecht stehende Flachglasniaterial mit einer Schmalseite abstützt, fahrbar sind.
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Die Arme 4, 4' sind jeweils mittels zwei einen vertikalen Abstand aufweisende, senkrecht zur Längserstreckung L, L' der Arme 4, 4' angeordnete Führungsschienen 6, 6', die an dem Chassisteil 1 angebracht sind, gelagert. Die Schienenanordnungen 6, 6' umfassen jeweils eine rohrförmige Schiene, die die Tragarme 4, 4' jeweils in einer die Verlagerung in Richtung der Schienenachsen S, S' erlaubenden, in der Zeichnung nicht näher dargestellten Lageranordnungen durchsetzen.
Die Schienenanordnungen 6, 6' sind über äußere und innere Träger 8, 8' mit dem ersten Chassisteil 1 verbunden, wobei die äußeren Träger 8 den Verlagerungsweg der Arme 4, 4' nach außen, die inneren Träger den Verlagerungsweg der Arme 4, 4' nach innen begrenzen.
Zum Anheben eines unterfahrenen Gestells ist der Chassisteil 1 relativ zu den Rädern 3, 3' höhenverstellbar angeordnet. Hierzu sind die Räder an einem in der Zeichnung nicht erkennbaren Support angebracht, an dem sich der Chassisteil 1 höhenverlagerbar abstützt. Die Ausgestaltung des Chassisteils 1 und des Supports 8, 8' erfolgt hierzu in einer von Transportfahrzeugen allgemein bekannten Weise, so daß hierauf im Rahmen der vorliegenden Erfindung nicht näher eingegangen werden soll.
Dem Abstützen des dem Chassisteil 1 abgewandten Endes eines jeden Tragarmes 4, 4' während des normalen Betriebes des Glasgestell-Transportwagens und dem Anheben dieses jeweiligen Endes nach Unterfahren eines Glasgestells dient eine in jedem Arm 4, 4' vorgesehene Laufradanordnung 9 bzw. 9'. Diese umfaßt jeweils ein Laufrad 10, 10',
welches um eine Achse T, T', die senkrecht zur Längsachse L, L' des jeweiligen Armes 4, 4' verläuft, drehbar an einem Dreieckslenker 11, 11' gelagert ist. Jeder Dreieckslenker 11, 11' umfaßt zwei voneinander beabstandete und das jeweilige Laufrad 10, 10' zwischen sich teilweise aufnehmende Lenkerhälften 12, 12'. Jeder Dreieckslenker ist um eine zur Achse T, T' parallele Achse V, V verschwenkbar an dem jeweiligen Arm 4, 4' gelagert. Mit Abstand sowohl von der Achse T, T' als auch der Achse V, V ist an den Dreieckslenker 11, 11' ein längenvariabler Krafterzeuger 13, 13' einenends angelenkt. Das andere Ende des Krafterzeugers 13, 13' ist an dem jeweiligen Arm 4, 4' befestigt.
Wie insbesondere aus Fig. la) ersichtlich ist, kann ein Anheben und Absenken der dem Chassisteil 1 abgewandten Enden der Arme 4, 4' durch Ausfahren und Einfahren des Krafterzeugers 13, 13', der beispielsweise als hydraulisch betätigbare Kolben/Zylindereinrichtung ausgebildet ist, erfolgen.
Zur Veränderung des Abstandes der beiden Arme 4, 4' zueinander, d.h. des folgenden Greifabstandes, müssen die Laufräder 10, 10' vom Boden abgehoben werden, wenn vermieden werden soll, daß beim Verändern des Armabstandes die Haftreibung der Lauf räder 10, 10' auf dem Boden B überwunden werden muß. Hierzu ist bei dem Glasgestell-Transportwagen 100 in jedem Arm eine Stützradanordnung 14 vorgesehen, die nahe des vorderen Endes des jeweiligen Armes 4, 4' angeordnet ist.
Der Aufbau und die Funktionsweise der Stützradanordnung 14 soll nun anhand der Fig. 3 bis 5 im einzelnen erläutert werden.
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Sie umfaßt eine Halterung 15, die ihrerseits eine Anschlußplatte 16 aufweist, die der Anbringung der Halte-
-UU
rung an der von dem Chassisteil 1 fortweisenden Stirnseite 7, 7' des jeweiligen Armes 4, 4' dient. An der Anschlußplatte 16 sind sich senkrecht von dieser fort erstreckende Tragplatten 17, 17' vorgesehen, mittels derer zwei in einer zur Anschlußplatte 16 parallelen Ebene seitlich voneinander beabstandete Führungsrohre 18, 18' befestigt sind. Im oberen Bereich der Anschlußplatte 16 ist ein Ösenpaar 19, 19' vorgesehen, das sich senkrecht zur Anschlußplatte 16 und senkrecht zu den Tragplatten 17, 17' erstreckt. Es dient der Anlenkung des einen Endes einer Kolben/Zylindereinheit 20, deren anderes Ende mit einer als Ganzes mit 21 bezeichneten Radaufhängung verbunden ist. Letztere umfaßt zwei parallel verlaufende, die Führungsrohre 18, 18' durchsetzende Führungsstangen 22, 22', deren untere Enden über Knotenbleche 23, 23' an einer Gabel 24 befestigt sind. Durch in den beiden Gabelteilen 25, 25' vorgesehene Augen 26, 26' erstreckt sich eine Achse 27, mittels derer ein Stützrad 28 drehbar gelagert ist.
Mittels der Kolben/Zylindereinheit 20 kann die Radaufhängung 21 relativ zur Halterung 15 zwischen einer eingezogenen, in Fig. 4 durchgezogen dargestellten Position, und einer ausgefahrenen, in Fig. 4 anhand des Stützrades 28 strichliniert dargestellten Position um den Hub H verlagert werden.
Wie aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist, dienen der Verlagerung der beiden Arme 4, 4' zur Veränderung des Greifab-Standes G zwei Paare von Kolben/Zylindereinheiten 29, 29'. Diese Kolben/Zylindereinheiten sind derart angeordnet, daß ihre Längsachsen W, W parallel zu den Achsen S, S' der Schienenanordnungen verlaufen und sie sich im maximalen Greifabstand G der Arme 4, 4' (Fig. 6) im ausgefahrenen, bei minimaler Greifbreite der Arme 4, 4' (Fig. 7) im eingezogenen Zustand befinden.
&iacgr;&ogr;
Anhand der Fig. 8a) und 8b) soll nun ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens 200 beschrieben werden. Da dieser Glasgestell-Transportwagen in seiner wesentlichen Ausgestaltung dem oben beschriebenen Glasgestell-Transportwagen 100 entspricht, soll hier lediglich auf die Unterschiede zu letzterem eingegangen werden.
Bei dem Glasgestell-Transportwagen 200 sind die beiden Arme 204, 204' an dem Chassisteil 201 starr in einem Greifabstand G angeordnet, die dem maximalen, in Fig. 6 dargestellten Greifabstand beim Glasgestell-Transportwagen 100 entspricht. Zur Variierung des Greifabstandes G ist an jedem Arm 204, 204' ein Adapterarm 230, 230' vorgesehen, der um eine parallel zur Längsachse der Arme 204, 204' verlaufende Schwenkachse aus einer nach oben gekippten, den maximalen Greifabstand G freigebenden Position (vgl. Fig. 8a)) in eine den Greifabstand G reduzierende Position (vgl. Fig. 8b)) verschwenkt werden kann.
Bei einem weiteren, in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Glasgestell-Transportwagens 300 sind im Gegensatz zum Glasgestell-Transportwagen 200 keine verschwenkbaren Adapterarme vorgesehen, sondern der Greifabstand G kann durch wahlweise an den Armen 304, 304' wahlweise befestigbare Adapter 330, 330' reduziert werden. Die Befestigung der Adapter 330, 330' ist beispielsweise durch Anschrauben möglich.
Ji? Es ist jedoch ebenfalls denkbar, die Arme 304, 304' und die Adapter 330, 330' in einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Weise derart auszugestalten, daß eine Festlegung durch Einhängen von Arretiervorsprüngen in entsprechende Ausnehmungen erfolgt.
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BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | 4' | Chassisteil |
| 2 | 5' | Bedienstand |
| 3 | 6' | Räder |
| 4, | 7' | Arme |
| 5, | 8' | AuflagevorSprünge |
| 6, | 9' | Schienenanordnungen |
| 7, | 10' | Stirnseite |
| 8, | 11' | Halter |
| 9, | 12' | Laufradanordnung |
| 10, | 13' | Laufrad |
| 11, | Dreieckslenker | |
| 12, | Lenkerhalften | |
| 13, | Krafterzeuger | |
| 14 | 17' | Stützradanordnung |
| 15 | 18' | Halterung |
| 16 | 19' | Anschlußplatte |
| 17, | Tragplatten | |
| 18, | Führungsrohre | |
| 19, | 22' | Ösenpaar |
| 20 | 23' | Kolben/Zylindereinheit |
| 21 | Radaufhängung | |
| 22, | 25' | FührungsStangen |
| 23, | 26' | Knotenbleche |
| 24 | Gabel | |
| 25, | Gabelteile | |
| 26, | 29' | Augen |
| 27 | Achse | |
| 28 | Stützrad | |
| 29, | • · · | Kolben/Zylindereinheit |
| 100 | Glasgestell-Transportw | |
| 200 | Glasgestell-Transportw | |
·: i
5* :
300 Glasgestell-Transportwagen 201 Chassisteil
204, 204' Arme
230, 230' Adapterarm
304, 304' Arme
330, 330' Adapter
| G | W | Greifabstand |
| W, | Längsachsen | |
| H | V | Hub |
| V, | T' | Achsen |
| T, | S' | Achsen |
| S, | L' | Achsen |
| L, | Längsachsen | |
| B | Boden | |
Claims (10)
1. Glasgestell-Transportwagen zum Transport von Gestellen, die der Aufnahme von Flachglas in einer nahezu aufrechten Position dienen, mit mindestens zwei zumindest teilweise unter ein Gestell fahrbaren, zum Anheben und Absenken des Gestells in einer Richtung zumindest mit einer vertikalen Komponente verlagerbaren Armen (4, 4'; 204, 204'; 304, 304'; ), die um einen durch das Gestell vorgegebenen Greifabstand (G) voneinander beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, mit denen der Greifabstand (G) variierbar ist.
2. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel eine an dem Transportwagen vorgesehene Traganordnung für die mindestens zwei Arme (4, 4') umfassen, die derart ausgestaltet ist, daß die Tragarme (4, 4') quer zu ihrer Längserstreckung (L, L') verlagerbar sind.
3. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Traganordnung mindestens zwei mit Abstand voneinander senkrecht zu ihrer Längserstreckung (11, 11') angeordnete Führungsschienenanordnungen (6, 6') zur Lagerung der Tragarme (4, 4') umfaßt, wobei die Tragarme (4, 4') zur Veränderung des Greifabstandes (G) entlang der Führungsschienenanordnungen (6, 6') verlagerbar sind.
4. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (4, 4') mindestens ein wahlweise absenk- oder anhebbares, um eine parallel zur Längsachse (L, L') des Armes (4, 4') drehbar angeordnetes Stützrad (28) umfaßt.
5. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Absenken und Anheben des Stützrades (28) mindestens ein längenvariabler Krafterzeuger, vorzugsweise eine hydraulisch betätigbare Kolben/Zylindereinheit (20) vorgesehen ist.
6. Glasgestell-Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel an zumindest einem der Arme (204, 204') einen derart zwischen einer eingezogenen und ausgefahrenen Position verlagerbaren Adapterarm (230, 230') umfaßt, daß dieser in seiner ausgefahrenen Position den Greifabstand (G) verkleinernd zumindest teilweise unter ein Gestell fahrbar ist.
7. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Adapterarm (230, 230') durch Verschwenken um eine Schwenkachse zwischen der eingefahrenen und der ausgefahrenen Position hin- und herverlagerbar ist.
8. Glasgestell-Transportwagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse etwa parallel zur Längsachse (L, L') des Armes (204, 204') verläuft.
9. Glasgestell-Transportwagen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlagerung des Adapterarmes (230, 230') mindestens ein längenvariabler Krafterzeuger, vorzugsweise eine hydraulisch betätigbare Kolben/Zylindereinheit dient.
10. Glasgestell-Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel an zumindest einem der Arme (304, 304') eine wahlweise befestigbare oder fortnehmbare Adapteranordnung (330, 330') umfaßt, die im befestigten Zustand den Greifabstand (G) reduziert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20002154U DE20002154U1 (de) | 2000-02-08 | 2000-02-08 | Glasgestell-Transportwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20002154U DE20002154U1 (de) | 2000-02-08 | 2000-02-08 | Glasgestell-Transportwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20002154U1 true DE20002154U1 (de) | 2001-06-13 |
Family
ID=7936964
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20002154U Expired - Lifetime DE20002154U1 (de) | 2000-02-08 | 2000-02-08 | Glasgestell-Transportwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20002154U1 (de) |
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- 2000-02-08 DE DE20002154U patent/DE20002154U1/de not_active Expired - Lifetime
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