DE20002168U1 - Leuchtenanordnung - Google Patents

Leuchtenanordnung

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  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

Schröter & Haverkamp
European Patent and Trademark Attorneys
WILA Leuchten AG
Bahnweg Nord 16
CH-9475 Sevelen SG
Schweiz
Leuchtenanordnung
Die Erfindung betrifft eine auf einem Befestigungsgrund, etwa einer Gebäudedecke oder einer -wand montierbare Leuchte. Eine solche Deckenleuchte umfaßt ein Gehäuse, in dem die lichttechnischen Bestandteile der Leuchte, wie der Reflektor, die Lampe und die notwendigen Geräte angeordnet sind. An seiner zum Befestigungsgrund weisenden Seite ist das Leuchtengehäuse durch einen Montagedeckel verschlossen. In den Montagedeckel sind Kabeleinführungen sowie Befestigungsöffnungen eingebracht, wobei die Befestigungsöffnungen zum Befestigen des Gehäusedeckels an einer Gebäudedecke durch Einsatz von Schrauben dienen.
Das Leuchtengehäuse kann mit dem Gehäusedeckel beispielsweise durch Einsatz von radial die Außenwand des Leuchtengehäuses durchgreifende Madenschrauben befestigt sein. Dies hat jedoch zum Nachteil, daß von außen die Madenschrauben sichtbar sind. Um diesen Nachteil zu begegnen, sind weitere Deckenleuchten bekannt geworden, bei denen eine Verbindung des Leuchtengehäuses mit dem das Leuchtengehäuse befestigungsseitig verschließenden Montagedeckel durch Einsatz von Schrauben herbeigeführt ist, die parallel zur Längsachse einer solchen Deckenleuchte innerhalb des Leuchtengehäuses angeordnet sind. Vorteilhaft gegenüber dem vorbeschriebenen Stand der Technik ist, daß bei
einer montierten Leuchte keine Befestigungsmittel von außen zu erkennen sind. Zum Montieren einer solchen Deckenleuchte ist es jedoch notwendig, um an die Befestigungsschrauben zu gelangen, die lichttechnischen Bestandteile der Deckenleuchte, wie z.B. ein vorderes Abdeckglas, den Reflektor und die Lampe mitunter samt Lampenfassung aus dem Leuchtengehäuse zu entfernen, bevor die Befestigungsschrauben zugänglich sind. Eine Montage einer solchen Deckenleuchte ist aus diesem Grunde zeitaufwendig, insbesondere da zur Montage die Leuchte zuvor demontiert und nach einer deckenseitigen Montage des Deckelteils komplett wieder zusammengesetzt werden muß. Da bei einer Montage einer solchen Leuchte die elektrischen Anschlüsse bereits hergestellt sind, darf diese ausschließlich durch ausgebildete Fachleute, beispielsweise Elektriker vorgenommen werden.
Ausgehend von diesem diskutierten Stand der Technik liegt der Erfindung daher die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtenanordnung bereitzustellen, die mit einem nicht unerheblich geringeren Aufwand montierbar ist und die bei entsprechend vorgesehener Ausrüstung sogar von jedermann montiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Leuchtenanordnung mit einem die lichttechnischen Bestandteile enthaltenden Leuchtenmodul und mit einem als Kupplungsglied zwischen dem Leuchtenmodul und einem Befestigungsgrund ausgelegten und an diesem anbringbaren Anschlußmodul gelöst, welches Leuchtenmodul mit dem Anschlußmodul durch mechanisches Zusammenwirken von ersten und zweiten Verbindungsgliedern eines Verbindungssystems verbindbar ist, wobei dem Anschlußmodul das oder die ersten Verbindungsglieder und dem Leuchtenmodul das oder die zweiten Verbindungsglieder des Verbindungssystems mit dem jeweiligen Modul eine gegenständliche Einheit bildend zugeordnet sind und wobei das oder die einen Verbindungsglieder nach einer Verbindung des Leuchtenmoduls mit dem Anschlußmodul in einen durch das oder die anderen Verbindungsglieder gebildeten Hinterschnitt eingreifen, so daß das Leuchtenmodul durch die riegelartig im Eingriff stehenden Verbindungsglieder an dem Anschlußmodul befestigt ist.
Die erfindungsgemäße Leuchtenanordnung ist modulartig aufgebaut und verwendet einerseits ein Leuchtenmodul in dem die lichttechnischen Be-
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standteile, wie der Reflektor und die Lampe einschließlich der Lampenfassung enthalten sind. Dieses Leuchtenmodul stellt eine gegenständliche, für sich abgeschlossene Montageeinheit dar, aus der rückseitig lediglich ein Anschlußkabelstück herausragt. Ist eine elektrische Kontaktierung durch Nichtfachleute vorgesehen, kann an dem Ende dieses Kabelstükkes ein Stecker angeordnet sein. Ferner verwendet die Erfindung ein Anschlußmodul zum Anschließen des Leuchtenmoduls am Befestigungsgrund, etwa einer Gebäudedecke oder einer -wand. Das Anschlußmodul weist entsprechende Vorrichtungen auf, damit dieses am Befestigungsgrund befestigbar ist, wie dies beispielsweise durch Befestigungsöffnungen bei einer auf den Befestigungsgrund aufzusetzenden Anschlußmodul oder durch radial angeordnete Haltemittel für den Fall eines Einbaus eines solchen Anschlußmoduls in eine Deckenplatte realisiert sein kann.
Das Leuchtenmodul ist mit dem Anschlußmodul durch mechanisches Zusammenwirken von entsprechenden Verbindungsgliedern eines Verbindungssystemes, beispielsweise eines Bajonettverschlusses verbindbar, wobei dem Anschlußmodul erste und dem Leuchtenmodul zweite Verbindungsglieder zugeordnet sind. Das mechanische Zusammenwirken der beiden Verbindungsglieder nach einer Montage des Leuchtenmoduls an dem Anschlußmodul erfolgt durch ein riegelartiges im Eingriff Stehen der einen Verbindungsglieder mit den anderen Verbindungsgliedern, welches dadurch erzielt wird, daß die einen Verbindungsglieder beispielsweise einen Hinterschnitt ausbilden, den die an dem anderen Modul angeordneten Verbindungsglieder hintergreifen. Die Verbindungsglieder bilden jeweils eine gegenständliche Einheit mit dem ihnen zugeordneten Modul. Somit kann eine Befestigung der beiden Module miteinander infolge einer über die Module bewirkten Montagebewegung erfolgen, ohne daß zusätzliches Werkzeug benötigt wird. Das riegelartige Zusammenwirken der beiden Verbindungsglieder führt zu einer formschlüssigen Verbindung, welcher Formschluß, wie beispielsweise bei einem Bajonettverschluß vorgesehen, zudem ohne besonderen Kraftaufwand erfolgen kann.
Bei den eingesetzten Verbindungsgliedern kann vorgesehen sein, daß jeweils ein oder mehrere erste und/oder ein oder mehrere zweite Verbindungsglieder angeordnet sind.
In einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der durch die einen
Verbindungsglieder gebildete Hinterschnitt ein umlaufender Flansch in einem dem einen Modul zugeordneten ringförmigen Körper ist. In einem solchen Fall können die mit diesem Flansch zusammenwirkenden weiteren Verbindungsglieder als Bajonettnocken ausgebildet sein, wobei es dann zweckmäßig ist, in dem Flansch zum Einsetzen der Bajonettnocken entsprechende Einstecköffnungen bereitzustellen.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann dem einen Modul ebenfalls ein einen Hinterschnitt bildender Flansch zugeordnet sein, wobei die damit
&iacgr;&ogr; zusammenwirkenden Verbindungsglieder des anderen Modules ein oder mehrere feststehende, hakenähnlich ausgebildete Riegelglieder sowie ein oder mehrere Riegelglieder sind, die an dem freien Ende einer materialelastisch ausgebildeten Verriegelungslasche angeordnet sind. Eine Verbindung zwischen den beiden Modulen kann dann durch Einhängen der feststehenden Riegelglieder an dem Hinterschnitt und Einschwenken des einen Moduls um das eingehängte Riegelglied erfolgen, so daß schließlich eine verrastete Verbindung nach Art einer Verklipsung zwischen den beiden Modulen erstellt worden ist.
Ferner kann vorgesehen sein, daß die dem Leuchtenmodul zugeordneten Verbindungsglieder Teil eines drehbar am Leuchtenmodul angeordneten Kupplungsringes sind. Mit einer solchen Ausgestaltung erfolgt eine Befestigung des Leuchtenmoduls an dem Anschlußmodul durch Ausüben einer entsprechenden Drehbewegung des Kupplungsringes, wobei das Leuchtengehäuse nicht gedreht werden braucht. Diese Ausgestaltung ist zweckmäßig, wenn an dem Leuchtenmodul beispielsweise ein Steckerteil befestigt ist, und dieses zur elektrischen Kontaktierung des Leuchtenmodules in ein im Anschlußmodul befestigtes Steckbuchsenteil eingesteckt ist. Für den Fall, daß die dem Leuchtenmodul zugeordneten Verbindungsglieder drehfest an dem Leuchtenmodul befestigt sind, kann zur Herbeiführung einer elektrischen Kontaktierung dem Leuchtenmodul ein sogenannter fliegender Stecker zugeordnet sein.
Neben den dem Anschlußmodul zugeordneten ersten Verbindungsgliedem kann diesem in einer parallelen Ebene zu den ersten Verbindungsgliedern ein weiterer Satz Verbindungsglieder zugeordnet sein. Dies erlaubt eine Montage des Leuchtenmoduls an unterschiedlichen Positionen des Anschlußmoduls. Das Leuchtenmodul kann dann alternativ einen
» &igr;
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quasi deckenbündigen Abschluß mit dem Anschlußmodul bilden oder in einem entsprechenden Abstand zum Abschluß einer Decke verbunden werden. Die Anordnung des Leuchtenmoduls in einem Abstand zur Decke ist zweckmäßig, wenn seitlich aus dem Leuchtenmodul Anschlußkabel heraustreten sollen, beispielsweise zur Kontaktierung benachbarter Leuchten.
Die sich aus der Erfindung ergebenden Vorteile betreffen, insbesondere die einfache, werkzeuglose Montage einer solchen Leuchtenanordnung
&iacgr;&ogr; an einem Befestigungsgrund. Bei einer Ausgestaltung der Leuchtenanordnung mit einer elektrischen Steckverbindung zum Herbeiführen der elektrischen Kontaktierung kann nunmehr eine solche Leuchte, nachdem das Anschlußmodul deckenseitig befestigt und eine elektrische Anschlußleitung durch einen Elektriker herangeführt und endseitig mit einem Steckbuchsenteil versehen ist, auch durch einen Nichtfachmann montiert werden. Gerade bei einer Ausrüstung größerer Gebäudeteile mit einer Vielzahl derartiger Leuchten kann durch diese Maßnahme der Montageaufwand nicht unerheblich reduziert werden. Bei einer Gebäudeausrüstung kann zunächst auch vorgesehen sein, lediglich die Anschlußmodule zu montieren und die elektrischen Leitungen in diese hineinzulegen. Das Vorsehen des modulartigen Aufbaus der Leuchtenanordnung erlaubt, daß an ein Anschlußmodul unterschiedlichste Leuchtenmodule anbringbar sind, so daß eine tatsächliche Auswahl der Leuchte auch zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt nach der Montage des Anschlußmoduls erfolgen kann. Entsprechend vereinfacht ist durch die Leuchtenanordnung auch das Auswechseln des Leuchtenmodules gegen ein anderes. Für den Fall, daß an einem Anschlußmodul kein Leuchtenmodul montiert werden soll, kann dieses mit einem die zweiten Verbindungsglieder tragenden Deckel abgedeckt werden.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
Fig. 1a: eine Ansicht schräg von unten eines Anschlußmoduls einer Leuchtenanordnung
Fig. 1b: ein einem Leuchtenmodul zugeordneter Kupplungsring in
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einer Ansicht schräg von oben zum Verbinden eines Leuchtenmoduls mit dem Anschlußmodul der Figur 1a,
Fig. 1c: eine deckenseitig montierte Leuchtenanordnung mit dem Anschlußmodul der Figur 1a und dem Kupplungsring der Fi
gur 1b in einer ersten Montagestellung in einem Längsschnitt,
Fig. 1d: die Leuchtenanordnung der Figur 1c in einer weiteren Montagestellung in einem Längsschnitt,
Fig. 2: eine weitere Leuchtenanordnung mit einem zum Einbau in
eine Deckenplatte vorgesehenen Anschlußmodul nach Art einer Explosionsdarstellung und
Fig. 3: noch eine weitere Leuchtenanordnung mit einem in eine
Deckenplatte einsetzbaren Anschlußmodul nach Art einer Explosionsdarstellung.
Ein Anschlußmodul 1 einer Leuchtenanordnung umfaßt einen Ringabschnitt 2, der an seinem einen Ende durch eine Verschlußplatte 3 verschlossen ist. In die Verschlußplatte 3 sind Durchbrechungen 4 zum Befestigen des Anschlußmoduls 1 an einem Befestigungsgrund, beispielsweise einer Gebäudedecke eingebracht. Zusätzlich ragt von der Verschlußplatte 3 nach unten ein mit einer Befestigungsöffnung versehener Befestigungszapfen 5 zum Befestigen einer elektrischen Steckverbindung oder eines Steckverbindungsteils ab. In den Ringabschnitt 3 sind umfänglich Kabeleinführungen 6, 61 angeordnet, durch die elektrische Kabel ein- bzw. ausgeführt werden können. Die Kabeleinführungen 6, 6' sind mit einem filmartigen, elastischen Material verschlossen, welches ohne weiteres durch Einstecken eines Kabels geöffnet werden kann.
Von der inneren Mantelfläche des Ringabschnittes 2 sind mit jeweils gleichem Winkelabstand zueinander radial nach innen ragend, als erste Verbindungsglieder ausgebildete drei Bajonettnockenauflagen 7 angeordnet. Neben den Bajonettnockenauflagen 7 sind weitere Bajonettnockenauflagen T vorgesehen. Im Unterschied zu den Bajonettnockenauflagen 7 befindet sich die zur Verschlußplatte 3 weisende Auflagefläche der Bajo-
nettnockenauflagen T in einem größeren Abstand zur unteren Stirnfläche des Ringabschnittes 2. Durch die beiden Bajonettnockenauflagenanordnungen 7, T ist die Möglichkeit geschaffen, ein entsprechendes Gegenmodul in zwei unterschiedlichen Montagetiefen befestigen zu können.
Außenseitig ist an dem Ringabschnitt 2 eine umlaufende Dichtanordnung
8 angeordnet.
Mit den Bajonettnockenauflagen 7, T zusammenwirkend sind die Bajonettnocken 9 eines einem Leuchtenmodul zugeordneten Kupplungsringes 10 vorgesehen. Die Bajonettnocken 9 des Kupplungsringes 10 sind an einem inneren Ring 11 radial nach außen abragend angeordnet. Der Bereich der Bajonettnocken 9 ist durch jeweils zwei Einschnitte gekennzeichnet, so daß durch die Materialelastizität der durch die Einschnitte gebildeten Laschen 11 eine Bajonettnocke 9 in radialer Richtung entsprechend der Materialelastizität bewegbar ist. Diese Bewegbarkeit wird ausgenutzt, um nach einer Montage des Kupplungsringes 10 an dem Anschlußmodul 1 das im Eingriff Stehen der Bajonettnocken 9 mit den Bajonettnockenauflagen 7 bzw. T zu sichern.
Der Kupplungsring 10 ist, wie in Figur 1c gezeigt, Teil eines Leuchtenmodules 12 und ist oberseitig drehfest in das Leuchtengehäuse 13 den oberen Abschluß bildend eingesetzt. In dem Leuchtengehäuse 13 sind ferner die übrigen lichttechnischen Bestandteile der Leuchte, wie der Reflektor 14, die Lampe 15, eine unterseitige Abdeckung 16 und dergleichen angeordnet. Rückseitig ragt aus dem Leuchtenmodul 12 ein in den Figuren 1c und 1d nicht dargestelltes elektrisches Kabel heraus. Das Leuchtenmodul 12 ist mit seinem Kupplungsring 10 durch Einbringen der Bajonettnocken
9 in ihre die Bajonettnockenauflagen T hintergreifende und somit verriegelnde Stellung befestigt.
Figur 1c zeigt die aus dem Leuchtenmodul 12 und dem Anschlußmodul 1 gebildete Leuchtenanordnung 17 in einer quasi deckenbündigen Montagestellung, wobei das Leuchtenmodul 12 lediglich durch eine Schattenfuge von der Unterseite der Decke 18 beabstandet ist. Figur 1d zeigt das Leuchtenmodul 12 in einer Montagestellung mit dem Anschlußmodul 1, bei der die Bajonettnocken 9 des Kupplungsrings 10 die Bajonettnockenauflagen 7 hintergreifend angeordnet ist. Durch Verwendung der Bajo-
• ·
nettnockenauflagen 7 befindet sich Leuchtenmodul 12 in einem solchen Abstand von der Unterseite einer Decke 18, daß seitlich aus dem Anschlußmodul 1 ein aufputzmontiertes Kabel 19 herausgeführt werden kann.
Figur 2 zeigt eine weitere Leuchtenanordnung 20 mit einem Anschlußmodul 21 und einem Leuchtenmodul 22. Das Anschlußmodul 21 ist als Einbauring ausgestaltet und in eine Öffnung einer abgehängten Deckenplatte
23 eingesetzt. Das Anschlußmodul weist als erstes Verbindungsglied einen nach innen abragenden umlaufenden Flansch 24 auf. Durch den Flansch 24 ist ein Hinterschnitt gebildet, auf dem die dem Leuchtenmodul 22 zugeordneten zweiten Verbindungsglieder aufliegen können. Bei diesen, dem Leuchtenmodul 22 zugeordneten Befestigungsglieder handelt es sich um Nocken 25, die radial nach außen abragend an einem Kupplungsring 26 angeformt sind. Zum Einbringen der Nocken 25 hinter den durch den Flansch 24 gebildeten Hinterschnitt sind in den Flansch 24 im Winkelabstand der Nocken 25 Einstecköffnungen 27 eingebracht. Die lichte Weite der Einstecköffnungen 27 entspricht im wesentlichen der Breite einer Nocke 25. Unterhalb der Nocken 25 des Kupplungsringes 26 und mit Abstand zu den Nocken ist ein Anschlagflansch 28 vorgesehen, um die Einstecktiefe des Leuchtenmoduls 22 in das Anschlußmodul 21 zu begrenzen. Der Kupplungsring 26 bildet eine gegenständliche Einheit mit den übrigen Bestandteilen des Leuchtenmoduls 22 und wird mit seinen Nocken 25 fluchtend mit den Einstecköffnungen 27 in das Anschlußmodul eingesteckt. Grenzen der Anschlagflansch 28 und der Flansch 24 aneinander wird das Leuchtenmodul 22 um einige Winkelgrade gedreht, so daß dann die Nocken 25 mit ihrer Unterseite auf der Oberseite des Flansches
24 aufliegen. Das Leuchtenmodul 22 ist sodann an dem Anschlußmodul 21 befestigt. Die umfängliche Anordnung des Flansches 24 erlaubt ein Einrichten des im Querschnitt kreisrunden Leuchtenmoduls 22 in die gewünschte Position.
Eine weitere Leuchtenanordnung 29 ist in Figur 3 nach Art einer Explosionsdarstellung gezeigt. Die Leuchtenanordnung 29 umfaßt ebenfalls ein als Einbauring ausgebildetes Anschlußmodul 30 und ein Leuchtenmodul 31. Das Anschlußmodul 30 ist quadratisch und in eine Öffnung einer abgehängten Deckenplatte 32 eingesetzt. Nach innen ragend weist das Anschlußmodul 30 einen einen Hinterschnitt bildenden Flansch 33 auf. Das
Leuchtenmodul 31 ist ebenfalls im Querschnitt quadratisch ausgebildet und umfaßt einen die Bestandteile des Leuchtenmoduls 31 tragenden Haltering 34, an dem oberseitig der Reflektor 35 mit seiner Lampenfassung 36 und unterseitig eine Abdeckung 37 bestehend aus einer Abdeckscheibe und einem Abdeckrahmen angebracht sind. Der Haltering 34 . weist die zweiten, mit dem Flansch 33 des Anschlußmoduls 30 zusammenwirkende Verbindungsglieder auf. Diese Verbindungsglieder umfassen zum einen einen feststehenden Einhängehaken 38 und zwei Riegelnocken 39. Die Riegelnocken 39 bilden das obere Ende einer materialausgebildeten Lasche 40, so daß die Riegelnocken 39 nach innen hin bewegbar sind. Montiert wird das komplett zusammengesetzte Leuchtenmodul 31, indem zunächst der Einhängehaken 38 auf die Oberseite des Flansches 33 des Anschlußmoduls 30 aufgelegt wird. Anschließend wird das Leuchtenmodul 31 um den Einhängehaken 38 zum Anschlußmodul 30 hingeschwenkt, bis daß die Riegelnocken 39 den Flansch 33 hintergreifen. Aufgrund der materialelastischen Ausbildung der die Riegelnokken 39 tragenden Laschen 40 erfolgt eine solche Verriegelung verklipsartig.
Zusammenstellung der Bezugszeichen
1 Anschlußmodul 28 Anschlagflansch
2 Ringabschnitt 29 Leuchtenanordnung
3 Verschlußplatte 30 Anschlußmodul
4 Durchbrechung 31 Leuchtenmodul
5 Befestigungszapfen 32 Deckenplatte
6,6' Kabeleinführung 33 Flansch
7,7' Bajonettnockenauflagen 34 Haltering
8 Dichtungsanordnung 35 Reflektor
9 Bajonettnocke 36 Lampenfassung
10 Kupplungsring 37 Abdeckung
11 Lasche 38 Einhängehaken
12 Leuchtenmodul 39 Riegelnocke
13 Leuchtengehäuse 40 Lasche
14 Reflektor
15 Lampe
16 Abdeckung
17 Leuchtenanordnung
18 Decke
19 Kabel
20 Leuchtenanordnung
21 Anschlußmodul
22 Leuchtenmodul
23 Deckenplatte
24 Flansch
25 Nocke
26 Kupplungsring
27 Einstecköffnung

Claims (11)

1. Leuchtenanordnung (17, 20, 29) mit einem die lichttechnischen Bestandteile enthaltenden Leuchtenmodul (12, 22, 31) und mit einem als Kupplungsglied zwischen dem Leuchtenmodul (12, 22, 31) und einem Befestigungsgrund (18, 23, 32) ausgelegten und an diesem anbringbaren Anschlußmodul (1, 21, 30), welches Leuchtenmodul (12, 22, 31) mit dem Anschlußmodul (1, 21, 30) durch mechanisches Zusammenwirken von ersten und zweiten Verbindungsgliedern eines Verbindungssystems verbindbar ist, wobei dem Anschlußmodul (1, 21, 30) das oder die ersten Verbindungsglieder (7, 7'; 24, 33) und dem Leuchtenmodul (12, 22, 31) das oder die zweiten Verbindungsglieder (9; 25; 38, 39) des Verbindungssystems mit dem jeweiligen Modul eine gegenständliche Einheit bildend zugeordnet sind und wobei das oder die einen Verbindungsglieder (9; 25; 38, 39) nach einer Verbindung des Leuchtenmoduls (12, 22, 31) mit dem Anschlußmodul (1, 21, 30) in einen durch das oder die anderen Verbindungsglieder (7, 7'; 24, 33) gebildeten Hinterschnitt eingreifen, so daß das Leuchtenmodul (12, 22, 31) durch die riegelartig im Eingriff stehenden Verbindungsglieder an dem Anschlußmodul (1, 21, 30) befestigt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußmodul (1, 21, 30) einen Ringabschnitt aufweist, von dem die ersten Verbindungsglieder (7, 7'; 24, 33) in einer im wesentlich zum Befestigungsgrund parallelen Ebene in einer radialen Richtung abragend und die dem Leuchtenmodul (12, 22, 31) zugeordneten Verbindungsglieder (9; 25; 38, 39) in der zur Anordnung der ersten Verbindungslieder (7, 7'; 24, 33) entgegengesetzten radialen Richtung von dem Leuchtenmodul (12, 22, 31) abragend angeordnet sind.
3. Anordnung nach der Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungssystem nach Art eines Bajonettverschlusses aufgebaut ist, wobei das oder die einen Verbindungsglieder (7, 7'; 24, 33) eine Auflage bilden, die die als Bajonettnocken oder Riegelnocken ausgebildeten anderen Verbindungsglieder (9; 25; 38, 39) nach einer Montage des Leuchtenmoduls (12, 22, 31) an dem Anschlußmodul (1, 21, 30) hintergreifen.
4. Anordnung nach einem Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die einen Verbindungsglieder gebildete Hinterschnitt ein umlaufender Flansch (24, 33) ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einbringen der weiteren Verbindungsglieder (25) in ihre hinter den Flansch (24) befindliche Riegelposition in den Flansch (24) Einstecköffnungen (27) eingebracht sind.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein den durch die einen Verbindungsglieder gebildeten Hinterschnitt hintergreifendes Riegelglied (38) feststehend ist und zumindest ein weiteres den Hinterschnitt hintergreifendes Riegelglied (39) an einer materialelastisch ausgebildeten Verriegelungslasche (40) angeordnet ist, so daß eine Verbindung zwischen dem Leuchtenmodul (31) und dem Anschlußmodul (30) nach Art einer Verklipsung durch Einschwenken des Leuchtenmoduls (31) herbeiführbar ist.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Anschlußmodul (1) in einer zur Ebene der ersten Verbindungsglieder (7) parallelen Ebene eine weitere Anordnung erster Verbindungsglieder (7') zugeordnet ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die dem Leuchtenmodul (12) zugeordneten zweiten Verbindungsglieder (9) Teil eines am Leuchtenmodul (12) drehbar angeordneten Kupplungsringes (10) sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die dem Leuchtenmodul (22, 31) zugeordneten zweiten Verbindungsglieder (25; 38, 39) radial nach außen abragend, an einem die lichttechnischen Leuchtenbestandteile tragenden Kupplungs- oder Haltering (26, 34) angeordnet sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußmodul (21, 30) als Einbauring ausgebildet ist, wobei die ersten Verbindungsglieder (24, 33) radial von diesem nach innen abragend angeordnet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußmodul (1) als Anbaudose ausgebildet ist.
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