DE20002568U1 - Anordnung zur Halterung von Fachböden an einer vertikalen Drehsäule - Google Patents

Anordnung zur Halterung von Fachböden an einer vertikalen Drehsäule

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Description

W 1020 GM
Anmelder: Dr. Günter Widmer PA1115DE-GM A-6844 Altach (Österreich) Gegenstand: Anordnung zur Halterung von Fachböden an einer
vertikalen Drehsäule
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur verdrehfesten und in der Höhenlage fixierbaren Halterung von Fachböden an einer vertikalen Drehsäule, wobei im Zentrum des Fachbodens eine Anlagefläche zum horizontalen Abstützen an der Drehsäule ausgebildet ist und dieser Anlagefläche gegenüber liegend ein von der anderen Seite her an die Drehsäule anpressbares, mit dem Fachboden in Wirkverbindung bringbares Abstützteil einsetzbar ist.
Es ist bereits ein Eckschrank mit Drehsäule und Fachböden bekannt geworden (EP-B-0610.878), bei welchem ein Fachboden auf ein Tragelement in Form eines Bolzens auf die Tragsäule aufgesetzt wird, worauf dann von der Oberseite des Fachbodens her ein Klemmteil eingeschoben wird, welcher direkt oder über einen Abstützteil an der Tragsäule anliegt. Eine Klemmwirkung wird durch spitzwinklig zur Längsrichtung der Drehsäule ausgerichtete Auflaufflächen zwischen Fachboden und Klemmelement bzw. zwischen Abstützteil und Klemmelement erzielt. Einerseits ist die Montage umständlich, da vorerst der relativ große und sperrige Fachboden vormontiert werden muß und andererseits ergeben wenn nicht zusätzliche, durch Schrauben oder durch Federkraft wirkende Klemmelemente eingesetzt werden - keine festen, bei Erschütterungen sogar lösbare Verbindungen.
Eine Art Spannkeil mit spitzwinklig zu einer Tragsäule ausgerichteten Auflaufflächen wird auch bei einer Trageinrichtung mit stufenlos verstellbaren Auslegern vorgesehen (EP-A-02101834). Dieser Spannkeil muss nach dem Einschlagen über eine in ein Langloch eingreifende Schraube in seiner Lage fixiert werden, damit die Trageinrichtung in ihrer Lage gegenüber der Tragsäule überhaupt festgehalten werden kann.
Die vorliegende Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der eine einfache Handhabung möglich ist und durch welche eine Fixierung von Fachböden ohne zusätzliche Spannschrauben oder eindreh- oder einsetzbare Spannelemente erreicht werden kann.
Erfindungsgemäß gelingt dies dadurch, dass das Abstützteil an der Drehsäule vormontierbar ist und der Fachboden in Achsrichtung der Drehsäule gesehen von oben her auf den vormontierten Abstützteil aufsetzbar ist, wobei am Abstützteil und an Abschnitten des Fachbodens miteinander in Wirkverbindung bringbare, spitzwinklig zur Mittelachse der Drehsäule ausgerichtete Stützflächen vorgesehen sind und somit die Anpresskraft der Anlagefläche des Fachbodens an der Drehsäule und
die Anpresskraft des Abstützteiles an der Drehsäule von dem Gewicht des Fachbodens und gegebenenfalls vom Gewicht des auf dem Fachboden aufliegenden Materials bestimmt ist.
Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen reicht ein einfaches Festlegen des ohne Probleme zu handhabenden Abstützteiles an der Drehsäule aus, um dann einen Fachboden durch Aufsetzen sicher zu halten und zu fixieren. Im Gegensatz zu den bekannten Ausgestaltungen wird nun also der Abstützteil zuerst an die auch als Standrohr bezeichnete Drehsäule herangeführt und dort in irgend einer Form so festgehalten, dass er zumindest nicht mehr der Drehsäule entlang nach unten gleiten kann. Ohne zusätzliche weitere Maßnahmen muss dann also der Fachboden nur noch aufgelegt werden. Aufgrund der spitzwinklig zur Mittelachse der Drehsäule ausgerichteten Stützflächen wird beim Aufsetzen des Fachbodens erreicht, dass die Drehsäule zwischen der Anlagefläche des Fachbodens und der Anlagefläche des Abstützteiles eingespannt wird. Diese Spannkraft wird aber ständig durch das Eigengewicht des Fachbodens selbst und zusätzlich durch die auf den Fachboden im Gebrauch aufgelegten Waren aufrechterhalten und sogar ständig verbessert. Neben einer einfachen Montage ist daher auch der Vorteil geschafften, dass keine nachträglichen Verschraubungen vorgenommen oder Spannelemente eingesetzt und gesichert werden müssen.
Als besonders vorteilhafte Konstruktion wird dabei vorgesehen, dass das Abstützteil als an der Unterseite des Fachbodens geführt einschiebbarer Körper ausgebildet ist, welcher der Anlagefläche an der Drehsäule abgewandt zwei mit Abstand voneinander angeordnete Abstützflächen aufweist, welche mit an der Einschuböffnung am Fachboden ausgebildeten Abstützflächen zusammenwirken. Es ist damit eine Möglichkeit der schlussendlich von der Fachbodenkonstruktion fast völlig abgedeckten Ausführung des Abstützteiles geschaffen, wobei vor allem von außen keine Befestigungsstellen sichtbar sind, weil eben keine von oben her nach dem Aufsetzen des Fachbodens festlegbare Klemmteile vorhanden sind. Durch einfaches Aufsetzen des Fachbodens wird dieser daher festgehalten und in seiner Position festgelegt. Da ein Festklemmen über eine relativ große Länge der Drehsäule möglich ist, kann der Fachboden trotz der hier nicht erforderlichen Schraub- und Spannelemente optimal gehalten werden.
Damit eine gute und kippsichere Anlage an der Drehsäule gewährleiste ist, wird vorgeschlagen, dass die Anlageflächen sowohl am Fachboden als auch am Abstützteil eine zumindest annähernd dem Radius der Drehsäule angepasste zylinderabschnittförmige Gestalt aufweisen. Dadurch kann die Drehsäule in dem verspannten Zustand auf einem großen Umfangsbereich erfasst werden.
Eine besondere konstruktive Ausgestaltung sieht vor, dass das Abstützteil an Tragelementen der Drehsäule und/oder mittels Befestigungselementen gegenüber der Drehsäuie abstützbar oder gegenüber dieser fixierbar ist. Es bedarf also lediglich der Fixierung des Abstützteiles an der Drehsäule, wobei auch eine Art Auflager ausreicht, damit das Abstützteil nicht nach unten weggedrückt kann. In einem solchen Falle ist ein einfaches Aufsetzen des Abstützteiles möglich. Bei
Anordnung von Befestigungselementen ist aber ebenfalls eine einfache Montage des handlichen und kleinen Abstützteiles möglich, da Handhabung, Montage und Zugänglichkeit einfach sind.
In diesem Zusammenhang ist eine Anordnung vorteilhaft, bei der am Abstützteil im Bereich dessen unterem Abschluss nasenartig vorspringende Halteelemente mit im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen oder U-förmigen Vertiefungen ausgebildet sind, welche in der an der Drehsäule anliegenden Position des Abstützteiles einen an der Drehsäule festgelegten Querbolzen übergreifen. Auf diese Weise ist eine einfache und wirkungsvolle Montage des Abstützteiles möglich und vor allem ist eine sichere Abstützung auch des dann aufgesetzten Fachbodens gewährleistet. Es ist damit eine wirkungsvolle Maßnahme geschaffen worden, auch schwere Fachböden und schwere darauf liegende Waren aufnehmen zu können.
Weiteres liegt eine vorteilhafte Ausgestaltung darin, dass den im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen oder U-förmigen Vertiefungen der nasenartig vorspringenden Halteelemente gegenüberliegend Versteifungsstege ausgebildet sind. Dadurch kann der die ganze Last tragende Bereich des Abstützteiles in ausreichender Weise entsprechend verstärkt werden.
Wenn femer vorgesehen wird, dass an den frei auskragenden Enden der Versteifungsstege gegeneinander und somit in Einsatzstellung des Abstützteiles gegen die Drehsäule gerichtete Laschen ausgebildet sind, dann ist die Vormontage noch wesentlich erleichtert worden. Mittels der Halteelemente kann das Abstützteil auf die Tragelemente an der Drehsäule aufgesetzt werden, wobei die hier vorgeschlagenen Laschen federnd gegen die Oberfläche der Drehsäule andrücken und somit eine ausreichende Vorabfixierung des Abstützteiles bewirken. Nach dem Aufschieben des Fachbodens bedarf es ja keiner zusätzlicher Befestigung des Abstützteiles gegen ein Wegkippen.
In diesem Zusammenhang erweist es sich als vorteilhaft, wenn das Abstützteil in Einsatzstellung desselben in Zusammenwirken mit den gegen die Drehsäule gerichteten Laschen einen Bereich von mehr als 180° der Drehsäule umfasst. Dadurch ist eine optimale Vormontage des Abstützteiles möglich, da eine sichere Lagefixierung auch gegen ein Wegkippen von der Drehsäule gegeben ist.
Im Rahmen der Erfindung ist auch eine Variante der Anordnung möglich, bei der das Abstützteil als Befestigungselement einen quer zur Montagelage desselben an der Drehsäule verstellbaren Rastbolzen aufweist, welcher in an der Drehsäule ausgebildete Rastbohrungen oder -kerben eingreift. Auch auf diese Weise ist eine für die Vormontage erforderliche Befestigung möglich. Es muss ja nur eine ausreichende Abstützung für den Fachboden in Richtung zum Fuß der Drehsäule gewährleistet sein. Bei einer solchen Konstruktion ist sogar eine Fixierung des Abstützteiles in beide Richtungen entlang der Drehsäule gewährleistet.
Eine weitere konstruktive Variante sieht vor, dass das Abstützteil als Befestigungselement eine quer zur Montagelage dffsselbgn1 aR^aqrOfehsaule; e*ij§geft$nt$;e «Sfhraujje· atffweist, welche in in
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verschiedenen Abständen an der Drehsäule ausgebildete Gewindebohrungen eindrehbar ist. Auf diese Weise ist eine direkte Fixierung des Abstützteiles an der Drehsäule möglich.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass als Tragelement für das Abstützteil an der Drehsäule fest oder fixierbar angeordnete Plattenteile vorgesehen sind. Es ist also ausschließlich eine Art Abstützung für das Abstützteil vorzusehen, da für die Vormontage eine - wenn auch geringe Haltekraft an der Drehsäule ausreicht, um den Fachboden von oben her aufzusetzen. Wenn also entsprechende Plattenteile beispielsweise bereits aufgrund von an der Drehsäule montierter Halterungen für Türwinkel vorhanden sind, bedarf es keiner zusätzlicher Tragelemente oder zusätzlicher Befestigungsmittel für das Abstützteil.
Weitere erfindungsgemäße Merkmale und besondere Vorteile werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägsicht einer Drehsäule, zweier Fachböden und zweier Abstützteile in auseinandergezogener Darstellung vor deren gegenseitiger Montage;
Fig. 2 bis 4 verschiedene Ansichten des Abstützteiles;
Fig. 5 eine Schrägsicht des Zentrumsabschnittes eines Fachbodens in Ansicht von unten.
Fig. 6 eine Schrägsicht einer Drehsäule, zweier Fachböden und zweier Abstützteile sowie zusätzlicher Tragelemente für die Halterung von oberen und unteren Türwinkeln in einem Eckschrank in auseinandergezogener Darstellung vor deren gegenseitiger Montage.
Eine erfindungsgemäße Anordnung mit Drehsäule, Abstützteilen und Fachböden wird vielfach in Eckschränken, vorteilhaft in Kücheneckschränken eingesetzt, um dadurch die Zugänglichkeit von auf den Fachböden gelagerten Waren auch an sonst unzugänglichen Steilen zu ermöglichen. Durch Verdrehen der Fachböden um die Achse der Drehsäule sind alle Fachbereiche von einer Frontöffnung im Eckschrank her zugänglich. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen lassen sich aber auch bei anderen konstruktiven Ausbildungen einsetzen, so z.B. bei freistehenden, offenen Gestellen, bei welchen die Waren oder z.B. Bücher oder Ordner auf drehbaren Fachböden gelagert sind.
Bei der in den Zeichnungen dargestellten Anordnung werden an einer vertikalen Drehsäule 1 verdrehfest und in der Höhenlage fixierbar Fachböden 2 angebracht. Im Zentrum des Fachbodens 2 ist eine Anlagefläche 3 zum horizontalen Abstützen an der Drehsäule 1 ausgebildet. Dieser Anlagefläche 3 gegenüber liegend ist ein von der anderen Seite her an die Drehsäule 1 anpressbares, mit dem Fachboden 2 in Wirkverbindung bringbares Abstützteil 4 einsetzbar. Das Abstützteil 4 ist an der Drehsäule 1 vormontierbar. Der Fachboden 2 kann dann in Achsrichtung der Drehsäule 1 gesehen von oben her auf den vormontierten AbstützfeiM aufgesetzt vyerdejn·. .··. : : .:
Am Abstützteil 4 und an Abschnitten des Fachbodens 2 sind miteinander in Wirkverbindung bringbare, spitzwinklig zur Mittelachse der Drehsäule 1 ausgerichtete Stützflächen 5 und 6 vorgesehen. Dadurch ergibt sich eine Anpresskraft der Anlagefläche 3 des Fachbodens 2 an der Drehsäule 1 und eine Anpresskraft des Abstützteiles 4 an der Drehsäule 1, die von dem Gewicht des Fachbodens 2 und gegebenenfalls vom Gewicht des auf dem Fachboden 2 aufliegenden Materials bestimmt ist.
Das Abstützteil 4 ist als an der Unterseite des Fachbodens 2 geführt einschiebbarer Körper ausgebildet. Der Anlagefläche 7 an der Drehsäule 1 abgewandt weist das Abstützteil 4 zwei mit Abstand voneinander angeordnete Abstützflächen 5 auf, welche mit den an der Einschuböffnung am Fachboden 2 ausgebildeten Abstützflächen 6 zusammenwirken. Die Anlageflächen 3 und 7 sowohl am Fachboden 2 als auch am Abstützteil 4 weisen eine zumindest annähernd dem Radius der Drehsäule 1 angepasste zylinderabschnittförmige Gestalt auf. Im Rahmen der Erfindung wäre auch eine im Querschnitt mehreckige Ausgestaltung möglich. Es soll nur gewährleistet sein, dass sowohl die Anlageflächen 3 als auch die Anlageflächen 7 über wenigstens zwei parallel zur Drehsäule verlaufende, wenn auch linienförmige Bereiche an der Drehsäule abgestützt sind.
Zur Vormontage und zur Fixierung zum Abstützen des dann aufgesetzten Fachbodens ist eine Wirkverbindung zwischen der Drehsäule und dem Abstützteil herzustellen, da dieses zumindest in Richtung zum Fuß der Drehsäule gegen Verschieben gesichert sein muß. Vorteilhaft werden dabei, wie dies der Fig. 1 entnommen werden kann, Tragelemente 8 in Form von die Drehsäule 1 durchdringenden Bolzen vorgesehen. An diesen Tragelementen 8 sind die Abstützteile 4 gegenüber der Drehsäule 1 abstützbar und somit gegenüber dieser fixierbar.
Um mit diesen Tragelementen 8 zusammenwirken zu können, bedarf es einer besonderen konstruktiven Ausgestaltung des Abstützteiles 4. Am Abstützteil 4 sind dabei im Bereich dessen unterem Abschluss nasenartig vorspringende Halteelemente 9 mit im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen oder U-förmigen Vertiefungen 10 ausgebildet. Die Halteelemente 9 übergreifen in der an der Drehsäule 1 anliegenden Position des Abstützteiles 4 das an der Drehsäule festgelegte, als Querbolzen ausgeführte Tragelement 8.
Um diese vorspringenden Halteelemente 9 besonders stabil ausführen zu können, weisen diese den Vertiefungen 10 gegenüberliegend Versteifungsstege 11 auf. An den frei auskragenden Enden der Versteifungsstege 11 sind gegeneinander und somit in Einsatzstellung des Abstützteiles 4 gegen die Drehsäule 1 gerichtete Laschen 12 ausgebildet. Eine vorteilhafte Variante ist dabei etwa der Fig. 3 zu entnehmen. Dort ist ersichtlich, dass das Abstützteil 4 in Einsatzstellung desselben in Zusammenwirken mit den gegen die Drehsäule 1 gerichteten Laschen 12 über einen Bereich von mehr als 180° die Drehsäule umfasst. Durch einfaches Aufstecken ist also das Abstützteil 4 bis zum Aufsetzen des Fachbodens 2 sicher gehalten.
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Im Rahmen der Erfindung wäre auch eine Ausgestaltung möglich, bei welcher das Abstützteil 4 als Befestigungselement ausgeführt ist. So wäre es denkbar, am Abstützteil 4 einen quer zur Montagelage desselben an der Drehsäule 1 verstellbaren Rastbolzen vorzusehen, welcher dann in an der Drehsäule
1 ausgebildete Rastbohrungen oder -kerben eingreifen würde. Je nach Anzahl von Rastbohrungen oder -kerben könnte damit in einfacher Weise auch eine Auswahl an verschiedenen Höhenlagen der Abstützteile 4 und somit der Fachböden 2 getroffen werden.
Eine weitere Variante sieht vor, am Abstützteil 4 ebenfalls ein Befestigungselement vorzusehen, und zwar in Form einer quer zur Montagelage desselben an der Drehsäule 1 ausgerichteten Schraube. Diese Schraube könnte dann in in verschiedenen Abständen an der Drehsäule ausgebildete Gewindebohrungen eingedreht werden.
In der Fig. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, gemäß welchem eine noch schnellere und einfachere Montage möglich ist. Hier sind an der Drehsäule 1 Plattenteile 18 und 19 montiert, beispielsweise durch Schweißen fest mit dieser verbunden. Diese Plattenteile 18 und 19 dienen zur Halterung von oberen Türwinkeln 20 und unteren Türwinkeln 21. Beim Einsatz in Eckschränken werden an diesen Türwinkeln Türelemente festgeschraubt, welche in der Ruhestellung der Fachböden
2 die Frontseite eines Schrankes verschließen. Hier kann eine Vormontage der Abstützteile 4 durch einfaches Aufsetzen auf die Plattenteile 18 bzw. 19 erfolgen. Es bedarf hier keiner zusätzlicher Tragelemente z.B. in Form von Bolzen und auch keiner zusätzlicher Befestigungselemente. Das Abstützteil 4 wird hier allein durch die die Drehsäule hintergreifenden Laschen 12 in ausreichendem Maße festgehalten. Diese an sich geringfügige kraft- und formschlüssige Halterung reicht aus, bis dann der Fachboden 2 herangeführt und auf das Abstützteil 4 aufgesetzt wird. Durch die Plattenteile 18 und 19 ist eine ausreichende Abstützung nach unten hin gewährleistet. Bei einem solchen Einsatz von Abstützteilen 4 würden an sich die vorspringenden Halteelemente 9 mit den Vertiefungen 10 nicht benötigt, da hier die ebene Stützfläche der Plattenteile 18 und 19 ausreicht, um einfach den unteren Abschluss eines Abstützteiles 4 sicher aufruhen zu lassen. Wenn jedoch dies Halteelemente 9 mit den Vertiefungen 10 vorhanden sind, ist eine universellere Ersetzbarkeit des Abstützteiles gegeben.
Sowohl das Abstützteil 4 als auch der Fachboden 2 werden zweckmäßig aus einem speziellen Kunststoff gefertigt, so dass ein relativ geringer Materialaufwand trotz stabiler Ausführung möglich ist. Ein Einsatz von anderen Materialien, auch von Metallen, ist möglich. Gerade das Abstützteil 4 kann durch die Anordnung von Versteifungsrippen (siehe z.B. Fig. 4) an der Innenseite besonders stabil ausgeführt werden. Dies gilt auch für den Fachboden 2, von dem ein Teilabschnitt von der Unterseite her aus Fig. 5 ersichtlich ist. Auf die besondere Anordnung und Ausgestaltung der Rippen und Stege soll hier nicht näher eingegangen werden. Es ist aber gerade noch aus Fig. 5 ersichtlich, daß z.B. die spitzwinklig verlaufenden Abstützflächen 6 von parallel mit Abstand zueinander angeordneten Stegen oder Rippen 13 gebildet sind. Es kann dadurch die bei axialer Belastung zwischen den Abstützflächen 5 und 6 entstehenden Reibungskräfte verringert werden. Durch die besondere Gestaltung des Abstützteiles 4 aus -Kunstetoff .kanrj«-qbei*.aii,cl\ eine (jptmjate .gegenseitige! Anpassung zwischen
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Abstützteil 4 und Fachboden 2 erzielt werden. Der an der Vorderseite des Abstützteiles 4 vorstehende Abschnitt 14 und der an der Oberseite vorstehende Abschnitt 15 greifen in die im Fachboden im Zentrum gebildeten Ausnehmungen 16 und 17 ein, verschließen somit diese nach der Montage und tragen dadurch zu einer weiteren Steigerung der Festigkeit bei.
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Claims (11)

1. Anordnung zur verdrehfesten und in der Höhenlage fixierbaren Halterung von Fachböden an einer vertikalen Drehsäule, wobei im Zentrum des Fachbodens eine Anlagefläche zum horizontalen Abstützen an der Drehsäule ausgebildet ist und dieser Anlagefläche gegenüber liegend ein von der anderen Seite her an die Drehsäule anpressbares, mit dem Fachboden in Wirkverbindung bringbares Abstützteil einsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) an der Drehsäule (1) vormontierbar ist und der Fachboden (2) in Achsrichtung der Drehsäule (1) gesehen von oben her auf den vormontierten Abstützteil (4) aufsetzbar ist, wobei am Abstützteil (4) und an Abschnitten des Fachbodens (2) miteinander in Wirkverbindung bringbare, spitzwinklig zur Mittelachse der Drehsäule (1) ausgerichtete Stützflächen (5, 6) vorgesehen sind und somit die Anpresskraft der Anlagefläche (3) des Fachbodens (2) an der Drehsäule (1) und die Anpresskraft des Abstützteiles (4) an der Drehsäule (1) von dem Gewicht des Fachbodens (2) und gegebenenfalls vom Gewicht des auf dem Fachboden (2) aufliegenden Materials bestimmt ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) als an der Unterseite des Fachbodens (2) geführt einschiebbarer Körper ausgebildet ist, welcher der Anlagefläche (7) an der Drehsäule (1) abgewandt zwei mit Abstand voneinander angeordnete Stützflächen (5) aufweist, welche mit an der Einschuböffnung am Fachboden (2) ausgebildeten Stützflächen (6) zusammenwirken.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (3, 7) sowohl am Fachboden (2) als auch am Abstützteil (4) eine zumindest annähernd dem Radius der Drehsäule (1) angepasste zylinderabschnittförmige Gestalt aufweisen.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) an Tragelementen (8) der Drehsäule (1) und/oder mittels Befestigungselementen gegenüber der Drehsäule (1) abstützbar oder gegenüber dieser fixierbar ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Abstützteil (4) im Bereich dessen unterem Abschluss nasenartig vorspringende Halteelemente (9) mit im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen oder U-förmigen Vertiefungen (10) ausgebildet sind, welche in der an der Drehsäule (1) anliegenden Position des Abstützteiles (4) einen an der Drehsäule (1) festgelegten Querbolzen übergreifen.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass den im Querschnitt annähernd halbkreisförmigen oder U-förmigen Vertiefungen (10) der nasenartig vorspringenden Halteelemente (9) gegenüberliegend Versteifungsstege (11) ausgebildet sind.
7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den frei auskragenden Enden der Versteifungsstege (11) gegeneinander und somit in Einsatzstellung des Abstützteiles (4) gegen die Drehsäule (1) gerichtete Laschen (12) ausgebildet sind.
8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) in Einsatzstellung desselben in Zusammenwirken mit den gegen die Drehsäule (1) gerichteten Laschen (12) einen Bereich von mehr als 180° der Drehsäule (1) umfasst.
9. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) als Befestigungselement einen quer zur Montagelage desselben an der Drehsäule (1) verstellbaren Rastbolzen aufweist, welcher in an der Drehsäule (1) ausgebildete Rastbohrungen oder -kerben eingreift.
10. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (4) als Befestigungselement eine quer zur Montagelage desselben an der Drehsäule (1) ausgerichtete Schraube aufweist, welche in in verschiedenen Abständen an der Drehsäule (1) ausgebildete Gewindebohrungen eindrehbar ist.
11. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das als Tragelement für das Abstützteil (4) an der Drehsäule (1) fest oder fixierbar angeordnete Plattenteile (18, 19) vorgesehen sind.
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