DE2000275C3 - Elektronischer Walzenschalter zum Verschieben eines Datenwortes - Google Patents
Elektronischer Walzenschalter zum Verschieben eines DatenwortesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronischen Walzenschalter zum Verschieben eines Datenwortes ufn einen ίο
vorbestimmten Betrag mit hintereinandergeschalteter. Torebenen aus Torgruppen, denen jeweils ein vorbestimmter
Verschiebebetrag in einer dieser Torebenen zugeordnet ist, einer das Datenwort in eine der
Torgruppen in Übereinstimmung mit dem gewünschten Verschiebebetrag eingebenden Vorrichtung, einer die
Ausgangssignale zusammengehöriger Tore, die eine Bitstelle des Datenwortes in einer der Torebenen
darstellen, ODER-mäßig verknüpfenden und gemeinsam einem Tor in jeder Torgruppe einer nachfolgenden *o
Torebene zuführenden Vorrichtung, derart daß diese Ausgangssignale um den Verschiebebetrag jeder
Torgruppe in der zuletzt erwähnten Torebene nach rechts verschoben werden, und an die Torgruppen in
jeder Torebene angeschlossenen Steuervorrichtungen <>5 zum Durchschalten vorbestimmter Tore in jeder
Torgruppe in Abhängigkeit von der Art der gewünschten Verschiebung des Daten wortes.
Aus der US· Patentschrift 33 74 463 ist ein Verschiebe-Schalwetz
bekannt. Dort wird eine Matrixanordnung
aus Zeilen und Spalten verwendet, die an Knotenpunkten miteinander verbindbar sind. Dabei
sind »vertikale Übertragungskanäle« vorgesehen, die die Knotenpunkte einer Zeile mit Knotenpunkten in den
gleichen Spalten der nächstniedrigeren Zeile verbinden können. Ferner sind »diagonale Übertragungskanäle«
vorgesehen, über die die Knotenpunkte jeder Zeile mit Knotenpunkten in weiter rechts liegenden Spalten der
nächstniedrigeren Zeile verbindbar sind. An jeden Knotenpunkt sind zwei Tore (oder zwei Torgruppen
oder Torpaare, wenn man sich auf die Zeilen von Knotenpunkten bezieht) angeschlossen. Die mit dem
Index V gekennzeichneten Tore verbinden Knotenpunkte einer Zeile mit entsprechenden Knotenpunkten
der nächstniedrigeren Zeile. Mit dem Index D gekennzeichnete Tore stellen eine diagonale Verbindung
zwischen Knotenpunkten einer Zeile und Knotenpunkten der nächstniedrigeren Zeile in rechts danebenliegenden
Spalten her. So sind (in Fig. 11) die Tore A19 V und A 19 D mit dem Knotenpunkt 19Λ
verbunden. Das Tor A 19 V steuert die Übertragung eines Bits des Datenwortes zum Knotenpunkt 19ß; das
Tor A 19D steuert die Übertragung des Bits am Knotenpunkt 19/4 diagonal zum Knotenpunkt 18Ä Die
Fig.3 und 4 bis 7 dieser US-PS steilen ein Schaltnetz
zum Verschieben eines 20-Bit-Datenwortes dar. Daher sind in jeder Zeile 20 Knotenpunkte (0 bis 19)
vorgesehen (für jede Spalte einer), und die Zeilen sind mit A bis F gekennzeichnet. Nach der Beschreibung
(z. B. Spalte 3, Zeilen 24 bis 75, Spalte 4, Zeilen 1 bis 12) ist eine Datenübertragung von Knotenpunkten A zu
Knotenpunkten B entweder vertikal ohne Verschiebung (eine 0-Verschiebung) oder diagonal um eine Stelle nach
rechts möglich. Von B nach C ist eine Verschiebung um 0 oder zwei Stellen möglich; von Cnach Dum 0 oder 4
Stellen; von Z?nach Fum0oder8 Stellen; von £nach F
um 0 oder 16 Stellen.
Die deutsche Auslegescivrift 1/67 718 zeigt eine
Verzögerungskette mit digital einstellbarer Laufzeit. Zu diesem Zweck werden binär abgestufte Verzögerungsglieder der Kette in Abhängigkeit von der gewünschten
Laufzeit mittels Logikschaltkreisen überbrückt (aus der Kette herausgenommen) oder hinzugeschaltet. Eine
solche Laufzeitkette erfordert zur Durchführung einer Verschiebung eines Datenwortes soviele Takte wie das
Datenwort maximal Stellen aufweist.
Der Erfindung Hegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Walzenschalter zu schaffen, mit
dem es möglich ist. Daten um irgendeinen ausgewählten Betrag mit höherer Geschwindigkeit als bislang zu
verschieben, und zwar nach rechts oder links entweder am Ende hinaus oder umlaufend, z. B. in einem einzigen
Takt.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß jede Torebene mehr als zwei Torgruppen
enthält und daß die Steuervorrichtungen ein Register zum Speichern der Verschiebezahl, Wahr/Komplement-Auswahltore,
die an das Register angeschlossen sind und eine Linksverschiebezahl in eine äquivalente
Rechtsverschiebezahl umsetzen, einen Umsetzer, der an die Auswahltore angeschlossen ist und deren Ausgangssignale
von der Basis »r« in die Basis »m« umsetzt, wobei »r« die Basis der im Register gespeicherten
Verschiebezahl und »m« die Anzahl der Torgruppen in jeder der Torebenen darstellt, sowie eine Enddecodier-
und Treiberstufe enthalten, die an den Umsetzer
angeschlossen und so ausgebildet ist, daß sie vorbestimmten Toren innerhalb jeder Torgruppe in Abhängigkeit
davon Durchschal tsignale zuführt, ob es sich bei der gewünschten Verschiebung um eine Linksverschiebung
über das Ende hinaus, eine Rechtsverschiebung über das Ende hinaus oder eine Umlaufverschiebung
nach links oder rechts handelt.
Mit Hilfe dieses Walzenschalter ist es möglich, Datenwörter um irgendeinen ausgewählten Betrag nach
rechts oder links entweder am Ende hinaus oder ι ο umlaufend in den hintereinandergeschalteten Torebenen
zu verschieben, von denen jede Ebene mehrere Torgruppen enthält, und zwar jeweils eine Gruppe für
jeden Schiebebetrag in dieser Torebene. Die Ausgangssignale der entsprechenden Tore in diesen Gruppen
einer Ebene, sind über ein ODER-Glied mit einem Tor in jeder Gruppe der nächsten Torebene verbunden, um
Daten zur nächsten Ebene um einen vorbestimmten Betrag nach rechts verschoben durchzuschalten. Die
Steuervorrichtungen enthalten auch eine Vorrichtung zum Umsetzen einer die Anzahl von Linksverschiebungen
darstellenden Zahl, die Linksverschiebungszahl, in eine gleiche Rechtsverschiebungszahl und eine Vorrichtung
zum Decodieren der Schiebezahl und Rechts- und Links-Hinaus-Schiebesignale zum Erzeugen von drei
Durchschaltsignalgruppen, die jeder Torgruppe in jeder Ebene zum Durchschalten aller Tore einer Gruppe oder
eines Teils einer Torgruppe in jeder Ebene zugeführt werden. Die erste Durchschaltsignalgruppe wird für
eine Verschiebung erzeugt, bei der diejenige Torgruppe mitwirkt, der die Durchschaltsignale zugeführt werden.
Die zweite Durchschaltsignalgruppe wird für Verschiebungen nach links hinaus und links herum erzeugt, bei
der diejenige Torgruppe mitwirkt, der sie zugeführt werden. Die dritte Gruppe von Durchschaltsignalen J5
wird für Verschiebungen nach rechts hinaus und rechtsherum erzeugt, bei denen diejenige Gruppe von
Toren mitwirkt, denen die Durchschaltsignale zugeführt werden. Im allgemeinen hat der Walzenschalter η
Ebenen mit m Toren pro Ebene, wobei mn gleich der
Anzahl der Binärziffern des Wortes ist, das verschoben wird. Bei einer Rechtsverschiebung ist die Rechtsverschiebezahl
gleich der Anzahl der Stellen, um die das Wort verschoben wird, und sie ergibt sich nach der
Beziehung
n-l
mit rt, = [0.. .(m- I)]
Bei einer Linksverschiebung ist die Linksverschiebezahl
gleich dem Basiskomplemem der Anzahl von Stellen, um die verschoben werden soll, und diese
Linksverschiebezahl ergibt sich nach der Beziehung
n- I
m" - Σ oM
Die Erfindung wird nun an Hand von Zeichnungen näher beschrieben, die bevorzugte Ausführungsbeispie=
Ie darstellen. Die
Fig. IA und IB. die entsprechend der Darstellung
nach F i g. I zusammengehören, stellen die Torebenen des Walzenschalter^ nach der Erfindung dar; die ti
Fig. 2 ist ein Schiitbild einer Gruppe von Toren in
einer der Torebenen des Walzenschalters nach Fig. 1; die
F i g. 3 zeigt, wie die F i g. 3A und 3B zusammengehören,
die eine bevorzugte räumliche Anordnung des Walzenschalters nach F ί g. I darstellen; die
Fig.4 ist ein Blockschaltbild der Steuerschaltungen
für den Walzenschalter nach F i g. 1; die
Fig.5 zeigt ein ausführlicheres Blockschaltbild der
Walzenschalter-Steuerungen nach F i g, 4.
In Fig. 1 sind die Torebenen für ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, das auf die Verschiebung von aus 64 Bits bestehenden Wörtern ausgelegt ist. Jede
Zahl in den Torebenen stellt ein einziges Tor dar. und der Betrag dieser Zahl stellt die Bitstelle in der
vorhergehenden Ebene dar, aus der es die Information erhalten hat Die erste Torebene enthält vier Torgruppen
(wobei eine Zeile einer Torebene eine Gruppe darstellt), um das aus der Datenquelle erhaltene Bit um
0,16,32 oder 48 Stellen nach rechts zu verschieben. Die
zweite Torebene enthält ebenfalls vier Gruppen aus 64 Toren, um die aus der ersten Torebene erhaltenen Bits
um 0,4,8 oder 12 Stellen nach rechts 711 verschieben. Die
dritte Torebene enthält vier Grupf^en mit jeweils 64
Toren, um die aus der zweiten Torebene erhaltenen Bits um 0,1,2 oder 3 Stellen nach rechts zu verschieben. Die
Ausgangssignale des Walzenschalters werden von der dritten Torebene abgenommen. Von den Torgruppen in
jeder Tyrebene ist jeweils immer nur eine durchgeschaltet.
Die Ausgangssigna'e der zusammengehörenden Tore der Torgruppen in einer Ebene sind ODER-mäßig
verknüpft, wie es in Fig.2 dargestellt ist. Diese Tore
stellen eine Spalte oder Bitstelle einer Torebene dar, wobei eine Bitstelle entsprechend dem Eingangsbit der
0-Verschiebungstruppe numeriert ist. Die in F i g. 2
dargestellten Zahlen oder Nummern bezeichnen die Tore in der dreißigsten Bitstelle der zweiten Torebene,
wobei die UND-Tore 30, 26, 22 und 18 jeweils Signale von den Toren in der dreißigsten, sechsundzwanzigsten,
zweiundzwanzigsten und achtzehnten Bitstelie der ersten Torebene und Durehschalt- oder Freigabesignale
für eine 0-Verschiebung, eine 4-Verschiebung, eine 8-Verschiebung und eine 12-Verschiebung erhalten. Die
Ausgänge aller Tore sind ODER-mäßig verknüpft und gemeinsam mit den Toren verbunden, die mit 30
numeriert sind und jeweils in den vier Torgruppen der dritten Torebene erscheinen.
Um ein Wort mit Hilfe eines Walzenschalters nach F i g. 1 zu verschieben, wird die gesamte oder ein Teil
einer Torgruppe in jeder Ebene durchgeschaltet und das zu verschiebende Wort dem Eingang der Tore der
ersten Torebene zugeführt. Die Bits des zu verschiebenden Wortes passieren nacheinander die durchgeschalteten
Torgruppen der Torebenen und werden in jedfr Ebene um den Schiebobetrag der durchgeschalteten
Torkruppen verschoben. Die Verschiebung wird dadurch
bewirkt, daß die Ausgänge jeder Ebene mit jeder Gruppe einer folgenden Ebene, die um den Schiebebetrag
der verschiedenen Torgruppen nach rechts verschoben ist, verbunden sind. Wenn beispielsweise das
eingegebene Wort um 18 Stellen nach rechts verschoben werden soll, werden die 16-Verschiebungstorgruppe
der ersten Ebene, die 0-Verschiebungstorgruppe der zweiten Ebene und die 2-Verschiebungstorßruppe der
dritten Torebene durchgeschaltet.
Obwohl gesagt wurde, daß die Torgruppen, beispielsweise die 16-Verschiebungstorgruppe der ersten Torebene, durchgeschaltet werden, soll dies nicht heißen,
daß unbedingt alle Tore dieser Gruppe durchgeschaltet werden. Wie man sieht, sind in F i e. 1 einige Tore durch
eine Schraffur gegenüber anderen in jeder Ebene hervorgehoben. Die nach rechts oben verlaufende
Schraffur wird »Rechtsschraffur« und die nach links oben verlaufende »Linksschraffur« genannt. Bei einer
Verscniebung nach links hinaus werden die durch eine Linksschraffur gekennzeichneten Tore nicht durchgeschaltet.
In ähnlicher Weise werden die durch eine Rechtsschraffur gekennzeichneten Tore bei einer
Verschiebung nach rechts (über das Ende) hinaus nicht durchgeschaltet. Bei einer Umlauf- oder Ringverschiebung
nach links oder rechts ist die Schraffur bedeutungslos, weil alle Tore der ausgewählten
Schiebegruppe einer bestimmten Ebene durchgeschaltet werden. Im Fall der 16-Verschiebetorgruppe der
ersten Torebene werden bei einer Verschiebung nach rechts hinaus die Tore 48 bis 63 nicht durchgeschaltet,
während bei einer Verschiebung nach links hinaus die Tore 0 — 31 nicht durchgeschallet werden. In ;illrn
diesen Fällen, in denen diese Tore nicht durchgeschaltet werden, hat die Wahl dieser 16-Verschiebungstorgruppe
/ur Folge, daß in den Bitstellen, die diese Tore jeweils
enthalten, eine »0« dargestellt ist oder aus diesen Bitstellen ein O-Signa! kommt, wähernd diejenigen
Bitstellen, in denen die durchgeschalteten Tore angeordnet sind, eine »I« enthalten bzw. aus diesen
Bitstellen 1 -Signale abgegeben werden.
Als Beispiel für die Wirkungsweise des Walzenschalters bei einer Rechtsverschiebung um 18 Stellen über
das Ende hinaus sei der Weg des Bits 0 des Wortes (des Bits in der nullten Stelle des Wortes.) verfolgt. Aus
F i g. 1 ist zu ersehen, daß das Bit 0 durch entsprechende Verdrahtung dem Tor 0 in der sechzehnten Bitstelle der
16-Verschiebungstorgruppe der ersten Torebene zugeführt
ist. obwohl es auch durch entsprechende Verdrahtung in die O-Bitstelle der O-Verschiebungstorgruppe.
in die zweiunddreißigste Bitstelle der 32-Verschiebungstorgruppe und die achtundvierzigste Bitstelle
der 48-Verschiebungstorgruppe der ersten Torebene hineingeleitet ist. Diese Tore lassen das Bit nicht durch,
weil sie nicht durchgeschaltet sind. Vom Ausgang der Bitstelle 16 der 16-Verschiebungstorgruppe der ersten
Toi cuciic vvnii das Hu 0 des Wortes durch entsprechende
Verdrahtung in die Bitstelle 16 der O-Verschiebungstorgruppe der zweiten Torebene geleitet und in die
achtzehnte Bitstelle der 2-Verschiebungstorgruppe der dritten Torebene durchgeschaltet. Die Ausgangssignale
des Walzenschalters werden direkt aus der dritten Torebene abgenommen, so daß das Bit 0 des zu
verschiebenden Wortes um 18 Bitstellen nach rechts verschoben worden ist. In der gleichen Weise wird jedes
Bit des Wortes um 18 Bitstellen nach rechts verschoben.
Da es sich um eine Rechtsverschiebeoperation über das Ende hinaus handelt, sind nach F i g. 1 die rechtsschraffierten
Tore, die den Bits 48—63 entsprechen, und die
16-Verschiebetorgruppe der ersten Torebene nicht durchgeschaltet Auch die Tore für die Bits 46 und 47 in
der 16-Verschiebetorgruppe sind jeweils in die Bitstellen 62 und 63 der O-Verschiebetorgruppe der zweiten
Torebene verdrahtet, und außerdem werden diese Bits in die Bitstellen 0 und 1 der 2-Verschiebetorgruppe der
dritten Ebene weitergeleitet. Die Tore 62 und 63 sind jedoch rechtsschraffiert, sie werden also nicht durchgeschaltet.
wenn die anderen Tore der 2-Verschiebetorgruppe durchgeschaltet sind. Bei einer Rechtsverschiebung
über das Ende hinaus um 18 Stellen, werden daher
die Bits 46—63 des aus 64 Bits bestehenden Wortes hinausgeschoben und durch Nullen ersetzt.
Zur Erläuterung der Umlauf- oder Ringverschiebung sei ein weiteres Beispiel angeführt. In diesem Falle
werden alle schraffierten Tore, sowohl die links- als auch die rechtsschraffierten, wenn die Walzenschaltersteuerung
eine bestimmte Venithiebetorgruppe auswählt, durchgeschaltet.
Es sei angenommen, daß das Bit 48 des eingegebenen Wortes um 21 Stellen nach rechts bei einem End- oder
Rückwärtsübertrag verschoben werden soll. Diese Operation umfaßt das Durchschalten der 16-Verschiebungstorgruppe
der ersten Torebene, der 4-Verschiebungstorgruppe der zweiten Torebene und der 1-Verschiebungstiirgruppe
der dritten Torebene. Die Gesamtzahl der Stellen, um die durch die drei Ebenen eine
Verschiebung bewirkt wird, isl mithin 21. wie dies gefordert war.
In der ersten Torebene und insbesondere der
IfvVerschiebetorgruppc wird das Bit 48 des eingegebenen
Wortes durch pnUprprhrnHr Vrr<lr:ihtiing ilrm Tnr
48 in der Bitstelle 0 zugeführt. Das Ausgangssignal dieser Bitstelle 0 wird durch entsprechende Verdrahtung
dem Tor 0 in der Bitstelle 4 der 4-Verschiebetorgruppe in der zweiten Torebene zugeführt. Das
.Ausgangssignal der Bitstelle 4 der zweiten Torebene wird dem Tor 4 der I-Verschiebctorgruppe in der
dritten Ebene zugeführt. Da sich das Tor 4 in der entsprechenden Torgruppe (die mit 5.4.3 und 2 beziffert
ist) in drr Bitstelle 5 befindet, bedeutet dies, daß sich das
Bit 48 nach einer Rechtsverschiebung um 21 Stellen schließlich in der fünften Bitstelle befindet.
Als weiteres Beispiel der Wirkung des Wal/enschalters
sei eine Linksverschiebung i'm 18 Stellen über das
Ende hinaus an Hand der Verschiebung des ursprünglich achtzehnten Bits des eingegebenen Wortes
betrachtet. Nach der oben angegebenen Gleichung sind die Walzenschalter-Steuerzahlen für Linksverschiebungen
gleich dem Basiskomplement der Anzahl der Stellen, um die verschoben werden soll, so daß sich in
diesem Fall als Schaltersteuerzahl 64—18 = 46 ergibt. Dies bedeutet, daß nach F i g. 1 die 32-Verschiebetorgruppe
der ersten Torebene. die 12-Verschicbetorgruppe der zweiten Torebene und die 2-Verschiebetorgruppe
der dritten Torebene durchgeschaitet werden.
Das Bit 18. das also um 13 Stellen nach links verschoben werden soll, wird mil hin in die Bitstelle 50
der 32-Verschiebetorgruppc der ersten Torebene geleitet Von dori wird es dem Tor 50 der 12-Verschiebetorgruppe
der zweiten Torebene zugeführt. Wenn dann die Tore in der 12-Verschiebetorgruppe der
zweiten Tore bene durchgeschaltet werden, gibt das sich
in der Bitsteile 62 befindende Tor 50 ein Sigril ab.
Dieses Signal wird dem Tor 62 in der 2-Verschiebetorgruppe
der dritten Torebene zugeführt. Da sich dieses Tor 62 in der Bitstalle 0 befindet, erscheint nun beim
Durchschalten der Tore in der 2-Verschiebetorgruppe am Ausgang dieses Tors 62 das Bit 18. was
gleichbedeutend einer l.inksverschiebung in die Bitstelle 0. also um die gewünschten 18 Stellen, ist.
Bei einer Umlaufverschiebung nach links müssen die Walzenschalter-Steuerzahlen wieder durch Bildung des
Basiskornplements ermittelt werden. Als Beispiel sei die Umlaufverschiebung des fünften Bits um 21 Stellen
betrachtet. Dies bedeutet, daß das Bit 5 sich schließlich am Ende der Verschiebeoperation in der Bitstelle 48
befinden soll.
Die Walzenschalter-Steuerzahl ist 64 — 21=43, was
bedeutet, daß in der ersten Ebene die 32-Verschiebetorgruppe. in der zweiten Ebene die 8-Verschiebetorgruppe
und in der dritten Ebene die 3-Verschiebetorgruppe
durchgeschaltet wird.
In der 32-Verschiebetorgruppe erscheint das Bit 15
des eingegebener Wortes in der Bitstelle 37. Von dort wird das Bit dem Tor 37 in der Bitstelle 45 in der
8-Verschiebetorgruppe der zweiten Ebene zugeführt. Das Ausgangssignal des sich in der Bitstelle 45 der
zweite" Torebene befindenden Tors 37 wird dem Tor 45 in der 3-Verschiebetorgruppe der dritten Ebene
zugeführt, und wie man sieht, befindet sich dieses Tor 45 in der Bitstelle 48. Das Ausgangssignal des Tors 45 in
der 3-Verschiebetorgruppe der dritten Ebene entspricht daher dem ursprünglichen Bit 5, das jetzt in der Bitstelle
48 erscheint, also um 21 Stellen nach linksherum verschoben.
Fig. 3 zeigt eine bevorzugte räumliche Anordnung des Walzenschalters nach Fig. 1. bei der jede vertikale
Linie die Grenze eines integrierten Schaltungsbausteins darstellt. Obwohl die Verdrahtung zwischen den Ebenen
dadurch etwas komplizierter als bei der Anordnung nach F i g. 1 wird, hat die Anordnung nach Fig. 3 den
wesentlichen Vorteil, daß man mit einer minimalen Anzahl verschiedener Schaltungsbausteine auskommt.
Es lassen sich dadurch Gruppen gleicher und mithin austauschbarer Bausteine verwenden. So sind die vier
Bausteine in der ersten Torebene gleich. Die vier Bausteine in der zweiten Torebene sind ebenfalls gleich,
und bei einer geringfügigen Änderung der äußeren Steuerungsverdrahtung können diese Bausteine auch
für die beiden mittleren Bausteine in der dritten Torebene verwendet werden. Bei geringfügiger Änderung
oer äußeren Steuerungsverdrahtung können auch für die Enden der dritten Torebene gleiche Bausteine
verwendet werden.
Fig.4 stellt in Form eines Blockschaltbildes die Steuerung für den Walzenschalter nach den F i g. I bis 3
dar.
Bei allen Rechtsverschiebungen ist die Anzahl der Eingangssignale des Registers 12 gleich der Anzahl der
Stellen, um die verschoben werden soll. Die Ausgangssignale des Registers durchlaufen die Wahr/.Komplement-Auswahkore
14 unverändert und werden dann dem Β2ε::-2/52'·ε *. Umsetzer ίθ ^geführt. Dd äücü
Linksverschiebungen muß das Zweierkomplement der Anzahl der Steilen, um die verschoben werden soll, dem
Umsetzer 16 zugeführt werden. Dies geschieht dadurch, daß die Anzahl der Eingangssignale des Registers gleich
der um eins verminderten Anzahl der Stellen, um die verschoben werden soll, gewählt wird. Die Ausgangssignale
des Registers werden in den Wahr/Komplement-Auswahltoren komplementiert, bevor sie dem
Umsetzer 16 zugeführt werden.
Die Ausgangssignale des Umsetzers 16 werden der Enddecodier- und Treiberstufe 18 zugeführt, deren
Ausgangssignale vorbestimmte Torgruppen des Walzenschalters zugeführt werden. Unter bestimmten
Umständen werden der Stufe 18 von einem Vorlauf-i-Detektor 22 Signale zugeführt. Der Detektor 22 ist ein
schnelles Parallelschaltnetz, das zur Feststellung der höchsten Stelle dient in der ein Bit das ungleich Null ist.
in der Mantisse eines Gleitkommawortes auftritt und das seinerseits dem Walzenschalter Steuersignale zur
Normalisierung der Mantisse zuführt Die Ausgangssignale des Detektors 22 sind jedoch gleich »0«. wenn
der Detektor 22 nicht durchgeschaltet ist wie dies der Fall ist wenn die Einrichtung die Eingangssignale für die
Verschiebezahl verarbeitet, die im Register 12 gespeichert wird
Fig.5 ist ein ausführlicheres Blockschaltbild der
Walzenschaltersteuerung nach F i g. 4.
Das die Schiebezahl in Binärform speichernde Register 12 enthält sechs Stufen 10a bis \0f, bei denen es
sich um Flipflops handeln kann. An jede Registerstufe sind zwei UND-Tore 20a bis 20/und ein ODER-Tor 25a
bis 25f angeschlossen. So sind beispielsweise an die Stufe 10a die UND-Tore 20a. 206 und das ODER-Tor
25a angeschlossen. Diese Tore umfassen die Wahr/ Komplement-Auswahltore nach Fig.4. Die an eine
ίο bestimmte Registerstufe angeschlossenen UND-Tore
20 erhalten jeweils ein Signal von den inversen Ausgängen der betreffenden Stufe 10 und ein zweites
Signal über jeweils eine der mit »Durchschalle Wahr« und »Durchschalle Komplement« bezeichneten Leitungen.
Über jene Leitung wird immer dann ein Eins-Signal geleitet, wenn eine Rechtsverschiebung durchgeführt
werden soll, während über diese Leitung immer dann ein Eins-Sicnal geleitet wird, wenn eine l.inksverschiehiing
durchgeführt werden soll.
.'ο Die Registerstufen 10a und 10£>
und ihre angeschlossenen Tore 20a, 206. 25a und 20c 2Od und 256 sind Teil
der Steuerschaltung für die Tore der »ersten Torebene« nach den F i g. I und 3. In ähnlicher Weise gehören die
Registerstufen 10c und lOrf und ihre nachgeschalteten
2~i Tore zur »zweiten Torebene«. Die Registerstufen 1Oe
und \0f sind ein Teil der Steuerung für die »dritte Torebene«.
Die Ausgangssignale der beiden ODER-Tore 25 jeder Torebene werden durch drei UND-Tore 30a — 30;
verknüpft. Diese UND-Tore bilden den in Fig. 4 dargestellten Umsetzer 16. Die Ausgangssignale der
UND-Tore 30 werden in jeder Torebene durch ODER-Tore 40 mit Ausgangssignalen des Detektors 22
verknüpft und mehreren UND-Toren zugeführt, die in
π F i g. 5 durch eine Bezeichnung gekennzeichnet sind, die
der Verschiebetorgruppe und den betreffenden Toren innerhalb dieser Verschiebetorgruppe entspricht, die
durchgeschaltet werden. Weitere UND-Tore 45a, 456 und 45c verknüpfen die Ausgangssignale der Tore 40 in
4" jeder Torebene und können als Teil der Enddecodier-
und Treiberstufe 18 nach F i g. 4 angesehen werden. Die Ciiigang^igiiulc uicsci Tuic 4j wciucii cingdtigsseiiig
negiert und die Ausgangssignale in jeder Torebene den drei UND-Toren zugeführt, die an die O-Verschiebetor-
->5 gruppe angeschlossen sind.
Nach Fig. 5 werden den Toren der Stufe 18 auch
Steuersignale LC für Linkssteuerung und RC für Rechtssteuerung zugeführt. Die Bedeutung dieser
Steuersignale wird im folgenden näher beschrieben.
w Nach Fig. I kann man sich jede Torebene des Walzenschalter in drei Teile A. B und C unterteilt
vorstellen. Der Teil A enthält alle rechtsschraffierten Tore. Wie bereits erwähnt, wird dieser Teil bei einer
Rechtsverschiebung über das Ende hinaus nicht durchgeschaltet. Oder anders ausgedrückt, der Teil A
wird durchgeschaltet, wenn es sich nicht um eine Rechtsverschiebung über das Ende hinaus handelt. Der
Teil B enthält alle diejenigen Tore, die nicht schraffiert
sind. Er wird mithin durchgeschaltet, wenn es sich um eine Umlaufverschiebung (entweder nach rechts oder
links), um eine Rechtsverschiebung über das Ende hinaus oder um eine Linksverschiebung über das Ende
hinaus handelt Der Teil C enthält alle linksschraffierten Tore. Dieser Teii C wird nicht durchgeschaltet wenn es
sich um eine Linksverschiebung über das Ende hinaus handelt oder anders ausgedrückt er wird durchgeschaltet
wenn es sich nicht um eine Linksverschiebung über das Ende hinaus handelt
Wenn beispielsweise eine Verschiebung nach links hinaus gewünscht ist, muß der rechtsschraffierte Teil A
durchgeschaltet werden, und dies geschieht dadurch, daß das Steuersignal LC in Fig. 5 (in Form eines
Eins-Signals) erzeugt wird. Wenn eine Rechtsverschiebung über das Ende hinaus erfolgen soll, müssen die
Tore des Teils C durchgeschaltet werden, und dies geschieht dadurch, daß das Steuersignal RC (in Form
eines Eins-Signsls) erzeugt wird. Wenn dagegen eine
Umlaufverschiebung, entweder links oder rechts herum durchgeführt werden soll, werden beide Steuersignale
i.Cund RC gleichzeitig erzeugt. Die Tore des Teils B
werden für eine Rechts- oder Linksverschiebung über das Ende hinaus oder eine Umlaufverschiebung
durchgeschaltet, und dies geschieht, wenn entweder das Steuersignal LC oder das Steuersignal RC erzeugt
worden ist. Da die Logik der Einrichtung, in der der Walzenschalter verwendet wird, derart ausgebildet ist,
daß entweder LC oder RC oder beide gleichzeitig erzeugt werden, sind die lore des Teils B ständig
durchgeschaltet, so daß für diesen Teil keine Steuerung erforderlich ist.
Als Beispiel für die Wirkungsweise der Walzenschaltersteuerung nach Fig. 5 sei eine Rechtsverschiebung
über das Ende hinaus um sechs Stellen betrachtet. Dabei wird in die Registerstufen 10a bis 10/"die Zahl »6«
in binärer Form (000110) gesetzt, wobei das Bit der höchsten Stelle in der Stufe 10a gespeichert wird. Die
Flipflops der Stufen 10a, \0b, 10c und 10/sind daher in
den »0«-Zustand und !Od und 1Oe in den »!«-Zustand
gekippt.
Am 0-Ausgang der in den O-Zustand gesetzten Stufe
10a erscheint daher ein Eins-Signal, das dem einen Eingang des Tors 206 zugeführt wird. Am Eins-Ausgang
der Registerstufe 10a erscheint mithin ein O-Signal, das
dem einen Eingang des Tors 20a zugeführt wird. In ähnlicher Weise wird dem Tor 20^· vom Eins-Ausgang
der Stufe \0d ein Eins-Signal und dem Tor 20Λ vom
Null-Ausgang ein 0-Signal zugeführt.
Da eine Rechtsverschiebung durchgeführt werden soll, wird allen Toreingängen, an die die Leitung
»Durchschalte Wahr« angeschlossen ist. über diese
in
aidirtfT *»ir» Pinr.Ci(rn>tl ■
Treiberstufe 18 ab. Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß jede Torebe''*.e in Teile A, B und C unterteilt werden
kann. Diese Bezeichnung kann auch auf jede Verschiebetorgruppe in einer bestimmten Torebene angewandt
werden. Die Bezeichnungen an den Ausgangsanschlüssen der Tore der Enddecodier- und Treiberstufe nach
Fig. 5 kennzeichnen daher die Torgruppen in dem Walzenschalter, die beim Auftreten eines Eins-Signals
an diesen Anschlüssen durchgeschaltet werden. So kennzeichnet die Bezeichnung »48« die nichtschraffierte
Gruppe der Tore (Teil B) in der 48-Verschiebetorgruppe, und ein Eins-Signal am Ausgang dieses Tores
bedeutet, daß die Walzenschaltertore 0 bis 15 (siehe Fig. 1) durchgeschaltet werden. Ein Eins-Signal am
Ausgang des mit 48 · LC bezeichneten Tores schaltet die rechtsschraffierte Torgruppe in der 48-Verschiebetorgruppe
durch. Diese Gruppe umfaßt nach Fig. I die Tore 16—63. In ähnlicher Weise würde das Tor 48 · RC
eine linksschraffierte Gruppe in der 48-Verschiebetorgruppe durchschalten, wenn eine solche Gruppe
vorhanden wäre. Nach F i g. 1 sind jedoch in der 48-Verschiebetorgriippe keine linksschraffierten Tore
vorhanden, so daß das Tor 48 · /?Cnicht erforderlich ist. Das gleiche gilt für das Tor 0 · LC in jeder Torebene
und das Tor 12 · RC in der zweiten Torebene. Der Grund dafür, daß die »nicht benötigten« Tore in F i g. 5
vorhanden sind, ist darin zu sehen, daß bei einer praktischen Ausführung alle diese Tore in drei gleichen
integrierten Schaltungsbausteinen angeordnet sind, und zwar für jede Torebene ein Baustein. An die
Ausgangsanschlüsse dieser »nicht benötigten«Tore sind keine weiteren Bauelemente angeschlossen, sie sind also
nicht belegt. Dies hat den Vorteil, daß nur eine Art von Schaltungsbaustein hergestellt zu werden braucht, der
für alle drei Torebenen verwendet werden kann.
Nun zurück zum Beispiel der Rechtsverschiebung um sechs Stellen. Obwohl das Steuersignal RC ein I-Signal
ist, geben die Tore der Enddecodier- und Treiberstufe, die der 48-, der 32- und der 16-Verschiebetorgruppe
zugeordnet sind, alle 0-Signale ab, da die Ausgangssignale der Tore 40a-40c und 45a 0-Signale sind. Bei
der O-Verschiebetorgruppe der ersten ToreLene geben
Λ ~~~~ J:« T Λ 1 Λ
an die Leitung »Durchschalte-Komplement« angeschlossenen
Toren über diese Leitung ein 0-Signal zugeführt.
Unter diesen Umständen sind die Ausgangssignale der UND-Tore 20a-2Odund der ODER-Tore 25a. 256
alle Null. In ähnlicher Weise geben auch die UND-Tore 30a — 30c 0-Signale ab. Das Ausgangssignal des Tors 25a
wird am Eingang des Tors 30c negiert. In ähnlicher Weise wird das Ausgangssignal des Tors 25b am
Eingang des Tors 30i> negiert. Wenn nun. wie in diesem
Falle, der Detektor 22 nicht freigegeben bzw. durchgeschaltet ist gibt er über alle seine Ausgangsleitungen
0-Signale ab. Deshalb geben auch die ODER-Tore 40a—40c alle 0-Signale ab. Diese 0-Signale werden dem
UND-Tor 45a zugeführt, auf dessen Eingangsseite sie negiert werden. Deshalb gibt das Tor 45a ein
Eins-Signal ab.
Wie bereits erwähnt muß das Steuersignal RC bei
einer Rechtsverschiebung über das Ende hinaus ein Eins-Signal sein, und das Steuersignal LC ein 0-Signal
sein. Mithin erhalten alle Tore, denen diese Steuersignale zugeführt werden, ein Eins-Signal bzw. ein 0-SignaL
Welche Torgruppen des Walzenschalters von der Steuerung durchgeschaltet werden, hängt von den
Ausgangssignalen der Tore der Enddecodier- und 0 ■ LCwird nicht benötigt, wie bereits erläutert wurde.)
Das Tor 0 schaltet daher die Tore 48—63 in F i g. 1 und das Tor 0 · RCd\e Tore 0-47 durch.
In der zweiten Torebene geben die Tore 25c und 25d jeweils ein 0- und ein 1-Signal ab, so daß die Tore 3Od
und 3Oe 0-Signale abgeben und das Tor 30/ein 1-Signal
abgibt. Die Ausgangssignale von 40d und 4Oe sind 0. und
das Ausgangssignal von 40/ist 1. Das UN D-Tor 456 gibt
ein 0-Signal ab. Unter diesen Bedingungen geben die Tore der Enddecodier- und Treiberstufe der zweiten
Torebene folgende Signale ab. Alle Tore, die mit den 12-, 8- und O-Verschiebetorgruppen verbunden sind,
geben 0-Signale ab. In der 4-Verschiebetorgruppe geben die Tore 4 und 4 ■ RC 1-Signale und das Tor
4 · LC ein 0-Signal ab. Nach F i g. 1 schaltet das Tor 4 der Walzenschaltersteuerung die Walzenschaltertore
0—47 und 56—59 beider Gruppen durch. In ähnlicher Weise schaltet das Tor 4 · RC die Tore 48—55 durch.
Die vom Tor 4 · LC gesteuerten Tore 60—63 sind nicht durchgeschaltet
In der dritten Torebene geben die Tore 25 e und 25/ jeweils ein 1- und ein 0-Signal ab. Die Tore 30^ und 40^-
„owie 30/ und 40/geben 0-Signale ab, und die Tore 30ή
und 40Λ geben T-Signale ab. Das Tor 45c in der Enddecodier- und Treiberstufe gibt ein 0-Signal ab. Die
Il
übrigen Tore geben die folgenden Signale ab. Die mit
Hen 3-, 1- und 0-Verschiebetorgruppen verbundenen
Tore gebe.· alle O-Signale ab. Die Walzenschaltsteuerungstore
2 und 2 · RCgeben !-Signale ab, und das Tor
I- Z-Cgibt ein O-Signal ab. Die Tore 0—59 in dei dritten
Torebene nach F i g. 1 werden vom Tor 2 und die Tore 50,61 vom Tor 2 · KCdurchgeschaltet. Die Tore 62 und
53 sind nicht durchgeschaltet.
Hierzu 6 Blatt Zcichnuncen
Claims (1)
- Patentanspruch;Elektronischer Walzenschalter zum Verschieben eines Datenwortes um einen vorbestimmten Betrag mit hintereinandergeschalteten Torebenen aus Torgruppen, denen jeweils ein vorbestimmter Verschiebebetrag in einer dieser Torebenen zugeordnet ist, einer das Datenwort in eine der Torgruppen in Obereinstimmung mit dem gewünschten Verschiebebetrag eingebenden Vorrichtung, einer die Ausgangssignale zusammengehöriger Tore, die eine Bitstelle des Datenwortes in einer der Torebenen darstellen, ODER-mäßig verknüpfenden und gemeinsam einem Tor in jeder Torgruppe einer nachfolgenden Torebene zuführenden Vorrichtung, derart, daß diese Ausgangssignale um den Verschiebebetrag jeder Torgruppe in der zuletzt erwähnten Torebene nach rechts verschoben werden, und an dip Torgruppen in jeder Torebene angeschlossenen Steuervorrichiungen zum Durchschalten vorbestimmter Tore in jeder Torgruppe in Abhängigkeit von der Art der gewünschten Verschiebung des Datenwortes, dadurch gekennzeichnet, daß jede Torebene mehr als zwei Torgruppen enthält und daß die Steuervorrichtungen ein Register (12) zum Speichern der Verschiebezahl, Wahr/Komplement-Auswahltore (14), die an das Register (12) angeschlossen sind und eine Linksverschiebezahl in eine äquivalente Rechtsverschiebezahl umsetzen, einen Umsetzer (16), der an die Auswahltore (14) angeschlossen ist und derer. Ausgangssignale von der Basis »n< in die Besis »mc umsetzt, wobei »r« die Basis der im Register (1.?) gespeicherten Verschiebezahl und »m« die Anzahl der ~orgruppen in jeder der Torebenen darstellt, sowie eine Enddecodier- und Treiberstufe (18) enthalten, die an den Umsetzer (16) angeschlossen und so ausgebildet ist, daß sie vorbestimmten Toren innerhalb jeder Torgruppe in Abhängigkeit davon Durchschaltsignale zuführt, ob ·»< > es sich bei der gewünschten Verschiebung um eine Linksverschiebung über das Ende hinaus, eine Rechtsverschiebung über das Ende hinaus oder eine Umlaufverschiebung nach links oder rechts handelt.45
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|---|---|---|---|
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| BE (1) | BE744071A (de) |
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-
1970
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- 1970-01-07 FR FR7000387A patent/FR2027924A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
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