DE20002918U1 - Probennehmer für Schmelzen - Google Patents

Probennehmer für Schmelzen

Info

Publication number
DE20002918U1
DE20002918U1 DE20002918U DE20002918U DE20002918U1 DE 20002918 U1 DE20002918 U1 DE 20002918U1 DE 20002918 U DE20002918 U DE 20002918U DE 20002918 U DE20002918 U DE 20002918U DE 20002918 U1 DE20002918 U1 DE 20002918U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sample chamber
inlet
slag
sampler according
sampler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20002918U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heraeus Electro Nite International NV
Original Assignee
Heraeus Electro Nite International NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heraeus Electro Nite International NV filed Critical Heraeus Electro Nite International NV
Priority to DE20002918U priority Critical patent/DE20002918U1/de
Publication of DE20002918U1 publication Critical patent/DE20002918U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/24Test rods or other checking devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D21/00Arrangement of monitoring devices; Arrangement of safety devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D3/00Charging; Discharging; Manipulation of charge
    • F27D3/14Charging or discharging liquid or molten material
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/12Dippers; Dredgers
    • G01N1/125Dippers; Dredgers adapted for sampling molten metals
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D2201/00Manipulation of furnace parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating And Analyzing Materials By Characteristic Methods (AREA)

Description

Hanau, den 18.02.2000 SSR/Kü/ec/P0264 4.doc
Gebrauchsmusteranmeldung Heraeus Electro-Nite International N. V. Probennehmer für Schmelzen
Die Erfindung betrifft einen Probennehmer für Schmelzen, insbesondere für auf einer Metallschmelze aufliegende Schlacke mit einem an einem Halter angeordneten, ein- oder mehrteiligen Körper, der einen Einlauf und eine Probenkammer aufweist.
Derartige Probennehmer sind beispielsweise aus JP 61-271452 oder aus DE 197 52 743 A1 bekannt. Diese Schlackenprobennehmer nutzen die gegenüber einer Stahl- oder Eisenschmelze geringere Dichte der Schlacke aus, um saubere Proben zu erhalten. Beim Aufsteigen der Schlacke durch den Einlauf in die Probenkammer kann es zu einem Anhaften der Schlacke an den Probenkammerwänden führen mit der Folge, daß der Einlauf der Schlacke in die Probenkammer gestört oder in extremen Fällen sogar verhindert wird.
Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, die bekannten Probennehmer zu verbessern und eine hochwertige Probennahme zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird für einen eingangs charakterisierten Probennehmer durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch das schlackeabweisende Material der Oberfläche des Einlaufs wird ein Anhaften der Schlacke in dem Einlauf und im Extremfall ein Verstopfen des Einlaufs mit Schlacke verhindert.
Insbesondere geeignet sind Oberflächen, die Kohlenstoff oder Graphit aufweisen, wobei das Graphit oder der Kohlenstoff vorzugsweise gleichmäßig über die gesamte Oberfläche verteilt
Zweckmäßig ist es, die Oberfläche als Graphitschicht auszubilden oder aus Pappe oder Papier zu bilden. Auch andere Materialien wie Öl oder Kalkmilch können geeignet sein.
-2-
lnsbesondere kann der den Einlauf aufweisende Teil des Körpers ganz oder teilweise aus dem Schlacke abweisenden Material gebildet sein.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Einlauf kegelförmig ausgebildet, wobei das Ende mit dem geringeren Querschnitt an der Probenkammer angeordnet ist. Vorzugsweise ist der Einlauf in Eintauchrichtung zumindest teilweise unterhalb der Probenkammer angeordnet. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Probenkammer zylindrisch ausgebildet und es weist die Grundfläche der Probenkammer einen etwa kreisförmigen Querschnitt auf, dessen Durchmesser größer ist als die Dicke der Probenkammer. Der Einlauf mündet etwa zentrisch in die Grundfläche der Probenkammer, die vorzugsweise allseitig Metallwände aufweist. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Öffnung in der Probenkammer bzw. in der Metallwand der Probenkammer, durch die die Schlacke in die Probenkammer einläuft, die gleiche Größe und Form aufweist wie das Ende des kegelförmigen Einlaufe, so daß eine Stufenbildung an der Öffnung der Probenkammer vermieden wird. Die Öffnung/Mündung des Einlaufs in die Probenkammer weist vorzugsweise einen Durchmesser von etwa 3 bis 7 mm, insbesondere von etwa 5 mm auf, um einen optimalen Einlauf der Schlacke in die Probenkammer zu gewährleisten und um beim Anheben des Probennehmers nach der Probennahme ein Herausfließen von Schlacke aus der Probenkammer zu verhindern. Es kann vorteilhaft sein, die ringförmige seitliche Metallwand dünner auszubilden als die Metallwände der Grundflächen der Probenkammer.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt einen erfindungsgemäßen Probennehmer.
In einem feuerfesten Körper 1, beispielsweise aus Gießereisand, der am Ende eines Papprohres 2 als Träger gehaltert ist, ist eine Probenkammer 3 angeordnet. Die Probenkammer 3 ist etwa axialsymmetrisch in dem feuerfesten Körper 1 angeordnet. Sie ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet, wobei die Höhe des Zylinders wesentlich geringer ist als dessen Durchmesser. Die Wände der Probenkammer 3 sind mit Metall ausgekleidet. Dabei sind die Metallwände der Grundflächen 4;4' (Stahlplatten) dicker als die ringförmige seitliche Metallwand 5 als Mantelfläche aus Stahl. Diese ist etwa halb so dick wie die Metallwände der Grundflächen 4;4'.
Die dem Eintauchende zugewandte Grundfläche 4 der Probenkammer 3 weist eine Öffnung 6 mit einem Durchmesser von etwa 5 mm auf, die zentrisch angeordnet ist und an die der Einlauf 7 stufenlos mit dem gleichen Durchmesser anschließt. Der Einlauf 7 ist kegelförmig ausgebildet, seine Wände sind mit einer Beschichtung 8 aus Graphit ausgekleidet.
-3-
Beim Eintauchen des Probennehmers in die Schlackeschicht gelangt zunächst Schlacke in den Einlauf 7. Durch den kegelförmigen Verlauf wird gesichert, daß nur Schlacke in die gegenüber dem Volumen des Einlaufs 7 wesentlich geringervolumige Probenkammer 3 (höchstens etwa 30 bis 50%) gelangt. Die auf der Schmelze aufliegende Schlacke wird großflächig erfaßt, so
daß auch bei einer geringen Dicke der Schlackeschicht ausreichend Schlacke zur Füllung der Probenkammer mit Schlacke aufgenommen wird. Die Kegelform sichert eine gleichmäßige und kontinuierliche Einengung des Einlaufs 7, wobei durch die Beschichtung 8 ein Anhaften der
Schlacke an der Wand verhindert wird. Die mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erhaltenen Proben sind einer Analyse unmittelbar zugänglich.

Claims (9)

1. Probennehmer für Schmelzen, insbesondere für auf einer Metallschmelze aufliegende Schlacke, mit einem an einem Träger angeordneten, ein- oder mehrteiligen Körper, der einen Einlauf und eine Probenkammer aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf (7) eine Oberfläche aufweist, die zumindest teilweise aus einem schlackeabweisenden Material gebildet ist.
2. Probennehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche Kohlenstoff, insbesondere Graphit, aufweist.
3. Probennehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche als Graphitschicht ausgebildet oder aus Pappe oder Papier gebildet ist.
4. Probennehmer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Einlauf aufweisende Teil des Körpers (1) mindestens teilweise aus dem schlackeabweisenden Material gebildet ist.
5. Probennehmer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf (7) kegelförmig ausgebildet ist, wobei das Ende mit dem geringeren Querschnitt an der Probenkammer (3) angeordnet ist.
6. Probennehmer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauf (7) in Eintauchrichtung zumindest teilweise unterhalb der Probenkammer (3) angeordnet ist.
7. Probennehmer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Probenkammer (3) zylindrisch ausgebildet ist, daß ihre Grundflächen (4; 4') einen etwa kreisförmigen Querschnitt aufweisen, dessen Durchmesser größer ist als die Dicke der Probenkammer (3), daß der Einlauf (7) etwa zentrisch in die Grundfläche (4) der Probenkammer (3) mündet und daß die Probenkammer (3) allseitig Metallwände aufweist.
8. Probennehmer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige seitliche Metallwand (5) dünner ist als die Metallwände der Grundflächen (4; 4') der Probenkammer (3).
9. Probennehmer nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Mündung des Einlaufes (7) in die Probenkammer (3) etwa 3 bis 7 mm, insbesondere etwa 5 mm, beträgt.
DE20002918U 2000-02-18 2000-02-18 Probennehmer für Schmelzen Expired - Lifetime DE20002918U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20002918U DE20002918U1 (de) 2000-02-18 2000-02-18 Probennehmer für Schmelzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20002918U DE20002918U1 (de) 2000-02-18 2000-02-18 Probennehmer für Schmelzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20002918U1 true DE20002918U1 (de) 2000-05-25

Family

ID=7937510

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20002918U Expired - Lifetime DE20002918U1 (de) 2000-02-18 2000-02-18 Probennehmer für Schmelzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20002918U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1126036B1 (de) Probennehmer für Schmelzen
DE1300209B (de) Ausgussvorrichtung
DE3207675C2 (de)
DE10043748A1 (de) Zylinderförmiges Sputtertarget und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2065105C3 (de) Metallurgischer Ofen
EP1183513B1 (de) Vorrichtung zur entnahme von schlackenproben
DE19752743C5 (de) Schlackenprobennehmer
DE102008057797B4 (de) Vorrichtung zur Probennahme von Metallschmelzen
DE69120071T2 (de) Mehrstufiger eintauchausguss zum stranggiessen
DE2747746A1 (de) Zwischenpfannen-giesschnauze
DE3118750C1 (de) Schmelztiegel zur Aufnahme kleiner Mengen
EP0610550A1 (de) Probennehmer
DE8910869U1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Proben aus Metallschmelzen
DE10049253C2 (de) Probennehmer für Schmelzen
DE65514T1 (de) Thermisch isolierendes giessrohr fuer metallurgisches gefaess.
DE20002918U1 (de) Probennehmer für Schmelzen
DE10148112A1 (de) Probennehmer für Schmelzen
DE3211999A1 (de) Vorrichtung fuer die entnahme von proben aus einer metallschmelze
DE3519251C2 (de)
DE2660696C2 (de) Induktionsofen zum Stranggießen
DE19758595B4 (de) Verwendung einer Probennahmevorrichtung zur Entnahme von Schlackenproben
DE4332760A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Niederdruckmetallgießvorrichtung und Niederdruckmetallgießvorrichtung dafür
EP1160030B1 (de) Vergiesseinrichtung für flüssiges Metall
AT384242B (de) Verfahren zum abstechen bzw. abgiessen von metallschmelzen
DE804227C (de) Angussvorrichtung fuer Maschinenteile, insbesondere Lagerstuetzschalen

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20000629

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20030221

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20060309

R152 Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years

Effective date: 20080228

R071 Expiry of right