DE20002993U1 - Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil - Google Patents

Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil

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    • F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/14—Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws
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Description

1
Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil mit mindestens einem am Möbelteil anliegenden Beschlagkörper und zwei Verankerungsteilen, von denen einer als Bolzen und der andere hülsenartig ausgebildet ist und die über ineinander greifende Vorsprünge miteinander lösbar kuppelbar sind
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Beschlag zu schaffen, der eine sehr sichere Befestigung des Beschlagkörpers auch bei kleinen Bohrlöchern gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß sich an beiden Verankerungsteilen die Vorsprünge nur über einen Teil des Umfanges des Verankerungteiles entsprechen und daß an mindestens einem Verankerungsteil mehrere Vorsprünge in einander diametral gegenüber liegenden Reihen angeordnet sind.
Die Verankerungsteile können somit ineinander gesteckt werden, wobei die Vorsprünge vorzugsweise auf Lücke ausgerichtet sind. Durch Verdrehen eines der Verankerungsteile werden die einander gegenüber liegenden Vorsprünge in Eingriff gebracht und die Verankerungsteile verspannt.
Mit dem erfindungsgemäßen Beschlag wird verhindert, daß der Verankerungsteil aus der Bohrung im Möbelteil herausgerissen werden kann. Der erfindungsgemäße Beschlag ist beispielsweise auch in einer Spanplatte minderer Qualität absolut verankerbar.
Um die Kupplung der Verankerungsteile zu verbessern ist in einem Ausführungsbeispiel der Erfolg vorgesehen, daß die Vorsprünge in Umfangsrichtung der Verankerungsteile eine gewindeartige Steigung aufweisen, so daß die Reihen der Vorsprünge Gewindeabschnitte bilden.
Um beim montierten Beschlag eine Vorspannung der Beschlagkörper zu erzielen, ist in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehen, daß die Beschlagkörper in der Spannstellung des Spannteiles durchgebogen sind.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der als Bolzen ausgeführte Verankerungsteil, der durch eine Öffnung im Beschlagkörper ragt, mit einem Kopf an Spannflächen des Beschlagkörpers mittelbar anliegt wobei an der Unterseite des Kopfes Nocken ausgebildet sind, die an den Spannflächen anliegen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Beschlages anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Die Fig. 1 auseinandergezogen und als Schaubild die Teile eines erfindungsgemäßen Beschlages,
die Figuren 2 und 3 je ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Beschlagkörpers,
die Figuren 4 und 5 je ein Schaubild eines bolzenförmigen Verankerungsteiles,
die Fig. 6 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Beschlag,
die Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie AA der Fig. 6,
die Fig. 8 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Beschlag,
die Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie AA der Fig. 8,
die Fig. 10 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Beschlag,
die Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie AA der Fig. 11,
die Fig. 12 eine Seitenansicht eines Möbelteiles und eines erfindungsgemäßen Beschlages,
die Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie AA der Fig. 12,
die Figuren 13a, 13b, 13c jeweils den Ausschnitt A der Fig. 13, wobei verschiedene Spannstellungen der Verankerungsteile gezeigt sind,
und die Figuren 14 und 15 zeigen jeweils ein Schaubild eines erfindungsgemäßen Beschlages, wobei der Beschlag geschnitten gezeigt ist.
Der erfindungsgemäße Beschlag, der an einem Möbelteil 1, beispielsweise einer Möbelseitenwand, verankerbar ist, weist zwei Beschlagkörper 2, 3 auf, die an
beiden Seiten des Möbelteiles 1 an diesem anliegen. Bei den Beschlagskörpern 2, 3 kann es sich beispielsweise um Grundplatten für Schamierarme oder um sonstige Befestigungsplatten für Möbelbeschläge handeln. Die beiden Beschlagkörper 2, 3 werden durch zwei hülsenartige Verankerungsteile 8 und zwei als Bolzen ausgebildete Verankerungsteile 10 verbunden. Die hülsenartigen Verankerungsteile 8 und die als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 ragen in durchgehende Bohrungen 4 im Möbelteil 1, und zwar sind die Verankerungsteile 8 und die als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 von verschiedenen Seiten in die Bohrungen 4 eingesteckt.
Die hülsenförmigen Verankerungsteile 8 weisen einen flanschartigen Rand 20 auf, der in der Montagelage am Beschlagkörper 3 anliegt.
Die als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 ragen, wenn der Beschlag auf den Möbelteil 1 aufgesetzt wird, in die hülsenartigen Verankerungsteile 8.
Jeder als Bolzen ausgebildeter Verankerungteil 10 weist an seinem Außenmantel mehrere in zwei Reihen hintereinander angeordnete Vorsprünge 9 auf und die hülsenartigen Verankerungsteile 8 sind an ihren Innenmänteln mit korrespondierenden Vorsprüngen 11 versehen, die ebenfalls in zwei einander diametral gegenüber liegenden Reihen angeordnet sind. Um das Lösen des Beschlages zu erleichtern, ist der Verankerungsteil 8 mit zwei Aussparungen 13 versehen. Bei der Montage des Beschlages werden die hülsenartigen Verankerungsteile 8 durch den Beschlagkörper 3 und in die Bohrung 4 im Möbelteil
I gesteckt, und die als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 durch den Beschlagkörper 2 und in die Verankerungsteile 8 gesteckt. Dabei sind die Reihen der Vorsprünge 9 der als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 so ausgerichtet, daß sie den Aussparungen 13 der hülsenartigen Verankerungsteile 8 gegenüber liegen. Anschließend werden die Verankerungsteile 10 im Uhrzeigersinn gedreht, sodaß zuerst die Vorsprünge 9, wie in der Fig. 13b gezeigt, in die Vorsprünge 11 der Verankerungsteile 8 eingreifen, um dann in der in der Fig. 13c gezeigten Endstellung zumindest annähernd deckungsgleich mit den Vorsprüngen
I1 ausgerichtet zu sein.
Die Vorsprünge 9, 11 sind im Ausführungsbeispiel mit dreieckigem Querschnitt ausgeführt.
Die Vorsprünge 9, 11 weisen eine gewindeartige Steigung auf, sodaß die Vorsprünge 9, 11 sozusagen ineinander geschraubt werden.
Da die Vorsprünge 9, 11 über einen Großteil der Länge sowohl der hülsenartigen Verankerungsteile 8 als auch der als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteile 10 angeordnet sind, können die Verankerungsteile 8, 10 über einen weiten Bereich miteinander gekuppelt werden, d.h. die Breite der Möbelteile 1, an denen die Beschlagkörper 2, 3 verankerbar sind, kann stark variieren. Es können auch zwei aneinander liegende Möbelteile 1 mittels des erfindungsgemäßen Beschlages verbunden werden.
Der Beschlagkörper 2 ist am Rande der Löcher 7, die den als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteil 10 aufnehmen, mit zwei Spannflächen 5 versehen, die keil- oder wendelförmig ausgebildet sind.
Unterhalb des Kopfes 6 des Verankerungsteiles 10 sind Nocken 12 ausgebildet, die bei montiertem Beschlag an den Spannflächen 5 anliegen.
Der Durchmesser des Kopfes 6 ist größer als die Länge der Nocken 12, sodaß diese von Kopf 6 abgedeckt werden. Der Kopf 6 eines jeden Verankerungsteiles 10 weist eine Aufnahme 16 für einen Schraubendreher auf. Die Fig. 7 zeigt die Position des Verankerungsteiles 10 und der Nocken 12 in der Stellung, in der der Verankerungsteil 10 in den hülsenförmigen Verankerungsteil 8 eingesetzt ist, aber noch nicht verspannt wird.
In der in der Fig. 9 gezeigten Position ist der Verankerungsteil 10 halb gespannt und die beiden Beschlagkörper 2, 3 stehen unter leichter Vorspannung.
Die Fig. 11 zeigt den Verankerungsteil 10 in der vollverspannten Stellung, wobei die beiden Beschlagköper 2, 3 unter starker Vorspannung stehen.
Zwischen den beiden Spannflächen 5 sind an den Beschlagkörper 2 jeweils zwei sektorförmige Lamellen 14 ausgebildet.
Der Verankerungsteil 10 ist unterhalb seines Kopfes 6 mit einer Ringnut 15 versehen, in die die Spitzen der Lamellen 14 ragen, sodaß die in den Beschlagkörper 2 eingesteckten Verankerungsteile 10 vor der Verspannung mit den hülsenförmigen Verankerungsteilen 8 bereits im Beschlagkörper 2 unverlierbar gehalten sind.

Claims (20)

1. Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil mit mindestens einem am Möbelteil anliegenden Beschlagkörper und zwei Verankerungsteilen, von denen einer als Bolzen und der andere hülsenartig ausgebildet ist und die über ineinander greifende Vorsprünge miteinander lösbar kuppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich an beiden Verankerungsteilen (8, 10) die Vorsprünge (9, 11) nur über einen Teil des Umfanges des Verankerungteiles (8, 10) erstrecken und daß an mindestens einem Verankerungsteil (8, 10) mehrere Vorsprünge (9, 11) in einander diametral gegenüber liegenden Reihen angeordnet sind.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Verankerungsteilen (8, 10) mehrere Vorsprünge (9, 11) in einander diametral gegenüber liegenden Reihen angeordnet sind.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Verankerungsteil (8, 10) die Vorsprünge (9, 11) in zwei einander diametral gegenüber liegenden Reihen angeordnet sind.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (9, 11) in Umfangsrichtung der Verankerungsteile (8, 10) eine gewindeartige Steigung aufweisen, so daß die Reihen der Vorsprünge (9, 11) Gewindeabschnitte bilden.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die von den Vorsprüngen (9, 11) gebildeten Reihen über mehr als 50%, vorzugsweise über mehr als 75% der Länge der Verankerungsteile (8, 10) erstrecken.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Verankerungsteil (8) mit zwei einander gegenüber liegenden, sich in Längsrichtung des Verankerungsteiles erstreckenden Aussparungen (13) versehen ist.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der als Bolzen ausgeführte Verankerungsteil (10), der durch eine Öffnung im Beschlagkörper (2) ragt, mit einem Kopf (6) mittelbar oder unmittelbar an Spannflächen (5) des Beschlagkörpers (2) anliegt.
8. Beschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannflächen (5) als Wendelabschnitte ausgebildet sind.
9. Beschlag nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Kopfes (6) Nocken (12) ausgebildet sind, die an den Spannflächen (5) anliegen.
10. Beschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander diametral gegenüber liegende Nocken (12) vorgesehen sind, die auf zwei Spannflächen (5) aufliegen.
11. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der als Bolzen ausgebildete Verankerungsteil (10) mit einer Ringnut (15) versehen ist und daß am Beschlagkörper (2) mindestens ein Halteteil ausgebildet ist, der in die Ringnut (15) eingreift.
12. Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Beschlagkörper (2), am Rande der Öffnung (7), durch die der als Bolzen ausgebildete Verankerungsteil (10) ragt, zwei Lamellen (14) ausgebildet sind, die Halteteile bilden und die in die Ringnut (15) des als Bolzen ausgebildeten Verankerungsteiles (10) eingreifen.
13. Beschlag nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (14) zwischen den Spannflächen (5) angeordnet sind.
14. Beschlag nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (14) in Draufsicht sektorförmig ausgebildet sind.
15. Beschlag nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (6) des Halteteiles (10) die beiden Nocken (12) in radialer Richtung überragt.
16. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Verankerungsteil (8) in einem weiteren Beschlagkörper (3) verankert ist.
17. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Beschlagkörper (2, 3), die an einander gegenüber liegenden Seiten des Möbelteiles (1) anliegen, über zwei hülsenförmige Verankerungsteile (8) und zwei als Bolzen ausgebildete Verankerungsteile (10) verbunden sind.
18. Beschlag nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Ende einer Spannfläche (5) eine Anschlag für den bzw. die Nocken (12) ausgebildet ist.
19. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschlagkörper (2, 3) plattenförmig ausgebildet sind, mit einem sich am Möbelteil abstützenden Rand und daß die Beschlagkörper (2, 3) in der Spannstellung der Verankerungsteile (8, 10) durchgebogen sind.
20. Beschlag nach einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenartige Verankerungsteil (8) einen flanschartigen Rand (20) aufweist, der an dem Beschlagkörper (3), durch den dieser Verankerungsteil (8) ragt, anliegt.
DE20002993U 1999-03-18 2000-02-18 Beschlag zur lösbaren Befestigung an einem Möbelteil Expired - Lifetime DE20002993U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009013146A1 (de) * 2009-03-05 2010-09-09 Swg Schraubenwerk Gaisbach Gmbh Beschlagelement

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102009013146A1 (de) * 2009-03-05 2010-09-09 Swg Schraubenwerk Gaisbach Gmbh Beschlagelement

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