DE2000305A1 - Vorrichtung zum Warten von hydraulischen Systemen - Google Patents

Vorrichtung zum Warten von hydraulischen Systemen

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DE2000305A1
DE2000305A1 DE19702000305 DE2000305A DE2000305A1 DE 2000305 A1 DE2000305 A1 DE 2000305A1 DE 19702000305 DE19702000305 DE 19702000305 DE 2000305 A DE2000305 A DE 2000305A DE 2000305 A1 DE2000305 A1 DE 2000305A1
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pressure
hydraulic
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pressure vessel
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DE19702000305
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Goldsmith Victor Leonard
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GOLDSMITH VICTOR LEONARD
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GOLDSMITH VICTOR LEONARD
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • B60T17/22Devices for monitoring or checking brake systems; Signal devices
    • B60T17/221Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems
    • B60T17/222Procedure or apparatus for checking or keeping in a correct functioning condition of brake systems by filling or bleeding of hydraulic systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

Vorrichtung zum Warten von hydraulischen
Die Erfindung betrifft das U/arten von hydraulischen Systemen, insbesondere das Entlüften von Flüssigkeit von hydraulischen Systemen.
übliche hydraulische Systeme, z. B. solche, die für die Brems- und Kupplungseinrichtungen von Kraftfahrzeugen verwendet werden, sind entsprechend dem Eindringen von Luft einem Kraftverlust unterworfen. Solche Systeme weisen gewöhnlich einen hydraulischen Hauptzylinder auf mit einem durch ein Pedal oder durch andere geeignete Mittel betätigten Arbeitskolben. Bekannte Verfahren, solche Systeme zu entlüften, sind zeitraubend und umständlich, weil bei ihnen die mit Luft durchsetzte Flüssigkeit durch eine der hydraulischen Leitungen der Anlage herausgedrückt wird, indem man mit dem Kolben des Hauptzylinder pumpt, während die Leitung periodisch während dee Druokhubee geöffnet werden muß, damit die flüssigkeit herausgedrückt werden kann· Während des Zurück-
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hubs des Kolbens muß sie wieder geschlossen u/erden, um zu verhindern, daß Luft in die Anlage eingesaugt wird. Diese Arbeitsweise erfordert die Aufmerksamkeit von mindestens zu/ei Personen und es kann leicht ein Irrtum vorkommen, z.B. bei der Abstimmung der Kolbenhübe mit dem Öffnen und Schlieseen der Druckleitung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Arbeit des Entlüftens von hydraulischen Systemen zu vereinfachen und zu verbilligen.
Gemäß der Erfindung ujaist die Vorrichtung zum Warten hydraulischer Systeme ein Druckgefäß auf, das einen Vorrat von Flüssigkeit des hydraulischen Systems enthält, ferner Verbindungsmittel, um zwischen der Flüssigkeit in dem Gefäß und einer zu wartenden hydraulischen Anlage eine Leitungsverbindung herzustellen. Dieses Gefäß ist mit einer Einrichtung verbunden, um die Flüssigkeit unter Druck zu setzen und so in die hydraulische Anlage zu fördern. Unter "Druckgefäß" uiird ein Gefäß verstanden, das fähig ist, einem inneren Luft- oder Gasdruck zu widerstehen. WIit "Unterdrucksetzen11 ist gemeint, daß sin Luft- oder Gasdruck auf die Flüssigkeit in dem Gefäß entweder vor oder während des Martens, d. h. während der Entlüftungsarbeit, aufgebracht wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsart weisen die mittel zum Verbinden des Gefäßes mit der hydraulischen Anlage eine Kappe oder einen Deckel auf, der abnehmbar in dichter Weise auf einen Hauptzylinder der hydraulischen Anlege aufgesetzt werden kann, z. B. eine angepasste Ersatzschraubkappe, die auf den Hauptzylinder anstelle der vorhandenen Schraubkappe passt. Diese Schraubkappe hat einen LeitungsanaohluQ, vor- ZLQaweise von der Art eines üblichen Schraubgewindeenschluseea, um eine Leitung zwischen der Kappe und einem am GefttQ be-
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findlichen Leitungsanschluß, der mit einem in die Flüssigkeit getauchten inneren Siphonrohr verbunden ist, anzuschliessen."
Die mittel zum Unterdrucksetzen können eine von dem Gefäß getragene Rohrleitung oder eine andere Leitungsverbindung aufweisen, um eine Druckmittelverbindung zwischen der Luft oder dem Gas in dem Gefäß und einer äußeren Druckluft- oder Druckgasquelle zu schaffen. Bei der hydraulischen Anlage eines Kraftfahrzeuge-kann die äußere Druckquelle ein Ersatzradreifen sein. Anstelle dessen kann eine Luftpumpe verwendet werden. Bequemerweise wird jedoch eine äußere Druckquelle mit im wesentlichen gleichbleibendem Druck verwendet und ein Steuerorgan, z. B. ein Rückschlagventil, kann in der Druckleitung.zwischen dem Druckgefäß und der äußeren Druckquelle vorgesehen sein, um das Unterdrucksetzen der Flüssigkeit in dem Gefäß zu steuern, während jegliche Fehlverbindung von einer der Druckleitungen zwischen der Druckquelle und der zu wartenden hydraulischen Anlage vermieden wird.
Weitere Einzelheiten und l/orteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispisles.
In der Zeichnun-g ist ein hydraulischer Hauptzylinder 1 dargestellt mit einem Kolben 2 und einer flüsstgkeitsdichten Schraubkappe 3. Der Hauptzylinder 1 betätigt eine übliche hydraulische Anlage, die eine Zuleitung 4 aufweist, welche mit einem hydraulischen Bremszylinder 5 verbunden ist, der mit Kolben 6 ein Paar von Bremsbacken 7 betätigt.
Die verbreitetste Art, solche hydraulischen Anlagen zu entlüften, erfordert zwei Personen, eine, die den Kolben 2 des Hauptzylinders 1 betätigt, während die andere eine Entlüftungsventilschraube 9 am Hauptzylinder abschraubt und beo-
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bachtet, mann die herausgedrückte Flüssigkeit frei von Luft ist.
Im Gegensatz hierzu ist erfindungsgemäß nur die Arbeit von einer Person erforderlich. Ein DruckgefäS 11 hat eine luftdichte Schraubkappe 12, die über ein Steuerventil 13, einen Anschluß 14 und eine biegsame Luftleitung 15 mit einer Druckluftquelle verbindbar ist. Eine solche Drudduftquelle ist üblicherweise ein Ersatzrad 16, zu dessen Ventil eine Verbindung geschaffen wird mittels einem üblichen Aufpumpanschlußstück 17 oder einem anderen geeigneten Verbindungsstück und über ein Steuerventil 18. Das Druckgefäß 11 hat ferner ein Siphonrohr 10, das über einen Anschluß 19, der ein Steuerventil enthalten kann, und über »ine Flüssigkeitsdruckleitung 20 mit einer Schraubkappe 21 verbunden ist, die auf den Hauptzylinder in derselben U/eise u/ie die für den normalen Gebrauch aufgeschraubte übliche Schraubkappe 3 aufgeschraubt werden kann.
Im Betrieb u/ird das Druckgefäß 11 mit einer !Klenge von Flüssig' keit der hydraulischen Anlage gefüllt, die ausreicht, um einen oder mehrere Hauptzylinder wieder zu füllen. Dann werden die Verbindungen zu dem Hauptzylinder und zu dem Ersatzrad 16 geschaffen, wie die Zeichnung zeigt, wobei das Ersatzrad-Anschlußstück 17 und das Ventil 18 in passende Nähe zu dem zu wartenden Bremszylinder gebracht werden. Die Bedienungsperson löst etwas die Entlüftungsventilschraube 9 und das Steuerventil 18, um Druckluft in das Druckgefäß 11 zu lassen und eine Menge von frischer hydraulischer Flüssigkeit in den Hauptzylinder zu drücken. Dadurch wird eine entsprechende !Klenge hydraulischer Flüssigkeit aus dem Entlüftungsventil 9 gedrückt. U/enn die hydraulische Anlage frei von Luft ist, was durch Beobachten festgestellt werden kann, wird die Entlüftungsventilschraube 9 wieder festgezogen und
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das Anschlußventilstück 17 abgenommen. Diese Arbeit wird bei jeder zu wartenden hydraulischen Anlage wiederholt.
Es ist ersichtlich, daß an den Einzelheiten der vorstehend beschriebenen Entlüftungsvorrichtung für hydraulische Anlagen Abwandlungen vorgenommen u/erden können. Z. B. sind die Kupplungsverbindungen 14 und 19 des Druckgefäßes 11 vor- . teilhaft, weil sie gestatten, das Druckgefäß zum Wiederfüllen leicht abzumontieren. Aber solche Kupplungsverbindungen, sowie die Ventile 13 und 1S können in einigen Fällen auch u/eggelassen werden. Ferner kann das ,System, u/snn notwendig, ohne das neben dem üblichen Anschlußstück 17 vorgesehene Steuerventil 18 betätigt werden. Dann wird die Zufuhr von Druckluft zu dam Druckgefäß nur durch das Anschlußventilstück 17 gesteuert.
Bei der oben beschriebenen besonderen Anwendung der Erfindung hat sich gezeigt, daß ein auf einen Druck von 2,1 atü aufgeblasener Ersatzreifen einen ausreichenden Luftdruck hat, um die erfindungsgemäße Methode durchzuführen· Oedoch können auch niedrigere oder höhere Drücke angewendet werden, z. ß. übliche Reifendrücke von etwa 1,7 bis 1,8 atü. Ferner kann das Druckgefäß ein Flüssigkeitsbehälter sein, der vorher von einer Hochdruck-Luft- oder-gasquelle unter Druck gesetzt ist. Anstelle eines Ersatzradreifens können auch andere pneumatische Druckquellen verwendet werden. Z. B. kann eine andere konstante Druckluftquelle an das Ventil angeschlossen werden oder das Ventil kann mit einer Handpumpe verbunden werden.
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Claims (5)

Patentansprüche
1. /Vorrichtung zum Warten hydraulischer Systeme, g e k e η η ζ eich 'η et durch ein Druckgefäß (11)» das eine ITlenge von Flüssigkeit der hydraulischen Anlage enthält bzw. damit gefüllt werden kann und das unter inneren Gas- oder Luftdruck setzbar ist, und durch eine Uerbindungs/\2c7 zwischen der in dem Gefäß unter Druck stehenden Flüssigkeit und der zu wartenden hydraulischen Anlage.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Druckluftleitung (15), die einerseits an das Druckgefäß (11) und andererseits an eine Druckluftquelle anschließbar ist, ferner durch eine Druckflüseigkaitsleitung (20), die einerseits en die menge der hydraulischen Flüssigkeit in dem Druckgefäß (11) und andererseits an einen Teil der zu wartenden hydraulischen anachließbar ist, und durch ein Steuerorgan für die Zufuhr von Druckluft von der Druckluftquelle zu der unter Druck zu aetzenden hydraulischen Flüssigkeit.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckgefäß (11) ein in die hydraulische Flüssigkeit tauchendes Siphonrohr (10) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine' an die Druckflüssigkeitsleitung (20) angeschlossene Schraubkappe (21), die druckdicht auf einen Hauptzylinder (1) des hydraulischen Systems aufbringbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftleitung
(15) ein Anschlußstück (17) aufweist für einen unter. Druck stehenden Ersatzradreifen (16).
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2362293A1 (fr) * 1976-08-17 1978-03-17 Reverse Injection Pty Procede et dispositif de purge d'un circuit hydraulique

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