DE20003075U1 - Vorrichtung zum Halten von Schriftstücken u.dgl. mittels Magnethaftkörpern - Google Patents

Vorrichtung zum Halten von Schriftstücken u.dgl. mittels Magnethaftkörpern

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DE20003075U1
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Description

PATVOCAT®
2. Dipl.-Ing. Rainer Koss
3. Hans-Georg Leidig
Datum
17. Februar 2000
VNR
108 545
Anwaltsakte
002 393/99
Beschreibung Vorrichtung zum Halten von Schriftstücken und dergleichen mittels Magnethaftkörpem
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten von Schriftstücken, Notizzetteln, Zeichnungen, Lichtbildern, Filmmaterial und dergleichen mittels Magnethaftkörpern oder -elementen.
Es sind Wandtafeln aus einem ferromagnetischen Werkstoff wie Stahlblech bekannt, an denen Schriftstücke, Notizzettel, Zeichnungen, Lichtbilder, Filmmaterial und dergleichen mittels Magnethaftkörpern oder -elementen befestigt werden können. Solche Wandtafeln sind zumeist unauffällig und werden daher mit Lichtquellen von außen angestrahlt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art dahingehend auszubilden, daß die an ihr mit Hilfe von Magnethaftkörpern sowie lichtdurchlässigen Halteeinrichtungen aus einem ferromagnetischen Material befestigten Schriftstücke und dergleichen durch eine Hinterleuchtung plastisch hervortreten und somit mehr beachtet werden.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 gemäß der Erfindung durch folgende Merkmale gelöst:
a) die Vorrichtung hat eine Scheibe aus einem lichtdurchlässigen Trägermaterial mit einer Haftschicht aus ferromagnetischem Werkstoff,
b) die Haftschicht weist zumindest an einem Teil ihrer Oberfläche Durchbrechungen auf und ist ebenfalls lichtdurchlässig ausgebildet,
c) die Haftschicht erstreckt sich zumindest über einen Teil der Scheibe,
d) hinter der Scheibe ist eine Lichtquelle angeordnet, die die Scheibe von deren Rückseite her durchleuchtet.
Besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 7 gekennzeichnet.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Haftschicht aus ferromagnetischem Werkstoff entweder nur an einem Teil des Trägermaterials oder an der gesamten Scheibe angebracht und zusätzlich hinsichtlich ihrer Struktur, entweder als Stahllochblech oder Drahtgewebe, mit unterschiedlich großen Durchbrüchen in weiten Grenzen variiert werden kann, und zwar sowohl hinsichtlich der Gestaltung der Scheibe als auch hinsichtlich der Haftmöglichkeiten für die Magnetkörper oder -elemente. Außerdem kann durch die unterschiedliche Ausdehnung der Haftschicht und eine geeignete Gestaltung der Perforationen und Durchbrechungen in der Haftschicht der Lichteffekt den unterschiedlichsten Bedürfnissen leicht angepaßt werden. Zudem ist die Vorrichtung bei entsprechender Gestaltung und Größe der Perforationen in der ferromagnetischen Haftschicht zur Halterung von Filmmaterial, wie auch Röntgenaufnahmen, bestens geeignet.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung einer solchen Vorrichtung ergibt sich, wenn die ferromagnetische Haftschicht aus einem mit dem Trägermaterial fest verbundenen Stahllochblech oder Drahtgewebe besteht. Vorteilhafterweise besteht das lichtdurchlässige Trägermaterial der Scheibe aus Glas, Acrylglas oder einer Kunststoffolie. Dabei kann das licht durchlässige Trägermaterial an der Rückseite der Scheibe mit dem Stahllochblech oder
Drahtgewebe im Zweischichtaufbau fest verbunden sein. Das lichtdurchlässige Trägermaterial der Scheibe kann aber auch im Sandwich-Aufbau mit einem Stahllochblech oder Drahtgewebe versehen und an dessen Rückseite mit einer Glas-, Acrylglas- oder Folienschicht hinterlegt sein. Weiterhin kann das Stahllochblech oder Drahtgewebe als ferromagnetische Haftschicht auch in einem Trägermaterial aus Glas oder Acrylglas eingebettet oder eingegossen sein.
Eine besonders vorteilhafte Ausführung einer solchen Vorrichtung ergibt sich femer, wenn sie als Lichtkasten mit einem Gehäuse für mehrere Leuchtmittel ausgebildet ist, wobei der Lichtkasten an seiner Vorderseite durch die Scheibe mit der Haftschicht aus ferromagnetischem Material praktisch vollständig abgedeckt ist.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Lichtkasten mit einer Scheibe aus einem lichtdurchlässigen Trägermaterial, die an einem Teil ihrer Fläche mit einer Haftschicht aus ferromagnetischem Werkstoff hinterlegt ist,
Fig. 2 einen Lichtkasten, bei dem die Scheibe aus einem lichtdurchlässigem Trägermaterial vollflächig mit einer Haftschicht aus ferromagnetischem Werkstoff in Form eines Lochbleches oder eines Drahtgewebes aus Stahl hinterlegt ist,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch den Lichtkasten von Fig. 2 bei Befestigung an einer Wand,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine Scheibe aus einem lichtdurchlässigen Trägermaterial mit einer Haftschicht aus einem ferromagnetischen Werkstoff in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 5 eine demgegenüber abgewandelte zweite Ausführungsform,
Fig. 6 noch eine weitere Ausführungsform einer derartigen Scheibe und
Fig. 7, Fig. 8 und Fig. 9
jeweils unterschiedliche Ausführungsformen des als Haftschicht verwendeten ferromagnetischen Werkstoffes, zum einen als Lochblech mit unterschiedlichen Lochgrößen und zum anderen als Drahtgewebe.
In der Zeichnung sind verschiedene Vorrichtungen 1 zum Halten von Schriftstücken, Notizzetteln, Zeichnungen, Lichtbildern, Filmmaterial und dergleichen mittels Magnethaftkörpern 2 oder -elementen gezeigt. Jede Vorrichtung 1 hat eine Scheibe 3 aus einem lichtdurchlässigen Trägermaterial 4 mit einer Haftschicht 5 aus ferromagnetischem Werkstoff. Die Magnethaftkörper 2 sind in Fig. 3 bis 6 an der Scheibe 3 gezeigt.
Das lichtdurchlässige Trägermaterial 4 der Scheibe 3 besteht aus einer milchig-weißen Deckschicht aus Glas, Acrylglas oder ähnlichem Material von etwa 2 mm Dicke. Darunter liegt eine Lage aus dünnem Lochblech, einem Drahtgewebe oder dergleichen aus Weicheisen, Stahl oder einem anderen ferromagnetischen Werkstoff, die als Haftschicht 5 für die Magnethaftkörper 2 dient.
Die Haftschicht 5 hat, wie insbesondere in Fig. 1 und Fig. 7 bis 9 zu erkennen ist, zumindest an einem Teil ihrer Oberfläche eine Vielzahl von Durchbrechungen 6 und ist somit ebenfalls lichtdurchlässig ausgebildet. Sie erstreckt sich zumindest über einen Teil der Scheibe 3. Hinter der Scheibe 3 sind Lichtquellen 7 angeordnet, die die Scheibe 3 von deren Rückseite durchleuchten.
Bei den in Fig. 1 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispielen besteht die ferromagnetische Haftschicht 5 aus einem mit dem Trägermaterial 4 fest verbundenen Stahllochblech oder Drahtgewebe, während das lichtdurchlässige Trägermaterial 4 der Scheibe 3 aus Glas, Acrylglas oder einer Kunststoffolie besteht.
Bei den in Fig. 4 bis 6 gezeigten Ausführungsbeispielen ist das lichtdurchlässige Trägermaterial 4 in einer ersten Ausführungsform gemäß Fig. 4 an seiner Rückseite mit einem als Haftschicht 5 dienenden Stahllochblech oder einem Drahtgewebe im Zweischichtaufbau fest verbunden.
In der zweiten Ausführungsform von Fig. 5 ist das lichtdurchlässige Trägermaterial 4 im Sandwich-Aufbau mit einem als Haftschicht 5 dienenden Stahllochblech oder Drahtgewebe hinterlegt und an dessen Rückseite mit einer Glas-, Acrylglas- oder Folienschicht 4a versehen. Alle drei Schichten sind miteinander verklebt oder mit Harz vergossen.
Bei der dritten Ausführungsform von Fig. 6 ist das Stahllochblech oder Drahtgewebe als ferromagnetische Haftschicht 5 in einem Trägermaterial 4 aus Glas oder Acrylglas eingebettet oder eingegossen.
Wie anhand der Ausführungsbeispiele von Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, ist die Vorrichtung 1 generell als Lichtkasten 8 mit einem Gehäuse 9 für mehrere Leuchtmittel bzw. Lichtquellen 7 ausgebildet, wobei der Lichtkasten 8 an seiner Vorderseite durch die Scheibe 3 mit der
Haftschicht 5 aus ferromagnetischem Material vollständig abgedeckt ist. Dies entspricht auch dem Ausführungsbeispiel von Fig. 2, während bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 lediglich ein Teil der Scheibe 3 mit einer streifenförmigen Haftschicht 5 aus ferromagnetischem Werkstoff versehen ist.
Als Anwendungen kommen für solche Lichtkästen in Frage:
Magnetboard für Notizen und Memos bei gleichzeitiger indirekter Beleuchtung. Board für Röntgenbilder oder ähnliches Filmmaterial, die bzw. das mittels Magnetkörpern fixiert werden können. Der beleuchtete Hintergrund ist für alle Darbietungen vorteilhaft, die kontrastreich in Szene gesetzt werden sollen.
ANWALTSAKTE 002 393/99
Liste der Bezugszeichen
1 Vorrichtung
2 Magnethaftkörper
3 Scheibe
4 lichtdurchlässiges Trägermaterial
4a rückseitige Glas-, Acrylglas- oder Folienschicht
5 Haftschicht aus ferromagnetischem Werkstoff
6 Durchbrechungen
7 Lichtquellen/Leuchtmittel
8 Lichtkasten
9 Gehäuse

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Halten von Schriftstücken, Notizzetteln, Zeichnungen, Lichtbildern, Filmmaterial und dergleichen mittels Magnethaftkörpern oder -elementen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) die Vorrichtung (1) hat eine Scheibe (3) aus einem lichtdurchlässigen Trägermaterial (4) mit einer Haftschicht (5) aus ferromagnetischem Werkstoff,
b) die Haftschicht (5) weist zumindest an einem Teil ihrer Oberfläche Durchbrechungen (6) auf und ist ebenfalls lichtdurchlässig ausgebildet,
c) die Haftschicht (5) erstreckt sich zumindest über einen Teil der Scheibe (3),
d) hinter der Scheibe (3) ist eine Lichtquelle (7) angeordnet, die die Scheibe (3) von deren Rückseite her durchleuchtet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtdurchlässige Trägermaterial (4) der Scheibe (3) aus einer milchig weißen Deckschicht aus Glas, Acrylglas oder ähnlichem Material besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ferromagnetische Haftschicht (5) aus einem mit dem Trägermaterial (4) fest verbundenen Stahllochblech oder Drahtgewebe besteht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtdurchlässige Trägermaterial (4) an der Rückseite der Scheibe (3) mit einem Stahllochblech oder einem Drahtgewebe im Zweischichtaufbau fest verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtdurchlässige Trägermaterial (4) der Scheibe (3) im Sandwich-Aufbau mit einem Stahllochblech oder Drahtgewebe versehen und an dessen Rückseite mit einer Glas-, Acrylglas- oder Folienschicht (4a) hinterlegt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahllochblech oder Drahtgewebe als ferromagnetische Haftschicht (5) in einem Trägermaterial (4) aus Glas oder Acrylglas eingebettet oder eingegossen ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Lichtkasten (8) mit einem Gehäuse (9) für mehrere Leuchtmittel (7) ausgebildet ist, und daß der Lichtkasten (8) an seiner Vorderseite durch die Scheibe (3) mit der Haftschicht (5) aus ferromagnetischem Material abgedeckt ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2406051A (en) * 2003-08-12 2005-03-23 Matthew Kirk Apparatus to releasably hold and display sheet material
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WO2022258928A1 (fr) 2021-06-09 2022-12-15 Very Good S.A.S Panneau lumineux magnetique

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