DE2000312A1 - Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung - Google Patents

Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung

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DE2000312A1
DE2000312A1 DE19702000312 DE2000312A DE2000312A1 DE 2000312 A1 DE2000312 A1 DE 2000312A1 DE 19702000312 DE19702000312 DE 19702000312 DE 2000312 A DE2000312 A DE 2000312A DE 2000312 A1 DE2000312 A1 DE 2000312A1
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DE
Germany
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toe piece
sliding connection
ski binding
automatic release
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DE19702000312
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Oskar Dr Stadler
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    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
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    • A63C9/08Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
    • A63C9/085Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable
    • A63C9/08507Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with sole hold-downs, e.g. swingable with a plurality of mobile jaws
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    • A63C9/08557Details of the release mechanism

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • B E 3 C H L E I B U 1f G Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttatigen Auslösung.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer zusätzlichen Sturzsicherung durch Einbau einer Gleitverbindung in die Konstruktion des VorderbacKens. Sie läßt sich in alle Zehenhalterungen der geläufigen Skibindungen einbauen, seien diese starr oder durch ohsbolz en drehbar konstruiert.
  • Die im Gebrauch befindlichen Vorderbacken haben die Aufgabe, dem Schuh bei allen Vorwärtsbewegungen ein festes widerlager zu geben.
  • Zur Erfüllung dieses Zweckes sind zwei konstruktive Wege beschritten worden Der Schuh wird durch Zugvorrichtungen in seitliche Zehenbaoken eingepreßt und in dieser Lage festgehalten. Als Sperrvorrichtung dienen entweder vor der Fußspitze oder vom Absatz her wirkende Drahtzüge - Vorder- bzw. Fersenstrammer. Die dabei verwendeten ledern haben die Aufgabe, das Anschnallen zu erleichtern und die starre Verbindung innerhalb der Sohuheinspannung aufzulockern. Der Schuh selbst bleibt nach vorne in den Backen unverrückbar abgesichert.
  • 2. Die Gefährlichkeit dieser Einspannung und die damit verbundene hohe Unfallsciuote brachte Skibindungen und, - was für die vorw liegende Anmeldung von besonderer Wichtigkeit ist - Vorderbacken auf den Markt, die in der Anwendung von Freiheitsgraden der Drehung die starre Einspannung durch bestimmte Drehmöglichkeiten abmildert.
  • Beispiel s a) federnd nach vorne kippbare Zehenhalterung = "Schustertt-Bindung.
  • b) auf senkrechten Achsbolzen drehbar gelagerter Vorderbacken in o r t s u n v e r ä n d e r 1 i c h e r Anordnung.
  • Er gibt, im Sturze zur wirkung kol..mend, gegenüber Dreh~, Kipp-und Torsionsbeanspruchungen den Fuß und damit den Körper frei.
  • Alle vorbeachriebenen Seiten- und Vorderbackenkonstruktionen stellen unverrückbare, also ortsfeste Verbindungen mit der Skioberfläche dar.
  • Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzrichnet, daß sie die orteunveränderliche unordnung des Vorderbackens verläßt und durch Einbau einer Gleitvorricntung in den Vorderbacken diesem eine zusätzliche, diesmal gleitende Freiheit nach vorne gibt.
  • Auf diese Weise können die vielfach auftret-enden Schubwirkungen abgefangen und für den Skifahrer grobe Gefahrenqueilen ausgeschaltet werden.
  • Die konstruktlve Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Befestigung des üblichen Vorderbackens dreiteilig ausgeführt wird.
  • Beeohreibung t 1) Der feste Teil - Grundplatte (Fig. 1r wird auf die 8kioberfläche aufgeschraubt. Sie trägt vorne ein widerlager (al) für eine zu verwendende Druckfeder. Das Widerlager hat außerdem die Bohrung für eine vereenkbare Einstell-Schraube zu übernehmen.
  • In den beiden Außenflächen sind Gleitbahnen (bei) angeordnet.
  • Die Aussparung in der Plattenmitte ist für die Montage der Feder und ihre sichere Lagerung vorgesehen.
  • 2) Der bewegliche Teil I Deckplatte (Fig. 2) wird mit seinen Gleitflächen (b2) über die Grundplatte geschoben. Eine nach vorne leicht konische Führung dient der Gleitsicherung bei Vereisung.
  • An der Vorderseite sorgt ein Anschlag (c) für die Festlegung der Grundeinstellung. Das Ende ist um das notwendige Bevegungsspiel (d) verlängert. Hier befindet sich auch das zweite widerlager (a2) für die Feder, das zugleich den Achsbolzen der handelsüblichen Vorderbacken aufnimmt. Jede moderne Bindungsautomatik kann hier zum Einbau gebracht werden.
  • 3) Die Verbindungsfeder zwischen festem und beweglichem Teil, d.h.
  • zwischen Grund- und Deckplatte. Ihre vorgewählte Spannung legt die Grundeinstellung fest und reguliert anschließend die Betegungemöglichkeit.
  • Der erzielbare Vorteil ist die Einschaltung der bislang fehlenden, aber außerordentlich wichtigen gleitenden Bevegungsmöglichkeit beim Prontalsturz.
  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß sich der Durchschnittsfahrer oder gar Anfänger unbewußt oder aus Angst vor jeglichem Sturz absenkt, also in hockende Stellung geht. Erfolgt in dieser Stellung ein frontaler Aufprall oder Anprall, kommt in vielen Fällen die Drehaicherung des üblichen Vorderbackens nicht mehr zur Auslösung.
  • Begründung : Soll die drehende oder kippende Absicherung im Vorderbacken wirksam werden, muß ein Dreh- bzw. Kippmoment gegeben sein.
  • Momente setzen bekanntlich Kraft x Kraftarm voraue. Den Kraftarm liefert dabei die Haltung des Körpers. Fährt der Skiläufer in aufrechter Haltung, verfügt er iiber einen großen Hebelarm. Er wird jederzeit bei Frontalsturz mit der bisherigen Bindungsautomatik auskommen.
  • Die Verhältnisse ändern sich mit Absenkung des Körpers. Die Abnahme des Hebelarmes verkleinert die Momentenwirkung, bis sie in der Hooke für die auslösung der Sicherun; nicht mehr ausreicht. Das ist der sugenblick einer außerordentlich großen Gefahr. Öffnet sich jetzt die Bindung nicht, tritt eine Schubwirkung ein. Der starr angeordnete Vorderbacken wird die Beanspruchung voll aufnehmen und unvermindert weiterleiten, erst auf Schuh, dann auf Fußgelenk, Achillesferse, Knie bis zu den Kreuzbändern. Wenn eines dieser Glieder nicht standhalt, kommt es zum Bruch. 'iJie oft dies geschieht, zeigt die Häufigkeit der Verletzung an diesen empf#indlichen Körperstellen mit der Folge von Luxation oder Bruch.
  • Die erwähnte Gefahrenquelle auszuschalten oder wenigstens weitgehend zu reduzieren, ist kennzeichnender Teil des Erfindungs-Anspruches.
  • Die Erfindung fängt a gleitend-federnd die Schubwirkung ab.
  • b Wenn die Wirkung zu groß wird, kann die Deckplatte 80 weit nach vorne ausweichen, daß sich der Absatz aus der Bindung löst und der Fuß freigegeben wird.
  • Einzelheiten der gezeichneten Darstellung Fig. 1 Grundplatte in Grund- und Seitansicht a1) Erstes Widerlager für die einzuschaltende Feder sowie -für die Schraube zur Montage und Krafteinstellung.
  • b1) Seitliche Führungsschienen zur Aufnahme der gleitenden Deckplatte (Patritse).
  • Fig. 2 Deokplatte in Grund- und Seitansicht a2) Zweites Widerlager für die Verbindungsfeder, zugleich für die aufnahme einea der handelsüblichen Vorderbacken.
  • b2) Seitliche Führungsschienen (Matritze).
  • c) Anschlag zur Sicherung der Grundeinstellung.
  • d Gleitspiel zwischen Grund- und Deckplatte.

Claims (1)

  1. Patentanspruch s Gleitend federnde Verbindung im Vorverbacken zur Abfangung frontaler 8 c h u b w i r k u n g e n m ist A u 5 1 Ö 8 u n g 8 m e O h a r m i s m u s b e i Ü b e r b e a n s p r u c h u n g.
    Leerseite
DE19702000312 1970-01-05 1970-01-05 Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung Pending DE2000312A1 (de)

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DE19702000312 DE2000312A1 (de) 1970-01-05 1970-01-05 Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung

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DE19702000312 DE2000312A1 (de) 1970-01-05 1970-01-05 Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2000312A1 true DE2000312A1 (de) 1971-07-15

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ID=5759069

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DE19702000312 Pending DE2000312A1 (de) 1970-01-05 1970-01-05 Gleitende Verbindung des Vorderbackens einer Skibindung mit der Unterlage zur selbsttaetigen Ausloesung

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DE (1) DE2000312A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2158038A1 (de) * 1971-10-27 1973-06-08 Wyss Samuel
FR2366851A1 (fr) * 1976-10-07 1978-05-05 Kirsch Bernhard Fixation de ski

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2158038A1 (de) * 1971-10-27 1973-06-08 Wyss Samuel
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