DE20003205U1 - Tertiärteil für ein dentaltechnisches Geschiebe - Google Patents

Tertiärteil für ein dentaltechnisches Geschiebe

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    • A61C13/265Sliding or snap attachments
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Patentanwälte ·* &idigr;·&iacgr;· · &idigr; · ·*·· · · ·
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European Patent Attorneys
BESCHREIBUNG Tertiärteil für ein dentaltechnisches Geschiebe
Die Erfindung betrifft ein Tertiärteil für ein dentaltechnisches Geschiebe, das auf ein Sekundärteil des Geschiebes aufbringbar ist, welches wiederum auf dem Primärteil des Geschiebes angeordnet ist.
Derartige Geschiebe sind in der Dentaltechnik bekannt. Bei der Herstellung eines derartigen Geschiebes wird zunächst ein Gipsmodell erstellt, das dann beispielsweise unter Verwendung von Silikon dubliert wird. Hierfür werden ca. 5 min Arbeitszeit und 30 min Wartezeit benötigt. Anschließend wird ein Einbettmasse-Modell erstellt, wobei der Ausdehnungskoeffizient des Gießmetalls zu berücksichtigen ist. Dies erfordert ebenfalls ca. 5 min Arbeitszeit und 30 min Wartezeit. Nun modelliert man aus Wachs oder aus Kunststoff auf das Sekundärteil ein Tertiärteil, das in allen seinen Bereichen eine gleichmäßige Wanddicke aufweisen sollte. Hierfür werden an Arbeitszeit ca. 15 min und an Aushärtezeit ca. 10 min benötigt. Nun werden die modellierten Teile mit Einbettmasse umflossen. Beim anschließenden Vorwärmen verbrennt das Wachs bzw. der Kunststoff rückstandslos und schließlich wird die so entstehende Form mit Metall ausgegossen.
Ein Verfahren zum Herstellen einer Dental-Modellgußprothese mit im wesentlichen rückstandslos verbrennbarem lichtaushärtendem Kunststoff ist aus der DE 196 35 208 Al bekannt.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, es zu ermöglichen, ein dentaltechnisches Geschiebe mit geringerem Zeit- und somit auch Kostenaufwand als bisher zu schaffen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Tertiärteil als Hohlkörper ausgebildet ist, dessen Innenbereich dem Außenbereich des Sekundärteils entspricht und daß das Tertiärteil über das Sekundärteil des Geschiebes schiebbar ist.
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Dieses Tertiärteil wird einfach auf das Sekundärteil gestülpt, was nur wenige Sekunden beansprucht. Hierdurch entfällt das Modellieren des Tertiärteils aus Wachs oder Kunststoff und es können ca. 15 min Arbeitszeit und 10 min Härtezeit eingespart werden.
Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß das Tertiärteil als röhrenförmiges Element ausgebildet ist.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Tertiärteil in axialer Richtung zumindest über einen Teil seiner Länge einen Schlitz aufweist.
Dieser Schlitz erleichtert unter anderem das Überstülpen des Tertiärteils auf das Sekundärteil.
Weiterhin ist es vorgesehen, daß das Tertiärteil an einem Ende zumindest teilweise geschlossen ist.
Bei dieser Ausbildung wird das Tertiärteil wie eine Kappe auf das Sekundärteil gestülpt, bis das geschlossene Ende an dem Sekundärteil anliegt.
Weiterhin ist es zweckmäßig, daß in dem zumindest teilweise geschlossenen Ende des Tertiärteils eine Bohrung zum Abziehen des Tertiärteils vorgesehen ist.
Durch Eingriff in diese Bohrung (z.B. mit einer Nadel) kann das Tertiärteil leichter von dem Sekundärteil abgezogen werden, ohne daß es zu einer Beschädigung des Sekundär- oder des Tertiärteiles kommt.
Eine Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß das Tertiärteil an seiner Außenseite Retentionen zum Fixieren des noch anzufügenden Materials aufweist.
Durch die Retentionen wird das Blendmaterial besser an dem Tertiärteil gehalten. Schließlich ist es zweckmäßig, daß das Tertiärteil aus Kunststoff besteht.
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Aus Kunststoff kann das Tertiärteil kostengünstig hergestellt werden. Zudem ist ein aus Kunststoff gefertigtes Tertiärteil leicht auf die gewünschte Länge ablängbar.
Die Vorteile der Erfindung bestehen im wesentlichen darin, daß Arbeitszeit und somit Kosten bei der Herstellung eines Geschiebes eingespart werden können.
Im folgenden wird eine beispielhafte Ausbildung eines erfindungsgemäßen Tertiärteils anhand von Zeichnungen erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Tertiärteil in Seitenansicht und Draufsicht,
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes Tertiärteil auf einem Sekundärteil, welches wiederum
auf einem Primärteil angeordnet ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht das erfindungsgemäße Tertiärteil 1 aus einem röhrenförmigen Element, das in axialer Richtung einen Schlitz 2 aufweist und an seinem einen Ende 3 bis auf einen Ausschnitt 9 geschlossen ist. Im Bereich dieses geschlossenen Endes ist eine Bohrung 8 vorgesehen, die das Abheben des Tertiärteils 1 von dem Sekundärteil 4 beispielsweise mittels einer Nadel ermöglicht. Dieses Tertiärteil 1 kann auf ein ebenfalls röhrenförmig ausgebildetes Sekundärteil 4 geschoben und von diesem beschädigungsfrei wieder abgehoben werden.
Das Tertiärteil 1 wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Es kann an seiner Außenseite Retentionen 7 zum Fixieren des noch anzufügenden Materials aufweisen.
Fig. 2 zeigt ein Geschiebe 5 mit einem Primärteil 6, über dem ein Sekundärteil 4 angeordnet ist, wobei auf das Sekundärteil 4 wiederum ein Tertiärteil 1 gemäß der Erfindung angeordnet ist.

Claims (7)

1. Tertiärteil für ein dentaltechnisches Geschiebe, das auf ein Sekundärteil des Geschiebes aufbringbar ist, welches wiederum auf dem Primärteil des Geschiebes angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) als Hohlkörper ausgebildet ist, dessen Innenbereich dem Außenbereich des Sekundärteils (4) entspricht und daß das Tertiärteil (1) über das Sekundärteil (4) des Geschiebes (5) schiebbar ist.
2. Tertiärteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) als röhrenförmiges Element ausgebildet ist.
3. Tertiärteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) in axialer Richtung zumindest über einen Teil seiner Länge einen Schlitz (2) aufweist.
4. Tertiärteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) an einem Ende (3) zumindest teilweise geschlossen ist.
5. Tertiärteil gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zumindest teilweise geschlossenen Ende (3) des Tertiärteils (1) eine Bohrung (8) zum Abziehen des Tertiärteils (1) vorgesehen ist.
6. Tertiärteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) an seiner Außenseite Retentionen (7) zum Fixieren des noch anzufügenden Materials aufweist.
7. Tertiärteil gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tertiärteil (1) aus Kunststoff besteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10104839B4 (de) * 2000-02-10 2006-02-09 Roberto Morala Mehrteilige Matrize für ein aktivierbares extrakoronales Geschiebe

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DE3107690A1 (de) 1981-02-28 1982-09-16 Dental-Keramik Sande GmbH, 2945 Sande Halterung fuer eine herausnehmbare zahnprothese am restgebiss
DE3435096C2 (de) 1984-09-25 1988-03-03 Bernd 5800 Hagen De Rademacher
DE3834955A1 (de) 1987-10-17 1989-04-27 Renzo Casellini Dentale verankerung
DE4443035A1 (de) 1993-12-02 1995-06-08 Fr Konstruktionselemente Fuer Anker zum Befestigen einer abnehmbaren Zahnprothese an einem festsitzenden Prothesenteil

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